Terrasse

Die Terrasse – Ihr Wohnzimmer im Freien

Ein Haus ohne Terrasse ist kein richtiges Haus. Denn sie bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten Ihren Garten in eine Wohlfühloase zu verwandeln. Ob Holz oder Stein. Rustikal oder Mediterran. Für jeden Stil ist garantiert etwas dabei! Lassen Sie Ihren Garten nicht verwahrlosen. Machen Sie ihn zu Ihrem zweiten Wohnzimmer im Freien. Genießen Sie die neu geschaffene Atmosphäre auf Ihrer Terrasse.

Die richtige Anwendung von Bauplatten

1. Was ist eine Terrasse?

Innenhof mit Gartenmöbel unter einer Pergola.

Ob direkt am Haus oder als offene Terrasse. Alles ist möglich!

Als Terrasse wird eine ebene, offene Fläche bezeichnet. Sie wird auf demselben oder dem darunter liegenden Level des Hauses vorgebaut. Das lässt Harmonie zwischen Garten und Haus entstehen, in dem sie die Natürlichkeit des Gartens und die Wohlfühlatmosphäre des Heims verbindet. Der befestigte Untergrund erlaubt zudem das Aufstellen von Möbeln. Dadurch erlangt auch der Außenbereich des Hauses eine wohnliche Atmosphäre.
Für die Errichtung einer Terrasse ist der Bau von Wänden, die nicht Teil der Fassade sind, verzichtbar. Bei Bedarf wird ein Sichtschutz oder eine Umzäunung ergänzt und verwendet. Viele Terrassen besitzen zudem eine temporäre oder teilweise Terrassenüberdachung. Der Übergang zwischen Terrasse und Garten ist ebenerdig, höher- oder tiefergelegt oder erfolgt durch Stufen und Rampen.

2. Welche Terrasse passt zu Ihrem Haus?

Vorab behalten Sie immer den Zweck Ihrer Terrasse beim Bau oder der Sanierung im Hinterkopf. Denn dieser beeinflusst die Gestaltung Ihrer erweiterten Wohnfläche deutlich. Bei einem großen Grundstück ist ebenso der Bau mehrere Terrassen möglich.

Veranda – Der erste Eindruck zählt

Veranden gibt es meist mit einer Überdachung. Sie umgeben den Eingangsbereich des Hauses und dienen hauptsächlich dem Empfang von Besuch. Im Unterschied dazu lädt eine Terrasse eher zu einem gemütlichen Beisammensein ein. An Vielfältigkeit ist die Veranda der Terrasse gegenüber allerdings keine Konkurrenz. Denn Veranden bestehen hauptsächlich aus Holz, WPC oder Dielen.

Dachterrasse oder Dachgarten – Es geht auch ohne Erdgeschoss

Dachterrasse mit zwei Sitzecken und Gartenmöbel.

Eine Terrasse geht auch ohne Garten!

Die Dachterrasse wird auch Dachgarten genannt. Das Kriterium für die korrekte Bezeichnung ist die Bepflanzung. Sie ist keine Terrasse im klassischen Sinne, da sie dem Haus nicht vorgebaut ist. Landläufig wird sie trotzdem den Terrassen zugeordnet. Ein Balkon ist die Terrasse auf dem Dach auch nicht. Sie bietet außerdem viel mehr Möglichkeiten als ein Balkon. Das liegt vor allem an einem immer freien Himmel. Der Sonneneinfall wird nicht von darüber liegenden Balkonen beeinflusst.

Beachten Sie beim Bau einer Dachterrasse oder -gartens, dass eine Baugenehmigung notwendig ist. Auch die Statik spielt eine große Rolle. Lassen Sie sie daher immer von einem Architekten überprüfen.

Erker – Ein Relikt aus vergangenen Zeiten

Die Bezeichnung Erker ist nicht die geläufigste. Dennoch ist er gerade wieder in Mode. Als Erker wird eine kleine Terrasse oder Vorbau der Fassade bezeichnet. In der Regel reicht er über mehrere Stockwerke. Durch eine großzügige Verglasung entsteht einerseits eine optische Erweiterung des Raumes. Zugleich bildet sie eine visuelle Brücke zur Natur. Praktisch ist, dass der Erker auch im Winter nutzbar ist.

Terrassenhäuser

Diese spezielle Form der Terrasse ist bereits bei der Hausbauplanung zu beachten. Denn die Terrasse oder Terrassen sind bereits fester Bestandteil des Hauses. Der Boden der Terrasse ist zugleich das Dach des darunterliegenden Raumes. Terrassenhäuser haben einen stufenartigen Aufbau und zählen dadurch mehrere Terrassen auf einmal. Aber auch beim Bau eines Terrassenhauses gibt es Voraussetzungen, die unbedingt zu beachten sind.

  • Wärmedämmung: Sie schützt die Decke des darunterliegenden Raumes. Diese wird sonst schnell zu kalt.
  • Wasserdichter Aufbau: Beugt Schimmelbildung und Wasserschäden vor.
  • Entwässerung: Vermeidet Staunässe und große Pfützen

Sitzplatz im Garten

Gemütliche kleine Hinterhofterrasse mit Tisch und Stuhl im Garten.

Sitzplatz im Garten – Die beste Alternative!

Wer einen Sitzplatz im Garten bevorzugt, dem steht eine große Vielfalt an Möglichkeiten offen. Denn dieser wird ähnlich einer freistehenden Terrasse, überall frei im Garten platziert. Zur Gestaltung finden dabei nicht immer gleich ein Tisch und Stühle Verwendung. Einfache Sitzbänke oder Leseecken haben sich bewährt. Auch die Wahl des Untergrunds spielt keine große Rolle. Von Holz bis Kies und Pflasterstein ist alles möglich.

Freistehende Terrasse oder Gartenterrasse

Eine freistehende Terrasse eignet sich ähnlich wie der Sitzplatz je nach Belieben für eine freie und individuelle Platzierung im Garten. Anders als der Sitzplatz, sind freistehende Terrassen oder Gartenterrassen meist erhöht und bevorzugt aus Holz. Das verleiht der Terrasse eine rustikale oder mediterrane Optik.

3. Voraussetzungen für den Einbau & die Verlegung

Die Form der Terrasse ergibt sich aus der Form und Größe des Grundstücks:
  • Rund.
  • Eckig.
  • Länglich.
  • Abgerundet.
  • Quadratisch.
  • Hausecke umlaufend.
Ob die Terrasse ebenerdig ist oder ein Stufengang benötigt wird
hängt ebenfalls von der Architektur des Hauses ab. Wichtig ist außerdem die Lage des Raumes, von dem auf die Terrasse getreten wird.
Beachtet werden zudem die Proportionen von Haus und Garten. Eine zu kleine Terrasse wirkt schnell eng und ist schwer zu möblieren. Eine zu große Terrasse wird rasch kühl und dadurch ungemütlich. Zu beachten ist auch die Möbelverräumung im Winter.
Holzlounge und Tisch auf einer Holzterrasse.

Große Lounge-Terrasse zum Wohlfühlen und Entspannen!

Auch der Zweck der Terrasse steht bei der Planung im Vordergrund. Spielen Kinder auf der Terrasse oder wird diese als Lounge-Ecke, als Grillplatz oder Essbereich genutzt? Je nachdem für welchen Zweck sich entschieden wird, ist auch die Sonneneinstrahlung von erheblicher Bedeutung.

