Wärmespeicher

Der Wärmespeicher – eine vielseitige Alternative zu herkömmlichen Heizungssystemen

Der Wärmespeicher fungiert als Herzstück Ihres Hauses. Er stellt die Warmwasser-Versorgung Ihrer ganzen Familie sicher. Dazu speichert er thermische Energie effizient und umweltschonend. Ein Wärmespeicher bietet Ihnen deshalb die Entscheidungsfreiheit über Ihre Energienutzung.

1. Der Wärmespeicher – eine innovative Speicherlösung für die Zukunft

Tipp zum Bau erklärt Ihnen die Funktionalität des Wärmespeichers.

Der Wärmespeicher vereint verschiedene Funktionen.

Das Herzstück einer jeden Warmwasser-Speicherung und -Lagerung stellt der Thermotank dar. Seine spezielle Isolierung ermöglicht die Wärmespeicherung über einen längeren Zeitraum hinweg. Mit diesem Speichertank entscheiden Sie sich für eine zukunftsorientierte, effektive Energie-Speicherung. Durch einen Thermotank rücken Sie dem Traum von erneuerbaren Energien ein Stück näher. Er gibt Ihnen die Möglichkeit, bei Bedarf auf gespeicherte Wärmeenergie zurückzugreifen. Die Investition in einen Thermotank als Wärmespeicher zahlt sich für Sie daher langfristig aus. Die verfügbare Energie entsteht durch die Zuführung warmen Wassers. Ein Thermotank ist somit ein Warmwassertank für die Wärmelagerung. Er speichert warmes Wasser für Heizsysteme und für die Hygiene. Somit findet er Anwendung in verschiedenen Bereichen. Hauptsächlich dient er dabei jedoch als Verbindung zwischen verschiedenen Komponenten, wie beispielsweise:

  • Als Pufferspeicher zwischen verschiedenen Heizquellen.
  • Zur Unterstützung von Solar- und Kombispeichern, die mehrere Funktionen miteinander vereinen.
  • Als Schichtspeicher, der das Wasser auf verschiedenen Niveaus konstant warm hält.
  • Als Trenn- oder Pufferspeicher, die mehrere Warmwasser-Zonen trennen.

Mit seinem modernen, formschönen Design passt sich der Wärmespeicher jeder Umgebung an. Ein Thermotank eignet sich insbesondere auch für schlecht belüftete und kaum isolierte Orte. Es gibt geteilte Meinungen darüber, welches der Systeme das Beste ist. Die Entscheidung für einen Wärmespeicher richtet sich deshalb nach Ihren persönlichen Speicher- Kriterien. Es gibt viele Bezeichnungen für einen Thermotank. Diese benennen die verschiedenen Funktionsweisen der Speicherung. Eines ist bei ihnen aber immer gleich. Sie speichern auf effiziente Weise Ihre Wärmeenergie. Sprechen Sie mit Ihrem Energieberater, um eine passende Methode für Ihre Energie-Effizienz sicherzustellen. Er gibt Ihnen wertvolle Tipps für Ihre individuelle Energie-Speichermöglichkeit.

2. Die Funktion des Schichtenspeichers als Wärmespeicher

Tipp zum Bau beschreibt die Funktionalität des Schichtenspeichers als Wärmespeicher.

Ein Wärmespeicher in Form eines Schichtenspeichers schichtet Wasser in unterschiedlichen Temperaturen.

Verschiedene Arbeitsweisen führen zu einer Unterteilung der Wärmespeicher nach ihren Funktionen. Es gibt deshalb multivalente und thermodynamische Schichtspeicher. Die multivalenten Schichtenspeicher verbinden verschiedene Wärmesysteme miteinander.
Der thermodynamische Schichtenspeicher unterscheidet sich dagegen durch ein Mehrkammersystem von den Alternativen. Diese Form des Speichers finden Sie auch unter den Namen Schichtladespeicher und Thermosiphon-Speicher vor.

Der Schichtspeicher ordnet das warme Wasser in Schichten an. Auf diese Weise stellt er Ihnen in kürzester Zeit erhitztes Wasser zur Verfügung. Durch die geringe Dichte steigen die warmen Wasserschichten nach oben. Dadurch verbleibt nur das kalte, schwerere Wasser im unteren Teil des Schichtenspeichers. Je nach Modell befinden sich mehrere Wasserzuläufe in verschiedenen Höhen an einem Schichtenspeicher. Diese ermöglichen den Zulauf von unterschiedlich temperiertem Wasser. Eine Erwärmung des Wassers erfolgt stets schrittweise. Dadurch steigt in zeitlichen Abständen regelmäßig Ihr Warmwasser nach oben. Durch den konstanten Zulauf verschieden temperierten Wassers bilden sich unterschiedliche Wasserebenen. Die obere Warmwasser-Schicht steht Ihnen jederzeit zur Verfügung. Auch dann, wenn der Schichtspeicher nur noch halbvoll ist. Damit ist der Schichtspeicher gut in alle Heizungssysteme zu integrieren. Er findet zahlreiche Einsatz-Möglichkeiten:
● Integriert in der Wärmepumpen-Heizung garantiert er warmes Wasser in jedem Winkel des Gebäudes.
● Er sorgt für die wechselnde Zufuhr der Wärme-Intensität.
● Als Puffer in der Brennwertheizung speichert er Energie.
● Er lässt sich mit unterschiedlichen Wärmequellen gut kombinieren.
● In der Fernwärme dient er Kraftwerken zur Energie-Speicherung.

Schichtspeicher machen es möglich, überschüssige Energie als Heizwärme zu nutzen. Doch die obere Schicht steht auch jederzeit für sogenanntes Brauchwasser bereit. Wenn Ihr Thermotank diese beiden Funktionen miteinander vereint, ist er ein Kombispeicher. Dabei kommt es nicht zu einer Verwirbelung oder Vermischung der Flüssigkeit.

