Terrassen-Sichtschutz

Terrassen-Sichtschutz – ungestörtes Entspannen im Freiluft-Wohnzimmer

Sie sehnen sich nach mehr Privatsphäre auf der Terrasse? Dann investieren Sie in einen Terrassen-Sichtschutz. Dabei stehen Ihnen vielfältige Materialien und Designs zur Verfügung. Gestalten Sie Ihre Terrasse nach Ihren individuellen Vorstellungen. Wählen Sie einen Sichtschutz aus Holz, milchigem Glas oder auch Bambus. Die Auswahl ist immens. Lernen Sie die Vor- und Nachteile der verschiedenen Materialien kennen.

1. Gründe für einen Terrassen-Sichtschutz

Wie Sie mit einem Sichtschutz auf Ihrer Terrasse Privatsphäre schaffen, lesen Sie bei Tipp zum Bau.

Vielfältige Vorteile sprechen für einen Terrassen-Sichtschutz.

Die eigene Terrasse ist für viele Menschen ein zweites Wohnzimmer im Freien. Besonders im Sommer spielt sich hier ein Großteil des täglichen Lebens ab. Allerdings gestaltet sich der Aufenthalt hier schnell unangenehm. Unerwünschte Blicke von Passanten oder Nachbarn stören das persönliche Wohlbefinden. Deswegen entscheiden sich Hausbesitzer häufig für einen Terrassen-Sichtschutz. Ein Terrassen-Sichtschutz ist viel mehr als eine Trennwand. Er schafft Ihnen komfortable Stunden in Ihrem Außenbereich. Die unterschiedlichen Funktionen des Multifunktions-Talents sehen Sie hier:

  • Er bildet eine optische Trennung. Damit isolieren Sie die eigene Terrasse von der des Nachbarn oder einer angrenzenden Straße.
  • Außerdem fungiert er auch als Lärmschutzwand. An angenehmen Sommertagen lauschen Sie nur noch dem Zwitschern der Vögel.
  • Doch dies ist noch nicht alles. Je nach Material bietet der Terrassen-Sichtschutz zusätzlich Schutz vor UV-Strahlen, Wind und Wetter.

2. Geeignete Materialien für Ihren Terrassen-Sichtschutz

Für die Gestaltung Ihres Terrassen-Sichtschutzes steht Ihnen unterschiedliches Material zur Verfügung. Das eröffnet Ihnen eine Menge an Möglichkeiten. Verschaffen Sie sich vorher einen ausführlichen Überblick über die wichtigsten Eigenschaften. Ein optimaler Sichtschutz für Terrassen erfüllt die folgenden Kriterien:

  • Wählen Sie ein Material das wetterfest ist.
  • Ein pflegeleichter Sichtschutz spart Ihnen wertvolle Zeit.
  • Ihre Entscheidung für ein hochwertiges Produkt zahlt sich mit der Zeit aus. Je langlebiger das Material ist, desto seltener kommt es zu Reparaturen oder einem vorzeitigen Neukauf.

Auf Ihrer Suche nach dem richtigen Material treffen Sie auf eine überwältigende Vielfalt. Doch kennen Sie erst alle Vor- und Nachteile, ist die Entscheidung ein Kinderspiel. Tipp zum Bau liefert Ihnen sämtliche Informationen zum Thema Terrassen-Sichtschutz. So finden Sie garantiert die gewünschte Lösung. Sie haben die Wahl:

  • Holz.
  • Bambus.
  • Weide.
  • Glas.
  • Stein.
  • Verbundwerkstoffe.
  • Metall.
  • Textilien.
  • Pflanzen.

Holz

Lernen Sie die Vorteile eines Sichtschutzes aus Holz kennen bei Tipp zum Bau.

Ein Sichtschutz aus Holz wirkt natürlich und schafft einen idealen Übergang zum Garten.

Holz gilt als eines der beliebtesten Materialien für den Sichtschutz auf der Terrasse. Es überzeugt durch sein natürliches Aussehen. Kombinieren Sie nach Belieben untereinander verschiedene Farben oder Holzarten. So integrieren Sie den Terrassen-Sichtschutz aus Holz perfekt in Ihre Gartenlandschaft. Jedoch ist die Pflege hier aufwendiger. Es ist erforderlich, einen Terrassen-Sichtschutz aus Holz regelmäßig zu behandeln. Nutzen Sie dafür ein Schutzmittel, einen Lack oder eine Holzlasur. So gewährleisten Sie eine längere Lebensdauer. Besonders günstiges Holz, wie beispielsweise Birke ist nicht sehr lange haltbar. Das Holz weist eine geringe Dichte auf. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, in ein qualitativ hochwertiges Produkt zu investieren. Hierzu zählen Harthölzer wie Lärche oder Eiche. Damit erfreuen Sie sich eine lange Zeit an Ihrem optisch ansprechenden Terrassen-Sichtschutz.

