Terrassenbelag

1. Der Terrassenbelag – Harmonie zwischen Haus und Garten

Wie Sie mit dem richtigen Terrassenbelag Ihr Grundstück im Glanz erstrahlen lassen, erfahren Sie bei Tipp zum Bau.

Der Terrassenbelag bestimmt die Optik Ihrer Terrasse.

Ihre Terrasse verbindet Ihr Haus und Ihren Garten stilvoll. Mit dem richtigen Terrassenbelag betonen Sie gekonnt die Wohlfühlatmosphäre Ihres Gartens und Ihres Heims. Einerseits spielt das Material für den Terrassenbelag eine Rolle. Andererseits ist auch ein stabiles Fundament von großer Wichtigkeit. Wie Sie den Terrassenboden dann nutzen, bleibt vollkommen Ihnen selbst überlassen.

2. Der Terrassenbelag – große Materialauswahl

Wichtig bei der Wahl des Terrassenbelags ist, dass er zu Haus und Garten passt. Damit erzielen Sie Harmonie in der Optik. Setzen Sie außerdem auf ein robustes Material für Ihren Terrassenboden. Dieses ist am besten trittfest, wetterbeständig, pflegeleicht und langlebig. Besonders viele Optionen bieten Terrassenfliesen. Typische Terrassenbeläge sind außerdem:

  • Holz und WPC (Holz-Plastik) in Form von Dielen oder Fliesen.
  • Besonders robuste Materialien wie Naturstein oder Feinsteinzeug.
  • Beton und Keramik.
  • Die eher unbekannten Materialien Aluminium und Gummigranulat.

Holz

Wissenswertes über Terrassenbeläge lesen Sie bei Tipp zum Bau.

Ein Terrassenbelag aus Holz ermöglicht eine natürliche Atmosphäre.

Der nachwachsende Rohstoff sieht im Garten hervorragend aus und ist auch noch ökologisch vorteilhaft. Für einen Terrassenbelag wählen Sie idealerweise ein möglichst robustes Holz. Dies liegt in der jahrelangen Aussetzung von Regen, Sonne und Kälte. Imprägnieren Sie den Terrassenboden alle drei Jahre mit einer Holzlasur. Dadurch splittert oder verfärbt sich Ihr Terrassenbelag aus Holz nicht durch die UV-Strahlung. Bei Regen quillt das Holz leicht auf und ist dadurch rutschig. Setzen Sie daher auf einen Holz-Terrassenboden mit Rillen.


Hartholz

Als Terrassenbelag eignet sich Hartholz hervorragend. Aufgrund seiner spezifischen Eigenschaften ist Hartholz als Terrassenboden besonders beliebt. Das Material bietet Ihnen viele Vorteile:

  • Hartholz ist aufgrund seiner Struktur und Beschaffenheit ein fester und schwerer Terrassenbelag.
  • Entgegen den Weichhölzern hat dieser Terrassenbelag jedoch eine hohe Langlebigkeit.
  • Harthölzer sind wetterfest und der Terrassenboden ist somit sehr resistent gegenüber Pilzen und Insekten.

Die perfekten Voraussetzungen für den Einsatz des Hartholz-Terrassenbelags sind damit gegeben. Besonders Eiche, Buche, Bambus und Ahorn finden überwiegend im Außenbereich Anwendung. Harthölzer zeichnen sich durch ihre Maserung aus. Lebendige Musterungen verleihen Ihrem Terrassenbelag eine einzigartige Atmosphäre. Auch unter langer Sonneneinstrahlung heizt sich dieser Terrassenboden nicht auf. Dadurch genießen Sie auch im Hochsommer Ihre Terrasse in vollen Zügen. Achten Sie beim Betreten Ihres Terrassenbelags aus Holz jedoch auf Splitter. Hartholz ist außerdem sehr pflegeaufwendig. Streichen Sie Ihren Terrassenboden daher regelmäßig mit einer Holzlasur ein. So bleibt Ihnen der hölzerne Terrassenbelag lange und im guten Zustand erhalten.

