Türen

Türen – bieten Komfort und Sicherheit

Türen sind meistens die beliebtesten Einbruchstellen, weil dort oftmals die Sicherheitsvorkehrungen gering sind. Doch diese Gefahr können Sie leicht vorbeugen. Wählen Sie Ihre perfekte Tür aus den richtigen Materialen, wie beispielsweise Stahl. Auch das Schloss spielt eine sehr wichtige Rolle: hier helfen Mehrfach-Schlösser.

Im nachfolgenden Artikel erfahren Sie alles Wissenswerte über Türen. So wird Ihnen gezeigt, wie Sie mit Ihrer Tür Einbrüchen entgegenwirken und sogar Energie sparen. Über Türen gibt es also einiges zu Wissen.

1. Was gehört eigentlich alles zu einer Tür?

 Jede Tür hat drei Bestandteile:

  • Türrahmen.
  • Türblatt.
  • Türbeschläge.

Im Folgenden werden die einzelnen Bestandteile der Tür näher beschrieben.

Der Türrahmen

Eine Tür besteht also immer aus einem Türrahmen. Türrahmen werden auch als Türzarge oder Zarge bezeichnet. Alternativ wird auch der Begriff Futter oder Futterbett genannt. Wird ein Türrahmen so genannt, dann ist damit der Teil gemeint, der fest in der Wand verankert ist. Die Funktion der Zarge ist es, die Schnittflächen zur Maueröffnung zu überdecken. Wenn eine Zarge ohne Türblatt eingebaut wird, dann wird von einer Durchgangszarge gesprochen.

Bei Türrahmen werden zwei Bündigkeiten unterschieden:

  • Bündiger Zargenaufbau.
  • Türaufbau mit Zargenverkleidung.

Der Unterschied von beiden Varianten ist: Einmal schließt die Türzarge bündig mit den Schnittflächen in der Maueröffnung und einmal nicht. Hier handelt es sich vor allem um eine optische Unterscheidung. Schließt die Zarge bündig ab, dann ergibt sich ein sehr ruhiges optisches Bild. Im anderen Fall ragt die Zarge über die Mauer hinaus. Hier muss sie selbst auch noch verkleidet werden.

Zum anderen unterscheiden sich Türrahmen darin, wie das Türblatt in den Türrahmen eingehängt wird. Das Türblatt ist der bewegliche Teil der Tür und existiert in zwei Varianten:

  • Blendrahmen-Konstruktion.
  • Blockrahmen-Konstruktion.

Bei der Blendrahmen-Konstruktion wird ein Blendrahmen eingesetzt. Dabei wird ein sogenanntes Rahmenholz einseitig vor die Wand geschraubt. Dieser Blendrahmen trägt dann das Türblatt der Tür. Entscheiden Sie sich für eine Blockrahmen-Konstruktion, hängen Sie die Tür direkt in den Türrahmen. Dazu wird ein spezielles Rahmenholz benötigt. Dieses wird auch Blockrahmen genannt.

Das Türblatt

Das Türblatt bezeichnet den Teil der Tür, der sich bewegt. Ein anderer Begriff hierfür ist Türflügel. Das Türblatt wird an der Zarge befestigt. Wie hoch die Qualität einer Tür ist, wird durch das Material des Türblattes bestimmt. Türblätter bestehen aus verschiedenen Materialien. Neben Holz kommen Holzwerkstoffe, Stahlblech, Kunststoff und auch Glas zum Einsatz.

Das Türblatt einer Tür ist unterschiedlich aufgebaut:

  • Es gibt Türen mit einer Hohlraumfüllung.
  • Eine weitere Variante sind Türen mit einer Röhrenspaneinlage.
  • Außerdem existieren Türen mit einer Vollspaneinlage.
  • Und es gibt Rahmentüren.

Bei einer Tür mit Hohlraumfüllung hat das Türblatt eine Kartonwabenfüllung. Alternativ hat es eine steife Einlage, etwa aus Polystyrol. Die Tür mit Röhrenspaneinlage hat eine vollflächige Füllung. Diese besteht aus einer Spanplatte mit eingefrästen Röhren.