Bambus

Aufgrund ihrer natürlichen Optik ist diese schnellwachsende Pflanze besonders gefragt. Auch ihr geringes Gewicht und die leichte Montage sprechen für einen Sichtschutz aus Bambus. Dadurch gewinnt es als Material für Trennwände an Beliebtheit. Jedoch vergraut ein Terrassen-Sichtschutz aus Bambus mit der Zeit möglicherweise. Eine Lasur leistet hier Abhilfe. Bambus-Trennwände sind in verschiedenen Formen erhältlich:

  • Dicke Bambusrohre.
  • Bambus Profilbretter.
  • Dünne Rohre, die zu Schutzmatten verwebt sind.

Weide

Weide ist ein weiteres Material, das aufgrund seines natürlichen Erscheinungsbilds punktet. Weidenmatten-Geflechte entstehen meist in aufwendiger Handarbeit. Dadurch bieten sie ein individuelles Design für Ihren Garten.

Glas

Bei einem Sichtschutz findet auch Glas eine Verwendung. Wählen Sie hierbei zwischen verschiedenen Graden an Transparenz. Es gibt komplett transparente Glaswände mit Streifen- oder Vollflächendekor sowie satiniertes Glas. Dieses Material ist komplett blickdicht. Ein Vorteil aller Varianten ist, dass diese weiterhin einen Lichteinfall gewährleisten. Ein Sichtschutz aus Glas sorgt neben der Abtrennung auch für Windschutz auf der Terrasse. Allerdings ist das Material nicht als Lärmschutzwand geeignet. Die Vorteile von Glas sehen Sie hier:

  • Strapazierfähig und wetterbeständig.
  • Besonders pflegeleicht, da sich beispielsweise Moos und Algen nicht auf glatten Oberflächen absetzen.
  • Es existieren verschiedene Musterungen. Zusätzlich gibt es die Option, dass Sie ein individuelles Design anfertigen.

Stein

Eine massivere Alternative, um der eigenen Terrasse mehr Privatsphäre zu verleihen, ist die Steinmauer. Hierbei ist es möglich, aus unterschiedlichen Steinarten zu wählen. Diese sind bei Tipp zum Bau für Sie zusammengestellt:

  • Eine Mauer aus Naturstein. Hierzu zählt beispielsweise die Bruchsteinmauer.
  • Ziegelmauer.
  • Ein Sichtschutz aus Beton.
  • Gabionen.

Der Aufbau einer Steinmauer als Terrassen-Sichtschutz gestaltet sich etwas aufwendiger. Wenn Sie handwerklich begabt sind, führen Sie diesen eventuell selbst durch. Andernfalls beauftragen Sie einen Fachbetrieb. In diesem Fall kommen Mehrkosten durch eine fachgerechte Montage auf Sie zu. Dementsprechend ist diese Variante etwas teurer. Trotzdem hat sie mehrere Vorteile:

  • Sie ist besonders robust und langlebig.
  • Sie hält sogar Lärm fern.
  • Der Terrassen-Sichtschutz aus Stein schützt ebenfalls vor UV-Strahlen.
  • Weiterhin genießen Sie die Abendstunden windgeschützt.

In letzter Zeit haben sich vielerorts Gabionen als erschwingliche Variante zur massiven Mauer erwiesen. Diese sind mit Steinen gefüllte Drahtkörbe. Gestalten Sie Ihren Sichtschutz nach Ihren Vorlieben. Die Drahtkörbe ermöglichen Ihnen eine Bepflanzung. Somit schaffen Sie neue Lebensräume für Pflanzen und Insekten.

Verbundwerkstoffe

Welche Vorteile ein Sichtschutz aus WPC oder BPC hat, erläutert Ihnen Tipp zum Bau.

Ein Sichtschutz aus WPC oder BPC kombiniert die Vorteile von Holz und Kunststoff.

Wood-Plastic-Composite (WPC) beziehungsweise Bamboo-Plastic-Composite (BPC) sind Verbundwerkstoffe. Diese bestehen aus einer Kombination von Holz oder Bambus mit Kunststoff. Dieser Sichtschutz ist beliebt bei Hausbesitzern.
Sie erhalten die jeweiligen Vorteile beider Materialien:

  • Kunststoff ist besonders wetterfest und langlebig. Zudem ist der Pflegeaufwand gering.
  • Ein Sichtschutz aus WPC/BPC ist stabil und strapazierfähig.
  • Der Verbundwerkstoff überzeugt sowohl durch seine natürliche Optik als auch durch seine holzähnliche Haptik.
  • Bambus ist schnellwachsend und schont die begrenzten Ressourcen. Die eingesetzten Bambusfasern sind ein Nebenprodukt der industriellen Verarbeitung von Bambus.

Kunststoff

Ein Sichtschutz aus Kunststoff passt ideal zu Gartenmöbeln aus Kunststoff. Deswegen entscheiden sich viele Menschen für dieses Material. Darüber hinaus ist es besonders pflegeleicht sowie sehr witterungs- und UV-beständig. Zudem hat es ein geringes Gewicht. Darum ist es jedoch anfällig für Windböen und Stürme. Ein qualitativ hochwertiger Terrassen-Sichtschutz ist deswegen mit einem Metallkern versehen. Kunststoff-Trennwände gibt es in verschiedenen Formen:

  • Kunststoffgeflecht Polyrattan.
  • Sichtschutz-Matten aus PVC-Röhrchen.
  • Rankgitter.
  • Sichtschutz-Zäune.