Thermoholz

Das sogenannte Thermoholz ist ein speziell behandeltes Holz. Unter hohen Temperaturen und hohem Druck wird ihm die Feuchtigkeit entzogen. Erst dadurch erhält das Thermoholz seine wetterfesten und langlebigen Eigenschaften. Somit sind die optimalen Voraussetzungen für den Einsatz als Terrassenbelag geschaffen. Aufgrund seiner dunklen Farbe verleiht das Thermoholz Ihrem Terrassenboden eine edle Ausstrahlung. Dazu eignet sich besonders ein Thermoholz-Terrassenbelag aus Esche oder Kiefer.

Tropenholz

Ebenfalls für den Terrassenbelag geeignet ist das Tropenholz. Denn dieses ist nicht nur wetterfest, sondern auch immun gegenüber Schimmel, Pilzen und Fäulnis. Tropische Hölzer wie Garapa, Bandkirai, Ipé und Teakholz eignen sich bestens für den Außenbereich. Wegen seiner Herkunft und des langen Transportwegs ist das Tropenholz ein kostspieliger Terrassenbelag.

Weichholz

Weichholz findet überwiegend im Möbel- und Fertigbau Verwendung. Dennoch eignet es sich auch für den Außenbereich. Als Terrassenbelag passt sich das weiche Holz an Temperatur und Feuchtigkeit an. Trotzdem gilt es, den Terrassenboden regelmäßig mit einer Holzlasur zu pflegen. Weichholz ist jedoch leicht formbar und weniger stabil als harte Hölzer. Daher hält es auch großen Belastungen nicht stand. Sie möchten schwere Möbel auf Ihrem Terrassenbelag platzieren? Dann ist ein Terrassenboden aus Hartholz die bessere Wahl für Sie.

Naturstein

Tipp zum Bau informiert Sie über alles Wissenswerte zum Terrassenbelag.

Naturstein eignet sich sehr gut als Terrassenbelag.

Eine weitere Alternative ist ein Terrassenboden aus Naturstein. Die meist etwas kostenintensiveren Steine sehen edel und luxuriös aus. Außerdem formt der steinerne Terrassenbelag mit Ihrem grünen Garten ein angenehmes Bild. Zudem ist Naturstein extrem robust und frostsicher. Durch die raue Oberfläche ist der Terrassenboden auch bei Nässe trittsicher. Polierten Oberflächen wiederum erhöhen die Rutschgefahr. Daher eignet sich ein Terrassenbelag aus Naturstein mit der entsprechenden Überdachung. Naturstein ist farbecht und verblasst nicht durch die Sonne. Ein Nachteil ist, dass beim Nachkauf eventuell Farbschwankungen auftreten. Dadurch entsteht jedoch auch die einzigartige Optik dieses Belags. Der Terrassenbelag aus Stein benötigt keine anspruchsvolle Pflege. Trotzdem empfehlen Gartenexperten eine Fleckschutz-Imprägnierung. Legen Sie durch die Kombination unterschiedlicher Steine auch Mosaike auf den Terrassenboden. Ein Terrassenbelag aus Naturstein ist also individuell wählbar.


Feinsteinzeug

Fliesen aus Feinsteinzeug sind ein wahrer Alleskönner. Es gibt sie bereits in jedem Aussehen. Meist sind die Nachahmungen sogar wesentlich günstiger als echter Naturstein. Dieser Terrassenboden braucht keine besondere Pflege und ist außerdem wetterbeständig und farbecht. Auch ätzende Flüssigkeiten hinterlassen keine Flecken auf diesem Terrassenbelag. Im Gegensatz zu echtem Naturstein ist hier die Aufbauhöhe sehr gering, sie liegt etwa bei 2 Zentimetern. Schneiden und Bohren der Platten benötigt jedoch handwerkliches Geschick und Erfahrung. Am besten holen Sie sich hier Tipps oder Hilfe vom Profi.

Beton

Plattenbauten aus Beton sind oft nicht gern gesehen. Dennoch ist der Terrassenbelag aus Beton eine beliebte Alternative der Terrassen-Gestaltung. Heutzutage gibt es Betonplatten in allen Farben und Formen. Auch Holz- oder Steinnachahmungen sind eine Option. Ein Terrassenbelag aus Beton ist zudem pflegeleicht, langlebig und frostsicher. Auch der Preis ist deutlich niedriger als bei einem anderen Terrassenboden.