Thermospeicher eignen sich ebenfalls für kleinere Füllvolumen. Dann arbeiten sie ähnlich wie ein Durchlauferhitzer. Doch fungieren sie auch gleichzeitig als Pufferspeicher, da sie Wasser zwischenlagern. Sie puffern Wasser bis zu dem Zeitpunkt seiner Anwendung. Der Schichtspeicher unterscheidet sich von dem Pufferspeicher jedoch durch die Art der Pufferung. Er lagert das Wasser durch eine Temperatur-Schichtung ein.

3. Die Funktionen des Pufferspeichers als eine Form des Wärmespeichers

Tipp zum Bau beschreibt Ihnen den Pufferspeicher als Form des Wärmespeichers.

Ein Wärmespeicher schafft Energie-Ressourcen für Ihre Heizung.

Pufferspeicher puffern Ihre Wärme mit verschiedenen Funktionsweisen. Deshalb finden Sie zwei Formen dieser Speichertanks auf dem Markt vor. Pufferspeicher fungieren als Kombispeicher. Dann kommen Sie beispielsweise als Solarspeicher zum Einsatz. Des Weiteren arbeiten sie als Trennspeicher, der eine Schicht-Ladefunktion ausübt. Pufferspeicher sind mit jeder Wärmequelle kompatibel. Sie erzeugen und puffern Heizwärme und erhitztes Wasser für die körperliche Hygiene.

Die Funktionsweise des Pufferspeichers unterscheidet sich kaum von der eines Schichtenspeichers. Der größte Unterschied besteht allerdings in der Vermischung der Wasserschichten.
Bei diesem Wärmespeicher entsteht eine Verwirbelung der vorhandenen Wasserschichten. Diese Vermischung ist ein wichtiger Bestandteil des Konzeptes eines Pufferspeichers. Das vermischte Wasser erhält dadurch eine verhältnismäßig konstante Temperatur im gesamten Tank. Der Aufbau eines solchen Pufferspeichers sieht dabei folgendermaßen aus:

● Er verfügt über einen An- und Ausschaltknopf für Zeiten der Inaktivität.
● Ein eingebautes Thermometer hilft dabei, die Wasser-Temperatur konstant zu halten.
● Verschiedene Ventile, zwei Anschlussteile und vier Muffen sichern den Zulauf.
● Hoch und schmal gebaut garantiert der Wärmespeicher eine optimale Schichtung.
● Eine gepolsterte Schutzhülle schützt Sie vor Verbrennungen und vor Energieverlust.
● Dieser Speichertank verfügt über fünf Kapazitäten und passt sich Ihrem Anspruch an.

Das heiße Wasser in dem Pufferspeicher bildet auch die Grundlage Ihrer Zentralheizung. Er fungiert somit als Bindeglied zwischen Ihnen und dem Wärmeerzeuger. Das gespeicherte Wasser zirkuliert durch Ihr Haus und transportiert bei Bedarf die Wärme weiter. Ein Pufferspeicher dient der gekoppelten Nutzung der unterschiedlichsten Wärmeerzeuger. Folgende Energiequellen kommen beispielsweise dafür in Frage:

Heizungen mit Ölbetrieb.
● Wärmeerzeuger mit Pelletbefüllung.
Zukunftsorientierte Solaranlagen.
● Die immer noch gängigen Gasheizungen.
Integrierte Wärmepumpen.
● Wärmeerzeuger, betrieben mit Biomasse.
● Und nicht zuletzt Fernwärme.

Pufferspeicher finden zunehmend Anwendung in dem Bereich der erneuerbaren Energien. Solarwärme ist ein solcher Beitrag für den Umweltschutz. Doch ist Sonnenwärme nicht täglich verfügbar, wodurch die Sonnenenergie nicht immer direkt nutzbar ist. Pufferspeicher lagern daher diese Energie ein und leiten sie zeitversetzt weiter. Auf diese Weise ermöglicht Ihr Speicher eine Nutzung der Solarenergie zu einem späteren Zeitpunkt. Durch den Pufferspeicher steht Sonnenenergie Ihnen nun auch an bewölkten Tagen zur Verfügung. Folgende Pufferspeicher stehen zu Ihrer Auswahl bereit:

● Schicht-Lade-Pufferspeicher, der die Wärme aus einem oder mehreren Heizgeräten speichert.
Kombispeicher, die sowohl Ihre Heizwärme als auch Ihr Trinkwasser erwärmen.
● Boiler oder Hygienespeicher, die das Trinkwasser für die körperliche Reinigung bereitstellen.

Auch das Material für den Wärmespeicher variiert heutzutage. Fachleute entwickeln ständig neue Ideen und Herstellungs-Verfahren. Damit gestaltet sich der Transport eines Thermotanks heute wesentlich einfacher. Eine Kunstoff-Aluminium-Hülle reduziert beispielsweise sein Gewicht erheblich. Leichtere und flexiblere Installationen sind dadurch möglich. Selbst in älteren Heizanlagen besteht heutzutage die Möglichkeit, einen Wärmespeicher standardmäßig zu integrieren. Die Warmwasser-Speicher stehen Ihnen dazu in den folgenden Materialien und Ausführungen zur Verfügung:

● Aus Stahl, der bekannteste Baustoff für einen Thermotank.
● Mit Aluminium, als eine neue Variante der Isolierung.
● In leichterem Kunststoff, als neues und zukunftsorientiertes Material in der Tankherstellung.

Ein Pufferspeicher bietet Ihnen einen hohen Komfort. Gerade neue Trends der Herstellung bieten viel Raum für Innovation in der zukunftsorientierten Energie-Gewinnung. Dadurch ist sowohl die Herstellung als auch die Funktion Ihres Wärmespeichers klimafreundlich.