Metall

Ein Terrassen-Sichtschutz aus Metall gibt Ihnen ebenfalls viele gestalterische Freiheiten. Besonders beliebt ist eine Variante aus Aluminium. Diese hat verschiedene Vorteile:

  • Sie ist unempfindlich gegen Einflüsse durch die Witterung.
  • Weiterhin ist der Sichtschutz pflegeleicht und robust.
  • Er besitzt eine zeitlose Optik.
  • Diese Variante dient nach Belieben sogar als Rankhilfe.

Textilien

Eine Stoffbespannung ist eine simple und günstige Möglichkeit zur geschmackvollen Begrenzung Ihrer Terrasse. Imprägnierte Stoffe, wie Sie diese von Sonnenschirmen her kennen, bieten einen optimalen Terrassen-Sichtschutz. Die Textilien sind wasser- und ölabweisend sowie resistent gegen Schimmel. Seitliche Markisen sind bei Hausbesitzern beliebt. Im eingezogenen Zustand ist Ihr Sichtschutz in einem Gehäuse verstaut. Dadurch ist er vor der Witterung geschützt. Ohne dieses Gehäuse ist Ihr Terrassen-Sichtschutz leider nicht sonderlich wetterresistent. Trotzdem überzeugt er durch folgende Vorteile:

  • Funktioniert ähnlich wie ein Rollo.
  • Einfache Befestigung an Ihrer Hauswand.
  • Leichte Bedienung.
  • Den Lichteinfall steuern Sie ebenfalls.

Pflanzen

Wie Sie mit einem Sichtschutz aus Pflanzen Ihre Umweltbilanz verbessern, lesen Sie bei Tipp zum Bau.

Eine Hecke ist wohl die ökologischste Art des Terrassen-Sichtschutzes.

Die wohl ökologischste Möglichkeit, einen Terrassen-Sichtschutz zu schaffen, sind Pflanzen. Die natürliche Gestaltung wertet Ihre Terrasse optisch auf. Diese Variante bietet Ihnen vielfältige Vorteile:

  • Ihre Pflanzen produzieren Sauerstoff.
  • Sie haben einen natürlichen Staubfilter.
  • Auch die Luftfeuchtigkeit erhöht sich.

Somit haben Sie mit dieser Variante nicht nur ein privates Umfeld geschaffen. Sie verbessern sogar die Luftqualität in Ihrem Außenbereich. Dabei haben Sie viele gestalterische Freiheiten. Wählen Sie hierbei zwischen verschiedenen Pflanzentypen:

  • Hecken sind besonders beliebt. Hier findet beispielsweise die Elbe oder der Lebensbaum häufig Verwendung.
  • Pflanzenkästen mit Sträuchern, wie der Säuleneibe sind populär, da sie beliebig platzierbar sind.
  • Kletterpflanzen, wie beispielsweise Efeu, Clematis oder Kletterrosen sind ebenfalls eine großartige Alternative.
  • Zudem ist ein Sichtschutz aus Gräsern möglich. Hierzu gehören zum Beispiel Rutenhirse, hohes Pfeifengras oder Chinaschilf.

Auch bei Pflanzen haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Farben. Damit geben Sie Ihrer Terrasse eine individuelle Note. Achten Sie bei dieser Variante besonders im Sommer auf eine ausreichende Bewässerung.

Design

Wen die bisher genannten Materialien nicht zufriedenstellen, der wählt einen individuellen Designer-Sichtschutz. Fragen Sie einen Gartenplaner. Er hilft Ihnen bei der Neugestaltung Ihrer Terrasse inklusive passendem Sichtschutz. Designer-Sichtschutze sind in den verschiedensten Formen und Farben erhältlich. Auch bei der Materialwahl sind Ihnen keine Grenzen gesetzt. Dabei sind sämtliche Kombinationen der Materialien möglich.

3. Nachhaltigkeit für Ihren Terrassen-Sichtschutz

Erfahren Sie bei Tipp zum Bau, welcher Sichtschutz die beste Umweltbilanz hat.

Ein Terrassen-Sichtschutz aus nachwachsenden Rohstoffen schont die Umwelt.

Die Frage der Nachhaltigkeit erlangt aktuell immer größere Bedeutung. Viele Menschen denken bei Ihren Investitionen an die Umwelt. Wem dies am Herzen liegt, der wählt vorzugsweise ökologische Materialien. Weide und Bambus bieten sich bei den Holzarten besonders an. Auch der Verbundwerkstoff WPC/BPC ist trotz Kunststoffanteil 100% recyclebar und umweltfreundlich. Weiterhin ist ein lokaler Einkauf in Hinblick auf den Umweltschutz empfehlenswert. Achten Sie hierbei auch auf die Herkunft. Somit vermeiden Sie lange Transportwege und die damit verbundenen Treibhausgase.

4. Die Kosten für einen Terrassen-Sichtschutz

Tipp zum Bau informiert Sie über die anfallenden Kosten für einen Terrassen-Sichtschutz.

Die Kosten für einen Terrassen-Sichtschutz variieren und hängen von unterschiedlichen Faktoren ab.

