Terrassenüberdachung

Terrassenüberdachungen – Schutz vor Wettereinflüssen

Mit einer Terrassenüberdachung wird Ihre Terrasse zu einem zweiten Wohnraum. Ihre Zeit auf Ihrer Terrasse ist mit dieser Überdachung nicht mehr abhängig vom Wetter. Sie haben die Möglichkeit, auch bei Regen die Zeit im Freien zu genießen.

1. Grundlegende Informationen zu Terrassenüberdachungen

Tipp zum Bau klärt auf, wie Terrassenüberdachungen Ihre Terrasse schützen.

Terrassenüberdachungen schützen Ihre Möbel auf Ihrer Terrasse.

Eine Terrassenüberdachung ist heutzutage auf vielen Terrassen zu finden. Sie schützt unter anderem vor jeglichen Wettereinflüssen, wie Regen und Hagel. Doch nicht nur das. Darüber hinaus bietet Ihnen die Terrassenüberdachung einen Sonnenschutz und somit mehr Schatten in Ihrem Garten.

Durch den Schutz vor Wettereinflüssen sind auch Ihre Möbel auf der Terrasse geschützt. Das Anschaffen einer Überdachung geht mit verschiedene Vorschriften einher, auf welche dieser Artikel eingeht.

Für die Anschaffung einer Terrassenüberdachung benötigen Sie eine Baugenehmigung. Das hat den Grund, dass eine Überdachung eine bauliche Veränderung ist. Die Vorschriften unterscheiden sich in den verschiedenen Bundesländern jedoch voneinander. Das heißt, in manchen Bundesländern kommt es beispielsweise auf die Größe der Terrasse an.

Die genauen Vorgaben, welche in Ihrem Bundesland gelten, erfahren Sie in dem entsprechenden Bauamt. Die Baubehörde in Ihrem Bundesland ist ebenfalls eine Informations-Quelle für die Vorschriften.

Einen weiteren Punkt, den es zu beachten gilt, betrifft die Neigung Ihrer Terrassenüberdachung. Die Überdachung benötigt eine Neigung von mindestens 5 Grad. Durch diese Neigung sammelt sich kein Regenwasser auf dem Dach an. Die maximal mögliche Neigung Ihrer Terrassenüberdachung beträgt 15 Grad. Dies ist eine Empfehlung von Experten. So fließt das Regenwasser gut ab und das Dach bleibt flach genug.

2. Die verschiedenen Typen einer Terrassenüberdachung

Tipp zum Bau klärt auf, welche Typen von Terrassenüberdachungen es gibt.

Freistehende Terrassenüberdachungen sind ebenfalls eine Wahl.

Bei Terrassenüberdachungen existieren zwei verschiedene Typen. Einmal gibt es die freistehenden und einmal die wandmontierten Terrassenüberdachungen. Sie haben unterschiedliche Vor- und Nachteile.

Freistehende Überdachungen bieten eine sehr hohe Anpassungs-Fähigkeit. Da sie nicht am Haus befestigt sind, haben Sie die Möglichkeit, diese jederzeit umzuplatzieren. Dabei haben Sie die Wahl, an welcher Stelle Sie Schatten bevorzugen. Mit einer wandmontierten Überdachung sind Sie an einen bestimmten Ort gebunden.

Der größte Nachteil bei einer freistehenden Überdachung ist die Stabilität. Diese ist nicht wie bei der wandmontierten Überdachung fest gesichert. Deshalb ist es wichtig, dass Sie die freistehende Terrassenüberdachung gut verankern.

Eine freistehende Terrassenüberdachung ist vor allem für Hauswände, welche keine Befestigung zulassen, geeignet. Das betrifft Wände, welche ein Wandmaterial mit einer geringen Beständigkeit haben. Eine Baugenehmigung benötigen Sie für beide Varianten der Terrassenüberdachung.

3. Terrassenüberdachungen aus unterschiedlichen Materialien – Welche gibt es?

Bei den Materialien liegt der Unterschied zwischen dem Rahmen und der eigentlichen Überdachung. Unter Konstruktion sind dabei die Pfosten und der restliche Rahmen gemeint. Für eine Terrassenüberdachung stehen folgende Materialien zur Auswahl:

  • Holz.
  • Metall.
  • Aluminium.
  • Stahl.
  • Edelstahl.
  • Zink.
  • Kupfer.
  • Glas.
  • Solar.
  • Kunststoff.

