Sanitärwerkzeuge

Sanitärwerkzeuge – Damit gelingt Ihnen jede Arbeit

Sanitäre Anlagen zählen zu den wichtigsten Bestandteilen eines Haushaltes. Sie bewahren Ihre Körperhygiene und auch Ihre Gesundheit. Daher ist es wichtig, dass die häuslichen Sanitäranlagen jederzeit funktionieren. Für einzelne Reparaturen oder Montagen ist es nicht zwingend notwendig, einen Sanitärtechniker heranzuziehen. Mit den richtigen Sanitärwerkzeugen erledigen Sie das ganz einfach selbst. Tipp zum Bau berät Sie rund um das Thema Sanitärwerkzeuge.

1. Einsatzgebiete von Sanitärwerkzeugen

Undichte Rohre, tropfender Wasserhahn, verstopfte Toilette – so oder so ähnlich sehen typische Probleme im Badezimmer aus. Diese Defekte sind lästig und steigern Ihren Wasserverbrauch immens. Für die Reparatur und Installation von sanitären Anlagen benötigen Sie spezielle Sanitärwerkzeuge. Zu den sanitären Anlagen im häuslichen Bereich zählen:

  • Das Waschbecken.
  • Die Badewanne.
  • Die Dusche oder die Duschwanne.
  • Die Toilette oder das Bidet.

An diesen Bereichen läuft die Grundwasser-Versorgung gewöhnlich reibungslos ab. Zudem gewährleisten Sanitäranlagen eine fachgerechte Abwasser-Entsorgung. Daher gehört auch die Spüle in der Küche zu den Sanitäranlagen im Haus.

Erfahren Sie von Tipp zum Bau, welche Sanitärwerkzeuge Sie für das Badezimmer benötigen.

Für die Montage und Reparatur im sanitären Bereich kommen spezielle Sanitärwerkzeuge zum Einsatz.

Damit die Wasserversorgung automatisch abläuft, sind sanitäre Anlagen mit Abflussrohren, Abdichtungen sowie Armaturen ausgestattet. Für jeden Bereich sind passende Sanitärwerkzeuge vorhanden. Wenn es mal tropft, dann liegt es meistens an diesen Komponenten. In der Regel kümmert sich ein Sanitärtechniker um diese Aufgaben. Mit dem richtigen Sanitärwerkzeug und ein paar Handgriffen übernehmen Sie diese Arbeiten einfach selbst. Tipp zum Bau verrät Ihnen, welche Werkzeuge Sie für Sanitärarbeiten benötigen.

2. Die Grundausstattung von Sanitärwerkzeugen

Für die Installation und Reparatur von Sanitäranlagen benutzen Klempner eine große Bandbreite an Sanitärwerkzeugen. Zu den Arbeiten in der Sanitärtechnik gehören:

  • Pressen.
  • Schneiden und Feilen.
  • Schrauben.
  • Greifen.
  • Bohren.
  • Messen.
  • Abdichten.
  • Reinigen und Spülen.
  • Entgraten.

Dabei kommen verschiedene Sanitärwerkzeuge für unterschiedliche Arbeiten zum Einsatz. Beispielsweise benötigen Sie zum Greifen von Rohren spezielle Zangen. Erfahren Sie im Detail die einzelnen Einsatzbereiche von Sanitärwerkzeugen.

Sanitärwerkzeuge für Pressarbeiten

Presswerkzeuge benötigen Sie, wenn Sie Rohre miteinander verbinden. Dabei gibt es verschiedene Sanitärwerkzeuge zum Pressen für Kupferrohre, Stahl- beziehungsweise Edelstahlrohre und Kunststoffrohre. Unterscheiden Sie hier zwischen manuellen und elektrischen Presswerkzeugen.

Manuelle Presswerkzeuge sind Presszangen und Pressbacken. Die Pressprofile von Presszangen gibt es dabei in unterschiedlichen Ausführungen. Die gängigsten haben die Bezeichnungen TH, V, M und G.

Schonen Sie Ihre Kräfte mit einer elektrischen Pressmaschine. Diese schließen Sie ganz einfach an eine Steckdose an. Ist an der Arbeitsstelle kein Stromanschluss gegeben, sorgt eine akkubetriebene Pressmaschine für Abhilfe.

Sanitärwerkzeuge für Schneide- und Feilarbeiten

Zum Kürzen oder Trennen von Rohren wählen Sie eines der folgenden Sanitärwerkzeuge:

  • Eine klassische Handbügelsäge.
  • Ein Rohrschneider oder eine Rohrschere.

Zum Schneiden von Rohren aus Kunststoff reicht eine Bügelsäge. Sie ist leicht, einfach in der Handhabung, stabil und ausdauernd. Ein Rohrschneider eignet sich dagegen zum Schneiden von Rohren aus Aluminium, Kupfer, Messing oder Stahl. Damit gelingt Ihnen ein besonders sauberer und gerader Schnitt.

