Treppen – Höhenüberwindung mit Stil

Treppen – Höhenüberwindung mit Stil

Innentreppen verbinden nicht nur Etagen, sondern beeindrucken auch als dekoratives Gestaltungselement.

Je nach Materialauswahl können neben Fertigtreppen auch individuelle Designer-Schmuckstücke angefertigt werden. Dies erfolgt passend zur Inneneinrichtung Ihres Hauses. Blickfang garantiert!

1. Arten und Formen von Treppen

Die Konstruktion und Bauform Ihrer Treppe ist abhängig von den baulichen Gegebenheiten vor Ort. Dazu zählen die Statik des Hauses, der vorhandene Platz und der zu überwindende Höhenunterschied. Die wichtigste Rolle spielen zudem natürlich Ihre persönlichen Wünsche.

Je nach Situation kann zwischen verschiedenen Treppenformen und Treppenarten unterschieden werden.

Wir von Tipp-zum-Bau zeigen Ihnen, worauf es beim Kauf und Einbau von einer Treppe ankommt. So geben Sie nicht mehr Geld aus als nötig.Offene und geschlossene Treppen

Eine geschlossene Treppe verfügt über Stell- und Setzstufen zwischen den einzelnen Treppenstufen. Die Zwischenräume zwischen den Stufen sind verschlossen. Daher kann nichts durch die Stufen rutschen. Zudem ist der freie Raum unterhalb dieser Treppenkonstruktion als zusätzlicher Stauraum nutzbar. Bei offenen Treppen hingegen befinden sich keine Setzstufen sondern Hohlräume.

Durch diese Weitläufigkeit wirken sie erhaben und verleihen jedem Raum optisch mehr Größe.

Gerade Treppe

Eine gerade Treppe ist der Klassiker unter den Wohnhaustreppen. Sie verfügt über eine gleichmäßige Auftrittsbreite der einzelnen Treppenstufen. Somit ist sie bequem zu begehen.

Wir von Tipp-zum-Bau zeigen Ihnen, worauf es beim Kauf von einer Treppe ankommt. So geben Sie nicht mehr Geld aus als nötig.Podesttreppe

Die Konstruktion einer Podesttreppe wird bei einer höheren Steigung empfohlen. Das eingebaute Podest als Ruhezone erhöht den Komfort beim Treppensteigen. Zudem wird der Aufstieg in mehrere Abschnitte unterteilt. Besonders für großzügig geschnittenen Treppenhäuser und Wohnräume ist diese Treppenform geeignet.

Gewendelte Treppe

Soll Ihre gewünschte Treppe kein Podest enthalten, aber dennoch zu gewissem Grad die Richtung ändern? Die Lösung ist der Einbau sogenannter gewendelten Treppen. Bei viertelgewendelten bzw. zweiviertel-/halbgewendelten Treppen sind An- und Austritt der Treppe um 90° bzw. 180° versetzt. Dadurch wird die Gesamtlänge der Treppenkonstruktion verkürzt und die Treppenstufen verzogen. Aufgrund dessen sind die Stufen an der Wandseite deutlich breiter als an der Raumseite.

Diese gewendelte Treppen eignen sich ideal für rechteckige Treppenhäuser.

Wir von Tipp-zum-Bau zeigen Ihnen, worauf es beim Kauf von einer Wendel- und Spindeltreppe ankommt. So geben Sie nicht mehr Geld aus als nötig.Wendel- und Spindeltreppe

Die Wendeltreppe als auch die Spindeltreppe hingegen sind das Platzsparwunder unter den Treppenkonstruktionen. Der Unterschied beider Treppenarten ist jeweils ein offenes oder geschlossenes Treppenauge. Dies ist die lichte Öffnung im Treppenhaus durch die man den gesamten Treppenlauf verfolgen kann.

Bogentreppe

Bogentreppen setzen durch ihre besondere Form großes Fachwissen und handwerkliches Geschick voraus. Die Formen variieren zwischen einer engen U-Gestaltung bis hin zu einer elliptischen Treppenform oder Brückenkonstruktion. Des Weiteren lässt sich zwischen klassisch symmetrischen Bauweisen oder verspielt verlaufenden Bögen differenzieren. Diese können sowohl eng als auch weit geschweift sein.

