Gipskartonwand

Gipskartonwand – Kinderleicht aufstellen und verputzen

Sie sehnen sich nach einer Veränderung in Ihren vier Wänden? Dann sind Trockenbauwände aus Gipskartonplatten die geeignete Lösung. Kinderleicht lassen sich Räume mit einer Gipskartonwand umgestalten und unterteilen.

Die richtige Anwendung von Bauplatten

1. Wände aus Gipskartonplatten

Bei Tipp zum Bau erfahren Sie alles zur Gipskartonwand.

Für die Gipskartonwand gibt es unterschiedliche Plattentypen.

Die Möglichkeiten, die Ihnen Gipskartonplatten bieten, sind nahezu unbegrenzt. So ist es nicht verwunderlich, dass der trockene Innenausbau immer beliebter wird.

Für jeden das Richtige

Die Auswahl an Gipskartonplatten ist groß. Zum Beispiel können Sie zwischen unterschiedlichen Plattentypen und -stärken wählen. Für welche Variante Sie sich entscheiden, hängt von der geplanten Raumnutzung ab. Aus ihr ergeben sich jeweils andere Anforderungen an Schall- und Brandschutz sowie an Wärmedämmung und Feuchtigkeitsschutz.

Wollen Sie beispielsweise Ihr Badezimmer mit einer Gipskartonwand unterteilen, so benötigen Sie eine Platte, die einen hohen Schutz vor Feuchtigkeit gewährleistet.

Was das Wort „trocken“ in der Bezeichnung Trockenbau bedeutet

„Trocken“ heißt, dass die Materialien ohne Zement verarbeitet werden. Dieser muss bei herkömmlichen Wänden vor der Verarbeitung erst nass angerührt werden.

Bei Ihrer Gipskartonwand müssen Sie nur das Material zum Verfugen und den Ansetzbinder mit Wasser vermengen. Dieser wird für das unmittelbare „Verkleben“ von Gipskartonplatten auf Rohwände – auch Trockenputz genannt – benötigt.
Das macht den Trockenbau zu einer sauberen Sache. Sie können deshalb die Bauarbeiten an Ihrer Gipskartonwand in einem voll eingerichteten Haus mühelos durchführen.

2. Vorteile einer Gipskartonwand – Schnell und sauber

Tipp zum Bau erklärt Ihnen die Vorteile einer Gipskartonwand.

Mit Gipskartonplatten haben Sie viele Möglichkeiten.

Ob Sie Ihr Zuhause umbauen, bestehende Grundrisse verändern oder Wände isolieren – mit Gipskartonplatten geht das spielend einfach. Und das Beste ist: Der Aufwand für eine Gipskartonwand ist sehr gering.

Die Gipskartonplatten machen’s möglich. Mit ihr bringen Sie ganz einfach optimale Wand- und Deckenverkleidungen an oder lassen ganz neue Wände und Raumteiler entstehen.

Wohlfühlen mit Gips

Gips bietet Ihnen enorme Vorteile, vor allem, was seine bauphysikalischen Eigenschaften betrifft.:

  • Die offenen Poren des Materials nehmen die Luftfeuchtigkeit im Raum auf und geben sie bei steigenden Temperaturen wieder ab.
  • Gipskartonplatten regulieren selbstständig die Luftfeuchte und tragen so zu einem angenehmen Raumklima bei.
  • Doch diese Gipskartonwände haben noch mehr zu bieten. Da ist zunächst die niedrige Wärmeleitfähigkeit. Das bedeutet: Auch im Winter geht Ihnen keine Wärme verloren.
  • Zudem hat das Material eine geringe Oberflächenleitfähigkeit: Es kommt zu keiner elektrischen Aufladung und auch Staub wird weniger angezogen.

Leicht, leichter, Gipskartonwand

Diese Gipskartonwand hat es in sich. Die einzelnen Gipskartonplatten sind jedoch relativ leicht. Sie erledigen den Transport zum Einsatzort ohne große Mühe. Zudem haben Sie die Möglichkeit, Ihre Wände mit Gipskartonplatten an beinahe jeder beliebigen Stelle zu errichten.

Nicht nur das minimale Gewicht der Gipskartonplatten überzeugt, sondern auch die geringe Wanddicke. Denn verglichen mit Massiv-Wänden sind Trockenbauwände um einiges dünner.