Sie klemmen ganz einfach das Rohr in die Öffnung des Rohrschneiders hinein. Die Weite lässt sich je nach Durchmesser des Rohres individuell anpassen. In der Öffnung befindet sich ein scharfes Schneidrad, ähnlich wie bei einem Dosenöffner. Diese Schneidrad liegt am Rohr auf. Dann drehen Sie das Rohr, sodass rundum ein Schnitt entsteht.

Zum Schneiden von Innen- und Außengewinden gibt es auch passendes Sanitärwerkzeug. Mit einer Gewindefeile arbeiten Sie Gewinde manuell nach.

Sanitärwerkzeuge für Schraubarbeiten

Ein altbewährtes Sanitärwerkzeug zum Anziehen und Lösen von Schrauben und Muttern ist der Schraubenschlüssel. Dieser gehört zur Grundausstattung eines jeden Werkzeugkoffers. Der gängigste unter den Schraubenschlüsseln ist der klassische Maul- oder Gabelschlüssel. Mit einem Ringschlüssel haben Sie einen besseren Halt. Er verhindert, dass sie beim Arbeiten abrutschen. Legen Sie sich Schraubenschlüssel am besten in verschieden Größen zu.

Verwenden Sie einen Steckschlüssel für schwer zugängliche Schrauben. Anders als beim Schraubenschlüssel verwenden Sie den Steckschlüssel nicht horizontal, sondern vertikal. Mit einer Ratsche beziehungsweise Knarre ziehen Sie eine Schraube fest, ohne ständig neu anzusetzen. Das ermöglicht Ihnen ein besonders kräfteschonendes Arbeiten. Ein klassischer Schraubenzieher rundet die Ausstattung an Schraubwerkzeugen ab. Auch hier lohnt sich ein Set mit Schraubenziehern in unterschiedlichen Größen. Damit lösen Sie jede Schraube.

Bei Tipp zum Bau finden Sie heraus, welche Zangen zur Grundausstattung von Sanitärwerkzeugen gehören.

Zangen gehören zur Grundausstattung von Sanitärwerkzeugen.

Sanitärwerkzeuge für Greifarbeiten

Für die Grundausstattung von Sanitärwerkzeugen ist eine Rohrzange essenziell. Die Backen der Rohrzange lassen sich individuell verstellen, sodass Sie jedes Rohr greifen. Zudem ist die Rohrzange mit Greifzähnen versehen. Dies verstärkt den Halt, ohne abzurutschen. Fixieren Sie die gewünschte Maulweite der Rohrzange mit Hilfe einer Rändelschraube am längeren Arm.

Wasserpumpen-Zangen sehen Rohrzangen sehr ähnlich, unterscheiden sich aber in ihrer Funktionsweise. Mit Hilfe eines Gleitgelenks verstellen Sie die Maulweite der Wasserpumpen-Zange. Damit ist das Greifen von unterschiedlich großen Rohren möglich. Der Zangenschlüssel ist eine abgewandelte Art der Wasserpumpen-Zange. Dieses Werkzeug vereint die Funktionsweisen eines Schraubenschlüssels und einer Greifzange. Die Greifbacken des Zangenschlüssels sind glatt, sodass er Schrauben und Muttern besonders schonend greift.

Eine Kettenrohr-Zange dient zur Montage von vieleckigen Werkstücken. Sie besitzt keine Greifbacken, sondern eine Kette. Diese Kette legen Sie um das Werkstück und befestigen es am Greifarm. Mit einer Rohrbiege-Zange verbiegen Sie kinderleicht Rohre in die gewünschte Form. Für eine möglichst passgenaue Verbiegung von Metallrohren verwenden Sie eine Rohrbiege-Maschine. Eine Siphonzange ermöglicht Ihnen das Öffnen und Schließen von Siphonrohren.

Sanitärwerkzeuge für Bohrarbeiten

Für die Montage von Sanitäranlagen ist es erforderlich, Löcher in die Fliesen zu bohren. Das gelingt Ihnen nur mit einem speziellem Fliesenbohrer. Wenn Sie hier einen herkömmlichen Bohrer verwenden, kommt es zu Rissen oder Brüchen. Im Nachhinein ist das ärgerlich, weil das Auswechseln einer Fliese sehr aufwendig ist.

Das Bohren von Löchern in Rohre zählt zu den schwierigsten Aufgaben. Durch die Rundung besteht die Gefahr, dass die Bohrmaschine abrutscht. Achten Sie daher darauf, dass der Bohrer scharf und spitz ist.

Wenn Sie ein Gewinde für Schrauben bohren, gelingt Ihnen das mit einem speziellen Gewindebohrer. Um ein Gewinde zu bohren, brauchen Sie ein zusätzliches Windeisen. Den Gewindebohrer klemmen Sie in das Windeisen hinein, sodass es im rechten Winkel absteht. Dann schneiden Sie in Drehbewegungen, ähnlich wie beim Korkenzieher, das Gewinde hinein. Achten Sie auf jeden Fall darauf, dass Sie das Windeisen gerade halten. Ansonsten ist das Außengewinde schief. Wenn Sie etwas ungeübt sind, nehmen Sie lieber einen Akkuschrauber zur Hand.

