Wärmepumpe

Wärmepumpe – die Alternative für eine umweltschonende Beheizung

Die Wärmepumpe sorgt für angenehme Temperaturen und steigert unser Wohlbefinden. Zugleich ist sie eine umweltschonende und kostengünstige Beheizung. Spielen auch Sie mit dem Gedanken eine Wärmepumpe zu kaufen? Dann informieren Sie sich jetzt über die verschiedenen Funktionen, Arten, Kosten und Fördermöglichkeiten.

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Buderus ist Partner von Tipp-zum-Bau.

1. Grundlegende Informationen

Was sind Wärmepumpen?

Wärmepumpen sind Systeme, die Wärme aus der Erde, der Luft oder dem Wasser aufnehmen. Anschließend wandeln sie diese in nutzbare Heizenergie um. Da die aufgenommene Wärme aus den Umweltmedien zu gering ist, bringen Wärmepumpen diese auf ein höheres Temperaturniveau. Dazu benötigen sie Antriebsenergie durch Strom.

Tipp zum Bau erklärt Ihnen was Wärmepumpen sind und wie sie funktionieren.

Wärmepumpen-Systeme können auch aus zwei Einheiten bestehen.

Wärmepumpen stehen in Kellern, Gärten oder in unmittelbarer Nähe zu Wohngebäuden. Der Aufstellungsort und die Größe hängen von der jeweiligen Nutzung der Umweltmedien ab. Beachten Sie, dass Wärmepumpen beispielsweise auch aus einer Innen- und Außeneinheit bestehen. Die einzelnen Einheiten sind entweder durch Kältemittel- oder Wasserleitungen miteinander verbunden. Ersteres trifft auf Split-Wärmepumpen von Herstellern wie Buderus zu.

Prinzipiell funktionieren Wärmepumpen wie Kühlschränke. Der entscheidende Unterschied besteht lediglich darin, dass Kühlschränke Wärme aus Räumen entziehen und die dabei entstehende Wärme nicht weiter genutzt wird.

Aus welchen Elementen setzen sich Wärmepumpen zusammen?

Kältemittel

Innerhalb einer Wärmpumpe befindet sich ein Kältemittel, welches in einem Kreislauf permanent zirkuliert. Der Aggregatzustand des Kältemittels ändert sich fortlaufend, sodass es entweder flüssig oder gasförmig ist. Kältemittel sind das zentrale Transportmittel für Wärme. Denn sie geben diese in einem fortlaufenden Prozess entweder ab oder nehmen sie auf. Als Kältemittel werden unter anderem natürliche Kältemittel wie Propan oder teilfluorierte Kohlenwasserstoffe (HFKW) genutzt.

Verdampfer

Die Hauptaufgabe des Verdampfers besteht darin, die Umweltwärme aufzunehmen und anschließend an das Kältemittel abzugeben. Somit ist der Verdampfer der Ort, an dem das Kältemittel gasförmig wird. Im Regelfall sind Verdampfer aus Kupferrohren.

Verflüssiger

Der Verflüssiger bzw. Kondensator sorgt dafür, dass das Kältemittel abkühlt und schließlich flüssig wird. Zugleich überreicht der Kondensator dem Heizwasser die abgegebene Wärme des Kältemittels. Im Regelfall sind Verflüssiger geschweißte oder gelötete Plattenwärmeüberträger.

Verdichter

Der Verdichter bzw. Kompressor wird durch Strom betrieben und saugt das gasförmige Kältemittel an. Zudem übt er Druck auf das Kältemittel aus, sodass dieses erhitzt. Zu den gängigen Verdichter-Arten für Wärmepumpen zählen Hubkolben-, Rollkolben- sowie Scrollverdichter.

Expansionsventil

Das Expansionsventil nimmt eine Brückenfunktion zwischen Verflüssiger und Verdampfer ein. Sobald das flüssige Kältemittel in das Expansionsventil hineinströmt, reduziert sich dessen Druck und ist schließlich kühler. Das Kältemittel verdampft und nimmt Wärme auf. Im Regelfall sind in Wärmepumpen thermostatische Expansionsventile eingebaut, die die gewünschte Menge an flüssigem Kältemittel für den Verdampfer dosieren.

Aufbau und Funktionen von Wärmepumpen-Heizungsanlagen

Heizungsanlagen, von denen Wärmepumpen integraler Bestandteil sind, setzen sich aus drei Elementen zusammen:

Wärmequellanlage

Die Funktion von Wärmequellanlagen besteht darin, Wärme aus Umweltmedien aufzunehmen und diese zu Wärmepumpen zu transportieren. Beziehen Wärmequellanlagen Wärme aus der Erde oder dem Grundwasser, nutzen sie dazu eine spezielle Flüssigkeit namens Sole. Diese zirkulierende Flüssigkeit besteht hauptsächlich aus Wasser und ist mit Frostschutzmittel versetzt. Ausgenommen davon sind Luft-Wärmepumpen. Diese besitzen Ventilatoren, die die Außenluft ansaugen. Anschließend wird die Energie aus der Luft auf das Kältemittel übertragen und zum Verdichter transportiert.