Glas, Solar und Kunststoff als Materialien stehen dabei nur für die Überdachung zur Verfügung. Alle anderen Materialien stehen bei der Konstruktion des Rahmen sowie der Überdachung zur Auswahl. Sie haben unter anderem die Möglichkeit, eine Terrassenüberdachung aus einer Holzkonstruktion mit einer Holzüberdachung auszuwählen.

Diese verschiedenen Materialien haben unterschiedliche Vor- und Nachteile. Das Material Metall ist sehr hochwertig, stabil, witterungs-beständig und dadurch ebenfalls besonders pflegeleicht.

Die Gewichte fallen sehr unterschiedlich aus, je nachdem, um welches Material es sich handelt. Eine Terrassenüberdachung aus Aluminium ist wesentlich leichter als eine Überdachung aus Stahl. Dadurch ist der Aufbau von Terrassenüberdachungen aus Aluminium einfacher als der von Stahl. Ein weiterer Nachteil zeigt sich in den Kosten. Aluminium beispielsweise ist viel preiswerter als Holz.

Darauffolgend kommt das Material Holz. Dieses bietet ebenfalls eine hohe Stabilität, jedoch ist es sehr witterungs-empfindlich. Demnach benötigt Holz sehr viel Pflege. Terrassenüberdachungen aus Holz bieten eine sehr umwerfende Optik und schaffen ein schönes Ambiente. Außerdem ist es im Gegensatz zu Aluminium deutlich teurer.

Ein weiterer Vorteil von Holz ist seine Flexibilität. Das bedeutet, dass Holz sich zum Verändern und Umbauen anbietet. Damit haben Sie die Option, Ihre Terrassenüberdachung jederzeit anzupassen. Demnach besteht die Möglichkeit einfache Dinge einzubauen oder zu verändern. Darunter fallen beispielsweise:

  • Lackierung.
  • Kleine Einbauarbeiten, wie das Befestigen eines Bildes.
  • Seitenwände aus Holz.
  • Seitenteile.

Als nächstes Material folgt Glas. Eine Glasüberdachung wirkt sehr hochwertig und ist stabil. Wie Aluminium ist sie außerdem sehr witterungs-beständig. Da es sich um Glas handelt, ist das Dach dementsprechend lichtdurchlässig. Damit haben Sie einen klaren Blick auf den Himmel. Das genießen Sie bei einer Überdachung aus Holz oder Metall nicht.

Jedoch ist auch Kunststoff als Material eine Wahl für Ihre Überdachung. Kunststoff ist, wie Überdachungen aus Metall, langlebig, stabil, witterungs-beständig und dadurch sehr pflegeleicht. Im Gegensatz zu Glas ist Kunststoff sehr preiswert und daher eine gute Alternative. Gleichzeitig ist ein Dach aus Kunststoff, wie Glas, transparent und bietet damit eine Lichtdurchlässigkeit. Darüber hinaus, gibt es auch undurchlässige Überdachungen.

Als Letztes existiert die Möglichkeit eines Solar-Terrassendaches. Es bietet, wie eine Holzüberdachung, ein schönes Ambiente. Zusätzlich ist es sehr stabil und witterungs-beständig. Das Dach besteht dabei aus mehreren Solarmodulen. Damit bietet es die Möglichkeit, den erzeugten Strom direkt in den eigenen Haushalt weiterzuleiten.

Ein Solar-Terrassendach gibt es ebenfalls als Bausatz. Sie haben also die Möglichkeit, es selbst aufzubauen. Wenn Sie sich dabei an die Bauanleitung halten, unterlaufen Ihnen auch keine Fehler. Damit sparen Sie die Kosten von einem Fachpersonal, welches den Aufbau ansonsten übernimmt.

4. Kosten von Terrassenüberdachungen – Wovon hängen sie ab?

Tipp zum Bau klärt auf, wie hoch die Kosten für Terrassenüberdachungen liegen.

Mit welchen Kosten haben Sie bei Terrassenüberdachungen zu rechnen?

