Tresor

Tresor – eine sichere Verwahrungs-Möglichkeit

Tresore oder auch ‚Safes‘ gibt es heute in allen Größen und Variationen. Vom Mini-Tresor bis hin zum Wandtresor haben Sie etliche Optionen. Eine gut durchdachte Wahl ist hierbei das A und O. Finden Sie den passenden Safe, erhöht das Ihr Sicherheitsgefühl beim Verlassen des Hauses. Lesen Sie hier alles Wissenswerte zu den verschiedenen Arten von Tresoren. Und erhalten Sie nützliche Tipps zur Sachversicherung.

1. Der Tresor für Ihr Zuhause

Gegenstände mit einem hohen materiellen oder emotionalen Wert gehören angemessen verwahrt. So ist sichergestellt, dass Sie Ihr Hab und Gut immer zur Hand haben. Dafür verwenden Sie im besten Fall einen passenden Tresor. Dieser an Ihre persönlichen Bedürfnisse anpassbar und gewährleistet Sicherheit für Ihre liebsten Habseligkeiten. Mit einem Tresor beschenken Sie sich mit zusätzlicher Sorgenfreiheit. Nun haben Sie Gewissheit, dass Ihre Wertgegenstände sicher verstaut sind. Unabhängig davon, ob es sich um private oder geschäftliche Gegenstände handelt. Alles ist sicher und gut verwahrt. Auf diese Weise sind auch vertrauliche Informationen gut unter Verschluss. Sichern Sie sich entsprechend Ihrer Anforderungen mit einem Tresor ab.

2. Sichern Sie Wertsachen in Ihrem Tresor

Der Tresor bewahrt Ihre Wertsachen sicher auf bei Tipp zum Bau.

Ein Tresor Zuhause schützt Ihre Wertgegenstände vor Diebstahl.

Für viele gehört der Tresor zum Inventar eines Unternehmers oder wohlhabenden Haushalts. Schließlich sind diese in Besitz von besonders wertvollen und schützenswerten Wertgegenständen. Doch dieses Vorurteil greift etwas zu kurz. Gemeinhin herrscht die Vorstellung vor, dass ausschließlich folgende Dinge in einen Safe gehören:

  • Schmuck.
  • Schlüssel.
  • Bargeld.
  • Edelsteine.
  • Edelmetalle.

Sicherlich ist es sinnvoll, die genannten Gegenstände sicher zu verwahren. Insbesondere da ihr materieller Wert verhältnismäßig hoch ist. Trotzdem gibt es darüber hinaus Habseligkeiten, die ebenfalls besser im Tresor aufbewahrt sind. Hierbei handelt es sich um Dinge, die in den meisten Haushalten zu finden sind. Zu diesen gehören unter anderem:

  • Wichtige Kaufquittungen von erheblichen Ausgaben.
  • Notariell beglaubigte Dokumente und Urkunden, sowie Original-Verträge.
  • Der Fahrzeugbrief (niemals im Auto verwahren!).
  • Zollpapiere.
  • Bescheide.
  • Gerichtsurteile.
  • Versicherungspolicen.
  • Bilanzen.
  • Private Fotos und Videos, mit emotionalem Wert.

Auch bei diesen Sachen ist eine vor unbefugtem Zugriff sichere Aufbewahrung ratsam. Damit entwickelt ein Safe nicht ausschließlich für Vermögende oder Unternehmen eine essenzielle Bedeutung. Sondern er spielt auch für jede Privatperson eine wichtige Rolle. Insbesondere wenn es darum geht, Dokumente und Wertsachen aufzubewahren und zu schützen.

Ob Schmuck, Sammlungen, Zeugnisse oder andere private Gegenstände: Viele Dinge sind unersetzbar und haben daher einen großen persönlichen Wert. Der Verlust solcher Habseligkeiten ist nicht nur schmerzhaft, sondern auch oft teuer.

Unternehmen haben in besonderem Maße darauf zu achten, dass wichtige Unterlagen angemessen verschlossen sind. Die Offenlegung von Patenten, Daten, Verträgen, Geschäfts-Unterlagen oder Quellcodes durch Unberechtigte ist zu vermeiden.

Ein Tresor schützt Ihre Wertsachen vor mehr als nur Diebstahl oder Spionage. Feuer, Wasser und übermäßige Feuchtigkeit sind ebenfalls eine ernstzunehmende Gefahr. Es geht also um mehr als nur Unbefugte, die versuchen sich Zugang zu verschaffen.

Falls die entsprechenden Besitztümer zum alltäglichen Gebrauch verfügbar zu sein haben, hilft ein Home-Safe. Die einmalige Investition in einen Tresor für Ihr Zuhause ist hier eine gute Option. Somit sind Sie frei von Öffnungszeiten und Bankpersonal und sparen sich die Mietkosten. Zumal Sie so Ihre teuersten Habseligkeiten mit sich unter demselben Dach haben.

Schützen Sie Ihre Wertgegenstände mit ein- oder mehrwandigen Tresortüren aus Stahl. Verstärken Sie diese mit Isolierstoffen, Kunststoffen und am besten mit Beton für maximale Sicherheit.

Abhängig davon wie sicher Ihr Tresor zu sein hat, wählen Sie ein entsprechendes Modell. Wie etwa eine Ausführung, die zusätzlich mit weiteren Stoffen verstärkt ist. Etwaigen Einbrechern gelingt es so nicht, Ihren Tresor aufzubrechen. Ihre Besitztümer befinden sich vor ihnen in Sicherheit.

3. Nutzungsformen von Tresoren

Nicht alle Tresore sind für jeden erdenklichen Zweck geeignet. Neben Wertschränken gibt es unter anderem gesonderte Daten- und Mediensafes. Diese sind speziell dazu konzipiert, sensible Medien und deren Inhalte aufzubewahren. Hier verwahren Sie wichtige Dokumente, welche in digitaler Form auf einem beständigen Datenspeicher vorliegen.