So besteht eine Standardwand aus 12,5 mm starken Gipskartonplatten und einem 100 mm dickem Ständerprofil. Bei einer beidseitigen Beplankung ergibt sich daraus eine Gesamtdicke von 125 mm und ein Gewicht von 18,5 kg/m². Im Vergleich dazu wiegt eine Massiv-Wand bei einer Dicke von 240 mm etwa 410 kg/m².

Mehr Raumfläche dank der Gipskartonwand

Wände aus Gipskartonplatten stehen ihren massiven Verwandten in nichts nach.:

  • Die geringe Dicke der Gipskartonwand hat auch einen nützlichen Nebeneffekt: Sie gewinnen Raumfläche.
  • Aus baubiologischer Sicht ist Gips ebenfalls sehr zu empfehlen. Er enthält keine Schadstoffe.
  • Wie das Wort „trocken“ schon sagt, müssen Sie bei einer Trockenwand nicht erst den Zement nass anrühren. So ist es ausgeschlossen, dass Feuchtigkeit in Ihre Baustelle kommt.

So funktioniert’s…

im Trockenbau verwendet man in der Regel eine so genannte beidseitige Beplankung. Das bedeutet, dass auf einer Metallkonstruktion von beiden Seiten Gipskartonplatten angebracht werden. Ein freier Bereich entsteht zwischen den Wandplatten.

Besonders gut eignet sich dieser Hohlraum, um dort Materialien zum:

  • Wärmeschutz
  • Feuchtigkeitsschutz
  • und Schallschutz anzubringen.

Sie können hier auch Steckdosen installieren und Ihren Kabelsalat einfach in der Wand verschwinden lassen.

Im Handumdrehen steht die Gipskartonwand

Schaffen Sie neue Räume in kürzester Zeit oder verändern und verbessern Sie Ihre alten. Mit den Bauplatten steht im Handumdrehen die ganze Wand. Sie lassen sich ganz einfach an die Maße Ihrer Wand anpassen.

Gips ist weich und lässt sich leicht schneiden. Dazu nehmen Sie einfach ein Messer (Cuttermesser) zur Hand und ritzen die Platte ein. An dieser Sollbruchstelle lässt sich die Platte dann kinderleicht über einer geraden Kante sauber brechen.

Aufstellen und loslegen

Bei der Trockenbauweise müssen Sie nicht warten, bis die Oberfläche der Wand getrocknet ist.

Einfach aufstellen und loslegen:

  • Sobald Ihre Gipskartonwand steht, können Sie mit dem Tapezieren anfangen.
  • Aber vergessen Sie nicht, die Fugen zu verspachteln und aushärten zu lassen. So erhalten Sie eine glatte und saubere Oberfläche, auf der Sie gut weiterarbeiten können.

Tapeten oder Fliesen lassen sich ganz einfach an der Wand anbringen. Und auch schwere Lasten trägt eine Gipskartonwand. Die passenden Dübel können Lasten bis zu 50 kg je Dübel halten.

Werden Sie kreativ

Mit dieser Bauweise erzielen Sie die unglaublichsten Ergebnisse. Sie können Fenster oder Durchreichen einsetzen und auch ganze Wandschränke integrieren. Ihrer Kreativität sind mit Gipskartonplatten keine Grenzen gesetzt. Und für den Fall, dass sich Ihre Wünsche ändern: Die Gipswände lassen sich auch ohne großen Aufwand wieder entfernen oder nachträglich verändern.

3. Spezielle Gipskartonwände für spezielle Anforderungen

Tipp zum Bau erklärt Ihnen welche verschiedenen Ausführungen von Gipskartonplatten es gibt.

Gipskartonplatten gibt es in verschiedenen Stärken und Größen, passend zu besonderen Anforderungen.

Ein Kern aus Gips, ein Mantel aus Karton und fertig ist die Gipskartonplatte. Diese bekommen Sie in verschiedenen Stärken und Größen. Je nachdem welchen besonderen Anforderungen der Raum gerecht werden muss, gibt es unterschiedliche Ausführungen. Gipskartonplatten sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich und erfüllen jeweils spezielle Aufgaben:

  • Feuchtigkeitsschutz
  • Brandschutz
  • Schallschutz
  • Verkleiden von runden Oberflächen
  • Wände, die hohen mechanischen Belastungen ausgesetzt sind.