Die Kosten für Terrassenüberdachungen sind meistens sehr unterschiedlich. Dabei hängt der Preis von verschiedenen Faktoren ab. Der erste Faktor betrifft das Material, welches sehr unterschiedliche Preise hat. Wie Sie bereits wissen, ist eine Holzüberdachung teurer als eine Aluminium-Überdachung. Eine Glasüberdachung ist dann wiederum teurer als eine Kunststoff-Überdachung.

Aber auch die Größe Ihrer Terrasse ist bei dem Preis ein entscheidender Punkt. Das heißt, je größer Ihre Terrasse ist, desto weiter steigt der Preis. Wobei es dabei darauf ankommt, welche Größe Sie sich für Ihre Überdachung wünschen. Überdachen Sie nur einen Teil Ihrer Terrasse, haben Sie geringere Kosten.

Der Preis ist abhängig vom Typen, welchen Sie bei der Terrassenüberdachung wählen. Eine freistehende Terrassenüberdachung kostet beispielsweise mehr als eine wandmontierte Überdachung.

Dafür ist zum einen der Rahmen der Grund. Eine freistehende Überdachung steht auf vier Pfosten, anstatt auf zwei. Damit sind mehr Materialien nötig. Ein weiterer Grund zeigt sich im Aufbau. Freistehende Terrassenüberdachungen benötigen eine bessere Verankerung im Fundament.

Weitere Dinge treiben den Preis noch weiter in die Höhe. Darunter fällt beispielsweise Fachpersonal. Bei einer freistehenden Überdachung aus Aluminium besteht die Möglichkeit, sie selbst aufzubauen. Bei einem hohen Gewicht ist es am besten, wenn Sie Hilfe von einem Fachpersonal anfordern.

Eine Aluminium-Überdachung startet bereits ab 700€ bis 1000€. Damit ist sie eines der günstigsten Materialien. Holzüberdachungen starten dagegen erst bei 2000€ oder mehr. Kostspieliger sind Überdachungen aus Stahl, welche erst ab 5000€ erhältlich sind.

5. Fazit zu Terrassenüberdachungen

Der Kauf von Terrassenüberdachungen verursacht hohe Kosten. Deswegen sind eine gute Planung und Wahl wichtig. Richten Sie sich bei Ihrer Entscheidung daher nach Ihren Bedürfnissen.

Das betrifft auch die Größe Ihrer Überdachung. Dabei kommt es darauf an, ob Ihre Überdachung Ihre ganze Terrasse überdeckt. Oder andernfalls, ob ein Teil Ihrer Terrasse weiterhin unter klarem Himmel ist.

Für die Materialien gelten die gleichen Empfehlungen. Wägen Sie bei der Wahl der Materialien die jeweiligen Vor- und Nachteile ab. Bei zusätzlichen Dingen stehen Ihre Bedürfnisse an erster Stelle. Es ist Ihre Entscheidung, ob Sie Fachpersonal oder anderweitige Dinge benötigen.

6. Diese Fehler gilt es bei Terrassenüberdachungen zu vermeiden

Zum einen ist ein Fehler möglich, wenn Sie keine Baugenehmigung beantragen. Die Vorgaben sind dabei sehr verschieden. Es besteht also beispielsweise die Möglichkeit, dass für Ihre Terrasse keine Genehmigung notwendig ist. Jedoch sind Sie mit einer Baugenehmigung immer auf der sicheren Seite.

Ein weiterer Punkt, den es zu beachten gilt, ist das Regenwasser. Durch die Neigung Ihrer Überdachung sammelt sich dieses nicht an. Damit es jedoch nicht zu einer Flut kommt, ist eine Regenrinne sehr wichtig. Dadurch kann das Wasser einfach abfließen, am besten direkt in eine Regentonne.

Der letzte Punkt ist der Aufbau, bei dem eventuell Fehler entstehen. Wenn Sie selbst Erfahrung im Handwerken haben, benötigen Sie kein Fachpersonal. Ist Handwerken nicht Ihre Lieblings-Beschäftigung, bietet es sich an, einen Profi hinzuzuziehen. Dieser hat dann auch das richtige Werkzeug oder Anderweitiges.

