Terrassenbelag

Terrassenbelag- Ihr zweites, grünes Wohnzimmer

Eine Terrasse ist wie ein zweites Wohnzimmer im Grünen. Stellen Sie dort Blumenkästen, einen Tisch für das Sonntagsfrühstück oder eine bequeme Sitzgelegenheit auf. Für die richtige Atmosphäre ist es wichtig den richtigen Terrassenbelag zu wählen.

Lesen Sie hier mehr über Terrassenbeläge.

1. Der Terrassenbelag – Harmonie zwischen Haus und Garten

Wie Sie mit dem richtigen Terrassenbelag Ihr Grundstück im Glanz erstrahlen lassen, erfahren Sie bei Tipp-zum-Bau.

Der Terrassenbelag bestimmt die Optik.

Ihre Terasse verbindet Ihr Haus und Garten stilvoll. Dabei vernachlässigen Sie weder die Natürlichkeit des Gartens noch die Wohlfühlatmosphäre Ihres Heims.

Einerseits spielt das Material für den Terrassenbelag, andererseits das Fundament eine Rolle. Wie Sie die Terrasse dann nutzen, bleibt völlig Ihnen überlassen.

2. Der Terrassenboden – große Materialauswahl

Am wichtigsten ist bei der Wahl des Terrassenbelags, dass es sowohl zum Haus als auch zum Garten passt. Damit erzielen Sie ein harmonisches Aussehen. Setzen Sie außerdem auf ein robustes Material. Dieses ist am besten trittfest, wetterbeständig und möglichst pflegeleicht. Eine vielseitige Option sind Terrassenfliesen. Typische Beläge sind beispielsweise:

  • Holz.
  • Naturstein.
  • Feinsteinzeug.
  • Beton.
  • WPC (Holz-Plastik).
  • Keramik.
  • Aluminium.
  • Gummigranulat.

Holz

Wissenswertes über Terrassenbelag bei Tipp zum Bau. Lesen Sie mehr über Terrassenboden.

Ein Terrassenbelag aus Holz ermöglicht eine natürliche Atmosphäre.

Der nachwachsende Rohstoff sieht vor allem im Garten hervorragend aus und ist nebenbei auch noch ökologisch sinnvoll. Für einen Terrassenbelag wählen Sie ein möglichst robustes Holz. Der Grund ist, dass dieses über Jahre hinweg Regen, Sonne und Kälte ausgesetzt ist. Imprägnieren Sie den Terrassenboden alle 3 Jahre mit einer Holzlasur. Dadurch splittert oder verfärbt sich das Holz nicht durch UV-Strahlung. Bei Regen quillt oftmals das Holz leicht auf und wird dadurch rutschig. Setzen Sie daher auf einen Terrassenboden aus Holz mit Rillen.

Hartholz

Als Terrassenbelag eignet sich Hartholz hervorragend.

  • Hartholz ist wegen seiner Struktur und Beschaffenheit ein fester und sehr schwerer Terrassenbelag.
  • Gegenüber den Weichhölzern hat es eine hohe Langlebigkeit.
  • Harthölzer sind witterungsbeständig und sehr resistent gegenüber Pilzen und Insekten.

Die perfekten Voraussetzungen für den Einsatz als Terrassenbelag sind damit gegeben. Besonders Eiche, Buche, Bambus und Ahorn finden überwiegend im Außenbereich Anwendung.

Harthölzer zeichnen sich durch ihre Maserung aus. Lebendige Musterungen verleihen Ihrer Terrasse eine einzigartige Atmosphäre. Auch unter langer Sonneneinstrahlung heizt sich dieser Terrassenboden nicht auf. Dadurch genießen Sie im Hochsommer Ihren Außenbereich in vollen Zügen.

Achten Sie, wenn Sie Ihren Terrassenbelag aus Holz barfuß betreten, auf Splitter. Zudem ist Hartholz pflegeaufwändiger. Streichen Sie Ihren Terrassenboden daher regelmäßig mit einer Holzlasur ein. So bleibt Ihnen der Terrassenbelag lange und im guten Zustand erhalten.

Thermoholz

Das sogenannte Thermoholz, ist ein speziell behandeltes Holz. Unter hohen Temperaturen und hohem Druck wird ihm die Feuchtigkeit entzogen. Erst dadurch wird das Thermoholz wetterfest und langlebig. Die optimalen Voraussetzungen für den Einsatz als Terrassenbelag sind also geschaffen.

