Wintergarten

Der Wintergarten – ein idealer Ort für Sie und Ihre Pflanzen

Ein Wintergarten bietet Ihren Pflanzen in den kälteren Jahreszeiten Schutz. Doch nicht nur das! Er dient Ihnen auch als Wohnraum-Erweiterung. Profitieren Sie von einem weiteren Zimmer, das zur Erholung und Entspannung einlädt. Der Wintergarten stellt Ihnen dazu viele Möglichkeiten bereit.

1. Was macht einen Wintergarten aus?

Was genau ist ein Wintergarten? Tipp zum Bau klärt diese Frage.

Eine von vielen Möglichkeiten, den Wintergarten zu nutzen.

Der Wintergarten ist ein Glasbau, den Sie direkt an Ihr Haus anbauen. Es ist aber auch möglich, dass er freisteht. Der Wintergarten dient zur Überwinterung von Pflanzen. Als komfortable Wohnraum-Erweiterung vermittelt er das Gefühl, mitten in der Natur zu sein. Die Raumtemperatur erhöhen Sie mithilfe der richtigen Verglasung.

Eine klare Definition gibt es nicht. Sprechen Falls Sie mit Ämtern, Wohnungs-Verwaltungen o.ä. sprechen. Die Definition des Bundesverbands Wintergarten e.V. hilft Ihnen dann weiter. Diese beinhaltet folgende Punkte:

  • Der Wintergarten steht frei, ist direkt an ein Gebäude angebaut oder integriert.
  • Er ist gegen Regen, Luft und Wind abgedichtet und vom Außenraum abgetrennt.
  • Eine einfache Terrassen-Überdachung grenzt den Wintergarten ab.
  • Für die einzelnen Bauelemente beachten Sie die entsprechenden bautechnischen Regelwerke.
  • Bei Beheizung halten Sie die EnEV (Energie-Einspar-Verordnung) ein.

2. Der Wintergarten – unterschiedliche Typen

Tipp zum Bau erklärt Ihnen, welche Arten von Wintergärten es gibt.

Der Wintergarten als Wohnraumerweiterung.

Typisch ist eine Einteilung in drei verschiedene Arten. Diese entsprechen den unterschiedlichen Möglichkeiten für die Benutzung. Nachfolgend finden Sie den richtigen Typ für Ihren Traum-Wintergarten.

Kaltwintergarten

Der Kaltwintergarten ist gering bis gar nicht beheizt. Er dient zur Überwinterung nicht frostresistenter Pflanzen. Dafür braucht er eine bestimmte Mindest-Temperatur. Eine weitere Bezeichnung ist „Sommergarten“: im Sommer dient dieser Typ auch als erweiterter Wohnraum. Dabei liegt die Temperatur zwischen 0 und 12 Grad.

Mittelwarmer Wintergarten

Der mittelwarme Wintergarten ist eingeschränkt als Wohnraum nutzbar. Dabei ist er etwas wärmer als der Kaltwintergarten. Dafür ist er auch gering beheizt. Somit eignet er sich ebenfalls dazu, Pflanzen zu überwintern. Hier herrscht eine Temperatur zwischen 12 und 19 Grad.

Warmwintergarten

Im Warmwintergarten fühlen sich nicht nur wärmeliebende Pflanzen wohl. Er dient auch als Wohnraum-Erweiterung. Es ist Ihnen möglich, Ihn ganzjährig zum Wohnen zu nutzen. Falls die Sonnenenergie nicht ausreicht, ist es möglich, diesen zu beheizen. Die Temperatur beträgt mindestens 19 Grad.

3. Verschiedene Materialien für den Wintergarten

Tipp zum Bau erklärt Ihnen, aus welchen Elementen und Materialien der Wintergarten besteht.

Der Wintergarten besteht aus verschiedenen Materialien.

Der Wintergarten teilt sich auf in Fundament, tragende Konstruktionen und Verglasung. Dafür benötigen Sie unterschiedliche Materialien. Erfahren Sie nachfolgend, was für Materialien es gibt und wie sich diese unterscheiden.