4. Aktuelle Trends für Ihren Wärmespeicher

Bei Tipp zum Bau erfahren Sie, welche Wärmespeicher im Trend sind.

Speichern oder puffern mit einem Wärmespeicher liegt im Trend.

Die Erschließung erneuerbarer Energiequellen befindet sich auf dem Vormarsch. Deshalb zeichnet sich auch bei dem Wärmespeicher ein Trend in diese Richtung ab. So tragen beispielsweise Pufferspeicher zu einer umweltfreundlichen Energie-Gewinnung bei. Der Einsatz von Pufferspeichern ist hochaktuell, weil:

  • Ihre Energie und das Wasser jederzeit von Ihnen zu nutzen ist.
  • Die Optimierung des Materials bei ihrer Herstellung neue innovative Ideen schafft. Beispielsweise gelingt es durch eine dünnen Aluminium-Schicht, den Wärmeverlust bestmöglich einzudämmen.
  • Kraftwerke mit integrierten Speichersystemen im Kommen sind.
  • Heimspeicherung auch mit umweltschonender Energiegewinnung möglich wird.

Stark im Trend liegt der Gebrauch von Kunststoff als Material zur Herstellung von Thermotanks. Das reduziert sein Gewicht und vereinfacht so seinen Transport. Die Produktion des Kunststoff-Speichertanks vermindert weitestgehend die Treibhausgas-Belastung. Das macht die umweltfreundlichen Warmwasserspeicher um Längen interessanter als ältere Modelle.

5. Voraussetzung für die Installation Ihres Wärmespeichers

Bei Tipp zum Bau erfahren Sie alles Wissenswerte zu Installationen von Wärmespeichern.

Die Installation eines Wärmespeichers erfolgt durch den Installateur.

Bei der Montage Ihres Thermotanks beachten Sie im besten Fall einige Hinweise. Ein frostfreier, trockener Raum eignet sich besonders gut für Ihren Wärmespeicher. Darüber hinaus bildet ein solider und isolierter Untergrund eine Voraussetzung für dessen Installation.

Ausreichend Platz am Installationsort erleichtert die Montage Ihres Speichertanks zusätzlich. Selbstverständlich hängt eine gute Speicherung auch von der Größe Ihres Thermotanks ab. Ein kleiner und dicker Tank puffert weniger gut. Beachten Sie deshalb bitte auch die Höhe der Decke, wenn Sie einen Warmwasser-Speicher installieren.

Haben Sie die räumlichen Gegebenheiten geschaffen, beginnen die Sicherheits-Kontrollen an Ihrem Wärmespeicher. Ihr Versorgungstechniker verfügt über ausreichende fachliche Kompetenzen, um diese Kontrollen zuverlässig durchzuführen.

Regionale Hersteller mit jahrelangen Erfahrungswerten in der Heiztechnik bieten Ihnen ebenfalls eine gute Beratung. Sie verfügen über qualifizierte Mitarbeiter und helfen Ihnen bei Transportproblemen. Überlassen Sie deshalb dem Fachpersonal nachfolgende Aufgaben:

  • Durch den Transport von dem Hersteller zu dem Montageplatz umgehen Sie lange Transportwege. Dadurch schonen sie das Material und die eingebaute Technik.
  • Die Montage und Verschweißung an dem vorgesehenen Aufstellungsort.
  • Die Inbetriebnahme und Wartung des Wärmespeichers.

Zur Befüllung des Thermotanks verwenden die Fachleute stets aufbereitetes Wasser. Auch dafür gelten spezielle Vorschriften und Normen. Bitte halten Sie diese Sicherheitsvorgaben ein. Sonst riskieren Sie ein erhebliches Verletzungsrisiko. Entfallene versicherungstechnische Ansprüche sind dann sicherlich das geringste Problem. Folgende Hinweise verlangen deshalb Ihre besondere Aufmerksamkeit:

  • Seien Sie bei der Befüllung des Thermotanks vorsichtig.
  • Vermeiden Sie Verbrennungen durch die Berührung Ihres befüllten Wärmespeichers.
  • Eine gute Dämmung verleiht Ihnen ein sicheres Gefühl.
  • Lassen Sie vor der Inbetriebnahme die Zertifikate für die Dämmstoffe überprüfen.
  • Die erneute Kontrolle der Sicherheits-Anschlüsse erleichtert die Montage
  • Ziehen Sie bei Störfällen einen Spezialisten hinzu, um diese fachgerecht zu beseitigen.
  • Jeder Wärmespeicher besitzt eine eigene Leitung zu dem Erdungssystem. Das sichert Sie vor einem Stromschlag.
  • Befüllen Sie das Ausdehnungsgefäß mit Stickstoff. So wirken Sie aktiv der Korrosion und der Qualitätsminderung des Gefäßes entgegen.
  • Informieren Sie sich über den Härtegrad Ihres Wassers. Sie bekommen diese Angaben bei Ihrem zuständigen Wasserwerk.
  • Eine 2-jährige Inspektion durch einen Fachmann sichert Ihnen die Garantieansprüche Ihres Thermotanks.

Bei der Einhaltung aller notwendigen Sicherheits-Vorschriften haben Sie lange Freude an Ihrem Thermotank. Mit regelmäßiger Wartung und Pflege gewährleisten Sie die fehlerfreie Funktion Ihres Speichers. Tipps für dessen Reinigung und Wartung erhalten Sie auch bei Ihrem Installateur. Er berät Sie ausführlich über die Handhabung Ihres Wärmespeichers. Doch auch bei Tipp zum Bau finden Sie dazu bereits einige Hinweise vor.