7. Das Fundament bei Terrassenüberdachungen

Ein sehr wichtiger Aspekt bei Überdachungen ist das Fundament. Vor allem bei freistehenden Überdachungen ist ein starkes Fundament sehr wichtig. Das hat den Grund, dass Ihre Überdachung Wettereinflüssen, wie Wind, standhält.

Dabei gibt es verschiedene Varianten, wie eine Terrassenüberdachung fundiert ist. Zum einen gibt es die einfache Möglichkeit. Diese ist eine Bodenplatte, welche unter den Pfosten der Überdachung montiert ist. Die Überdachung ist mit vier langen Schrauben im Fundament verankert.

Als andere Variante gibt es das Einbauen. Das bedeutet, dass Sie die Pfosten in das Fundament einbetonieren. Diese Variante eignet sich vor allem für Holzkonstruktionen. Das liegt daran, da Holzkonstruktionen sehr witterungs-empfindlich sind. Durch lange Regenaussetzung sind Überdachungen aus Holz nach einer gewissen Zeit sehr instabil.

8. Alternativen zu Terrassenüberdachungen

Tipp zum Bau klärt auf, welche Alternativen es zu Terrassenüberdachungen gibt.

Markisen sind eine kostengünstigere Alternative zu Terrassenüberdachungen.

Zu Terrassenüberdachungen gibt es viele verschiedene Alternativen. Manche sind dabei kostengünstiger, manche dagegen auch das Gegenteil. Die Alternativen, welche Ihnen zur Auswahl stehen, erläutert Tipp zum Bau im folgenden Abschnitt.

Zum einen gibt es eine einfache Markise. Die Unterschiede zur Überdachung sind dabei sehr vielfältig. Auf der anderen Seite ist eine Markise keine Überdachung aus Glas oder Anderweitigem, sondern aus Stoff. Daher sind Markisen nicht so stabil und witterungs-beständig wie Terrassenüberdachungen.

Auch bei Markisen gibt es verschiedene Arten für verschiedene Einsatz-Möglichkeiten. Für kleinere Terrassen sind am besten Gelenkarm-Markisen geeignet. Diese sind meistens zwei bis sieben Meter breit, je nachdem wie weit Sie sie ausfahren. Für größere Terrassen und Schattenplätze sind dann Pergola-Markisen die beste Lösung. Diese bestehen im Gegensatz zu Gelenkarm-Markisen aus zwei Stützen. Somit sind sie stabiler als die Gelenkarm-Markisen.

Neben Markisen gibt es den Wintergarten als weitere Alternative. Dieser hat neben der Überdachung ebenfalls Seitenwände. Wintergärten sind meistens direkt an das Haus angebunden. Somit bieten sie nicht nur einen Schutz vor Regen oder Kälte. Sie gewähren dadurch ebenfalls Schutz vor Kälte beispielsweise im Winter. Damit sind sie ganzjährig nutzbar und eine gute Wohnraum-Erweiterung.

9. Zubehör für Terrassenüberdachungen

Bei Terrassenüberdachungen gibt es eine breite Auswahl an Zubehör. Zum einen existieren neben horizontalen auch vertikale Markisen. Bei diesen haben Sie die Möglichkeit Ihre Seitenwand jederzeit zu öffnen oder zu schließen. Des Weiteren gibt es die Möglichkeit einer Beleuchtung. Sie haben die Wahl, ob Sie eine LED-Beleuchtung in Ihre Überdachung einbauen oder nicht. Das Hauptproblem sind dabei meist die Kosten. Zusätzliches Zubehör treibt diese schnell in die Höhe. Erweiterungen gibt es zum Beispiel durch:

  • Soundanlagen. Diese sind mit dem Mobiltelefon verbindbar.
  • Integrierte Heizungen. Somit sind Sie auch im Winter auf Ihrer Terrasse sicher vor Kälte.
  • Laubfänger. Dieser ist in die Regenrinne eingebaut und trennt das Laub von dem Wasser.
  • Sensoren. Zum Beispiel ein Regen- oder Windsensor. Diese erkennen verschiedene Wettereinflüsse und schließen bei Erkennung beispielsweise das Dach.

10. Terrassenüberdachungen warten und pflegen

Wie bereits bei den Materialien beschrieben gibt es Überdachungen, welche pflegeleicht sind. Bei Terrassenüberdachungen aus Metall, Glas oder Kunststoff reicht daher Wasser bei der Reinigung. Seifenwasser ist ebenfalls möglich, welches Sie mit einem Wasserschieber verteilen.