Das Fundament

Als erstes bauen Sie das Fundament. Es gibt dem Glasbau die nötige Stabilität und hält dem Gewicht des Glasbaus stand. Eine durchgehend betonierte Bodenplatte eignet sich optimal dafür. Darunter liegt eine sogenannte Sauberkeitsschicht aus Kies. Dort sind alle nötigen Leitungen verlegt. Folgende Vorteile ergeben sich durch ein gutes Fundament:

  • Sie verhindern dadurch, dass der Boden auffriert.
  • Die Dämmung ist effektiv und somit kommt es nicht zu Wärmeverlusten.

Tragende Konstruktionen

Dafür stehen Ihnen verschiedene Materialien zur Verfügung. Es ist möglich, diese miteinander zu verbinden. So profitieren Sie aus der Kombination der einzelnen Vorteile. Erfahren Sie hier, Hier welche Vorteile und Nachteile die einzelnen Materialien bieten:

MaterialVorteileNachteile
Holz• Ökologisch.
• Gut wärmedämmend.
• Besonderer Charme.
• Relativ teuer.
• Pflegeintensiv.
Kunststoff• Moderne Konstruktionen sind wärmedämmend.
• Günstig.
• Pflegeleicht.
• Nicht sehr stabil und tragfähig.
Aluminium• Witterungsbeständig.
• Stabil.
• Pflegeleicht.
• Kaum wärmedämmend.
Stahl• Sehr stabil.
• Günstig.
• Gering wärmedämmend.

Die Verglasung

Zunächst unterscheiden Sie zwischen der Zweifach-Verglasung und der Dreifach-Verglasung. Hier verbinden Sie entweder zwei oder drei Glasscheiben miteinander. Dies sorgt für eine gute Dämmung. Die Dreifach-Verglasung dämmt noch besser als eine Zweifach-Verglasung, dafür ist sie jedoch weniger kostengünstig.

Sie haben außerdem die Möglichkeit, sich für Funktionsgläser zu entscheiden. Wie der Name schon sagt, erfüllen diese verschiedenen Funktionen. Sie lassen sich oftmals miteinander kombinieren. Folgende Gläser lassen sich unterscheiden:

  • Das Isolier- bzw. Wärmeschutzglas ist sehr gut wärmedämmend.
  • Weniger Bruchgefahr erreichen Sie durch das Verbundssicherheits-Glas. Dieses ist bei einem Wohnwintergarten verbindlich vorgeschrieben.
  • Durch eine spezielle Schichtung putzt sich selbstreinigendes Glas durch Regenwasser und Sonne selbst.
  • Bestimmte Gläser sorgen für optimalen Sonnenschutz oder wirken schalldämmend.

4. So gestalten Sie Ihren Wintergarten

Bei der Gestaltung Ihres Glasbaus kommt es auf viele verschiedene Faktoren an. Beispielsweise spielen Konstruktion, Form und Größe eine wichtige Rolle. Doch auch die richtige Lüftung und Heizung sind zu beachten. Wohnliche Faktoren wie Pflanzen oder Möbel geben Ihrem Glasbau den persönlichen Touch.

Die Konstruktion

Die Konstruktion der Außenwände stimmen Sie auf Ihr Dach ab. Feinere Aluminium-Profile passen beispielsweise nicht gut zu einem schwerfälligen Ziegeldach. Wählen Sie ein feineres Material, je weiter oben sich das Dach befindet.

Die Form

Die Form folgt dem Baustil Ihres Hauses. Dies beachten Sie vor allem, wenn es sich um einen direkten Anbau handelt. Dabei gibt es verschiedene Gestaltungs-Möglichkeiten. Es gibt runde, halbrunde rechteckige, quadratische, L-förmige oder auch mehreckige Wintergärten.