6. Die Wartung und Kontrolle Ihres Wärmespeichers

Bei Tipp zum Bau erfahren Sie alles Wissenswerte über die Wartung für Wärmespeicher.

Die Wartung des Wärmespeichers erfolgt durch den Versorgungs-Techniker.

Regelmäßige Wartungen bilden die wichtigste Voraussetzung für eine effektive Funktion Ihres Tanks. Die Hersteller empfehlen, Ihren Wärmespeicher jedes Jahr mindestens einmal zu inspizieren. Ihr Techniker kontrolliert den Verschleiß der Ventile, die Verkalkung und die Korrosion Ihres Thermotanks.

Eine regelmäßige Erneuerung einzelner Dichtungen verlängert die Lebenszeit Ihres Wärmespeichers ebenfalls enorm. Auch die Überprüfung der Funktion Ihrer Sicherheits-Ventile findet bei jeder Kontrolle statt. Fragen Sie diese Kontrollen bei Ihrem Versorgungs-Techniker an. Er kontrolliert Ihren Tank und wartet das Heizsystem. Außerdem berät er Sie gerne in allen Fragen rund um die Wartung Ihres Wärmespeichers.

Achten Sie ebenfalls auf die Kontrolle der Opferanode. Diese befindet sich innerhalb Ihres Thermotanks aus Stahl. Sie verhindert die Korrosion von innen. Die Opferanode zieht die für den Rost verantwortlichen Teilchen aus dem Wasser. Damit schont sie die Speicherwände vor Rost.

Entfernen Sie auch diverse Kalk-Ablagerungen selbstständig. Damit tragen Sie zu einer effizienten Wärmespeicherung bei. Bitte achten Sie darauf, dass jede Kontrolle eine Überprüfung des Überdruckventils beinhaltet. Durch Fachpersonal ausgewechselte Filter und Siebe Ihres Wassertankes erhöhen seine Funktionalität zusätzlich.

7. Die Kosten eines Wärmespeichers

Tipp zum Bau erklärt Ihnen, wie viel Wärmespeicher kosten.

Die Kosten für Wärmespeicher hängen von mehreren Faktoren ab.

Die Kosten richten sich nach dem Füllvolumen Ihres Thermotanks. Entscheidend sind hierbei auch die Ausstattung, das Material, die Funktion und Ihre individuelle Wünsche. Für Einfamilien-Häuser bietet sich ein Wärmespeicher mit 400 Litern Füllvolumen an. Das deckt den durchschnittlichen Wasserbedarf einer Familie ab. Es gibt folgende Typen von Wärmespeichern:

● Der Pufferspeicher ohne spezielle Ausstattung kostet im Schnitt 1.000 €.
● Einen Speicher mit dem zugehörigen Wärmetauscher bekommen Sie für ca. 1.200 €.
● Solarspeicher mit einem integrierten Wärmetauscher kosten ca. 1.600 €.
● Für Kombispeicher mit Glattrohr-Wärmetauscher sind ca. 1.200 € einzuplanen.
Schichtenspeicher für Frischwasser kosten ca. 2.400 €. Sie enthalten ebenfalls Wärme- und Wassertauscher.

Die Wirtschaftlichkeit hängt maßgeblich von der Isolation des Wärmespeichers und der Zulaufrohre ab. An einem Speicher mit guter Isolation haben Sie länger Freude. Hierfür ist zwar eine höhere Investition nötig, doch dafür bietet er langfristig mehr Effizienz. Achten Sie bei dem Kauf Ihres Wärmespeichers auch auf eine Wartungs-Garantie. Dadurch sparen Sie die Wartungskosten für die nächsten Jahre ein.

Eine preisgünstige und nachhaltige Lösung ist die Anschaffung eines gebrauchten Thermotanks. Gerade für die Klimafreundlichkeit stellt dies eine tolle Alternative dar. Um die Funktion und Effizienz dieser Tanks sicherzustellen, bedarf es einer professionellen Überprüfung. Diese weist auf Mängel oder Schäden des Speichers hin. Dadurch umgehen Sie später auftretende, kostspielige Folgeprobleme.

8. Die Fördermittel für Ihren Wärmespeicher

Bei Tipp zum Bau erfahren Sie alles Wissenswerte zur Förderung von Wärmespeichern.

Hand in Hand mit sataatlicher Förderung zur Finanzierung Ihres Wärmespeichers.

Der Staat unterstützt Sie bei Ihren Investitionen in einen nachhaltigen Thermotank. Das geschieht speziell bei der Planung und Umstellung Ihrer Heizung auf erneuerbare Energien. Solarspeicher und Biomasse-Heizungen mit integriertem Speicher und Wärmepumpen unterliegen dieser Förderung. Mit einem Nachweis über 25 Prozent umweltschonender Heizlast haben Sie Anspruch auf diverse Zuschüsse. Ihr erster Ansprechpartner dafür ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Profitieren Sie von den dort angebotenen Förder-Konditionen. Schützen Sie dabei gleichzeitig durch die Nutzung erneuerbarer Energien das Klima. Die Förderungen richten sich nach der Größe und der Funktion Ihres Gebäudes. Entscheidend ist, ob es sich um einen Neubau oder eine Sanierung handelt. Bei einem Neubau verpflichten Sie sich, laut Gebäude-Energie-Gesetz, automatisch für die Nutzung erneuerbarer Energien. Dabei geht es vorwiegend um die gebäudenahen Energie-Ressourcen.