Sanitärwerkzeuge für Messarbeiten

Welche Sanitärwerkzeuge Sie zum Messen benötigen, erfahren Sie bei Tipp zum Bau.

Auch bei Sanitärwerkzeugen ist eine Wasserwaage unverzichtbar.

Auch verschiedene Werkzeuge zum Messen gehören zu den Sanitärwerkzeugen.
Universell einsetzbare Messwerkzeuge sind der handelsübliche Zollstock und die klassische Wasserwaage. Auch ein Messschieber erweist sich bei Sanitärarbeiten als sehr nützlich. Damit Sie beim Bohren keine Leitung treffen, benutzen Sie einen Leitungsfinder. Mit diesem Gerät finden Sie die optimale Bohrposition. Eine Inspektionskamera hilft Ihnen dabei, Rohre oder Hohlräume von innen zu untersuchen. Das ermöglicht Ihnen, Leckagen im Rohr zu finden.

Sanitärwerkzeuge für Abdichtungsarbeiten

Zur sanitären Fugenabdichtung kommt in der Regel Silikon zum Einsatz. Um die Fuge sauber und präzise abzudichten, verwenden Sie eine Silikonspritze. Bei der wasserdichten Verbindung von Rohrsystemen aus Kupfer hilft Ihnen eine Lötgarnitur. Herkömmliches Isolierband eignet sich dagegen für das schnelle und einfache Abdichten von Leckagen. Mit Schlauchklemmen beziehungsweise Schlauchschellen befestigen Sie Schlauchenden an Anschlüssen.

Sanitärwerkzeuge zum Reinigen und Spülen

Wenn ein Abfluss verstopft ist, greifen viele zum herkömmlichen Rohrreiniger. Dieser besteht zum Großteil aus aggressiven Chemikalien, die dem Rohr schaden. Bei einer Überdosierung besteht die Gefahr, dass die ätzenden Stoffe Kunststoff-Rohre verformen. Außerdem verbindet sich das im Rohrreiniger enthaltende Natriumchlorid mit Wasser zu einer ätzenden Lauge.

Greifen Sie daher lieber zu klassischen Sanitärwerkzeugen wie der Saugglocke. Für besonders hartnäckige Ablagerungen verwenden Sie eine Rohrreiniger-Pumpe oder -Spirale. Damit ist der Kraftaufwand wesentlich geringer und Sie lösen Fette oder festhängende Haare kinderleicht. Eine Demontage des Rohres ist nicht erforderlich.

Die Saugglocke und die Rohrreiniger-Pumpe sind Sanitärwerkzeuge, die nach demselben Prinzip funktionieren. Bringen Sie die Öffnung der Pumpe an den verstopften Abfluss an. Am oberen Ende der Pumpe befindet sich ein Hebel. Diesen drücken Sie gleichmäßig nach oben und unten, ähnlich wie bei einer Fahrradpumpe. Dadurch entsteht ein Unterdruck, der die Ablagerungen lockert.

Die Rohrreiniger-Spirale ist ein Sanitärwerkzeug, dass Sie direkt in das Rohr einführen. Sobald Sie auf einen Widerstand stoßen, kurbeln Sie die Spirale in Drehbewegungen. Üben Sie dabei leichten Druck aus, lösen sich die Verstopfungen wie im Handumdrehen.

Sanitärwerkzeuge zum Entgraten

Bei Sanitärarbeiten kommt es vor, dass Sanitärwerkzeuge Rohre und Armaturen leicht beschädigen. Es entstehen sogenannte Grate, scharfe Kanten, Faserungen oder Splitter an metallischen oder synthetischen Werkstücken. Diese beheben Sie mit einem Rohrentgrater. Damit glätten Sie ganz einfach die Ober- und Innenfläche von Rohren.

3. Sanitärwerkzeuge richtig lagern und pflegen

Bei handwerklichen Arbeiten kommt es schnell dazu, dass Ihre Werkzeuge kreuz und quer liegen. Die richtige Ordnung und Lagerung Ihrer Werkzeuge helfen Ihnen, den Überblick zu behalten. Außerdem verlängern Sie damit die Lebensdauer und Funktionalität Ihrer Werkzeuge. Tipp zum Bau verrät Ihnen, wie Sie lange Freude an Ihren Sanitärwerkzeugen haben.

Die wichtigste Regel vorab – lagern Sie Ihre Sanitärwerkzeuge unbedingt trocken. Ansonsten besteht die Gefahr, dass sich Rost bildet. Das macht auch das beste Werkzeug unbrauchbar.

Für die Ordnung von kleinen Handwerkzeugen und Kleinteilen eignet sich ein einfacher Werkzeugkoffer hervorragend. Dieser ist handlich und mobil, sodass Sie mit ihm den Arbeitsplatz einfach wechseln. So haben Sie die wichtigsten Sanitärwerkzeuge immer griffbereit. Zur Grundausstattung zählen beispielsweise die folgenden Geräte und Utensilien:

  • Zangen.
  • Hammer.
  • Schraubendreher.
  • Schraubenschlüssel.
  • Nägel.
  • Dübel.
  • Zollstock.
  • Wasserwaage.
Tipp zum Bau verrät Ihnen, wie Sie Ihre Sanitärwerkzeuge richtig lagern und pflegen.

