Kaminbauer

Kaminbauer – Ihr Ofen- und Luftheizungsbauer

Ihr Kaminbauer, oder laut offizieller Berufsbezeichnung: Ofen- und Luftheizungsbauer, bringt Wärme in Ihr Zuhause. Von Kachelöfen und Kaminen über klassische Feuerstätten bis hin zu Ihrer Zentralheizung. Ihr Experte plant, skizziert, baut und installiert Ihre Heizungsanlage. Dabei ist er für die Innenkonstruktion gleichermaßen verantwortlich wie für die Außenverkleidung. Sicherheit und Umweltschutz, stehen dabei ebenso wie Ihr Wohlbehagen im Fokus.

1. Ihr Kaminbauer – Ausbildung und Rechtliches

Spielen Sie mit den Gedanken, einen Kamin in Ihr Zuhause einzubauen? Egal, ob Sie einen klassischen Kamin, einen Speicherofen oder einen Pelletofen wünschen. Ein Kaminbauer ist in Ihrem Fall der Experte, an den Sie sich wenden. Er berät Sie bei der Auswahl des passenden Kamins. Ebenso wie beim Einbau, der Installation und Inbetriebnahme von diesem.

Durch eine umfangreiche Ausbildung ist Ihr Kaminbauer der perfekte Ansprechpartner. Er kümmert sich um alles rund um den Kamin. Damit Sie einen kurzen Überblick über die Ausbildung gewinnen finden Sie das Relevante zusammengefasst:

  • Die Ausbildung zum Kaminbauer dauert insgesamt drei Jahre.
  • Sie befähigt zu Fachwissen und Qualifikationen rund um Ihre Heizungsanlage.
  • In Süddeutschland, Österreich oder der Schweiz ist der Kaminbauer oft noch als Hafner bekannt.
  • Themen wie Umweltschutz und Sicherheit sind ein fester Bestandteil der Ausbildung. Gerade in Zusammenhang mit Ihrem Heizsystem sind diese Themen sehr wichtig.

Kaminbauer – ein Handwerk mit Meisterpflicht

Qualität und Erfahrung garantieren ein optimales Ergebnis. Deshalb ist es umso wichtiger, einen qualifizierten Kaminbauer für Ihr Bau-Projekt zu engagieren. Wussten Sie, dass Selbstständige in diesem Handwerk dazu verpflichtet sind einen Meister abzulegen? So sind Sie als Kunde auf der sicheren Seite. Denn sie engagieren einen Kaminbauer mit umfangreichem Wissen und einer langen Ausbildung.

2. Aufgabengebiet – dafür ist Ihr Kaminbauer zuständig

Tipp zum Bau klärt Sie über die unterschiedlichen Aufgabenbereiche eines Kaminbauers auf.

Der Kaminbauer berät Sie in allen Fragen rund um Ihren Ofen.

Ein Kaminbauer hat viele Aufgaben. Er plant, skizziert, entwirft, installiert, berät und repariert im Nachhinein. Informieren Sie sich vorab, welche Leistungen Ihr Kamin oder Kachelofen zu erbringen hat. So unterstützen Sie Ihr Zuhause optimal. Ist er nur als Blickfang in Ihrem Wohnzimmer gedacht? Oder heizen Sie Ihr ganzes Haus? Ihr Kaminbauer berechnet die benötigte Wärmeleistung.

Ihr Kaminbauer ist Ihr Ansprechpartner

Doch wofür ist der Kaminbauer eigentlich zuständig? Im Folgenden finden Sie alle Bereiche aufgelistet, in denen Ihr Kaminbauer Expertise besitzt. Kontaktieren Sie ihn also bei allen Fragen zu diesen Themen:

  • Den Einbau von Kamin, Kachelofen, beheizbarer Wand und Zentralheizung.
  • Reparaturen von Kaminen und Heizungen.
  • Das Einsetzen eines feuerfesten und tragfähigen Unterbaus, der aus Mauersteinen besteht.
  • Innenkonstruktion und Außenverkleidung von Öfen.
  • Die Bearbeitung von verschiedenen Materialien. Dazu gehören: Kacheln, Backstein, Kunst- und Naturstein, Keramik, Sichtmauerwerk, Metall und Kunststoff.
  • Den Einbau von modernen Luftheizungs-Systemen. So ist es Ihnen möglich, mehrere Räume durch einen zentralen Kachelofen zu beheizen. Sie benötigen keine anderen Rohstoffe wie Öl oder Gas. Damit sparen Sie sich eine Menge Energie.
  • Den Anschluss Ihrer Heiztechnik an Warmwasser- und Solaranlagen.
    Die Abdämmung Ihrer Räume.
  • Das Anbringen und Abdichten von Abgasrohren.
  • Installieren von Steuerungs-Systemen.
  • Die Überprüfung der Sicherheit durch Mess- und Prüfgeräte.
  • Tipps zu Umweltschutz und Energiesparen.