Die Datensicherungs-Schränke schützen ihren Inhalt durch spezielle Abdichtungen vor Feuer, Rauch und Wasser. Es handelt sich hierbei also um eine Sonderform des Tresors mit einer konkreten Funktion. In diesem sind elektronische Daten sicherer als in einem regulären Safe.

Sinnvoll ist, sich vorher bewusst zu machen, welchen Inhalt Ihr Tresor zu sichern hat. So gelingt es Ihnen die entsprechend passendste Tresor-Wahl zu treffen. Es existieren folgende Tresor-Varianten:

  • Depositen-Schränke und Nachttresore eignen sich besonders, um Bargeldeinnahmen und Zahlungen zu sichern.
  • Rohrtresore und Bodentresore sind vorteilhaft für den Privatgebrauch.
  • Schlüsseltresor, Schlüsselübergabe-System und Waffenschrank. Diese sind hingegen größtenteils für Betriebe, Vereine und öffentliche Dienste Interessant.

4. Verschiedene Tresor-Typen

Entdecken Sie unterschiedliche Tresortypen bei Tipp zum Bau.

Es gibt verschiedene Tresor-Varianten zur Auswahl.

Unabhängig von der Nutzungsform gibt es drei gängige Montage-Formen für Tresore. Entscheidend für die Wahl ist vor allem der Standort Ihres Safes. Je nachdem wie groß der Sicherheitsschrank ist, spielt auch das Gewicht eine wichtige Rolle. Folgende Optionen stehen Ihnen zur Auswahl:

  • Möbeleinsatz-Tresor.
  • Standtresor.
  • Einmauerschrank beziehungsweise Wandtresor.

Wenn Sie den passenden Tresor gefunden haben, ist es damit noch nicht getan. Jetzt kommt die richtige Befestigung ins Spiel. Auch hierfür gibt es unterschiedliche Versionen. Zur Auswahl stehen Ihnen die drei oben genannten Montage-Optionen.

Wichtig sind dafür zwei Dinge. Zum einen ist es ratsam, vor dem Tresorkauf zu überlegen, wo Sie ihn anbringen. Und zum anderen ist es notwendig, die Wände und Böden im Hinterkopf zu haben. Diese kommen bei der Befestigung des Safes ins Spiel.

Der Möbeleinsatz-Tresor

Einen Kleintresor bauen Sie in geeignete Möbelstücke als Möbeleinsatz-Tresor ein. Dadurch ist der Tresor, zumindest auf den ersten Blick, versteckt. Allerdings ist davon auszugehen, dass ein solches Modell kleiner und dadurch auch leichter ist. Das bedeutet für Sie, dass eine entsprechende Verankerung notwendig ist.

Denn andernfalls haben etwaige Einbrecher leichtes Spiel. Sie verlieren nämlich keine Zeit mit dem Knacken des Tresors, sondern transportieren diesen ab. Der Dieb entwendet den Safe unbemerkt und steht nicht unter Zeitdruck ihn zu öffnen. Darum ist die sachgerechte Montage eines solchen Möbeleinsatz-Tresors entscheidend. Daher finden Sie folgend einige essenzielle Hinweise zum Montieren:

  • Wählen Sie ein robustes Möbelstück, das Ihren Tresor beherbergt. Ein großer, massiver Schrank ist hier von Vorteil.
  • Sehen Sie zu, dass sämtliche Bohrungen fest mit dem entsprechenden Schrank verankert sind. Diese betreffen insbesondere die Rückwand und den Schrankboden.
  • Verwenden Sie ausschließlich das mitgelieferte Material des Herstellers. So ist die ordnungsgemäße Funktionsweise gewährleistet.
  • Testen Sie vor der endgültigen Montage die Erreichbarkeit des Tresors aus. Damit erhalten Sie ein zufriedenstellendes Ergebnis.

Der Standtresor

Der Standtresor erlaubt eine beliebige Platz-Wahl. Sie haben bei dieser Ausführung also freie Hand was die Positionierung anbelangt. Wiegt der Tresor allerdings weniger als 1000 kg ist eine zusätzliche Sicherung ratsam. Der Verband der Schadensverhütung empfiehlt hier eine Verankerung im Boden oder Rückwand. Der Standtresor eignet sich wegen seiner Maße besonders für den gewerblichen Gebrauch.

Wie beim Möbeleinsatz-Tresor, spielt die richtige Verankerung auch für den Standtresor eine Rolle. Dafür ist zunächst zu unterscheiden, um was für einen Safe es sich konkret handelt. Denn Feuerschutz-Tresore haben im Normalfall eine Boden-Verankerung vorgesehen. Das entsprechende Material zur Sicherung ist bei der Lieferung dabei.

Tipp zum Bau liefert Ihnen Informationen zu den Bodenvoraussetzungen für Standtresore.

Die Bodenbeschaffenheit ist ein wichtiger Aspekt bei der Planung eines Standtresors.

Ein weiterer Aspekt, der ungemein wichtig für die Montage ist, ist die Boden-Beschaffenheit. Machen Sie sich vorab mit dem Safe-Untergrund vertraut. So wissen Sie bereits im Voraus was beim Montieren auf Sie zukommt. Achten Sie bei der Analyse des Bodens besonders auf folgende Punkte:

  • Untersuchen Sie den verwendeten Estrich.
  • Liegt Beton darunter?
  • Besteht der Boden aus Holzplatten?