Der Aufbau einer Gipskartonwand

  • Um eine Gipskartonwand zu errichten, erstellt man zunächst eine Unterkonstruktion mit Metallprofilen. Diese bestehen aus einem Rahmenprofil und einem Ständerprofil. Am Boden wird ein Dichtungsband angebracht.
  • Nun verschrauben Sie die Gipskartonplatten von der ersten Seite an der Konstruktion.
  • Durch diesen Aufbau entsteht ein Hohlraum zwischen den beiden Seiten der Gipskartonplatten. Diesen können Sie hervorragend nutzen, um dort Kabel unterzubringen oder Dämmmaterialien einzufügen.
  • Anschließend beplanken Sie die zweite Wandseite.
  • Zum Abschluss verspachteln Sie die Längs- und Querfugen sowie die eingelassenen Schrauben. Fertig ist die Gipskartonwand!

Platten an die Wand

Auch zum Verputzen und Verkleiden von bereits bestehenden Innenwänden oder Dachschrägen eignen sich Gipsplatten besonders gut.

Hierbei kommen zwei Methoden in Frage:

  • Entweder kleben Sie die Gipskartonplatten direkt mit Ansetzbinder auf die bestehende Wand.
  • Oder Sie verschrauben sie auf einer Unterkonstruktion.

Was ist Gips?

Man nehme Calciumsulfat und Wasser, mische das Ganze gut durch. Und was kommt dabei heraus? Genau: Gips.

Gips gibt es schon seit etwa 200 Millionen Jahren. Er ist ein altbewährter Baustoff und ein reines Naturprodukt.
Lange wurde ausschließlich Gips verarbeitet, der sich im Laufe der Jahrtausende im Boden abgelagert hat. Seit einigen Jahren wird in Deutschland aber auch der so genannte „neue Gips“ oder „REA-Gips“ verwendet.

Die Abkürzung „REA“ steht für Rauchgas-Entschwefelungs-Anlagen. Mit diesen Anlagen wurden in den letzten Jahren alle Kohlekraftwerke ausgestattet, um die gesetzlichen Anforderungen zur Reinhaltung der Luft zu erfüllen. Diese Rauchgasreinigung funktioniert mit dem Nasswaschverfahren. Hierbei verbinden sich Kalk und Schwefeloxid zu reinem Gips.

Und das Beste ist: Der so entstandene Gips hat die gleichen Eigenschaften und Vorteile wie der Naturgips. Durch die Verwendung von „REA-Gips“ ist es möglich, die natürlichen Gipsressourcen zu schonen. Somit ist Ihre Gipskartonwand umweltfreundlich. Sie spart die Ressourcen und hält Ihren
Wohnbereich energieeffizient.

4. Die Kosten Ihrer Gipskartonwand

Grundsätzlich zählt die Gipskartonwand zu den günstigeren Teilen Ihres gesamten Bau-Projektes. Vor allem die Materialkosten sind hier vergleichsweise gering. Sie berechnen sich etwa wie folgt:

Material
Durchschnittliche Kosten
Gipsplatten3 - 6 € pro qm
Metallkonstruktion3 - 5 € pro qm
Holzkonstruktion4 - 8 € pro qm

Wesentlich höher als die Materialkosten sind die Arbeitskosten Ihres Trockenbauers. Hierfür müssen Sie ca. 35 – 65 € pro Arbeitsstunde und Person bezahlen. Doch es gibt viele Möglichkeiten für Sie, beim Bau der Gipskartonwand Kosten zu sparen:

  • Wenn möglich, beauftragen Sie Ihren Trockenbauer in den Wintermonaten. In dieser Zeit bekommt er meist weniger Aufträge. Demnach verlangt er im Winter meist geringere Preise als während der Hauptsaison in den Sommermonaten.
  • Fragen Sie Ihren Trockenbauer nach Restposten an Gipskartonplatten. Wenn an einer anderen Baustelle Material übrig bleibt, gibt ein Trockenbauer diese meist zu einem günstigen Preis ab.
  • Wählen Sie eine einfache Raumgestaltung ohne extravagante Besonderheiten. Das heißt, halten Sie Ihre Gipskartonwand so simpel wie möglich. So kann ihr Trockenbauer auf Standardmaße zurückgreifen und muss keine teuren Sondermaße für Sie anfertigen.

Wie immer gilt aber auch hier: Der Gesamtpreis Ihrer Gipskartonwand hängt vom Aufwand und Umfang Ihres Vorhabens ab. Lassen Sie sich von Ihrem Trockenbauer einen Kostenvoranschlag geben und fragen Sie ihn nach einem guten Angebot für Sie.