Aufgrund seiner dunklen Farbe, verleiht das Thermoholz Ihrem Terrassenboden eine edle Ausstrahlung. Dazu eignet sich besonders das Holz der Esche und der Kiefer.

Tropenholz

Ebenfalls für den Terrassenbelag geeignet ist das Tropenholz. Denn dieses ist nicht nur wetterfest, sondern auch immun gegenüber Schimmel, Pilze und Fäulnis. Das tropische Holz der Garapa, Bandkirai, Ipé und dem Teakholz sind bestens für den Außenbereich geeignet.

Wegen seiner Herkunft ist das Tropenholz deutlich teurer.

Weichholz

Obwohl Weichholz überwiegend im Möbel- und Fertigbau verwendet wird, eignet es sich dennoch für den Außenbereich. Als Terrassenbelag passt sich das weiche Holz an Temperatur und Feuchtigkeit an. Dennoch gilt es den Terrassenboden regelmäßig mit einer Holzlasur zu pflegen.

Weichholz ist leicht formbar und weniger stabil als harte Hölzer. Daher hält es auch großen Belastungen nicht stand. Haben Sie vor Ihren Terrassenboden umfangreich möblieren, greifen Sie am besten zum Hartholz.

Naturstein

Tipp-zum-Bau informiert Sie über alles Wissenswerte zum Terrassenbelag.

Naturstein eignet sich sehr gut als Terassenbelag.

Ein Terrassenbelag aus Naturstein ist individuell wählbar.

Eine Alternative ist ein Terrassenboden aus Naturstein. Die meist etwas kostspieligeren Steine sehen edel und luxuriös aus. Außerdem formen sie mit dem grünen Garten ein angenehmes Bild. Zudem ist Naturstein extrem robust und frostsicher. Durch die raue Oberfläche ist er auch bei Nässe trittsicher. Bei polierten Oberflächen wiederum ist die Rutschgefahr höher. Daher eignet sich ein Terrassenboden aus Naturstein unter einer entsprechenden Überdachung. Naturstein ist farbecht und verblasst nicht durch die Sonne. Ein Nachteil ist, dass beim Nachkauf Farbschwankungen auftreten.

Der Stein braucht keine anspruchsvolle Pflege. Trotzdem empfehlen Gartenexperten eine Fleckschutzimprägnierung. Durch die Verbindung unterschiedlicher Steine lassen sich auch Mosaike auf den Terrassenboden legen.

Feinsteinzeug

Die Fliesen aus Feinsteinzeug sind ein wahrer Alleskönner. Es gibt sie bereits in jedem Aussehen und meist sind die Nachahmungen auch wesentlich günstiger als echter Naturstein. Dieser Terrassenboden braucht keine besondere Pflege und ist außerdem wetterbeständig und farbecht. Auch ätzende Flüssigkeiten hinterlassen keine Flecken auf den Terrassenbelag. Im Gegensatz zu echtem Naturstein ist hier die Aufbauhöhe sehr gering, sie liegt etwa bei 2 cm. Schneiden und Bohren der Platten benötigt handwerkliches Geschick und Erfahrung. Am besten holen Sie sich Tipps oder Hilfe vom Profi.

Beton

Trotz des negativen Bildes von Plattenbauten aus Beton, ist der Belag eine weitere beliebte Möglichkeit. Heutzutage gibt es Betonplatten in allen Farben und Formen. Auch Holz- oder Steinnachahmungen sind darunter. Beton hat die Vorteile, dass er pflegeleicht, langlebig und frostsicher ist. Auch der Preis ist deutlich niedriger als bei einem anderen Terrassenboden.

WPC

Alles Wissenswerte über WPC erfahren Sie bei Tipp-zum-Bau.

Dank WPC erscheint der Terrassenboden im Holzoptik.

Das Holz-Kunststoff-Gemisch (Wood-Plastic-Composite) ahmt Holzdielen nach, ist dabei aber UV- und wetterbeständig. Nur bei langer Sonneneinstrahlung ohne Pflege verfärbt sich das Holz, weshalb auch hier eine Lasierung empfohlen wird. Außerdem hat der Plastikanteil den Vorteil, dass sich das Holz weder verzieht noch splittert, wodurch barfuß gehen kein Problem mehr ist. Der Terrassenboden ist langlebig und auch bei Nässe rutschfest. Die Verarbeitung geht sehr schnell und einfach. WPC ist recycelbar, worüber sich die Umwelt freut.