Spezialgebiet des Kaminbauers: der Schornstein

Sie sind großer Fan von Kamin und Kachelofen? Es mangelt Ihnen aber an einem Schornstein in Ihrem Zuhause? Der nachträgliche Einbau ist unkomplizierter, als Sie vielleicht denken. Vor allem wenn Sie auf Fertigelemente oder komplette Edelstahl-Systeme zurückgreifen. Ihr Kaminbauer berät Sie über alle Möglichkeiten. Beabsichtigen Sie einen Schornstein in ein bestehendes Gebäude zu installieren? Dieses Vorhaben ist mit viel Aufwand verbunden. So sind beispielsweise Decken- und Dachdurchbrüche notwendig. Bei Edelstahlsystemen ist ein nachträglicher Einbau einfacher:

  • Ihr Kaminbauer bringt dieses an der Außenwand Ihres Hauses an.
  • Achten Sie dabei auf jeden Fall auf die Mündungshöhe.
  • Die Mündungshöhe unterliegt bestimmten Vorschriften und ist zudem oft ein Streitpunkt unter Nachbarn.

3. Vergabe von Aufträgen an Ihren Kaminbauer

Tipp zum Bau informiert Sie darüber, was bei der Auftragsvergabe für einen Kaminbauer zu beachten ist.

Der Kaminbauer sorgt für eine Lagerfeueratmosphäre in Ihrem Wohnzimmer.

Nutzen Sie Ihre Feuerstätte nur ab und an? Dann sind Sie mit einem Kamin richtig beraten. Bei täglicher Nutzung dagegen, ist ein Kachelofen zu empfehlen. Beachten Sie bei der Wahl Ihres Kaminbauers außerdem folgende Punkte:

  • Achten Sie bei der Auftragsvergabe darauf, nicht den erstbesten Kaminbauer zu wählen.
  • Eine der wichtigsten Funktionen eines Handwerks ist die Beratung.
  • Der Kaminbauer informiert Sie, welche Möglichkeiten für Sie in Frage kommen. Dabei geht er auf Ihre Wünsche ein. So hilft er Ihnen dabei, das passende Produkt zu finden.

Tipp:
Bevor Sie einen Kamin oder Kachelofen einbauen, erkundigen Sie sich bei Ihrem Schornsteinfeger. Dieser kennt alle Richtlinien und stellt die Abnahme schon vorab sicher. Damit steht Ihrem Traum-Kamin nichts mehr im Weg.

4. Bauüberwachung und Abnahme durch den Kaminbauer

Erfahren Sie alles Wissenswerte zur Bauüberwachung eines Kaminbauers bei Tipp zum Bau.

Mit guter Planung funktioniert der Einbau Ihres Kamins durch den Kaminbauer problemlos.

Vertrauen Sie nicht blind darauf, dass Ihr Kaminbauer keine Fehler macht. Es empfiehlt sich immer die einzelnen Schritte genauestens zu protokollieren. Lassen Sie sich von Ihrem Kaminbauer eine Liste geben, mit allen Arbeitsschritten. Wenn Sie einen Punkt nicht verstehen, fragen Sie sofort nach. Machen Sie zwischenzeitlich Fotos Ihrer Baustelle und gleichen Sie diese mit Ihrer Liste ab. Ist Ihr Kamin fertig gestellt, gehen Sie mit Ihrem Kaminbauer alle Schritte nochmal durch. Auch hier gilt wieder: Wenn Sie etwas nicht verstanden haben, sofort nachfragen. Lassen Sie sich genau erklären, wie Ihr Kamin funktioniert. Achten Sie außerdem auf folgende Punkte:

  • Informieren Sie sich auch, wie lange es dauert, bis die gewünschten Räumlichkeiten aufgeheizt sind.
  • Stoppen Sie diese Zeit bei den ersten Nutzungen Ihres Kamins grob.
  • Im Falle gravierender Abweichungen ziehen Sie den Experten nochmal zu Rate.
  • Bei der Abnahme empfiehlt es sich immer noch eine andere Fachkraft, hinzuzuziehen. Denn vier Augen sehen besser als zwei.