    • Wer ein großer Freund von Sonne und Wärme ist, achtet auf die Ausrichtung in südliche Himmelsrichtung.
    • Beabsichtigen Sie Ihren Feierabend auf der Terrasse zu verbringen? Ohne dabei im Dunkeln zu sitzen? Dann ist eine Ausrichtung der Terrasse nach Westen das Richtige für Sie.



  • Andere genießen gerne bei noch lauer Morgenluft und sanften Sonnenstrahlen ihr Frühstück im Freien. Hier empfiehlt sich eine Ausrichtung nach Osten.

Achtung! Haben Sie vor in einem Mehrfamilienhaus Ihre Terrasse zu sanieren, erweitern oder neu zu gestalten, ist unbedingt auf die Hausordnung und etwaige weitere Vorgaben zu achten!

4. Verwendete Materialien

Darauf ist bei der Planung zu achten:
  • Witterungsbeständigkeit.
  • Bei Sonneneinstrahlung nicht zu heiß.
  • Pflegeeigenschaften und -anforderungen.
  • Optische Wirkung.

Bodenbeläge

Das wichtigste für den Bau einer Terrasse ist ein fester, ebener Untergrund. Hierfür haben sich über die verschiedene Materialien bewährt:

Holz

Kunstholz

Kunsthölzer wie WPC (Wood-Plastic-Composites, Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoff) gibt es in großer Auswahl und Farbbeständigkeit. Sie sind schnell verlegt und splitterfrei. Allerdings wirken Kunsthölzer auch schnell billig. Auf die variierende Produktqualität ist zu achten.

Echtholz

Stapel an Douglasien-Holzdielen.

Stapel an hellen Douglasie-Holzdielen.

Die beliebtesten Echthölzern beim Terrassenbau:
  • Douglasie.
  • Lärche.
  • Tropenhölzer.

Das liegt zum einen an ihrem lebendigen Wirkstoff. Zusätzlich integriert sich die natürliche Optik perfekt in den Garten.
Echtholz „arbeitet“ und ist demnach besonders anfällig auf Nässe. Um Schäden zu vermeiden, empfiehlt sich eine zweimal jährliche Behandlung des Holzes.

Thermoholz

Thermoholz hat sich in den letzten Jahren beim Einsatz auf Terrassen sehr bewährt. Hierbei handelt es sich um thermisch modifiziertes Holz. Dieses entsteht durch eine spezielle Behandlung von Massivholz (Kiefer, Esche). Außerdem hat Thermoholz gegenüber anderen Hölzern eine Vielzahl an Vorteilen:

  • Langlebig.
  • Kinderleicht zu reinigen.
  • Umweltfreundlich.
  • Rutschfest.

Ohne eine Behandlung vor dem Einbau ist Thermoholz aufgrund der fehlenden Feuchte UV-unbeständig. Es entstehen Spannungsrisse.

Stein

Boden, Pfad, Gehweg, Stein

Schaffen Sie ein Mosaik mit verschiedenen Natursteinplatten.

Naturstein

Durch seine natürliche, strukturierte Oberfläche besitzt Naturstein eine besonders schöne Optik. Die Oberfläche macht die Natursteinterrasse nicht nur rutschfest, sondern auch sehr widerstandfähig. Da Natursteine unbehandelt sind verkratzen und verschmutzen sie leicht.

Kunststein

Kunststein ist ebenso langlebig wie Naturstein. Im Gegensatz zu Naturstein ist es vor Kratzern und Rissen geschützt. Farbe und Struktur ziehen sich gleichmäßig durch das Material und bleiben beständig. Moosbildung ist selten, was den Kunststein sehr pflegeleicht macht. Die Anschaffung von Kunststein ist aufgrund seiner vielen Vorteile kostspielig.

Beton

Waschbeton

Im Gegensatz zu Kunststein ist Waschbeton äußerst kostengünstig in der Anschaffung. Die Erklärung hierfür liegt in den Herstellungskosten. Durch eine spezielle Oberflächen-Behandlung wird die Gesteinskörnung freigelegt. Das lässt die Terrassenplatten in ihrer Optik zwar grob erscheinen. Dieser besondere Vorteil macht sie zugleich auch bei Nässe rutschfest. Jedoch begünstigt die grobe Struktur eine schnelle Moosbildung.

Betonstein

Im Gegensatz zu Waschbeton hat Betonstein mehrere Vorteile:
  • Witterungsbeständigkeit.
  • Sehr pflegeleicht.
  • Hohe Druck- und Tragfähigkeit.
  • Leicht zu verlegen.

Über die Jahre verliert Betonstein allerdings seine Farbe und bleicht aus. Im Sommer, bei hoher Sonneneinstrahlung, heizen sich die Terrassenplatten schnell auf.

Keramikplatten

Feinsteinzeug

Bei Feinsteinzeug handelt es sich um Terrassenplatten, welche sowohl unglasiert als auch glasiert angeboten werden. Das macht sie auf der einen Seite sehr pflegeleicht. Auf der anderen Seite besteht jedoch Rutschgefahr.

Kies

Kies gibt es in vielen verschiedenen Farbnuancen. Diese lassen sich auch untereinander gut mischen. Die Pflege ist recht anspruchslos. Imprägnierungen oder Behandlungen sind nicht nötig. Vergleichsweise ist Kies sehr kostengünstig und leicht zu verlegen. Ähnlich, wie Waschbeton weist Kies eine sehr grobe Oberfläche auf, was es als Untergrund trittfest macht. Aber auch in diesem Fall begünstigt diese Struktur eine schnelle Moos- und Unkrautbildung. Das macht Kies somit zu einem regelrechten Schmutzmagnet.

5. Do It Yourself – Terrasse selbst bauen

Eigenbau der Terrasse

Es sind viele Schritte notwendig bis die Terrasse steht. Dennoch ist der Trend vieles im Eigenheim selbst zu gestalten enorm hoch. Der Eigenbau der Terrasse ist etwas kostengünstiger. Er wird aber mit mehr Aufwand betrieben.

Bau des Fundaments:

Holz, Terasse, Latte, arbeiten

Ohne einen guten Terrassen-Unterbau funktioniert gar nichts!

Zu einem guten Fundament gehört ein Unterbau. Denn dieser sorgt für ausreichend Stabilität ihrer Terrasse. Bedenken Sie aber, dass je nach Belag bauliche Voraussetzungen variieren:

ebenerdig: Der Untergrund muss für die Unterkonstruktion einige Zentimeter tief ausgehoben werden.

Schwere Steinplatten: Ein ebenes Kiesbett ist ausreichend.

Bau der Terrasse mit Dielen:

Beim Verschrauben von Holzdielen empfiehlt sich die Nutzung von Schrauben und Muttern aus Edelstahl. Das vermeidet Verfärbungen von Rost auf der Unterkonstruktion.

Weitere mögliche Schritte:

  • Verlegen von Fliesen und Terrassenplatten.
  • Terrasse pflastern.
  • Denken Sie auch unbedingt an einen Wasserablauf. Hierfür reicht ein geringfügiges Gefälle oder die Installation von Ablaufrinnen.

Zubehör:

Neben den bereits angeführten Materialien werden Terrassenzubehör oder Hilfsmittel benötigt. Sie erleichtern Ihnen den Bau. Diese finden Sie entweder Online oder in Ihren lokalen Baumärkten:
  • Abstandshalter ermöglichen einen gleichmäßigen Abstand der Fugen beim Verlegen von Dielen.
  • Montagezwingen für schnelles und exaktes Ausrichten der Terrassendielen.
  • Keile dienen dem Höhenausgleich der Terrasse.
  • Speziell entwickelte Bohrer für das erleichterte Anfertigen von Bohrlöchern.
  • Muttern und Schrauben aus Edelstahl, um Rostflecken vorzubeugen.