Keramik

Keramikfliesen sind die wohl klassischste Variante für einen Terrassenboden. Denn auch im Außenbereich ist Keramik unschlagbar. Aufgrund ihrer bruchfesten und frostbeständigen Eigenschaften, eignen sich die Fliesen hervorragend als Terrassenboden. Der Terrassenboden ist zudem leicht zu reinigen und langlebig.

Keramik ist in einer Vielzahl an Farben und Musterung erhältlich. Kreieren Sie also doch Ihren individuellen Außenbereich.

Aluminium

Für einen modernen Terrassenbelag greifen Sie zu Aluminium. Falls Sie dachten, das Metall gibt es nur in seiner typischen Farbe: weit gefehlt! Denn der Terrassenbelag kommt in einer Vielzahl an Farben und Optiken. Die beliebte Holzoptik erfreut dabei nicht nur Holzliebhaber.

Ein Terrassenboden aus Aluminium ist zudem wetterfest und besitzt eine hohe UV-Beständigkeit. Trotz des metallischen Charakters rostet dieser Terrassenbelag nicht. Profitieren Sie zudem von der Pflegeleichtigkeit und Rutschfestigkeit des Metalls.

Gummigranulat

Eine echte Alternative zu einem herkömmlichen Terrassenbelag, ist Gummigranulat. Dieser PU-gebundene Terrassenboden zeichnet sich durch unschlagbare Vorteile aus:

  • Pflegeleicht, rutschfest und elastisch.
  • Besonders gut für Kinder geeignet oder wenn Sie gerne barfuß laufen.
  • Bleibt auch bei hoher Sonneneinstrahlung angenehm.
  • In verschiedenen Farben und Musterungen erhältlich.
  • Schnell verlegt ohne Werkzeug.

3. Den Terrassenbelag selbst bauen

Tipp-zum-Bau informiert Sie darüber, wie Sie Ihren Terrassenbelag selber einbauen.

Der Terrassenbelag benötigt ein stabiles Fundament.

Der Grundstein für Ihren eigenen Terrassenboden liegt darin, ein stabiles Fundament zu bauen. Denn dieses hält Frost und Wasser von unten ab. Zudem kühlt der Belag nicht so stark aus. Egal ob Sie das Fundament selbst legen oder von einem Profi legen lassen: Es gibt einige Punkte, die Sie besser beachten.

Vor dem Terrassenbelag kommt das Fundament

Zuerst planen Sie das Fundament. Dies funktioniert am besten mit der Hilfe von Pflöcken und Schnüren. Für ein möglichst frostsicheres und stabiles Fundament benötigen Sie einen ebenen Untergrund. Diesen bekommen Sie, indem Sie eine etwa 80 cm tiefe Grube ausheben. Den Grund bedecken Sie dann mit frostsicherem Material. Dafür eignet sich z.B. Sand oder Kies.  Danach legen Sie eine Verschalung mit Schalenbrettern. Arbeiten Sie unbedingt mit einer Wasserwaage! Mit einer Plane dichten Sie dann der Untergrund ab. So schützen Sie den Terrassenboden vor Feuchtigkeit und Kälte von unten.

Das Betongemisch gießen Sie über Stahlmatten, denn diese verhindern Risse bei Temperaturschwankungen. Auf professionellen Baustellen wird der Beton dann noch verdichtet und abgezogen. So entsteht eine glatte Oberfläche.

Zusammengefasst beachten Sie folgendes:

  • Ein ebener Untergrund ist die halbe Miete.
  • Eine Verschalung aus Sand dient bspw. als Untergrund.
  • Eine Wasserwaage und Schnur sind für die Ausrichtung nötig.

Ein Terrassenbelag mit Dielen

Um schließlich die selbstgewählten Dielen als Terrassenboden zu verlegen, unterlegen Sie die Tragebalken. Holz- oder WPC-Dielen befestigen Sie Diele für Diele mit einer Wasserwaage und einem Akkuschrauber. Dabei kontrollieren Sie regelmäßig die Ausrichtung. Damit der Abstand zwischen den Dielen gleichmäßig ist, messen Sie mit einem Meterstab nach. Unregelmäßigkeiten stören sonst das Bild. Vor dem ersten Regen auf dem Terrassenboden tragen Sie eine Lasur zur Imprägnierung des Terrassenbodens auf.