Eine Tür mit Vollspaneinlage hat eine vollflächig verklebte Vollspanplatte als Einlage. Alternativ besteht sie aus schichtweise verklebten Spanplatten. Bei der Rahmentür besteht das Türblatt aus einem meist hölzernem Rahmen. Dieser wird häufig an wichtigen Punkten verstärkt. In diesem Rahmen befindet sich eine entsprechende Glaseinlage.

Die Türbeschläge

Als Türbeschläge werden alle Teile der Tür bezeichnet, mit denen die Tür beschlagen wird. Türbeschläge sorgen dafür, dass die Tür funktioniert. So sorgen etwa Türbänder und Türscharniere für eine Verbindung zwischen Türblatt und Zarge. Ihre Position bestimmt auch, in welche Richtung sich die Tür öffnet.

Außerdem gehören zu einer Tür folgende Bestandteile:

Welche Bestandteile zu einer Tür gehören, erfahren Sie bei Tipp zum Bau.


Über einen Türdrücker wird das Türblatt geöffnet oder geschlossen.

  • Der Türpfosten ist der seitliche Teil des Türrahmens. In diesen Teilen des Türrahmens wird das Türblatt eingehängt.
  • Ein Türdrücker wird auch Türklinge oder Türgriff genannt. Er sorgt für das Öffnen und Schließen der Tür.
  • Als Türsturz wird das Mauerwerk über dem Türrahmen bezeichnet. In die Maueröffnung wird ein Träger aus Beton eingesetzt. Dieser leitet das Gewicht über die Seiten der Tür in die Wand ab.
  • Eine Türschwelle dient klassischerweise zum Abdecken einer Stoßfuge. Außerdem fungiert sie als unterer Anschlag für das Türblatt. Da viele Häuser heute barrierefrei gebaut werden, wird häufig auf eine Türschwelle verzichtet.
  • Das Türschloss ist die mechanische Verriegelung, die das Türblatt im Türrahmen hält.



2. Arten von Türen

Die Haustür

Tipp zum Bau erklärt Ihnen, was bei einer Eingangstür wichtig ist.

Eine kunstvoll ausgestattete Eingangstür aus Holz.

Eine Haustür fällt dem Besucher als erstes auf. Daher ist es wichtig, dass sie ansprechend aussieht.  Zudem erfüllt sie wichtige Funktionen:

  • Schutz vor Witterungseinflüssen.
  • Minimiert das Einbruchrisiko.
  • Trägt zu einer besseren Dämmung bei.
  • Generell ist die Haustür für Energieeffizientes Bauen ein wichtiger Faktor.

Die Innentür

Die klassische Innentür ist die Zimmertür. Dementsprechend vielfältig sind deren Gestaltungsmöglichkeiten.
Innentüren bestehen daher aus den verschiedensten Materialien. Neben der klassischen Holztür gibt es Innentüren aus Massivholz, Glas und vielen weiteren Materialien. Ebenso unterscheiden sich Innentüren stark bei ihrer Gestaltung. Es gibt sie als Schiebetüren oder klassische Türen. Ebenso sind Einschnitte aus Glas möglich. Bei entsprechendem Budget ist für jeden etwas dabei.

Die Kellertür

Eine Kellertür unterscheidet sich in einigen Punkten von einer „normalen“ Tür. Kellertüren dienen oft auch als Brandschutztüren. Ebenso spielen sie eine wichtige Rolle beim Schutz vor Einbrüchen. Je nach Anforderung bestehen Kellertüren etwa aus Stahl oder robustem Kunststoff. Optisch sind sie meist schlichter als eine Haustür. Bei Kellertüren handelt es in der Regel um Mehrzwecktüren.

Die Glastür

Eine weitere wichtige Tür im Haushalt ist die Glastür. Sie kommt häufig in Bädern zum Einsatz. Auch wenn es auf den ersten Blick so aussehen mag, eine Glastür ist nicht gleich eine Glastür. Glastüren unterscheiden sich auf vielfältige Art und Weise. Große Unterschiede gibt es etwa bei der Funktion, der Bewegungsmechanik, der Optik oder auch dem Material. Es gibt etwa Ornamentglastüren, Türen aus Milchglas und manchmal auch Türen aus Sicherheitsglas. Dies hängt alles von der jeweiligen Nutzung ab.