5. Anfallende Kosten für Ihren Kaminbauer

Tipp zum Bau informiert Sie über die Kosten für einen Kaminbauer.

Einen Kaminbauer zu engagieren lohnt sich.

Ein einfacher Kamin beginnt bei ca. 300 €. Das ist dann aber nicht nur in puncto Preis die billigste Variante. Ein einfacher Guss- oder Edelstahlkamin kostet ca. 2.500 €. Für wasserführende Öfen rechnen Sie mit Preisen zwischen 1.500€ – 6.000€. Die teuersten Varianten sind die Pelletöfen. Hier kommt es auch wieder darauf an, ob sie wasserführend sind oder nicht. Die erste Variante kostet zwischen 5.000 € – 8.000 €. Bei der zweiten liegt der Preis zwischen 2.500 € – 6.000 €. Die Kosten für die einzelnen Kamine finden Sie in der folgenden Tabelle zusammengefasst:

KaminKosten normaler KaminKosten wasserführender Kamin
Einfacher Kaminab 300 €
Guss-/Edelstahlkamin2.500 €1.500 € - 6.000 €
Pelletöfen2.500 - 6.000 €5.000 - 8.000 €

Zusätzlich zu den Ausgaben für den Kamin entstehen noch andere Kosten. Diese betreffen den Aufbau und die Installation durch den Kaminbauer. Für eine Bodenplatte kalkulieren Sie ca. 100 €. Ofenrohre kosten ca. 50 € pro Meter. Rechnen Sie mit höheren Kosten, wenn Sie einen wasserführenden Ofen bzw. einen Pelletofen wünschen. Für das Aufstellen rechnen Sie mit ca. 200 €. Meist gibt es hier aber einen Sonderpreis, wenn der Kaminbauer Ihren Ofen auch aufbaut.

Nehmen Sie den Einbau und Anschluss selbst vor, sparen Sie Geld. Dennoch gilt: Sparen Sie nicht an der falschen Stelle. Lassen Sie Ihren Kamin besser von einem Fachmann installieren. Dieser gewährleistet Ihnen, dass alles richtig angeschlossen und eingebaut ist. Dazu kommen auch noch die laufenden Kosten. Zu diesen gehören die Brennstoffe und die regelmäßige Wartung. Zweimal im Jahr wartet der Schornsteinfeger Ihren Kamin. Dafür rechnen Sie mit jeweils rund 40 €. Die Preise für Brennstoffe hängen von Ihrem Ofentyp ab. Für eine Tonne gepresstes Hartholz rechnen Sie mit etwa 270 €. Eine Tonne Pellets kostet ca. 220 €.

6. Fazit zum Kaminbauer

Tipp zum Bau fasst die wesentlichen Informationen über den Kaminbauer für Sie zusammen.

Finden Sie alles Wichtige zum Kaminbauer zusammengefasst.

Haben Sie die Absicht einen Kamin in Ihren Wohnbereich zu integrieren? Dann sind Sie mit einem Kaminbauer richtig beraten. Hier finden Sie die wesentlichen Aspekte zum Kaminbauer zusammengefasst. Diese lauten:

  • Achten Sie darauf, dass Ihr Kaminbauer über das nötige Fachwissen verfügt. Dieses erlangt er durch eine entsprechende Ausbildung.
  • Der Kaminbauer hat zahlreiche Aufgabengebiete, rund um den Kamin herum. Er ist der perfekte Ansprechpartner für Ihr Vorhaben.
  • Wählen Sie Ihren Kaminbauer sorgfältig aus. Lassen Sie sich dabei ausführlich beraten, bevor Sie einen Auftrag vergeben.
  • Haben Sie einen Kaminbauer engagiert? Dann überwachen Sie seine Arbeitsschritte sorgsam. Protokollieren Sie diese genauestens.
  • Die Kosten für den Einbau eines Kamins variieren. Rechnen Sie dazu noch die Kosten für den Kaminbauer. Diese setzen sich aus dem Preis für die Installation, das Aufstellen und Aufbauen zusammen.
  • Anschließend steht Ihrem Traum-Kamin nichts mehr im Wege.