Wie bei jeder Anschaffung spielt die Preisfrage eine wichtige Rolle bei der Entscheidung. Die Kosten eines Sichtschutzes für die Terrasse unterscheiden sich. Dabei variieren die Preise nach Ihren individuellen Vorstellungen. Die Materialien sind unterschiedlich hochwertig. Dadurch investieren Sie für einige Trennwände etwas mehr. Der Preis variiert hier zwischen 20 Euro und mehreren Tausend Euro. Die folgenden Kriterien ergeben den finalen Preis:

  • Vorerst spielt wie gesagt das Material mit ein.
  • Auch die Größe Ihres Terrassen-Sichtschutzes hat Auswirkungen auf Ihre Ausgaben.
  • Ein hochwertiger Sichtschutz ist deutlich teurer. Daher hängt der Preis auch von der Qualität ab.

Eine massive Steinmauer fängt preislich beispielsweise bei 1.000 Euro an. Ein Sichtschutz aus Bambus, Weide oder Kunststoff hingegen ist bereits für 50 Euro erhältlich. In der folgenden Tabelle erhalten Sie einen groben Überblick über die Kosten:

MaterialKosten
Geflochtene Sichtschutz-Mattenab ca. 50 €
Fertigheckeab ca. 30 € pro Meter-Element (ca. 80 cm Höhe)
Palisadenzaun (Holzzaun)ca. 40 - 250 € pro Meter-Element
Holzwand-Sichtschutzca. 150 - 1.000 €
Verbundwerkstoff (Schallschutz)ab ca. 190 €
Gabionen-Körbeab ca. 140 € pro 2,5 Meter-Element
Edelstahl-Zaunab ca. 150 € pro Meter-Element
Geschmiedeter Zaunab ca. 100 € pro 50 cm -Element

5. Der Aufbau Ihres Terrassen-Sichtschutzes

Lernen Sie bei Tipp zum Bau die Montagearten für den Terrassen-Sichtschutz kennen.

Je nach Material ist ein eigenständiger Aufbau des Sichtschutzes auf Ihrer Terrasse möglich.

Vorerst überlegen Sie, an welcher Stelle Sie einen Sichtschutz für notwendig halten. Danach beantworten Sie die Frage nach der Art des Terrassen-Sichtschutzes. Wenn Sie handwerklich begabt sind, bietet sich die Montage in Eigenregie an. Andernfalls kontaktieren Sie einen Fachbetrieb. Für den selbstständigen Aufbau Ihres Sichtschutzes ist Vorwissen und handwerkliches Geschick gefragt. Vor der Installation Ihres neuen Terrassen-Sichtschutzes holen Sie professionellen Rat ein. Diesen stellt Ihnen meist auch der Hersteller zur Verfügung. Generell gibt es zwei Montagearten. Bei der einen befestigen Sie den Sichtschutz an Ihrer Hauswand. Alternativ wählen Sie einen Terrassen-Sichtschutz, der freistehend ist.

Ihr Terrassen-Sichtschutz an der Hauswand

Den Sichtschutz direkt am Haus zu befestigen, bietet zusätzliche Stabilität. Die an der Hauswand angrenzenden Pfosten bringen Sie mit Winkeln an. Seitenmarkisen erhalten Sie meist mit einem Aufrollkasten, den Sie an der Wand befestigen.

Ihr freistehender Terrassen-Sichtschutz

Freistehende Sichtschutzwände sind besonders bei Stürmen gefährdet. Daher ist es besonders wichtig, dass Sie die Beschaffenheit Ihres Bodens prüfen. Dies tun Sie, bevor Sie eine Trennwand installieren. Einen Sichtschutz errichten Sie auf einem begradigten Fundament. So bleiben diese senkrecht an Ort und Stelle stehen und haben stets sicheren Halt. Bei Steinmauern benötigen Sie einen Graben. Dieser ist 80 Zentimeter tief und 20 Zentimeter breiter als das spätere Mauerwerk. Nun füllen Sie ihn zu 60 Prozent mit frostsicherem Schotter. Anschließend verschließen Sie diesen zu 40 Prozent mit einer Betonschicht.

6. Voraussetzungen für einen Terrassen-Sichtschutz

Tipp zum Bau informiert Sie über die Voraussetzungen für einen Terrassen-Sichtschutz.

Für eine Mauer als Terrassen-Sichtschutz brauchen Sie eine Genehmigung.

Vor dem Kauf des Terrassen-Sichtschutzes, klären Sie vorab einige grundlegende Fragen. Für den Bau einer massiven Steinmauer im Garten ist möglicherweise eine Baugenehmigung erforderlich. Recherchieren Sie vor Beginn jeglicher Baumaßnahmen die Richtlinien.
Vorschriften wie das Nachbarrechtsgesetz (NachbG) sind besonders wichtig. Hierbei gilt es Folgendes zu beachten:

  • Achten Sie darauf, wenn Sie Ihren Terrassen-Sichtschutz direkt an einer Grundstücksgrenze bauen.
  • Weiterhin regelt das Gesetz die Höhe Ihres Sichtschutzes. Diese Richtlinien variieren je nach Bundesland.
  • Den Sichtschutz passen Sie an die Gegebenheiten des Ortes an.