Die Größe

Auch die Größe des Wintergartens ist abhängig von Ihrem Haus. Am besten ist es jedoch, mindestens 12 bis 15 Quadratmeter einzuplanen. So bewegen Sie sich frei in Ihrem Glasbau. Besonders die Benutzung spielt hierbei eine Rolle. Handelt es sich um einen Wohnwintergarten oder dient er zur Überwinterung Ihrer Pflanzen?

Das Dach

Beziehen Sie das Dach auch bei der Außengestaltung mit ein. Viele entscheiden sich für ein Pultdach. Das bedeutet, dass es nur eine geneigte Dachfläche gibt. Die Neigung liegt typischerweise zwischen 5 und 55 Prozent.

  • Je geringer die Neigung ist, desto schlechter läuft Wasser ab.
  • Diese wirkt sich negativ auf die Selbstreinigung des Glases aus.

Die Tür

Benötigen Sie eine Tür als Abgrenzung von Ihrem Haus? Diese Entscheidung ist ganz davon abhängig, wie Sie Ihren Wintergarten nutzen. Bei einem Wohnwintergarten ist der Zugang meist dauerhaft offen. Bei einem Kaltwintergarten oder einem mittelwarmen Wintergarten ist eine (absperrbare) Tür durchaus sinnvoll. Dabei regeln Sie den Temperatur-Unterschied zwischen Glasanbau und Wohnhaus durch eine Tür.

Der Sonnenschutz

Für den richtigen Sonnenschutz gibt es viele Möglichkeiten. Dafür eignen sich Rollos, Jalousien oder Markisen. Bestimmtes Funktionsglas schützt ebenfalls vor Sonnenlicht und -wärme. Die Sicht nach draußen bleibt dabei uneingeschränkt. Natürlichen Schatten erzeugen Bäume, Büsche oder das eigene Haus.

  • Befindet sich der Sonnenschutz innen, sprechen Sie von Innenbeschattung.
  • Bei Außenbeschattung handelt es sich um außen angebrachten Sonnenschutz.

Die Lüftung

Eine Lüftung im Wintergarten ist wichtig. Dadurch wirken Sie einer Überhitzung im Sommer entgegen. Im Winter wiederum beugen Sie Problemen durch zu hohe Feuchtigkeit vor. Eine angemessene Be- und Entlüftung ist daher notwendig. Die richtige Beschattung und Lüftung ergänzen sich ideal.

  • Bei einer Außenbeschattung wechseln Sie die Luft 10 Mal pro Stunde.
  • Sogar 20 Mal pro Stunde wechseln Sie die Luft bei einer Innenbeschattung.
  • Dafür ist eine automatisierte, elektronische Steuerung ideal.

Die Heizung

Oftmals haben Sie die Möglichkeit, einen Wintergarten zu beheizen. Dies dient nicht nur dazu, die richtige Raumtemperatur zu erreichen. Es beugt auch der Schimmelbildung vor. Drei verschiedene Möglichkeiten stehen zur Auswahl: Heizkörper, Fußbodenheizung oder Infrarotheizung. Ob eine Heizung notwendig ist, hängt ebenfalls von der Nutzung ab.

Den Kaltwintergarten bzw. den mittelwarmen Wintergarten beheizen Sie wenig bis gar nicht. Diese Arten des Glasanbaus sind mit einer Tür vom Rest des Hauses abgetrennt. Als eine Art Puffer helfen Ihnen kalter und mittelwarmer Wintergarten dabei, Heizwärme zu speichern.

Der Warm- bzw. Wohnwintergarten hat ganzjährig eine höhere Temperatur. Durch Solarthermie heizt er sich größtenteils selbst. Dies funktioniert durch die Kraft der Sonne, die auf die Glaswände trifft. Für die Tage, an denen die Sonneneinstrahlung nicht ausreicht, benötigt er eine Heizung.

  • Direkt angrenzende Räume heizen sich dank der Solarthermie oft mit.
  • Der Wintergarten benötigt bei Beheizung ein 3-4-faches der Heizleistung eines normalen Wohnraums.

