Sauna

Sauna – Für Körper und Seele

„Nach der Sauna sind die Frauen am schönsten“, sagt ein finnisches Sprichwort. Saunieren, eine alte finnische Tradition, stärkt die Widerstandskräfte und regeneriert sämtliche Körperfunktionen. Heute haben die meisten Hotels in einem kleinen Wellness-Bereich eine Sauna.

Entspannung der Extraklasse bietet Ihnen allerdings eine Sauna in den eigenen vier Wänden. Hier können Sie in privater Atmosphäre den Tag ausklingen – mit Familie, Freunden oder allein. Inzwischen gibt es Bausätze, die in nur wenigen Stunden aufgebaut sind und sich in jeden Haushalt integrieren lassen.

1. Die Sauna stärkt Ihr Immunsystem

Tipp-zum-Bau informiert Sie über den Saunabereich.

Ein heißer Tempel: Die Sauna als Rückzugsort.

Die positive Wirkung des Saunierens auf die Gesundheit ist inzwischen wissenschaftlich bewiesen. Bei regelmäßigen Anwendungen wird der Hautalterungsprozess verlangsamt und das Immunsystem auf Hochtouren gebracht.

Gesund und schön zugleich

In der Sauna erhöht sich die Körpertemperatur, wobei Krankheitserreger zerstört und Herz und Kreislauf gestärkt werden. Die anschließende Abkühlung unter der kalten Dusche rüstet das Immunsystem im Kampf gegen Erkältungskrankheiten. Zudem lösen sich verspannte Muskeln dank der Wärme.
Der drastische Temperaturwechsel hat noch einen anderen gesunden Nebeneffekt. In der Sauna weiten sich die Blutgefäße und ziehen sich in der kalten Dusche wieder zusammen. Eine ‚Gymnastikübung‘ für Arterien und Venen, wodurch die Haut besser durchblutet und gestrafft wird.

Schwitzen bei hohen Temperaturen schwemmt außerdem Gifte aus, und hilft beim Abnehmen, da der Stoffwechsel angekurbelt wird. Das Fett schmilzt während dem Saunagang nicht von den Hüften, aber der sog. ‚Nachbrenneffekt‘ der Muskeln bleibt länger erhalten. Die verbesserte Durchblutung und das Schwitzen verbessern zudem auf Dauer das Hautbild.

Die Wellness-Oase für zuhause

Die Sauna bringt Ihnen nicht nur körperliche Entspannung. Wärme, schummriges Licht, ein Aufguss mit ätherischen Ölen sorgen für Ruhe nach dem Alltag. Entspannt und ausgeglichen können Sie nach dem Saunagang wieder in den Tag starten.

Eine eigene Sauna ist die perfekte Wellness-Oase für Ihre Auszeit zwischendurch – vorausgesetzt der Kauf und Bau wurden gut durchdacht.

2. Sauna – Überblick über Saunaöfen und Saunazubehör

Wir von Tipp-zum-Bau geben Ihnen Hilfestellung bei der Auswahl der perfekten Sauna.

Kein Wohlfühlerlebnis in der Sauna ohne ihr Herzstück: den Ofen.

Eine Sauna kaufen Sie nur einmal. Haltbarkeit und ein optimales Badeklima garantieren langfristig eine positive Wirkung auf Ihr Wohlbefinden. Damit Sie an Ihrem Heißluftbad lange Freude haben, gilt es Einiges zu beachten.

Über die Qualität Ihrer Sauna entscheiden folgende Punkte:

Garten oder Keller – Der richtige Ort zum Wohlfühlen

Wo Sie ihre Heimsauna platzieren, ist inzwischen keine Frage von Platz mehr. Sie brauchen kein großes Zimmer oder einen leeren Keller mehr. Trotzdem gibt es bei der Platzwahl für die Heim-Oase einiges zu beachten. Wichtig ist, dass die Kabine nicht zu weit weg von einer Dusche und einer Erholungsmöglichkeit platziert wird. Sie muss auch nicht zwingend innerhalb des Hauses stehen: Im Garten die Sauna, dazu eine Gartendusche und ein Liegestuhl und fertig ist die passende Umgebung.