Sprechen Sie vor dem Bau eines Sichtschutzes mit Ihrem Nachbarn. So vermeiden Sie Streitereien und eventuelle Folgekosten wegen einer notwendigen Demontage. Möglicherweise ist Ihr Nachbar ebenfalls an einem Sichtschutz interessiert. Dann profitieren Sie doppelt, wenn Sie sich die Kosten teilen.

7. Zwischenfazit zum Terrassen-Sichtschutz

Tipp zum Bau fasst Ihnen die Informationen über einen Terrassen-Sichtschutz zusammen.

Wägen Sie ab, ob ein Sichtschutz an Ihrer Terrasse für Sie lohnenswert ist.

Abschließend ist festzuhalten, dass die Wahl Ihres Sichtschutzes stark von den persönlichen Vorlieben abhängt. Zudem spielt auch Ihr Budget eine Rolle. Die von Ihrer Gemeinde vorgegebenen Richtlinien haben bei genehmigungs-pflichtigen Baumaßnahmen immer das letzte Wort. Berücksichtigen Sie bei Ihrer Entscheidung auch folgende Hinweise:

  • Je nach Material gestaltet sich die Pflege aufwendiger.
  • Achten Sie weiterhin auf ein Material, dass wetterfest ist. Dadurch maximieren Sie die Langlebigkeit Ihres Sichtschutzes.
  • Suchen Sie sich ebenfalls einen passenden Ort. Ansonsten blockiert Ihr Sichtschutz eventuell das Sonnenlicht auf Ihrer Terrasse.

Trotzdem hat ein Sichtschutz vielfältige Vorteile. Es ist hilfreich, vorab Hersteller, Materialien und Designs zu vergleichen. Dadurch erhalten Sie den passenden Sichtschutz für Ihre Terrasse. Dieser bietet Ihnen folgende Vorzüge:

  • Ein Terrassen-Sichtschutz sorgt vor allem für Privatsphäre und Wohlbefinden.
  • Einige Materialien bieten einen zusätzlichen UV-Schutz.
  • Der Sichtschutz wertet Ihre Terrasse optisch auf.
  • Zudem reduziert Ihre Trennwand je nach Material sogar Lärm.
  • Außerdem schützt diese Sie vor Windböen. Deswegen ist die Anschaffung eines Terrassen-Sichtschutzes auf jeden Fall empfehlenswert.

Überlegen Sie sich, ob sich der Sichtschutz für Sie persönlich lohnt. Verschiedene Trennwände erhalten Sie schon zu günstigen Preisen. Dabei haben Sie viele Freiheiten in der Gestaltung. Passen Sie diese einfach an Ihre jeweilige Terrasse an.

8. Ihr Sichtschutz und die ortsübliche Einfriedung

Die ortsübliche Einfriedung definiert, dass Zäune und Mauern in Straßen oder Wohngebieten zueinander passen. Dies betrifft dementsprechend auch den Sichtschutz. Dabei gilt es, diesen an Ihre Umgebung anzupassen. Dies ist im Interesse aller Parteien und regelt, dass sich die Betroffenen wohlfühlen. Auf Ihrem Grundstück haben Sie alle gestalterischen Freiheiten. Bei der Einfriedung ist das anders. Hierbei geht es um das Errichten eines Sichtschutzes direkt an der Nachbarschaftsgrenze. Stellen Sie sich vor, dass Ihr Nachbar eine 2,50 Meter hohe Mauer errichtet. Schnell wirkt auch Ihre Terrasse trist und eingemauert. Daher regelt das Gesetz, dass die Gegebenheiten am Ort abgestimmt sind. Teils ist sogar eine Abänderung oder Demontage erforderlich. Dies tritt ein, wenn sich ausschließlich durch eine Veränderung die Einfriedung verwirklicht. Hierbei ist es möglich, dass Sie als Gegenpart einen andersartigen Sichtschutz einfordern. Dann sorgt beispielsweise eine Hecke für Privatsphäre auf Ihrer Terrasse.

9. Grenzschutz und Sichtschutz

Tipp zum Bau unterscheidet für Sie den Grenzschutz vom Sichtschutz.

Zwischen dem Grenz- und Sichtschutz bestehen Unterschiede.

Generell unterscheidet sich der Sichtschutz vom Grenzschutz. So schafft Ihnen die Trennwand nicht nur Privatsphäre auf der Terrasse. Weiterhin zieht diese eine Grenze zum Nachbarschaftsgrundstück. Viele Eigentümer sind daher schnell verärgert. Dessen Gartengestaltung passt beispielsweise nicht zu Ihrem Sichtschutz. Wenn Sie den Sichtschutz direkt an der Grenze zu Ihren Nachbarn erbauen, benötigen Sie eine Genehmigung. Diese erhalten Sie vom Eigentümer des Grundstücks. Sie sichern sich durch eine Abstimmung mit Ihren Nachbarn ab. Zäune zur Begrenzung sind durchschnittlich circa 40 bis 90 Zentimeter hoch. Die erlaubte Höhe für einen Sichtschutz dagegen liegt bei rund 170 bis 190 Zentimetern. Ausschließlich in München ist eine maximale Höhe von 150 Zentimetern festgesetzt. Ab zwei Metern Höhe handelt es sich um einen Sicherungszaun.

