Trockenbauwand

Die Trockenbauwand – flexible Raumteilung

Sie möchten schnell und unkompliziert eine Wand in Ihrem Eigenheim aufstellen? Mit einer Trockenbauwand sind Sie gut bedient. Ohne große Mühen lässt sich eine Trockenbauwand aufbauen, die viele Vorteile bietet! Außerdem schont sie Ihren Geldbeutel. Finden Sie hier alle Informationen über die Gipskartonwände.

1. Die Funktion der Trockenbauwand

Mehr über die Fähigkeiten einer Trockenbauwand erfahren Sie bei Tipp-zum-Bau.

Trockenbauwände sind heimwerkerfreundliche Bauteile.

Mit einer Trockenbauwand aus Gips-Kartonplatten lassen sich Wände in Wohnungen oder Häusern einbauen. Sie teilen einen Raum auf. Dabei sind sie zugleich Wärmedämmung und Schallschutz. Zudem sind Trockenbauwände schnell und einfach aufgestellt. Die Materialien rund um Holz und Gips verlangen keine komplizierten Arbeitsabläufe.

Die Trockenbauwand stellt eine gute Alternative zur Massivwand dar, um einen Raum aufzuteilen. Eine Trockenbauwand besteht aus einer Unterkonstruktion und einer beidseitigen Bekleidung, meist aus Gips. Zwar verwenden Sie auch andere Materialien wie Kunststoff oder Holz. Allerdings ist der Naturbaustoff Gips zum Standard geworden.

Daher sprechen Trockenbauer auch von Gips-Kartonwänden. Wie der Name „Trockenbauwand“ schon sagt, der Aufbau der Wand braucht keine wasserhaltigen Baustoffe wie Beton, Mörtel oder Putz. So bleibt der Aufwand gering und der Aufbau bleibt möglichst sauber. Das Alles wird gewährleistet, durch die Verwendung des Naturbaustoffs Gips mit der die Trockenbauwände behandelt sind.

Nachdem die Unterkonstruktion und die Platten aus Gips stehen, verspachteln Sie die Trockenbauwände nach Belieben. Optional verputzen oder tapezieren Sie Ihre neuen Wände. Trotz der Unterkonstruktion und dem stabilen Gips sind Trockenbauwände keine tragenden Wände.

Mehr zum Thema Trockenbau erfahren Sie hier.

Die Unterkonstruktion

Die Unterkonstruktion für Ihre Trockenbauwand, auch Ständerwerk genannt, besteht meiste aus Metall oder Holz. Beide Materialien bieten verschiedene Vorteile.

Während Holz-Unterkonstruktionen aus Holzbalken bestehen, benutzen Fachleute bei Metall-Konstruktionen sogenannte C- und U-Profile. U-Profile sind horizontal und werden an der Decke und am Boden montiert. Diese sind der Rahmen der Trockenbauwand, die Sie später mit Gips abdecken.

Eine Unterkonstruktion für die Trockenbauwand besteht aus einem vertikalen und einem horizontalen Trägerstück.

So sieht eine Unterkonstruktion für Ihre Trockenbauwand aus.

Nachdem Sie Ihre U-Profile befestigt haben, kommen die C-Profile dran. Im Gegensatz zu ihrem Gegenstück sind diese vertikal. Das bedeutet, sie bilden die senkrechte Stütze Ihrer Trockenbauwand. C-Profile teilen Ihre Wand in gleichmäßige Abstände, sodass die Gips-Kartonplatten an ihnen montiert werden.

Die Profile für die Unterkonstruktion aus Metall gibt es in verschiedenen Maßen und Längen. Falls Sie eine Dämmung in Ihrer Trockenbauwand haben möchten, achten Sie auf die Breite der Profile. Sie sind entscheidend für eine effiziente Wärme- und Schallisolierung.

  • Ein starkes Argument für die Metallkonstruktion ist der geringe Aufwand. Außerdem entsteht durch die einfache Montage wenig Bauschmutz, Sie profitieren also von Sauberkeit. Das Material des Ständerwerks ist heutzutage meist Metall. So ummantelt der Gips den Metallrahmen und schon steht Ihre neue Trockenbauwand.
  • Auf der anderen Seite haben Holzbalken eine tragende Funktion. So bringen Sie auch Bilder oder Regale an Ihre Trockenbauwand an. In Verbindung mit den Platten aus Gips sorgen sie für optimale Stabilität.
  • In dem Ständerwerk verbauen Sie gegebenenfalls zusätzlich Dämmmaterial. Der Werkstoff sorgt für ausreichend Wärmeisolierung und Schallschutz. Verwenden Sie beispielsweise Mineralwolle für die Dämmung Ihrer Trockenbauwand. Sie hat nicht nur den Effekt der Schall- und Wärmeisolierung, sondern auch des Brandschutzes.

2. Welche Arten von Trockenbauwänden gibt es?

Eine Trockenbauwand besteht meist aus Gips. Gips überzeugt durch Stabilität, zudem ist das Material relativ günstig. Da die Bekleidung der Wände mehrheitlich aus Gips besteht, stellen wir Ihnen hier die unterschiedlichen Arten der Unterkonstruktionen vor.

Trockenbauwand-Unterkonstruktion aus Holz

Alles Wissenswerte zur Unterkonstruktion aus Holz für die Trockenbauwand erfahren Sie bei Tipp-zum-Bau.

Trockenbauwände mit Unterkonstruktion aus Holz

Die Holz-Konstruktion für die Trockenbauwand ist in jeder Ausführung feuerhemmend. Die Wände sind lediglich verschieden dick. Dabei kann zwischen folgenden Arten unterschieden werden:

    • Holz-Einfachständerwand (Dicke: 80 bis 130 mm).
    • Holz-Doppelständerwand (Dicke: 175 bis 240 mm).
    • Einfachständerwand mit Vorsatzkonstruktion (Dicke: 155 mm).

Abgesehen von Holz ist Metall das am häufigsten verwendete Material.

Unterkonstruktionen der Trockenbauwand aus Metall

Trockenbauwände bestehen immer häufiger aus Metall. Im Gegensatz zur Holzkonstruktion sind Metall-Unterkonstruktionen viel beständiger. Sie sind nicht nur feuerhemmend, sondern auch feuerbeständig.

Diese Arten der Unterkonstruktionen aus Metall gibt es:

  • Metall-Einfachständerwand (Dicke: 70 bis 195 mm).
  • Doppelständerwand (Dicke: 150 bis 280 mm).
  • Installationswand (Dicke: 141 bis 550 mm).
  • Trockenbau-Brandwand (Dicke: 111 bis 225 mm).
    Diese Wand besitzt zusätzlich eine Stahlblecheinlage und erfüllt Brandwandanforderungen.

