Trockenbauwand im Bad

Die Trockenbauwand – Eine Alternative im Bad

Warum sich für eine Trockenbauwand im Bad entscheiden? Es liegt auf der Hand! Denn die Trockenbauwand ist eine schnelle und flexible Lösung! Die Einsatzbereiche der Gipskarton-Trennwand sind individuellen Bedürfnissen schnell angepasst. Der Gestaltung sind somit keine Grenzen gesetzt.

In diesem Artikel finden Sie die Vorteile der schnell einsetzbaren Trockenbauwand im Bad.

1. Trockenbauwand im Bad – Funktionen und Einsatzbereiche

Mit einer Trockenbauwand lassen sich schnell neue Wände errichten. Sie haben sich für eine Trockenbauwand im Bad entschieden? Achten Sie auf die Materialien, die verwendet werden! Ratsam ist es, die Komponenten von einem Hersteller zu verwenden.

Aufbau einer Trockenbauwand im Bad

Die Trockenbauwand im Bad ist ohne großen Aufwand errichtet. Eine stabile Unterkonstruktion ist das Fundament für die flexible Wand. Dabei ist es ratsam, dass Sie für den Sanitärbereich auf eine Metallkonstruktion zurückgreifen.

Tipp zum Bau informiert Sie über Trockenbauwände in Ihrem Bad.

Trockenbauwände im Bad lassen sich schnell und flexibel aufbauen.

Bringen Sie zuerst ein Dichtungsband an den Stellen an, wo Sie die Trockenbauwand platzieren. Dies dient dazu, eindringende Feuchte zu vermeiden. Befestigen Sie UWProfile mit geeigneten Schrauben und Dübeln an Boden und Decke.

Zu beachten ist der Schraubabstand: Am Boden ca. 30-35 cm, an der Wand ca. 25-30 cm und an der Decke ca. 15–20 cm. Die CW-Profile dienen als senkrechte Halter. Diese finden Ihren Halt in den UW-Profilen. Ein Unterschied der Profile ist, dass CW-Profile einen Knick in der inneren Kante haben.

Nun ist das Gerüst für Ihre flexible Wand erstellt. Bringen Sie nun benötigte Installationen an. Die Verkabelungen für LED-Lichter oder die Anschlüsse für die künftige Dusche. Für eine Schalldämmung eignet sich Glaswolle. Setzen Sie nun die Platte ein und verschrauben Sie diese mit den dazugehörigen Schrauben. Beginnen Sie hiermit in der Plattenmitte oder an einer der Ecken. Damit verhindern Sie eine Stauchung der Platte.

Die Kanten werden mit einer speziellen Spachtelmasse, die für Feuchträume geeignet ist, verspachtelt. Sinnvoll ist es, den Vorgang nach Austrocknung ein weiteres Mal zu wiederholen. Dadurch vermeiden Sie Ungleichmäßigkeiten, in der sich Feuchtigkeit bildet.

Eine Vorbehandlung mit einer speziellen Tiefgrund-Grundierung ist wichtig. Dadurch erhalten Sie einen besseren Halt der Fliesen. Hierbei ist zu beachten, dass die zu verarbeiteten Materialien kompatibel sind! Mit einer Trockenzeit von einer Stunde ist hierbei zu rechnen.

Hinweise für den Aufbau einer Trockenbauwand im Bad

Bitte achten Sie darauf, dass die Zeitangaben herstellerabhängig sind und hierbei variieren. Nach der Trockenzeit, ist der letzte Schritt vor dem Fliesen ein Abdichtanstrich. Mit diesem Schritt ist die flexible Wand vor eindringendem Wasser geschützt. Für den letzten Schritt vor dem Fliesen ist mit einer Trocknungszeit von einer Stunde zu rechnen. Dies ist allerdings nur eine Richtzeit.

Achten Sie dabei auf die Anweisung des Herstellers! Nun ist Ihre neu errichtete Trockenbauwand im Bad fertig zum Gestalten. Eine Trockenbauwand lässt sich genau wie eine Massivwand gestalten. Wenn Sie sich für Fliesen entscheiden, stellt das bei einer Trockenbauwand kein Problem dar.

Die Gestaltung der Trockenbauwand im Bad kennt keine Grenzen

Erst einmal werden die Rückstände der Spachtelmasse beseitigt. Dabei hilft es am besten, wenn Sie diese abschleifen. Achten Sie hierbei darauf, dass die Gipskarton-Wand nicht angeraut wird. Grundieren Sie die Wand mit einem geeigneten Grundiermittel, um einen besseren Halt für die Fliesen zu erhalten.