Die elektronische Klimasteuerung

Nutzen Sie den Vorteil einer elektronischen Klimasteuerung. Damit kombinieren Sie den Einsatz von Sonnenschutz, Lüftung und Heizung effizient. Somit halten Sie konstant das perfekte Raumklima.

Pflanzen

Tipp zum Bau hilft Ihnen bei der Gestaltung Ihres Wintergartens.

Eine Gestaltungsidee für Ihren Wintergarten.

Für viele gehören zu einem wohnlichen und entspannenden Wintergarten die passenden Pflanzen. Hier kommt es ganz auf Ihre persönlichen Vorlieben an. Direkt im Fundament haben Sie die Möglichkeit, Pflanzenbeete anzulegen. Doch auch Kübelpflanzen fühlen sich wohl. Sie haben die Wahl zwischen vielen verschiedenen Gewächsen.

  • Mediterrane Pflanzen erreichen im Winter Temperaturen von 6 bis 16 Grad.
  • Die Wintertemperatur von tropischen Pflanzen liegt bei 18 bis 23 Grad.

Möbel

Auch die passenden Möbel fehlen in einem wohnlichen Wintergarten nicht. Die Auswahl liegt hier ganz in Ihrer Hand. Ausschlaggebend ist, wie Sie den Glasbau nutzen sowie was Ihren persönlichen Geschmack ausmacht.

5. Planung und Ausführung des Wintergartens

Die Planung des Wintergartens ist sehr wichtig. Bei Tipp zum Bau erfahren Sie, was es zu beachten gilt.

Planen Sie den Wintergarten vorher ausführlich.

Entscheiden Sie sich für einen Wintergarten, ist es wichtig, diesen vorher ausreichend zu planen. Beachten Sie zudem die Baugenehmigung, die Sie bei verschiedenen Eigenschaften des Glasbaus berücksichtigen. Eine Fachperson unterstützt Sie bei Ihrem Vorhaben und gibt Ihnen hilfreiche Tipps.

Die Planung

Eine gute Planung ist wichtig. Es ist möglich, dass höhere Kosten aufgrund falscher Materialauswahl anfallen. Diese vermeiden Sie jedoch mit einer durchdachten Planung. Stellen Sie sich zudem die Frage, ob mit Schnee- oder Windlasten zu rechnen ist.

Die Baugenehmigung

Jedes Bundesland hat für die Baugenehmigung des Glasbaus seine eigenen Regeln. Meistens ist jedoch für einen Kaltwintergarten ohne direkte Anbindung zum Haupthaus keine Genehmigung nötig. Gleiches gilt für einen Glasbau, der lediglich als Gewächshaus dient. Unter einigen Voraussetzungen benötigen Sie jedoch eine Genehmigung:

  • Sie nutzen den Warmwintergarten als Erweiterung des Wohnraums.
  • Wenn der Glasbau sehr nah am Nachbargrundstück steht.

Der Fachmann/die Fachfrau

Der Fachmann bzw. die Fachfrau berät Sie gerne zur optimalen Planung Ihres Wintergartens. Besonders bezüglich Materialwahl und technischer Ausstattung. Diese*r weiß genau, was es zu beachten gilt. Dabei geht er/sie auf Ihre Wünsche und die Verwendung ein.

Eigenständig planen

Ein Do-it-yourself-Projekt ist nur bedingt empfehlenswert. Dafür benötigen Sie einiges an Erfahrung im Handwerksbereich. Unbedingt notwendig ist, dass Sie vorher gut planen und handwerkliches Geschick besitzen.

  • Für eine gute Isolierung und Stromversorgung ziehen Sie den Fachmann/die Fachfrau zu Rate.
  • Dies ist auch wichtig, um eventuelle Garantie-Ansprüche geltend zu machen.

6. Energetische Aspekte bei einem Wintergarten

Tipp zum Bau gibt Ihnen wertvolle Informationen zu energetischen Aspekten des Wintergartens.

Wie umweltverträglich ist der Wintergarten?