Weit geschweifte Bogentreppen wirken sich jedoch sehr auf die Raumweite aus. Dementsprechend sollte in Ihrem Wohnraum genügend Platz vorhanden sein, damit die Treppe nicht einengend wirkt. Um dem entgegen zu wirken, können Sie sich hier auch für eine freitagende Treppenvariante entscheiden. Diese verleiht optisch mehr Größe und Transparenz. Die individuelle Formenvielfalt zeigt auf, welche architektonischen und einzigartigen Kunstwerke der Treppenbau hervorbringen kann.

Polygonaltreppen

Eine nicht durch Radien, sondern durch winkelige Abzweige hergestellte Wendung, ist charakteristisch für Polygonaltreppen. Besonders hervorstechend ist hier der große offene Bereich in der Mitte der Treppe – das Auge. Hier lässt sich zum Beispiel ein Aufzug zur barrierefreien Höhenbewältigung anbringen.

Egal ob Raumteiler oder Raumverbinder, jede Treppenart und -form lässt sich individuell an Ihr Zuhause anpassen. Dadurch wird sie zum optischen Blickfänger in Ihrem Haus oder Wohnung.

2. Vergleichende Darstellung unterschiedlicher Treppenmaterialien

Früher wurden Treppenkonstruktionen ausschließlich aus Holz und Stein angefertigt. Durch neuere Technologie besteht heute die Möglichkeit mit weitaus mehr Materialien zu arbeiten. Allerdings sollten Sie bei der Auswahl des Treppenmaterials verschiedene Kriterien beachten:

  • die Kosten.
  • die Stabilität.
  • die Trittsicherheit.
  • der Umweltfaktor.
  • die Wartung.
  • potenzielle Vor- und Nachteile.

Wir von Tipp-zum-Bau zeigen Ihnen, worauf es beim Kauf von einer Treppe und den verschiedenen Materialien ankommt. So geben Sie nicht mehr Geld aus als nötig.Einen Anhaltspunkt, um die Materialauswahl für Ihre eigene Treppe zu erleichtern, bietet Ihnen nachfolgende Tabelle.

 KostenStabilitätTrittsicherheitUmweltfaktorWartung
AluminiumAb 3.000 €Extrem belastbar und stabilNicht rutschsicherVollständig recycelbar, Herstellungsprozess auf unterschiedliche Weise umweltschädlichÄußerst pflegeleicht, nur geringer Wartungsaufwand (eloxieren oder einbrennlackieren)
BetonFertigteiltreppen: 1.500 - 2.000 € und aufwärts + Treppenbelag und Geländer
-> ab 5.000 €
Spezialbetonmischung mit Zusatzstoffen (Faserstoffe) sorgen für hohe StabilitätNicht rutschsicherHoher Energieverbrauch bei Zement-Herstellung, hohe CO₂-EmissionenWartungsfrei, muss (je nach Belag) nie saniert werden
Carbon (kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff)Aufwendige Produktion, daher hohe KostenSehr stabilNicht rutschsicherUmweltentlastendPflegeintensiv, mit Wachs versiegeln
GlasRelativ kostspielig, ab 5.000 €Stabil, es gibt jedoch stabilere MaterialienNicht rutschsicherUmweltfreundlichLeichte Reinigung
Holz4.000 - 15.000 €Stabil, es gibt jedoch stabilere MaterialienNicht rutschsicher, vor allem durch AbnutzungUmweltfreundlich: nachwachsender Rohstoff -> auf nachhaltigen Anbau und entsprechende Zertifizierungen (z.B. PEFC® oder FSC®) achtenHolz ist veredelt und dadurch widerstandsfähiger, nach wenigen Jahren Überarbeitung nötig, Oberflächenbehandlungen: Lack/Öl, auffrischen, aufdoppeln, nachschleifen, neu versiegeln, wachsen
HPL (High Pressure Laminate)Rationell und preisgünstig herzustellenSehr stabilOberfläche schlagfest und porenlosUmweltneutral, frei von Emissionen, kann thermisch verwertet werdenMuss nicht lackiert werden
Metall3.000 - 6.000 €Äußerst stabil und langlebigWeniger rutschig und mehr Trittsicherheit durch gelochte Bleche/GitterroststufenUmweltfreundlich, können komplett recycelt werdenPflegeleicht: muss noch nicht mal einmal jährlich versiegelt oder lackiert werden
StahlAb 3.000 €Robust, äußerst stabil (daher auch sehr schlanke Konstruktionen möglich)Nicht rutschsicherUmweltfreundlich, recyclingfähigReinigen, abschleifen, grundieren, lackieren
Stein3.000 - 10.000 €Sehr stabilNicht rutschsicherUmweltfreundlich, genügend Ressourcen vorhandenPflegeintensiv, Entstehen von Flecken -> Oberflächenbehandlungen (bei Steinmetzmeister informieren)