7. Kaminbauer finden

Haben Sie vor, einen neuen Kamin zu installieren oder Ihren vorhandenen Kamin zu reparieren? Benötigen Sie dazu eine Beratung vor Ort? Tipp zum Bau unterstützt Sie dabei, einen passenden Kaminbauer zu finden.

8. Woran erkenne ich einen guten Kaminbauer?

Sie suchen einen kompetenten und zuverlässigen Kaminbauer? Dabei helfen Ihnen die folgenden Tipps:

  • Kaminbauer ist ein zulassungspflichtiger Handwerksberuf. Das heißt, dass jeder selbständige Kaminbauer einen Meisterbrief benötigt.
  • Abgeschlossene Weiterbildungen und Mitgliedschaften in Verbänden oder Innungen sind zusätzliche Qualitätsmerkmale.
  • Fragen Sie Freunde und Familienmitglieder nach Empfehlungen. Vielleicht haben diese bereits gute Erfahrungen mit einem bestimmten Kaminbauer gemacht.
  • Suchen Sie auf Handwerksportalen im Internet nach einem Kaminbauer mit guten Bewertungen.
  • Ein seriöser Kaminbauer kommt vor dem Einbau zu einer Besichtigung zu Ihnen. Dieser Termin ist in der Regel kostenlos.

9. Welche Ausbildung absolviert ein Kaminbauer?

  • Die Ausbildung zum Kaminbauer dauert drei Jahre.
  • Die Lehre erfolgt sowohl im Betrieb als auch an der Berufsschule.
  • Sie schließt mit der Gesellenprüfung ab.
  • Um eine eigene Werkstatt zu führen, ist die Meisterprüfung erforderlich.

Während der Ausbildung bearbeitet ein Kaminbauer unter anderem Bauteile aus Metall, Kunststoff und Keramik. Er lernt, Öfen aufzubauen und instand zu halten. Ebenso übt er sich darin, elektrische Anschlüsse zu installieren und zu prüfen. Außerdem erlernt er die Arbeitsorganisation und die Kundenberatung.

10. Der Kaminbauer – baut auch einen gläsernen Kamin ein

Tipp zum Bau verdeutlicht Ihnen die Vorzüge eines gläsernen Kamins gegenüber einem offenen Kamin. Ihr Kaminbauer baut Ihnen diesen ein.

Ihr Kaminbauer baut Ihnen einen gläsernen Kamin ein. Dieser sorgt für Gemütlichkeit.

Ein offener Kamin sieht zwar sehr romantisch aus. Doch er verunreinigt die Luft auch mit jeder Menge Feinstaub. Deshalb sind ab 2024 ein Feinstaubfilter und eine Tür vorgeschrieben. Mit einem gläsernen Kamin halten Sie die Vorschriften ein und bewahren dennoch die Gemütlichkeit. Viele Kaminbauer bieten schon jetzt Kamine mit Wänden aus Glaskeramik an. So haben Sie wie bei einem offenen Kamin freien Blick auf das Feuer. Bei vielen Modellen ist sogar der Griff zum Öffnen verdeckt angebracht. So entsteht eine Lagerfeuer-Atmosphäre im Wohnzimmer.

11. Der Einbau eines Speicherofens durch den Kaminbauer

Ein klassischer Kamin heizt Ihre Wohnung nur, solange das Feuer brennt. Ein Speicherofen verfügt dagegen über folgende Vorteile:

  • Ein Speicherofen gibt mehrere Stunden lang Wärme ab.
  • Dies geschieht auch nachdem die Flammen bereits erloschen sind.
  • Zu diesem Zweck verfügt er über einen eigenen Speicherblock.
  • Seine Wände sind mit wärmespeichernden Materialien, wie Speckstein, Granit, Keramik oder Schamotte, verkleidet.

Einen klassischen Kamin nachträglich zu einem Speicherofen umzubauen, ist grundsätzlich möglich. In vielen Fällen erreichen Sie damit aber nur eine begrenzte Speicherfähigkeit. Lassen Sie sich zu dieser Frage von Ihrem Kaminbauer beraten. Er weiß am besten, ob sich ein Umbau Ihres Ofens lohnt.

12. Ihr Kaminbauer berät Sie zu einem raumluftunabhängigen Kamin

Moderne Lüftungsanlagen tauschen die Luft im Gebäude regelmäßig aus. Kombinieren Sie diese mit einem normalen Kamin, gelangen möglicherweise giftige Gase ins Zimmer. Diese führen zu einer Rauchvergiftung. Die Lösung ist ein raumluft-unabhängiger Kamin. Dieser versorgt den Kamin über eine externe Leitung mit Luft. Besprechen Sie mit Ihrem Kaminbauer, ob in Ihrem Fall ein raumluft-unabhängiger Kamin notwendig ist.