3. Welche Voraussetzungen gilt es bei der Installation einer Trockenbauwand zu erfüllen?

Es ist möglich eine Trockenbauwand überall dort aufzustellen, wo Sie es wünschen und es Sinn macht. Es ist wichtig, dass der Raum aber eine Größe von mindestens 20 Quadratmetern aufweist.

Im Grunde gibt es für die Anbringung von Trockenbauwänden keine weiteren gesetzlichen Voraussetzungen. Eine Trockenbauwand ist schnell und einfach eingebaut. Achten Sie in feuchten Räumen, wie Badezimmern, darauf, dass Sie imprägnierte Gips-Kartonplatten verwenden. Denn einfache Platten aus Gips eignen sich eher weniger für feuchte Räume.

Möchten Sie eine Brandwand einbauen, ist es unabdingbar bestimmte Vorschriften zu erfüllen. Bei Brandwänden gibt es verschiedene Widerstandsklassen. Zum Beispiel F30 oder F90. Dabei ist es gesetzlich festgehalten, dass eine Trockenbau-Brandwand bei Feuer ihre Tragfähigkeit, den Raumabschluss und die Rauchdichtigkeit für 30 bis 90 Minuten erhält.

4. Das kostet eine Trockenbauwand

Beim Bau einer Trockenbauwand schonen Sie Ihren Geldbeutel. Im Gegensatz zu einer Massivbauwand ist die Trockenbauwand recht kostengünstig. Materialien wie Holz, Gips und Metall sind nicht allzu kostenintensiv. Insgesamt lässt sich aber sagen, dass die Kosten je nach Vorhaben variieren.

Holz ist ein sehr beliebtes Material für die Herstellung von Trockenbauwänden.

Holz ist aufgrund seiner Wirtschaftlichkeit ein sehr beliebter Baustoff für Trockenbauwände.

Eine Trockenbauwand bauen Sie nach Wunsch auch in Eigenregie auf. Mit detaillierten Beschreibungen zur fachgerechten Verarbeitung der Materialien und dem Gips, ist das Do-It-Yourself-Projekt komplett. Sie haben aber auch die Möglichkeit einen Fachbetrieb anzustellen.

Der gelernte Trockenbauer baut Ihnen fachgerecht und optimal Ihre Trockenbauwand nach Ihren Wünschen auf. Selbstverständlich sind die Kosten für einen Fachbetrieb höher als die der Selbstmontage.

Die Installationskosten

Entscheiden Sie sich für einen professionellen Trockenbauer, ergeben sich die Kosten aus den Arbeitsschritten. Ist der Aufwand groß, sind die Kosten natürlich auch höher. Da jedes Projekt individuell ist, ist es schwierig allgemeine Preise anzugeben.

  • Bauen Sie erst das Ständerwerk auf und montieren Sie die Trockenbauplatten darauf. Möchten Sie allerdings zusätzlich Dämmmaterial, so ist der Aufwand größer und dementsprechend auch die Kosten. Dabei fallen die Materialkosten nicht allzu sehr ins Gewicht. Materialien wie Holz oder Gips sind kostengünstige Allrounder.
  • Zusätzliche Kosten fallen ebenso an, wenn Sie im Badezimmer ein Waschbecken in der Wand haben möchten. Auch eine einzubauende Tür bedeutet für den Trockenbauer zusätzliche Arbeit. Ebenso ist die Art der Trockenbauwand entscheidend für die Höhe der Installationskosten. Wollen Sie nur eine Standardwand oder eine dicke Brandwand? Je dicker die Wand, desto höher liegt schlussendlich auch der Preis.

Doch an welchem Wert orientieren Sie sich nun? Viele Fachbetriebe bieten eine Montage einer einfachen Trockenbauwand zwischen 45 und 70 Euro an. Der Preis ist dabei pro Quadratmeter angegeben. Je größer die Fläche der Wand, desto teurer ist also die Installation.

Die Materialkosten

Mehr über die Kosten einer Trockenbauwand erfahren Sie bei Tipp-zum-Bau.

Was kostet eine Trockenbauwand?

Rechnen Sie zu den Installationskosten auch die Kosten des Materials. Diese bestehen aus den Kosten des Ständerwerks, der Trockenbauplatten an sich und aus weiterem Zubehör wie der Gipsmasse und Werkzeugen.

Die Preise für das Material variieren. Entscheiden Sie sich für eine Trockenbauwand mit Dämmung, so wählen Sie zwischen verschiedenen Arten der Dämmung. Die Dämmung kann auch unterschiedlich dick sein.

  • Es gibt Dämmungen mit einer Dicke von 50 mm aber auch welche, die 200 mm dick sind. Der Preis ist auch materialabhängig. Glaswolle, beispielsweise kostet pro Quadratmeter zwischen drei und acht Euro.
  • Hanf weist eine hohe Wärmespeicherfähigkeit auf. Im Sommer bleibt die Wärme außerhalb der Räume und im Winter ist es wohlig warm. Allerdings ist Dämmmaterial aus Hanf auch etwas teurer. Zwischen fünf und 15 Euro kostet ein Quadratmeter Hanf-Dämmwolle.

Eine Unterkonstruktion aus Holz besteht aus Holzbalken. Diese kosten für das Ständerwerk ungefähr vier bis zehn Euro pro laufenden Meter. Die C- und U-Profile für die Unterkonstruktion aus Metall kosten pro laufenden Meter zwei bis sieben Euro. Die Metall-Konstruktion ist also günstiger als die Konstruktion aus Holz.

Gibsplatten bei Tipp zum Bau

Gipsplatten sind der wichtigste Bestandteil der Trockenbauwand!

Der wichtigste Bestandteil der Trockenbauwand sind die Gips-Platten. Diese kosten pro Quadratmeter fünf bis 15 Euro. Passen Sie allerdings beim Preis auf! Denn die Preise beziehen sich auf den Quadratmeter. Die Platten aus Gips an sich sind aber größer als ein Quadratmeter.

Vergessen Sie nicht die Kosten für die kleinen Materialien mit einzuberechnen. Schrauben, Dübel und Nägel müssen Sie auch kaufen. Da gibt es verschiedene Hersteller. Eine Packung mit tausend Schrauben kostet etwa acht bis zehn Euro. Die Preise variieren aber stak.