Wärmepumpe

Die Wärmepumpe ist dafür zuständig, die gewonnene Wärme für Ihr Heizsystem nutzbar zu machen. Sie enthält ein Kältemittel, das genauso wie die Sole in einem Kreislauf permanent zirkuliert. Ein Wärmeüberträger – Verdampfer – sorgt dafür, dass die Umweltwärme aus dem ersten Kreislauf auf das Kältemittel übertragen wird. Dadurch verdampft es und wird anschließend von einem Verdichter angesaugt. Dieser komprimiert das gasförmige Kältemittel, sodass noch mehr Wärme entsteht.

Daraufhin gelangt es in einen Verflüssiger, wo es kondensiert und seine Wärme abgibt. Im nächsten Schritt wird es in eine Drossel geleitet, in welcher der Druck auf das Kältemittel verringert wird. Abschließend strömt es zurück zum Verdampfer.

Wärmeverteil- und Speichersystem

Das Wärmeverteil- und Speichersystem verläuft grundsätzlich durch Ihr Gebäude und besteht aus Rohrleitungen, die Wasser enthalten. Es nimmt die vom Verflüssiger abgegebene Wärme auf und leitet sie entweder zu einem Warmwasserspeicher oder zu Ihren Heizkörpern weiter.

2. Unterschiedliche Varianten einer Wärmepumpe

Wärmepumpen zählen zu den innovativen Heiztechniken, die besonders stark nachgefragt werden. Möchten auch Sie eine Wärmepumpe kaufen, stehen Ihnen unterschiedliche Wärmepumpen-Arten zur Auswahl:

Wasser-Wasser-Wärmepumpe

Tipp-zum-Bau informiert Sie über die Funktionsweise von Wasser-Wasser-Wärmepumpen.

Die Wasser-Wasser-Wärmepumpe bei der Arbeit.

Die Wasser-Wasser-Wärmepumpe nutzt Wärmeenergie aus dem Grundwasser. Dieses ist als Wärmequelle besonders gut geeignet, da es eine konstante Temperatur zwischen 8 bis 12 °C aufweist. Eine Förderpumpe sorgt dafür, dass das Grundwasser aus einem Saugbrunnen zur Wärmepumpe transportiert wird. Der in der Wärmepumpe integrierte Wärmetauscher entzieht dem Grundwasser die Wärme. Danach fließt das abgekühlte Wasser über den Schluckbrunnen wieder in die Erde.

Luft-Wasser-Wärmepumpen

Tipp-zum-Bau informiert Sie über die Besonderheiten von Luft-Wasser-Wärmepumpen.

Luft-Wasser-Wärmepumpen saugen Außenluft durch Ventilatoren an.

Luft-Wasser-Wärmepumpen sind aus zwei Gründen besonders beliebt. Einerseits lassen sie sich flexibel aufstellen. Andererseits sind sie robust, da sie bis zu -20 °C der Umgebungsluft Wärme entziehen. Dieser Prozess wird durch eingebaute Ventilatoren realisiert, welche die Luft ansaugen und zum Verdampfer weiterleiten.

Sole-Wasser-Wärmepumpe

Bei Tipp-zum-Bau erfahren Sie, wie Sole-Wasser-Wärmepumpen Wärmeenergie aufnehmen.

Sole-Wasser-Wärmepumpen beziehen Wärmeenergie aus der Erde.

Die Sole-Wasser-Wärmepumpe nutzt Wärmeenergie aus dem Erdreich. Unter der Erde befinden sich Leitungen. Die darin zirkulierende Sole nimmt die Erdwärme auf und übergibt sie dem Kältemittel. Prinzipiell existieren zwei Möglichkeiten, die Energie für die Erdwärmepumpe zu gewinnen:

Erdkollektoren

Erdkollektoren werden oberflächennah installiert und nehmen thermische Energie auf. Anschließend geben Sie die Energie an die Wärmepumpe weiter.

Erdsonden

Erdsonden liegen 40-100 Meter unter der Erde und werden entweder senkrecht oder schräg installiert. Im Vergleich zu Erdkollektoren sind sie deutlich platzsparender.

Warmwasser-Wärmepumpe

Die Funktion von Warmwasser-Wärmepumpen besteht darin, Brauchwasser aufzubereiten. Grundsätzlich nehmen sie Wärme entweder aus der Um- oder der Abluft auf.

Umluft als Wärmequelle für die Warmwasser-Wärmepumpe

Falls die Pumpe die Wärme der Umluft nutzt, sind Kellerräume der ideale Aufstellungsort. Denn in diesen Räumlichkeiten herrscht auch im Winter eine höhere Temperatur als im Außenbereich. Durch die Nutzung der Warmwasser-Wärmepumpen profitieren Sie in zweifacher Hinsicht. Einerseits sinken die Temperaturen in Ihrem Keller um 2 bis 4 °C. Andererseits wird Ihr Keller entfeuchtet, was das Risiko der Schimmelbildung minimiert.

Abluft als Wärmequelle

Möchten Sie hingegen Abluft aus Wohnräumen nutzen:

  • Tauscht ein Fachmann die Wärmepumpen-Abdeckung durch einen Abluftdeckel aus.
  • Verbindet er die Wärmepumpe mit einem Luftverteilsystem.

Während das Trinkwasser erwärmt wird, kühlt die Abluft ab und entweicht ins Freie. Die Nutzung von Abluft ist vorteilhaft, weil die Luft in Wohnräumen automatisch sauberer wird.