13. Welche Arten von Kaminen gibt es? Ihr Kaminbauer klärt Sie auf

Tipp zum Bau zeigt Ihnen verschiedene Kamine. Ihr Kaminbauer baut Ihnen den passenden ein.

Ihr Kaminbauer baut Ihnen einen Kamin ganz nach Ihrem Geschmack.

Sind Sie auf der Suche nach dem passenden Kamin für Ihr Haus? Einen Kamin gibt es in verschiedenen Formen und Ausführungen. Um einen Überblick zu gewinnen, finden Sie im Folgenden besonders beliebte Typen angeführt.

  • Den altbewährten Kachelofen schüren Sie mit Holz, Pellets oder Kohle. Je nach Bauart spendet er dann 12 bis 24 Stunden lang angenehme Wärme. Mittlerweile gibt es auch Kachelöfen mit Sichtfenster für den Lagerfeuereffekt.
  • Der dänische Kamin besitzt ein großes Sichtfenster, um die Flammen zu beobachten. Außerdem lässt er sich leicht abbauen und an einem anderen Ort wieder aufstellen.
  • Einen Gaskamin betreiben Sie mit Erdgas oder mit Propangas. Er schafft eine gemütliche Atmosphäre und ist gleichzeitig als Heizung für Ihr Haus nutzbar. Da er fast keinen Feinstaub erzeugt, bleiben die Luft und der Schornstein sauber.
  • Der Hängekamin stammt ursprünglich aus Skandinavien. Er ist an der Wand oder der Decke befestigt. Er befindet sich außerhalb der Reichweite von Kindern. Das sorgt auch dafür, dass Sie beim Schüren und Reinigen Ihren Rücken schonen.
  • Der Pelletofen eignet sich besonders gut für Energiesparhäuser. Die Pellets bestehen aus Holzabfall, sind also billiger als normales Brennholz. So sparen Sie Geld und entlasten gleichzeitig die Umwelt.

14. Welche Brandschutzregeln gelten beim Einbau eines Kamins durch den Kaminbauer?

Ein Kamin ist eine perfekte Möglichkeit Ihren Wohnraum zu beheizen. Dazu schafft er eine gemütliche Atmosphäre. Denken Sie beim Einbau Ihres Kamins aber auch an den Brandschutz. Dieser schreibt folgende Regeln vor. Ein fachkundiger Kaminbauer beachtet diese beim Einbau:

  • Halten Sie mindestens 20 cm Abstand von der Rückseite des Kamins zur dahinterliegenden Wand. Möbel stellen Sie mindestens 50 cm von der Vorderseite Ihres Kamins entfernt auf.
  • In verschiedenen Gemeinden gelten unterschiedliche Grenzwerte für Feinstaub. Manche Kommunen verlangen außerdem, dass Sie für den Einbau des Kamins einen Fachbetrieb beauftragen.
  • Die größte Gefahr bei einem Kamin sind nicht die Flammen, sondern giftige Rauchgase. Ein guter Kaminbauer achtet deshalb darauf, den Kamin ordentlich an den Rauchabzug anzuschließen. Außerdem ist die Abnahme durch den Bezirks-Schornsteinfeger Pflicht.
  • Rauchmelder sind für Neubauten gesetzlich vorgeschrieben. Bei Altbauten sind sie zumindest in den wichtigsten Zimmern vorhanden.
  • Einen Feuerlöscher im Haus zu haben, ist immer sinnvoll. Platzieren Sie ihn am besten gut sichtbar in der Nähe des Kamins.

15. Der Kaminbauer – wozu dient ein wasserführender Kamin?

Sie sind es leid nur ab und zu im Wohnzimmer gemütlich am Feuer zu sitzen? Suchen Sie einen Ofen, der Ihre gesamte Wohnung in den Wintermonaten angenehm warmhält? Dann lassen Sie sich von Ihrem Kaminbauer einen wasserführenden Kamin einbauen. Denn er verbindet die Vorteile eines klassischen Kamins mit denen einer modernen Zentralheizung. Zu diesem Zweck ist in der Ofenwand ein System eingebaut, in dem Wasser zirkuliert. Dieses heiße Wasser wird dann in die bestehende Heizungsanlage eingespeist. Oder der Kaminbauer schließt eine Fußbodenheizung direkt an den Kamin an.