Für eine feststehende Verankerung eignet sich Beton am besten. Er ist die stabilste und standfesteste Variante für eine gut haltende Montage. Für das Montieren eine Standtresors samt der passenden Verankerung gibt es einige Hinweise:

  • Begutachten Sie vorab den Untergrund, auf den der Tresor kommt. Ein tragender Betonboden ist hier von Vorteil. Machen Sie sich dafür mit Ihren Bauunterlagen vertraut.
  • Überprüfen Sie die Statik. Eine Fußbodenheizung oder andere Leitungen unter dem Tresor sind hinderlich.
  • Passen Sie Ihr Arbeitsmaterial an die Boden-Bedingungen an.
  • Stellen Sie sicher, dass die Übergänge zwischen Tresor und Boden beziehungsweise Wand geschlossen sind.
  • Verwenden Sie ausschließlich das vom Hersteller mitgelieferte Material. Und halten Sie sich an seine Anleitungen.

Der Wandtresor

Wandtresore sind auch eine Option. Mehr dazu bei Tipp zum Bau.

Wandtresore sind insbesondere bei einem Neu- oder Umbau eine Option.

Der Wandtresor ist, wie der Name bereits andeutet, in eine Wand eingemauert. Die bauliche Voraussetzung hierfür ist, dass er von mindestens zehn Zentimeter Beton umschlossen ist. Für einen Wandtresor ist allerdings eine frühzeitige Entscheidung nötig. Immerhin ist die Anbringung in der Wand mit baulichen Arbeiten verbunden. Besonders bei einem Um- oder Neubau lohnt es sich, über einen Einmauerschrank nachzudenken.

Die Entscheidung für einen Wandtresor bringt Vorteile mit sich. Denn er beansprucht keinen zusätzlichen Platz und ist zusätzlich gut versteckt angebracht. Durch das Integrieren des Safes in das Gemäuer, reicht ein Bild zum Verbergen. Beim Einmauertresor spielt das Gewicht keine große Rolle. Hier kommt es vor allem auf den korrekten Einbau an. Ein heimliches Abtransportieren des Tresors auf die Schnelle ist bei diesem Modell nahezu ausgeschlossen.

Achten Sie bei der Planung darauf, dass der Tresor für eine Einmauerung geeignet ist. Meistens sind explizite Wandtresor-Ausführungen erhältlich. Bestenfalls halten Sie sich an diese. Bei der Montage ist es unabdingbar, dass Sie die Hersteller-Anweisungen beachten. Nur so gewährleisten Sie einen einbruchsicheren Einbau Ihres Safes.

Im Zweifelsfall wenden Sie sich lieber an ausgebildetes Fachpersonal für eine individuelle Beratung. Ansonsten ist es sinnvoll, folgende Empfehlungen im Hinterkopf zu haben:

  • Achten Sie bei der Planung auf das Material, aus dem die gefragte Wand besteht. Ideal für die Befestigung von Wandtresoren sind Betonwände.
  • Überprüfen Sie auch hier wieder die Statik. Der Einmauerschrank hat einen gewissen Abstand zu Wasserleitungen oder anderen Rohren einzuhalten.
  • Verwenden Sie Material, das an Ihre Wandbeschaffenheit angepasst ist. Bei Betonwänden bietet sich etwa die Verwendung von Schwerlastdübeln an.
  • Bei Stein- oder Ziegelwänden leisten Klebeanker Abhilfe. Sie bilden eine gute Alternative zu den Schwerlastdübeln.
    Auch hier ist ein geschlossener Übergang zwischen Wand und Tresor wichtig.
    Benutzen Sie zum Montieren das mitgelieferte Material des Herstellers. Führen Sie die Montage gemäß der Anleitung aus.

5. Sicherung, Absicherung und Versicherung Ihres Tresors

Tressorschlösser

Tipp zum Bau klärt Sie über die unterschiedlichen Tressorschlösser auf.

Es gibt unterschiedliche Arten von Schlosssystemen für ein Tresor.

Die Standardlieferung eines Tresors erfolgt mit einem eingebauten Doppelbartschloss. Auf Wunsch ist es Ihnen möglich, die Schlossart nach Ihren Vorstellungen auszutauschen. Welches Tresorschloss am besten zu Ihnen passt, ist Ihrer persönlichen Vorliebe überlassen. Aktuell sind allerdings die elektronischen Zahlenschlösser der klare Favorit auf dem Markt. Grundsätzlich gibt es vier verschiedene Tresorschloss-Varianten:

  • Die gewöhnlichste Verschlussart ist das Doppelbartschloss. Der Vorteil hier ist, dass Sie sich keine Pin-Zahl zu merken brauchen. Ein Nachteil ist die erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass Einbrecher den Wohnraum bei der Schlüsselsuche verwüsten.
  • Eine sehr gefragte Option ist das elektronische Zahlenschloss. Ein Vorteil dieser Ausführung ist, dass der Code Ihnen Flexibilität verschafft. Nachteilig ist dagegen, dass Sie sich einen vier- bis achtstelligen Code zu merken haben.
  • Des Weiteren gibt es die Möglichkeit eines mechanischen Zahlenschlosses. Ein Pluspunkt ist, dass Sie weder einen Schlüssel noch Batterien benötigen. Etwas unvorteilhaft ist dagegen, dass Sie für die Betätigung eine ruhige Hand brauchen.
  • Eine moderne Lösung ist das Fingerprint-Schloss. Vorteilhaft ist hierbei, dass Sie keine Zahlen-Kombination auswendig zu lernen brauchen. Ein Nachteil allerdings sind aufkommende Leseprobleme durch einen verletzten, verschmutzten oder fettigen Finger.

Eine Kombination aus mehreren Schlossarten gewährleistet bei Versagen eines Systems den Zugang zum Tresor. Diese Notöffnung empfiehlt sich besonders bei Zahlenschlössern. Rechnen Sie mit zusätzlichen Kosten, sobald sie ein anderes Schloss als das Doppelbartschloss wählen.