Nachdem das Mittel getrocknet ist, wird mit dem Fliesen begonnen. Fliesen Sie die Wand nur halbhoch, wird die andere Hälfte der Trockenbauwand im Bad mit einem speziellem Putz verputzt. Dafür eignet sich auch Außenputz. Dieser ist zwar meist grobkörniger, verleiht der Wand allerdings eine schöne Struktur. Achten Sie bei jedem Putz darauf, dass dieser Feuchtigkeit und Nässe absorbiert.

Wenn der Putz getrocknet ist, wird die restliche Wand mit geeigneten Farben gestrichen. Normale Anstrichstoffe eignen sich für einen Feuchtraum, wie dem Bad nicht. Die Bildung von Schimmel und Wasserflecken wird dadurch begünstigt. Stattdessen eignen sich Farben, die speziell für Feuchträume sind. Diese lassen sich mühelos reinigen und ein Eindringen von Nässe ist ausgeschlossen.

2. Arten von Trockenbauwänden

Tipp zum Bau informiert Sie gerne zum Thema Trockenbauwand im Bad.

Es gibt verschiedene Arten von Trockenbauwänden für Ihr Bad.

Bei der Trockenbauwand gibt es einige verschiedene Varianten. Wichtig ist, dass Sie sich informieren, welche für Ihr Vorhaben geeignet ist.

Hier finden Sie die verschiedenen Varianten:

    • Einfachständerwand mit Metallkonstruktion (80-130mm). Die Beplankung ist beidseitig einlagig. Sie bietet keinen erhöhten Schallschutz. Ab einer Stärke von 100-160 mm ist die Beplankung beidseitig zweilagig. Bei Stärken von 125-175 mm ist eine Beplankung beidseitig dreilagig möglich.
    • Holz-Doppelständerwände mit einem erhöhtem Schallschutz (175 -240mm) bestehen aus zwei Platten. Die Unterkonstruktion besteht aus Querhölzern und Holzständern, die versetzt voneinander angeordnet sind. Diese Trockenbauwand ist mechanisch entkoppelt.
  • Holz-Einfachständerwand mit Vorwandkonstruktion. Das Gerüst besteht aus dem Rohstoff Holz. Ähnlich wie eine Einfachständerwand (85-130 mm) ist die Beplankung beidseitig einlagig. Bei einer Stärke von 110-160 mm ist die Beplankung beidseitig zweilagig. Bei einer Stärke von 135-175 mm ist eine Beplankung beidseitig dreilagig möglich.

Trends bei Trockenbauwänden im Bad

In den letzten Jahren hat der Trend bei Trockenbauwänden stark zugenommen. Denn diese Art zu bauen ist unkompliziert und schnell umzusetzen. Durch den geringen Bauaufwand und den somit niedrigen Baukosten ist die Trockenbauwand eine hervorragende Alternative.

Sie lässt sich schnell errichten und es werden keine weiteren Geräte benötigt. Durch ihre einfache Konstruktion wird die Wand innerhalb von Stunden aufgestellt.

3. Kosten einer Trockenbauwand im Bad

Die Kosten setzen sich aus Material und Arbeitsaufwand zusammen. Zusätzliche Anschaffungen von Geräten entfallen meist. Die Trockenbauwand benötigt keine weiteren Gerätschaften, wie zum Beispiel einen Betonmischer. Dadurch dass die Wand ohne zusätzliche Materialien errichtet wird, ist dies eine kostengünstige Variante.

Die Preise orientieren sich an den Maßen, der Stärke und dem Rohstoff, aus dem die Trockenbauwand besteht.

4. Fördermöglichkeiten für Trockenbauwände im Bad

Tipp zum Bau informiert Sie über Fördermöglichkeiten bezüglich einer Trockenbauwand im Bad.

Die KfW vergibt Kredite und Zuschüsse für den Aufbau einer Trockenbauwand in Ihrem Bad.

Wenn Sie sich für eine Trockenbauwand entscheiden, erkundigen Sie sich, welche Fördermöglichkeiten Sie möglicherweise erhalten. Erst einmal ist der Trockenbau keine Baumaßnahme, die Förderungen erhält. Dennoch werden teilweise Sanierungsmaßnahmen bezuschusst. Dies beinhaltet Schalldämmungen oder wenn neue Leitungen verlegt werden.