Behalten Sie stets den Überblick über Ihre Sanitärwerkzeuge. Eine Werkzeugwand ist besonders praktisch.

Behalten Sie die Übersicht Ihrer mittelgroßen Sanitärwerkzeuge mit einer Werkzeugwand. Diese besteht aus einer einfachen Lochwand, die Sie mit Haken versehen. Hängen Sie Ihre Werkzeugwand in Ihrem Werk- oder Hobbyraum auf. Grundsätzlich empfiehlt es sich, auch Sanitärwerkzeuge nach ihrem Einsatzbereich oder ihrer Funktion zu sortieren. Mit einer Lagersichtbox bereiten Sie chaotisch herumliegenden Nägeln und anderen Kleinteilen ein Ende.

Wenn Sie genug Platz in Ihrem Werkraum haben, legen Sie sich einen Werkzeugschrank zu. Er bietet genug Raum, um auch große Elektrowerkzeuge zu lagern. Gleichzeitig haben Sie auch mehr Sortierungs-Möglichkeiten. Bewahren Sie zum Beispiel Ihre Greifwerkzeuge oder Schraubwerkzeuge jeweils in separaten Schubladen auf.

Um die Ordnung zu behalten, legen Sie Ihre Sanitärwerkzeuge nach der Benutzung an ihren Platz zurück. Nehmen Sie sich die Zeit, sie nach jeder Nutzung zu säubern. Es reicht völlig aus, sie mit einem feuchten Tuch abzuwischen. Trocknen Sie die Werkzeuge anschließend ab.

Schützen Sie Ihre Sanitärwerkzeuge mit einem Ölfilm vor Rost. Dazu eignet sich dasselbe Öl, das Sie für Ihre Fahrradkette benutzen. Sind Ihre Werkzeuge jedoch schon von Rost befallen, ist das kein Grund, sie zu entsorgen. Entfernen Sie durch gründliches Reinigen den Rost. Behandeln Sie das Werkzeug am besten mit einer Drahtbürste. Sobald Sie den Rost entfernt haben, trocknen Sie das Werkzeug und ölen es anschließend leicht ein.

Eine sorgsame Nutzung und Aufbewahrung garantieren die langfristige Qualität und Funktionalität Ihrer Werkzeuge. Wenn Sie diese Tipps zur Lagerung befolgen, sparen Sie sich Zeit und Nerven. Außerdem haben Sie dann auch länger Freude am Handwerken.

4. Kosten für Sanitärwerkzeuge

In der folgenden Tabelle sind die Preise für die unterschiedlichen Sanitärwerkzeuge zusammengefasst. Die Kosten beziehen sich dabei auf Werkzeuge für den häuslichen Gebrauch und sind nur grobe Durchschnittswerte:

FunktionWerkzeugPreis
Sanitärwerkzeuge zum PressenHandpresszange komplett

Auswechselbare Pressbacken in den Pressprofilen TH, V, G, M

Elektro-Presszange

100 Euro

ab 80 Euro


um 600 Euro

Sanitärwerkzeuge zum Schneiden und Feilen

Einfache Handbügelsäge

Rohrschneider für Aluminium-, Stahl- und Kunststoffrohre

Gewindefeile

um 10 Euro

um 30 Euro

um 30 Euro
Sanitärwerkzeuge zum Schrauben

Maul-Ringschlüssel (6 Millimeter)

Steckschlüssel

Doppelseitiger Ratschenschlüssel

Schraubendreher
5 Euro

ab 4 Euro, 10-teilige Einsatz-Sets: ab 10 Euro
ab 20 Euro

6-teiliges Set um 25 Euro
Sanitärwerkzeuge zum GreifenRohrzange

Wasserpumpen-Zange

Zangenschlüssel

Kettenrohr-Zange

Rohrbiege-Zange

Siphonzange

ab 30 Euro

ab 20 Euro

ab 35 Euro

ab 70 Euro

um 30 Euro

ab 10 Euro

Sanitärwerkzeuge zum BohrenFliesenbohrer (6 Millimeter)

Gewindebohrer

Windeisen

ab 7 Euro

3-teiliges Set um die 8 Euro

ab 6 Euro

Sanitärwerkzeuge zum MessenZollstock

Wasserwaage

Messschieber

Leitungsfinder

Inspektionskamera (für den häuslichen Gebrauch)

ab 4 Euro

ab 10 Euro

um 15 Euro

80 Euro

100 Euro

Sanitärwerkzeuge zum Abdichten

Silikonspritze

Lötgarnitur

Isolierband

Schlauchklemmen aus Kunststoff oder Metall
ab 15 Euro

um 60 Euro

ab 1,50 Euro

einzeln um 1 Euro, mehrteilige Sets verfügbar
Sanitärwerkzeuge zum Reinigen und Spülen