Luft-Luft-Wärmepumpe

Luft-Luft-Wärmepumpen übertragen die aufgenommene Wärme ausschließlich über die Luft. Falls Sie diese Wärmepumpen-Art nutzen, brauchen Sie weder Heizflächen noch Heizkörper. Luft-Luft-Wärmepumpen sind grundsätzlich fähig, Abluft für die Wärmegewinnung zu nutzen und Gebäude zu kühlen.

Großwärmepumpe

Großwärmepumpen existieren in riesigen Dimensionen und kommen sowohl in der Industrie als auch in der kommunalen Infrastruktur zum Einsatz. Ihre Fähigkeit besteht darin, größere Gebäude mit Wärme zu versorgen.

Wärmepumpen mit Eisspeicher

Alternativ besteht die Möglichkeit, Wärme aus einem Eisspeicher zu gewinnen. Der Eisspeicher ist eine unterirdische Zisterne, die sowohl Wasser als auch spiralförmige Leitungen enthält. Das Wasser in der Zisterne dient als Wärmequelle und bezieht gleichzeitig Erdwärme.

In folgender Tabelle erhalten Sie einen Überblick über die bekanntesten Wärmepumpen-Arten sowie deren Besonderheiten und Nachteile:

Wärmepumpen-ArtenUmweltmediumBesonderheitenNachteile
Wasser-Wasser-WärmepumpeGrundwasser.
  • Zwei Brunnen.

  • Umweltfreundlich.

  • Ökonomisch effizient.
  • Genehmigungspflichtig.

  • Erdbohrungen notwendig.

  • Erschließungskosten sind immens.
  • Luft-Wasser-WärmepumpeLuft.
  • Geringer Wartungsaufwand.

  • Ventilator saugt Außenluft an.

  • Flexibel aufstellbar.
  • Heizstab verursacht im Winter höhere Kosten.

  • Heizstab springt bei kalten Temperaturen ein.

  • Genehmigungsfrei.
  • Sole-Wasser-WärmepumpeErdreich.
  • Arbeitet im Winter effizient.

  • Genehmigung für Erdbohrungen notwendig.

  • Durch Verwendung eines Zubehörs - passive Kühlstation - für die Gebäudekühlung im Sommer nutzbar.
  • Genehmigungspflichtig.

  • Benötigt viel Platz.

  • Aufwand für die Installation ist hoch.
  • Luft-Luft-WärmepumpeRaum- und Abluft.
  • Kein Kältemittelkreislauf vorhanden.
  • Kostengünstig.

  • Abhängig von den Temperaturschwankungen der Außenluft.

  • Gebäudeversiegelung muss luftdicht sein.
  • 3. Voraussetzungen für die Installation und Wartung

    Installation einer Wärmepumpe

    Bevor Sie eine Wärmepumpe installieren lassen, sind einige Voraussetzungen zu erfüllen. Klären Sie deshalb ab, ob Ihr Gebäude über die richtigen Bedingungen verfügt. Nur so gehen Sie sicher, dass Ihre Wärmepumpe effizient arbeitet. Informieren Sie sich auch, welche Möglichkeiten der Wärmeenergie-Gewinnung an Ihrem Wohngebäude überhaupt bestehen. Grundsätzlich existieren drei Grundbedingungen, an denen Sie sich bestenfalls orientieren:

    Ausreichende Gebäudedämmung

    Eine gute Dämmung Ihres Eigenheims ist für die Installation einer Wärmepumpe essenziell. Denn je besser Ihr Haus gedämmt ist, desto effizienter arbeitet die Wärmepumpe. Entscheidend ist: Wie viel Arbeit benötigt die Wärmepumpe, um das Heizwasser auf das notwendige Temperaturniveau zu bringen? In gut gedämmten Gebäuden lassen sich mit 20 bis 40 °C warmem Heizwasser angenehme Raumtemperaturen erzielen.

    Geringe Vorlauftemperatur

    Die Wärmepumpe versorgt das Heizungswasser mit Wärme. Dadurch erhöht sich dessen Wasser- bzw. Vorlauftemperatur. Prinzipiell gilt:  Je geringer die Vorlauftemperatur ist, desto weniger Energie muss die Wärmepumpe investieren, um das Heizungswasser zu erwärmen. Ist die Vorlauftemperatur höher als 50 °C, sinkt die Effizienz Ihrer Wärmepumpe.

    Die Jahresarbeitszahl liegt nicht unter 4,0

    Die Jahresarbeitszahl, JAZ, ist ein wichtiger Indikator für die Effizienz einer Wärmepumpe. Sie gibt das Verhältnis zwischen der bereitgestellten Wärme- und der benötigten Strommenge an. Die JAZ können Sie eigenständig berechnen, indem Sie die Heizwärmeabgabe (kWh) durch den Stromeinsatz (kWh) für die Heizung dividieren. Hierzu berücksichtigen Sie die benötigte Strommenge sowohl für Ihre Wärme- als auch Heizungspumpe. Die erforderlichen Daten lesen Sie am Wärmemengen- und Stromzähler Ihrer Heizungsanlage ab.

    Grundsätzlich gilt: Je höher die JAZ, desto effizienter arbeitet die Wärmepumpe. Obwohl die JAZ durchschnittlich zwischen 3,0 und 4,5 liegt, sollte sie den Wert von 4,0 nicht unterschreiten. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Investition der Wärmepumpe unrentabel ist. Die Zahl besagt, dass die Wärmepumpe vier Mal so viel Wärmeenergie liefert als Strom benötigt wird.