Sicherheitsstufen: Wie sicher ist Ihr Tresor?

Sichern Sie Ihren Tresor ab mit Tipp zum Bau.

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten einen Tresor extra abzusichern.

Die Sicherheitsstufe ist für den Versicherungsschutz und damit für den Inhalt Ihres Tresors wichtig. Diese hängt vom Gewicht, Material, Verankerung und eventuellen Zusatzfunktionen ihres Safes ab. Das Prüfzeichen im Inneren des Tresors gibt Ihnen Auskunft über die Aufbruch-Sicherheit des Safes. Nach Europa-Norm ‚EN 1143-1‘ kategorisiert der Verband der Sachversicherer die Sicherheitsgrade folgendermaßen:

  • Stahlschrank: S1 und S2.
  • Wertschutzschrank: N/0, I, II, III.
  • Panzergeldschrank: IV, V und höhere Sicherheitsgrade.

Je höher der Sicherheitsgrad Ihres Schrankes, desto widerstands-fähiger ist er gegen Einbruchsversuche. Tresore der Klassen III-V verfügen serienmäßig über eine Einbruchmeldeanlage (EMA). Damit erhöhen sich die Versicherungs-Werte automatisch um 50 %. Auf Wunsch besteht die Möglichkeit, die EMA an jedem Tresormodell zu installieren.

Bei privater Nutzung lässt sich der Inhalt deutlich höher versichern als bei gewerblichem Gebrauch. Einen Einmauerschrank der Klasse 0 versichern Sie bei privatem Gebrauch für bis zu 10.000 €. Nutzen Sie ihn dagegen für gewerbliche Zwecke, beträgt die maximale Versicherungs-Summe 40.000 €.

Die richtige Versicherung des Tresor-Inhalts

Grundsätzlich ist Ihr Tresorinhalt nur dann richtig versichert, wenn Ihr Tresor entsprechend geprüft ist. Die Prüfung läuft über den VdS beziehungsweise durch die ECB-S. Anhand des entsprechenden Sicherheitslabels nimmt Ihr Schadens-Versicherer eine Versicherungs-Einstufung vor.

Weltweit gibt es in Bezug auf Tresore unterschiedliche Sicherheitsstufen. Ein VdS oder ECB-S zertifizierter Tresor ist nach internationalen Normen geprüft. In der Praxis bedeutet das die Durchführung eingehender Testungen des Safes vor einer Zulassung.

Erfüllt ein Tresor sämtliche europäischen Normen, erhält er eine entsprechende Zertifikation. Durch dieses Verfahren garantiert er effektiven Schutz. Je sicherer Ihr Tresor ist, desto besser stuft Sie Ihre Versicherung ein. So sparen Sie bares Geld.

Normalerweise übernimmt Ihre Hausratsversicherung einen gewissen Betrag bei etwaigem Verlust Ihrer Wertsachen. Bewahren Sie allerdings besonders kostbare Besitztümer auf, ist ein geprüfter Tresor unabdingbar. Andernfalls gibt es von der Versicherung keinen vollen Schadensersatz. Die meisten Hausratsversicherungen decken folgende Beträge ab:

  • 1.500 € bei Bargeld.
  • 3.000 € in Wertpapieren.
  • 20.000 € bei Schmuck.

Bei höheren Werten empfiehlt sich eine zusätzliche Valoren-Versicherung, um den möglichen Schaden zu minimieren. Je nach Gesamtwert der Besitztümer wählen Sie einen entsprechenden Sicherheitsgrad für den Tresor. So gewährleisten Sie eine Erfüllung der Versicherungs-Auflagen.

Die folgenden Werte sind Empfehlungen. Für genaue Versicherungs-Summen sprechen Sie vor dem Tresorerwerb unbedingt mit ihrem Versicherer. Es bietet sich an, vor dem Kauf eine persönliche Risikoanalyse durchzuführen. So stellen Sie fest, welche Voraussetzungen Ihr Tresor zu erfüllen hat.

Es ist sinnvoll, eine höhere Sicherheitsstufe als nötig zu wählen. Denn erfahrungsgemäß wächst der Eigentumswert mit der Zeit. Damit der Versicherungsschutz greift, verlangen viele Versicherungen eine Verankerung des Tresors in der Wand. Insbesondere Tresore, deren Gewicht weniger als 1000 Kilogramm beträgt, sind zu verankern. Platzieren Sie nach Möglichkeit den Tresor an einem versteckten Ort!

6. Voraussetzungen für den Einbau eines Tresors

Die allgemeine Empfehlung ist den Tresor nicht im Keller aufzustellen. Die dort eventuell vorherrschende Feuchtigkeit schadet dem Tresor. Das gleiche gilt auch für direkte Sonneneinstrahlung und zu viel Hitze. Die Voraussetzungen für einen Einbau hängen von der Montageform und der Bausubstanz ab. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht in Stichpunkten.

Die baulichen Voraussetzungen für einen Wandtresor:

  • Der Betonmantel um den Tresor herum hat mindestens 10 cm zu betragen.
  • Es ist eine tragfähige Bausubstanz an der Einbaustelle von Nöten. Das Mindeste ist Ziegelmauerwerk, Lehmwände kommen gar nicht in Frage.
  • Die Gewährleistung einer geschlossenen Verbindung zwischen Beton, Tresor und Mauerwerk ist notwendig.

Die Voraussetzungen für einen Möbeltresor:

  • Bringen Sie eine Zusatz-Verankerung bei weniger als 300 Kg Eigengewicht an.
  • Estrich, Ziegel- und Porenbeton sind ungeeignet für eine angemessene Verankerung.

Die Voraussetzungen haben für einen Standtresor erfüllt zu sein:

  • Kümmern Sie bei einem Gewicht von unter 1.000 Kg um eine Zusatz-Verankerung.
  • Estrich, Ziegel- und Porenbeton sind auch hier ungeeignet für eine angemessene Verankerung.