Verlegung von Fliesen

Unter den Begriff Fliesen fallen Betonplatten, Natursteine, Keramik und Feinsteinzeug. In Baugeschäften gibt es spezielle Mörtel für Natursteine etc. Diese mischen Sie nach Gebrauchsanweisung an. Mischen Sie immer nur so viel Mörtel an, wie Sie in 2 h verwenden. Bedecken Sie hierbei nur eine kleine Fläche mit dem Mörtel. Auf diese Fläche legen Sie dann die zuvor gesäuberten Fliesen. In die Fugen gießen Sie am besten Fugenmörtel. Dieses hält Unkraut ab. Wenn Mörtel die Oberfläche beschmutzt, wischen Sie ihn sofort mit einem nassen Schwamm ab. Lassen Sie alles mindestens einen Tag trocknen, bevor Sie Ihren Terrassenboden betreten.

4. Terrassenbelag und seine Kosten

Die Kosten Ihres Terrassenbelags sind vom gewählten Material und der Größe Ihrer Terrasse abhängig. Hinzu kommen noch unter Umständen Handwerkerkosten.

Der Stundenlohn des Handwerkers beträgt meist bis zu 60 Euro. Des Weiteren gilt: Je mehr Vorarbeit geleistet wird und je aufwändiger das Projekt, desto höher die Kosten. Unter Umständen berechnet der Handwerker zusätzlich die Anfahrtskosten.

MaterialKosten pro Quadratmeter
Hartholz15 bis 70 Euro
Thermoholz35 bis 80 Euro
Tropenholz45 bis 105 Euro
Gummigranulat38 bis 74 Euro
Natursteinfliesen18 bis 55 Euro
WPC47 bis 55 Euro
Keramikfliesen4 bis 40 Euro

5. Vor- und Nachteile der Materialien

MaterialVorteileNachteile
Holz• ökologisch und nachhaltig
• witterungsbeständig und langlebig
• resistent gegen Pilze und Insekten
• Einzigartige Atmosphäre durch verschiedene Maserungen.
• regelmäßige Pflege mit einer Holzlasur nötig
• besonders Tropenholz ist hochpreisig und weniger nachhaltig
Naturstein• witterungsbeständig und frostsicher
• pflegeleicht
• edles und luxuriöses Aussehen
• hochpreisig
• Farbschwankungen treten mit der Zeit auf
Feinsteinzeut• günstig
• resistent und wetterbeständig
• handwerkliches Geschick beim Verlegen nötig
Beton• pflegeleicht
• langlebig und frostsicher
• günstig
• durch seine graue Optik weniger beliebt
WPC• UV- und wetterbeständig
• keine Splitter
• langlebig und rutschfest
• umweltfreundlich und recycelbar
• Pflege mit Lasur nötig
Keramik• bruchfest und frostbeständig
• langlebig und leicht zu reinigen
• individuelle Gestaltung durch große Auswahl
Aluminium• moderne Optik
• wetterfest und UV-Beständig
• pflegeleicht und rutschfest
• hochpreisig
Gummigranulat• pflegeleicht, rutschfest und elastisch
• ohne Werkzeug verlegbar
• gut geeignet für Kinder
• kein erhitzen durch Sonneneinstrahlung
• große Auswahl an Farben und Muster

6. Beachten Sie diese Kriterien bei der Wahl des Terrassenbelags

Sie tun sich schwer, sich zwischen den Materialien für Ihren Terrassenboden zu entscheiden? Dann geben wir Ihnen hier ein paar hilfreiche Tipps, die Ihnen bei der Wahl helfen.

  • Wählen Sie die, in Ihren Augen, schönste Optik. Da es Ihre Terrasse ist, ist es wichtig, dass Ihnen Material und Farbe gefallen.
  • Scheint die Sonne mehrere Stunden auf Ihre Terrasse oder möchten Sie den Terrassenboden barfuß betreten? Die richtige Haptik steigert Ihr Wohlbefinden.
  • Einige Materialien sind anspruchsvoller und benötigen mehr Pflege. Überlegen Sie sich daher, wie viel Zeit Sie bereit sind in die Reinigung Ihres Terrassenbelags zu investieren.
  • Wie groß ist das Budget für Ihren Terrassenboden? Materialien sind in vielen Preiskategorien erhältlich.

7. Kleine Zusammenfassung zum Terrassenbelag

Für den richtigen Terrassenboden steht Ihnen eine Vielzahl an verschiedenen Materialien zur Auswahl. Egal ob moderner Garten oder natürliches Flair, wählen Sie Ihren Terrassenbelag nach Ihren Vorlieben. Besonders WPC und Aluminium sind wegen Ihrer vielen Vorteile und Gestaltungsmöglichkeiten voll im Trend. Aber auch Klassiker wie Keramikfliesen und Holz kreieren einen edlen Terrassenboden.