Sollten Sie die persönliche Entspannungs-Oase innerhalb Ihrer eigenen vier Wände aufbauen wollen, müssen Sie einige Dinge beachten. Die Kabine muss auf einem glatten, geraden und wasserfesten Untergrund aufgebaut werden, etwa auf Fließen. Außerdem muss eine Belüftung und mögliche Heizung des Raums gegeben sein, da sich sonst Schwitzwasser und über längere Zeit Schimmel bildet. Daher sind ein Fenster und ein kleiner Heizkörper oder eine Belüftungsanlage zwingend notwendig.
Sie müssen auch dringend darauf achten, dass die Kammer Strom- und Wasserversorgung braucht. Sowohl ein Kaltwasseranschluss als auch eine 400 Volt Zuleitung müssen vorhanden sein.

Wird Ihre Sauna in einen Dachboden unter ein Schrägdach eingebaut, bedacht die Eigenkonstruktion Vorsicht. Möchten Sie eine Kabine mit Schrägdach, müssen Sie unbedingt einen Profi zu Rate ziehen. Am höchsten Punkt des Raums kann sich Hitze sammeln und somit Brandgefahr entstehen!

Kabine oder Tempel – Die richtige Größe ist entscheidend

Welche Saunagröße zu empfehlen ist, erfahren Sie hier auf Tipp-zum-Bau.

Passen Sie die Größe der Sauna Ihren Bedürfnissen an.

Saunen finden Sie inzwischen in allen möglichen Größen und Maßen. Sie brauchen kein Eigenheim mehr, um Platz dafür zu haben. In Mietwohnungen lassen sich inzwischen kleine Kabinen sogar unter Dachschrägen einbauen. Oft begrenzt trotzdem der Ort der Sauna ihre Größe. Doch wie viele Personen passen denn nun bequem in Ihre Sauna, die im ersten Stock Platz hätte? Und wie groß sollte eine Sauna mindestens sein, wenn Sie zu dritt Saunieren wollen?

Mehr als 4 Quadratmeter Grundfläche braucht eine klassische kleine Sauna nicht. Diese bietet für mindestens zwei Personen Platz. Planen Sie pro Nutzer einen Platz von 1 bis 1,5 m² ein, damit jeder genug Liegefläche hat. Dicht gedrängtes Sitzen schmälert den Wohlfühleffekt. Der Raum sollte mindestens 2,40m hoch sein um eine Hinterlüftung zu gewährleisten. Dafür wird die Kabine mit etwas Abstand zur Wand aufgestellt.

„Die Kammer aus Holz“ – Ein lebendiger Baustoff, aber welches ist das richtige?

Die Sauna muss den Belastungen starker Temperaturwechsel und Feuchtigkeit widerstehen, daher eignen sich nicht alle Holzarten für den Saunabau. Es müssen harzfreie und robuste Hölzer verwendet werden, damit die Kabine langlebig und hygienisch ist. Zu den verwendeten Holzarten zählen:

  • Nordische Fichte – oder Polarfichte: preiswert sowohl als Innenverkleidung als auch als Wandelement verbaut werden kann
  • Hemlock Tanne: harzt nicht, ist langlebig und gut zu verarbeiten
  • Abachi-Holz: sehr hell und wird oft für den Innenbereich verwendet, harzt und splittert nicht, schlechte Wärmeaufnahme
  • Thermoholz: bei 180-220°C 96 Stunden lang thermisch behandeltes Holz, sehr robust, Harze und Nebenstoffe verdampfen dabei vollständig

Natur pur oder metallische Hilfe – Der Wandaufbau

Der Wandaufbau spielt eine entscheidende Rolle für das Badeklima. Auf dem Markt können Sie zwischen zwei unterschiedlichen Bauweisen wählen: Der Elementbauweise und der Massivholzbauweise.