Das mit Abstand beliebteste Material für Treppen ist der nachwachsende Rohstoff Holz. Durch die unterschiedlichen Maserungen und Farben wird Ihre Holztreppe zu einem individuellen Designelement. Folgende Übersicht liefert Ihnen eine Beschreibung der am häufigsten verwendeten Hart- und Weichholzarten.

AluminiumCharakteristiken:

• Kategorie Metalltreppen.

• leicht, weich und robust, oft für industrielle und handwerkliche Nutzung.

• Vorteile: Flexibilität (unterschiedliche Formen, leichte Anpassung an Umgebung), Vielseitigkeit (Innen-und Außenbereich).

• Nachteile: mangelnde Trittsicherheit.
BetonCharakteristiken:

• oft nur als Kellertreppe genutzt.

• Vorteile: Stabilität, Flexibilität (Elementtreppen, Blockstufentreppe, Balkentreppe, Trag- und Lastbolzentreppe), Feuerfestigkeit (auch durch Löschwasser keine Schäden), Vielseitigkeit (Innen- und Außenbereich), Langlebigkeit.

• durch unterschiedliche Beläge optisch sehr variabel.

• für Verkleidung können Holz, Keramikfließen oder Natursteinplatten verwendet werden.

• Nachteile: hohes Gewicht (Statik muss vor dem Einbau geprüft werden), Design (keine filigranen Treppen gestaltbar).
• langsame Feuchtigkeitsabgabe, schlechte Dampfdiffusion  Treppe wird feucht, Raumklima aber nicht reguliert.
Carbon (kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff)Charakteristiken:

• Sonderform der Kragarmtreppe mit Trittstufen aus Carbon.

• Voraussetzung ist eine eingespannte Betonwand zur Befestigung.

• Vorteile: ultraleicht und dennoch fest, elegant, Optik: schwebt nahezu im Raum, „Material der Zukunft“, luxuriöses Design, Hightech.

• Nachteile: Hoher Herstellungs- und Bearbeitungsaufwand.
GlasCharakteristiken:

• Designerstücke, i.d.R. aus Plexiglas und oft durch integrierte Beleuchtung versehen.

• werden oft mit anderem Material kombiniert.

• Vorteile: Design (lassen Räume größer erschienen, optische Leichtigkeit), Transparenz (sorgen für mehr Helligkeit).

• Nachteile: Kosten (hochpreisig), Anfälligkeit (verkratzen schnell, werden matt).

• am Geländer schön – als Trittstufen eher ungeeignet -> Menschen brauchen Kontraste, um einzelne Stufen wahrzunehmen (mögliche Gefahren für Kinder).

• Geräuschkulisse beim Gehen.
HolzCharakteristiken:

• häufigste Treppenart.

• Materialwahl von großer Bedeutung: Erscheinungsbild durch Holzsorte, Geländer und Oberflächenbehandlung geprägt.

• Vorteile: Optik (natürliche Ausstrahlung/Wohngefühl), Flexibilität (große Variationsbreite bei Formengebung: gewendelt, gerade, aufgesattelt, eingestemmt).

• Haltbarkeit: Massivholz ist sehr langlebig, hoher Komfort: Schritte werden abgefedert, ideal für barfuß-Läufer, Geräuschdämpfend.

• Nachteile: mangelnde Feuerbeständigkeit: mögliche Gefahrenquelle, hoher Pflegeaufwand: Kratzer sieht man sofort, nach wenigen Jahren Überarbeitung nötig.

• empfindlich gegenüber Schädlingen und Wasser, dunkelt nach oder bleicht aus, Struktur kann sich verändern.