5. Fazit

Sie sehen, die Gipskartonwand ist ein Universal-Element. Sie ist kostengünstig und schnell aufgebaut. Außerdem verursacht sie kaum Schmutz und ist die wohl sauberste Variante eine Wand zu bauen, oder zu verkleiden. Nicht zu unterschätzen ist außerdem die Umweltfreundlichkeit. Umweltschonende Bauweisen sind immer gefragter – und Gipskartonplatten vereinen Einfachheit, Umweltfreundlichkeit und einen guten Preis.

Ideal ist die Gipskartonwand auch für gekonnte Heimwerker. Sie können Ihre Gipskartonplatten nämlich auch selbst anbringen. Mit ein bisschen Geschick funktioniert das sehr gut. Trotzdem sollten Sie sich bewusst sein, dass bei schwierigen Umbauten unbedingt ein Fachmann gebraucht wird.

6.Trockenbauer finden

Sie möchten Ihr Zuhause umbauen, bestehende Grundrisse oder Wände isolieren?

Ihr Trockenbauer aus Ihrer Nähe hilft Ihnen gern.

7. Wo kann ich Gipskartonplatten kaufen?

Sie stellen sich immer noch Fragen zu der Gipskartonwand? Kein Problem. Wir klären für Sie die häufigsten Fragen zu Ihrer Gipskartonwand oder Gipskartonplatten.

Die Gipskartonwand erfreut sich großer Beliebtheit. So ist es kein Wunder, dass sich Gipskartonplatten einfach beschaffen lassen. Generell können Sie die Platten in Baumärkten bestellen. Diese bieten häufig auch eine kostengünstige Lieferung der Gipskartonplatten an. Auf Lager sind sie eher selten vorhanden. Planen Sie also vor.

Eine weitere Möglichkeit ist die Bestellung über das Internet. Gipskartonplatten werden auf vielen Seiten angeboten. Auch hier sollten Sie die Lieferung mit einberechnen. Beachten Sie aber, dass im Internet auch unseriöse Angebote keine Seltenheit sind. Kaufen Sie Ihre Gipskartonplatten nur auf vertrauenswürdigen Websites.

8. Was muss ich über den Brandschutz wissen?

Welchen Brandschutz Sie brauchen, kommt immer auf das Gebäude an. Machen Sie sich vorher bewusst, in welchem Umfeld Ihre Gipskartonwand entsteht. Sollten Sie beispielsweise einen Kamin in der Nähe Ihrer Wand stehen haben, müssen Sie vorsorgen: Sie brauchen Gipskartonwände mit höherem Brandschutz.

Informieren Sie sich vor dem Kauf von Gipskartonplatten, in welche Gebäudeklasse Ihr Objekt fällt. Diese werden nach Höhe und Fläche Ihres Hauses bestimmt. Je nach Klasse sind verschiedene Gipskartonplatten notwendig. Das Gute: Gipskartonplatten gibt es in mehreren Brandschutzklassen. Sie müssen also nicht aufgrund von Brandschutz auf Ihre Gipskartonwand verzichten.

In erster Linie gilt für den Brandschutz, sich zu informieren. Helfen kann hierbei ein Fachberater für Brandschutz. Erst wenn Sie genau wissen, welche Widerstandsklasse Sie brauchen, sollten Sie sich Gipskartonplatten kaufen. Und zwar die, die genau zu Ihren Bedürfnissen passen:

  • Welche Brandschutzklasse benötigen Sie?
  • Befindet sich ein möglicher Brandherd wie Kamin oder Herd in der Nähe?
  • Bei spezifischen Fragen wenden Sie sich an den Fachmann.

9. Gibt es spezielle Schrauben und Dübel für die Gipskartonwand?

Es gibt Schrauben und Dübel speziell für die Gipskartonwand. Wichtig ist, dass Sie diese auch nutzen. Tun Sie das nicht, laufen Sie Gefahr Ihre Wand zu beschädigen. Die vorgesehenen Schrauben und Dübel geben Halt. So können Sie beispielsweise ein Bild problemlos aufhängen – ohne zu fürchten es könnte fallen.

Grundsätzlich gilt: Je höher die Last, desto wichtiger die richtigen Materialien. Achten Sie beim Kauf von Schrauben und Dübeln also darauf, ob sie bei einer Gipskartonwand einsetzbar sind. Somit vermeiden Sie später Schäden sowohl an Ihrer Wand als auch an Ihrem aufzuhängenden Gegenstand.