Insgesamt lässt sich kein pauschaler Preis für eine Trockenbauwand nennen, da jedes Vorhaben unterschiedlich ist. Auch hängt der Preis Ihrer Trockenbauwand von ihrer Funktion ab. Soll ihre Trockenbauwand eine Brandwand oder nur eine Trennwand sein? Die genauen Kosten hängen also von verschiedenen Faktoren ab.

Kostenbeispiel

Zur besseren Orientierung finden Sie hier ein kleines Kostenbeispiel: Angenommen, Sie entscheiden sich für eine Metall-Unterkonstruktion mit Dämmung aus Glaswolle. Ihre Trockenbauwand hat eine Fläche von 15 Quadratmeter.

  • Für die Metall-Konstruktion brauchen Sie zwei U-Profile und sechs C-Profile. Bei einem Preis von fünf Euro pro laufenden Meter kosten zwei U-Profile 50 Euro und sechs C-Profile 90 Euro.

Die Dämmung kostet pro Quadratmeter fünf Euro, was 75 Euro für 15 Quadratmeter entspricht. Die Gips-Kartonplatten kosten zehn Euro pro Quadratmeter. Für 15 Quadratmeter zahlen Sie in diesem Beispiel 150 Euro. Gips ist insgesamt kein allzu kostenintensives Material. Dafür umso vielseitiger!

  • Rechnen Sie alle Ausgaben zusammen, kommen Sie auf eine Gesamtsumme von 365 Euro für eine Trockenbauwand mit den Maßen drei mal fünf Meter. Inbegriffen sind die passenden Profile, Dämmung und die Gips-Kartonplatten.

Allerdings sind die Kosten des Fachbetriebs noch nicht mit einberechnet. Ein Fachbetrieb, der 60 Euro pro Quadratmeter verlangt, kostet Ihnen bei einer Trockenbauwand, die 15 Quadratmeter groß ist, 900 Euro. Mit einem Fachbetrieb liegen die Kosten Ihrer Trockenbauwand bei insgesamt 1.265 Euro.

Mögliche Förderungen Ihrer Trockenbauwand

Informieren Sie sich bei Tipp zum Bau über die Förderung der Trockenbauwand.

Sichern Sie sich Fördergelder für Trockenbauwände, um Ihre Kosten zu senken.

Eine einfache Trockenbauwand wird zwar eher nicht staatlich gefördert. Entscheiden Sie sich jedoch für eine Wand mit guter Dämmung, haben Sie eine Chance auf finanzielle Unterstützung von Seiten der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

Denn die Dämmung sorgt für Energieeinsparen beim Heizen oder Kühlen. Die KfW fördert Projekte die Energieeffizienz vorweisen, dabei stellt die Trockenbauwand mit Dämmung eine Teil-Maßnahme zur Energieeffizienz dar.


Folgende indirekte Fördermittel der KfW gibt es:

  • KfW 151 und 152: Das sind Kredite, Sie erhalten maximal 50.000 Euro beziehungsweise 100.000 Euro.
  • KfW 430: Hier handelt es sich um einen Zuschuss, Sie bekommen zehn bis 30 Prozent der Kosten bezahlt.

Bezüglich der Förderung ist folgendes wichtig zu wissen: Reichen Sie den Antrag zur Förderung noch vor der Umsetzung Ihres Projekts ein. Eine weitere Bedingung ist die Planung mit einem Energieberater. Erfüllen Sie alle Auflagen und reichen Sie die Anträge rechtzeitig ein, senken Sie Ihre Kosten für den Einbau Ihrer Trockenbauwände.

5. Die Vor- und Nachteile einer Trockenbauwand

Eine Trockenbauwand bietet viele Vorteile, doch welche Nachteile müssen beachtet werden? Hier finden Sie einen Überblick aller Argumente für und gegen die Gips-Kartonwand.

VorteileNachteile
  • Eine Trockenbauwand ist vielseitig einsetzbar.

  • Mit einer Metallkonstruktion weißt eine Trockenbauwand eine hohe Stabilität auf.

  • Zeichnet sich durch Langlebigkeit aus.

  • Die Installation ist kostengünstig.

  • Bei einer energieeinsparenden Dämmung erhalten Sie finanzielle Zuschüsse.

  • Eignen sich nicht für die Befestigung von Bildern und Regalen.

  • Schwere Lasten sind zu vermeiden.

  • Für einen hohen Brandschutz oder eine gute Schallisolierung benötigen Sie hochwertiges und damit teures Dämmmaterial.
  • Eine Trockenbauwand überzeugt also mit einigen Vorteilen. Dabei geht es auch noch schnell und kostengünstig. Eine Trockenwand verbessert –mit der richtigen Dämmung (meistens aus Gips) – auch die Energiebilanz ihres Hauses. Wollen Sie also eine Wand als Raumtrennung in Ihrem Zuhause, so ist die Trockenbauwand die richtige Wahl.

    6. Fachpartner finden

    Sie planen eine Trockenbauwand fachgerecht in Ihrem Zuhause einzurichten? Ihr Trockenbauer in Ihrer Nähe hilft Ihnen gerne.

    7. Trockenbauwände – Was eigentlich ist Trockenbau?

    Alles Wissenswerte zum Begriff Trockenbauwand erfahren Sie bei Tipp-zum-Bau.

    Trockenbauwände sind nicht tragende Wände.

    Trockenbauwände sind gute Freunde der Heimwerker. Mit Ihnen organisieren Sie Ihren Raum flexibel und einfach. Ohne dabei zu tief in das Portemonnaie zu greifen. Doch was eigentlich versteht sich unter Trockenbauweise? Wir helfen Ihnen weiter.

    Der Definition nach werden im Trockenbau raumbegrenzte Bauwerke erstellt. Das geschieht durch das Zusammenfügen von industriellen Halbzeugen. Auf den ersten Blick wirkt das alles etwas kompliziert. Doch was diese Formulierung eigentlich sagen will, ist simpel: Beim Trockenbau wird mit Hilfe von vorgefertigtem Rohmaterial ein neues Bauteil geschaffen.

    • Dieses Bauteil ist nicht tragend! Da schlichtweg die notwendige Stabilität der Materialien nicht gegeben ist. Es werden überwiegend plattenförmige Bauteile mit Nägeln, Schrauben oder Kleber verbunden. Das ist natürlich nicht so stabil wie eine gemauerte Wand. Lässt Ihnen aber viele Möglichkeiten offen!

    In der Trockenbauweise wird auf wasserhaltige Baustoffe wie Lehm oder Beton verzichtet! Wie der Name schon sagt, kommt hier der Bauprozess ganz ohne Wasser aus. Eben deshalb ist er so beliebt bei Heimwerkern!