WPC

Das Holz-Kunststoff-Gemisch (Wood-Plastic-Composite) ahmt Holzdielen nach, ist dabei aber UV- und wetterbeständig. Erst bei langer Sonneneinstrahlung ohne Pflege verfärbt sich das Holz. Deswegen empfiehlt sich hier eine Lasierung. Außerdem hat der Plastikanteil den Vorteil, dass sich das Holz weder verzieht noch splittert. Somit ist selbst das Barfußgehen auf Ihrem Terrassenboden kein Problem. Der Terrassenboden ist langlebig und selbst bei Nässe rutschfest. Die Verarbeitung geht dabei schnell und einfach. Zudem ist WPC recycelbar, worüber sich die Umwelt freut.

Keramik

Keramikfliesen sind die wohl klassischste Variante für einen Terrassenboden. Denn auch im Außenbereich ist Keramik unschlagbar. Aufgrund ihrer bruchfesten und frostbeständigen Eigenschaften eignen sich die Fliesen hervorragend als Terrassenbelag. Der Terrassenboden ist zudem leicht zu reinigen und besonders langlebig. Keramik ist in einer Vielzahl an Farben und Musterungen erhältlich. Kreieren Sie also mit diesem Material Ihren individuellen Terrassenbelag. Lassen Sie hier Ihrer Kreativität freien Lauf.

Aluminium

Für einen modernen Terrassenbelag greifen Sie zu Aluminium. Falls Sie dachten, dieses Metall gibt es nur in seiner typischen Farbe: weit gefehlt! Denn der Terrassenbelag ist in einer Vielzahl an Farben und Optiken erhältlich. Die beliebte Holzoptik erfreut dabei nicht nur Holzliebhaber. Ein Terrassenboden aus Aluminium ist zudem wetterfest und besitzt eine hohe UV-Beständigkeit. Trotz des metallischen Charakters rostet dieser Terrassenbelag nicht. Profitieren Sie zudem von der Pflegeleichtigkeit und Rutschfestigkeit des Metalls.

Gummigranulat

Eine eher unbekannte Alternative zu einem herkömmlichen Terrassenbelag ist Gummigranulat. Dieser PU-gebundene Terrassenboden zeichnet sich durch unschlagbare Vorteile aus:

  • Er ist pflegeleicht, rutschfest und elastisch.
  • Zudem zeichnet er sich durch seine besondere Eignung für Kinder aus. Auch für Erwachsene ist er bestens geeignet, wenn Sie gern barfuß laufen.
  • Selbst bei hoher Sonneneinstrahlung bleibt der Bodenbelag angenehm.
  • Sie haben die freie Wahl zwischen verschiedenen Farben und Musterungen.
  • Zudem ist der Belag auch schnell und sogar ohne Werkzeug verlegt.

3. Den Terrassenbelag selbst bauen

Tipp zum Bau informiert Sie darüber, wie Sie Ihren Terrassenbelag selber einbauen.

Der Terrassenbelag benötigt ein stabiles Fundament.

Die Grundlage für Ihren eigenen Terrassenboden liegt darin, ein stabiles Fundament zu bauen. Denn dieses hält Frost und Wasser von unten ab. Zudem kühlt der Terrassenbelag dadurch nicht so stark aus. Es ist egal, ob Sie das Fundament selbst legen oder von einem Profi legen lassen. In jedem Fall gibt es jedoch einige Punkte, die Sie besser beachten.


Vor dem Terrassenbelag kommt das Fundament

Zuerst planen Sie das Fundament. Dies funktioniert am besten mit Hilfe von Pflöcken und Schnüren. Für ein möglichst frostsicheres und stabiles Fundament ist ein ebener Untergrund entscheidend. Diesen erhalten Sie, indem Sie eine etwa 80 Zentimeter tiefe Grube ausheben. Den Grund bedecken Sie dann mit frostsicherem Material. Dafür eignen sich beispielsweise Sand oder Kies. Darauf legen Sie eine Verschalung mit Schalenbrettern. Arbeiten Sie unbedingt mit einer Wasserwaage! Mit einer Plane dichten Sie anschließend den Untergrund ab. So schützen Sie den Terrassenboden vor Feuchtigkeit und Kälte. Die neu gemischte Betonmasse gießen Sie nun über Stahlmatten. Diese verhindern Risse bei schwankenden Temperaturen. Auf professionellen Baustellen erfolgt daraufhin eine Verdichtung und ein Abzug des Betons. So entsteht eine glatte Oberfläche.