Das BAFA vergibt Zuschüsse in Höhe von 30 Prozent der Kosten. Das gilt auch für die Nachrüstung Ihrer Heizungsanlage. Speziell bei Sanierungs-Arbeiten bekommen Sie diese Unterstützung. Denn die deutsche Regierung strebt eine Umstellung auf grüne Energien an. Lassen Sie sich dazu die Einhaltung der Auflagen Ihrer Anlage bestätigen. Legen Sie Ihrem Antragsformular diese fachlich zertifizierte Bestätigung bei. Dadurch zeigen Sie Ihren Einsatz für energieeffiziente Heizformen. Umweltschonende Alternativen erfahren immer eine Unterstützung.

Auch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt die Finanzierung Ihres Thermospeichers. Diese Bankengruppe greift Ihnen besonders bei der Sanierung unter die Arme. Sie beteiligt sich mit Fördergeldern in Höhe von 20 Prozent an der Installation. Besondere Aufmerksamkeit und Unterstützung erfahren Sie während einer Altbausanierung.

9. Die Vor – und Nachteile Ihres Wärmespeichers auf einen Blick

Tipp zum Bau informiert über die Nach- und Vorteile von Wärmespeichern.

Mit einem Wärmespeicher holen Sie sich verschiedenste Vorteile in Ihr Haus.

Die Vorteile eines Thermotanks bestehen in den sinkenden Heizkosten durch die effiziente Energie-Speicherung. Ihr Wärmespeicher stellt dabei eine dauerhafte Verfügbarkeit von warmem Wasser sicher. Ebenfalls sorgt Ihr Speicher kontinuierlich für eine wohlige Raumtemperatur. Neben diesen Vorzügen finden Sie hier weitere Vorteile vor:

● Wasserspeicherung von unterschiedlich temperierten Schichten.
● Verschiedene Füllvolumen zu nutzen und somit die Steuerung der Wärme Ihres Wassers zu regulieren.
● Sinkende Heizkosten durch größere Effizienz.
● Nutzung verschiedener Temperaturen für vielfältige Heizvorgänge.
● Er ist eine umweltfreundliche Alternative zu der herkömmlichen Ölheizung.
● Zuschüsse greifen Ihnen bei dieser zukunftsorientierten Wahl unter die Arme.

Natürlich gibt es nicht nur Vorteile mit einem Thermotank. Nachteile durch hohe Kosten in der Anschaffung gleichen die angebotenen Zuschüsse und Fördergelder aus. Eine gute und solide Isolierung verhindert oder begrenzt potenzielle Energieverluste. Die Herstellung des Wärmespeichers aus Kunststoff und Aluminium verringert außerdem sein Gewicht.

10. Fazit über Ihren Wärmespeicher als zukunftsorientierten Energiespeicher

Ein Wärmespeicher stellt eine gute Investition für Ihr Eigenheim dar. Er bietet Ihnen eine Möglichkeit für die Nutzung von erneuerbarem Strom. Entsagen Sie deshalb Ihren konventionellen Energie-Anbietern. Speichern Sie stattdessen Ihre Wärme in Ihrem Thermotank. Dadurch schonen Sie nicht nur langfristig Ihren Geldbeutel, sondern auch die Umwelt.Durchdenken Sie Ihre Bedürfnisse gründlich, bevor Sie sich für einen Wärmespeicher entscheiden. Beachten Sie ebenfalls den Standort Ihres Speichers.

Verfügen Sie über ausreichend Platz für einen großen Tank? Holen Sie sich bei der Entscheidung auch Fachpersonal zu Hilfe. Dieses berät Sie sachgemäß durch seine Expertise und Fachwissen.
Beachten Sie ebenfalls die Finanzierungs-Möglichkeiten Ihres Wärmespeichers. Durch verschiedene Förderungen sparen Sie viel Geld bei der Anschaffung Ihres Tanks. Lassen Sie gleichzeitig klimafreundliche Lösungen in Ihre Entscheidungen einfließen. Damit stehen Sie bei einer Entscheidung für Ihren Wärmespeicher immer auf der richtigen Seite.

11. Der Aufbau eines Wärmespeichers

Tipp zum Bau zeigt Ihnen den Aufbau des Wärmespeichers auf.

Hier sehen Sie den Wärmespeicher aufgestellt in einem Wohnraum.

Mit dem Aufbau Ihres Thermotanks verknüpfen die Fachleute diverse Aufbau-Kriterien. Eine zusätzliche Schaumisolierung an Ihrem Tank schützt vor Wärmeverlusten. Diese PLC-Schicht isoliert nicht nur den Speicher. Sie dient vor allem Ihrer Sicherheit und schützt Sie bei Berührung vor Verbrennungen.

Ein Wärmespeicher besitzt verschiedenen Öffnungen, die unterschiedliche Zwecke erfüllen. Die daran angeschlossenen Rohre verfügen gleichfalls über Rohrisolierungen. Mit diesen reduzieren Sie die Wärmeverluste Ihres Thermotanks um bis zu 70 %. Jeder Speicher besitzt obendrein verschiedene Zuläufe, Ventile und Muffen. Einige dieser Öffnungen und Funktionen sind:

● Die Anschlüsse für Warmwasser und zu potenziellen externen Wärmequellen.
● Die Zuläufe, die das Wasser von den externen Kaltwasserquellen zuführen.
● Diverse Ventilanschlüsse und Öffnungen für die Regulierung der Temperatur.
● Kleinere Sensoren und Ventile für die regelmäßigen Temperatur-Messungen.
● Entlüftungs-Öffnungen, durch welche Sie den Wasserspeicher ebenfalls entleeren.

Außerhalb des Thermotanks gibt es verschiedenen Überwachungs-Sensoren. Sie regulieren die Temperatur Ihres Wärmespeichers automatisch. Extern angebrachte Pumpen sichern den kontinuierlichen Wasserzufluss. Innerhalb des Tanks befinden sich spiralförmige Rohrsysteme. Interne Zusatzinstallationen unterscheiden somit die verschiedenen Typen des Thermotanks.