16. Ihr Kaminbauer ermöglicht Ihnen eine Warmwasserversorgung mit dem Kamin

Ein wasserführender Kamin heizt nicht nur das ganze Haus. Er liefert außerdem warmes Wasser zum Duschen und Baden. Dazu bringt der Kaminbauer rund um die Brennkammer Wassertaschen an. Für einen Einfamilienhaushalt ist üblicherweise ein Warmwasserspeicher mit 1.000 Litern Fassungsvermögen nötig. Ideal ist die Kombination eines wasserführenden Kamins mit einer Solaranlage auf dem Dach. Viele Kaminbauer bieten dafür mittlerweile Komplettlösungen an. Denn im Sommer reicht die Sonnenenergie meist aus, um das Duschwasser zu erwärmen. Doch im Winter ist ein zusätzlicher Ofen sehr nützlich.

17. Kaminreinigung und Wartung durch den Kaminbauer

Achten Sie darauf, den Ofen nach jeder Heizperiode gründlich zu reinigen. Dazu gehören die folgenden Punkte:

  • Entfernen Sie Ruß und Aschereste mit einem Staubsauger.
  • Schrauben Sie die Reinigungsöffnung am Ofenrohr auf. Reinigen Sie das Rohr mit Handfeger und Schaufel.
  • Säubern Sie die Glasscheiben zunächst mit altem Zeitungspapier, das Sie in die Asche tauchen. Dann wischen Sie noch einmal mit sauberem Papier nach.
  • Reinigen Sie die Außenwände. Benutzen Sie dazu einen Staubsauger, Handfeger, eine weiche Bürste oder einen weichen Lappen.
  • Achten Sie bei einem Stahlmantel darauf, den Lack nicht zu beschädigen. Speckstein verträgt zwar Seifenwasser, aber keine säurehaltigen Reinigungsmittel.
  • Engagieren Sie alle zwei Jahre den Kaminbauer zur Wartung. Er überprüft die Dichtungen und die Isolierung im Feuerraum. Zudem reibt er die Scharniere mit Fett ein.

18. Kaminofen oder Kachelofen? Ihr Kaminbauer ermöglicht beides

Tipp zum Bau zeigt Ihnen einen Kaminbauer, der einen Kachelofen einbaut.

Der Kaminbauer mauert Ihnen auch einen Kachelofen.

Ein Kaminofen besteht außen aus Gusseisen oder Stahlblech. Er saugt die Raumluft an und erwärmt sie im Brennraum aus Schamottstein oder Keramik. Dann gibt er sie über die Lüftungsschlitze wieder nach außen ab. Kaminöfen benötigen häufig neues Brennmaterial. Dafür sind diese Öfen bereits ab 1.000 Euro erhältlich. Ein Kachelofen verfügt im Gegensatz dazu über folgende Eigenschaften:

  • Ein Kachelofen ist gemauert. Nur die Brennkammer setzt Ihr Kaminbauer bereits fertig ein.
  • Er speichert die Hitze und gibt sie langsam wieder an die Umgebung ab.
  • Aus diesem Grund schüren Sie ihn seltener als ein Kaminofen.
  • Der Ofen eignet sich auch besser für große Räume.
  • Allerdings kostet der Einbau durch den Kaminbauer etwa 10.000 Euro. Dieser passt den Kaminofen jedoch individuell an Ihre Wohnung an.

19. Wie entferne ich Asche aus dem Kamin auch ohne Kaminbauer?

Entfernen Sie überschüssige Asche nur, wenn der Kamin vollständig ausgekühlt ist. Viele Öfen verfügen zu diesem Zweck über einen Aschebehälter, den Sie einfach entleeren. Ist keiner vorhanden, benutzen Sie einen Aschestaubsauger oder Schaufel und Besen. Die kalte Asche geben Sie in eine Plastiktüte und entsorgen sie in der Restmülltonne. Oder Sie verwenden diese als kostenlosen Dünger für Ihren Gemüsegarten. In der Regel entsteht in einem modernen Kamin sehr wenig Asche. Manche Öfen verbrennen Rußpartikel sogar noch ein zweites Mal. So bleiben kaum Rückstände übrig. Kontrollieren Sie dennoch regelmäßig die Ascheschicht in der Brennkammer. Ist Sie dicker als zwei Zentimeter, verstopft der Kamin.

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