10. Wie dämme ich meine Gipskartonwand gegen Schall?

Bei Tipp zum Bau erfahren Sie, wie Sie Ihre Gipskartonwand gegen Schall dämmen.

Der Zwischenraum bei Gipskartonplatten wird mit Dämmstoff gefüllt.

Um Ihre Gipskartonwand gegen Schall zu dämmen, ist der Raum zwischen den angebrachten Gipskartonplatten wichtig. Dieser wird beim Schallschutz mit Dämmstoff gefüllt. Zwischen den Gipskartonplatten sollte nämlich kein Hohlraum sein. Der Hohlraum verstärkt nur jegliche Laute, und trägt zu einem hallenden Raum bei.

Beim Schallschutz ist es also wichtig die Zwischenräume der Gipskartonwand auszufüllen und mit dem richtigen Material zu dämmen. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, spezielle Gipskartonplatten für den Schallschutz zu kaufen. Diese dämmen zusätzlich gegen Lärm. Grundsätzlich gilt für einen schallgeschützten Raum:

  • Hohlräume zwischen Gipskartonplatten vermeiden.
  • Dämmung zwischen Gipskartonplatten anbringen.
  • Zusätzlicher Schutz durch spezielle Gipskartonplatten.

11. Was muss ich beim Einriss meiner Gipskartonwand beachten?

Bevor Sie Ihre Gipskartonwand einreißen, statten Sie sich mit Folgendem aus:

  • Maske.
  • Schutzbrille.
  • Handschuhe.
  • Plane zum Abdecken.
  • Schneidwerkzeug.

Maske, Schutzbrille und Handschuhe dienen Ihrem eigenen Schutz. Achten Sie darauf weder den Staub einzuatmen noch sich zu verletzen. Das Entfernen der Gipskartonwand ist ungefährlich, aber lassen Sie dennoch Vorsicht walten. Die Plane legen Sie aus, um Fußboden und Möbel zu schützen.

Nachdem die Sicherheit gewährleistet ist, können Sie folgende Schritte ausführen:

  • Stellen Sie sicher, dass Wasser und Strom ausgeschaltet sind.
  • Entfernen Sie dann die Gipskartonplatten mit dem Schneidwerkzeug.
  • Danach entfernen Sie die Dämmung.
  • Daraufhin wird das Gestell des Unterbaus entfernt. Dies geschieht durch das Lösen der Schrauben von Boden und Wänden.

In den meisten Fällen ist das Entfernen der Gipskartonwand sehr einfach. Trotzdem können Probleme auftreten. Eventuell ist die Wand nicht nach den gängigen Baustandards errichtet. In solchen Fällen richten Sie sich in jedem Fall an den Profi. Möglicherweise sind sogar Tragekonstruktionen während der Arbeit nötig.

12. Wie und wo entsorge ich meine alte Gipskartonwand?

Sobald Sie Ihre Gipskartonwand fachgerecht entfernt haben, stehen Sie vor einem anderen Arbeitsschritt. Denn wie entsorgen Sie am besten Ihre alten Gipskartonplatten? Das kommt ganz auf die Menge des Mülls an. Haben Sie nur kleine Mengen? Kein Problem – Sie entsorgen sie einfach im Restmüll. Die Dämmung sollte allerdings separat entsorgt werden.

Schwieriger wird es allerdings bei größeren Mengen. Diese müssen Sie durch ein Entsorgungsunternehmen entfernen lassen. Das bedeutet: Container- und Entsorgungskosten. Die Gipskartonwand abzureißen ist also noch mit möglichen Kosten verbunden, die Sie im Hinterkopf behalten sollten. Informieren Sie sich außerdem vor Ort, da die Entsorgung nach örtlichen Vorschriften abweicht.

13. Wie repariere ich Löcher in meiner Gipskartonwand?

Tipp zum Bau erklärt Ihnen wie Sie mit einem Loch an der Gipskartonwand umgehen.

Verspachteln Sie ein Loch an der Gipskartonwand.

Jetzt ist es doch passiert. Ihre Gipskartonwand hat ein Loch. Das passiert etwa durch falsches Aufhängen von Bildern oder durch Möbel. Sie müssen deshalb nicht sofort die betroffenen Gipskartonplatten auswechseln.

Gipskartonplatten lassen sich ganz einfach verspachteln. Sie können die handelsübliche Spachtelmasse verwenden. Einfach mit einem Dispersionsspachtel aus Metall auftragen und glattstreichen. Schon ist Ihre Gipskartonwand wieder intakt.