Zusammengefasst beachten Sie folgendes:

  • Ein ebener Untergrund ist die halbe Miete.
  • Eine Verschalung aus Sand oder Kies dient als frostsicherer Untergrund.
  • Eine Wasserwaage und Schnur sind für die Ausrichtung notwendig.

Ein Terrassenbelag mit Dielen

Um schließlich die selbstgewählten Dielen als Terrassenboden zu verlegen, unterlegen Sie die Tragebalken. Holz- oder WPC-Dielen befestigen Sie Diele für Diele mit Wasserwaage und Akkuschrauber. Dabei kontrollieren Sie regelmäßig die Ausrichtung. Damit der Abstand zwischen den Dielen gleichmäßig ist, messen Sie mit einem Meterstab nach. Unregelmäßige Abstände stören sonst die Optik Ihres Terrassenbelags. Vor dem ersten Regen tragen Sie eine Lasur zur Imprägnierung des Terrassenbelags auf.

Verlegung von Fliesen

Unter den Begriff „Fliesen“ fallen grundsätzlich Betonplatten, Natursteine, Keramik und Feinsteinzeug. In Baugeschäften gibt es spezielle Mörtel für Natursteine und ähnliche Materialien. Diese mischen Sie nach Gebrauchsanweisung an. Mischen Sie nur so viel Mörtel an, wie Sie in zwei Stunden verbrauchen. Bedecken Sie hierbei nur eine kleine Fläche mit dem Mörtel. Auf diese Fläche legen Sie dann die zuvor gesäuberten Fliesen. In die Fugen gießen Sie idealerweise Fugenmörtel. Dieser hält Unkraut ab. Wenn Mörtel die Oberfläche verschmutzt, wischen Sie ihn sofort mit einem nassen Schwamm ab. Lassen Sie alles mindestens einen Tag trocknen, bevor Sie Ihren Terrassenboden betreten.

4. Terrassenbelag und seine Kosten

Erfahren Sie alles über die Kosten eines Terrassenbelags bei Tipp zum Bau.

Die Kosten eines Terrassenbelags sind stark abhängig vom Material.

Die Kosten Ihres Terrassenbelags sind vom gewählten Material und der Größe Ihrer Terrasse abhängig. Unter Umständen kommen noch Handwerkerkosten hinzu. Der Stundenlohn eines Handwerkers beträgt meist bis zu 60 Euro. Des Weiteren gilt: Je mehr Vorarbeit und je aufwändiger das Projekt, desto höher die Kosten. Unter Umständen berechnet der Handwerker zusätzlich die Anfahrtskosten.

MaterialKosten pro m²
Hartholzca. 15 € - 70 €
Thermoholzca. 35 € - 80 €
Tropenholzca. 45 € - 105 €
Gummigranulatca. 38 € - 74 €
Natursteinfliesenca. 18 € - 55 €
WPCca. 47 € - 55 €
Keramikfliesenca. 4 € - 40 €

5. Vor- und Nachteile der Materialien für Terrassenbeläge

MaterialVorteileNachteile
Holz
  • Ökologisch und nachhaltig.

  • Witterungsbeständig und langlebig.

  • Resistent gegen Pilze und Bakterien.
  • Regelmäßige Pflege mit einer Holzlasur nötig.

  • Insbesondere Tropenholz ist hochpreisig und weniger nachhaltig.
  • Naturstein
  • Witterungsbeständig, pflegeleicht und frostsicher.

  • Edles und luxuriöses Aussehen.

  • Feinsteinzeug
  • Günstiger Preis.

  • Resistent und wetterbeständig.
  • Handwerkliches Geschick beim Verlegen nötig.
  • Beton
  • Benötigt kaum Pflege.

  • Langlebig und frostsicher.
  • Durch seine graue Optik weniger beliebt.
  • WPC
  • UV- und wetterbeständig.

  • Langlebig und rutschfest.

  • Umweltfreundlich und recyclebar.
  • Pflege mit Lasur nötig.
  • Keramik
  • Bruchfest und frostbeständig.

  • Langlebig und leicht zu reinigen.
  • Aluminium
  • Moderne Optik.

  • Wetterfest und UV-beständig.

  • Pflegeleicht und rutschfest.
  • Eher kostspielig.
  • Gummigranulat
  • Pflegeleicht, rutschfest und elastisch.

  • Gut geeignet für Kinder.