Bei der Elementbauweise liegt hinter der dünnen Holzverkleidung eine Aluminiumfolie. Sie strahlt die Hitze in den Innenraum zurück. Durch diese Rückstrahlung kommt es zu einer starken Erwärmung der Holzoberfläche. Die Holzverkleidung gibt die Hitze auch schnell wieder ab.

Die Massivholzsauna besteht durch und durch aus naturgewachsenem, massivem Holz. Das speichert die Wärme in großen Mengen und gibt sie langsam und gleichmäßig wieder ab. So entsteht kein Kondenswasser. Holzeigene Inhaltsstoffe wie ätherische Öle oder wohlriechende Harze sorgen für angenehmen Holzgeruch. Besonderen Luxus bietet Ihnen eine Blockbohlensauna. Dabei werden einzelne Holzabschnitte Bohle für Bohle miteinander verkämmt. Das garantiert Ihnen eine besonders lange Haltbarkeit, weil das Holz sich besser ausdehnen und zusammenziehen kann.

Energiesparen für Geldbeutel und Umwelt – Die richtige Deckenkonstruktion

Wie jeder weiß, steigt warme Luft nach oben. So auch in der Sauna. Eine gute Dämmung in der Deckenkonstruktion kann Ihnen deshalb helfen, Energie zu sparen. Das Dämmmaterial muss verschiedene Voraussetzungen erfüllen. Zum einen muss es den hohen Temperaturen standhalten, ohne zu entflammen, zum anderen muss es wasserabweisend sein. Saugt das Material Feuchtigkeit auf, kann sich Schimmel bilden. Hier bieten sich u.a. Kork, Mineralsteinwolle oder Hanf an. Achten Sie besonders darauf, natürliches Material zu wählen, das Ihrer Gesundheit nicht schadet.
Die Materialstärke richtet sich nach der Art des verwendeten Holzes.

Das Herz der Sauna – Der Ofen

Tipp-zum-Bau erklärt, worauf beim Saunaofen geachtet werden muss.

Der Saunaofen als wichtigstes Instrument für Ihr Wohlempfinden.

Der Saunaofen ist das Herz der Sauna und kann sowohl mit Holz als auch elektrisch betrieben werden. Achten Sie in jedem Fall darauf, dass der Ofen VED-geprüft ist. Gegebenenfalls muss er vom Kaminkehrer abgenommen werden.

Welche Leistung der Saunaofen erbringen muss, hängt von Raumgröße und Isolierung ab. Bei einer voll isolierten Kabine gilt die Formel Kubikmeter der Kabine geteilt durch den Faktor 1,5. Bei nicht durchgehend isolierter Kabine gilt Kubikmeter mal Faktor 1,5. Um eine gleichmäßige Wärmeabgabe zu garantieren, sollten Sie der Saunaofen möglichst frei stellen. Ein Wandabstand von mindestens 7 cm und ein Bodenabstand von mindestens 15 cm sind die Regel. Außerdem sollte der Ofen nahe der Zuluft-Öffnung stehen.

Ein Ofen mit Saunasteinen bietet Ihnen die Möglichkeit, Aufgüsse zu machen. Hier sollten Sie darauf achten, die Steine hin und wieder umzuschichten, regelmäßig zu überprüfen und je nach Nutzung alle zwei bis vier Jahre auszutauschen.

Sauna, Infrarot Sauna und Bio Sauna – Wo ist der Unterschied?

Wenn Sie nach Saunaöfen recherchieren, werden Sie über Worte wie „Infrarot-Strahler“ und „Bio-Ofen“ stolpern. Aber wo genau ist der Unterschied und was passt zu Ihnen?