8. Ein ökologischer Terrassenbelag

Wenn Sie Wert auf Nachhaltigkeit legen, dann wählen Sie natürliche Materialien für Ihren Terrassenboden. Ein Terrassenbelag aus Naturstein wird beispielsweise mit einer niedrigen CO2 Bilanzen bearbeitet. Aber auch Hölzer werden oft umweltbewusst gewonnen. Dies ist allerdings nicht immer der Fall. Überprüfen Sie daher die genaue Herkunft des Holzes. Achten Sie zudem beim Kauf auf die Kennzeichnung und das Gütesiegel.

9. So reinigen Sie Ihren Terrassenbelag

Je nach Material lässt sich Ihr Terrassenboden unterschiedlich gut reinigen. Leichte Flecken entfernen bereits der Allzweckreiniger oder einfaches Spülmittel. Für fast alle Materialien sind spezielle Reiniger erhältlich. Jedoch besteht die Möglichkeit, Schmutz mit einfachen Haushaltsmitteln zu beseitigen. Sparen Sie sich also teure Reiniger!

  • Greifen Sie zunächst zu Seife, Spülmittel und warmem Wasser.
  • Wenn das nicht ausreicht, geben Sie Backpulver, Natron oder Mehl auf die betroffene Stelle.
  • Besonders hartnäckige Flecken verschwinden mit Alkohol, Waschbenzin oder Essigessenz.

10. Der Terrassenboden – darauf achten Sie beim Untergrund

Bevor Sie Ihren gewählten Terrassenbelag verlegen, gilt es den Untergrund sorgfältig zu überprüfen. Gegebenenfalls entsorgen Sie Rückstände des alten Terrassenbodens. Bevor Sie nun den Terrassenbelag verlegen, bringen Sie eine Dichtung an. Diese schützt Ihre Terrasse vor Nässe.

  • Natursteine benötigen eine zusätzliche Drainage.
  • Holzdielen verlegen Sie auf einer speziellen Untergrundkonstruktion aus Kanthölzern.
  • Um Aluminium zu verlegen, benötigen Sie ein angefertigtes Gerüst.

11. Der Terrassenboden – hier lohnt sich ein Handwerker

Grundsätzlich ist es möglich alle Materialien selbst zu verlegen. Jedoch benötigen einige Beläge mehr handwerkliches Geschick. Dann ist es ratsam die Hilfe eines Handwerkers einzuholen.

  • Naturstein- und Keramikfliesen sind mit großem Aufwand verbunden. Eine zusätzliche Drainage wird eingebaut, um den Terrassenboden vor Feuchtigkeit zu schützen. Achten Sie beim Verlegen darauf die Fliesen gerade zu platzieren.
  • Holzdielen und Aluminium benötigen eine spezielle Untergrundkonstruktion. Da dies großes handwerkliches Geschick erfordert, raten wir Ihnen, einen Handwerker zu beauftragen.

12. So wird ein Terrassenbelag aus Holz witterungsfest

Unsere heimischen Hölzer sind besonders anfällig gegen Witterungen. Unter Feuchtigkeit bilden sich Pilze und Moos. Ihre Terrasse wirkt dadurch ungepflegt und weniger ansehnlich. Thermoholz und tropische Hölzer besitzen hingegen einen speziellen Schutz gegen Außeneinwirkungen dieser Art. Dennoch lohnt es sich auch hier, das Holz mit einem Öl zu pflegen. So bleiben Farbe und Material viele Jahre erhalten.

Bei heimischen Hölzern lohnt sich der Anstrich mit einem DauerschutzLasur. Es schützt den Terrassenbelag vor Frost und Witterung. Zudem bleibt der Schutz sogar über mehrere Jahre bestehen. Achten Sie vor dem Auftragen auf einen sauberen Terrassenboden.

13. Der Terrassenbelag im Poolbereich

Wenn Sie in der Nähe Ihres Pools eine Terrasse errichten gilt es das richtige Material zu wählen. Denn nicht jeder Terrassenboden ist gegen Chlor beständig. Hierfür eignet sich WPC besonders. Das Material ist wasserabweisend und chlorbeständig.

Auch Terrassenplatten aus Keramik hat Chlor nichts an. Das Material ist zudem robust und pflegeleicht. Wenn Sie auf Holz in Ihrem Garten bestehen, greifen Sie zu Thermoholz oder Tropenholz. Denn diese halten Feuchtigkeit und Nässe stand und sind robuster als heimische Hölzer.