Die KFW vergibt hierzu den Kredit 151, 152 und den Zuschuss 430, wenn eine Gewinnung von Energieeffizienz nachgewiesen wird.

    • KFW 430: Zuschuss von 20% (max. 10.000€) der Kosten für Einzelmaßnahmen bzw. pro Wohneinheit. Zuschuss bis zu 40% der Kosten für eine komplette Energieeffizienz-Sanierung (48.000€ pro Wohneinheit).
  • KFW 152: zinsgünstiger Kredit bei Einzelmaßnahmen (Dämmung), Tilgungszuschuss von bis zu 20%, aber 10.000€. Maximale Kreditvergabe von 50.000€.
  • KFW 151: zinsgünstiger Kredit bei Sanierung (Dämmung), Tilgungszuschuss von 20% bis 40% des Kreditbetrages, max. 48.000€. Kreditsumme bis zu 120.000€ möglich.

5. Vorteile und Nachteile einer Trockenbauwand im Bad

Im Folgenden sind die Vorteile und Nachteile einer Trockenbauwand im Bad für Sie aufgeführt:

VorteileNachteile
Geringe Bauzeit.Keine tragfähigen Wände.
Keine Trockenzeit (beim Errichten).
Flexible Platzierung.
Flexible Installation.
Niedrige Kosten.

6. Umweltbilanz von Trockenbauwänden

Tipp zum Bau informiert Sie gerne zum Thema Trockenbauwand im Bad und Umweltbilanz.

Trockenbauwand im Bad – neue natürliche Rohstoffe, die die Umwelt nicht belasten.

Durch die ständige Weiterentwicklung der Trockenbauwand gibt es mittlerweile Materialien, welche auf pflanzliche Rohstoffe basieren. Metallkonstruktionen werden durch Holzkonstruktionen ersetzt.

Zur Beplankung gibt es alternative Rohstoffe, wie z.B. Holzwerkstoffplatten, Schilfrohrplatten, Strohplatten, Lehmbauplatten und Holzfaserplatten. Die Materialien sind aus ökologischer Sicht für die Umwelt und den Menschen nicht belastend.

Dennoch ist diese Form von Trockenbauwänden noch eher eine Seltenheit. Meist werden historische Gebäude, welche unter Denkmalschutz stehen, mit natürlichen Rohstoffen saniert.


7. Fazit

Selbst für einen kleinen Geldbeutel bietet eine Trockenbauwand eine ausgezeichnete Investition. Es gibt viele Vorteile, welche für eine Trockenbauwand im Bad sprechen: Kostensparend, schneller Aufbau und eine hervorragende Alternative zur Massivwand. Kurzum: Die Trockenbauwand ist eine Erfindung, die das Leben im Bauwesen erleichtert.

8. Warum eine flexible Wand?

Die Frage lässt sich einfach beantworten. Die Trockenbauwand besteht aus einem einfachen Konstrukt:

  • Metallständerwerk.
  • Holzständerwerk.

Erst einmal ist es wichtig, dass Sie wissen, wo sich der Einsatzbereich der flexiblen Wand befindet. In Feuchtraumbereichen ist es natürlich sinnvoll, auf ein Metallständerwerk zurückzugreifen. Für trockene Räume eignen sich Holzständerwerke.

Achtung! Gipskartonplatten verlieren an Festigkeit, wenn sie ständig Feuchtigkeit und Nässe ausgesetzt werden. Deswegen ist es von Vorteil, imprägnierte Gipskartonplatten zu verwenden.

Weitere Materialien, die sich für den Einsatz im Bad eignen:

  • Zementfaserplatten.
  • Leichtbauplatten.

Dies ist allerdings nur ratsam, wenn die Platten später verfliest oder verputzt werden.

9. Verschiedene Modelle für eine Trockenbauwand

Trockenbau - Gipskartonwand

Es gibt verschiedene Modelle der Trockenbauwand.

Durch Ihre vielseitigen Einsatzbereiche wurden die Materialien in den letzten Jahren angepasst. Die Trockenbauwand kam früher nur in Wohnbereichen zum Einsatz. Heute findet sie auch in Feuchträumen wie Bad und Keller Verwendung.