In der Infrarot Sauna, oder Infrarotwärmekabine, wird der Körper nicht durch einen Ofen erwärmt, sondern durch IR-Strahlung. Im Gegensatz zur schädlichen UV-Strahlung, ist die Strahlung der Infrarotstrahler weniger intensiv und wärmt nur. Eine gesundheitliche Gefährdung gibt es nicht! Die Belastung für den Körper ist in der Infrarot-Sauna geringer , da hier niedrigere Temperaturen herrschen. Zudem gibt es diese Kabinen schon ab 1m2 Größe als Ein-Mann-Kabine.

Die Bio Sauna ist eine kühlere und feuchtere Version der klassischen finnischen Sauna. Bei ungefähr 55°C und einer Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 55% eignet sich diese Sauna besonders für Menschen, die an Kreislaufbeschwerden leiden. Mittlerweile gibt es Kombi-Saunaöfen, die sowohl finnisch, als auch Bio können.

Sauberkeit und Hygiene – Voraussetzungen fürs Wohlfühlen

Temperaturwechsel und LuftfeuchtigkeitWechsel führt zum saunatypischen Klima. Auch Sie hinterlassen Feuchtigkeit in der Sauna durch die Atmung oder durch das Schwitzen. All das sind Bedingungen für eine Menge Mikroorganismen und Bakterien, die sich in solchem Klima ideal fühlen. Sie hinterlassen Verfärbungen auf Ihrem Holz und der Fliesenfugen.

Schließlich beeinträchtigen die Mikroorganismen nicht nur Optik Ihrer Sauna, sondern vergreifen sich an deren baustofflicher Substanz. Sie bedrohen Ihre Gesundheit und stören Ihr Wohlfühlgefühl. Deswegen ist die Reinigung Ihrer Sauna eine notwendige Maßnahme gegen Schimmel und gesundheitsstörende Bakterien.

Reinigen Sie deswegen Ihre Sauna nach jeder Nutzung. Es gibt verschiedene Methoden zum Sauna reinigen und auch unterschiedliche Reinigungsmittel, die dabei zum Einsatz kommen können.

Vor der Besichtigung der Sauna ist regelmäßige Reinigung notwendig. Das ist zu tun:

  • Reinigen Sie die Sitzflächen und den Boden auf sichtbaren Staub, Haare und Schmutz.
  • Wischen Sie diese mit einem feuchten Tuch

Zu beachten ist, dass die grundlegende Reinigung für alle Saunatypen gilt:

  • Innensauna.
  • Außensauna.

Sowie für die Sauna jeglicher Beschaffenheit:

  • Holzsauna.
  • Keramiksauna.
  • Infrarot-Sauna.

Damit Sie an Ihrer Wohlfühl-Oase möglichst lange Freude haben, gibt es ein paar Regeln zur Sauberkeit.

  • Lassen Sie zunächst die Sauna gründlich abkühlen und trocknen.
  • Ein großes Saunatuch verhindert, dass Schweiß direkt auf das Holz tropft.
  • Es ist notwendig, die Kabine nach jeder Nutzung gründlich zu lüften, damit kein Kondenswasser entsteht.
  • Das Holz im Inneren ist feuchtigkeitsempfindlich. Daher dürfen Sie die Sauna niemals mit einem Wasserschlauch oder einem Hochdruckreiniger reinigen.
  • Ein feuchtes Tuch reicht völlig aus. Für stärkere Verschmutzungen gibt es spezielle Reinigungsmittel für Saunaholz.
  • Schalten Sie danach den Saunaofen dazu vorschriftsgemäß aus und öffnen Sie die Tür zum Saunaraum. So sorgen Sie für die optimale Lüftung.
  • Trocknen Ihrer Sauna benötigt Zeit, vor allem wenn es sich um Holzsauna handelt.
  • Eine Infrarot-Sauna ist vor Reinigung unbedingt vom Stromnetz zu nehmen. Sie lässt sich mit einem feuchten Lappen und lauwarmen Wasser reinigen.