• Kernholz kann von holzzerstörenden Pilzen befallen werden (siehe: DIN EN 350-2).
HPL (High Pressure Laminate)Charakteristiken:

• Neues High-Tech Material für die seitlichen Wangen, besteht aus 60% Papier (natürlicher Zellulose) und 40% Harzen.

• als Ergänzung oder in Kombination mit natürlichen Hölzern.

• Vorteile: Oberflächen-Dekor (schlagfest und benötigt keine Lackierung, jedoch bis zu zwanzig Mal härter als konventioneller Treppenlack), äußerst hohe Belastbarkeit, geringes Eigengewicht (keine verstärkten Deckenkonstruktionen oder Gebäudestatik nötig), Langlebigkeit.

• einfache Montage, witterungsbeständig, formstabil, homogen, gute Temperatur- und Lichtbeständigkeit, robust, porenlos, wenig Schall.

• Nachteile: durch beschädigte Oberflächen kann Feuchtigkeit eindringen und das Material uneben machen.

• Flecken sollten sofort gereinigt werden, da sich diese durch Sonneneinstrahlung sonst ins Material einbrennen.
MetallCharakteristiken:

• Vorteile: Vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten, sehr flexibel, mit vielen Materialien kombinierbar -> außergewöhnliche Optik.

• sehr robust, elegant, modern.

• unkomplizierter Einbau.

• Nachteile: kühle Atmosphäre, laute Akustik, kann im Laufe der Zeit korrodieren.
StahlCharakteristiken:

• Vorteile: sehr langlebig, kostengünstig, einfache Montage.

• Elegant, mit unterschiedlichen Material kombinierbar, optisch an jede Umgebung anpassbar (sowohl Innen als auch Außen), z.B. Flachstahlwangentreppe, Holmtreppen, Wendeltreppen.

• Flexibilität: unterschiedliche Konstruktionen möglich, Feuerfestigkeit: daher auch für Fluchttreppen geeignet (bestimmte Schutzanstriche).

• Nachteile: laute Akustik -> Schallschutzmaßnahmen erforderlich, Rutschgefahr.
SteinCharakteristiken:

• reine Steintreppe heute eher selten -> eher in Kombination mit anderen Materialien.

• Vorteile: Widerstandsfähig und unempfindlich (z.B. Marmor, Granit, Basalt, Schiefer, Sandstein, Betonwerkstein).

• bei reiner Steintreppe werden Treppen massiv gemauert -> geringe Verarbeitung, (allerdings oft im Außenbereich).

• Design (individuelle Einzelstücke, optimale Anpassung auf Optik des Hauses), Schalldämmung, Feuerfestigkeit, Wärmespeicherkapazität (-> sehr energieeffizient).

• Nachteile: hohes Gewicht -> nicht in jedem Haushalt einbaubar, Gebäudestatik beachten.

• sehr hochpreisig.

• je nach Steinart sehr anfällig und pflegeintensiv.

Die Beläge Ihrer Treppen können aus den unterschiedlichsten Materialien angefertigt werden. Neben Textil, Laminat, Leder oder PVC kommen auch Fließen oder Holz oft zum Einsatz. Dasselbe gilt auch für Ihre Treppengeländer. Dadurch können Sie beim Treppenbau Ihre individuellen Wünsche verwirklichen und Ihr persönliches Wohnelement kreieren.

3. Voraussetzung für den Einbau einer Treppe

Bevor Sie eine Treppe einbauen können, müssen Sie einige Faktoren berücksichtigen. Je nach Treppenmaterial muss auf die Statik des Hauses geachtet werden. Stein- oder Betontreppen belasten durch ihr hohes Gewicht viel mehr das gesamte Gebäude als z. B. eine leichte Aluminiumtreppe.

Ein weiterer Faktor ist die baurechtliche Vorschrift DIN-Norm 18065.

Sie betrifft insbesondere die Steigung der Treppe, sowie die Laufbreite und den Auftritt. Zudem unterliegen auch die Ausgestaltung der Treppengeländer und die Podeste festgelegten Vorschriften.

Die Treppenbreite hängt ganz von ihrem Verwendungszweck ab. Die Haupttreppe Ihres Hauses muss mindestens 80 cm Breite aufweisen. Nebentreppen können hingegen schmaler sein. Treppen eines Unternehmens sowie Fluchtwegtreppen sind zudem immer breiter als in privaten Häusern.