Saugglocke aus Gummi mit Holzgriff

Rohrreiniger-Pumpe

Rohrreiniger-Spirale
um 3 Euro

ab 10 Euro

um 10 Euro
Sonstige Sanitärwerkzeuge

Entgrater (8 bis 36 Millimeter Durchmesser)

ab 10 Euro

Herkömmliche unbestückte Werkzeugtaschen erhalten Sie für knapp 40 Euro. Diese befestigen Sie praktisch um Ihre Hüfte. Die wichtigsten Werkzeuge wie Hammer oder Maulschlüssel haben Sie damit immer griffbereit. Einen unbestückten Werkzeugkoffer erhalten Sie für dagegen für knapp 60 Euro. Je mehr Stauraum der Koffer bietet, desto höher ist auch sein Preis. Das gilt auch für bestückte Werkzeugkoffer. Voll ausgestattete Universal-Werkzeugkoffer gibt es schon ab 90 Euro. Die Preisspanne erstreckt sich dabei bis zu 1000 Euro. Ein voll ausgestatteter Koffer mit Sanitärwerkzeug kostet Sie bis zu 400 Euro.

5. Fazit

Sanitärarbeiten fallen im Haushalt immer mal wieder an. Ein tropfender Wasserhahn, eine verstopfte Toilette – das kennt jeder. Es lohnt sich, für alle möglichen Arbeiten im Badezimmer das passende Sanitärwerkzeug zu haben. Mit dem richtigen Werkzeug gelingt Ihnen garantiert jede Montage und jede Reparatur. So macht die Arbeit viel mehr Spaß und ist mit ein paar Handgriffen erledigt. Die richtige Ausstattung an Sanitärwerkzeugen spart Ihnen Zeit und Kosten für einen Installations-Techniker.

6. Sanitärwerkzeuge für das Waschbecken

Tipp zum Bau verrät Ihnen, wie Sie Ihr neues Waschbecken mit Sanitärwerkzeugen montieren.

Die Montage Ihres neuen Waschbeckens ist mit dem richtigen Sanitärwerkzeug ein Kinderspiel.

Ihr Waschbecken ist schon ein bisschen in die Jahre gekommen oder kaputt? Dann montieren Sie ganz einfach eines neues. Mit ein paar Handgriffen und dem richtigen Sanitärwerkzeug ist Ihr Waschbecken schnell montiert.

Zuerst montieren Sie das alte Waschbecken ab. Dazu schrauben Sie zunächst die Wasserzufuhr der Armatur ab. Danach entfernen Sie den Siphon und die Armatur. Stellen Sie unter das Waschbecken einen Eimer bereit, der das Restwasser auffängt. Mit einem Maulschlüssel lösen Sie die Befestigungs-Schrauben des alten Waschbeckens. Hat Ihr neues Waschbecken eine andere Befestigungs-Höhe? Dann entfernen Sie die alten Stockschrauben und bohren neue Löcher in die Wand.

Die richtige Position ermitteln Sie mit einer Wasserwaage. Die Löcher bohren Sie mit einem Fliesenbohrer. Halten Sie passende Dübel griffbereit. Die Stockschrauben drehen Sie mit einem Maul- oder Zangenschlüssel in die Wand. Danach fädeln Sie die neue Armatur hinein und verschrauben das Waschbecken an der Wand.

Dann befestigen Sie das Waschbecken, indem Sie es auf die Stockschrauben schieben. Nachdem Sie die Eckventile mit Isolierband abgedichtet haben, bringen Sie die Flexschläuche an. Zum Schluss montieren Sie noch das Abflussrohr und dichten es mit einem Gummiring ab. Dichten Sie auch den Wandabschluss des Waschbeckens mit einer Silikonspritze ab. Ihr neues Waschbecken ist nun einsatzbereit.

7. Mechanische Abflussreinigung mit Sanitärwerkzeugen

Der Abfluss des Waschbeckens, der Dusche oder der Spüle ist verstopft? Um dieses Problem zu lösen, gibt es viele Möglichkeiten. Verwenden Sie anstatt eines herkömmlichen Rohrreinigers lieber die mechanische Methode. Dabei helfen Ihnen folgende Sanitärwerkzeuge:

  • Saugglocke.
  • Pumpe zur Rohrreinigung.
  • Spirale zur Rohrreinigung.

Mit der klassischen Saugglocke erzeugen Sie abwechselnd einen Über- und Unterdruck. Das löst die die Verstopfung und festhängendes Material lässt sich einfach wegspülen. Achten Sie darauf, dass die Saugglocke den Abfluss vollständig bedeckt. Tipp: Dichten Sie andere Abflüsse wie den Überlauf mit einem Lappen ab. Das verstärkt die Wirkung.

Setzen Sie die Saugglocke an den Abfluss an und drücken Sie den Holzgriff nach unten. Lassen Sie Wasser in das Waschbecken ein. Bewegen Sie den Holzgriff auf und ab, ohne die Glocke vom Abfluss zu lösen. Wiederholen Sie diese Bewegung solange, bis sich die Verstopfung gelöst hat.