Handtuch, Öl und Aufgusskelle – Das richtige Zubehör

Welches Zubehör sie für Ihr Sauna benötigen, verrät Ihnen Tipp-zum-Bau.

Die Kelle ist unabdenklich, wenn Sie eine Sauna mit Aufgussfunktion besitzen.

Das erste, an das Sie beim Wort „Saunazubehör“ denken, ist sicherlich das Saunatuch. Je nach Saunaausstattung müssen Sie aber auch Saunabänke und der Saunaofen als ‚Zubehör‘ extra zukaufen. Kaufen oder bauen Sie eine Sauna, in der diese grundlegenden Dinge vorhanden sind, stellt sich die Frage: „Was brauche ich?“

Saunatuch, Öl und Aufgüsse benötigen Sie, falls Sie einen Ofen mit Saunasteinen eingebaut haben. Für Liebhaber empfehlen sich Aufgusskübel und Aufgusskelle, um dem Aufguss den nötigen Flair zu verleihen. Etwas extravaganter geht es mit Rückenlehnen, Saunakissen und speziellen Saunasteinen. Der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt.

Saunahosen sind nicht allerdings nichts, was man in der Sauna trägt, sondern Kleidungsstücke mit Heizelementen. Sie werden benutzt um an bestimmten Körperstellen denselben Effekt zu generieren. Ähnliches gilt für Kleidungsstücke, die sich „Saunawrap“ nennen.

Heute hier, morgen da – Die mobile Sauna

Neben spezialisierten Saunabauern gibt es inzwischen Agenturen, die Saunen vermieten. Auf einem Anhänger steht ein großes Holzfass mit Fenstern und einem Ofenrohr, das Sie mitnehmen können. Diese speziellen Saunen sind für 4-8 Personen geeignet. Neben der Sauna selbst können Sie hier auch Handtücher, Aufgussöle, Liegen und zusätzliches Feuerholz dazu mieten.

Aber es geht noch kleiner: Eine portable Mini-Sauna, die Sie leicht auf- und abbauen können. Allerdings bietet diese nur für höchstens zwei Personen Platz und das Saunieren ist nur im Sitzen erlaubt. Und tatsächlich geht es noch ein bisschen kleiner. Eine Ein-Mann-Sauna aus einem bestimmten Mischgewebe, bei der Sie Kopf und Hände aus dem Stoffmaterial strecken. Ein Klappstuhl für bequemes Sitzen wird mitgeliefert.

3. Die Kosten einer Sauna

Tipp-zum-Bau informiert sie über die Kostenfaktoren für Ihre zukünftige Sauna.

Große Preisvariation im Saunabereich ist nicht unüblich.

Wie bei allen Produkten gilt auch hier: Die Qualität ist ausschlaggebend für die Höhe des Preises. Falls Sie nicht zufällig über ein Sonderangebot stolpern, gibt es verschiedene Faktoren, die den Preis beeinflussen:

  • Saunatyp.
  • Holzqualität.
  • Verarbeitungsqualität.
  • Standard-Sauna oder Sauna nach Maß.
  • Selbst gebaut/aufgestellt oder von einem Saunabauer maßgeschneidert und aufgestellt.

Für eine Massivholzsauna liegen die Anschaffungskosten zwischen 1.900€ und 20.000€.

Bei einer Elementsauna liegt der Preis bei 1.600€ bis 30.000€.

Der Kauf einer Infrarot Sauna kostet zwischen 799€ und 7.000€. Der Preis hier ist stark davon abhängig, welche Strahlerart eingebaut wird, den Materialien und dem Zubehör.

Bei einer tragbaren, mobilen Sauna liegen die Anschaffungskosten mit 65-300€ um einiges niedriger.

Bei allen genannten Preisen sind die Transportkosten und die Montagekosten nicht inklusive!