14. Ich möchte Türen in meiner Gipskartonwand installieren – Wie gehe ich vor?

Sie möchten in Ihre Gipskartonwand Türen installieren. Das ist kein Problem, solange Sie wissen, worauf Sie achten müssen:

  • Überlassen Sie die Arbeiten einem Fachmann.
  • Achten Sie auf die Schwere der Türen. Leichte Türen sind bis 25 kg, mittelschwere bis 35 kg und schwere Türen über 35 kg schwer.
  • Achten Sie auch auf Höhe von Gipskartonwand und Türrahmen – diese müssen kompatibel sein. Das heißt, der Türrahmen sollte kleiner sein als die Wand.
  • Je nach Schwere und Größe der Türen benutzen Sie passende Stützen und Profile.
  • Bei großen Türen muss eventuell ein Nachweis vom Statiker erbracht werden.

15. Wasserschaden – was jetzt?

Tipp zum Bau zeigt Ihnen, wieso Wasserschaden an einer Gipskartonwand gefährlich ist.

Durch Feuchtigkeit entsteht Schaden an Ihrer Gipskartonwand.


Wasserschaden wünscht man niemanden. Denn der hat es in sich. Auch was Ihre Gipskartonwand betrifft ist ein Wasserschaden gefährlich. Aber was tun, wenn es doch mal passiert ist?

Am besten lösen Sie die Verkleidung, denn erst dann werden Sie sich über das ganze Ausmaß bewusst. Hier gilt es schnell zu handeln. Setzt sich die Feuchtigkeit erst einmal fest, ensteht Schimmel und noch mehr Schaden wird angerichtet. Auf Nummer sicher gehen Sie, indem Sie einen Bautrockner engagieren. Dieser kann sicherstellen, dass keine Mängel zurückbleiben. In schlimmen Fällen ersetzen Sie besser die Gipskartonplatten.

16. Kann ich meine Gipskartonwand auf Parkett oder Laminat bauen?

Sie möchten eine neue Gipskartonwand einziehen und haben schon einen Bodenbelag wie Laminat oder Parkett? Diesen wollen Sie natürlich nicht zerstören. Leider ist das die einzig wirksame Methode.

Sie haben zwar die Möglichkeit die Gipskartonwand auf Laminat zu bauen, doch ist das keine langfristige Methode. Die Gipskartonwand wird an Boden sowie an den Seiten der Wand festgeschraubt. In diesem Fall wird ihr Boden zwar nicht beschädigt, jedoch fehlt der neu eingezogenen Wand Stabilität. Mit einer Gummimatte wird zwar vorläufig Abhilfe geschafft, doch das ist definitiv keine langfristige Lösung. Mit folgenden Mängeln müssen Sie rechnen:

  • Mangelhafte Stabilität.
  • Schlechter Schallschutz.
  • Kratzer auf Laminat und Parkett.

Die einzig langfristige Methode ist tatsächlich, Ihren vorhandenen Boden an den benötigten Stellen zu entfernen. So treten keine Mängel auf. Hierbei muss auch der Estrich entfernt werden, da die Gipskartonwand am Boden darunter befestigt wird.

17. Was kann ich an meiner Gipskartonwand befestigen?

Grundsätzlich können Sie fast alles an Ihrer Gipskartonwand befestigen. Achten Sie aber auf die korrekten Dübel und Schrauben. Verwenden Sie diese nicht, kann die Wand reißen und Ihre Bilder oder Fernseher fallen herunter.

Wenn Sie lieber auf Nummer sicher gehen, dann hängen Sie darauf leichtere Gegenstände auf. Denn die Gipskartonplatten werden nur auf die Unterkonstruktion angebracht. Dadurch haben schwere Gegenstände weniger Halt an der Wand.

18. Ist eine Unterkonstruktion wirklich notwendig?

Die Antwort ist einfach: Bauen Sie eine neue Gipskartonwand? Dann brauchen Sie auf jeden Fall eine Unterkonstruktion. Ohne sie können die Gipskartonplatten nirgendwo angebracht werden. Die üblichsten Unterkonstruktionen bestehen aus Metall, aber auch Holzkonstruktionen sind möglich.

Nutzen Sie die Gipskartonplatten hingegen zum Verkleiden, ist keine weitere Unterkonstruktion nötig. Ihre bestehende Wand übernimmt diese Funktion.

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