WPC-Zubehör

  • Klammern – zum Verlegen und Zusammenfügen von WPC-Dielen.
  • Kantenabschlüsse.
Die nötigen Arbeitsschutzmaßnahmen zählen ebenfalls dazu!
Für nähere Tipps und Infos informieren Sie sich bei Ihrem lokalen Bauhaus.

Auch beim Eigenbau gilt: Vorher einen Experten bei der Planung zu Rate ziehen, um spätere Fehlkonstruktionen und andere Probleme zu vermeiden!

6. Was kostet eine Terrasse?

Die Kostenkalkulation gelingt mit Tipp zum Bau

Eine gute Recherche hilft bei der Kalkulation der Kosten!




Die Gesamtkosten einer Terrasse im Vornherein zu berechnen ist schwer und hängt von mehreren Kostenfaktoren ab. Die angegebenen Preisspannen dienen lediglich zur Orientierung. Informieren Sie sich hierzu in ihrem lokalen Bauhaus und bei einem Terrassenbauexperten.


Materialkosten

Holz pro m²:
  • Douglasie und Lärche – ca. 20€.
  • Tropenholz (Bankirai, Garapa, Bambus) – ab 60€.
  • Thermoholz (Esche, Kiefer) – ca. 160€ / 300€ mit Einbau.
Steinpflaster und Terrassenplatten
  • Naturstein – ca. 170€ mit Einbau.
  • Betonplatten – ca. 70€ /160€ mit Einbau.
  • Betonsteinpflaster – ca. 20€ / 100€ mit Einbau.
  • Betonsteinplatten – ca. 150€ mit Einbau.
  • Keramikplatten – zischen 20€ und 50€.

Bedenken Sie, dass der Bau einer Terrassenüberdachung ebenfalls die Kosten erhöht.

Handwerkerkosten/Verlegungskosten

Variieren je nachdem ob Sie sich für einen erhöhten oder ebenerdigen Unterbau entscheiden. Denn die verschiedenen Erhöhungen beinhalten zusätzliche Materialien und Geräte. Eine ebenerdige Terrasse muss ausgehoben werden. Dazu wird ein kleiner Bagger benötigt. Bei einer erhöhten Terrasse sind womöglich Stufen notwendig.
Eigenbau: Beachten Sie unbedingt etwaige Zusatzkosten. Dazu zählen beispielsweise eine Leihgebühr von Gerätschaften.

Wartungskosten

Variieren nach Material und Pflegeaufwand der Terrasse.

Informieren Sie sich zu den Vor- und Nachteilen von Dielen, Terrassenplatten, Pflaster und Terrassenfliesen.

7. Terrassengestaltung

Terrassen- und Gartenmöbel

Tipp zum Bau zeigt Ihnen moderne Gartenmöbel für Ihre Terrasse.

Gestalten Sie Ihre Terrasse nach Ihren individuellen Ansprüchen!

Zur wohnlichen Gestaltung der Terrasse ist auf jeden Fall auf eine
stimmige Ausstattung von Haus und Terrasse zu achten. Das begünstigt den fließenden Übergang zwischen Innen und Außen und wird den Raum optisch erweitern.

Auch hier wird der Platzbedarf der Möbel und die Größe der Terrasse beachtet. Schwere Teakholz- oder Loungemöbel benötigen einen großen Terrassenstellplatz, um genug Luft zu schaffen. Kleine Flächen hingegen eignen sich hervorragend für kleine Balkongarnituren oder filigrane Bistrotische. Naturwerkstoffe, wie Holz und Rattan lassen sich hervorragend mit Stoffen kombinieren und geben der Terrasse Farbe. Tische aus Glas und Aluminium schaffen klare Strukturen und passen perfekt auf Steinböden.
Egal wie Ihre Terrasse am Ende aussehen wird, achten Sie immer auf eine einheitliche Kombination und Komposition.

Terrassenbepflanzung

Wem die Pflanzen im Garten nicht ausreichen, schmückt seine Terrasse ebenfalls mit zahlreichen Pflanzen. Hauptanhaltspunkt bei der Wahl der Pflanzen ist die Sonneneinstrahlung. Achten Sie darauf, dass Ihre Pflanzen genug, aber nicht zu viel Licht bekommen.
Robuste Balkon- und Kübelpflanzen gibt es in verschiedenen Formen und Größen und mit unterschiedlichen Ansprüchen:
  • Licht.
  • Standort.
  • Pflege.
Einjährige Kübelpflanzen werden ersetzt.
Informieren Sie sich näher dazu bei ihrem lokalen Floristen oder in einer Gärtnerei.
Zusätzlich beeinflussen Aromen die Atmosphäre zusätzlich positiv:
  • Feines Aroma: Rosen, Lilien, Jasmin.
  • Würziges Aroma: frische (Garten)Kräuter in Töpfen und Kästen (auch in der Küche einsetzbar).

Wer seine Terrasse ein grünes Paradies verwandelt, greift zu weiteren Pflanzen. Bedenken Sie dabei aber immer, welches Ambiente Ihnen vorschwebt und wie Sie es verwirklichen.

  • Für mehr Struktur in der Terrassenbepflanzung bieten sich Blattschmuckpflanzen und Gräser an.
  • Zitrusbäume und Oleander geben der Terrasse zusammen mit dem richtigen Bodenbelag ein mediterranes Flair, sind aber auf eine Überwinterung angewiesen.
  • Bei nicht ausreichend Platz für die Überwinterung von Terrassenpflanzen eignen sich winterharte Hölzer wie Buchs oder große Zierhölzer.

Tipp:
Integrieren Sie die Begrünung in die Terrassenplanung. Lassen Sie Pflanzen in den Boden ein. Integrieren Sie Minibeete ins Pflaster oder platzieren Sie Hochbeete am Rand der Terrasse als Sichtschutz.

Terrassenüberdachung & Sonnenschutz

  • Rollläden.
  • Pergola: luftiger, effektiver Sonnenschutz.
  • festes Dach (Holz, Aluminium, Glas).
  • Sonnensegel: nach Bedarf aufspannbar und positionierbar.
  • Sonnenschirm: flexible Platzierung.
  • Markise: automatisch/handbetrieben.

    Arbeiter installiert eine Markise an der Hauswand über ein Terrassenfenster.

    Ein Arbeiter installiert eine Markise an der Hauswand über ein Terrassenfenster.

  • Kassettenmarkise.
  • Metall-Style.
  • Markisentücher.
  • flexible Markisensysteme.

Wahlweise werden in einige Terrassenüberdachungen eine (natürliche) Beleuchtung und ein Insektenschutz integriert.


8. Fazit

Achten Sie auf eine ausgewogene Balance zwischen Privatsphäre und Öffentlichkeit. Immerhin bietet die Terrasse als geselliger, aber auch persönlicher Rückzugsort eine Möglichkeit zur ungestörten Entspannung.
Verstecken Sie Ihre Terrasse nicht. Gestalten Sie sie offen, sodass ein problemloser Überblick über den Garten und ein Besuch der Terrasse möglich ist.

Tipp zum Schluss: Gartenschauen und öffentliche Gärten helfen bei der Ideenentwicklung ihrer Terrasse.