12. Wie unterscheiden sich die verschiedenen Typen von Wärmespeichern

Tipp zum Bau erklärt Ihnen die Unterschiede zwischen verschiedenen Wärmespeichern auf.

Der Wärmespeicher verfügt über vielfältige Funktionsweisen.

Durch ihren individuellen Aufbau unterscheidet die Arbeitsweise der Wärmespeicher. Dieser Aufbau richtet sich stark nach Ihren Wünschen. Verfügen Sie über ein älteres Gebäudemodell, lohnt sich oft eine Neuanschaffung. Die größten Unterschiede verschiedener Wärmespeicher lassen sich wie folgt erklären:

● Die Anzahl der Spiralen innerhalb des Thermotanks bestimmen seine Funktion.
● Durch gelochte Platten kommt es zu einer Trennung der Wasserschichten in verschiedene Kammern. Das gewährleistet die konstanten Temperaturen in den verschiedenen Schichten eines Schichtenspeichers.
● Die Anwendung eines perforierten oder horizontal laufenden Rohrsystems verbessert die Temperatur-Einteilung.
● Die Möglichkeit, mehrere Heizsysteme mit dem Wärmespeicher zu verbinden, erlaubt eine integrierte Wärmepumpe.
● Der Anschluss hygienischer Frischwasser-Systeme.
Speziell die Anwendung von verschiedenen Energiequellen macht es erforderlich, mehrere externe Pumpen anzuschließen. Achten Sie bitte darauf, dass die Dimension Ihres Tanks nicht zu klein ist. Mit einem größeren Thermotank verhindern Sie Wärme-Engpässe in Ihrem Haus.

13. Unerwünschtes Kalkwasser im System des Wärmespeichers

Tipp zum Bau erklärt Ihnen die Härtegrade des Wassers und wie Sie die Verkalkung des Wärmespeichers vermeiden.

So lösen Sie das Problem der Verkalkung an Ihrem Wärmespeicher.

In Deutschland existieren verschiedene Wasser-Kategorien. Diese unterscheiden sich nach dem Kalkgehalt und der damit verbundenen Härte des Wassers. Die verschiedenen Standorte in den Bundesländern beeinflussen diesen Härtegrad. Drei verschiedene Kategorien klassifizieren die Wasserhärte Ihres Grundwassers.

Die Kategorie 1 enthält den geringsten Kalkanteil. Die Gewässer-Kategorie 3, klassifiziert hingegen ein sehr kalkhaltiges Wasser. Ein hoher Kalkgehalt führt dabei jedoch zu Problemen bei der Wasserspeicherung Ihres Wärmespeichers. Diese internen Systeme bestehen aus Rohren. Hohe Kalk-Ablagerungen in den Rohren lösen folgende Schwierigkeiten aus:

● Der Kalk fungiert wie eine Dämmung von innen und senkt den Wärmeaustausch.
● Kalk verringert den Wasserzufluss und verursacht so einen Wärmeverlust.
● Verkalkte Ventile führen zu einem undichten Speicher und somit zu einem Energieverlust.
● Speziell der integrierte Wärmetauscher reagiert sehr empfindlich auf Kalk.

Um diesen Zwischenfällen vorzubeugen, empfiehlt sich die Installation einer sogenannten Entkalkungs-Anlage. Befüllen Sie Ihren Thermotank mit kalkhaltigem Wasser, lohnt sich diese zusätzliche Montage. Die Anlagen filtern das Wasser, noch bevor es in Ihr Wärmespeicher-System einläuft. Sie verhindern Schäden an dem Innenleben Ihres Thermotanks, sowie an seinen Sensoren und Ventilen.

14. Welcher Wärmespeicher eignet sich für Ihr Eigenheim?

Es gibt eine reichhaltige Auswahl an effizient arbeitenden Thermotanks. Die Auswahl fällt daher schwer. Der Nutzen und Ihre Ansprüche an den Wärmespeicher spielen dabei eine entscheidende Rolle. Berücksichtigen Sie bei der Wahl deshalb folgende Kriterien:

● Die Anzahl der im Haushalt lebenden Personen.
● Ihren durchschnittlichen Wasserverbrauch.
● Den Typ Ihrer Heizungsanlage.
● Die vorhandenen baulichen und technischen Möglichkeiten.
● Die Erforderlichkeit einer hygienischen Warmwasser-Bereitung.

Speziell die hygienische Wasser-Aufbereitung erfordert gründliche Überlegungen. Wählen Sie einen Hygienespeicher, empfiehlt sich eine Integration in einem Kombispeicher. Ein Energieberater hilft Ihnen dabei, eine Wärmepumpe oder eine Solaranlage zu integrieren. Am Ende entscheiden jedoch Ihre Bedürfnisse über die erforderlichen Anschlüsse zu Ihrem Wärmespeicher-System.

15. Der Wärmespeicher mit einem Frischwassersystem

Ihr Kombispeicher stellt stets frisches Trinkwasser für Sie bereit. Dafür sorgt ein integriertes Frischwassersystem. Dieses ermöglicht kontinuierlich eine hygienische Wasseraufbereitung. Die mechanische Trennung der Wasserkreisläufe garantiert einen Wärmeaustausch ohne Keimbildung. Achten Sie dabei jedoch auf folgende Dinge:

Sorgen Sie für die strikte Trennung des Trink- und des Warmwassers. Diese Notwendigkeit liegt in der Trinkwasserhygiene begründet.
● Vermischungen führen zu unnötigen Keimbelastungen.
● Ziehen Sie einen Fachmann für die erforderliche Installationen hinzu.
● Bauen Sie in jedem Fall zusätzliche Pumpen ein. Sie garantieren eine gleichbleibende Wasserzufuhr.