Die Gartentür

Eine Gartentür oder auch Gartentor besteht in der Regel aus Holz. Es werden jedoch auch andere Materialien eingesetzt.
Metall oder Kunststoff ist hier etwa denkbar. Da eine Gartentür ganzjährig im Freien eingesetzt wird, sind besondere Maßnahmen zu ergreifen. Ist die Gartentür aus unbehandeltem Holz geschaffen, so ist sie gegen Feuchtigkeit, Insektenfraß und anderen Einflüssen zu schützen. Das Holz ist zu grundieren und anschließend mit einer Lasur zu versehen. Viele Gartentüren aus dem Handel sind jedoch bereits entsprechend behandelt.

Die Garagentür

Eine Garagentür fällt in die Kategorie der Nebeneingangstüren. Garagentüren haben den Vorteil, dass Sie nicht jedes Mal das Garagentor öffnen müssen. Dies bietet sich insbesondere dann an, wenn Sie in Ihrer Garage etwa eine Werkstatt eingerichtet haben. Im Idealfall passt die Garagentür zur restlichen Garage. Das trifft nicht nur auf das Aussehen zu, sondern auch auf das Material. Viele Hersteller von Garagentüren bieten daher Modelle an, die so aussehen, wie das Garagentor.

Türen unterscheiden sich also anhand von Verwendungszwecken. Hier klang aber eines schon an: auch die Materialien von Türen unterscheiden sich.

3. Materialien für Türen

Je nach Verwendungszweck eignen sich bestimmte Materialien besser als andere. Damit Sie hier einen Überblick bekommen, werden Ihnen nun nachfolgend einige Beispiele präsentiert.

Die Holztür

Holztüren sind sicherlich die beliebtesten Türen. Die Wahl der Holzart hängt dabei vom Einsatzzweck ab. Am beliebtesten sind die Holzarten Fichte und Kiefer. Aber auch die Eiche erfreut sich großer Beliebtheit. Holztüren sind als Haus- oder als Zimmertür einsetzbar. Ebenso eignen sie sich als Gartentür.

Die Glastür

Wie bereits erwähnt sind Türen aus Glas unterschiedlich. Je nach Einsatzzweck eignet sich eine Glasart am besten.
So sind etwa Milchglastüren ideal als Sichtschutz geeignet. Sie kommen daher häufig in Bädern zum Einsatz. Türen aus Glas bieten den Vorteil, dass sie Räume mit viel Licht versorgen. Dies ist insbesondere dann hilfreich, wenn die Räume ansonsten sehr dunkel sind.

Eine Tür aus Glas ist aber auch als dekoratives Element gut geeignet. Es ist möglich Fotomotive auf Glastüren aufzudrucken.
Zudem sind kleinere Glasbausteine als Deko-Elemente in Holztüren einbaubar.

Die Stahltür

Eine Tür aus Stahl hat verschiedene Funktionen. Stahltüren sind ganz normal als Innentüren einsetzbar. Im Keller ist ihr Einsatz besonders sinnvoll, da sie über einen erhöhten Einbruchsschutz verfügen. Sie dienen aber häufig als Feuer- oder Rauchschutztüren. Feuer- oder Rauchschutztüren aus Stahl gibt es in unterschiedlichen Brandschutzklassen, Farben und Designs. Diese Türen sind heutzutage nicht mehr mit den klassischen grauen Mäusen von früher zu verwechseln.

Die Kunststofftür

Eine Tür aus Kunststoff ist flexibel einsetzbar wie eine Tür aus Holz. Hauptsächlich kommen Türen aus Kunststoff bei Haus– und Nebeneingängen, Hobbyräumen oder Kellerdurchgängen zum Einsatz. Ein großer Vorteil von Kunststofftüren ist, dass sie sehr einfach an Ihren Bedarf anpassbar sind.