In trockenen Wohnbereichen wird meist auf Holz-Doppelständerwand mit Vorwandkonstruktion gesetzt. Ihr Gerüst besteht aus Holz und ist bestens geeignet, um in Wohnbereichen neuen Raum zu schaffen. Für einen Einsatz im Bad eignet sich eine Metallkonstruktion.

Falls Sie vorhaben, Armaturen anzubringen, achten Sie auf die Stärke der Platten. Diese gibt es in verschiedenen Ausführungen. Die Beplankung spielt hierbei eine tragende Rolle. Je nach Beplankung, ist das Anbringen von  Sanitärobjekten wie ein Waschtisch kein Problem.

10. Das A und O für eine Trockenbauwand im Bad

Wenn das Gestell errichtet ist, werden Kanten und Ecken mit einer wasserabweisenden (imprägnierten) Spachtelmasse versiegelt. Dies bietet Schutz vor Eindringen von Nässe und Feuchtigkeit!

Für eine Trockenbauwand im Bad eignen sich am besten imprägnierte Materialien. Dadurch vermeiden Sie eine spätere Schimmelbildung.

11. Verbergen von Installation

Hierbei ist eine DIN 68935 (öffentliche Einrichtungen und Mietwohnungen) vorgegeben. Achten Sie an die angegebene Mindesthöhe (85-95cm), wo Sie die Anschlussarmaturen anbringen. Die Anschlussleitungen von Kaltwasser werden links angebracht. Die Warmwasserleitung findet ihren Platz rechts. Bei früheren Bauten wurden die Anschlussleitungen hin und wieder vertauscht.

Wenn Sie ein altes Bad sanieren, prüfen Sie ob die Leitungen richtig platziert wurden. Ist Ihre Installation nun ordnungsgemäß angebracht, wird diese mit imprägnierten Platten verkleidet.

12. Der genaue Ablauf für die flexible Wand im Bad

Hier finden Sie die einzelnen Arbeitsschritte in Stichpunkten vor:

  • Planung, in der Sie die Wand errichten.
  • Anschaffung der geeigneten Materialien (Metallständerwerk und imprägnierte Rigipsplatten).
  • Dichtungsfolie (flüssig) dort anbringen, wo Sie das Metallkonstrukt errichten.
  • Verschrauben der Profile mit ausreichend Abstand.
  • Installationen anbringen (unter Beachtung der DIN-Richtlinien).
  • Gerüst mit den vorgesehenen Platten versehen.
  • Die Platten mit Schrauben an dem Metallkonstrukt befestigen.
  • Ecken und Kanten mit spezieller Spachtelmasse versiegeln.

13. Eine Gestaltung ohne Grenzen

Die Wand steht und Sie brauchen noch einen besonderen Hingucker? Kein Problem! Wie wäre es mit einer Nische? Selbst das ist kein Problem. Verschönerungen lassen sich auch im Nachhinein in die gesetzte Wand mühelos anbringen.

Selbst die Oberflächengestaltung ist bei einer Trockenbauwand frei gestaltbar. Trockenbauwände lassen sich wie Massivholzwände gestalten. Nach dem Trocknen schleifen Sie die Spachtelstellen glatt. Achten Sie hierbei darauf, dass Sie die Wand nicht anrauen. Grundieren Sie die Oberfläche je nachdem, welche Gestaltung Sie vornehmen. Ist die Vorbehandlung geschafft, steht der Gestaltung nichts mehr im Weg.

Für Anstriche eignen sich Dispersionsfarben. Weniger ratsam ist ein Streichen mit Farben auf Mineralbasis wie Silikatfarben. Entscheiden Sie sich hingegen für das Tapezieren, sind handelsübliche Tapeten dafür geeignet.

Durch das Grundieren wird die Wand nicht beschädigt, wenn Sie später neu tapezieren. Für das Fliesen eignen sich Keramikfliesen, Mosaiksteine und Steinzeug Fliesen. Das Verfugen der Fliesen erfolgt mit Fugenmaterial auf Zementbasis. Sie sehen, gestalterisch gibt es bei einer Trockenbauwand keine Grenzen!

14. Ausführungen und Größen von Nischen

Dabei ist zu beachten, dass die Nischen aus einem wasserdichten Material bestehen.