7. Was kostet Sie ein Tresor

Tipp zum Bau liefert Ihnen eine Kostenübersicht über Tresore.

Die Kosten für einen Tresor variieren je nach Modell und Bauart.

Wenn Sie nicht gleich den Hochsicherheitstresor für 20.000 € benötigen, gibt es günstigere Alternativen. Tresore mit einem niedrigen Sicherheitsgrad bekommen sie bereits ab 70 €. Darin verwahren Sie Gegenstände von mittelhohem Wert. Maximal sind es 1.500 € Bargeld, 3.000 € Wertpapiere und 20.000 € in Schmuck.

Mit dem Sicherheitsgrad, der Größe und der Ausrüstung des Tresors steigt jedoch der Preis. Safes der Stufe III sind schon ab 1.000 € erhältlich. Der Preis schwankt allerdings sowohl innerhalb der Kategorie als auch drüber. Weswegen auch deutlich höhere Kosten denkbar sind.

Auch das Personal für den Einbau verursacht Kosten. Je nach Händler und Hersteller variieren diese. Standardmäßig verlangen Handwerker eine Stundenpauschale für den Tresor-Einbau und die Lieferung. Je nach Gewicht des Safes kostet der Versand dann zwischen 100 und 500 €.

Tresore über 1.000 Kg liegen bei der Anlieferung preislich deutlich höher . Zusätzlich verlangen die Fachleute pro Verankerungs-Bohrung durchschnittlich um die 70 €.

Bei nachträglich eingebauten Wandtresoren kommen zusätzliche Kosten für den Einbau auf Sie zu. Darum ist es sinnvoll, bereits beim Neu- oder Umbau über einen Tresor-Einbau nachzudenken. Eine gute Planung im Voraus ermöglicht Ihnen Kosten zu sparen.

8. Fazit zum Tresor

Tipp zum Bau fasst Ihnen das Wesentliche über Tresore zusammen.

Nehmen Sie sich Zeit zur Planung einer Tresor-Anschaffung.

Denken Sie über einen eigenen Tresor in Ihrem Zuhause nach? Dann fallen vor der Anschaffung und Installation einige Überlegungen an. Zunächst spielt die Art des Gebrauchs eine wesentliche Rolle. Denn es macht einen Unterschied, ob Sie den Safe privat oder gewerblich nutzen. Diese Unterscheidung beeinflusst unter anderem die Tresorart, die Sie brauchen.

Informieren Sie sich vorab, welcher Tresortyp sich am besten für Ihre Zwecke eignet. Und bedenken Sie bei der Planung besonders die Platzierung. Wichtig ist auch die entsprechende Verankerung, damit Ihre Wertgegenstände bestmöglich abgesichert sind. Zuletzt empfiehlt es sich darüber nachzudenken, welche Schlossart für Sie die beste ist.

Haben Sie abgewogen und entschieden, dann fehlt nur noch die entsprechende Versicherung. Achten Sie beim Tresorkauf auf die Zertifikation, damit Ihre Versicherung im Schadensfall aufkommt. Bedenken Sie, dass die Qualität des Tresors sich auch auf den Versicherungswert niederschlägt. Mit etwas Planung und dem richtigen Safe schützen Sie Ihre wertvollsten Habseligkeiten effektiv.

9. Fachpartner finden

Sie möchten sich einen Tresor zulegen und benötigen fachmännischen Rat vor Ort? Ihr Fachmann in Ihrer Nähe hilft Ihnen gerne.

10. Vor- und Nachteile eines Tresors

Lesen Sie alle Vor- und Nachteile zum Tresor bei Tipp zum Bau.

Die Anschaffung eines eigenen Tresors birgt seine Vor- und Nachteile.

Tresore schützen Ihre Wertsachen und Dokumente sowohl vor Diebstahl als auch vor Umwelteinflüssen. Jedoch sind sie meist teuer in der Anschaffung, besonders Boden- und Wandtresore. Der Einbau ist sehr aufwändig und im Falle von Einbautresoren nur beim Neubau empfehlenswert. Außerdem liegt es in der Natur der Sache, dass Tresore schwer sind. Dadurch sind sie nicht immer beliebig platzierbar.

Oft lohnt sich das Mieten eines Bankschließfaches oder Tresors mehr als die private Anschaffung. Benötigen Sie allerdings Tag und Nacht Zugang zum Tresor, ist ein Kauf eine Option. Dieser ist eine einmalige Investition und beschert Ihnen vollständige Unabhängigkeit.

Die Sicherheitsgrade spielen eine Rolle bei der Abwägung der Vor- und Nachteile. Nachfolgend finden Sie eine tabellarische Übersicht darüber:

SicherheitsgradVorteileNachteile
S1, S2
  • Günstig.
  • Kein Versicherungsschutz.
  • 0/N, I
  • Basis-Sicherheit gegen Diebstahl.
  • II, III
  • Höherer Diebstahlschutz.
  • IV, V und weitere
  • Erhöhter Widerstand, erschwert Einbrüche.

  • Gefährdet Diebesgut und Einbrecher.

  • Beinhalt im Normalfall einen Abrissalarm.
  • Ist sehr teuer.
  • 11. Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Tresor-Schlüssel

    Lesen Sie alle Vor- und Nachteile zu Tresor-Schlossarten bei Tipp zum Bau.

    Die unterschiedlichen Schlossarten bringen Vor- und Nachteile mit sich.

    Auch hinsichtlich der unterschiedlichen Schlossarten gibt es Vor- und Nachteile abzuwägen. Folgend ist eine Auflistung eben dieser in einer Tabelle visualisiert:

     VorteileNachteile
    Doppelbartschloss
  • Ist im Tresorpreis enthalten.