    Aber nicht nur das. Trockenbauarbeiten sind zügig aufgebaut. Ändert sich die Idee, sind sie genauso schnell wieder abgebaut! Ein Traum für Jeden, der gerne mit den Möglichkeiten seines Eigenheims spielt.

    Dabei strotzt der Trockenbau nur so von Vorteilen. Neben der hohen Flexibilität stehen Zeit-, Kosten und Materialersparnis. Definitiv wesentliche Vorzüge! Hierzu addiert sich, dass Trockenbaumaßnahmen oft staatlich gefördert werden. Steigern die Maßnahmen die Energieeffizienz des Gebäudes? So wenden Sie sich an Förderprogramme. Die KfW ist eine dieser Förderbanken.

    • Der Antrag auf Förderung wird dabei im Vorhinein zusammen mit einem Energieberater gestellt. Dieser beurteilt die Energieeffizienz der Maßnahme. Ist das Formular eingereicht ist der Papierkram erledigt und Sie beginnen mit dem Trockenbau!

    8. Trockenbauwände – Ihre Möglichkeiten im Trockenbau

    Dass der Trockenbau einige Vorteile mit sich bringt, wissen Sie bereits. Das bequeme Einbauen von Trockenbauwänden ist nur eine der vielen Einsatzmöglichkeiten der Trockenbauweise. Doch wie vielseitig diese Ihnen wirklich im Eigenheim behilflich ist. Das erfahren Sie hier.

    Die Decke abhängen

    Es gibt verschiedene Beweggründe eine Decke in Trockenbauweise abzuhängen. Ein von oben verringertes Raumvolumen spart vor allem in Altbauten Heizkosten. Die Trockenbauplatten bestehen dabei aus Mineral-, Glas- oder Steinwolle.

    • Außerdem verbessern sie den Schallschutz und die Raumakustik. So ist das Decken-Abhängen in Trockenbauweise eine Lösung für Musiker! Auch gegen die Hellhörigkeit des Hauses wird so vorgegangen. Schenken Sie sich eine angenehme Geräuschkulisse mit dieser Maßnahme.

    Boden in Trockenbauweise

    Hier warten Sie nicht erst, bis der Estrich auf der Bodenplatte getrocknet ist. Mit der Trockenbau-Variante sparen Sie sich Zeit. Diese wird auf den ebenen und dichten Untergrund in Form von Platten verlegt. Der sogenannte Trockenestrich ist also der schnellste Weg zum fertigen Bodenbelag!

    Spanndecken – Eine kreative Baumaßnahme

    Mehr über Spanndecken und die Trockenbauwand erfahren Sie bei Tipp-zum-Bau.

    Spanndecken sind eine kreative Bauart im Trockenbau!

    Spanndecken sind Kunststofffolien, die die Decke zusätzlich verkleiden. Meistens erfüllen Sie einen dekorativen Zweck. Deshalb gibt es Spanndecken in allen möglichen Ausführungen: verschiedene Farben und Muster, sowie lichtdurchlässige Modelle. Letztere werden zusätzliche mit LEDs hinterleuchtet. So sorgen Sie für ein modernes Farbdesign, das per Klick wechselt!

    Sie sehen also. Die Möglichkeiten der Trockenbauweise sind vielfältig! Für jede Idee und jedes Projekt findet sich die passende Baumaßnahme. Trauen Sie sich ruhig, Ihre Visionen im Eigenheim umzusetzen. Im Trockenbau sind Sie sich einer Sache zumindest ganz sicher: Wenn es schief läuft, ist es schnell wieder abgebaut!

    9. Trockenbauwände – Das richtige Werkzeug für Ihr Trockenbau-Projekt

    Trockenbauweisen sind wie geschaffen für Heimwerker. Gefällt Ihnen das Ergebnis nicht, entfernen Sie es genauso schnell wieder, wie es aufgebaut wurde.

    Alles Wissenswerte über das richtige Werkzeug für den Trockenbau erfahren Sie bei Tipp-zum-Bau.

    Das richtige Werkzeug für Ihr Trockenbau-Projekt!

    Um nun ein ideales Ergebnis zu erzielen, brauchen Sie das richtige Handwerkszeug. Wiederum stellt sich die Trockenbauweise als ein Heimwerkertraum heraus. Die Maßnahmen sind nicht nur einfach durchzuführen, sondern verlangen auch nur ein überschaubares Repertoire an Werkzeugen.

    • Grundausstattung ist hierbei – wie bei fast jedem Projekt – Bleistift, Maßband und Wasserwaage. Je genauer Sie vermessen, umso besser sitzt das Endergebnis! Diese Faustregel gilt auch beim Trockenbau-Projekt.

    Die Unterkonstruktion ist das Fundament Ihres Projekts. Umso wichtiger ist es, dieses genauestens auszumessen und anzupassen. Beihilfe leistet Ihnen hier eine Richt- oder Schlagschnur. Genauso trägt ein Lot vor allem bei Deckenkonstruktionen zum optimalen Ergebnis bei!

    • Ist Ihre Unterkonstruktion aus Holz oder Metall? Je nachdem benötigen Sie verschiedene Werkzeuge zur Weiterverarbeitung. Für Holz brauchen Sie eine Säge. Für Metall kommt eine Blechschere zum Einsatz.
    • WICHTIG! Beim Arbeiten mit Metallprofilen sollte der Einsatz eines Winkelschleifers vermieden werden. Die Hitze, die beim Schneiden entsteht, beschädigt die Beschichtung der Profile!

    Für die Verarbeitung der Gipsplatten brauchen Sie auf jeden Fall ein Cuttermesser und einen Akkuschrauber mit PH2-Bit. Damit ist die Grundausstattung zur Verarbeitung gesichert. Nützlich sind allerdings auch Stichsägen. Zum Zuschneiden eignen sich manuelle, sowie elektrische Stichsägen.

    Sie sehen also. Die benötigten Werkzeuge sind durchaus überschaubar! Zuletzt haben Sie hier eine kurze Checkliste zu den Werkzeugen für Ihr Trockenbau-Projekt:

  • Bleistift
  • Richt-/Schlagschnur
  • Säge für Unterkonstruktion aus Holz

  • Blechschere für Unterkonstruktion aus Metall
  • Maßband
  • Lot (v.a. Decken abhängen)
  • Cuttermesser
  • Wasserwaage
  • Akkuschrauber mit PH2-Bit
  • Stichsäge
  • 10. Trockenbauwand – Diese Arten von Gips-Kartonplatten gibt es

    Wer als leidenschaftlicher Heimwerker in den Baumarkt geht, der hat oft die Qual der Wahl. Welches Material ist das richtige? Mit welchem erzielt man das beste Ergebnis? Diese und viele mehr Fragen verlangen nach Entscheidungen. Erfahren Sie hier, welche Arten von GipsKartonplatten in Ihrer Trockenbauwand verbaut werden!