10. Die richtige Höhe für Ihren Terrassen-Sichtschutz

Einen allgemeinen Richtwert für die Höhe eines Sichtschutzes auf der Terrasse gibt es nicht. Jedes Bundesland legt die Höhe von Trennwänden zwischen eigenem Garten und Nachbargrundstück individuell fest. Im Bürgerlichen Gesetzbuch sind die Angelegenheiten ab §903 bis §924 rechtlich festgehalten. Alles andere ist via Nachbarrecht geregelt. Dabei unterschieden sich die Richtlinien, wie gesagt, je nach Bundesland. Nur Bremen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern haben keine Nachbarschafts-Richtlinien festgesetzt. Die Regelungen um Ihren Sichtschutz variieren dementsprechend. Weiterhin entscheidet auch der Bebauungsplan Ihrer jeweiligen Stadt oder Gemeinde über den Sichtschutz. Grundlegend unterscheidet sich so die Höhe Ihres Sichtschutzes.

11. Ein Sichtschutz für den modernen Garten

Erfahren Sie bei Tipp zum Bau, welcher Sichtschutz zu einem modernen Garten passt.

Ein Sichtschutz wertet Ihren Garten optisch auf.

Je nach Gartenstil bieten sich verschiedene Arten von Trennwänden an. In einen modernen Garten passen beispielsweise besonders gut Materialien wie Stein, Beton oder Metall. Letzteres ist in den verschiedensten Ausführungen erhältlich. Von hell und matt über dunkel und glänzend ist alles dabei. Auch Platten aus Schiefer sind eine beliebte Wahl für einen Sichtschutz auf der Terrasse. Kombiniert mit einem hellen Terrassenbelag wirkt der dunkle Stein nicht zu düster. Der Industrie-Look von Metall- oder massiven Betonwänden harmoniert mit einem gründlich gemähten Rasen. Moderne Gartenskulpturen machen das Ambiente perfekt. Darüber hinaus sind gerade Linien und wenige Verzierungen im modernen Stil besonders ansehnlich. Es liegt an Ihnen, dass Sie den passenden Sichtschutz zu Ihrer Terrasse finden. Die Auswahl ist so vielfältig, wie die Vorlieben der Menschen.

12. Verschiedene Hölzer für Ihren Terrassen-Sichtschutz

Holz ist ein sehr vielseitiger Baustoff. Daher wählen Sie hier zwischen verschiedensten Modellen. Diese unterscheiden sich beispielsweise in der Farbe. Zudem zeichnet viele Hölzer aus, dass diese widerstandsfähig sind. Darum spielt auch bei Ihrem zukünftigen Terrassen-Sichtschutz die Holzart eine bedeutende Rolle. Gerade in Bezug auf die Langlebigkeit Ihres Sichtschutzes ist eine umfassende Recherche hilfreich. Wägen Sie ab, welcher Typ zu Ihrer Terrasse passt. Daher sehen Sie hier ein paar Hölzer vorgestellt:

  • Fichtenholz ist eher preiswert. Es weist einen hellen Ton auf. In einigen Fällen färbt es sich jedoch gelblich- oder rot-weiß. Mit einer Lackierung ist es möglich, dieses zu verdunkeln. Es ist besonders leicht und gehört zu den elastischeren Hölzern. Da es anfällig für einen Pilz- oder Insektenbefall ist, pflegen Sie es regelmäßig. Dadurch schützen Sie es zudem vor Wettereinflüssen.
  • Rotkernbuche färbt sich im Alter rotbraun. Dies geschieht nach circa 100 Jahren. Dieses Holz weist einzigartige Strukturen auf. Im Gegensatz zur jüngeren Buche ist es etwas kostspieliger. Dieses Holz ist ebenfalls sehr elastisch. Durch die Sonne geht die schöne Färbung schnell verloren. Schützen Sie Ihren Terrassen-Sichtschutz aus Rotkernbuche daher mit Holzschutzmitteln.
  • Zudem bietet sich ein Sichtschutz aus Eichenholz an. Es ist sehr robust und weist eine schöne Struktur auf. Gerade das Kernholz ist besonders witterungsfest. Weiterhin weist es eine hohe Resistenz gegen Pilz- und Insektenbefall auf. Da es heimisch ist, hat es eine positive Umweltbilanz. Doch auch dieses Holz bedarf Pflege. Andernfalls bilden sich mit der Zeit Risse.

13. Herkunft und Zertifizierung des Holzes Ihres Terrassen-Sichtschutzes

Tipp zum Bau informiert Sie über Siegel vom Sichtschutz aus Holz.

Achten Sie bei einem Sichtschutz aus Holz auf Zertifizierungen.

