Türen

Türen – Schutz vor Kälte, Wärme und Einbruch

Die Tür ist meistens die beliebteste Einbruchstelle, weil dort oftmals die Sicherheitsvorkehrungen gering sind. Doch dieser Gefahr können Sie leicht vorbeugen. Wählen Sie Ihre perfekte Tür aus den richtigen Materialen, wie beispielsweise Stahl. Auch das Schloss spielt eine sehr wichtige Rolle: hier helfen Mehrfach-Schlösser. Finden Sie hier alle nötigen Informationen, die zur Sicherheit Ihres Hauses beitragen.

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1. Haustüren und Außentüren – der erste Eindruck Ihres Hauses

Die Haustüre ist neben Fenstern, Dach und der Mauerung ein markanter Fixpunkt Ihres Hauses. Und nicht nur das: Sie ist Repräsentantin Ihres Eigenheims! Die erste, die Ihre Gäste begrüßt und die letzte, die Sie verabschiedet, wenn Sie zur Arbeit aufbrechen. Doch nicht nur das Aussehen Ihrer neuen Tür spielt eine große Rolle, sondern auch das Material, die Dämmeigenschaften und natürlich der Preis. Denn das Preis-Leistungs-Verhältnis muss stimmen. Ein wichtiges Kriterium beim Kauf einer Haus- oder Außentür stellt das Thema Sicherheit dar.

Materialien für Ihre Haustüre

Haustüren bestehen aus Materialien wie Holz, Aluminium oder Kunststoff. Auch Türen mit Glaseinsatz sind sehr beliebt.

Das günstigste Material für Außentüren ist Kunststoff. Aber nicht nur der Preis spricht für dieses Material. Sondern auch, dass Türen aus Kunststoff pflegeleicht und unkompliziert im Einbau sind. Außerdem überzeugen sie mit einer herausragenden Wärmedämmung.

Türen aus Holz überzeugen gegenüber denen aus Kunststoff, dass Holz als Naturmaterial nachhaltig ist. Aber Sie müssen berücksichtigen, dass Sie Holz-Außentüren regelmäßig pflegen müssen. So erreichen Sie auch bei diesem Material sehr lange Lebensdauern. Je nachdem, mit welchem Lack Ihre Holztür überstrichen wird, können Sie ihr entweder einen modernen oder auch einen klassischen Look verleihen: Ganz nach Ihrem Geschmack!

Haustüren aus Aluminium bieten Ihnen hohe Wetterbeständigkeit und besondere Langlebigkeit. Zusätzlich ist das Leichtmetall Aluminium absolut rostfrei und benötigt so gut wie keine extra Pflege. Zudem gelten sie auch als besonders einbruchssicher.

Der Schutz vor Einbrechern

Bei Türen gibt es 6 sogenannte Widerstandsklassen (RC 1 bis RC 6, nach DIN EN 1627). Für Privathaushalte können Sie im Allgemeinen aus folgenden 3 Klassen wählen – je nach Sicherheitsbedürfnis. Es wird aber mindestens Widerstandsklasse 2 empfohlen:

  • Die Widerstandsklasse 1: Schützt vor „Gelegenheitsdieben“, die Ihre Tür nur mit der Hand aufbrechen wollen.
  • Besser ist Widerstandsklasse 2: Sie ist sicher gegen leichte Werkzeuge wie Zangen oder Schraubenzieher.
  • Schließlich Widerstandsklasse 3: Hält sogar einer Brechstange stand!

Übrigens: Weitere Tipps und Infos zum Thema Türsicherung gibt es auch auf der Homepage der Kriminalpolizei unter:  www.k-einbruch.de/tueren

2. Innentüren – sehr vielfältige Materialien und Typen

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Innentüren trennen oder verbinden Zimmer und verschiedene Wohnwelten. Denn damit es im Wohnzimmer nicht nach Küchenfett riecht und die Waschmaschine nicht bis ins Schlafzimmer zu hören ist, müssen Innentüren einiges leisten: Lärm, Feuchtigkeit und Zugluft bleiben draußen. Und: Ihre Türen sehen dabei auch noch gut aus!

Schutz vor Kälte, Lärm, Diebstahl

Drei Dinge will niemand im Zimmer haben – Kälte, Lärm und Einbrecher. Darum brauchen Sie geeignete Türen. Bei der Geräuschdämmung gelten folgende Richtwerte: Führt eine Tür auf einen Flur, sollte sie 27 Dezibel an Schall dämmen. Das ist so, als würde der Lärm eines vorbeirasenden LKW in Zimmerlautstärke gewandelt. Türen zwischen zwei Räumen senken den Lärm sogar um 37 Dezibel – dem Unterschied zwischen einem voll aufgedrehten Staubsauger und dem Ticken eines Weckers!

Welche Tür darf‘s sein?