    Erfahren Sie alles Wissenswerte über Gips bei Tipp-zum-Bau.

    Gips ist ein wichtiger Stoff im Trockenbau



    • Zuerst lassen sich die Gips-Kartonplatten nach der Ausführung einteilen. So gibt es die Standard-Platten: imprägnierte bzw. feuerbeständige Platten. Imprägnierte Platten sind dabei besonders beständig gegen Feuchtigkeit.
    • Neben diesen Standard-Ausführungen gibt es auch eine Reihe an Spezialplatten. Dazu zählen Schallschutz-, Thermo- und Strahlenschutzplatten. Sie alle haben individuelle Vorzüge und werden je nach Bedürfnis und Umstand eingebaut.

    Zum anderen lassen sich GipsKartonplatten je nach Dicke zuordnen. Denn die Dicke beeinflusst maßgeblich die Stabilität. Je nachdem wie stabil das Bauprojekt im Endeffekt sein soll, sucht man die Platten mit der entsprechenden Dicke aus.

    Für Trockenbauwände empfehlen sich weder Renovierboards mit 6,5 Millimeter Dicke. Noch lohnen sich Trockenputzplatten mit 9,5 Millimeter Dicke. Diese sind eher zu anderen Zwecken wie dem Trockenverputzen geeignet.

    • Deshalb greifen Sie bei diesem Bauprojekt auf Ausbauplatten mit einer Dicke zwischen 12,5 und 18 Millimetern zurück. Oder Sie entscheiden sich für Massivbauplatten. Diese bieten mit einer Dicke zwischen 20 und 25 Millimetern maximale Stabilität.

    Zuletzt gibt es eine genauso große Variation bei der Größe der Gips-Kartonplatten. Hier gilt: Je größer die Platten sind, umso günstiger sind sie. Genauso lassen sich große Platten im Standardformat von 1,25 Metern Breite und raumhoher Länge (2,60 Meter) einfacher verarbeiten. Logisch, denn Sie brauchen weniger Platten und verspachteln daher weniger Kanten!

    • Trotzdem gibt es auch eine Vielzahl anderer Größen-Varianten. So gibt es auch eine so genannte Einmann-Platte. Diese ist mit Maßen von 62,5 Zentimetern x 2,60 Metern wesentlich schmaler. Zudem sind sie besonders praktisch für Do-It-Yourself Projekte!

    11. Die Trockenbauwand – Holz oder Metall für die Unterkonstruktion

    Bei der Trockenbauwand dient die Unterkonstruktion als wesentlicher Stabilisator. Sie bildet quasi das tragende Fundament der Trockenbauwand. Hergestellt wird sie meistens entweder aus Holzleisten oder Metallprofilen. Welche Unterkonstruktion Ihrem Bauvorhaben entspricht, erfahren Sie hier.

    Zu Beginn nehmen wir Ihnen eines vorweg: Es gibt keinen klaren Gewinner. Unterkonstruktionen aus Holz sowie die aus Metall haben beide entscheidende Qualitäten. Für welches Material Sie sich also entscheiden, hängt ganz von den gegebenen Umständen und Ihren persönlichen Wünschen ab.

    Die Unterkonstruktion aus Holz

    Mehr über die Unterkonstruktion-Holz für die Trockenbauwand erfahren Sie bei Tipp-zum-Bau.

    Trockenbauwände mit Unterkonstruktion aus Holz

    Mit Holzkonstruktionen wird seit jeher im Trockenbau gearbeitet. Bewährt haben sie sich also allemal. Sie sind stabil und langwierig.

    Genauso sind Sie ökologischer als Metallkonstruktionen. Holz ist ein regenerierbarer Rohstoff. Ebenso ist die Gewinnung weniger energieaufwendig. Das ist also ein klarer Pluspunkt der Unterkonstruktion aus Holz!

    • Holzunterkonstruktionen sind ebenso beim seitlichen Wandanschluss flexibler. Doch Achtung! Werden nicht geeignete Latten und Kanthölzer als Unterkonstruktion verwendet, so verzieht es die Unterkonstruktion!
    • Deshalb ist es wichtig, keilgezinkte Latten und Kanthölzer für die Unterkonstruktion zu verwenden. Hier werden potenziell fehlerhafte Stellen ausgeklappt und verleimt. So verzieht sich das Holz nicht und Sie sorgen für optimale Stabilität!

    Die Unterkonstruktion aus Metall

    Trockenbauwand mit Metallunterkonstruktion bei Tipp-zum-Bau.

    Trockenbauwände haben auch Unterkonstruktionen aus Metall!

    Metallunterkonstruktionen sind das jüngere der beiden Modelle. Stehen der Holzkonstruktion doch in nichts nach. Sie garantieren ebenso Stabilität und ein zufriedenstellendes Ergebnis!

    Holzkonstruktionen sind zwar beim seitlichen Wandanschluss flexibler. Doch haben die Metallunterkonstruktionen beim Abhängen von Decken einen klaren Vorteil.

    • Allgemein sind Metallkonstruktionen, sofern man Erfahrung mit diesen hat, schneller zu verarbeiten. Dieser Vorsprung kommt daher, dass die Konstruktionen bereits Aussparungen für weitere Installationen haben. Auch ist es bei der Verarbeitung komfortabel, Material wie z.B. Dämmwolle in die Metallprofile einzuklemmen. Ein einfacher Tipp für den Heimwerker!

    Auch gibt es verschiedene Systeme der Metallunterkonstruktion. Diese eigenen sich dann für schwere Lasten wie Waschtische und andere Installationen. Definitiv stabil!

    Die Entscheidungsgewalt bleibt also bei Ihnen! Holz- und Metallunterkonstruktion sind gleichauf zweckgerecht und zuverlässig. Ein Beratungsgespräch im Baumarkt ist sicher ebenfalls aufschlussreich!