    Wartung einer Wärmepumpe

    Falls Wärmepumpen mehr als 3 Kg Kühlmittel enthalten, müssen Sie den Kältemittelkreislauf einmal jährlich auf dessen Dichtigkeit überprüfen lassen. Dies besagt die Verordnung (EU) Nr.517/2014 über fluorierte Treibhausgase. Ansonsten sind Sie gesetzlich nicht dazu verpflichtet, die Wärmepumpe in regelmäßigen Abständen inspizieren zu lassen. Dennoch ist es ratsam, dass ein Heizungsfachbetrieb jährlich Ihre Wärmepumpe auf Schäden überprüft. Genauere Informationen zu Wartungsintervallen und -aufgaben entnehmen Sie aus der technischen Dokumentation Ihrer persönlichen Wärmepumpe. Unser Tipp: Planen Sie die Wartung im Sommer ein, da zu dieser Jahreszeit kaum geheizt wird. Dadurch fallen Ihnen Reparaturarbeiten nicht zur Last.

    Wartungskosten für eine Wärmepumpe

    Schließen Sie einen jährlichen Wartungsvertrag mit einem Heizungsfachbetrieb ab, belaufen sich die durchschnittlichen Kosten zwischen 150 bis 200 €. Diese sind vom jeweiligen Leistungsumfang der Wartung abhängig. Grundsätzlich kommt die niedrige Summe dadurch zustande, dass Wärmepumpen keine fossilen Energieträger nutzen. Somit sparen Sie die Kosten für den Schornsteinfeger.

    Anfallende Wartungsarbeiten für alle Wärmepumpen

    Unabhängig davon, welche Wärmepumpe Sie besitzen, fallen für alle Arten die gleichen Wartungsarbeiten an.

    Wärmepumpe einstellen

    Jede Wärmepumpe bedarf einer sachgerechten Wartung. Dafür ist es notwendig, dass ein Heizungsbauer die Wärmepumpen-Einstellungen kontrolliert. Dabei überprüft er, ob die Heizkurve richtig angepasst ist. Dafür schaut er sich sowohl den Anfangspunkt als auch die Steilheit der Kurve an.

    Prinzipiell gilt: Die Heizkurve wird zugleich an die Außentemperatur und die Dämmung angepasst.

    Einzelteile auf Verschleiß prüfen

    Um sicher zu gehen, dass die einzelnen Teile einer Wärmepumpe funktionsfähig sind, überprüft ein Heizungsbauer elektronische Komponenten. Dazu zählen bspw.:

    • Stecker.
    • Kontakte.
    • Schutzleiter.

    Darüber hinaus checkt er den Wasserfilter sowie Sicherheitsventile.

    Kreisläufe inspizieren

    Eine Wärmepumpe ist lediglich intakt, falls die Flüssigkeitskreisläufe nicht unterbrochen oder gestört sind. Deshalb hält ein Heizungsbauer danach Ausschau, ob Lecks vorliegen und Luft in die Flüssigkeitskreisläufe eindringt. Darüber hinaus wird der Verdampfer auf Verschmutzungen kontrolliert und alle verbauten Schmutzfilter gereinigt. Bemerken Sie an Flüssigkeitskreisläufen undichte Stellen, lassen Sie die Wärmepumpe unverzüglich abschalten.

    4. Aktuelle Entwicklungen

    Hybrid-Wärmepumpen

    Bei Tipp zum Bau erfahren Sie, wie Sie Wärmepumpen mit Gasheizungen kombinieren.

    Wärmepumpen lassen sich auch mit Gasheizungen kombinieren.

    Derzeit herrscht eine rege Nachfrage nach Hybrid-Wärmepumpen. Diese bestehen aus einer Wärmepumpe und einem Heizwärmeerzeuger. Grundsätzlich existieren Hybrid-Wärmepumpen in zwei unterschiedlichen Varianten. Einerseits können Sie eine Wärmepumpe mit einer Solarthermie-Anlage kombinieren. Andererseits steht es Ihnen frei, Ihre Wärmepumpe gemeinsam mit einer Öl- oder Gasheizung zu nutzen.

    Die Wärmepumpe ist das ganze Jahr über für die Wärmeerzeugung verantwortlich. Ab einer bestimmten Außentemperatur erhält sie von einem zweiten Wärmeerzeuger Unterstützung. Dadurch gewährleisten Hybrid-Wärmepumpen nicht nur eine effiziente Arbeitsweise, sondern auch eine optimale Wärmeversorgung. Die einzelnen Bestandteile einer Hybrid-Wärmepumpe lassen sich jederzeit über elektrische Regelungen ein- oder ausschalten.