4. Wann ist es sinnvoll eine Tür selbst zu bauen?

Es ist sinnvoll Ihre Tür selbst zu bauen, wenn diese eine Sondermaße hat. Das ist zum Beispiel der Fall bei einem sehr alten Haus. Hier haben Sie zwei Optionen:

  • Entweder Sie beauftragen einen spezialisierten Handwerker mit dieser Aufgabe. Das ist in der Regel sehr teuer.
  • Kommt dies nicht in Frage, bauen Sie die Tür selbst.

Türen mit Sondermaßen sind hauptsächlich wegen den hohen Umbaukosten teuer. Dies wird vor allem bei mehreren Türen zum Problem. Informieren Sie sich in jedem Fall bei einschlägigen Spezialisten über die Preise.

5. Eine Tür kaufen – worauf ist zu achten?

Worauf Sie beim Kauf von Türen achten müssen, unterscheidet sich je nach Einsatzzweck der Tür. Grundsätzlich ist bei Türen, die als Haustüren eingesetzt werden, auf einen erhöhten Einbruchschutz zu achten.

Heutzutage sind fast alle Materialien für Türen überall einsetzbar. Dennoch ist es zum Beispiel sinnvoll, bei Räumen mit viel Feuchtigkeit Türen aus Kunststoff einzusetzen. Türen aus Holz sollten mit einer entsprechenden atmungsaktiven Lasur versehen sein.

Lackieren von Türen

Das Lackieren einer Holztür ist nicht sinnvoll, wenn Sie auf einen Naturcharakter des Holzes setzen. Der Lack versiegelt die Holzporen.
Damit verschwindet auch die natürliche Maserung des Holzes.

Türen im Außenbereich und in der Küche

In einer Küche und im Außenbereich bieten sich Türen aus Kunststoff an. Sie sind leicht zu reinigen. Außerdem halten sie im Außenbereich dem Wetter gut stand. Türen aus Kunststoff sind außerdem mit einfachen Mitteln zu gestalten.

Die DIN-Norm

Achten Sie beim Kauf einer Tür auch auf die DINNorm bei der Öffnungsrichtung. Halten Sie diese ein, da es sonst zu Problemen beim Öffnen der Tür kommt.

Bei Tipp zum Bau erfahren Sie, welche Handwerker für die Montage von Türen eingesetzt werden.

Ein Handwerker montiert ein Türschloss.

Handwerker und Türen

Je nachdem aus welchem Material Ihre Tür geschaffen ist, sind andere Handwerker zu beauftragen. An einer Tür arbeiten etwa der Schlosser und der Schreiner. Aber auch ein Metallbauer oder ein Glaser sind, unter Umständen, hinzuziehen. Vergessen Sie auch nicht den Maler, der Ihre Tür passend streicht.

6. Was kosten Türen?

Aufgrund der Vielfalt von Türen lassen sich über die Kosten keine pauschalen Urteile fällen. Wie viel Ihre Tür am Ende kostet, hängt von vielen Faktoren ab.

Diese sind zum Beispiel:

  • Welches Maß hat Ihre Tür?
  • Wo wird Ihre Tür angebracht?
  • Wie viele Türen benötigen Sie?
  • Aus welchem Material ist Ihre Tür gemacht?
  • Legen Sie Wert auf besonderen Einbruchsschutz Ihrer Tür?
  • Trägt Ihre Tür zum Energiesparplan des Hauses bei?
  • Ist Ihr Haus ein Alt– oder Neubau?

Je nach Art Ihrer Tür rechnen Sie mit Kosten zwischen 100 – 300 €. Es kommt auch immer darauf an, ob vorher etwa noch alte Türen ausgebaut werden. Das treibt die Kosten in die Höhe.

7. Worauf ist beim Einbruchschutz für Türen zu achten?

Türen sind eine beliebte Anlaufstelle für Einbrecher, um ins Haus einzudringen. Daher ist hier besondere Vorsicht geboten.

Worauf es beim Einbruchschutz für Türen ankommt, erfahren Sie bei Tipp-zum-Bau.

Ein Einbrecher versucht in das Haus durch die Tür einzudringen.