1. Öffnungsarten

  • Drehtüren (ein oder mehrere Flügel)
  • Schiebetüren
  • Automatische Öffnung
  • Falt- oder Harmonikatüren

2. Material

  • Holz (massiv oder furniert)
  • Stahl
  • Kunststoff
  • Aluminium

3. Kellertüren schützen vor Einbruch und Feuer

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Der Keller erfüllt in modernen Häusern viele Funktionen: er beherbergt den Hobbyraum, dient als Platz für Fahrräder und ist oft an die Garage angeschlossen. Dabei macht Ihre Kellertür  den Keller sicher: Raffinierte Technik schützt vor Einbruch und Feuer. So gelangt kein Einbrecher über den Keller in die Wohnung – ein zusätzliches Gefühl an Sicherheit!

Die Kellertür ins Freie: sicher wie ein Burgtor

Die Tür ins Freie ist ein kritischer Punkt des Hauses – und oft der Einstieg für Einbrecher. Jedoch nicht mit einer guten Kellertür: Materialien wie Stahlblech stellen sich jedem Eindringling entgegen, Mehrfach-Schlösser halten, wenn andere Schlösser schon längst aufgebohrt sind. Eine gute Orientierung bieten hier die so genannten Widerstandsklassen: Sie legen mit einer Art Notensystem fest, wie sicher Türen sind. Halten Sie sich an die Faustregel: Eine gute Kellertür sollte Sicherheitsklasse 2 haben!

Wovor Kellertüren noch schützen

Verbindet Ihre Tür Räume innerhalb des Kellers, sollten Sie Wert auf Komfort legen. Besonders wichtig hier: Schalldämmung (wenn Sie zum Beispiel in der Heimwerkstatt sägen, bohren oder schleifen) und Wärmedämmung (wenn Sie einen oft genutzten, warmen Raum mit der kühlen Garage verbinden).

4 Mal sicher. Kellertüren schützen vor:

Feuer

  • Baumaterial Stahl
  • Dicke des Materials

Einbruch

  • Mehrfach-Schlösser
  • Spezial-Zylinder

Lärm

  • Schallschutz-Dämmung innerhalb der Tür

Wärmeverlust

  • Wärmedämmung innerhalb der Tür, etwa mit Mineralwolle

4. Der Türbauer – Glaser, Schreiner oder Metallbauer, je nach Art der Türe

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„Der größte Schritt ist der durch die Tür“, sagt ein dänisches Sprichwort: Ihre Türen sind die Visitenkarte des Hauses und seiner Zimmer. Der Türbauer garantiert, dass dieser erste Eindruck stimmt: Er misst die Größe der Türen auf den Millimeter aus – und sorgt beim Einbau dafür, dass die Türen perfekt passen.

Was ohne Türbauer droht …

Türen sind oft im wahrsten Sinne des Wortes Meterware: Einige Standardgrößen produzieren die Hersteller, mehr nicht. Doch Häuser verhalten sich nun mal nicht nach dem Standard: Mal ist der Boden etwas höher, mal stehen die Mauern nicht ganz gerade. Und das kann fatal sein: Ganz schnell schließt Ihre Tür nicht richtig, Zugluft macht jedes Wohnzimmer ungemütlich oder die Tür scheuert Ihren teuren Fußboden auf, weil sie beim Öffnen nicht genug Spiel hat.

… und wie der Türbauer Ihnen hilft

Ihr Türbauer kümmert sich um all das. Das bedeutet für Sie: Der Türbauer begleitet Sie von Anfang an bei allem, was mit den Türen zu tun hat, er misst den Türrahmen exakt aus und sägt ihn vor Ort genau zu – so schließt Ihre Tür immer perfekt und sanft. Dasselbe gilt natürlich für die Tür selbst: Auch hier sorgt der Türbauer für den perfekten Abschluss: weit genug entfernt vom Boden, um sanft zu gleiten anstatt zu scheuern. Und gleichzeitig nah genug am Boden, um Luftzug und Wärmeverlust auf ein Minimum zu reduzieren.

Was an der Tür alles zusammenläuft:

  • Brandschutz
  • Intrusion
  • Fluchtweg
  • Rettungsweg, Intervention CCTV
  • Türsteuerungen oder Ausweisproduktions-systeme

5. Ihr Schlosser: Metallbau für Balkon, Türen und Fenster

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Je nach Fachbereich ist der Metallbauer Ihr Ansprechpartner für metallische Gebrauchsgegenstände oder eher dekorative Metallbauten.

Bei der Verarbeitung von Metall und dem Verbund mit Nichtmetall konstruiert er Balkonbrüstungen, Türen, Fensterrahmen und Fassadenelemente. Von der technischen Zeichnung über die Fertigung und Montage bis hin zur Instandhaltung – Ihr Schlosser konstruiert individuelle und passgenaue Einzelstücke.

► mehr zum Schlosser

6. Fachpartner finden

Sie möchten eine neue Tür einbauen lassen und benötigen fachmännischen Rat vor Ort?

Unsere Fachpartner in Ihrer Nähe helfen Ihnen gerne.