Die Stufentiefe wird vom Fachmann festgesetzt. Sie ergibt sich aus der Berechnung der Treppenformel: sie setzt die Stufenhöhe und -tiefe in ein definiertes Verhältnis. Ausnahmen bilden jedoch die Wendel- und Spindeltreppen. Hier muss die vorgeschriebene Stufentiefe lediglich in der Laufzone eingehalten werden.

Ab einer gewissen Treppenlänge ist es zudem Vorschrift, ein Treppenpodest einzufügen. Dies hat eine bestimmte Tiefe aufzuweisen und muss einen durchgeführten Handlauf aufweisen.

In Mehrfamilienhäuser gibt es diesbezüglich mehr Vorgaben als in privaten Räumen. Trotzdem sollte auch hier die DIN eingehalten werden.

Generell gilt, dass alle Treppenvorschriften in allen Bundesländern größtenteils gleich sind. Lediglich bei Grenzwerten, wie z.B. Brüstung oder Geländer, können einzelne Regelungen variieren. Informieren Sie sich bitte während dem Planen Ihrer Treppe über mögliche Vorschriften.  Sprechen Sie auch mit Ihrem Treppenfachmann vor Ort darüber.

4. Die Kosten von Treppen

Fertigtreppen sind kostengünstiger als individuell angefertigte Orttreppen. Zudem gilt: Mit dem Einbau von mehr Gestaltungselementen und aufwändigeren Konstruktionen steigt der Preis.

Für die klassische gerade Treppe gibt es bereits Modelle ab 600 €. Der Kaufpreis einer Bogen- oder Polygonaltreppe kann bis zu 15.000 € betragen. Je nach Material zeigen sich hier weitere Differenzen.

Bei Ihrer Kosten-Planung sollten Sie immer beachten:

  • das Material (Link WP: siehe dazu Materialübersicht).
  • Wartung (je nach Material und Abnutzung).
  • die Treppenlänge.
  • die unterschiedlichen Treppenformen.
  • der Treppenbelag.
  • das Treppengeländer.

Dazu kommen noch die Montagekosten, da Eigenleistungen in diesem Gebiet selten möglich sind. Bei einfach aufzubauenden Treppen, wie z.B. Wangentreppen, müssen Sie für den Einbau mit 1.500-2.000 € rechnen. Für aufwendigere Konstruktionen, wie z.B. freitragende Treppen, werden 3.000-5.000 € für den Einbau veranschlagt.

5. Beachten Sie

Die Vielfalt an individuellen Designs und Materialien erlaubt eine ideale Anpassung an Ihre Inneneinrichtung. Egal ob als Raumverbinder oder Raumteiler: Der Bereich unterhalb Ihrer Treppe kann als zusätzliche Nutzfläche und Stauraum dienen. Durch den Einbau von Schränken oder Schubladen bei geschlossenen Treppen können Sie auch beengte Räume platzsparend einrichten. Offene Treppen hingegen sorgen durch das Fehlen von Setzstufen für mehr Raumgefühl im Haus. In jedem Fall bleibt Ihre Treppe der Blickfang in Ihrem Haus.

Neben diesen positiven Eigenschaften ist jedoch zu vermerken, dass eine Treppe an sich nicht barrierefrei ist. Daher ist sie auch für Rollstühle oder Kinderwägen nicht befahrbar. Bei kleineren Treppen kann hier jedoch mit einer Rampe entgegengewirkt werden.Größere Treppenkonstruktionen werden hierfür mit einem Treppenlift oder Aufzug ausgestattet.

Zudem besteht eine erhöhte Unfallgefahr vor allem bei offenen Treppen. Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen verringern jedoch das Unfallrisiko. Dazu zählen z.B. Gitter am Treppenabsatz, trittsichere Treppenbeläge oder griffige Geländer. Je nach Material ist eine Treppe auch vor Brandfällen nicht geschützt, da vor allem Holztreppen leicht entzündlich sind. Je nach Bedarf kann jedoch auf feuerfestes und strapazierfähiges Material zurückgegriffen werden.

Bei offenen Treppen kann sich im gesamten Haus die Luft freier bewegen. Dies sorgt für vermehrte Staubansammlung und Wärmeverluste.

6. Fachpartner finden

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Ihr Treppen-Spezialist in Ihrer Nähe hilft Ihnen gerne.