    Synergien

    Zur zweiten zukunftsweisenden Technologie zählen Synergien. Darunter stellen Sie sich Maschinen vor, die sich gegenseitig fördern und im positiven Sinne aufeinander einwirken. Somit tragen sie gemeinsam zu einer effizienteren Wärmeerzeugung bei und verringern den CO2-Ausstoß. Auf diese Weise lassen sich bspw. HT-Wärmepumpen und Gasmotoren in der Industrie miteinander kombinieren. HT-Wärmepumpen sind besonders leistungsfähige Wärmepumpen, die Vorlauftemperaturen bis zu 95 °C ermöglichen. Aufgrund der hohen Temperaturen benötigen sie natürliche Kältemittel wie Kohlenstoffdioxid oder Ammoniak. Die HT-Wärmepumpe nutzt Abgaswärme, die durch die Kühlung eines Gas-Luft-Verbrennungsgemisches in einem Gasmotor entsteht. Genauer gesagt hebt sie die Wärme auf ein höheres Temperaturniveau an und übergibt sie anschließend an ein Fernwärmenetz. Obwohl die HT-Wärmepumpe häufig Strom aus einem Blockheizkraftwerk bezieht, trägt Sie zur Erhöhung des mittleren Gesamtwirkungsgrads – Jahresnutzungsgrad – bei.

    Wärmepumpen sind heißbegehrt

    Laut einer Pressemitteilung des Bundesverbands Wärmepumpe e.V. ist davon auszugehen, dass die Nachfrage nach Wärmepumpen in den kommenden Jahren stetig steigen wird. Dafür spricht die Tatsache, dass im Jahre 2019 86.000 Heizungswärmepumpen verkauft wurden. Das entspricht einem Plus von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Allein 77 % davon waren Luftwärmepumpen. Die übrigen Wärmepumpen-Arten machen zusammen nur 23 % aus. Aktuell existieren in Deutschland ca. 966.000 Wärmepumpen. Mögliche Gründe für die Attraktivität sind:

    • Finanzielle Anreize durch staatliche Förderprogramme.
    • Modernisierung von Gebäuden.
    • Umstieg auf umweltschonende Heizsysteme.

    5. Umweltbilanz von Wärmepumpen

    Tipp zum Bau erklärt Ihnen, was Sie beachten müssen, damit Ihre Wärmepumpe umweltschonend arbeitet.

    Wärmepumpen arbeiten lediglich umweltschonend, wenn die wichtigsten Grundbedingungen erfüllt sind.

    Damit die Installation einer Wärmepumpe ökologisch sinnvoll ist, beachten Sie folgende Aspekte:

    Wärmepumpen erzeugen Lärm

    Bedenken Sie, dass zu laute Wärmepumpen Ihre Nachbarn belästigen. Stellen Sie Ihre Wärmepumpe im Außenbereich auf, sollte die Schallleistung unter 50 db (A) liegen. Im Vergleich dazu sind Schallleistungen im Innenbereich zwischen 50 – 60 dB (A) erlaubt.

    Energieverbrauchskennzeichnung:

    Kaufen Sie lediglich Wärmepumpen, die mit einer Energieverbrauchskennzeichnung etikettiert sind. Dadurch sichern Sie sich ab und wissen, wie energieeffizient Ihre Wärmepumpe wirklich arbeitet.

    Kältemittel

    Verzichten Sie auf teilfluorierte Kältemittel – HFKW –, da sie klimaschädlich und teuer sind. Die umweltschonendere Option sind natürliche Kältemittel wie CO2 oder Propan.

    Die richtige Wärmequelle finden

    Da das Grundwasser und die Erde auch im Winter hohe konstante Temperaturen aufweisen, eignen sich diese Umweltmedien als Wärmequelle besonders gut. Denn damit geht einher, dass die Wärmepumpe weniger leisten muss und effizienter arbeitet. Bei vorhandenen Alternativen verzichten Sie daher auf die Außenluft als Wärmelieferant.

    Wärmepumpe mit einer Solaranlage nutzen

    Bei Tipp-zum-Bau erfahren Sie, weshalb Wärmepumpen-Systeme vor allem für Neubauten eine ökologisch sinnvolle Investition sind.

    Wärmepumpen sind mit Solaranlagen kombinierbar und für Neubauten eine zukunftsfähige Investition.

    Eine Wärmepumpe arbeitet besonders umweltfreundlich, wenn sie mit einer Photovoltaik- oder Solarthermie-Anlage kombiniert wird. Prinzipiell existieren zwei unterschiedliche Möglichkeiten. Einerseits gelangt die Solarwärme direkt in den Heizkreislauf. Bei dieser Methode befindet sich die Solarwärme zwischenzeitlich in einem Solarspeicher. Andererseits erhält die Wärmepumpe indirekte Unterstützung. Damit geht einher, dass die gespeicherte Solarwärme aus dem Pufferspeicher zum Erwärmen der Heizungsanlage genutzt wird.

    Auf die Größe der Wärmepumpe achten

    Indem Sie sich für die richtige Größe Ihrer Wärmepumpe entscheiden:

    • Sparen Sie Anschaffungskosten.
    • Passen Sie die Wärmepumpen-Leistungen an Ihren Bedarf an.
    • Verhindern Sie, dass der Heizstab tätig wird.

    Unser Tipp: Beauftragen Sie einen Experten, der für Sie die optimale Wärmepumpen-Dimensionierung berechnet.

    Jahresarbeitszahl

    Für Wärmepumpen gilt folgende Faustregel: Je höher die JAZ, desto energieeffizienter und umweltfreundlicher arbeitet Ihre Wärmepumpe. Im Idealfall liegt die JAZ bei 4,0 oder höher. Bedenken Sie, dass der Coefficient of performance – COP – kein verlässlicher Indikator für die Leistungsfähigkeit Ihrer Wärmepumpe ist. Denn dieser Wert wird im Labor gemessen und vernachlässigt bspw. Faktoren wie die örtlichen Gegebenheiten oder die klimatischen Bedingungen.