Nach demselben Prinzip funktioniert auch die Rohrreinigungs-Pumpe. Hier erzeugt ein Hebel, den Sie auf und ab drücken, den Über- und Unterdruck. Bei besonders hartnäckigen Verstopfungen ist dieses Gerät kräfteschonender. Alternativ verwenden Sie die Rohrreiniger-Spirale. Diese führen Sie direkt in den Abfluss ein. Lockern Sie die Verstopfung durch Druck und Drehbewegungen.

8. Sanitärwerkzeuge für die Duschkabine

Erfahren Sie von Tipp zum Bau, wie Sie eine Duschkabine mit Sanitärwerkzeugen selbst einbauen.

Für die Montage einer Duschkabine benötigen Sie nur wenige Sanitärwerkzeuge.

Auch eine Duschkabine bauen Sie ganz einfach selbst ein. Sie benötigen dafür folgendes Sanitärwerkzeug:

  • Zollstock.
  • Fliesenbohrer.
  • Schraubendreher oder Akkuschrauber.
  • Wasserwaage.
  • Stift zum Markieren.

Wählen Sie zunächst das passende Modell für eine Dusch- oder Badewanne.
Als erstes montieren Sie die Wandhalterung der Duschkabine. Bestimmen Sie die genaue Position der Befestigungslöcher mit dem Zollstock und einem Stift. Achten Sie darauf, dass die Löcher in der Wand exakt senkrecht übereinander liegen. Die Löcher bohren Sie am besten mit einem Fliesenbohrer.

Danach befestigen Sie den Rahmen der Duschkabine an der Wand. Die Duschkabine bauen Sie nach Hersteller-Angaben zusammen und schrauben sie an die Wandhalterung. Zum Schluss bringen Sie die Silikonfugen an den Wandanschlüssen an.

9. Sanitärwerkzeuge – der richtige Bohrer für Fliesen

Tipp zum Bau verrät Ihnen, wie Sie mit Sanitärwerkzeugen Löcher in Fliesen bohren.

Fliesenbohrer zählen ebenfalls zu den Sanitärwerkzeugen.

Wenn Sie Löcher in die Fliesen bohren, verwenden Sie dafür einen speziellen Fliesenbohrer. Diese Bohrer zeichnen sich durch die Ritzstärke 3 aus. Die Ritzstärke gibt an, wie widerständig die Fliese gegen Einritzungen ist. Die Ritzstärke reicht von den Härtegraden 1 bis 10. Dabei steht 1 für sehr weich und 10 für sehr hart. Verwenden Sie den Fliesenbohrer nicht für die dahinterliegende Wand. Ansonsten stumpft er sehr schnell ab. Hier kommt dann ein Steinbohrer zum Einsatz.

Bevor Sie mit den Bohrarbeiten beginnen, untersuchen Sie die Wand nach Wasser- oder Stromleitungen. Dabei hilft Ihnen ein Leitungsfinder. Markieren Sie die Position des Loches mit einem Stift und körnen Sie sie leicht an. Kleben Sie transparentes Klebeband über die markierte Stelle. Damit vermeiden Sie, dass die Fliese splittert. Gleichzeitig reduzieren Sie auf diese Weise die Abrutschgefahr. Schalten Sie vor dem Bohren die Hammer- und Schlagfunktion aus. Setzen Sie den Bohrer rechtwinklig an und bohren Sie mit normalen Druck das Loch.

10. Zusätzliche Sanitärwerkzeuge und Hilfsmittel

Um Ihnen die Arbeit im Sanitärbereich zu erleichtern, gibt es einige Hilfsmittel und Tipps. Gleichzeitig erhöhen Sie den Arbeitskomfort. Dazu gehören:

  • Die Reinigung des Arbeitsplatzes.
  • Beleuchtung.
  • Markierungen.
  • Arbeitskleidung.

Um Ihren Arbeitsplatz sauber zu halten, verwenden Sie einen Nass-Trocken-Sauger. Dieses Gerät vereint die Funktion eines Nass-Reinigers mit der eines Staubsaugers. Damit entfernen Sie nicht nur Staub und Schmutz, sondern auch Flüssigkeiten beziehungsweise feuchte Verschmutzungen. Mit einem Entkalker oder Desinfektionsmittel gewährleisten Sie zusätzliche Sauberkeit und Hygiene.

Eine Taschenlampe sowie Stand- und Flutleuchten verbessern Ihre Sicht am Arbeitsplatz. Gerade an schlecht beleuchteten Stellen, zum Beispiel unterhalb des Waschbeckens, ist eine Beleuchtung hilfreich.

Halten Sie für Markierungen wasserfeste Filzstifte bereit. Auch bei Sanitärarbeiten ist der Arbeitsschutz wichtig. Um Verletzungen zu vermeiden, tragen Sie Arbeitshandschuhe und eine Sicherheitsbrille. Bei Bohrarbeiten empfiehlt es sich, eine Atemschutzmaske zu tragen. Damit gelangt Staub oder Schmutz nicht in Ihre Atemwege. Ein zusätzlicher Knieschutz, zum Beispiel in Form einer Matte, schont Ihre Gelenke.