9. Die Baugenehmigung – Das vergessene Hindernis

Der Bau einer Terrasse ist rasch geplant und der Umsetzung steht kurz bevor. Doch ein Faktor bremst den Traum von der Terrasse: Die Baugenehmigung. Denn diese wird beim Bau oft außer Acht gelassen. Schließlich ist eine Baugenehmigung nur in bestimmten Fällen vorgeschrieben.

Damit Sie nicht ahnungslos in das Thema einsteigen, folgen hier die wichtigsten Informationen. Die Bauart Ihrer Terrasse ist ausschlaggebend. Zunächst wird zwischen vier Anlagen unterschieden:

  • Terrasse.
  • Unterkellerte Terrasse.
  • Überdachte Terrasse.
  • Dachterrasse.

Terrasse – bauliche Nebenanlage

Liegt die zukünftige Terrasse weniger als 2,5 Meter von Grundstück des Nachbarn entfernt? So ist nach dem Nachbarschaftsgesetz eine Einwilligung des Nachbarn notwendig. Das gilt auch für unbebaute Grundstücke. Beträgt der Abstand zur Geländeoberfläche mehr als 1 Meter, ist die Bauordnung einzuhalten. Ob eine Baugenehmigung erforderlich ist, ist vom jeweiligen Bundesland abhängig. Informieren Sie sich hierzu unbedingt bei Ihrem Bauamt.

Unterkellerte Terrasse – Gebäudeteil

Da eine unterkellerte Terrasse als Teil des Gebäudes gilt, ist eine Baugenehmigung oder eine Bauanzeige notwendig.

Überdachte Terrasse – bauliche Anlage

Ist die Terrassenüberdachung an zwei Seiten offen, ist sie eine bauliche Nebenanlage. Dennoch geht von der Terrassenüberdachung eine Gebäudewirkung aus. Das verpflichtet  Sie zur Einhaltung der Abstandsflächen. Die Größe Ihrer überdachten Terrasse entscheidet ob eine Baugenehmigung oder Bauanzeige notwendig ist.

Dachterrasse

Zum Bau einer Dachterrasse wird in der Regel eine Baugenehmigung vorausgesetzt.

Wenn Sie sich unsicher sind, welche Richtlinien für Ihr Bundesland gelten, verschaffen Sie sich einen groben Überblick. Hierfür haben wir für Sie die wichtigsten Informationen zusammengetragen:

BundeslandFläche
Bayern30 m²
Baden-Württemberg30 m²
HessenTerrassenüberdachungen
sind verfahrensfrei
Rheinland-PfalzTerrassenüberdachungen
haben ein
Maximalvolumen
von 50 m³
Thüringen30 m²
Nordrhein-Westfalen30 m²
Saarland36 m²
Sachsen30 m²
Sachsen-Anhalt30 m²
Niedersachsen30 m²
Berlin30 m²
Brandenburg20 m²
Bremen-
Hamburg30 m²
Schleswig Holstein30 m²
Mecklenburg-Vorpommern30 m²

10. Diese Dinge sind bei der Terrassenplanung zu beachten

Mit einer ersten groben Idee im Kopf legen die meisten gleich los. Ein gut durchdachter Plan ist das Kernstück des Vorhabens. Damit das Endergebnis auch allen Vorstellungen entspricht.

Und dabei gibt es einige Dinge zu beachten:

  • Der Platz.
  • Die Größe.
  • Das richtige Material.
  • Die Kosten.

Der Platz

Zunächst gilt es den geeigneten Platz für die Terrasse und die Terrassenüberdachung zu wählen. Denn diese steht auch fernab der Hausfassade frei im Garten. Zudem ist es ratsam die gewählte Stelle zu beobachten.

Wie ist der Sonneneinfall? Ist die Stelle womöglich aufgrund eines Hangs oder ständiger Bedeckung häufig feucht? Nehmen Sie sich bei der Auswahl des Platzes Zeit. Ebenso empfiehlt sich eine Visualisierung durch eine grobe Skizze des gewünschten Stellplatzes.

Die Größe

Ist ein geeigneter Platz gefunden, gilt es die Frage der Terrassengröße zu klären. Erstreckt sich die Terrasse über die gesamte Fläche des Platzes oder nur über einen Teil? Bedenken Sie unbedingt den Zweck Ihrer Terrasse.

Kleine Terrasse:

  • Sitz- oder Leseecken.
  • Kleiner Grillplatz.
  • Kleiner Essbereich.

Große Terrasse:

  • Loungebereich.
  • Großer Grillplatz.
  • Kleiner Essbereich.
  • Spielfläche für Kinder.

Allerdings ist auch bei der Terrasse für zwei Personen eine Mindestgröße von 3 x 3 Meter empfehlenswert. Lassen Sie sich gerne auch von einem Landschaftsarchitekten beraten.

Das richtige Material

Sobald der Grundriss der Terrasse steht, wird das Material bestimmt. Das ist eine weitere Hürde. Denn es lässt sich nahezu jedes Material verwenden. Auch hier ist es ratsam sich vorher den Stil der Terrasse zu überlegen und im Hinterkopf zu behalten.

  • Holz eignet sich sowohl für ein mediterranes als auch rustikales Flair.
  • Stein wird aufgrund seiner Vielfältigkeit für nahezu alles verwendet.
  • Auch ein Fließen Mosaik schafft eine mediterrane Atmosphäre.

Außerdem ist es sinnvoll Vor- und Nachteile des jeweiligen Materials zu beachten. Wählen Sie für Ihre Terrasse das geeignetste.

Die Kosten

Kommen all diese Faktoren zusammen, steht die Frage des Preises im Mittelpunkt. Bedenken Sie, ob Sie den Bau selbst in die Hand nehmen. Beauftragen Sie gerne auch einen Experten. Die Größe spielt ebenfalls eine Rolle, denn meistens wird nach m², sowohl beim Verlegen, als auch beim Material verrechnet. Ebenso gelten für Terrassenüberdachungen Größenbestimmungen, welche sich auf die Kosten auswirken. Deswegen ist eine große Terrasse aber nicht gleich unbezahlbar.

Mit dem richtigen Material wird auch diese preiswert. Wartungskosten fallen, mit der entsprechenden Pflege, klein aus. Bedenken Sie daher beim Kauf der Materialien den erforderlichen Pflegeaufwand.

Informieren Sie sich am Besten in einem Bauhaus oder beim Experten selbst.

11. Pflege und Reinigung – So wird Ihre Terrasse wieder wie neu

Die Terrasse erweitert Ihren Wohnbereich nach draußen in die Natur. Allerdings ist sie im Gegensatz zu Ihrem Wohnzimmer äußeren Einflüssen ausgesetzt:

  • Witterungsverhältnisse.
  • Direkte Sonneneinstrahlung.
  • Unkraut.
  • Täglicher Gebrauch.

Ebenso spielt das Material Ihrer Terrasse eine wesentliche Rolle bei der Pflege und Reinigung:

  • Holz und WPC.
  • Stein und Beton.
  • Kies.

So pflegen Sie Ihre Holz- und WPC-Terrasse richtig

Ein spezielles Terrassen-Öl ist bereits die halbe Miete. Denn dieses gewährleistet einen sicheren Schutz vor Rissen und Feuchtigkeit. Ein folgender Anstrich bringt die Farbe wieder zum Glänzen. Bei grobem Schmutz empfiehlt sich:

  • Entfernen Sie den Schmutz mit einem Besen. Um Schäden zu vermeiden greifen Sie zu einem Besen mit weichen Borsten.
  • Spülmittel, heißes Wasser und ein Schrubber helfen. So werden Sie übrigen Schmutz auch auf der Terrassenüberdachung los.
  • Vermeiden Sie säurehaltige Mittel.