Fällt Ihre Wahl auf einen Wintergarten, ist es wichtig, Faktoren wie Wärmedämmung und Puffer zu beachten. Diese dienen vor allem der Wärmespeicherung. Damit sparen Sie im Endeffekt Kosten.

Die Dämmung

Der Wintergarten benötigt eine komplette und gute Dämmung. Dabei kommt es vor allem auf die richtige Verglasung an. Falls es eine Tür zum Wohnraum gibt, dämmen Sie diese auch mit. Dadurch bewahren Sie wertvolle Heizwärme auch in der kalten Jahreszeit.

Der Wärmepuffer

Meist stellt der Wintergarten einen Anbau an das Wohnhaus dar. Auch wenn es sich dabei um einen Kaltwintergarten handelt, dient er als Puffer. Somit speichern Sie Heizwärme. Dadurch trägt der Wintergarten dazu bei, Heizkosten zu sparen.

Die Ausrichtung

Beachten Sie bei der Planung Ihres Wintergartens auch seine Ausrichtung. Abhängig von der Himmelsrichtung ergeben sich Vor- und Nachteile bei der Temperatur. Berücksichtigen Sie diese unbedingt bei Ihrer Entscheidung.

Norden

Nach Norden bleibt es im Sommer kühl. Diese Ausrichtung führt jedoch dazu, dass Sie im Winter unbedingt eine Heizung benötigen. Vor allem, da Sie dadurch ansonsten keine wohnliche Temperaturen erreichen.

Osten

Eine Ausrichtung nach Osten bringt schon morgens viel Sonne. Mit Hilfe eines Beschattungs- und Belüftungssystems bleibt der Wintergarten nachmittags kühl. Abends ist eventuell ein zusätzliches Heizen notwendig.

Süden

Bei einer südlichen Ausrichtung nutzen Sie die maximale Sonnenenergie. Deshalb ist ein effektives Beschattungs- und Belüftungssystem notwendig. Von der hier erzeugten Wärme profitieren Sie durch eine Heizkosten-Einsparung.

Westen

Ist Ihr Glasbau nach Westen hin ausgerichtet, ist nicht nur eine passende Heizung notwendig. Sie benötigen auch eine gute Kühlung. Im Sommer ist es tagsüber sehr heiß. Im Winter hingegen ist die Sonneneinstrahlung geringer.

7. Der Wintergarten – die Kosten

Was sind die Kosten für den Wintergarten? Tipp zum Bau gibt Ihnen eine Übersicht.

Die Kosten für den Wintergarten sind von verschiedenen Faktoren abhängig.

Die Kosten für Ihren Wintergarten sind von verschiedenen Gesichtspunkten abhängig. Die Material-Auswahl sowie die Form und Größe spielen eine Rolle. Berücksichtigen Sie außerdem die anfallenden Heizkosten und die Wartung Ihres Glasbaus.

Die Baukosten

Für die Kosten spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Dazu zählen Form, Größe, Material, Baustil und -weise sowie die Nutzung. Der Preis fängt bei ca. 5.000 Euro an und steigt auf bis zu 40.000 Euro und mehr. Durchschnittlich rangiert der Preis für Wintergärten zwischen 15.000 und 20.000 Euro.

  • Der Kaltwintergarten ist eher kostengünstiger.
  • Der Wohnwintergarten ist vergleichsweise weniger preiswert.

Die Heizkosten

Es ist wichtig, dass Sie vor allem die Heizkosten beachten. Diese hängen von unterschiedlichen Faktoren wie Ausrichtung und Benutzung ab. Oftmals sparen Sie durch die Solarthermie Heizkosten. Der Glasbau heizt sich auf und gibt Wärme an anliegende Räume ab. Oder er wirkt als Wärmepuffer. Falls es notwendig ist, den Glasbau zu beheizen, kommt es kurzzeitig zu höheren Kosten. Insgesamt betrachtet führt ein Wintergarten jedoch nur zu einem geringen Anstieg der Heizkosten.