  • Sie behalten den Überblick über den Personenkreis, der Zugriff auf den Tresor hat.
  • Der auffällige Schlüssel ermöglicht eine optische Zuordnung zum vorhandenen Safe.

  • Sie sind vom Schlüssel abhängig.
  • Elektronisches Zahlenschloss
  • Sie sind unabhängig von Schlüsseln.

  • Die Pin-Eingabe ist einfach.

  • Es gibt die Möglichkeit einer personalisierten genau zuordenbaren PIN für mehrere Berechtigte.
  • Benötigt eine Energiequelle.

  • Enthält empfindliche Bauteile.

  • Versagen der Elektronik ist möglich, wodurch der Tresor sich nicht nur mit einem Notschlüssel öffnen lässt.

  • Durch Gebrauchsspuren auf dem Eingabefeld ist PIN nachvollziehbar.

  • Geht mit hohen Anschaffungskosten einher.
  • Mechanisches Zahlenschloss
  • Sie sind unabhängig von Schlüsseln.

  • Hat eine unabhängige und verschleißarme Funktionsweise.

  • Es ist keine Energiequelle - Batterien - notwendig.
  • Leichte, unübersichtliche Weitergabe der PIN.

  • Exakte Zahleneinstellung ist notwendig.

  • Änderungen des Tresorcodes erfordert Sorgfalt.
  • Fingerprint
  • Der Tresorzugriff ist sehr eingegrenzt und genau nachvollziehbar.

  • Sie sind unabhängig von Schlüssel und PIN.

  • Eine Fingerprint-Nachahmung ist nahezu unmöglich.

  • Ihre biometrische Identifikation geht nicht verloren.
  • Benötigt eine Energiequelle.

  • Hat empfindliche Bauteile.

  • Versagen der Elektronik ist möglich, wodurch sich der Tresor nur mit einem Notschlüssel öffnen lässt.

  • Geht mit hohen Anschaffungskosten einher.

  • Es ist keine Vollmacht oder Vergabe möglich.

  • Bei schmutzigem oder verletztem Finger kann es zu Lese-Schwierigkeiten kommen.
  • 12. Feuerschutzgrad: vom Brandschutzschrank bis zum Datensicherungs-Container

    Schutz gegen leichte Brände ist eine Basis-Anforderung für jeden Safe. Aber hier ist Vorsicht geboten, es besteht die Gefahr Feuerschutz mit Feuersicherheit zu verwechseln. Feuersicherheit bedeutet, Ihr Tresor trotzt einer Außentemperatur von über 1000°C bis zu zwei Stunden. Dabei ist gewährleistet, dass der Inhalt keinen Schaden nimmt. Allerdings ist der Feuerschutz nicht in jedem Fall notwendig. In folgenden Fällen ist die Anschaffung eines Feuerschutztresors sinnvoll:

    • Bei der Verwahrung von wichtigen geschäftlichen Unterlagen. Dazu gehören Mitarbeiter-Akten, Jahres-Bilanzen oder Verträge.
    • Aber auch bei Aufbewahrung einmaliger privater Gegenstände. Seien es Familien-Stammbücher oder andere wichtige Dokumente.
    • Selbst wenn es um Erinnerungsstücke wie Familienfotos geht, ist ein Feuerschutztresor sinnvoll. Denn manche Dinge, die bei einem etwaigen Brand verloren gehen, sind unersetzbar.

    Das ECB-S Prüfzeichen gibt unter anderem Auskunft über den Feuerschutz. Die jeweilige Klassifizierung gibt Auskunft darüber, wie lange ein Safe dem Feuer standhält. Ihr ist zu entnehmen welcher Beflammungszeit der Feuerschutztresor standhält. So steht S60 für 60 Minuten oder S120 für 120 Minuten.

    Außerdem gibt das Prüfzeichen Auskunft darüber, welche Art der Daten betroffen sind. Dementsprechend sichert ‚P‘ Papier und ‚DIS‘ elektronische Datenträger für die gemessene Zeit. Gemeinhin unterscheidet die Klassifizierung hier also zwischen analoger und digitaler Datensicherung.

    13. Einwurf und Deposit-Tresore

    Deposit- und Einwurftresore finden vor allen Dingen im gewerblichen Bereich Verwendung. Meist dient er als Aufbewahrungsort für Bargeld. Der Hauptaspekt an dieser Tresorform ist, der Schutz vor unbefugtem Zugriff. Ebenso ist auch die Sicherung vor Witterungs- und Umwelteinflüssen Teil davon. Am häufigsten deponieren Sie folgende Dinge in einem solchen Einwurftresor:

    • Bargeldbestände.
    • Kassenbestände.
    • Briefumschläge.
    • Relevante Unterlagen.
    • Wichtige Schlüssel.

    Die Funktionsweise ist simpel. Durch einen Schlitz ist das Einwerfen von Dingen möglich. Den Safe brauchen Sie dafür nicht zu öffnen. Es gibt auch Ausführungen, die über eine Schublade verfügen, statt eines Schlitzes. Beim Betätigen der Schublade oder beim Einwerfen in den Schlitz verriegelt sich der Innenbereich. Dadurch hat die einwerfende Person keinen Zugriff auf den Inhalt des Deposit-Tresors.

    Ein Einwurfschrank ist dann sinnvoll, wenn unterschiedliche Personen Wertsachen deponieren. Der Vorteil ist, dass die Sicherung zeitlich flexibel ist und von niemandes Arbeitszeit abhängt. Zu diesen gewerblichen Bereichen gehören folgende:

    • Tankstellen.
    • Supermärkte.
    • Gastronomie.
    • Bäckereien.
    • Banken.
    • Autohäuser.