  • Kein Erhitzen durch Sonneneinstrahlung.
  • 6. Beachten Sie diese Kriterien bei der Wahl des Terrassenbelags

    Ihnen fällt es schwer, sich zwischen den Materialien für Ihren Terrassenboden zu entscheiden? Hier erhalten Sie ein paar hilfreiche Tipps, die Ihnen bei der Wahl helfen:

    • Wählen Sie die, in Ihren Augen, schönste Optik. Da es Ihr Terrassenbelag ist, ist es wichtig, dass Ihnen Material und Farbe gefallen.
    • Scheint die Sonne mehrere Stunden auf Ihre Terrasse und möchten Sie den Terrassenboden barfuß betreten? Die richtige Haptik steigert Ihr Wohlbefinden.
    • Einige Materialien sind anspruchsvoller und benötigen daher mehr Pflege. Überlegen Sie sich, wieviel Zeit Ihnen für die Reinigung Ihres Terrassenbelags zur Verfügung steht.
    • Wie groß ist das Budget für Ihren Terrassenboden? Materialien sind in vielen Preis-Kategorien erhältlich.

    7. Kleine Zusammenfassung zum Terrassenbelag

    Für den richtigen Terrassenboden stehen Ihnen eine Vielzahl an Materialien zur Auswahl. Ihr Terrassenbelag trägt stark zur allgemeinen Optik Ihres Gartens und Heims bei. Egal ob moderner Garten oder natürliches Flair, wählen Sie Ihren Terrassenbelag nach Ihren Vorlieben. Besonders WPC und Aluminium sind momentan im Trend. Solche Terrassenbeläge bieten Ihnen viele Vorteile und Möglichkeiten zur Gestaltung. Aber auch Klassiker wie Keramikfliesen oder Holz kreieren einen edlen Terrassenboden. Achten Sie jedoch nicht nur auf die Optik, sondern auch auf Funktionalität und Komfort. Sie laufen im Sommer gerne barfuß? Dann wählen Sie einen Terrassenbelag, der angenehm für Ihre Füße ist.

    8. Ein ökologischer Terrassenbelag

    Wenn Sie Wert auf Nachhaltigkeit legen, dann wählen Sie natürliche Materialien für Ihren Terrassenboden. Besonders ein Terrassenbelag aus Naturstein ist mit einer niedrigen CO2 Bilanz bearbeitet. Aber auch Holz-Alternativen stammen oft aus umweltbewusster Produktion. Dies ist allerdings nicht immer der Fall. Überprüfen Sie daher die genaue Herkunft des Holzes. Auch der Transport der Hölzer nach Deutschland und zu Ihnen nach Hause verursacht Emissionen. Achten Sie zudem beim Kauf auf die Kennzeichnung und mögliche Gütesiegel. Auch Lasuren und Farben sind oft schädlich für die Umwelt. Fragen Sie in Ihrem lokalen Baumarkt nach umweltfreundlichen Alternativen. So genießen Sie Ihren Terrassenbelag, ohne der Umwelt zu schaden.

    9. So reinigen Sie Ihren Terrassenbelag

    Je nach Material lässt sich Ihr Terrassenboden unterschiedlich gut reinigen. Leichte Flecken entfernen bereits Allzweckreiniger oder einfaches Spülmittel. Für fast alle Materialien sind spezielle Reiniger erhältlich. Jedoch besteht auch die Möglichkeit, Schmutz mit einfachen Haushaltsmitteln zu beseitigen. Sparen Sie sich also teure Reiniger mit diesen Reinigungs-Methoden:

    • Greifen Sie zunächst zu Seife, Spülmittel und warmem Wasser.
    • Wenn das nicht ausreicht, geben Sie Backpulver, Natron oder Mehl auf die betroffene Stelle.
    • Besonders hartnäckige Flecken verschwinden mit Alkohol, Waschbenzin oder Essigessenz.
    • Führen Sie jedoch stets vorher einen Patch-Test durch. Dabei testen Sie das Putzmittel zuerst an einer kleinen Stelle Ihres Terrassenbelags. So stellen Sie fest, ob sich das Putzmittel für Ihr Terrassen-Material eignet.

    Besonders bei leichten Verschmutzungen sind Hausmittel meist ausreichend. Die sicherere Alternative bleiben jedoch Spezial-Reiniger. Halten Sie Ihren Terrassenbelag stets sauber und in gutem Zustand. So erfreuen Sie sich noch lange Zeit an ihm.