Seit 2013 gilt die Europäische Holzhandels-Verordnung. Diese fordert Hersteller auf, die Lieferkette weitgehend transparent zu machen. Damit ist ein illegaler Handel ausgeschlossen. In der Regel erhalten Sie in Deutschland kein Holz aus illegalen Holzeinschlägen. Neben den gesetzlichen Richtlinien gibt es noch Siegel. Diese Zertifizierungen stehen für besonders nachhaltiges Holz. Zertifizierte Hersteller bieten Holz, dass über den europäischen Standard hinausgeht. Die bekanntesten Siegel sind dabei das ‚PEFC‘ und ‚FSC‘-Siegel. Zertifiziertes Holz steht für eine nachhaltige Forstwirtschaft. Beispielsweise halten sich die Hersteller an folgende Vorgaben:

  • Die gesamte Lieferkette erfüllt die Standards.
  • Sie verwenden nicht das Holz eines gesamten Waldes. Ein Teil bleibt für den Naturschutz immer bestehen.
  • Für zertifizierte Betriebe gilt ein generelles Verbot von Kahlschlägen.
  • Auch die Baumarten, sowie die Bestandspflege oder auch Holzernte ist nachhaltig.
  • Es geht bei zertifizierten Herstellern neben ökologischen, auch um soziale Standards.

14. Die ersten Schritte zur Montage eines Terrassen-Sichtschutzes aus Holz

Der Terrassen-Sichtschutz aus Holz wertet Ihren Außenbereich auf. Der robuste Werkstoff verschafft Ihnen ruhige und private Stunden auf Ihrer Terrasse. Gerade, wenn Sie einen viel bepflanzten Außenbereich präferieren, passt Holz optimal. Die Montage führen Sie bei Bedarf einfach selbst durch. Holen Sie sich bestenfalls eine zweite Person zur Hilfe. Hier sehen Sie eine Anleitung zur Montage:

  • Bereiten Sie zuerst die Montage vor. Legen Sie den Ort und die Größe Ihres Sichtschutzes fest. Begradigen Sie die jeweiligen Flächen, indem Sie alte Wurzeln oder auch Steine entfernen.
  • Setzen Sie ein Schnurgerüst. Damit schaffen Sie einen geraden Sichtschutz. Die Schnurnägel befestigen Sie senkrecht am Anfang und Ende Ihres geplanten Sichtschutzes. Nun verbinden Sie diese einfach mit der Maurerschnur. Diese dient der Orientierung.
  • Zunächst setzen Sie die Pfosten. Hierfür verwenden Sie verstellbare Einschlaghülsen. Diese ermöglichen Ihnen eine spätere Justierung. Die Hülsen schlagen Sie mit einem Hammer in den Boden. Ziehen Sie diese mit einer Ratsche nach. Setzen Sie den Pfosten nun in die Hülse und justieren Sie diesen.
  • Prüfen Sie die Pfosten mit einer Wasserwaage für einen geraden Terrassen-Sichtschutz. Zur Stabilität befestigen Sie die Pfosten mit Schrauben an den Einschlaghülsen. Verwenden Sie hier ebenfalls eine Mutter, damit diese möglichst lange halten.
  • Entfernen Sie nun das Schnurgerüst. Für die nächsten Schritte ist dieses nicht mehr notwendig.

15. Weitere Montageschritte für den Terrassen-Sichtschutz aus Holz

Tipp zum Bau gibt Ihnen eine Anleitung zur Montage Ihres Sichtschutzes aus Holz.

Bringen Sie Ihren Terrassen-Sichtschutz einfach selbst an.

Sie haben die Montage bestens vorbereitet. Alles ist fachgerecht befestigt und verschraubt. Damit sichern Sie sich einen stabilen, langlebigen und optisch ansprechenden Sichtschutz. Die nächsten Schritte vervollständigen Ihre Holz-Trennwand:

  • Für Ihren Sichtschutz bringen Sie nun die Querlattung an. Achten Sie darauf, dass zwischen dem Pfosten und dem Holz ein kleiner Abstand bleibt. Damit beugen Sie effizient der Ansammlung von Regenwasser vor. Diese macht Ihr Holz andernfalls marode.
  • Entweder stecken Sie einen 3,8 Millimeter dicken Spanndraht zwischen den Pfosten und das Holz. Oder Sie nutzen eine Kunststoff-Vorrichtung, die als Abstandshalter dient. Um die Abstände zwischen den Pfosten einzuhalten, ist auch ein Zollstock hilfreich. Wenn Sie zwei Glieder übereinander falten, erreichen Sie einen passenden Abstand von 6 Millimetern.
  • Schrägen Sie nun Ihre Pfosten mit einer Holzsäge an. Damit vermeiden Sie auch hier die Ansammlung von Regenwasser.
  • Für den Feinschliff justieren Sie Ihre Holzlatten nach Bedarf. Sägen Sie diese einfach soweit ab, dass Ihnen die Höhe gefällt. Nutzen Sie bestenfalls Handschuhe und eine Schutzbrille, damit Sie sich vor Verletzungen schützen.
  • Zuletzt lasieren Sie das Holz. Damit ist es gegen verschiedenste Wettereinflüsse geschützt. Tragen Sie die Lasur bestenfalls zweimal auf. Die erste Schicht wirkt zwölf Stunden ein. Danach ist es Zeit für die zweite Schicht. Für eine individuelle Note streichen Sie Ihren Terrassen-Sichtschutz mit der Farbe Ihrer Wahl.