    12. Trockenbauwand – So verlegen Sie Gips-Kartonplatten richtig!

    Trockenbauweisen sind wie geschaffen für Heimwerker. Die Baumaßnahmen im Trockenbau sind schnell aufzubauen und einfach anzubringen. Die Voraussetzung für ein optimales Ergebnis ist allerdings die richtige Herangehensweise. Hier erfahren Sie, wie Sie GipsKartonplatten richtig verlegen. So geht nichts schief bei Ihrem Heimwerker-Projekt!

    Bevor Sie sich an das Verlegen der Gips-Kartonplatten wagen, gibt es zwei wichtige Voraussetzungen:

    Eine Unterkonstruktion

    Sie haben bereits entschieden, welche Unterkonstruktion die richtige für Ihr Projekt ist. Sitzt die Unterkonstruktion aus Holz bzw. Metall richtig, kann es mit der Verlegung der Gips-Kartonplatten losgehen!

    Die richtige Gips-Kartonplatte

    Wie Sie Platten für Ihre Trockenbauwand richtig einbauen, erfahren Sie bei Tipp-zum-Bau.

    So gelingt Ihnen der Einbau von Bauplatten

    Welche Dicke und Größe Sie für Ihr Vorhaben verwenden, steht auch schon fest. Ist das Material angekommen, geht es los mit der Verarbeitung!

    • TIPP: Die Gipskartonplatten sind in der Regel recht großflächig und sperrig. Ein oder zwei Helfer sind hier also wirklich nützliche Unterstützung, um die Gips-Kartonplatten zu positionieren!

    Die grundlegenden Arbeitsschritte

    Werden die Gips-Kartonplatten am Stück an die Unterkonstruktion angebracht, ist die Arbeit mit ein paar Handgriffen erledigt. Die Platte wird positioniert und mit Schnellschrauben fixiert. Das einzige, worauf zu achten ist, sind die verschiedenen Arten von Schnellschrauben! Für Metallunterkonstruktionen benötigen Sie Schrauben mit Feingewinde. Schrauben mit grobem Gewinde kommen hingegen bei der Unterkonstruktion aus Holz zum Einsatz.

    Ganz so reibungslos verläuft der Arbeitsablauf aber nicht immer. Es kommt häufig vor, dass die Platten zu groß für die Unterkonstruktion sind. Das beheben Sie aber schnell, indem Sie die Gips-Kartonplatte zuschneiden!

    Gips-Kartonplatten kürzen

    • Hier wird die Linie, an der gekürzt wird, mit einem Cuttermesser eingeritzt. So wird die oberste Schicht der Kartonplatte durchtrennt. Mit einem einfachen Ruck über eine Kante brechen Sie nun die Platte. Wiederholen Sie den Vorgang auf der anderen Seite und das zu kürzende Stück ist vollständig abgetrennt.

    Zuletzt fasen Sie die Bruchkanten mit dem Cutter oder einem Kantenhobel. Damit hält der Gips später noch besser in den Fugen! Ein kleiner Tipp für ein optimales Ergebnis.

    • Handelt es sich um Kanten, die nicht gerade verlaufen oder mehrseitige Ausschnitte? Dann greifen Sie auf eine Stichsäge zurück! Zeichnen Sie den zu sägenden Verlauf an und schneiden die Gips-Kartonplatte zu.

    Eine Lochkreissäge hilft Ihnen beim Ausschneiden runder Aussparungen. Diese benötigen Sie z.B. für Steckdosen oder Schalter.

    TIPP! Ein Gipshobel hilft Ihnen auch im Nachhinein dabei, die Kanten zu glätten! Mit diesem entfernen Sie Überstände, die mit dem Messer oder der Säge nicht mehr zu entfernen sind. So erhalten Sie einen optimal passenden Zuschnitt!

    13. Tockenbauwände –  Nützliche Sonderformen der Gips-Kartonplatten

    Trockenbauwände sind nicht umsonst ein beliebtes Heimwerker-Projekt. Sie sind simpel aufzubauen, stabil und optimal auf Ihre Wünsche anpassbar! So gibt es zur Verkleidung der Unterkonstruktion Ihrer Trockenbauwand nicht nur die Standard-Formate. Es gibt noch viel mehr Arten von Gips-Kartonplatten für Ihre Bauvorhaben!

    Im Text zu den verschiedenen Arten von Gips-Kartonplatten erfahren Sie bereits, dass zwischen den Standard-Ausführungen und Spezialplatten unterschieden wird. Doch welche Platten das sind, die von der Standard-Verwendung abweichen. Das erfahren Sie hier!

    Thermoplatten

    Diese Gips-Kartonplatten haben Graphit zugesetzt. Graphit bewirkt, dass die Wärmeleitfähigkeit der Platte höher ist als bei den Standrad-Ausführungen. So lassen sich die flexiblen Trockenbauplatten auch für kompliziertere Bauvorhaben, wie die Umsetzung einer Wand- oder Deckenheizung, einsetzen.

    Strahlenschutzplatten

    Diese Platten schützen – wie der Name schon verrät – vor elektromagnetischer Strahlung. Sie reduzieren die Einwirkung von elektromagnetischer Strahlung auf nahezu Null. Wer sich also vor Strahlung schützen möchte, ist mit dieser Sonderform an der richtigen Adresse!

    Schallschutzplatten

    Tipp-zum-Bau klärt Sie darüber auf, dass die Trockenbauwand einen Schallschutz bietet.

    Ihre Trockenbauwand schützt Sie auch vor Schall!

    Geräuschempfindliche Mitbewohner liegen mit dieser Sonderform der Gips-Kartonplatten absolut richtig! Die Platten allein bewirken zwar nur einen kleinen Unterschied von zwei bis vier Dezibel. Doch kann mit kombinierten Maßnahmen ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt werden.

    • Eine Kombination, die einen Unterschied von bis zu 50 Dezibel ausmacht ist:

    Sie verwenden Schallschutzplatten auf speziellen Metall-Unterkonstruktionen zur Schallreduktion in Verbindung mit Doppelständerwerken! Diese Option verschafft Ihnen also maximalen Schallschutz.

    • Allerdings sind 50 Dezibel ein sehr hohes Ziel. Bereits eine Reduktion um zehn Dezibel nimmt unser Gehör als nur halb so laut wahr!

    14. Trockenbauwände – Das Verlegemuster von Gips-Kartonplatten

    Sie haben Ihr Trockenbau-Projekt bereits begonnen. Nun sind Sie dabei, die ersten GipsKartonplatten auf der Holz- bzw. Metallunterkonstruktion zu verlegen. Sind einmal die ersten Platten sachgerecht angebracht, ist vor allem auf das Verlegemuster zu achten!