    14. Rohrtresore

    Rohrtresore sind eine Sonderform unter den Tresoren. Sie sind bedeutend kleiner als andere Ausführungen und lassen sich bestens verstecken. Im Normalfall sind sie in der Wand oder in einer Säule eingemauert. Ein Rohrtresor dient der schnellen und sicheren Aufbewahrung wichtiger Objekte. Oft ist er bei bestimmten Dienstleistern auffindbar, dazu gehören:

    • Die Feuerwehr.
    • Der Aufzugdienst.
    • Gewisse Energieversorger.

    Dem jeweiligen Einsatzbereich entsprechend, ist ein Rohrtresor unterschiedlich ausgestattet. Es gibt unter anderem Varianten mit Feuerwehrschließung oder elektronischer Steuerung für Fernfreigaben.

    Diese Sonderform unter den Safes hat eine typische Eigenschaft. Er ist ausschließlich auf der Frontseite sicher gegen einen Aufbruch. Das ist der Grund weshalb es unbedingt notwendig ist, ihn massiv einzumauern. Normalerweise ist er sowohl für den Einsatz innerhalb sowie für den Einbau außerhalb geeignet.

    15. Tresore – der Waffenschrank

    Sie sind in Besitz einer oder mehrerer Waffen? Dann wissen Sie sicherlich, dass Sie gesetzlich dazu verpflichtet sind, sie entsprechend zu sichern. Dafür gibt es Waffenschränke. Ein Waffenschrank ist im Grunde ein etwas modifizierter Tresor. Er dient der sachgerechten Aufbewahrung von Waffen und der dazugehörigen Munition.

    Waffenschränke und Tresore decken die gleichen Funktionen ab. Der bedeutendste Unterschied ist die höhere Sicherheitsnorm (Widerstandsgrad EN 1143-1) bei Waffenschränken. So ist es Ihnen möglich, Ihren Waffenschrank auch als Aufbewahrungsort für Wertsachen zu nutzen. Dies gilt, da ein solcher Waffentresor besonders einbruchsicher gestaltet ist.

    Den Waffenschrank benötigen Sie nur, wenn Sie eine erlaubnispflichtige Schusswaffe besitzen. In diesem Fall haben Sie eine gesetzlich angeordnete Verpflichtung der gesicherten Aufbewahrung. Bei Nichteinhaltung haben Sie mit Bußgeldern und sogar mit einem Erlaubnisentzug zu rechnen.

    16. Schlüssel-Übergabe-System

    Bei einem Schlüssel-Übergabe- oder auch Schlüsselausgabe-System handelt es sich um eine Tresor-Sonderform. Wie der Name andeutet, geht es um die sichere Rück- und Ausgabe von Schlüsseln. Dabei ist der Behälter an sich im Grunde nichts weiter als ein regulärer Tresor. Allerdings ist er um eine Ausgabe-Systematik ergänzt. Diese Art von Safes ist meist in den folgenden Bereichen auffindbar:

    • Hotellerie.
    • Ferienwohnungen oder Ferienhaus.
    • Apartmentbereich.
    • Autohäuser oder Reparaturwerkstätten.
    • Selfstorage oder Lagerraum-Vermietung.

    Der große Vorteil an diesen Schlüssel-Übergabe-Systemen ist, dass jeweilige Übergaben von Arbeitszeiten unabhängig sind. In einem Hostel besteht dann keine Notwendigkeit auf spät anreisende Gäste zu warten. Das Übergabe-System regelt diese Problematik , ebenso wie die Rückgabe von Schlüsseln.

    Die Funktionsweise ist denkbar einfach. Es existieren zwei gesonderte Fächer, eins für die Entnahme und eins für die Rückgabe. Zur Schlüssel-Übergabe haben Sie lediglich einen Code einzugeben. Diesen Code übergibt Ihnen das jeweilige Unternehmen nach Bestätigung der Berechtigung. Und bei der Rückgabe schmeißen Sie den Schlüssel einfach in das Rückgabefach.

    17. Nachttresor

    Nachttresore finden sich im Normalfall in Banken oder Sparkassen wieder. Ihre Verwendung beschränkt sich auf Einzahlungen von Bargeld. Durch die Nachttresore ist es Kunden möglich, auch außerhalb der Schalterzeiten Geld einzuzahlen. Anders als bei regulären Tresoren ist die Entnahme-Möglichkeit einseitig. Allein die jeweiligen Bankangestellten sind dazu in der Lage, den Inhalt zu entnehmen.

    Auf Seiten der Kundschaft handelt es sich demnach eher um ein Einwurf-System. Nachttresore sind demnach mit einer Art besonders sicheren Briefkasten vergleichbar. Hintergrund ist, dass gastronomische Betriebe meist später Feierabend machen als Banken. Das Risiko, das bei Aufbewahrung der Einnahmen im Geschäft entsteht, verringert sich durch Nachttresore.

    Diese besitzen im Regelfall eine einbruchsichere Stahltür, die vor Vandalismus schützt. Zum Einwurf von Bargeld ist eine Registrierung des jeweiligen Kunden notwendig. Dann erhalten Sie einen Schlüssel, mit dem sich das Bargeld einwerfen lässt. Die eingeworfene ‚Geldbombe‘ ist mit einem Vermerk zum zugehörigen Konto abzugeben. Durch das Schließen der Klappe rutscht die Geldbombe in ein einbruchsicheres Magazin.

    18. Daten- und Medientresore

    Insbesondere im gewerblichen Bereich ist die Speicherung und Sicherung von Daten enorm wichtig. Heutzutage geschieht das fast ausschließlich in digitaler Form. Daten sind oft auf USB-Sticks, Festplatten und so weiter gespeichert. Auch für diese Art der ‚Wertgegenstände‘ ist ein entsprechender Schutz notwendig. So sind diese Speichermedien besonders vor Feuer und ähnlichen Umwelteinflüssen zu bewahren.