Für die Sicherung Ihrer Tür stehen Ihnen mehrere Optionen auf:

  • Schutzbeschlag.
  • Einsteckschloss.
  • Schließzylinder.
  • Schließblech.
  • Mechanische Türsicherung.
  • Sicherheitsfolie für Scheiben.

Achten Sie bei diesen Punkten auf die entsprechenden Herstellerangaben. Der Einbruchsschutz unterliegt in Deutschland bestimmten DIN-Normen. Diese geben an, wie stark das jeweilige Produkt vor Einbrüchen schützt.

8. Wie tragen Türen zum Energiesparen bei?

Türen erfüllen die Funktion, Sie ins Haus zu lassen. Darüber hinaus beeinflussen sie vor allem die Energiekosten.
Undichte Türen sorgen für einen hohen Energieverlust. Überprüfen Sie daher regelmäßig, ob Ihre Türen noch dicht sind.

Dichtungen überprüfen

Bei Türen mit Fenstern bilden sich bei Frost Eisblumen. Dies passiert vor allem bei einfach verglasten Fenstern.
Daher ist es ratsam auf eine Mehrfachverglasung zu setzen. Haben Sie keine Fenster an Ihren Türen, dann zünden Sie eine Kerze oder Teelicht an. Gehen Sie damit Ihre Türen ab. Bildet sich irgendwo ein Luftzug, geht die Flamme aus. Übergangsweise ist es ratsam undichte Stellen mit entsprechendem Klebeband abzudichten. Auf lange Sicht ist die Tür jedoch auszutauschen. Ihre Heizkosten laufen sonst irgendwann aus dem Ruder.

9. Die passende Tür für den richtigen Einsatz finden

Obwohl Türen flexibel einsetzbar sind, müssen Sie vor dem Kauf einige Kriterien berücksichtigen. Dafür achten Sie nicht nur auf Umwelteinflüsse, sondern auch auf den perfekten Einbruchschutz für Ihr Zuhause. Richten Sie Ihre Kaufentscheidung immer auf den jeweiligen Verwendungszweck aus.

10. Türen für Feucht- und Nassräume

Standardmäßig werden in Innenräumen von Gebäuden Türen aus Holz verbaut. Diese Türen sind jedoch dann nicht ideal, wenn Wasser bzw. Feuchtigkeit ins Spiel kommt. Durch die Feuchtigkeit besteht die Möglichkeit, dass sich die Tür verzieht. Daher gibt es spezielle Türen für diese Fälle. Doch was ist der Unterschied zwischen einem Feucht- und einem Nassraum?

  • Ein Feuchtraumhat nur eine kurzzeitig erhöhte Luftfeuchtigkeit. Es kommt lediglich zu geringen Mengen von Spritzwasser.
  • Bei einem Nassraumherrscht über einen langen Zeitraum eine hohe Luftfeuchtigkeit. Es kommt zu größeren Mengen Spritzwasser über längere Zeiträume.

Je nach Art des Raums hat die Tür also mit unterschiedlichen Wassermengen zu kämpfen. Ein klassisches Beispiel für einen Feuchtraum ist beispielsweise ein Bad in einem Hotel, Krankenhaus oder in einem Privathaushalt. Als Nassräume werden etwa öffentliche Duschräume oder Saunen bezeichnet.

11. Welche Kriterien sind bei Türen wichtig?

Bestimmte Türen eignen sich für bestimmte Zwecke besser, als andere. Auf welche Kriterien Sie dabei zu achten haben, erfahren Sie in diesem Abschnitt.

Folgende Kriterien sind bei der Wahl Ihrer Türen wichtig:

  • Grundmaterialund Beschaffenheit der Tür.
  • Im Außenbereich: Wetterfestigkeit!
  • Wie einfach ist das Material zu reinigen?
  • Lichtdurchlässigkeitund Sichtschutz.
  • Sicherheitvor Einbrüchen.
  • Beitrag zum Energiesparen.
  • Farbe, Form, Dicke, Höhe und Breite.

Behalten Sie diese Kriterien bei der Auswahl Ihrer Türen im Hinterkopf. Mit ihnen reduzieren Sie das Risiko die falsche Tür zu kaufen.