Auch Hochdruckreiniger kommen oft zum Einsatz. Technik ist jedoch hin und wieder unvorteilhaft. Denn Hochdruckreiniger:

  • Machen die Oberfläche rau und splittrig.
  • Tragen vorhandene Imprägnierungen und Beschichtungen ab.
  • Sind teuer in der Anschaffung und Miete.

WPC wirkt unnatürlicher als Holz. Zudem begünstigen UV-Bestrahlung und Witterung eine starke Abnutzung. Für die Reinigung und Pflege gilt dasselbe, wie für Holzterrassen. Einer Behandlung mit Ölen bedarf es allerdings nicht.

So pflegen Sie Ihre Stein- und Betonterrasse richtig

Stein- und Betonterrassen sind vergleichsweise leicht zu reinigen und pflegen. Sie haben eine höhere Witterungsbeständigkeit und Widerstandsfähigkeit als Holz. Dennoch bringen Stein und Beton andere Nachteile mit sich:

  • Moose und Algen siedeln sich an. Das sieht nicht nur ungepflegt aus, sondern macht die Terrassenplatten sehr rutschig.
  • UV-Einstrahlung führt zur Farbveränderung.

Um dem vorzubeugen und entgegenzuwirken eignen sich verschiedene Methoden:

  • Reinigung der Fugen mit einer Bürste oder einem Kratzer.
  • Mechanische Reinigung der Terrassenplatten mit Seifenwasser und einem Schrubber.
  • Chemische Mittel werden immer selten verwendet. Es gibt aber Mittel, die für den Einsatz auf Naturstein oder Beton gedacht sind.
  • Hochdruckreiniger sind für die Reinigung von Stein– und Betonplatten besser geeignet als für Holz. Aber auch hier werden poröse Oberflächen schnell beschädigt.

So reinigen Sie Ihre Kiesterrasse richtig

Bei dem Gebrauch von Kies fällt die Wartung recht anspruchslos aus. Allerding benötigt Kies eine bestimmte Pflege, um auf Dauer einen attraktiven Eindruck zu machen:

  • Dunkle Steine kaschieren Schmutz und Dreck.
  • Hockdruckreiniger eignen sich bei kleinen Flächen. Allerdings ist es ratsam den Kies vorher in einen Eimer zu füllen. Bei der Anwendung auf der Fläche im Garten besteht die Gefahr den Untergrund wegzuspülen.
  • Wiederholtes Harken und Entfernen von grobem Schmutz beugt Verfärbungen und Moosbildungen vor.
  • Wählen Sie einen sonnigen Platz für ihre Kiesterrasse. Schattige und feuchte Stellen begünstigen Grünbelag.

12. Reparatur und Austausch beschädigter Materialien – Mit diesen Tipps bleibt Ihre Terrasse jung

Eine Terrasse zu finanzieren ist kostspielig. Um weitere Kosten zu sparen folgen 4 Tipps, wie Sie Ihre Terrasse wieder selbst auf Vordermann bringen. Nichtsdestotrotz empfiehlt es sich größere Schäden zuvor von einem Experten bewerten zu lassen.

  1. Oberflächliche Schäden an der Holzterrasse – Das kleinere Übel

Diese Schäden sind zwar nicht schön anzusehen und ärgerlich, lassen sich aber im Handumdrehen reparieren.

  • Abschleifen der betroffenen Stelle mit einer Schleifmaschine. Um eine glatte Oberfläche zu erhalten, achten Sie auf Gleichmäßigkeit.
  • Abschleifen der übrigen Terrassendielen. Dies sorgt nicht nur für Einheitlichkeit, sondern beugt weiteren Schäden vor.
  • Versiegelung mit einem Holzschutzmittel.
  • Trockenzeit einhalten. Beachten Sie hierzu die Angabe auf dem verwendeten Mittel.
  1. Großflächiger Schaden – Kein Grund zur Sorge

Erstreckt sich der Schaden über eine größere Fläche und ist nicht nur oberflächlich, so ist eine komplette Sanierung ratsam. Das klingt erstmal teuer und aufwendig, aber das ist es zwangsläufig nicht. Mit diesen Schritten kommen Sie unbeschwert zu Ihrer erneuerten Terrasse:

  • Entfernen aller (defekten) Dielen.
  • Zusägen der neuen Dielen.
  • Ausrichten der Dielen. Die Hauswand dient hierbei als guter Orientierungspunkt.
  • Verschrauben der Dielen auf der Unterkonstruktion. Abstandshalter sind eine große Hilfe.
  • Begradigung mit einer tragbaren Kreissäge.
  • Versiegelung der neuen Dielen mit einem Holzschutzmittel.
  1. Undichte Fugen – Eine unscheinbare Gefahr für Ihre Terrasse

Werden undichte Fugen nicht erneuert ist Ihre Terrasse in Gefahr. Denn eindringende Nässe gefriert bei kalten Temperaturen und verursacht Sprünge in Ihren Terrassenplatten. Um die Fugen Ihrer Terrasse zu erneuern, beachten Sie folgende Schritte:

  • Reinigung der Terrasse mit Wasser und Spülmittel.
  • Entfernung der alten Fugenmasse mit einem Cutter.
  • Wasserdichten und frostsicheren Fugenmörtel verwenden. Diesen gleichmäßig in den Fugenverlauf einarbeiten.
  • Erneute Reinigung nach der vollständigen Trocknung.
  1. Gesprungene Terrassenfliese – Wenn ein Austausch nicht mehr unumgänglich ist

Eine gesprungene oder lockere Terrassenfliese bedeutet meist keine komplette Sanierung. Beschädigte Fliesen werden einfach ausgetauscht. Mit diesen Schritten wird ein Austausch kinderleicht:

  • Reinigung der Terrasse mit Spülmittel und Wasser.
  • Entfernen der Fugen um die beschädigte Fliese. Am besten eignet sich eine Bohrmaschine mit Fräsaufsatz.
  • Herauslösen der Fliese mit Hammer und Meißel.
  • Abschleifen des Untergrunds. Unebenheiten werden mit Mörtel ausgebessert und mit einer Terrassenabdichtung
  • Verteilen des Fliesenklebers mit einem Spachtel. Um Flecken auf den umliegenden Fliesen zu vermeiden, kleben Sie diese ab.
  • Einfügen und positionieren der neuen Fliese. Das Klebeband wird entfernt.
  • Trocknung für 24 Stunden.
  • Verfugen der neu eingesetzten Terrasse (siehe Undichte Fugen).

Trotzdem gilt: Egal ob noch vor dem Terrassenbau oder bereits nach der Reparatur, um Schäden zukünftig zu vermeiden ist: eine regelmäßige Wartung und Pflege nötig.

13. Mit kleinem Budget zur neuen Terrasse

Ein erholsamer Sommer auf der Terrasse braucht kein großes Budget. Mit diesen günstigen Alternativen gelangen Sie zu Ihrer Terrasse:

Größe – Je größer desto besser?

Eine große, geräumige Terrasse ist großartig. Allerdings steigen auch die Kosten mit der Anzahl der zu bebauenden Quadratmeter. Denn das nötige Material ist nur in Meterware erhältlich.Und auch Baufirmen berechnen gerne die Verlegungsfläche. Kleine Terrassenflächen sind somit günstiger. Mit der richtigen Ausstattung wird auch die kleine Terrasse zur gemütlichen Wohlfühloase.