    Stromerzeugung

    Ausschlaggebend für die Umweltbilanz ist, welchen Strom die Wärmepumpe nutzt. Indem Sie auf konventionellen Strom verzichten und hingegen Ökostrom beziehen, verringern Sie Ihren CO2-Fußabdruck.

    6. Kosten für Wärmepumpen

    Bei Tipp zum Bau erfahren Sie, wie sich die Kosten für Wärmepumpen zusammensetzen.

    Die Kosten für Wärmepumpen variieren und hängen von mehreren Faktoren ab.

    Obwohl die Gesamtkosten für Wärmepumpen stark variieren, setzen sie sich aus fünf Faktoren zusammen:

    Erschließungskosten

    Damit Wärmepumpen Umweltmedien nutzen können, werden diese zuvor erschlossen. Die Erschließungskosten variieren stark und hängen bspw. von den örtlichen Gegebenheiten, Erdbohrungen oder der Konstruktion von Brunnenanlagen ab. Während die Erschließungskosten für Luft-Wasser-Wärmepumpen gegen 0 € gehen, betragen Sie für Erdwärmepumpen 2.000 bis 8.000 Euro.

    Anschaffungskosten

    Mit den Anschaffungskosten ist ausschließlich der Preis für die Wärmepumpe gemeint. Wie sehr die Preise für die einzelnen Wärmepumpen-Arten variieren, sehen Sie in folgender Tabelle:

    Wärmepumpen-ArtAnschaffungskosten
    Wasser-Wasser-Wärmepumpe12.000 - 20.000 €
    Luftwärmepumpe10.000 - 12.000 €
    Sole-Wasser-Wärmepumpe12.000 - 15.000 €

    Betriebskosten

    Während Wärmepumpen tätig sind, benötigen Sie Strom. In Abhängigkeit vom jeweiligen Tarif und Wirkungsgrad fallen die Kosten unterschiedlich hoch aus. In der Regel belaufen sich die Stromkosten jährlich zwischen 400 und 2.000 €.

    Wieviel Strom Ihre Wärmepumpe tatsächlich verbraucht, hängt von folgenden Faktoren ab:

    • Wärmepumpen-Art.
    • Gebäudedämmung.
    • Abstimmung zwischen Heizungsanlage und Wärmepumpe.

    So sparen Sie an den Betriebskosten für Ihre Wärmepumpe

    Wenn Sie Ihr  Eigenheim renovieren und eine Wärmepumpe installieren möchten, lassen Sie sich eine Fußbodenheizung einbauen. Wo der Einbau mit einem zu großen Aufwand verbunden ist, kann alternativ eine Wandflächenheizung installiert werden. In beiden Fällen sorgen Sie dafür, dass Ihre Wärmepumpe eine geringere Vorlauftemperatur benötigt. Schlussendlich fallen die Stromkosten niedriger aus und Ihre Wärmepumpe arbeitet effizienter. Zusätzlich überlegen Sie sich auch, ob Sie sich eine Photovoltaik-Anlage zulegen. Somit erhalten Sie umweltfreundlichen, kostengünstigen und selbstproduzierten Strom, den Sie für die Wärmepumpe nutzen können.

    Wartungskosten

    Im Gegensatz zu anderen Heizsystemen sind Wärmepumpen wartungsarm und nutzen keine fossilen Energieträger. Somit sparen Sie sich die Kosten für den Schornsteinfeger. Unabhängig von der Wärmepumpen-Art liegen die jährlichen Wartungskosten bei ca. 150 -200 €. Diese hängen vom Leistungsumfang der Wartung ab.

    Zusätzliche Kosten

    Rechnen Sie damit, dass jederzeit Kosten für zusätzliche Komponenten anfallen. Planen Sie die Installation einer Wärmepumpe, benötigen Sie in der Regel einen Pufferspeicher. Je nach Größe kostet ein Pufferspeicher zwischen 500 – 2.000 €.

    Gesamtkosten für Wärmepumpen sind flexibel

    Wie Sie sehen, setzen sich die Gesamtkosten aus unterschiedlichen Faktoren zusammen. Daher ist es unmöglich pauschale Urteile zu fällen. Je nach Wärmepumpen-Art sind die Kosten unterschiedlich hoch. In folgender Tabelle sehen Sie die Gesamtkosten für Luft-, Grundwasser-, und Erdwärmepumpen auf einen Blick:

    Wärmepumpen-TypMaximale Gesamtkosten
    Wasser-Wasser-Wärmepumpe12.000 - 20.000 €
    Luft-Wasser-Wärmepumpe10.000 - 12.000 €
    Erdwärmepumpe12.000 - 15.000 €

    7. Wärmepumpen genießen staatliche Förderung

    Bei Tipp-zum-Bau und Buderus erfahren Sie alles Wissenswerte zur staatlichen Förderung von Wärmepumpen.

    Buderus erklärt Ihnen in einer Beratung, wie Sie staatliche Förderungen für Wärmepumpen erhalten.

    Am 1.1.2021 hat die Bundesförderung effiziente Gebäude – BEG – das Marktanreizprogramm ersetzt. Dabei wurden auch die Förderungen für Wärmepumpen neu angepasst.