Die Wartung

Es ist empfehlenswert, den kompletten Glasbau ein bis zwei Mal jährlich zu warten. Dazu gehört eine Grundreinigung und -pflege sowie eine Funktions- und Schadenskontrolle. Falls Reparatur- oder Einstellarbeiten vonnöten sind, holen Sie sich unbedingt fachliche Unterstützung.

  • Der Wartungsaufwand hängt vor allem vom Material ab.
  • Vor allem Holz braucht eine regelmäßige Wartung und gegebenenfalls neue schützende Anstriche.

8. Fazit: Viele gute Gründe für einen Wintergarten

Die Entscheidung für einen Wintergarten bringt viele Vorteile mit sich. Einer davon ist die einfache und praktische Überwinterung Ihrer Pflanzen. Für Pflanzenliebhaber ist damit ein entsprechender Glasbau von großem Nutzen. Somit sind Sie sich sicher, dass Ihre Gewächse das ganze Jahr gut versorgt sind.

Dank des Glasbaus ist die Erweiterung des Hauses um einen Wohnraum ein großer Gewinn. Dadurch schaffen Sie sich Ihre ganz persönliche Wohlfühloase! Entspannen Sie sich in Ihrem optimal gestalteten Glasbau. Ganz gleich, ob Sie ihn als erweitertes Wohnzimmer, Esszimmer oder sonstigen Raum verwenden.

  • Genießen Sie es, ganzjährig mitten in der Natur zu sein.
  • Schaffen Sie sich den perfekten Wintergarten nach Ihren persönlichen Vorstellungen!

9. Grundreinigung des Wintergartens

Am besten reinigen Sie Ihren Wintergarten zweimal im Jahr. Nach einem langen Winter ist ein ausgiebiger Frühlingsputz nötig. Eine zweite Grundreinigung im Herbst macht Ihren Glasbau fit für den Winter. Auf was Sie bei der Reinigung achten, erfahren Sie im Folgenden:

  • Die tragenden Konstruktionen sowie die Verglasung reinigen Sie mit lauwarmem Wasser und Spülmittel. Verwenden Sie keine aggressiven Reinigungsmittel, um Beschädigungen zu vermeiden.
  • Befreien Sie die Dachrinne von grobem Schmutz und Laub.
  • Nehmen Sie sich eine Leiter zur Hilfe, um das Dach zu säubern.
  • Entfernen Sie Schmutz und Laub, die sich ggf. auf dem Sonnenschutz ablagern. Falls Sie eine Markise reinigen: Achten Sie darauf, dass Sie diese nur im trockenen Zustand einfahren. Ansonsten entstehen unschöne Stockflecken.

10. Die Geschichte des Wintergartens

Seit wann gibt es Wintergärten? Der Ursprung geht bis auf die Antike zurück. Hier gab es die ersten Glasbauten für die Kultivierung von Pflanzen. Es folgten prachtvolle Orangerien und Palmenhäuser. Im England des 19. Jahrhunderts waren Wintergärten im viktorianischen Stil sehr beliebt. Vor allem wohlhabenderen Personen fanden Gefallen an ihnen. Anfangs dienten sie ausschließlich zur Überwinterung von Pflanzen. Doch schon bald nutzen Leute sie als Wohnraum-Erweiterung.

  • Seit 1880 sind Wintergärten in Deutschland bekannt.
  • Heutzutage ist ein Wintergarten erschwinglich.
  • Oftmals dient er einem gesteigerten ökologischen Bewusstsein. Hier nutzen Sie das Sonnenlicht effektiv als Energiequelle.

11. Bausätze für den DIY-Wintergarten

Verschiedene Firmen bieten Wintergarten-Bausätze zum Selberbauen an. Somit gelingt es Ihnen einfacher, einen tollen Wintergarten zu schaffen. Sie bleiben der Handwerker/die Handwerkerin und sind stolz auf Ihre Eigenleistung!