12. Handwerker und Türen

An einer Tür arbeiten mehr Handwerker als gemeinhin angenommen wird. Je nach Art der Arbeiten ist dabei auf einen ganz bestimmten Spezialisten zurückzugreifen. Folgende Berufsgruppen verrichten an Türen Tätigkeiten:

  • Schreiner.
  • Maler.
  • Metallbauer.
  • Schlosser.
  • Glaser.

13. Wer baut eigentlich Ihre Tür ein?

In diesem Abschnitt erfahren Sie, welche Handwerker Sie anheuern, wenn eine Tür einzubauen ist. Wer hierfür am besten geeignet ist, ist auch abhängig vom Material der Tür. Da etwa Innentüren meistens aus Holz sind, ist hierfür ein Schreiner eine geeignete Wahl.

Möchten Sie jedoch Türen aus Glas oder Metall einbauen, dann ist es ratsam, dass Sie sich an einen Glas– oder Metallbauer wenden. Ein Glasbauer gibt Ihnen auch Tipps für einen besseren Einbruchsschutz Ihrer Glastür. Das Gleiche gilt auch für den Schlosser, der die Türschlösser Ihrer Türen einbaut.

14. Was kostet der Einbau von Türen?

Ähnlich wie bei den generellen Kosten einer Tür sind die Einbaukosten variabel. Die Einbaukosten von Türen hängen von folgenden Faktoren ab:

  • Stundenlohn der Handwerker.
  • Anfahrtskosten der Handwerker.
  • Einbauort der Tür.
  • Dämmung der Tür.
  • Entsorgung der alten Tür.

Die Preise für den Einbau von Türen beziehen sich auf unterschiedliche Faktoren: es wird entweder der laufende Meter oder der Quadratmeter berechnet. Große Preisschwankungen gibt es hinsichtlich der Frage, ob Ihr Gebäude ein Alt- oder Neubau ist. Bei alten Gebäuden ist der Einbau von Türen oft teurer. Hier sind häufig besondere Maße gefordert. Zudem sind Dämmung und Entsorgung aufwendiger.

15. Der Türbauer – was zeichnet Ihn aus?

Der Türbauer garantiert Ihnen, dass der erste Eindruck stimmt: Er misst die Größe der Türen auf den Millimeter exakt aus. So sorgt er beim Einbau dafür, dass die Türen perfekt passen.

Er kümmert sich also um folgende Dinge:

  • Hersteller produzierenStandardgrößen. Der Türbauer passt Ihre Türen an Ihr Haus an.
  • Der Türbauer verhindert, dass es durch Ihre Tür zieht oder diese nicht richtigschließt.

Das bedeutet für Sie: Der Türbauer begleitet Sie von Anfang an bei allem, was mit den Türen zu tun hat. Er misst den Rahmen der Tür exakt aus und sägt ihn vor Ort genau zu. Ein Türbauer kann ein Schreiner, Schlosser oder Metallbauer sein.

16. Was macht ein Schlosser an Türen?

Ein Schlosser macht mehr als nur das Schloss einzubauen. Viele Schlosser bieten darüber hinaus folgende Dienstleistungen an:

  • Beratung rund um den Einbruchschutz.
  • Reparaturvon Türen und Türelementen.
  • Anfertigungvon Türen.

Schlosser sind also nicht nur für Schlösser zuständig. Vielmehr bieten sie heutzutage viele zusätzliche Dienstleistungen für Ihre Tür an.
Einige Schlosser kümmern sich auch um Ihre Türen im Garten oder der Garage. Welche Leistungen für Ihre Tür der Schlosser genau anbietet, erfahren Sie auf dessen Homepage.

17. Wann ist eine Tür zu streichen?

Eine Tür zu streichen ist nicht ganz billig. Daher bekommen Sie hier einen Überblick darüber, wann es Sinn macht, Ihre Türen zu streichen.

In folgenden Fällen beauftragen Sie einen Maler:

  • Wenn die Farbe von Tür und Zarge abblättert, droht Schaden an der Tür selbst.
  • Wenn Ihnen die Farben Ihrer Türen nicht mehr gefallen.