Überdachungen aus Holz benötigen hingegen sehr viel Pflege. Das liegt an der hohen Empfindlichkeit von Holz gegenüber Wind und Wetter. Sobald Sie sich eine Holzüberdachung zulegen, ist daher ein guter Schutz nötig. Diesen bekommen Sie, indem Sie die Überdachung mit einem Holzschutz versehen. Ebenfalls ist bei einer Abnutzung ein neuer Anstrich vorteilhaft. Als Letztes ist es wichtig, dass Sie auf Schimmel achten und ihn entsprechend bekämpfen.

11. Andere Einsatz-Möglichkeiten von Terrassenüberdachungen

Terrassenüberdachungen haben neben der Überdachung der Terrasse viele Einsatz-Möglichkeiten. Ihre Überdachung schützt nicht nur Sie, sondern auch Ihr Auto. Ein Carport schützt es effektiv vor Wind und Wetter. Dabei sparen Sie sich die Kosten einer Garage ein. Besitzen Sie bereits eine Garage, ist ein Carport als Vordach eine einfache Erweiterung.

Tipp zum Bau klärt auf, welche anderen Einsatz-Möglichkeiten Terrassenüberdachungen bieten.

Ebenfalls ist bei der Garage eine Überdachung eine große Hilfe.

Carports sind ein Schutz für Ihr Auto. Sie schützen es vor Regen, Schnee oder anderen Witterungen. Neben dem Carport gibt es noch viele weitere Einsatz-Möglichkeiten von Überdachungen. So bieten diese unter anderem Schutz bei folgenden Verwendungs-Möglichkeiten:

  • Kellereingang.
  • Veranda.
  • Hauseingang.
  • Balkon.

12. Terrassenüberdachungen in den Jahreszeiten

Terrassenüberdachungen sind auch im Winter ein guter Schutz.

Eine Terrassenüberdachung schützt im Frühling, Sommer und Herbst vor Wettereinflüssen. Außerdem bietet eine Überdachung Schutz vor der Sonne. Doch auch im Winter bietet eine Terrassenüberdachung Ihnen Schutz.

Ist Ihnen ein Wintergarten zu teuer, haben Sie die Möglichkeit, Seitenwände zu installieren. Somit verwandelt sich Ihre überdachte Terrasse im Handumdrehen zum Wintergarten. Neben diesen besteht die Option eine Beheizung in Ihrer Überdachung zu installieren.

Für diese Beheizung gibt es verschiedene Auswahl-Möglichkeiten. Zum einen gibt es Heizpilze, welche mit einer Propangasflasche heizen. Diese kommen oft in Restaurants zum Einsatz. Als Alternative gibt es die sogenannten Heizstrahler. Die sind meist ein Anbau und mit Strom getrieben. Sie haben jedoch den Nachteil, dass sie bezüglich Ihrer Position sehr unflexibel sind.

13. Terrassenüberdachungen bei einem Reihenhaus

Bei dem Anbau einer Terrassenüberdachung bei einem Reihenhaus sind verschiedene Richtlinien zu beachten. Der erste und wichtigste Punkt ist dabei die Akzeptanz Ihres Nachbars. Im Normalfall ist ein gewisser Abstand zu dem Nachbargrundstück notwendig. Dieser ist bei einem Reihenhaus jedoch nicht ganz einfach sicherzustellen.

Deswegen ist die Einwilligung Ihres Nachbars sehr wichtig. Möglicherweise ist das Aufsetzen eines Vertrages in diesem Fall sogar angebracht. Neben diesem ist eine Wand zwischen den zwei Grundstücken nötig. Diese sorgt für eine Abgrenzung. Daher ist es wichtig, dass diese mindestens bis über das Dach der Terrassenüberdachung reicht.

14. Schwebende Terrassenüberdachungen

Die meisten Terrassenüberdachungen stehen auf zwei vorderen Pfosten. Jedoch gibt es auch die Möglichkeit einer schwebenden Terrassenüberdachung. Mit ihr haben Sie einen freien Blick in den Garten. Diese Stützen sind nicht am vorderen Teil der Terrassenüberdachung angebracht. Dagegen ist die Überdachung durch zwei Querträger gehalten.