    Das richtige Verlegemuster ist das A und O beim Verlegen der Gips-Kartonplatten. Richtig verlegt, beugt es Rissen vor und schafft Stabilität! So lassen sich problemlos großformatige sowie Einmann-Platten verlegen.

    • Allgemein gilt: Kreuzfugen sind in jedem Falle zu vermeiden! Es gibt zwar Ausnahmen für diese Regel. Diese sind aber für den Heimwerker wenig relevant.
    • Genauso werden die Stirnkanten der Gips-Kartonplatten immer um 40 Zentimeter versetzt angebracht!

    Mit diesen Tipps im Hinterkopf, wagen Sie sich an den nächsten Arbeitsschritt. Das eigentliche Verlegen. Hier haben Sie eine Übersicht über die verschiedenen Verlegemuster:

    • Einfach beplankt. Der Begriff verrät es bereits. Hier wird eine Lage der Gips-Kartonplatten auf der Unterkonstruktion verlegt.
    • Vertikal raumhoch doppelt beplankt. Die Platten werden dabei senkrecht an der Unterkonstruktion angebracht. Vom Fußboden bis zur Decke sind die Gips-Kartonplatten jeweils doppelt verlegt.
    • Horizontal doppelt beplankt. Hier gilt dasselbe wie bei der vertikalen Doppel-Beplankung. Es ändert sich lediglich die Richtung, in der die Platten verlegt werden. Statt längs werden die Gips-Kartonplatten hier waagerecht verlegt. Die lange Seite der Platte wird also parallel zum Fußboden und der Decke angebracht.
    • Vertikal doppelt beplankt. Senkrecht werden die Gips-Kartonplatten an die Unterkonstruktion angebracht. Mit zwei Lagen schaffen Sie optimale Stabilität für Ihre Trockenbauwand!

    15. Trockenbauwände – Wie belastbar ist die fertige Trockenbauwand?

    Trockenbauwände sind eine sehr handwerkerfreundliche Baumaßnahme. Sie sind flexibel einsetzbar und teilen einen Raum ganz neu auf. Mit Hilfe von Unterkonstruktion und Gips-Kartonplatten sind Sie auch schnell aufgebaut! Doch stellt sich dabei die Frage, wie stabil die Wand-Konstruktion letztendlich ist. Hier erfahren Sie, welchen Belastungen Sie Ihre Trockenbauwand aussetzen können.

    Wie so oft ist diese Frage nicht pauschal zu beantworten. Denn verschiedene Bauarten und Modelle sind verschieden belastbar. Deshalb ist es praktisch bereits im Vorherein zu wissen, welchen Belastungen Ihre Trockenbauwand später standzuhalten hat!

    Ist Ihre Trockenbauwand eine bloße Raumtrennung, die eher dekorative als praktische Zwecke erfüllt? Hier reicht eine einfache Beplankung der Unterkonstruktion! An dieser halten Bilder, Uhren und andere Wanddekorationen, sowie leichte Regale sicher.

    • Ein Richtwert für die Lasten, die eine einfach beplankte Trockenbauwand trägt, ist 40 Kilogramm pro Meter Wandlänge. Das heißt, Sie rechnen nicht nach Quadratmetern, sondern nach meterweisen Abschnitten Ihrer Trockenbauwand! Für diese Rechnung werden StandardGipskartonplatten verwendet.

    Eine Doppelbeplankung der Unterkonstruktion kommt dann zum Einsatz, wenn Sie mittelschwere Lasten an der Trockenbauwand anzubringen gedenken. Gewichte wie etwa eines Küchenoberschranks oder größeren Wandregalen verlangen nach mehr Stabilität. Mit einer doppelten Beplankung durch Gips-Kartonplatten sind Sie hier auf der sicheren Seite!

    • Das Gewicht, das eine doppelt beplankte Trockenbauwand trägt, ist hier schon wesentlich höher. Im Mittel tragen Sie 70 Kilogramm pro Meter Wandlänge. Wiederum rechnen Sie hier in meterweisen Abschnitten der Wand.

    Planen Sie noch schwerere Lasten an Ihre Trockenbauwand anzubringen, ist der Einsatz von Traversen gefragt. Traversen sind spezielle Verstärkungen, die mit dem Untergrund oder dem Ständerwerk der Trockenbauwand verbunden sind. Eine dritte Beplankung gibt es also nicht. Um die Stabilität zu erhöhen, setzen Sie jene verstärkt ein.

    • Mit Hilfe der Traversen werden dann auch Lasten von mehr als 70 Kilogramm pro Meter Wandlänge sicher gehalten. So haben Sie die Möglichkeit auch schwere Lasten wie Waschtische an Ihrer Trockenbauwand zu befestigen!

    16. Trockenbauwände – Vertikal beplankte Unterkonstruktionen

    Trockenbauwände sind eine beliebte Baumaßnahme. Mit schnellen und einfachen Vorgehensweisen schaffen Sie völlig neue Nutzungsmöglichkeiten. Damit das Ergebnis aber auch Ihren Wünschen und Vorhaben entspricht, gilt es einige Arbeitsschritte zu beachten. Die Beplankung der Unterkonstruktion ist einer dieser wichtigen Abschnitte.

    Infos zur Beplankung der Trockenbauwand erhalten Sie bei Tipp-zum-Bau.

    Trockenbauwände und deren Beplankung

    Steht einmal die Holz- bzw. Metallunterkonstruktion, verlegen Sie die Gips-Kartonplatten darauf. Verschiedene Verlegemuster stehen Ihnen dabei zur Verfügung. Auch die Möglichkeit die Unterkonstruktion doppelt zu Beplanken besteht in diesem Arbeitsschritt. Hier erfahren Sie mehr über die Möglichkeiten der vertikalen Beplankung!

    Einfache vertikale Beplankung

    Sie wissen bereits, worauf Sie bei der einfachen Beplankung der Unterkonstruktion zu achten haben: Es dürfen keine Kreuzfugen entstehen! Genauso ist es wichtig, die Stirnkanten der Gips-Kartonplatten immer um 40 Zentimeter versetzt anzubringen.

    • TIPP! Je größer die Platten, umso einfacher lassen sich Kreuzfugen vermeiden. Suchen Sie sich einen Helfer, der Ihnen beim Zuschneiden und Verarbeiten der deckenhohen Gips-Kartonplatten zur Hand geht.

    Ansonsten ist das Verfahren der einfachen Beplankung sehr simpel. Ob mit 60 Zentimeter breiten Platten oder den 1,25 Meter breiten. Beide werden eine nach der anderen mit dem Ständerwerk verschraubt.