Verschiedene Baumärkte und Versandhandel bieten Ihnen inzwischen fertige Sauna-Bausätze zu verschiedenen Preisen an. Ab 900€ bekommen Sie hier verschiedene, fertig zugesägte Bausätze, mit oder ohne Ofen. Transportkosten fallen hier nur an, falls Sie sich den Bausatz liefern lassen.

Möchten Sie Ihre Sauna in Eigenregie bauen, fallen nur die Materialkosten an, hier kommt es darauf an, wie viel Geld Sie für das Material ausgeben wollen. Im Internet gibt es inzwischen mehrere Blogs und Seiten, die Hilfestellungen und ganze Baupläne für Saunen anbieten.

Neben den Kosten für die Anschaffung müssen Sie sich auch die Nebenkosten einer Sauna beachten. Jeder Saunagang kostet Strom. Durchschnittlich rechnet man hier: eine 2-3 Personen Sauna pro Anwendung à 3 Saunagänge = 2-3€ Stromkosten.

4. Die Checkliste für Ihre Sauna

Worauf Sie achten müssen beim Saunabau erfahren Sie auf Tipp-zum-Bau.

Was Sie wissen müssen, bevor Sie mit der Planung des Saunabaus beginnen.

Wenn Sie planen, eine Sauna zu kaufen, dann sind vorher einige Kriterien zu beachten. Beschäftigen Sie sich vorher mit Größe, Wandstärke, dem Streichen und eventuellen Genehmigung für Ihre gewünschte Sauna.

Falls Sie über genügend Platz im Badezimmer verfügen, einen ungenutzten Raum verfügen oder Keller besitzen, ist für Sie eine Innensauna passend. Dieselbe Überlegung kann im Garten vorgenommen werden. Dann handelt es sich lediglich um Außensauna.

Folgende Tipps helfen Ihnen, sich frühzeitig mit den wichtigsten Sauna-Thematiken auseinanderzusetzen und so einen Sauna Fehlkauf zu vermeiden.

Tipp 1: Größe nach Verwendungszweck aussuchen

Bedenken Sie beim Saunakauf mehrere Kriterien. Vor allem ist die richtige Größe Ihres Saunahauses zu wählen. Orientieren Sie sich dabei daran, wie viel Platz Ihr Garten für Ihre Ziele bietet. Davon unterscheiden sich die folgenden Sauna-Typen im Garten:

  • Für den kleinen Garten passt perfekt eine komfortable Saunatonne. Dort finden bis zu vier Personen Platz.
  • Für Ihren mittelgroßen Garten eignet sich eine Fasssauna sehr gut.
  • Für einen großen Garten eignet sich auch ein Saunahaus.

Natürlich spielen neben der Größe die finanziellen Faktoren eine Rolle. Die Wahl Ihrer perfekten Sauna hängt auch von der Anzahl der Personen ab. Möchten Sie Freunde einladen oder bevorzugen Sie, alleine zu saunieren? Darüber hinaus ist die Größe des Innenraums relevant. Ein zusätzlicher Vorraum ist dabei auch vorteilhaft. Er bietet Ihnen weitere Entspannung und Wohlgefühl.

Tipp 2: Wandstärke richtig wählen

Sie haben sich endlich für eine passende Sauna entschieden. Neben der Frage nach der Saunagröße ist die nach der Wandstärke bedeutend. Von der Wandstärke hängt das Klima der Sauna ab. Die Wärmestrahlung wird als weicher empfunden, wenn die Wände Ihrer Sauna dick sind.

Bei dünneren Holzflächen in der Sauna liegt die Isolierschicht aus Alufolie relativ nah hinter der Holzoberfläche. Für diejenigen, die recht harte Wärmeabstrahlungen bevorzugen, reicht eine Wandstärke von 40-44 mm.