Bei freistehenden Terrassenüberdachungen ist vor allem eine hohe Stabilität wichtig. Deswegen ist das Material bei dieser Art von Überdachung entscheidend. Dementsprechend ist Stahl als Material am besten geeignet.

15. Besondere Wünsche bei Terrassenüberdachungen

Wenn Sie spezielle Wünsche bei Ihrer Terrassenüberdachung haben, gibt es auch dort diverse Möglichkeiten. Verschiedene Faktoren, wo die Möglichkeit einer Anpassung besteht, sind dabei verfügbar. Zum einen ist die Form Ihrer Überdachung individuell gestaltbar. Folgende Dinge liegen also vollkommen in Ihrem Ermessen, wenn es um Ihre Terrassenüberdachung geht:

Tipp zum Bau klärt auf, welche besonderen Wünsche es bei Terrassenüberdachungen gibt.

Auch die Farbe Ihrer Terrassenüberdachung ist Ihre Wahl.

  • Die Länge der Überdachung. Überdachen Sie nur Ihre Terrasse oder vielleicht auch einen Teil des Gartens? Das ist Ihnen überlassen.
  • Die Höhe der Überdachung. Wenn Sie über höhere Wände verfügen, ist es möglich, die Überdachung perfekt darauf anzupassen.
  • Die Form Ihrer Überdachung. Ist sie gerade, geht sie um eine Ecke? Das bleibt ganz Ihre Entscheidung.
  • Die Farbe der Überdachung. Ob schwarz, grau oder eine andere beliebige Farbe. Sie haben die Wahl, welche Ihnen am besten gefällt.

16. Smart Home bei Terrassenüberdachungen

Tipp zum Bau klärt auf, wie Sie Ihre Terrassenüberdachung von unterwegs steuern.

Heutzutage steuern Sie Terrassenüberdachungen bereits über Ihr Handy.

Die Digitalisierung schreitet immer weiter voran. So ist es heutzutage möglich, per Handy das eigene Zuhause zu steuern. Dank dem Smart Home haben Sie die Möglichkeit, Heizung, Lichter sowie Terrassenüberdachungen zu kontrollieren.

Ein gutes Beispiel ist die Integration einer Markise beziehungsweise eines Sichtschutzes in das Terrassendach. Für diesen Sichtschutz besteht die Möglichkeit, ihn einfach per Handy aus- oder einzufahren. Dasselbe gilt für eine integrierte Beleuchtung, welche jederzeit aktivierbar oder deaktivierbar ist. Dementsprechend besteht die Möglichkeit jederzeit zu sehen, ob ein Sichtschutz offen ist oder nicht.

Für weiteres Zubehör gibt es ebenfalls die Möglichkeit ein Smart Home einzurichten. Dazu zählen beispielsweise eine Heizung, Rollläden, Sonnenschutze oder Sicherheits-Sensoren. Das Hauptproblem an einem Smart Home sind ausschließlich die Kosten. Eine zusätzliche Smart Home Einrichtung treibt die Kosten in die Höhe.

17. Versicherung von Terrassenüberdachungen

Eine Versicherung gibt Ihnen viel zusätzliche Sicherheit bei Ihrer Überdachung. Es stehen viele Versicherungen zur Wahl. Zum einen die Sturmversicherung. Diese greift bei Schäden aufgrund eines Sturms ein. Hat also beispielsweise ein Hagelsturm Ihre Überdachung beschädigt, greift die Sturmversicherung.

Neben dieser Versicherung gibt es die Glasversicherung. Diese ist für Glaskonstruktionen der erste Kontaktpunkt. Diese Versicherung greift, wenn das Glas Ihrer Überdachung zu Bruch geht. Das tritt beispielsweise durch eine beschädigte Seitenwand an Ihrer Überdachung zum Vorschein.

Und als Letztes gibt es die sogenannte Wohngebäude-Versicherung. Dort besteht die Möglichkeit, dass Ihre Überdachung bereits mitversichert ist. Das hat zur Folge, dass Sie die anderen Versicherungen nicht benötigen. Dabei ist es jedoch wichtig, dass Sie sich bestens über Ihre Wohngebäude-Versicherung informieren.

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