    • WICHTIG! Verlegen Sie die Gips-Kartonplatten um eine Tür herum? Achten Sie darauf, dass die Fugen der Platten nicht mit der Flucht des Türstocks zusammen verlaufen! Das verursacht nämlich Risse.

    Doppelte vertikale Beplankung

    Eine doppelte Beplankung der Unterkonstruktion sorgt für mehr Stabilität. Je nachdem wie Sie Ihre Trockenbauwand später zu verwenden gedenken, entscheiden Sie sich für eine einfache oder eine doppelte Beplankung.

    Bei Tipp-zum-Bau erfahren Sie alles Wissenswerte zu Gipsplatten für die Trockenbauwand.

    Gipsplatten sind der wichtigste Bestandteil der Trockenbauwand!

    Bei der doppelten Beplankung wird die Unterkonstruktion bereits auf die zwei Lagen der Gips-Kartonplatten vorbereitet. Hier werden die normalen Achsabstände halbiert. Das heißt: Werden Platten mit 60 Zentimetern Breite verlegt, belaufen sich die Achsabstände auf nunmehr 30 Zentimeter.

    • Die erste Lage der Gips-Kartonplatten wird nun einfach  mit dem Ständerwerk verschraubt. Dieser Schritt ist derselbe wie bei der einfachen Beplankung. Die Schnellschrauben werden alle 30 Zentimeter eingedreht.
    • Die zweite Lage der GipsPlatten bringen Sie um 30 Zentimeter versetzt an. Sprich: Dort, wo auch eine Achse in der Unterkonstruktion zu finden ist. Diese zweite Platte befestigen Sie nun mit Schnellschrauben alle 17 Zentimeter.

    17. Trockenbauwände – Horizontal beplankte Unterkonstruktion

    Das Aufbauen einer Trockenbauwand ist ein heimwerkerfreundliches Projekt. Nicht nur sind die Arbeitsschritte simpel und sicher durchzuführen. Sie führen auch zu einem zufriedenstellenden Ergebnis. Worauf trotzdem zu achten ist, erfahren Sie hier.

    Steht einmal die Holz- bzw. Metallunterkonstruktion, dann geht es an die Beplankung. Für die Beplankung gibt es einige Varianten. Zwischen diesen entscheiden Sie sich je nach späterem Verwendungszweck der Trockenbauwand oder nach dem Ihnen zur Verfügung stehendem Material.

    So entscheiden Sie, ob Sie die Wand doppelt oder einfach beplanken. Der Unterschied liegt hier schlichtweg in der Stabilität der beiden Varianten. Eine einfach beplankte Trockenbauwand ist für weniger Belastung ausgelegt, als eine doppelt beplankte.

    Sie haben bereits erfahren, wie Sie die Unterkonstruktion vertikal mit Gips-Kartonplatten auslegen. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, die Gips-Kartonplatten waagerecht zu verlegen. Wie das funktioniert, erfahren Sie hier.

    Horizontale Beplankung

    Bei Tipp-zum-Bau erfahren Sie mehr über Installation der Trockenbauwand.

    Die Techniken beim Installieren der Trockenbauwand

    Das Prinzip bleibt dasselbe, wie bei der vertikalen Beplankung. Die Gips-Kartonplatten werden diesmal waagerecht an der Unterkonstruktion angebracht. Dabei vergessen Sie nicht, die Platten um 40 Zentimeter zu versetzen! Ist dieser Schritt erledigt, ist die Trockenbauwand bereits einfach beplankt!

    Beplanken Sie doppelt, so achten Sie darauf, die zweite Lage nicht nur bezüglich der Stirnkante versetzt zu verlegen. Sondern auch in Bezug auf die Längskante zu versetzen!

    • Wie aber versetzen Sie die Gips-Kartonplatten hinsichtlich der Stirnkanten? Ganz einfach! Verschieben Sie die Platten um einen Achsabstand, liegen die Stirnkanten optimal auf.
    • Für das Versetzen der Längskante orientieren Sie sich an der Breite der Platten. Bringen Sie die zweite Lage genau um eine Plattenbreite versetzt an. Das Ergebnis ist eine zuverlässig verlegte Beplankung.

    Ideal bei der Horizontalen Beplankung ist, dass Sie die Achsabschnitte nicht mehr bearbeiten müssen. Denn auch bei der doppelten Beplankung reichen die Achsabstände von einer Plattenbreite vollkommen aus!

    18. Trockenbauwände – So befestigen Sie Lasten an Ihrer Trockenbauwand

    Trockenbauwände sind nicht umsonst ein beliebtes Heimwerkerprojekt. Mit einfachen Arbeitsmethoden ist im Nu eine neue Wand aufgebaut. So organisieren Sie Ihren Raum ganz neu und geben Ihm einen frischen Flair.

    Wanddekoration ist dabei ein wichtiger Begriff. Karge weiße Wände lassen Räume oft kalt wirken. Deshalb greifen viele Dekorateure auf Wanddekoration zurück. Wie Sie diese an Ihrer Trockenbauwand anbringen, erfahren Sie hier.

    Sie haben vor mit Bildern, einer Pinnwand oder einer Tafel Ihre Trockenbauwand zu verschönern? Hierfür reichen Bilderhaken oder einfache Nägel vollkommen aus. Schlagen Sie diese in die Wand und hängen die Dekorationsobjekte daran auf. Schon haben Sie der Trockenbauwand mit den einfachsten Mitteln einen ganz neuen Look verpasst.

    Bei Tipp-zum-Bau erfahren Sie alles Wissenswerte zur Wanddekoration für den Trockenbau.

    Wanddekoration ist auch im Trockenbau möglich!

    • Achten Sie dabei aber darauf, wie schwer Ihr Bild, Ihre Pinnwand oder die Tafel sind! Ein Nagel trägt in der Regel nicht mehr als fünf Kilogramm Gewicht.
    • Nutzen Sie auch nicht mehr als drei Nägel für ein Dekorationsobjekt. Für Gegenstände schwerer als fünf Kilogramm gibt es stabilere Alternativen!

    Für schwerere Deko-Objekte greifen Sie zu Allzweckdübeln! Dieser Dübel ist durch seine markante rote Farbe bekannt und hat den Ruf, in beinahe allen Untergründen Halt zu finden. So verknotet er sich bei der Montage mit der Gipswand. Das sorgt für optimalen Halt!

    Der Allzweckdübel hält, was er verspricht! Auch schwere Lasten wie große Spiegel oder Wandregale bleiben stabil an der Trockenbauwand.

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