Mit Hilfe eines in den Thermotank integrierten Wärmewechslers erfolgt dann die Frischwasser-Erwärmung. Der Wärmewechsler enthält Stahlplatten, die abwechselnd das Frischwasser und das Warmwasser austauschen. Diese raffinierte Technik verhindert Bakterien-Bildungen in Ihrem frischen Trinkwasser.

16. Der Hygienespeicher als Wärmespeicher

Der Einbau eines Hygienespeichers lohnt sich speziell für ein Eigenheim. Er eignet sich optimal für die Aufbereitung Ihres Frischwassers. Gleichzeitig erweist er sich als praktische Unterstützung bei der Wasser-Erwärmung. Es ist möglich, mehrere Wärmeerzeuger dafür zu nutzen. Der Einbau dieses Wärmespeichers gestaltet sich jedoch oft schwierig. Um gleichzeitig Warmwasser und auch Heizungswasser zu nutzen, braucht es deshalb eine praktische Lösung. Der Hygienespeicher verbindet beide Bedürfnisse effizient in einem System. Ein solcher Speicher bietet Ihnen Folgendes:

● Die Zubereitung von Verbrauchswasser.
● Eine Warmwasser-Aufbereitung für Heizungskörper.
● Die Aufbereitung sauberen Frischwassers.
● Die Funktion als ein Verbindungsglied zwischen mehreren Wärmeerzeugern.

Durch die Entscheidung zu einem Hygienespeicher sparen Sie viel Platz ein. Der Einbau eines weiteren Wärmespeichers entfällt. Außerdem benötigen Sie hier kein weiteres Verteilersystem. So bekommen Sie zwei Speicherlösungen für den Preis von einem. Freuen Sie sich über die angenehme Heizungswärme und sauberes Wasser.

17. Wie vermeiden Sie Bakterien in Ihrem Wärmespeicher?

Jedes Frischwasser-System birgt das Risiko der Bildung von Keimen. Betroffen sind deshalb auch die Systeme Ihres Wärmespeichers. Legionellen sind Bakterien, die sich in stehendem Wasser bilden. Sie führen zu Erkrankungen des Körpers. Durch verseuchtes Frischwasser kommt es dann beispielsweise zu einer Infektion. Ergreifen Sie daher folgende Maßnahmen, um dies zu verhindern:

● Halten Sie die Temperatur Ihres Wärmespeichers immer konstant über 60°C. Damit stellen sie sicher, dass potenziell enthaltene Bakterien in Ihrem System absterben.
● Trennen Sie das Frischwasser-System von Ihrem Heizwasser-System. So verhindern Sie eine Vermischung des Wassers.
● Eine regelmäßige Kontrolle Ihres Wassersystems durch einen Experten verhindert ebenfalls die Bakterien-Bildung.

Moderne Thermotanks verfügen bereits über die Möglichkeit der Frischwasser-Trennung. Sie erhitzen das Frischwasser durch einen Wechselwärmer. Dadurch kommt es nicht zu einer Keimbildung in Ihrem Trinkwasser. Das schützt Sie effektiv vor Bakterien und Krankheiten.

18. Der Wärmespeicher mit integrierter Wärmepumpe

Die Wärmepumpe hilft Ihrem Heizsystem dabei, das Wasser in Ihrem Wärmespeicher zu erwärmen. Es gibt dazu Pumpen in den verschiedensten Variationen. Entscheidend für die Wahl Ihrer Pumpe ist die Art der Energie-Beschaffung. Sie umfasst die Wärme, die es der Wärmepumpe ermöglicht, Energie aufzunehmen. Eine solche Wärmepumpe sichert die Aufnahme folgender Energien:

● Die in der Erde enthaltene Wärme.
● Eine durch Eis, Wind und Luft erzeugte Wärme.
● Die Wärme aus dem Grundwasser.
● Die Sonnenwärme.

Alle Pumpen stellen Ihnen Heizungswärme oder Warmwasser zur Verfügung. Die Wärmepumpe enthält dafür ein spezielles Kühlungsmittel. Die Wärme der Umwelt heizt dieses auf. Ein Kompressor verdichtet dabei das erwärmte Gas. Die erzeugte Wärme erhitzt wiederum das Wasser in Ihrem Wassertank. Das kalte Gas verflüssigt sich und nimmt erneut Wärme aus der Umwelt auf. So schließt sich der Kreislauf Ihrer Wärmepumpe.

19. Das neue Gebäude-Energiegesetz umfasst auch Ihren Wärmespeicher

Tipp zum Bau erläutert Ihnen die Gesetzgebung für die Energie-Gewinnung durch einen Wärmespeicher.

Der Einbau eines Wärmespeichers verschafft Ihnen nach dem neuen Gebäude-Energiegesetz verschiedenste Vorteile.

Auf Wunsch des Bundeswirtschafts-Ministeriums verabschiedete die Bundesregierung im August 2020 das neue Gebäude-Energiegesetz (GEG). Dieses erklärt alle bisherigen Energieeinsparungs-Gesetze und Verordnungen für ungültig. Das Energiegesetz beinhaltet die wichtigsten Regeln für die zukünftigen energetischen Anforderungen. Diese gelten ebenfalls für den Einsatz energieeffizienter Wärmeenergie-Speichersysteme und Kälte-Versorgungen in Ihrem Gebäude. Folgende Neuerungen gelten in Bezug auf die Wahl Ihres effizienten Wärmespeichers:

● Bei einem Passivhaus verpflichten Sie sich automatisch zu der Nutzung erneuerbarer Energien. Die Verwendung autark erzeugten Stroms steht im Fokus neuer Bauprojekte.
● Die neuen Flexibilisierungs-Optionen wecken sicher auch Ihr Interesse. Sie umfassen die Anrechnung von selbstständig erzeugter Energie und Biomasse bei der Bilanzierung.
● In dem Gesetz enthält ebenfalls eine befristete Innovations-Klausel. Dazu informiert ein Energieausweis künftig über die Kohlendioxid-Emissionen Ihres primären Energieträgers. Dieser berücksichtigt auch die Klimawirkung des Wärmetauschers.
● Das neue Gesetz enthält Regelungen zu dem eingeschränkten Einbau von Ölheizungen ab 2026.
● Bei größeren Sanierungen in Gebäuden oder bei Neubauten ist zukünftig eine Erfüllungs-Erklärung notwendig. Mit dieser weisen Sie die Anwendung erneuerbarer Energien nach.