  • Sie erhalten dabei Unterstützung für die genaue Planung.
  • Eine detaillierte Anleitung erleichtert die Montage.
  • Während des Aufbaus erhalten Sie eine weitere Beratung.
  • Mit Hilfe von Experten-Wissen bauen Sie sich Ihren Traum-Wintergarten!

12. Der Wintergarten in Abgrenzung zum Gewächshaus

Erfahren Sie bei Tipp zum Bau den Unterschied zwischen Gewächshaus und Wintergarten.

Das Gewächshaus ist ausschließlich für die Kultivierung von Pflanzen gedacht.

Die Konstruktion ist ähnlich, da beide vor allem aus Glas bestehen. Oftmals dienen Sie der Kultivierung von Pflanzen. Trotzdem sind Gewächshaus und Wintergarten nicht das Gleiche. Lesen Sie hier die Unterschiede:

WintergartenGewächshaus
Ist direkt an Ihrem Haus angebaut.Steht frei in Ihrem Garten.
Dient der Überwinterung von ihren Pflanzen und als Wohnraum.Ist ausschließlich für die Kultivierung von Pflanzen gedacht.
Die Bodenfläche ist bebaut. Sie besteht aus Holz, Stein oder Fliesen.Der Boden besteht meist direkt aus Erde. Er ist höchstens teilweise bebaut.

13. Viktorianischer Wintergarten

Viktorianische Wintergärten gehen auf das 19. Jahrhundert zurück. Zu dieser Zeit lebte Königin Victoria von England. Die Königin selbst besaß Glasbauten in diesem Stil. Zunächst waren diese nur für die Überwinterung von Pflanzen gedacht. Doch schon bald entwickelten sie sich zu luxuriösen Wohnraum-Erweiterungen für die wohlhabenden Leute. Auch heute erfreuen sich diese Wintergärten an großer Beliebtheit. Aber was genau macht diesen Stil aus?

  • Der Grundriss ist meist ein Sechs- oder Achteck.
  • Die Konstruktion ist filigran und leicht.
  • Holz und Aluminium sind die bevorzugten Materialien.
  • Säulen- und Zierelemente sind dabei sehr beliebt. Als Zierelemente gelten gotische Spitzbögen, Blattelemente und Ornamente.
  • Der viktorianische Wintergarten gleicht einem kleinen Schloss!

14. Wintergarten zur Energie-Einsparung

Tipp zum Bau zeigt Ihnen, wie Sie den Wintergarten zur Energieeinsparung nutzen.

Der Wintergarten hilft bei der richtigen Ausrichtung dabei, Energie zu sparen.

Dank Solarthermie hilft ein Wintergarten dabei, Energie zu sparen. Je nach Art und Standort dient er nicht nur als Wärmepuffer. Ein nach Osten gerichteter Wohnwintergarten heizt schon vormittags durch Sonnenenergie angrenzende Räume. Ist er in Südlage gebaut, profitieren Sie optimal. Hier nutzen Sie die maximale Sonnenenergie aktiv zur Beheizung weiterer Räume. Lassen Sie sich dabei von Experten beraten.

  • Achten Sie vor allem auf das passende Funktionsglas.
  • Ideal sind Isolier- und Wärmeschutzglas.

15. Wie Sie mit Wasserelementen in Ihrem Wintergarten Atmosphäre schaffen

Wasserelemente im Wintergarten sind besonders schön. Tipp zum Bau zeigt Ihnen die Vorteile auf.

Das Element Wasser schafft im Wintergarten eine besondere Athmosphäre.

Als besonderes Highlight setzen Sie auf das Element Wasser. Ein angenehmes Wasserplätschern im Hintergrund lädt zum Entspannen ein. Der Anblick von Wasser wirkt oftmals beruhigend. Damit machen Sie Ihren Wintergarten zu einem ganz besonderen Ort.

  • Ein kleiner Mini-Teich wertet jeden Wintergarten auf.
  • Für ein angenehmes Wasserplätschern eignet sich ein kleiner Brunnen.
  • Ein besonderer Hingucker ist ein schöner Wasserverlauf.