    10. Der Terrassenboden – darauf achten Sie beim Untergrund

    Bevor Sie Ihren gewählten Terrassenbelag verlegen, gilt es, den Untergrund sorgfältig zu prüfen. Gegebenenfalls entfernen Sie Rückstände des alten Terrassenbodens. Bevor Sie nun den Terrassenbelag verlegen, bringen Sie eine Dichtung an. Diese schützt Ihren Terrassenbelag vor Nässe.

    • Natursteine benötigen eine zusätzliche Drainage.
    • Holzdielen verlegen Sie am besten auf einer speziellen Untergrund-Konstruktion aus Kanthölzern.
    • Um Aluminium zu verlegen, benötigen Sie ein angefertigtes Gerüst.

    11. Der Terrassenboden – hier lohnt sich ein Handwerker

    Grundsätzlich ist es möglich, alle Materialien selbst zu verlegen. Dennoch benötigen einige Beläge mehr handwerkliches Geschick. Dann ist es ratsam, die Hilfe eines Handwerkers einzuholen:

    • Naturstein- und Keramikfliesen sind mit großem Aufwand verbunden. Hier ist eine zusätzliche Drainage notwendig, um den Terrassenboden vor Feuchtigkeit zu schützen. Achten Sie beim Verlegen darauf, die Fliesen gerade zu platzieren.
    • Holzdielen und Aluminium benötigen eine spezielle Untergrund-Konstruktion. Dies erfordert großes handwerkliches Geschick sowie einer speziellen Ausrüstung. Daher ist es empfehlenswert, für diese Terrassenbeläge einen Handwerksbetrieb zu beauftragen.

    Der Abfluss von Regenwasser ist zudem wichtig für die Beständigkeit der Terrassenbeläge. Besonders Holz verwittert bei starker Feuchtigkeit deutlich schneller. Handwerksbetriebe garantieren mit professionellen Konstruktionen die Langlebigkeit Ihres Terrassenbelags.

    12. So wird ein Terrassenbelag aus Holz witterungsfest

    Unsere heimischen Hölzer sind besonders anfällig für Witterungsschäden. Unter Feuchtigkeit bilden sich schnell Pilze und Moos. Ihr Terrassenbelag wirkt dadurch ungepflegt und weniger ansehnlich. Thermoholz und tropische Hölzer besitzen hingegen einen speziellen Schutz gegen Außeneinwirkungen dieser Art. Dennoch lohnt es sich auch hier, das Holz mit einem Öl zu pflegen. So bleiben Farbe und Material viele Jahre erhalten. Bei heimischen Hölzern lohnt sich der Anstrich mit einer Dauerschutz–Lasur. Diese schützt den Terrassenbelag vor Frost und Witterung. Zudem bleibt der Schutz selbst über mehrere Jahre bestehen. Achten Sie vor dem Auftragen auf einen sauberen Terrassenboden.

    13. Der Terrassenbelag im Poolbereich

    Wählen Sie für eine Terrasse bei Ihrem Pool auf jeden Fall das richtige Material. Denn nicht jeder Terrassenboden ist gegen Chlor und Wasser beständig. Hierfür eignet sich WPC besonders. Dieses Material ist wasserabweisend und chlorbeständig. Auch Terrassenplatten aus Keramik sind unempfindlich gegenüber Chlor und Wasser. Das Material ist zudem langlebig, robust und pflegeleicht. Wenn Sie auf Holz in Ihrem Garten bestehen, greifen Sie zu Thermoholz oder Tropenholz. Denn diese halten Feuchtigkeit und Nässe am besten stand. Sie sind außerdem robuster als die meisten heimischen Hölzer. Somit können Sie im Sommer das kühle Nass genießen ohne Sorgen um Ihren Terrassenbelag.