Die Bundesregierung unterstützt energetische Altbau-Sanierungen und energieeffiziente Neubauten. Damit schützen Sie aktiv die Umwelt und verringern den Emissionsausstoß. Weitere Informationen über Ihre Energie finden Sie in dem neuen Gebäude-Energiegesetz vor.

20. Wie entkalken Sie Ihren Wärmespeicher selbstständig?

Oft verursacht Kalk eine Verringerung der Hitze des Warmwassers in Ihrem Wärmespeicher. Eine eingebaute Entkalkungs-Anlage verhindert die Ablagerung von Kalk. Doch es gibt für Sie auch andere Möglichkeiten, eine Verkalkung des Thermotanks vorzubeugen. Diese richten sich allerdings nach dem Grad der Verkalkung Ihres Wasserspeichers. Nachfolgend finden Sie einige Lösungsmöglichkeiten:

● Sie kaufen sich direkt einen neuen Wärmespeicher. Das verursacht jedoch erneut erhebliche Kosten.
● Sie wenden sich an einen Experten, der die Entkalkung Ihres Warmwasser-Speichers vornimmt.
● Sie entkalken Ihren Wärmetank selbstständig.

Wenn Ihr Tank ein neueres Modell ist, so ziehen Sie einen Fachmann zu Rate. Denn nur er gewährleistet Ihnen eine Garantie bei der Schmutz-und Kalkentfernung. Ältere Modelle von Wärmespeichern reinigen Sie jedoch mühelos selbst. Sie benötigen hierfür mindestens 10 kg Zitronensäure-Pulver. Dieses Pulver lösen Sie auf und lassen es durch das System laufen. Nach einigen Stunden entleeren sie das System wieder und spülen gründlich nach. Die Säure entfernt den größten Teil des Kalkes in Ihrem Wärmespeicher. Bei weiteren Rückständen wiederholen Sie diesen Vorgang.

21. Korrektes Verhalten bei Problemen mit Wärmespeichern

Tipp zum Bau erklärt Ihnen, wie Sie die Probleme an Ihrem Wärmespeicher erkennen.

Seien Sie aufmerksam und erkennen Sie technische Probleme Ihres Wärmespeichers.

In der Regel treten keine Probleme mit Ihrem Wärmespeicher auf. Aber unverhoffte Zwischenfälle unterbrechen ab und zu doch dessen störungsfreie Funktion. Es gibt mehrere Gründe, warum ein Warmwassertank nicht optimal arbeitet. Reagieren Sie deshalb bei den folgenden Anzeichen Ihres Speichers unverzüglich:

● Ihr Thermotank tropft plötzlich stark.
● Sie hören Blubbergeräusche aus dem Inneren des Wassertanks.
● Die Temperatur in Ihrem System stimmt nicht.
● Sie vernehmen seltsame Klopfgeräusche aus Ihrem Wärmespeicher.

In solchen Fällen fragen Sie bitte den Experten um Rat. Er erstellt spezielle Audio-Dateien, um die Störungen zu identifizieren. Bei Rost und undichten Ventilen tropft Ihr Tank hingegen. Defekte Fühler und Sensoren gelten als Auslöser für unregelmäßige Temperatur-Anzeigen. In diesen Fällen hilft nur eine Reparatur, die der Installateur vornimmt.

Lediglich bei blubbernden Geräuschen Ihres Wärmespeichers benötigen Sie keine Unterstützung des Experten. Hierbei handelt es sich bloß um überschüssige Luft in Ihrem System. Öffnen Sie in diesem Fall das Ventil, damit diese Luft aus Ihrem Speichertank entweicht. Halten Sie jedoch bei sämtlichen Problemen mit Ihrem Thermotank stets Rücksprache mit dem Fachmann.

22. Die Entsorgung Ihres Wärmespeichers

Rettet auch eine Reparatur Ihren Warmwasser-Tank nicht mehr, so hilft nur noch dessen Entsorgung. Denken Sie daran, Ihr Thermospeicher gehört in den Sondermüll. Konsultieren Sie einen Fachmann, bevor Sie Ihren Wärmespeicher in den Müll geben. Er baut Ihren alten Tank für Sie ab. Oftmals nimmt er Ihren Tank auch direkt mit. Verschrotten Sie Ihren Wärmespeicher auf umweltfreundliche Art und beachten Sie dabei folgendes:

● Ihr Thermotank gehört nicht in den Sperrmüll.
● Vereinbaren Sie einen Abholtermin bei Ihrem Wertstoffhof.
Entsorgen Sie nur einen vollständig entleerten Thermotank.

Für diesen umfangreichen Abtransport benötigen Sie verschiedene Spezialwerkzeuge. Zu nennen sind hier Kalibrier-Werkzeuge für die Rohre oder Universal-Schlüssel für die verschiedenen Ventile. Kalkulieren Sie auch den Einsatz eines Teleskopkranes mit ein. Dadurch lässt sich Ihr alter Thermotank sicher auf einen Transporter laden. Ihr alter Speicher landet schließlich auf einem Wertstoffhof. Dort wartet er auf die Wiederverwertung seines Materials.

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