Sauna mit starken Holzflächen von 50 bis 70 mm lassen sich meist nur von der Innenseite aufheizen. Dadurch genießen Sie eine recht weiche Wärme, die an den Raum kontinuierlich zurückgegeben wird. Deswegen erreichen Sie Ihr angenehmes Raumklima mit dickeren Wandstärken.

Tipp 3: Sauna streichen

Damit Sie Ihr Saunahaus länger genießen, ist es unbedingt von äußeren Faktoren zu schützen. Damit sind Schädlinge, UV-Strahlung und Witterung gemeint. Da die Saunafassaden nicht bearbeitet werden, ist zusätzlicher Kauf von Farben und Lasuren lohnenswert. Sie lassen sich einfach mit der gewählten Sauna mitbestellen.

Allerdings eignen sich für diese Zwecke nicht alle Farben. Denn das Holz ist extremen Temperaturen ausgesetzt. Für diesen Fall sind passende Farben und Lasuren zu wählen. Diese eignen sich für Saunen und sind wärmebeständig. Wichtig ist, dass Sie die Sauna nicht von innen streichen. Der Grund dafür ist, dass die Farben und Lasuren sich durch die Temperaturen lösen würden. Dadurch können sie auch giftig sein.

Tipp 4: Einen passenden Saunaofen wählen

Der Saunaofen ist das Herzstück jeder Sauna. Damit sie ihren Zweck erfüllt, benötigen Sie einen passenden Ofen. Diese Entscheidung ist jedoch nicht leicht. Denn es gibt ihn in verschiedensten Ausführungen von Elektro- bis Holzofen. Welcher sich am besten für Ihre Sauna eignet, können nur Sie entscheiden. Wichtig ist aber, dass der elektrische Anschluss der Sauna ausschließlich durch einen Elektro-Fachmann erfolgt.

Tipp 5: Genehmigung einholen?

  • Je nach dem Sauna-Typ ist eine Genehmigung Ob Sie diese brauchen, hängt allerdings von mehreren Faktoren ab. Eine Gartensauna braucht ab einer bestimmten Größe eine Baugenehmigung. Allerdings unterscheidet sich die Regelung von Region zu Region.
  • Manchmal benötigen Sie für bestimmte Saunaöfen eine Sondergenehmigung.
  • Beachten Sie außerdem, dass ein gewisser Abstand zu dem Nachbargrundstück einzuhalten ist. Grundsätzlich sind das drei Meter.

5.  Was beachten beim Saunakauf: Innensauna

Tipp 1: Größe nach Verwendungszweck aussuchen

Die Größenwahl der Innensauna hängt wie bei einer Gartensauna von den Gegebenheiten ab. Die Frage dabei ist: wie viel Platz bietet Ihnen der für Ihre Innensauna genutzte Raum?

Grundsätzlich unterscheiden sich die Innensaunen in zwei Arten. Das sind Massivholzsauna und die Elementsauna. Elementsauna lässt sich zum Beispiel dank der Fertigteilbauweise sowohl bei viel als auch bei wenig Platz nutzen.

Die Personenanzahl bestimmt ebenfalls die Saunagröße mit. Reicht Ihnen eine 2-Personensauna oder möchten Sie weitere Personen einladen. Im letzten Fall kann eine Familiensauna ganz passend sein.

Tipp 2: Die richtige Belüftungsweise kennen

Innensaunen sind meist in einem geschlossenen Raum installiert. Dabei ist zu beachten, dass der Raum mit Ihrer Sauna gut belüftet ist. Denn Schimmel kann sich sonst inner- und außerhalb der Sauna bilden. Um diesen Problem zu vermeiden, reicht meistens eine Lüftung im Bad oder ein offenes Fenster aus.