16. Die passenden Möbel für den Terrassen-Sichtschutz

Im Idealfall sind Ihr Terrassen-Sichtschutz und Ihre Terrassen- oder Gartenmöbel aufeinander abgestimmt. So runden Sie die eigene Terrasse perfekt ab. Schauen Sie, dass die verwendeten Materialien gut miteinander harmonieren. So passt beispielsweise ein Holz-Sichtschutz optimal zum Holzmobiliar. Der Sichtschutz aus Kunststoff wirkt besonders ansprechend bei Gartenmöbeln aus Rattan. Geschwungene Metallmöbel im Romantik-Stil hingegen passen besonders zu leichten Trennwänden aus Stoff. Auch die Art Ihres Terrassenbelags beeinflusst womöglich die farbliche Wahl der Balkonmöbel. Generell geht es hierbei um Ihre eigenen Präferenzen. Falls Sie sich in Ihrer Wahl unsicher sind, gibt es Fachkräfte, die Sie beraten:

  • Die erste Anlaufstelle ist selbstverständlich ein Hersteller oder ein Baumarkt.
  • Zudem gibt es im Internet vielzählige Blogs, die Sie inspirieren.
  • Falls Sie über ausreichend finanzielle Mittel verfügen, ziehen Sie einen Fachbetrieb für Terrassen-Gestaltung heran.

17. Hinweise für Ihre Sichtschutz-Hecke

Tipp zum Bau gibt Ihnen wichtige Hinweise für Ihre Sichtschutz-Hecke.

Für Ihre Sichtschutz-Hecke gilt das Bundesnaturschutzgesetz.

Haben Sie sich für eine Hecke als Terrassen-Sichtschutz entschieden, gibt es ein paar Pflegehinweise. Überstehende Zweige stutzen Sie bestenfalls regelmäßig. Dies gilt auch für Zweige, die auf die Seite des Nachbarn gewachsen sind. Alle Sturmschäden oder Überhänge beseitigt demnach der Heckenbesitzer. Als Nachbar melden Sie diesen. Im Anschluss vereinbaren Sie bestenfalls eine Frist. Binnen dieses Zeitraums beseitigt der Heckenbesitzer jegliche Schäden. Das Bundesnaturschutz-Gesetz (BNatSchG) trat 2010 bundesweit in Kraft. Dieses legt einen Zeitraum fest, in dem die Hecke größtenteils unberührt bleibt. Vom 01. März bis zum 30. September sind starke Zuschnitte untersagt. Schonende Zuschnitte sind weiterhin erlaubt. Wenn jedoch eine kleine Vogelfamilie in Ihrem Sichtschutz lebt, verändert sich die Lage. §39 Abs. 1 BNatSchG untersagt eine Beeinträchtigung oder Zerstörung von „Lebensstätten wild lebender Tiere“. Prüfen Sie daher vor jeglichen Schnittmaßnahmen, ob Ihre Hecke aktuell ein Nistplatz ist.

18. Einen Metallzaun zum Sichtschutz umgestalten

Wenn auf Ihrem Grundstück ein Metallzaun steht, bietet sich eine Umgestaltung an. Dies reduziert den Montageaufwand eines komplett neuen Sichtschutzes. Zudem sind Sie nicht dazu verpflichtet, Ihren Zaun zu demontieren. Für diese Umgestaltung gibt es Sichtschutzstreifen. Diese bestehen aus Folie oder Polypropylen. Diese Streifen sind in annähernd jeden Zaun integrierbar. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass dieser eine Gitterstruktur aufweist. Meistens ist das ein Zaun mit Doppelstabmatten. Dafür erhalten Sie die Kunststoffstreifen schon in der passenden Breite. Zur Integration benötigen Sie Folgendes:

  • Die Streifen aus Folie oder Polypropylen.
  • Zur Befestigung ziehen Sie Clips heran.
  • Ein Cuttermesser zum Zuschneiden.
  • Bei Bedarf ist eine Abrollhilfe nützlich.

19. Der Sichtschutz im Kleingarten

Tipp zum Bau gibt Ihnen hilfreiche Tipps für einen Sichtschutz im Kleingarten.

Für den Sichtschutz im Kleingarten gilt die Vereinssatzung.

Früher ging es in einem Kleingarten viel um das Miteinander. Über den Zaun hinweg halfen sich die Mitglieder bei verschiedensten Tätigkeiten. Doch einige Mitglieder sehnen sich in Ihrem Kleingarten auch nach Privatsphäre. Er stellt für viele Personen einen Rückzugsort dar. Gerade dann ist ein Sichtschutz nützlich. Die meisten Vereinssatzungen haben aufgrund der beengten Platzverhältnisse Vorgaben:

  • Grundstücks-Einfriedungen von 125 Zentimeter Höhe.
  • Hohe Sichtschutzhecken sind meist verboten.
  • Einen starken Schattenwurf auf das Nachbargrundstück vermeiden.

125 Zentimeter sind natürlich nicht sonderlich hoch. Viele Personen fühlen sich nach wie vor gestört. Kübelpflanzen verschaffen Hilfe. Diese sind beliebig platzierbar. Stellen Sie diese temporär einfach auf die richtige Position. Auch Seitenmarkisen bieten sich an. Schirmen Sie sich, solange Sie anwesend sind, ab. Im Anschluss ziehen Sie die Seitenmarkise wieder ein. So schaffen Sie sich trotz der Richtlinien einen privaten Kleingarten.

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