Günstige Materialien

  • Wer es gerne flexibel hat, spart zugleich Kosten. Stellen Sie Ihre Gartenmöbel einfach auf den Rasen. Der Vorteil daran ist, dass Sie den Platz beliebig wechseln.
  • Gummigranulat ist ein weniger bekanntes Material. Allerdings ist es sehr umweltschonend, da es aus recycelten Reifen besteht. Außerdem lassen sich die Teile einfach Zusammenstecken. Allerdings ist das Granulat in seiner Optik außergewöhnlich.
  • Gebrauchtes ist grundsätzlich nichts Schlechtes. Suchen Sie auf Kleinanzeigen oder fragen Sie Freunde und Bekannte nach Überresten. Bedenken Sie allerdings, dass die gebrauchten Dielen und Terrassenplatten bereits zugeschnitten sind. Daher haben sie nicht immer die passende Größe.

Eigenbau statt Baufirma

Selbstverständlich erfordert der Eigenbau der Terrasse mehr zeitlichen und körperlichen Aufwand. Im Gegensatz zu einer Firma kostet das aber nichts. Außerdem ist es immer vorteilhaft seine handwerklichen Fähigkeiten zu verbessern und Erfahrungen zu sammeln.

Jedoch ist eine genaue Planung für einen korrekten Bau unerlässlich. Denn nachfolgende Ausbesserungen vom Experten werden teuer. Wer sich vor dem Eigenbau trotz Planung noch immer unsicher ist, holt sich den Rat eines Experten. Fragen kostet nichts.

Recycling – nicht nur umweltfreundlich, sondern auch praktisch

Auch bei der Terrassengestaltung sind Sie nicht auf Neuwertiges angewiesen. DIY ist modern und macht Spaß. Alte Gläser werden zu Lampen und Laternen. Dosen lassen sich als Blumentöpfe umfunktionieren. Palletten aus Holz werden mit wenig Handgriffen zu wunderbaren Möbeln und vertikalen Gärten.

Wem das handwerkliche oder künstlerische Geschick fehlt lässt die Arbeit entweder Freunde und Bekannte übernehmen. Oder sieht sich auf Onlinebörsen und Flohmärkten um. So kommen Sie nicht nur zu einzigartigen Dekorationen, sondern unterstützt zeitgleich Privathändler finanziell.

14. Do It Yourself – 12 wunderbare Ideen für Ihre Terrasse

So einfach geht’s

  1. Windlichter lassen sich prima aus alten (Bunt-)Glasflaschen und –gläser herstellen. Ob als Lampe auf dem Tisch oder mit Hilfe von Paketschnüren an der Terrassenüberdachung befestigt. Stecken Sie eine Lichterkette in das Glas und lassen Sie sich von der sanften Beleuchtung betören.
  2. Auch alte Konserven- und Blechdosen lassen sich recyceln. Farblich angesprüht oder lackiert geben sie tolle Blumentöpfe ab.
  3. Genauso gut verwenden Sie alte Weinkisten als Blumenkasten für Ihren Kräutergarten.
  4. Haben Sie alte Turnmatte oder Polster Zuhause? Überziehen Sie diese mit Leder oder anderen wetterfesten Stoffen neu. So haben Sie sie rasch zu einer Sitz- und Liegefläche umfunktioniert. Ein paar Kissen runden das Ganze ab.
  5. Lounge-Möbel sind teuer. Schrauben Sie einfach mehrere Holzpaletten zusammen und polstern sie mit Kissen. Fertig ist die moderne Lounge-Ecke.
  6. Auch Holzschilder sind eine perfekte Ergänzung für Ihre Terrasse. Bemalen und beschriften Sie ein paar alte Bretter. Hängen Sie sie auf oder nageln Sie sie an einen Holzpfosten.
  7. Verwandeln Sie große Holzkisten mit ein paar Handgriffen in einen Strandkorb. Stellen Sie die Kiste auf und befestigen Sie wahlweise noch Füße aus Holz oder Metall. Zu guter Letzt polstern Sie sie mit Kissen und Decken aus.
  8. Alte Fensterläden oder Holzjalousien verströmen nicht nur einen Vintage-Flair, sondern eignen sich ausgezeichnet als vertikaler Garten. Befestigen Sie hierzu einfach ein paar Blumentöpfe an den Holzlamellen.
  9. Selbst ein gebrauchtes Waschbecken oder kleinere Badewannen werden zu Blumentöpfen und -kästen umfunktioniert.
  10. Sie wissen nicht genau, wo Sie Ihre Blumentöpfe hinstellen, ohne darüber zu stolpern? Dann stellen Sie einfach alte Möbel auf Ihre Terrasse Terrasse. Möbel aus Holz werden allerdings vorher imprägniert und lackiert..
  11. Unbenutzte Teller sind dekorative Fliesen für Ihre Fassade oder Ihren Sichtschutz.
  12. Wer sich künstlerisch verausgabt, greift einfach zu wetterfester Farbe und Pinsel. Nutzen Sie Ihre Fassade und Sichtschutz als Leinwand.

Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Nutzen Sie was da ist und verzichten Sie ab und an auf teure Möbel und Accessoires.

15. Gestaltungsmöglichkeiten – Der Hingucker der Nachbarschaft

Terrassen und Terrassenüberdachungen gibt es in unterschiedlichen Formen und Größen. Und bieten demnach eine Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten. Aufgrund des Gestaltungsspektrums fällt die Entscheidung daher oft sehr schwer.

Diese Faktoren helfen bei der Wahl:

  • Wie groß ist meine Terrasse?
  • Welche Terrasse eignet sich für meine Zwecke?
  • Wie trage Ich den Stil meines Hauses nach Außen?

Kleine Terrassen sind nicht zwangsläufig eng. Wahren Sie auf Ihrer kleinen Terrasse eine gewisse Wohlfühlatmosphäre. Verzichten Sie aber deshalb nicht auf Möbel. Gepolsterte Sessel und ein kleiner Kaffeetisch laden zu Kaffee und Kuchen ein. Sowie zu einem Cocktail am Abend.

Selbst beim Grillen muss nicht auf die nötige Sitz- und Stellfläche verzichtet werden. Klappvarianten schaffen Abhilfe. Neben dem Kauf lässt sich die Gestaltung der Terrasse und der Terrassenüberdachung zudem selbst in die Hand nehmen:

  • Echtholzmöbel lassen sich kinderleicht selbst bauen und gestalten.
  • Palletten eignen sich gut als Blumenbeet.
  • Ebenso lassen sich kleine Fässer polstern und als Sitzfläche nutzen.

Wer noch einen Schritt weiter geht, greift zu Kerzen, Fackeln, Laternen und ausgefallenen Vasen. An der Terrassenüberdachung befestigt verleihen sie Ihrer Terrasse das gewünschte Flair. Auch hier nehmen Sie die Sache selbst in die Hand. Scheuen Sie nicht davor zurück auch alte Gläser für Ihre Zwecke zu verwenden.

Mediterran oder rustikal? Finden Sie Ihren Stil

Wie Sie Ihre Terrasse gestalten hängt immer noch von Ihrem eigenen Geschmack ab. Sowohl der mediterrane als auch der rustikale Stil haben etwas für sich. Diese Punkte helfen Ihnen bei der Entscheidung:

Mediterran – Côte d’Azur direkt vor der Tür

  • Vermittelt ein Gefühl von Urlaub, Meer, Ruhe und Unbeschwertheit.
  • Offenheit und Natürlichkeit.
  • Bunte Akzente in warmen Farben.
  • Pflanzen wie Agave, Zitrusbäume und Palmfarne helfen bei der Gestaltung.
  • Weinreben, die Ihre Terrassenüberdachung hinaufklettern bilden zeitgleich einen perfekten Sichtschutz.