Tipp 3: Zusätzlichen Platz mit einplanen

Wichtig ist nicht nur, dass genügend Platz für die Innensauna in dem Raum vorhanden ist. Sie brauchen außerdem einen gewissen Platz für den Aufbau Ihrer Innensauna. Der Aufbau draußen und weitere Transport in den Raum sind meistens wegen zu kleinen Türen und des Gewichts der Sauna nicht möglich. Dabei ist die Deckenhöhe zu beachten. Grundsätzlich wird diese zum Schluss auf die Kabine montiert. Die Decke sollte dabei mindestens 5 cm höher als die Sauna sein. Das ermöglicht den reibungslosen Aufbau Ihrer Sauna.

Tipp 4: Genehmigungen?

Bei gewissen Faktoren ist eine Baugenehmigung für Ihre Innensauna erforderlich. Für die Mieter einer Wohnung gilt: eine Erlaubnis vom Vermieter ist einzuholen. Ist das Gebäude, in dem Sie Ihre Sauna planen, Ihr Eigentum, brauchen Sie keine Erlaubnis. Allerdings kann sie wegen anderen Faktoren notwendig sein. Zum Beispiel Raumgröße, Saunagröße, Sauna-Typ usw.

6.  Baugenehmigung – ja oder nein?

Tipp-zum-Bau informiert über nötige Genehmigungen, die nötig sind zum Saunabau.

Ist die Bürokratie gelöst, steht Ihrer eigene Wellness-Zone nichts mehr im Weg.

 In welchen Fällen brauchen Sie Baugenehmigung

Ob Sie eine Baugenehmigung benötigen, hängt vor allem vom Bundesland ab, in dem Sie Ihre Sauna errichten wollen. In Berlin, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Saarland, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen ist die Genehmigungspflicht von der Grundfläche oder vom umbauten Raum abhängig. In den anderen Bundesländern benötigen Sie grundsätzlich eine Genehmigung.




  • Wichtig ist: Je nach Bundesland gibt es bei den oben genannten Punkten Einschränkungen.
  • Wenden Sie sich in Zweifelsfällen an die zuständigen Baubehörden.
  • Sind alle Fragen der Genehmigung geklärt, dann beginnen Sie mit der Erarbeitung des Bauantrags.

Die folgenden Vorschriften für Baugenehmigung gelten für die einzelnen Bundesländer:

BundeslandBebauter OrtsteilAußenbereich
Baden-Württemberg> 40 m³ Brutto-Rauminhalt> 20 m³ Brutto-Rauminhalt
Bayern> 75 m³ Brutto-Rauminhaltnur mit Baugenehmigung
Berlin> 10 m³ Brutto-Rauminhaltnur mit Baugenehmigung
Brandenburg> 75 m³ Brutto-Rauminhaltnur mit Baugenehmigung
Bremen> 10 m³ Brutto-Rauminhaltnur mit Baugenehmigung
Hamburg> 30 m³ Brutto-Rauminhaltnur mit Baugenehmigung
Hessen> 30 m³ Brutto-Rauminhaltnur mit Baugenehmigung
Mecklenburg-
Vorpommern
> 10 m³ Brutto-Rauminhaltnur mit Baugenehmigung
Niedersachsen> 40 m³ Brutto-Rauminhalt> 20 m³ Brutto-Rauminhalt
Nordrhein-Westfalen> 75 m³ Brutto-Rauminhaltnur für Land- & Forstwirtschaft
Rheinland-Pfalz> 50 m³ Brutto-Rauminhalt> 10 m³ Brutto-Rauminhalt
Saarland> 10 m³ Brutto-Rauminhaltnur mit Baugenehmigung
Sachsen> 10 m³ Brutto-Rauminhaltnur mit Baugenehmigung
Sachsen-Anhalt> 10 m³ Brutto-Rauminhaltnur mit Baugenehmigung
Schleswig-Holstein> 30 m³ Brutto-Rauminhalt> 10 m³ Brutto-Rauminhalt
Thüringen> 10 m³ Brutto-Rauminhaltnur mit Baugenehmigung



7. Fachpartner finden

Sie möchten eine Sauna bei sich zu Hause? Womöglich ist Ihr Schreiner Spezialist im Saunabau.

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