  1. Messen Sie die Maße Ihrer Nische aus und zeichnen Sie diese nun an.
  2. Benötigte Werkzeuge sind Wasserwaage, Meterstab und Bleistift.
  3. Schneiden Sie die markierte Stelle nun aus der Trockenbauwand aus.
  4. Danach bestreichen Sie die ausgeschnittene Stelle mit einer flüssigen Dichtungsfolie.
  5. Ein Verschrauben der Nische in der Trockenbauwand ist nicht ratsam. Kleben Sie die Nische mit einem wasserabweisenden Kleber in das ausgeschnittene Loch.
  6. Danach wird die eingesetzte Nische mit der bereits angewendeten Spachtelmasse versiegelt.

15. Der historische Hintergrund des Trockenbaus

Der Trockenbau fand seinen Beginn in den USA. Im Jahre 1890 meldete der Amerikaner Augustine Sackett ein Patent an. Die heutigen Rigips-Platten wurden unter den Namen Sackett-Platten bekannt.

Dennoch vergingen Jahre bis die Sackett-Platten in Produktion gingen. Die amerikanische Firma U.S Gypsum startete 1916 die erste Serienproduktion. Der Aufbau der Platten war, wie auch heute, Gips, der durch Kartonagen gepresst wurde. Der Vorteil an dieser flexiblen Wand war, dass auf wasserhaltige Baustoffe verzichtet wurde. Stattdessen wurden die Platten, wie auch zur heutigen Zeit, genagelt, verschraubt und verklebt.

Im Jahre 1938 begann in Riga die erste Produktion der Gipskarton-Platten unter der Bezeichnung Rigaer-Gips. Daher leitet sich der heutige Namen Rigipsplatten ab. Die Produktion der Trockenbauplatten in Deutschland begann nach der Beendigung des zweiten Weltkrieges. In den 1960er Jahren wurde der Trockenbau in Deutschland ein fest etablierter Baubegleiter.

16. Beispiele für die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten

Die Einsatzbereiche für eine Trockenbau sind grenzenlos. Oft finden Sie in Neubauten von Eigenheimen und Mehrfamilienhäuser Anwendung.

  • Erschaffung von Installationswänden und Hohlräumen.
  • Abhängungen von Decken, mit Einbau von Beleuchtungssystemen.
  • Einsatz in Feuchtraumbereichen.
  • Dekorative Verkleidung von Decken.
  • Baulich dekorative Erschaffung von Umrandungen wie einem großen Bücherregal.

17. Modernisierung und Renovierung von Bestandsobjekten

Die Trockenbauwand findet allerdings nicht nur bei Neubauten Anwendung. Selbst bei sanierungs-bedürftigen Objekten oder renovierungs-bedürftigen Altbauten erfreut sich die Trockenbauwand großer Beliebtheit. Verschiedene Anwendungsbereiche sind:

  • Energieeffiziente Renovierungen (z.B. Dämmung).
  • Modernisierung von Bad und Kellerräumen (Feuchträumen).
  • Nachträgliche Aufrüstung zur Schalldämmung.
  • Rekonstruktion von Wänden.
  • Schaffung von neuem Wohnraum durch einen Ausbau von Dach und Kellerräumen.
  • Beseitigung von baulichen Schäden.

18. Ein unverzichtbarer Helfer

Wie Sie anhand der oben genannten Beispiele sehen, ist die Trockenbauweise ein nicht wegzudenkender Bauhelfer. Der Einsatzbereich der flexiblen Wand ist vielseitig. Dadurch ermöglicht der Trockenbau, Anforderungen wie Wärme, Schall, Kälte und Feuchtigkeit zu erfüllen.

Der Trockenbau hat in den letzten Jahrzehnten durch seine Einfachheit an Zuwachs bekommen. Die kostengünstige Montagebauweise findet in vielen Bereichen ihren Einsatz. Beispiele hierfür sind Sanierungsmaßnahmen für denkmalgeschützte Gebäude, öffentliche Gebäude, Mietwohnungen oder das Eigenheim. Der Trockenbau ist seit jeher ein Begleiter des modernen Bauens.

19. Fazit

Egal, wo Sie den Einsatzbereich der Trockenbauwand wünschen. Die Vielseitigkeit, die auf individuelle Wünsche angepasst ist, kennt durch die Trockenbauwand keine Grenzen. Seitdem es diese Alternative zu den Massivwänden gibt, hat sich die Trockenbauwand gut bewährt. Mit einer Trockenbauwand sind der Vielseitigkeit keine Grenzen gesetzt. Sie ist für jedes Vorhaben bestens geeignet.

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