Rustikal – Wie in den Bergen

  • Gemütlichkeit steht an erster Stelle.
  • Raues Holz, Korbmöbel, Tischtücher und Kissen ergeben ein ländliches Flair.
  • Kübelpflanzen und vor allem Lavendel geben den gewissen Touch.
  • Kombinieren Sie auch mit modernen Stilelementen.

16. Der Pool auf der Terrasse – Urlaub auf dem eigenen Grundstück

Wenn die Temperaturen im Hochsommer wieder die 30° Grad Grenze überschreiten, gibt es nichts Besseres als eine schnelle Abkühlung. Freibäder und Seen sind allerdings in Rekordzeit überfüllt. Ein Pool auf der Terrasse schafft Abhilfe.

Anders als die Sauna ist der Pool auf der Terrasse bereits in den Bau eingeplant. Denn dieser ist ein fester Bestandteil. Meist ist eine gewisse Größe von Vorteil, um den Traum wahr zu machen. Doch auch Grundstücke mit kleinen Terrassen und Gärten müssen nicht darauf verzichten. Whirlpools sind ebenso beliebt und obendrein auch im Winter nutzbar.

Auch hier gibt es einiges zu beachten:

  • Sonneneinfall: Niemand möchte im Schatten baden.
  • Wer keinen Sonnenstich riskieren möchte, erweitert seine Terrassenüberdachung über den Pool.
  • Neben der Grundausstattung fallen durch weiteres Zubehör und Wartung zusätzliche Kosten an.
  • Informieren Sie sich über das Erfordernis einer Baugenehmigung.

Wer sich noch unsicher ist, den eigenen Pool aber nicht missen möchte, der berät sich bei einem Experten für Poolbau.

17. Die Sauna auf der Terrasse – Die Finnen machen es vor

Was bietet sich nach einem langen stressigen Tag mehr an als ein kurzer Besuch in der Sauna? Allerdings hat nicht jeder die Zeit das nächstgelegene Hallen- oder Wellnessbad aufzusuchen. Viel einfacher ist es, dem von der Terrasse aus nachzugehen.

Saunen für den Eigengebrauch gibt es in verschiedenen Formen und Größen. Egal ob in der Form eines Fass‘ oder eines kleinen Gartenhäuschens. Die Saune findet überall Platz. Ebenso lässt sich eine Sauna perfekt in ihre Terrassengestaltung einbinden. Schaffen Sie sich Ihr eigenes kleines Wellnessparadies mit Sauna und einer passenden Lounge-Ecke.

Beachten Sie: Klären Sie den Bau Ihrer Sauna vorher mit den zuständigen Behörden und der Abteilung für Baurecht ab. Bewilligungs- und Anzeigepflichten variieren von Bundesland zu Bundesland.

18. Terrasse mit Teich – japanisches Ambiente in Ihrem Garten

Japanische Gärten bieten eine idyllische Atmosphäre. Das liegt vor allem an den Terrassen und Stegen, die über das Wasser hinausragen. Platzieren Sie Ihren Teich nicht an das andere Ende Ihres Gartens. Verbinden Sie ihn mit Ihrer Terrasse. So erlangen Sie denselben Effekt.

VorteileNachteile
Der Teich befindet sich immer in unmittelbarer NäheUnfallgefahr für Kinder!
Ein Plus für Allergiker! Wasser bindet Pollen.Wasser zieht Mücken und andere Insekten an.
Teichspiele und Brunnen versorgen das Wasser mit Sauerstoff und minimieren die Algenbildung.Kleine Teiche benötigen mehr Pflege.
Wohnraum und Wasser bieten eine idyllische Atmosphäre.Für die Haltung von Fischen sind artgerechte Anforderungen zu beachten.

Entweder greifen Sie beim Bau zur Eigeninitiative oder Sie vertrauen einem Experten. Dieser unterstützt Sie auch bei der Planung des Eigenbaus.

Miniteich auf der Terrasse – Die bessere Alternative

Sie vermissen das Plätschern von Wasser auf Ihrer Terrasse? Für einen Teich reicht aber der Platz nicht aus?  Gar kein Problem. Greifen Sie in so einem Fall zu einem sogenannten Miniteich. Dieser benötigt verhältnismäßig wenig Platz und wird nicht in den Boden eingelassen. Eine Platzierung auf Terrassenplatten ist also durchaus möglich. Hierfür bieten sich vorgefertigte Teiche aus dem Handel, sowie alte Fässer und Badewannen an.

Der Miniteich bietet neben den bereits genannten noch weitere Vorteile:

  • Günstig.
  • Platzsparend
  • Keine Genehmigung notwendig.
  • Überwinterung durch leichten Abbau möglich.

Größe

Für welche Größe Sie sich entscheiden hängt davon ab, welche Pflanzen Sie in Ihrem Teich vorsehen. Denn einige von ihnen benötigen eine Mindesttiefe, um zu wachsen. Andere erfordern eine gewisse Sonneneinstrahlung. Bei zu viel Licht schaffen Sie Abhilfe mit einer Terrassenüberdachung.

Außerdem ist die Größe entscheidend für ein ökologisches Gleichgewicht. Hier gilt, umso größer desto besser. Das bedeutet jedoch nicht, dass kleine Terrassenteiche unvorteilhaft sind. Sie benötigen lediglich etwas mehr Pflege. Da sie sich im Sommer schnell erhitzen begünstigen sie somit das Algenwachstum.

19. Machen Sie Ihre Terrasse zum Trendsetter

Trends kommen und gehen. Einige von Ihnen bleiben. Geben Sie Ihrer Terrasse Ihre individuelle Note. Passen Sie sich nicht ständig an. Mit den folgenden Trends bleiben Sie modern.

Nachhaltigkeit – ein positiver Trend

Viele Menschen werden zunehmend umweltbewusster und Ihre Terrasse auch. Mit Dielen, Terrassenüberdachungen oder Möbeln aus Nadelholz sind Sie ganz vorne dabei. Denn Nadelbäume wachsen schneller als Laubbäume. Außerdem werden durch eine spezielle Veredelung dieselben Eigenschaften wie von Harthölzern geschaffen. Eine nachhaltige Tropenholzoptik ist durch spezielle Lacke und Farben möglich

Tragen Sie Ihr Wohnzimmer nach außen

Verwandeln Sie Ihre Terrasse in Ihr zweites Wohnzimmer. Egal ob Couch oder Esstisch. Wetterfeste und strapazierfähige Möbel, sowie Feuerstellen, machen Ihre Terrasse auch im Winter zu einem gemütlichen Ort. Auch Felle sind aktuell sehr modern und lassen sich gut in eine winterliche Atmosphäre integrieren.

Je ähnlicher die Gestaltung der Terrasse Ihrem Interieur ist, desto fließender wird der optische Übergang von innen nach außen. Zusätzlich bietet Ihnen die Gestaltung von verschiedene Bereiche weitere Möglichkeiten. Nutzen Sie hierfür Schirme oder Paravents.