    • Wärmepumpen werden weiterhin in Bestandsgebäuden mit bis zu 35 % der förderfähigen Gesamtkosten subventioniert. Für den Austausch einer Ölheizung erhalten Sie sogar bis zu 45 % der förderfähigen Kosten erstattet.
    • Einzelmaßnahmen in Neubauten sind nicht mehr förderfähig. Somit sind Wärmepumpen im Neubau lediglich über das KfW-Programm „Energieeffizient bauen“ förderfähig.
    • Durch die Effizienzhausförderung nach BEG stehen Ihnen bessere Konditionen zur Verfügung.
    • Die maximale Förderung pro Wohneinheit beträgt für Einzelmaßnahmen 60.000 €.
    • Luft-Luft-Wärmepumpen und Lüftungsanlagen sind im Rahmen von Einzelmaßnahmen förderfähig.
    • Ausschlaggebend für die Förderung ist nicht mehr die JAZ, sondern die „jahreszeitbedingte Raumheizungseffizienz“ – ƞs -.

    Wie eine Beantragung der Förderung konkret abläuft und was Sie dafür beachten müssen, erfahren Sie vom renommierten Hersteller Buderus. Zudem erfahren Sie auf der Website des BAFA, welche Wärmepumpenanlagen die technischen Voraussetzungen für eine staatliche Förderung erfüllen.

    8. Vor- und Nachteile von Wärmepumpen auf einen Blick

    Tipp zum Bau informiert Sie über die Vor- und Nachteile von Wärmepumpen.

    Bei richtiger Anwendung und Einstellung arbeitet die Wärmepumpe effizient.

    Grundsätzlich sind Wärmepumpen eine zukunftsweisende Technologie. Bei guter Gebäudedämmung und passender Voreinstellung arbeiten Sie besonders effektiv. Hier liefern wir Ihnen Vor- und Nachteile auf einen Blick:

    Vorteile

    • Die Wartung ist kostengünstig.
    • Falls der Strom von Photovoltaik-Anlagen bezogen wird, arbeiten Sie emissionsfrei.
    • Sie sind multifunktional einsetzbar und eignen sich auch zum Kühlen.
    • Wartungsarbeiten sind schnell erledigt.
    • Im Gegensatz zu Öl- und Gasheizungen arbeiten sie abgas- und verbrennungsrückstandsfrei. Es entsteht also kein CO2.
    • Wärmepumpen kommen in den Genuss von staatlichen Finanzspritzen.

    Nachteile

    • Damit Wärmepumpen effizient arbeiten, muss im Regelfall eine Flächenheizung, z.B. eine Fußbodenheizung eingebaut werden.
    • Gebäudedämmungen sind eine wichtige Voraussetzung dafür, dass sich die Investition in Wärmepumpen lohnt.
    • Konsultieren Sie einen Energieberater, entstehen zusätzliche Kosten.
    • Wärmepumpen haben lediglich begrenzte Vorlauftemperaturen.
    • Bei Sole-Wasser-Wärmepumpen sind Genehmigungen erforderlich.

    9. Produktempfehlung von Buderus

    Sie möchten eine Wärmepumpe an Ihrem Eigenheim installieren lassen und sich über die verschiedenen Möglichkeiten informieren? Dann wenden Sie sich an Buderus. Das Tochterunternehmen der Bosch Thermotechnik GmbH ist ein renommierter Systemexperte auf dem Gebiet der Heizsysteme und -techniken. Die angebotenen Heizungsprodukte sind langlebig, internetfähig und mit erneuerbaren Energien kombinierbar.

    Insbesondere die Wärmepumpen von Buderus stehen für eine innovative und förderfähige Beheizung. Das Angebot reicht von Luft-über Wasser- bis hin zu Sole-Wasser-Wärmepumpen. Beispielhaft empfehlen wir Ihnen hier eine Wärmepumpe:

    Für die Wärmegewinnung aus Luft

    Bei Tipp-zum-Bau erfahren Sie alles Wissenswerte zur Logatherm WLW196i AR S+ von Bosch Buderus.

    Die Logatherm WLW196i AR S+ zeichnet sich durch eine leise Arbeitsweise aus.

    Die Logatherm WLW196i AR S+ ist eine zukunftsfähige Luft-Wasser-Wärmepumpe, die sowohl für neue Einfamilienhäuser als auch Bestandsgebäude geeignet ist. Sie zeichnet sich vor allem durch ihre leise Arbeitsweise aus. Dafür hat Buderus unter anderem den Kältekreis verbessert und schwingungsdämpfende Montageplatten an der Außeneinheit einbauen lassen. Somit sind die Geräuschemissionen des Kompressors in der Außeneinheit reduziert worden. Neuartig ist auch der Diffusor, der zusätzlich den Schall reduziert und gleichzeitig den Ventilator abdeckt. Tiefergehende Informationen zu den Neuerungen erhalten Sie in der Pressemitteilung Generation leise von Buderus.

    In neuen Einfamilienhäusern installiert ein Fachmann die Logatherm WLW196i AR S+ als monoenergetisches System. Damit geht einher, dass die Logatherm WLW196i AR S+ bei kalten Temperaturen Unterstützung durch einen elektrisch betriebenen Heizstab erhält. Dieser springt im Notfall ein, falls die Temperatur der Außenluft zu gering ist.