11. Das ist beim Kauf von Sanitärwerkzeugen zu beachten

Wie Sie bereits erfahren haben, sind Sanitärwerkzeuge äußerst vielfältig. In jedem Fall spielt das Preis-Leistungs-Verhältnis beim Kauf eine entscheidende Rolle. Qualitativ hochwertige Sanitärwerkzeuge sind zwar teurer, dafür aber auch langlebiger. Sparen Sie daher nicht an falschen Ecken. Achten Sie beim Kauf von Sanitärwerkzeugen auf die folgenden Faktoren:

  • Das Material, aus dem das Werkzeug besteht.
  • Die Beschichtung des Sanitärwerkzeuges.
  • Die Mechanik.
  • Die Handhabung.
  • Die Verarbeitung.

Hochwertige Sanitärwerkzeuge bestehen meistens aus Chrom-Vanadium-Elektrostahl. Die Oberfläche ist dabei oft mit Chrom veredelt. Atramentierte Werkzeuge besitzen einen zusätzlichen Schutz vor Rost. Das verlängert die Lebensdauer von Werkzeugen.

12. Sanitärwerkzeuge – Rohre im Überblick

Verschaffen Sie sich bei Tipp zum Bau einen Überblick über Leitungsrohre und Sanitärwerkzeuge.

Leitungsrohre bestehen aus unterschiedlichen Materialien. Daher kommen auch für verschiedene Rohre andere Sanitärwerkzeuge zum Einsatz.

Grundsätzlich kommen im Sanitärbereich unterschiedliche Materialien für Rohre zum Einsatz. Üblicherweise bestehen Rohre aus den folgenden Materialien:

  • Stahl.
  • Kupfer.
  • Kunststoff.

Stahlrohre sind die am häufigsten verwendeten Rohre. Stahl ist ein äußerst stabiles Metall, weshalb es vielfältig einsetzbar ist. Außerdem ist Stahl einfach wiederzuverwenden. Die Rohre für die Trinkwasser-Zirkulation bestehen aus verzinktem Stahl. Die Zink-Beschichtung ist weniger rostanfällig. Allerdings trägt sich die Beschichtung schnell ab, wenn das Wasser über 60 Grad Celsius warm ist. Daher eignet sich verzinkter Stahl nicht für Warmwasser-Leitungen. Edelstahlrohre eignen sich ideal für Wasser- und Abwasser-Leitungen.

Kupfer ist ein weiches Metall und lässt sich sehr gut verformen. Trinkwasser-Leitungen bestehen meistens aus Kupfer. Abwasser-Leitungen dagegen sind oft aus Kunststoff. Kunststoff ist ein besonders widerständiges Material, weil es nicht rostet.

13. Sanitärwerkzeug – Alle Zangen im Überblick

Rohrzange

Rohrzangen sind selbstklemmende Zangen. Sie stellen dabei die Maulweite der Zange mit einer Rändelschraube fest. Damit ist ein Zusammendrücken der Zangenarme nicht notwendig, um das Rohr zu greifen. Rohrzangen besitzen Greifzähne, die den Halt der Zange verstärken. Verwenden Sie jedoch die Rohrzange nicht für Rohre aus gehärtetem Stahl. Das stumpft die Greifzähne ab.

Wasserpumpen-Zange

Im Gegensatz zur klassischen Rohrzange besitzt die Wasserpumpen-Zange ein verstellbares Gleitgelenk. Damit stellen Sie die Maulweite der Zange ein. Das ist besonders praktisch, wenn das Rohr einen größeren Durchmesser hat. Die meisten Wasserpumpen-Zangen besitzen selbstklemmende Backen. Bei der richtigen Einstellung reicht der Druck auf den oberen Zangenschenkel, um das Werkzeug zu drehen. Das entlastet Ihre Hand deutlich.

Kettenrohr-Zange

Die Kettenrohr-Zange ist ein Sanitärwerkzeug, dass bei komplexen Einsätzen Verwendung findet. Sie eignet sich für alle Rohrfittings und zeichnet sich durch ein sicheres Drehmoment aus. Mit der Kettenrohr-Zange lassen sich beliebig große Rohre zuverlässig drehen und greifen. Sie eignet sich hervorragend, wenn nur wenig Raum zur Verfügung steht.

Zangenschlüssel

Ein Zangenschlüssel ist ein besonders praktisches Sanitärwerkzeug, weil er ein ganzes Set Schraubenschlüssel ersetzt. Die Backen des Zangenschlüssels sind glatt, sodass Sie Armaturen und Rohre besonders schonend greifen. Zum Beispiel eignet sich der Zangenschlüssel perfekt für verchromte Oberflächen.

Rohrbiege-Zange

Mit einer Rohrbiege-Zange lassen sich Rohre aus unterschiedlichen Materialien verformen. Je nach Werkzeug haben Sie die Wahl an unterschiedlichen Rohrdurchmessern sowie Biegeradien. Die meisten Rohrbiege-Zangen sind mit einer Gradskala ausgestattet. Damit stellen Sie die Gradmaße passgenau ein. Das ermöglicht Ihnen besonders präzises Arbeiten.

14. Sanitärwerkzeuge – So reparieren Sie ein tropfendes Waschbecken

Tipp zum Bau erklärt Ihnen, wie Sie Ihr Waschbecken mit Sanitärwerkzeugen selbst reparieren.