Je natürlicher, desto besser

Greifen Sie bei der Terrassengestaltung zu natürlichen Farben. Diese harmonieren hervorragend mit Ihren nachhaltigen Holzmöbeln und -dielen. Achten Sie aber auch auf aktuelle Trendfarben. Auch der Vintage-Look kommt zurück. Schmeißen Sie Ihre verwitterten Möbel und Gegenstände daher nicht sofort weg. Peppen Sie sie mit etwas Farbe auf. Am besten eignen sich Pastelltöne. Achten Sie dennoch darauf, dass Ihre Innen- und Außeneinrichtung stimmig ist.

Kräutergarten

Kräuter verfeinern nicht nur Ihr Essen, sondern auch Ihre Terrasse. Sie verströmen ein würziges und angenehmes Aroma. Und verleihen Ihrer Terrasse somit eine entspannte Atmosphäre. Besonders beliebt sind:

  • Petersilie.
  • Dill.
  • Rosmarin.
  • Oregano.
  • Oliven- und Zitrusbäume.

Achten Sie aber unbedingt auf ausreichend Licht und Wärme!

Outdoor-Küche

Gehen Sie noch einen Schritt weiter und verlagern Sie auch Ihre Küche nach außen. So haben sie zudem einen kürzeren Weg zu Ihrem Kräutergarten. Küchenzeilen sind ohnehin praktischer als ein Grill. So verwöhnen Sie Ihre Gäste mit einem sommerlichen Dinner. Genießen Sie den Sommer in vollen Zügen. Auch der Abwasch ist schnell erledigt. So ist ein ständiges Beisammensein mit Freunden und Familie garantiert!

Vergessen Sie trotz des vielseitigen Inputs nicht: Lassen Sie Ihre Individualität in die Gestaltung Ihrer modernen Terrasse einfließen.

20. Die Terrasse im Wechsel der Jahreszeiten – Was zu beachten ist

Die Terrasse wird zum Lieblingslatz sobald die Temperaturen angenehm warm werden. Gerade zu dieser Zeit ist die Terrasse besonders gepflegt. Doch auch in den anderen Jahreszeiten ist sie nicht zu vernachlässigen. Denn die verschiedenen Witterungsverhältnisse wirken sich negativ auf Ihre Terrasse aus. Auf der anderen Seite bieten auch Herbst und Winter Möglichkeiten die Terrasse zu nutzen.

Frühling – Lassen Sie auch Ihre Terrasse von neuem erwachen

Frühlingsputz

  • Reinigen Sie die Terrasse von grobem Schmutz, Algen, Moos etc.
  • Befreien Sie die Terrassenüberdachung von Winterschmutz.
  • Verwenden Sie nach Möglichkeit natürliche Mittel. Chemische Mittel schaden Terrassenplatten und Garten.

Der Frühling kommt auf die Terrasse

  • Wählen Sie leichte Holzmöbel oder Korbmöbel in hellen Farben.
  • Weiße Möbel empfehlen sich ebenfalls.
  • Pastellfarben runden Ihre Ausstattung ab. Kombinieren Sie 2-3 Farben.
  • Auch Grün, Gelb und Mokkatöne eignen sich hervorragend.
  • Muster verleihen Ihrer Terrasse einen verspielten frühlingshaften Touch.
  • Greifen Sie zu Tulpen, Krokusse, Hyazinthen, Petunien, Narzissen und Schneeglöckchen.

Sommer – Die Hochsaison der Terrasse

Sonne – Freund oder Feind?

  • Hohe UV-Bestrahlung schadet Ihren Terrassenplatten. Farben bleichen schnell aus.
  • Sparen Sie nicht an einer Terrassenüberdachung. Auch Sie schützen sich vor der Hitze.
  • Wählen Sie Pflanzen, die auch mit wenig Wasser gut auskommen. Besonders geeignet sind Oliven- und Zitrusbäume und kleine Palmen.
  • Achten Sie bei der Gestaltung mit empfindlichen Pflanzen auf ausreichende Bewässerung und Pflege.
  • Sonnenliegen sind ein Muss für jeden Sonnenliebhaber.

Sommerlaune verschönert die Terrasse

  • Nutzen Sie alle Farben, die Sie an den Sommer erinnern: Gelb, Grün, Blau, Pink, Orange, Rot.
  • Lounge-Ecken machen Ihre Terrasse zu Ihrem neuen Lieblingsplatz.
  • Wahlweise lassen sich auch kleine Bücherregale integrieren. So verbringen Sie den ganzen Tag im Freien.

Herbst – Schluss mit dem Spaß auf der Terrasse?

Witterung – Machen Sie Ihre Terrasse wetterfest

  • Sie verbringen immer weniger Zeit auf der Terrasse. Nutzen Sie dies um Verfärbungen, Unkraut und anderen Schmutz vor Wintereinbruch zu entfernen.
  • Sorgen Sie für eine gute Imprägnierung Ihrer Terrasse. Nässe und Kälte wirken sich negativ auf Ihre Terrassenplatten aus und führen auf Dauer zu Schäden.
  • Achten Sie darauf, dass Ihre Terrassenüberdachung keine Schäden aufweist und sauber ist. So vermeiden Sie Vereisung, Verschmutzung und mögliche Schäden.
  • Sonnensegel, Möbelauflagen und andere textile Oberflächen werden abmontiert. Achten Sie darauf, dass die Gegenstände vor der Lagerung trocken sind.

Ist der Winter erstmal da, ist es meistens schon zu spät für eine fachgerechte Verräumung Ihrer Möbel und Pflanzen. Nutzen Sie also unbedingt den Herbst, um Ihre Terrasse winterfest zu machen.

Der Herbst ist nicht das Ende – Genießen Sie Ihre herbstliche Terrasse so lange wie möglich

  • Der Herbst hat viel zu bieten. Halloween und Erntedank geben den nötigen Input.
  • Kürbisse halten nicht nur dem Wetter stand. Sie geben Ihrer Terrasse auch farbliche Akzente.
  • Auch Heidepflanzen wachsen im Herbst gut und verschönern Ihre Terrasse.
  • Die Tage werden kürzer. Lassen Sie Ihre Terrasse durch Beleuchtungselemente auch im Dunkeln erstrahlen.
  • Beteiligen Sie auch Ihre Kinder an der Gestaltung Ihrer Terrasse. Lassen Sie sie Figuren aus Kastanien basteln.

Winter – Ungeahnte Möglichkeiten

Nutzen Sie Ihre Terrasse auch im Winter. Hier sind 6 Tipps und Ideen, um Ihre Terrasse im Winter nicht zu vernachlässigen.

  • Errichten Sie eine Feuerstelle mit Sitzgelegenheiten. Genießen Sie heißen Kakao und machen Sie Stockbrot. Vergessen Sie dabei aber nicht die nötigen Feuerschutzmittel. Beachten Sie auch die Vorgaben Ihrer Hausgemeinschaft.
  • Heizstrahler sind ebenfalls hervorragende Wärmespender. Genießen Sie eine Tasse Glühwein auf der Terrasse.
  • Statten Sie Ihre winterfesten Möbel mit Kissen und Decken aus. Achten Sie darauf diese bei Nicht-Verwendung wieder zu verräumen.
  • Buchs, Lavendelheide, Efeu und Zwergwacholder verleihen Ihrer Terrasse wunderbare Grünakzente.
  • Bunte Vogelhäuser bieten den Tieren Schutz vor Kälte und ausreichend Futter. Zudem tauchen sie Ihre Terrasse in frische Frühlingsfarben.
  • Beleuchten Sie Ihre Terrasse auch nach der Weihnachtszeit.