14. Pflegetipps für Ihren Terrassenbelag

Pflegen Sie nicht nur ein Terrassenboden aus Holz regelmäßig, sondern auch das holzähnliche WPC. Reinigen Sie dieses mit einer Bürste und ausreichend Seife. Dadurch erscheint der Terrassenbelag in neuem Glanz.

Haben Sie Grünbelag auf Ihrem Holz entdeckt, handeln Sie schnell. Ausgewählte Fachhandel bieten spezielle chemische Reiniger gegen Moos und anderen Bewuchs an. Wenn Sie das Mittel 24 Stunden einziehen lassen, erhalten Sie einen belagfreien Terrassenbelag zurück. Um Grünbelag in Zukunft zu vermeiden, pflegen Sie das Holz regelmäßig mit einer Lasur.

15. Zertifiziertes Holz für Ihren Terrassenboden

Wenn Sie Wert auf Nachhaltigkeit legen, achten Sie beim Kauf auf entsprechende Siegel und Zertifikate. Ein hohes Niveau in Sachen Nachhaltigkeit garantiert Ihnen das PEFC und das FSC Siegel. Diese Unternehmen versichern eine Bestandspflege, Naturschutz, soziale Standards und eine nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder.

Des Weiteren gilt die seit 2013 bestehende Europäische Holzhandelsverordnung (EUTR). Darin werden illegale Holzquellen aus illegalen Holzschlägen ausgeschlossen. Jedes Unternehmen benötigt einen Nachweis der nachhaltigen Forstwirtschaft und einer transparenten Lieferkette. So können Sie Ihr Holz vom Wald bis in den Handel zurückverfolgen.

16. Dielen oder Fliesen als Terrassenbelag?

Wenn Sie sich für Holz oder WPC als Terrassenboden entschieden haben, bleibt die Wahl zwischen Dielen oder Fliesen. Lesen Sie hier die Vor– und Nachteile der beiden Varianten.

  • Dielen sind im Vergleich mit Steinplatten eine günstige Wahl. Durch Ihre lange Form entsteht eine warme, elegante Optik. Jedoch benötigen Dielen eine spezielle Untergrundkonstruktion, weshalb sie teurer und aufwändiger sind als Fliesen.
  • Fliesen bieten Ihnen zahlreiche Verlegeoptionen und eine individuelle Optik. Besonders Klickfliesen sind leicht zu verlegen und entfernen. Fliesen sind jedoch weniger hochwertig als Dielen und wackeln unter Umständen im Laufe der Zeit.

17. Unser Tipp: Ein Terrassenbelag aus Pflastersteinen

Sie kennen Pflastersteine nur aus Ihrer Einfahrt oder dem Gehweg? Pflastersteine lassen sich jedoch vielseitig einsetzen. Als Terrassenboden bieten sie einen sehr robusten und langlebigen Untergrund. Zudem sind sie pflegeleicht und beständig gegen jede Witterung. Da jeder Stein für sich ein Unikat ist, entstehen individuelle Optiken.

Lediglich bei der Verlegung gilt Geschick und Erfahrung. Durch die einzigartige Oberfläche jedes Steines, ist dieser Terrassenbelag weniger barfuß geeignet. Möchten Sie Möbel auf Ihren Terrassenboden stellen, beachten Sie das diese eventuell wackeln.

18. Unser Tipp: Ein Terrassenbelag aus Kies und Splitt

Sie wünschen sich einen Terrassenboden aus Stein, aber Natursteine sind Ihnen zu gewöhnlich? Dann entscheiden Sie sich doch für einen Terrassenbelag aus Kies und Splitt. Die Größe und Farbe der einzelnen Steinchen werden individuell gewählt und flexibel verlegt. Verwirklichen Sie auf Ihrem Terrassenboden runde, ovale und sogar geschwungene Formen.

Ein Terrassenbelag aus Kies benötigt grundsätzlich keinen Untergrund. Zum Schutz gegen Unkraut empfiehlt es sich jedoch, einen wasserundurchlässigen Unkrautvlies zu verlegen. Split ist von Natur aus robust, langlebig und witterungsbeständig. Die kleinen Steinchen sind jedoch schnell unangenehm, wenn Sie den Terrassenbelag barfuß betreten. Die unebene Oberfläche lässt auch einige Möbel wackeln.

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