Wissenswertes über Naturstein

Naturstein – edel und authentisch

Der robuste Naturwerkstoff überzeugt durch sein natürliche und ästhetische Wirkung. Er bietet Ihnen zahlreiche Optionen für den Einsatz. Sowohl im Innen- und auch im Außenbereich. Ob im Badezimmer, in der Küche oder im Garten – mit diesem Material holen Sie sich ein Stück Natur in Ihr Zuhause.



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1. Naturstein – ein natürlicher Werkstoff

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Naturstein wird schon seit Jahrtausenden als Baustoff eingesetzt. Bereits in der Antike wurde er für Boden- und Wandbeläge verwendet. Nach wie vor ist das Material sehr gefragt. Die Gewinnung von Naturstein erfolgt durch den Abbau in Steinbrüchen. Jeder Stein ist individuell in Farbe, Form und Struktur. Die puristische und natürliche Ausstrahlung des Werkstoffes lässt sich gut mit anderen Materialien wie zum Beispiel Holz und Glas kombinieren. Dadurch haben Sie viele Möglichkeiten bei der Verwendung und Gestaltung.

2. Natursteinarten

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Natursteine  unterscheiden sich nicht nur in Form und Farbe, sondern auch in ihrer Entstehung. Es gibt Erstarrungs-, Ablagerungs- und Umwandlungssteine. Hier die bekanntesten Gesteinsarten die für den Bau verwendet werden:

  • Granit (Erstarrungsstein)
  • Basalt (Erstarrungsstein)
  • Marmor (Umwandlungsstein)
  • Sandstein (Ablagerungsstein)
  • Kalksandstein (Ablagerungsstein)
  • Schiefer (Umwandlungsstein)

3. Verwendung

Naturstein ist immer ein Unikat und setzt starke Akzente – ob nun als stilvoller Hingucker im Garten oder als nachhaltiger Baustoff: Den Einsatzmöglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt.

Außenbereich:

  • Pfeiler
  • Mauern
  • Brunnen
  • Terassenböden
  • Statuen
  • Pflastersteine

Innenbereich:

  • Treppe
  • Badezimmer (z.B. Waschbecken)
  • Küche (z.B. Arbeitsplatte, Boden)
  • Bodenbelag
  • Fensterbänke

4. Voraussetzungen

Wenn Sie diese Dinge bei der Verwendung von Naturstein beachten, haben Sie ein widerstandsfähiges und langlebiges Baumaterial. In der Regel können äußere Einflüsse dem Material kaum etwas anhaben. Trotzdem ist es wichtig, das Material zu pflegen und zu reinigen.

Vor allem während der Bauphase leidet der Naturstein. Sand und Dreck wirken wie Schmiergelpapier und können die Oberfläche verkratzen. Dagegen hilft: den Baustoff abdecken. Am besten eignen sich dazu Teppiche. Starre Abdeckungen sind hingegen nicht geeignet. Nässe und Feuchtigkeit beeinträchtigen den Baustoff kaum aber wirken dabei staubanziehend und hinterlassen beim Trocknen Kalkrückstände. Im Außenbereich kann es dadurch zu einer Bildung von Moosen und Algen kommen.

Ein weiterer Punkt, den Sie berücksichtigen sollten, ist die Wahl des passenden Mörtels. Bei der Nutzung von klassischen Mörtel können Ausblühungen entstehen. Lassen Sie sich hierbei von den Mörtelherstellern beraten.

Pflege

Bei Naturstein unterscheidet man zwischen Pflege und Reinigung. Ein Pflegemittel dringt in das Material ein oder bildet Schichten.

Bei der Wahl des passenden Mittels für die Pflege sollten Sie sich von einem Fachmann beraten lassen, da es viele verschiedene Gesteinsarten mit unterschiedlichen Eigenschaften gibt.

Reinigung

Das Reinigungsmittel dient lediglich zur Entfernung von Verschmutzungen. Bei der Reinigung gibt es einmal die Unterhaltsreinigung, die man mehrmals ausführt, und einmal die Grundreinigung bei der vollständig alle Verschmutzungen und Pflegemittel entfernt werden. Bei der Dosierung der Mittel sollte man auch die Wasserhärte berücksichtigen um Schlieren zu vermeiden. In manchen Fällen bei geringer Belastung ist auch eine Reinigung mit Alkohol und einem Microfasermob möglich. Ansonsten sollten Sie eine weiche Bürste und einen Wasserhochdruckreiniger verwenden.

Imprägnierung

Um den Naturstein vor Flecken zu schützen kann eine Imprägnierung für eine gewissen Zeit Abhilfe verschaffen. Jedoch in bestimmten Bereichen wie im Bad wird die Wirkung durch die dort verwendeten Tenside aufgehoben. Auch schützt die Imprägnierung nicht vor Säurefraß bei Kalkstein oder Marmor. Außerdem verhindert eine Imprägnierung eine Mineralumwandlung der Oberfläche durch die dort verwendeten Chemikalien auch nicht. Erkundigen Sie sich daher bei den Herstellern der Imprägnierungsmittel welche für Ihren Stein sinnvoll sind.

5. Kosten

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Der Preis für Naturstein ist in den letzten zehn Jahren gesunken, da die Gewinnung und Produktion effizienter geworden ist.

Hier ein paar Beispiele als Kostenvergleich zwischen Naturstein und anderen Materialien:

Vergleich für Bodenbeläge im Innenbereich

BodenbelagPreis pro Quadratmeter
Natursteinboden inkl. Verlegung100-120€
Teppichboden70-100€
Parkettboden100-130€

Vergleich von Fassaden im Außenbereich

FassadePreis pro Quadratmeter
Natursteinfassade200-250€
Metallfassade400-500€
Glasfassade500-600€

Naturstein ist somit nicht mehr nur ein edler und außergewöhnlicher Werkstoff in seiner Optik, sondern auch wirtschaftlich rentabel.

6. Vorteile im Überblick

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Naturstein ist ein faszinierendes Baumaterial. Aus diesem Grund haben viele Architekten und Bauherren dieses Material für sich neu entdeckt.

Hier die wichtigsten Vorteile auf einen Blick:

  • Lange Lebensdauer
  • Geringe Unterhaltskosten
  • Ökologisch
  • Optik natürlich und authentisch
  • Flexibel einsetzbar sowohl für Altbau und modernen Neubau
  • Leitet und speichert Wärme
  • individuell in Form und Farbe
  • Ruhige und harmonische Wirkung

Wenn Sie wert auf eine wirtschaftliche, individuelle und ökologische Bauweise legen, ist Naturstein genau die richtige Wahl. Dieser robuste und langlebige Baustoff hat sich seit Jahrhunderten bewährt und erfüllt gleichzeitig alle Anforderungen die im modernen Bau gestellt werden.

7. Fachpartner finden

Sie planen Naturstein in Ihrem Zuhause einzusetzen? Dann lassen Sie sich doch für ein professionelles Ergebnis fachgerecht unterstützen.

Ihr Dachdecker in Ihrer Nähe hilft Ihnen gerne.