    In Bestandsgebäuden ist die Logatherm WLW196i AR S+ hingegen Teil eines bivalenten Systems. Das bedeutet, dass neben der Wärmepumpe parallel eine Öl- oder Gasheizung in Betrieb sein kann.

    Unabhängig davon, wo Sie die Logatherm WLW196i AR S+ einsetzen, besteht diese immer aus zwei Komponenten:



    Außeneinheit

    Bei Tipp-zum-Bau erfahren Sie, welche Aufgabe die Außeneinheit einer Wärmepumpe von Buderus hat.

    In der Außeneinheit wird Wärme erzeugt.

    Die Außeneinheit befindet sich außerhalb von Gebäuden und ist häufig in Gärten, auf Flachdächern oder in unmittelbarer Nähe zu Hauswänden aufgestellt. Darin sind Verdampfer und Verdichter eingebaut. Somit ist die Außeneinheit der zentrale Ort für die Wärmeerzeugung und umfasst den gesamten Wärmepumpenkreislauf. Sie existiert in den Ausführungen Logatherm WLW196i-4 AR S+ und Logatherm WLW196i-6 AR S+. Je nach Typ leistet die Außeneinheit bei – 7 °C Außentemperatur und 35 °C Wassertemperatur 4 kW oder 6 kW.

    Inneneinheit

    Tipp-zum-Bau klärt Sie über Aufgaben und Funktionen der Inneneinheit von Wärmepumpen auf.

    In der Inneneinheit wird die Wärme auf ein Wärmeverteil- oder Speichersystem übertragen.

    Die Inneneinheit lässt sich in Kellern oder Hauswirtschaftsräumen aufstellen und umfasst die gesamten hydraulischen Komponenten. Sie ist mit der Außeneinheit durch wasserführende Verbindungsleitungen verknüpft. An die Inneneinheit schließt ein Fachmann elektrische Anschlüsse sowie Vor- und Rücklaufleitungen an. In der Inneneinheit findet die Wärmeübertragung auf ein Wärmeverteil- oder Speichersystem statt. Entscheiden Sie sich für die Logatherm WLW196 AR S+, profitieren Sie von folgenden Vorteilen:

    • Da die Wärmepumpe eine Internet-Schnittstelle besitzt, steuern Sie die Wärmepumpe bequem mit einem Tablet oder Smartphone über das Internet. Dies ermöglicht das Regelsystem Logamatic EMS plus inklusive der Bedieneinheit Logamatic HMC300.
    • Die Wärmepumpe nutzt Umweltwärme aus der Außenluft bei Temperaturen bis zu -20 °C.
    • Zudem ist sie in der Lage umweltfreundlichen Strom von einer Photovoltaikanlage zu beziehen.
    • Sie ist mit einem Festbrennstoffkessel oder einer Solarthermieanlage kombinierbar.
    • Sie trägt das Gütesiegel EHPA und entspricht dem europäischen Zertifizierungsstandard.
    • Betragen die notwendigen Vorlauftemperaturen 35 und 55 °C, arbeitet sie mit der A++ Energieeffizienzklasse.
    • Ist leise und schalloptimiert durch SILENT plus Technologie (S+).
    • Eignet sich auch zur Kühlung von Gebäuden.
    • Die Außeneinheit besteht aus leichtem EPP Material, recyclebarem Partikelschaumstoff. Dadurch sind Montage und Transport angenehmer.

    Weshalb es grundsätzlich ratsam ist, auf eine Wärmepumpe umzusteigen, erklärt Ihnen Buderus im nachfolgenden Video:

    Video: Wärmepumpen sind eine zukunftsfähige und ökologisch sinnvolle Investition

    Aufgrund ihrer effizienten Arbeitsweise erzielen Wärmepumpen-Systeme günstige Energieverbrauchskennwerte. Indem Sie sich zusätzlich eine Photovoltaikanlage anschaffen, erhalten Sie selbst produzierten Strom. Dadurch sind Sie unabhängiger von externen Stromanbietern und Energieverbrauchskosten können bis zu 50 % reduziert werden. Darüber hinaus trägt ein Stromspeicher zur deutlichen Reduzierung der Energiekosten bei. Dadurch wird die Deckung des Eigenbedarfs in einem Privathaushalt auf bis zu 75 % oder mehr gesteigert. Die Investitionen lohnen sich langfristig aufgrund stark reduzierter Energieverbrauchskosten und dem KfW-Zuschuss für elektrische Speicher.

    10. Produktkataloge von Buderus

    Buderus ist Partner von Tipp-zum-Bau.

    Produktinformationen von Buderus
    Hier stehen Ihnen detaillierte Informationen zu allen Heizungsprodukten von Buderus inklusive aller Kataloge zur Verfügung.

    Buderus ist Partner von Tipp-zum-Bau.

    Für Bauherren, Fachbetriebe, Architekten und Planer

    Hier stehen Ihnen Kataloge zu Wärmepumpen und
    Heizungssystemen von Buderus zur Verfügung.

    11. Fachpartner finden

    Sie planen eine Wärmepumpe an Ihrem Eigenheim installieren zu lassen und benötigen fachmännischen Rat vor Ort? Ihr Installateur für Sanitär, Heizung und Klima hilft Ihnen gerne.

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