    Für diesen Zweck gibt es explizite Datenmedien-Safes. Sie sind so konzipiert, dass sie die Inhalte bis zwei Stunden gegen Feuer schützen. Sie sind mit Abdichtungen bestückt, die auch Rauch und andere schädliche Stoffe draußen halten. Des Weiteren sind Datentresore meist auch wasserfest. So nimmt der Inhalt beim Löschen eines etwaigen Brandes keinen Schaden.

    Ein weiterer Aspekt, auf den Mediensafes getestet sind, ist ein Sturz aus signifikanter Höhe. Im Falle eines Brandes kommt es gegebenenfalls zu einem Durchbruch des Bodens. Geschieht das, fällt der Safe unweigerlich mindestens ein Stockwerk tief. Daher beinhalten die Safe-Testungen auch einen Sturz. Wichtig ist, dassder Tresor sich nach einem solchen Fall nicht verbiegt oder öffnet.

    19. Panzergeldschrank: das Schwergewicht der Tresore

    Wie die Bezeichnung andeutet, dient ein Panzergeldschrank zur Sicherung hoher Wertbestände. Es handelt sich hierbei also um einen besonders robusten Tresor. Er ist im Normalfall mit zusätzlichen Sicherungs-Mechanismen bestückt. In den meisten Fällen ist ein solcher Safe hauptsächlich gegen Einbrüche gedacht. Ein etwaiger Feuerschutz ist demnach nicht automatisch gegeben.

    Panzergeldschränke bestehen grundsätzlich aus massivem Stahl. Dieser bietet nur bedingt Schutz vor Feuer. Ist ein Feuerschutz gewünscht, empfiehlt sich eine Ausführung mit Thermodur-Dichtungen. Panzertresore sind durch die Europanorm EN 1143-1 bezeichnet. Im Regelfall besitzen sie einen Doppelverschluss. Das heißt sie haben ein zweifaches Schloss, für zusätzliche Sicherheit. Die gängigen Einsatzbereiche eines Panzergeldschrankes sind:

    • Juweliere.
    • Kleinere Banken.
    • Gold- und Edelsteinhändler.
    • Im Privatbereich finden sie zum Schutz hoher Werte.

    20. Kombitresore

    Die meisten Tresore bieten entweder maximalen Einbruch-Schutz oder maximalen Feuerschutz. Beides in einem ist üblicherweise selten der Fall. Bei privaten Safe-Anschaffungen spielt das oft keine allzu große Rolle. Doch im gewerblichen Bereich ist häufig beides von Nöten. Das birgt allerdings eine Problematik in sich. Entweder Sie schließen einen Kompromiss, oder Sie schaffen zwei Tresore an.

    Kombitresore sind hierfür die perfekte Lösung. In ihnen ist höchstmöglicher Einbruch- und Feuerschutz vereint. Die Anschaffungs-Kosten fallen zwar etwas höher aus, doch Sie erhalten dafür einen Rundumschutz. Kombitresore sind mit unterschiedlichen Ausstattungs-Aufbewahrungen erhältlich.

    Ausstattung 1:

    • Eine Reihe für die Aufbewahrung von Ordnern.
    • Die zweite Reihe zum Aufbewahren von Hängeordnern.
    • Und zwei Schubfächer zum Deponieren von EDV-Datenträgern.

    Ausstattung 2:

    • Hier ist die Reihe für die Hängeordner durch eine zweite Order-Reihe ersetzt.
      Und Sie haben eine Reihe für EDV-Datenträger.

    Ausstattung 3:

    • Hier sind eine Reihe Ordner und ein Schubfach als Grundausstattung dabei.
    • Zusätzlich erhalten Sie ein Fachboden.
    • Außerdem ist ein getrennt verschließbares Innenfach eingebaut.

    21. Bankschließfach oder privater Tresor?

    Tipp zum Bau hilft bei der Entscheidung zwischen Tresoren und Bankschließfächern.

    Wo Ihr Bargeld am besten aufgehoben ist, ist eine wichtige Entscheidung.

    Eigentümer wünschen sich, Ihre Wertgegenstände und auch Bargeldbestände gut verwahrt zu wissen. Hierfür kommen zwei Möglichkeiten ins Spiel. Diese sind das Verwenden eines Bankschließfaches oder die Anschaffung eines privaten Tresors. Doch was ist für Sie das Sinnvollste und wie kommen Sie zu einer Entscheidung? Finden Sie folgend einige Überlegungen, die Ihnen bei der Entscheidungsfindung behilflich sind.

    Ein Bankschließfach mieten Sie bei der jeweiligen Bank an. Der entsprechende Mietvertrag enthält eine Versicherung des Schließfach-Inhaltes. Die sichere Verwahrung ist durch ein Doppelverschluss-System gewährleistet. Nur mit dem Kunden-Schlüssel und dem Schlüssel der Bank zusammen, lässt es sich öffnen. Der Nachteil hierbei ist, dass Sie an die Öffnungszeiten der Bank gebunden sind.

    Ein privater Tresor dagegen liegt vollständig in der Eigenverantwortung der Privatperson. Sie haben die Wahl bei Safe-Art und verfügen frei über den Einbau. Weiter haben Sie Sicherheit, Ihre wertvollsten Gegenstände unter Ihrem eigenen Dach verwahrt zu wissen. Der Nachteil hierbei sind die massiven Anschaffungs- und Einbaukosten. Dazu kommt, dass Sie den Inhalt selbst zu versichern haben.

    Oft lohnt sich das Mieten eines Bankschließfaches oder Tresors mehr, als die private Anschaffung. Benötigen Sie allerdings Tag und Nacht Zugang zum Tresor, ist ein Kauf eine Option. Dieser ist eine einmalige Investition und beschert Ihnen vollständige Unabhängigkeit.

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