16. Wie funktioniert eine elektronische Klimasteuerung?

Die elektronische Klimasteuerung hilft, das Raumklima konstant zu halten. Dafür kombiniert sie effizient den Einsatz von Lüftung, Sonnenschutz und Heizung. Die Steuerung reagiert dabei schnell auf eine sich verändernde Wetterlage. Wie genau das funktioniert, erfahren Sie hier:

  • In der Wand Ihres Glasbaus bauen Sie die Steuerungs-Elektronik ein.
  • Entsprechende Motoren betreiben Lüftung, Sonnenschutz, Fenster sowie die Heizung.
  • Zur Überwachung des Klimas gibt es Außen- und Innensensoren. Es findet eine Vermittlung zwischen den aktuellen Wetterdaten des Außenbereichs an die Steuerung statt. Die momentane Temperatur und Luftfeuchtigkeit des Innenbereichs leiten Sensoren ununterbrochen an die Klimasteuerung weiter.
  • Diese Technik lenkt durch die erhaltenen Werte den Einsatz von Lüftung, Sonnenschutz und Heizung.
  • Sie haben zudem die Möglichkeit, die elektronische Klimasteuerung manuell zu bedienen.

17. Welche Möbel eignen sich für Ihren Wintergarten?

Tipp zum Bau zeigt Ihnen, wie Sie mit den passenden Möbeln Ihren Wintergarten gestalten.

Wählen Sie die passenden Möbel für Ihren Wintergarten.

Im Inneren Ihres Wintergartens sind die Möbel vor Wind und Wetter geschützt. Gemütliche Sessel laden zur Entspannung ein während Sie die Natur beobachten. Schöne Gartenmöbel werten Ihren Wintergarten genauso auf. Diese nehmen Sie bei schönem Wetter einfach mit nach draußen. Passende Möbel erfüllen den von Ihnen gewünschten Zweck. Stil und Ausführung obliegt ganz allein Ihrem Geschmack.

18. Wie legen Sie ein Pflanzenbeet in Ihrem Wintergarten an?

Ein Pflanzenbeet ist im Wintergarten ebenfalls möglich. Dafür heben Sie einen Graben am Boden aus. Diesen dämmen Sie und kleiden ihn mit wasser- und wurzelfester Folie aus. Danach befüllen Sie das Beet mit Erde. Ein spezieller Wasserablauf sorgt dafür, dass es nicht zu Staunässe kommt.

  • Für die Begrünung des Pflanzenbeets sind Ihrer Fantasie kaum Grenzen gesetzt.
  • Ausreichend ist, dass die Pflanzen für die Temperaturen Ihres Wintergarten-Typs geeignet sind.

19. Die thermische Lüftung für Ihren Wintergarten

Die thermische Lüftung funktioniert nach einer einfachen Methode. Erwärmte Luft steigt nach oben, frische Luft strömt unten nach. Dabei gelangt die warme Luft durch Fenster oder Dachlüftungsklappen nach außen. Durch Lüftungsklappen und Seitenfester strömt die frische Luft in den Wintergarten. Es handelt sich hierbei um einen einfachen Luftaustausch.

  • Spezielle Lüftungssysteme regeln diesen Luftaustausch.
  • Durch geöffnete Seitenfenster entsteht jedoch erhöhte Einbruchgefahr.

20. Die motorische Lüftung für Ihren Wintergarten

Die motorische Lüftung ist optimal dafür geeignet, das perfekte Raumklima im Wintergarten zu schaffen. Hier überprüft moderne Technik genauestens die äußeren Wetter-Bedingungen sowie das innere Raumklima. Im Dachbereich sind meist sogenannte motorbetriebene Walzenlüfter montiert. An den Seiten-Verglasungen sind hingegen Klapplüfter angebracht.

  • Spezielle Erweiterungen der Lüftungen erhöhen zusätzlich Ihren Wohlfühl-Komfort.
  • Profitieren Sie beispielsweise von Pollenfilter oder Insektengitter.

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