Die Streich-Kosten Ihrer Türen variieren stark. Entscheidend dabei sind vor allem die Beschaffenheit und die Größe. Es gibt hier Unterschiede, ob die Türen glatt sind oder nicht. Muss zusätzlich Lack aufgetragen werden, wird es teurer. Rechnen Sie mit Kosten von 130 € – 180 € pro Tür.

18. Was macht ein Schreiner an Türen?

Werden Ihre Türen aus Holz gefertigt, ist ein Schreiner der richtige Ansprechpartner. Schreiner bieten heute mehr als den reinen Bau der Tür. Ein moderner Schreiner berät Sie zum Beispiel bei der Einbruchssicherheit.

Der Leistungsumfang eines Schreiners umfasst heutzutage folgendes:

  • Maßanfertigungen.
  • Beratung zum Einbruchsschutz.
  • Tipps zum Energiesparen.

Der Preis hängt sowohl von der Art als auch von der Verkleidung ab. Türen vom Schreiner gibt es als künstliche Holzersatz- oder als Echtholzprodukte.

19. Welche Standarmaße haben Türen?

Die Standardmaße von Türen richten sich in Deutschland nach der DIN-Norm 18101. Die DIN-Norm wurde geschaffen, um einen reibungslosen Einbau zu garantieren. Dies soll auch dann der Fall sein, wenn die Zarge der Tür und das Türblatt getrennt geliefert werden.

Türen im privaten Bereich unterliegen grundsätzlich keinen besonderen Vorgaben. Ausnahmen gibt es hier möglicherweise bei der Barrierefreiheit oder dem Brandschutz in Kellern.

Im gewerblichen sowie öffentlichen Bereich sind dagegen einige Vorschriften zu beachten. Hier sind Fluchtwege zu berücksichtigen oder Barrierefreiheit zu garantieren.

Die Größe einer Tür richtet sich nach der vorgesehen Maueröffnung. Deckenhöhe und generelle Bauplanung bestimmen Größe und Breite.

20. Türen richtig ausmessen

Beim Ausmessen einer Tür ist einiges zu beachten. In diesem Abschnitt erfahren Sie daher alles zum Thema Ausmessen von Türen.

Folgende Kriterien spielen dabei eine besondere Rolle:

  • Rohbaumaß.
  • Wandstärke.
  • Sondermaß.

Als Rohbaumaß werden die Abmessungen der Rohbauöffnung der Tür bezeichnet. Die Höhe messen Sie immer von der Oberkante des Fußbodens bis zur Unterkante der Wandöffnung. Die Breite von Wand zu Wand messen Sie immer an unterschiedlichen Stellen, um Unebenheiten zu berücksichtigen. Relevant für Ihre Tür ist auch die Wandstärke. Achten Sie hierbei auch darauf, Putz und Fliesen mit zu messen.

21. Tipps zum Einstellen von Türen

Je länger eine Tür in Betrieb ist, desto schlechter funktioniert sie. So beginnt eine Tür mit der Zeit zu quietschen oder zu klappern.
In diesem Abschnitt erhalten Sie daher nützliche Tipps, wie Sie Ihre Türen ganz einfach selbst wieder einstellen.

  • ÖlenSie Ihre Türen, wenn sie quietschen.
  • Ziehen Sie bei klappernden Türen die Schrauben 
  • Sind Ihre Türen schief, liegt dies meist am Türblatt.
  • Türen, die Ritzegebildet haben, reparieren Sie über das untere Türband.

Beim Ölen Ihrer Tür ist es wichtig, dass Sie nicht zu viel Öl nutzen. Klappernde Türen reparieren Sie durch das Festziehen der Schrauben an der Drückergarnitur.

Schiefe und klemmende Türen hängen Sie zunächst aus. Anschließend drehen Sie die obere Hülse des Türblattes im Uhrzeigersinn. Bei schleifenden Türen benötigen Sie Fitschenringe. Diese gibt es im Baumarkt. Schieben Sie die Ringe auf die Bolzen und gleichen Sie so die Tür aus. Mit einem Inbusschlüssel ist es möglich, das untere Türband zu verstellen, falls Ihre Tür Ritzen gebildet hat.

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