    14. Pflegetipps für Ihren Terrassenbelag

    Die Reinigung Ihres Terrassenbodens ist nicht nur bei Holz, sondern auch bei WPC regelmäßig empfehlenswert. Reinigen Sie dieses mit einer Bürste und ausreichend Seife. Dadurch erscheint Ihr Terrassenbelag in neuem Glanz. Haben Sie Grünbelag auf Ihrem Holz entdeckt, ist schnelles Handeln entscheidend. Ausgewählte Fachhandel bieten spezielle chemische Reiniger gegen Moos und anderen Bewuchs an. Lassen Sie die Mittel über 24 Stunden auf Ihrem Terrassenbelag einziehen. Das Resultat ist ein belagfreier Terrassenboden ohne unschöne grüne Stellen. Pflegen Sie Ihren Terrassenbelag aus Holz regelmäßig mit einer Lasur. So vermeiden Sie in Zukunft die Ausbreitung von Grünbelag. Außerdem bleibt die schöne Farbe des Holzes dadurch länger erhalten.

    15. Zertifiziertes Holz für Ihren Terrassenboden

    Wenn Sie Wert auf Nachhaltigkeit legen, achten Sie beim Kauf auf entsprechende Siegel und Zertifikate. Ein hohes Niveau in Sachen Nachhaltigkeit garantiert Ihnen das PEFC und das FSC Siegel. Diese Unternehmen versichern eine Bestandspflege, Naturschutz, soziale Standards und eine nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder. Des Weiteren gilt die seit 2013 bestehende Europäische Holzhandelsverordnung (EUTR). Diese schließt Holzquellen aus illegalen Holzschlägen aus. Jedes Unternehmen benötigt einen Nachweis der nachhaltigen Forstwirtschaft und einer transparenten Lieferkette. So verfolgen Sie den Weg Ihres Holzes vom Wald bis in den Handel zurück. Mit der Wahl von zertifizierten Hölzern schonen Sie somit die Umwelt.

    16. Dielen oder Fliesen als Terrassenbelag?

    Sie haben sich für Holz oder WPC als Terrassenboden entschieden? Nun bleibt die Wahl zwischen Dielen oder Fliesen. Erfahren Sie hier die Nach- und Vorteile der beiden Varianten.

    • Dielen sind im Vergleich zu Steinplatten eine günstige Variante. Durch Ihre lange Form entsteht eine warme, elegante Optik. Jedoch benötigen Dielen eine spezielle Untergrundkonstruktion, weshalb sie teurer und aufwändiger sind als Fliesen.
    • Fliesen bieten Ihnen zahlreiche Optionen zum Verlegen und eine individuelle Optik. Besonders Klickfliesen sind leicht verlegbar und auch leicht wieder entfernt. Fliesen sind jedoch weniger hochwertig als Dielen und wackeln möglicherweise im Laufe der Zeit.

    17. Tipp für Sie: ein Terrassenbelag aus Pflastersteinen

    Sie kennen Pflaster nur aus Ihrer Einfahrt oder dem Gehweg? Pflastersteine sind jedoch auch in anderen Bereichen einsetzbar. Als Terrassenboden bieten sie einen sehr robusten und langlebigen Untergrund. Zudem sind sie pflegeleicht und beständig gegen jede Witterung. Außerdem gibt es Pflastersteine in jeglichen Formen und Farben. Somit haben Sie eine große Vielfalt an Gestaltungs-Möglichkeiten. Da jeder Stein für sich ein Unikat ist, entstehen individuelle Optiken. Lediglich bei der Verlegung gilt es, Geschick und Erfahrung zu besitzen. Durch die einzigartige Oberfläche jedes Steines, ist dieser Terrassenbelag weniger zum barfuß Laufen geeignet. Beachten Sie außerdem, dass Möbel auf diesem unebenen Terrassenboden eventuell wackeln.

    18. Tipp für Sie: Ein Terrassenbelag aus Kies und Splitt

    Sie wünschen sich einen Terrassenboden aus Stein, aber Natursteine sind Ihnen zu gewöhnlich? Dann entscheiden Sie sich doch für einen Terrassenbelag aus Kies und Splitt. Die Größe und Farbe der einzelnen Steine sind individuell wählbar und flexibel verlegbar. Verwirklichen Sie auf Ihrem Terrassenboden runde, ovale und sogar geschwungene Formen. Ein Terrassenbelag aus Kies benötigt grundsätzlich keinen Untergrund. Zum Schutz vor Unkraut empfiehlt es sich jedoch, einen wasserundurchlässigen Unkrautvlies zu verlegen. Split ist von Natur aus robust, langlebig und witterungsbeständig. Die kleinen Steinchen sind jedoch schnell unangenehm, wenn Sie den Terrassenbelag barfuß betreten. Die unebene Oberfläche lässt auch einige Möbel wackeln.

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