Ein tropfendes Waschbecken hat oft mehrere Ursachen. Sparen Sie sich einen Klempner und übernehmen Sie die Reparatur mit Sanitärwerkzeugen selbst.

Wenn das Waschbecken tropft, hat das oft verschiedene Gründe. Daher ist es besonders wichtig, die undichte Stelle genau zu ermitteln. Am Waschbecken sind meistens diese Bereiche betroffen:

  • Die Mischbatterie.
  • Der Siphon.
  • Das Ablaufventil im Waschbecken.
  • Die Eckventile.
    Andere Teile des Ablaufsystems.

In den meisten Fällen ist die Mischbatterie der Ort des Geschehens. Hier wechseln Sie kurzerhand die Dichtung aus. Wenn es der Siphon ist, liegt es ebenfalls an einer defekten Abdichtung. Auch hier wechseln Sie einfach die Dichtungsringe aus. Das Ablaufventil ersetzen Sie am besten mit einem neuem. Im Falle eines undichten Eckventils ist es ratsam, eine Fachkraft zu Hilfe zu ziehen.

15. Sanitärwerkzeuge – So reparieren Sie Ihren Spülkasten

Einen defekten Spülkasten erkennen Sie sofort. Das Wasser fließt permanent durch, was zu einer hohen Wasserrechnung führt. Oder der Spülkasten läuft nicht voll. Die Reparatur eines defekten Spülkastens ist jedoch recht simpel. Hierfür sind spezielle Sanitärwerkzeuge nicht zwingend notwendig.

Oft liegt die Ursache hier an den Dichtungen oder an den Ventilen. Um das Problem zu beheben, stellen Sie zuerst den Zulauf des Wassers ab. Nehmen Sie den Deckel des Spülkastens ab und hängen Sie den Betätigungsarm aus. Wenn Sie nun die Heberglocke hochziehen, fließt das Wasser ab. Spülkästen besitzen in der Regel zwei Abdichtungen. Eine befindet sich am Boden des Kastens und die andere am Zulauf. Wenn diese Dichtungen abgenutzt oder verkalkt sind, ersetzen Sie sie.

Ist das Einlauf- oder Eckventil beschädigt? Überprüfen Sie zunächst, ob das Sieb am Zulauf verschmutzt ist. Im Falle einer starken Verschmutzung ist es ratsam, ein neues Sieb zu montieren. Bei Gelegenheit überprüfen Sie, ob alle Teile im Spülkasten intakt sind.

16. Sanitärwerkzeuge – So montieren Sie eine Waschtischarmatur

Mit dem passenden Sanitärwerkzeug erledigen Sie die Montage einer neuen Waschtischarmatur einfach selbst. Hierzu benötigen Sie lediglich:

  • Einen Schraubenschlüssel.
  • Einen Eimer.
  • Isolierband.
  • Einen Steckschlüssel.
  • Einen Zangenschlüssel.
  • Die Waschtischarmatur.

Legen Sie das Werkzeug bereit und stellen Sie die Wasserzufuhr ab. Bei verschlossenen Wasser-Zuleitungen entfernen Sie den Verschluss. Stellen Sie hier den Eimer bereit, um austretendes Wasser abzufangen.

Als nächsten Schritt befestigen Sie die Eckventile. Diese dichten Sie mit Isolierband ab. Danach drehen Sie die Eckventile mit Hilfe eines Schraubenschlüssels in die Wand. Fädeln Sie dann die Armatur durch die Öffnungen des Waschtisches. Verschrauben Sie sie von unten mit einem Dichtungsring, einer Unterlegscheibe und einer entsprechenden Mutter. Mit einem Steckschlüssel erreichen Sie die Mutter besser.

Montieren Sie die Anschluss-Schläuche manuell an die Eckventile. Die Schrauben ziehen Sie am besten mit einem Zangenschlüssel fest. Dieser hinterlässt durch seine glatten Backen keine Kratzer. Zum Schluss montieren Sie den Ablauf und den Siphon.

17. Sanitärwerkzeuge – So montieren Sie einen neuen Siphon

Der Siphon ist der Geruchsverschluss des Waschbeckens. Wenn dieser undicht oder verstopft ist, entstehen unangenehme Gerüche. In den äußersten Fällen hilft es, den alten Siphon durch einen neuen zu ersetzen.

Ermitteln Sie zunächst die Länge und den Durchmesser des Siphons mit einem Zollstock. Danach montieren Sie den Siphon an die Wand. Dafür setzen Sie ihn an der Muffe des Wandrohrs ein. Denken Sie daran, die Dichtung einzusetzen, bevor Sie den Geruchsverschluss befestigen. Das funktioniert am besten mit einer Siphonzange. Als letzten Schritt lassen Sie Wasser in das Waschbecken, um die Dichtigkeit zu prüfen. Falls der Siphon undicht ist, montieren Sie ihn noch einmal ab. Tauschen Sie bei Bedarf die Dichtungsringe aus. Alternativ dichten Sie die Gewinde einfach mit Isolierband ab.

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