Spannwerkzeuge

Spannwerkzeuge – Garanten für Stabilität

Was die Hände nicht halten wollen oder können, übernehmen Spannwerkzeuge. Sie bündeln Kräfte und bringen Werkstücke sicher zusammen. Sie sind fleißige und unermüdliche Helfer. Ob für professionelle Aufgaben, Heimwerk oder Hobby: Sie sind ein unentbehrliches Werkzeug. Aber Spannwerkzeug ist nicht gleich Spannwerkzeug. Hier lesen Sie, für welche Aufgaben welches Spannwerkzeug geeignet ist und worauf es beim Kauf ankommt.

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1. Grundlegende Informationen zu Spannwerkzeugen

Was sind Spannwerkzeuge?

Spannwerkzeuge werden auch als Spannmittel oder Spannzeug bezeichnet. Unterschiedliche Berufsgruppen wie beispielsweise Schreiner, Zimmerleute, Trocken- und Metallbauer sind auf Spannwerkzeuge angewiesen. Auch Heimwerker greifen bei der Arbeit mit verschiedenen Materialien auf Spannwerkzeuge zurück. Zugleich werden sie auch in der Fertigungstechnik eingesetzt. Somit sind sie ebenfalls ein wichtiges Instrument im Maschinenbau und der Produktion.

Generell betrachtet sind Spannwerkzeuge Vorrichtungen, mit denen Werkstücke festgehalten oder in Position gebracht werden.

Wozu brauchen Handwerker Spannwerkzeuge?

Spannwerkzeuge dienen Handwerkern zu drei unterschiedlichen Zwecken:

  1. Mit ihrer Hilfe werden Werkstücke fixiert, um diese von Hand oder mit Maschinen weiter zu bearbeiten.
  2. Sie schaffen die Basis dafür, dass Bauteile miteinander verbunden werden können, beispielsweise durch Leimen oder Schweißen.
  3. Sie ermöglichen das Spreizen der Werkstücke von innen und bewirken ein Gegenhalten.

Beispiele für ihren Einsatz sind, wenn Handwerker:

  • Möbel- und Werkstücke verleimen.
  • Tür- oder Fensterrahmen montieren.
  • Bretter oder Platten an Decken und Schrägen befestigen.
  • Werkstücke zur weiteren Bearbeitung in Position halten.
  • Metallstücke zusammenschweißen.

Worauf Sie beim Kauf der Spannwerkzeuge achten sollten

Vor dem Kauf der Spannwerkzeuge sollten Sie einige Aspekte beachten. Wählen Sie falsche Spannwerkzeuge aus, besteht die Gefahr, dass:

  • Werkstücke beschädigt werden.
  • Sie sich selbst verletzen.
  • Diese nicht für die geplante Spannarbeit geeignet sind.

Worauf Sie achten sollten:

Druckplatten

Bei Tipp-zum-Bau erfahren Sie alles Wissenswerte zu Druckplatten für Spannwerkzeuge.

Spannwerkzeuge sind mit Druckplatten ausgestattet.

Druckplatten treten direkt mit den zu fixierenden Werkstücken in Kontakt und halten sie fest. Dabei muss die Spannkraft so angepasst werden, dass die Werkstücke nicht beschädigt werden. Bei empfindlichen Oberflächen bieten Schutzkappen auf den Druckplatten besonderen Schutz. Es gibt Spannwerkzeuge, bei denen die Druckplatten austauschbar sind.

Spannkraft

Die Spannkraft ist ein Indikator dafür, wie hoch der ausgeübte Druck auf Werkstücke ist. Sie wird entweder in Newton (N) oder in Kilogramm (kg) angegeben. Wenn Sie Möbelstücke verleimen, Holzbretter pressen oder Metallstücke schweißen, benötigen Sie mehrere 1.000 N. Für das Pressen und Verleimen von kleineren Holzwerkstücken reichen jedoch meist wenige 100 N aus. Grundsätzlich sollten Sie darauf verzichten, mit überhöhter Spannkraft zu arbeiten. Eine zu hohe Kraft kann Ihr Material beschädigen.

Spannweite

Was Ausladungen und Spannweiten bei Spannwerkzeugen sind, erfahren Sie bei Tipp-zum-Bau.

Spannweite und Ausladung sind entscheidende Faktoren für die Leistungsfähigkeit von Spannwerkzeugen.

Mit Spannweite ist die maximale Entfernung zwischen den Druckplatten oder auch Spannbacken gemeint. Somit gibt die Spannweite an, wie lang die zu spannenden Werkstücke maximal sein können. Die Spannweite wird in Millimetern angegeben.

Ausladung

Mit Ausladung ist die Entfernung zwischen Innenseite der Schiene und Mitte der Druckplatte gemeint. Sie wird ebenfalls in Millimetern angegeben.

Spannarme

Alternativ bezeichnet man Spannarme auch als Bügel oder Ausleger. An deren Enden befinden sich Druckplatten, mit denen Werkstücke fixiert werden. Spannwerkzeuge bestehen:

  • Entweder aus einem beweglichen und einem fest montierten Spannarm.
  • Oder aus beidseitig bedienbaren Spannarmen.

Grundsätzlich gilt: Je weiter die Spannarme voneinander entfernt sind, desto größer ist die Spannweite!

Gewindespindel

Tipp-zum-Bau klärt Sie über die Funktionsweise von Gewindespindeln auf.

Durch Zudrehen der Gewindespindel bewegt sich der bewegliche Spannarm.

Die Gewindespindel wird auch als Bewegungsschraube bezeichnet. Sie trägt dazu bei, dass rotierende Bewegungen in translatorische umgewandelt werden. So bewegen sich alle Punkte eines Gegenstands parallel in die gleiche Richtung. Wird die Gewindespindel zugedreht, kommt die Druckplatte des beweglichen Spannarms in Bewegung.

Schienenquerschnitt

Tipp-zum-Bau erklärt Ihnen, welchen Einfluss der Schienenquerschnitt auf Spannkräfte hat.

Die Größe des Schienenquerschnitts ist ein Indikator für die Spannkraft.

Der Schienenquerschnitt beziehungsweise -durchmesser wird mit Hilfe der Breite und Dicke einer Schiene berechnet und in Millimetern angegeben. Grundsätzlich gilt folgende Regel: Je größer der Schienendurchmesser, desto größer die Spannkraft und desto gröber die Zwinge.

Mehr Informationen dazu, welches Spannwerkzeug für Sie am nützlichsten ist, finden Sie im Abschnitt Die Arten der Spannwerkzeuge.


Spannwerkzeuge bestehen aus:

  • Stahl.
  • Temperguss.
  • Magnesium.
  • Zinkdruckguss.
  • Holz.
  • Kunststoff.

Stahl und Temperguss sind bei Spannwerkzeugen gängige Materialien. Bei Temperguss-Schraubzwingen beispielsweise sind die Spannarme aus Temperguss. Die Schienen sind hingegen aus Stahl und garantieren die nötige Elastizität beim Spannen. Während Temperguss pulverbeschichtet ist, ist Stahl verzinkt.

Magnesium wird bei Spannwerkzeugen eher seltener verwendet.  Obwohl der Werkstoff besonders leicht ist, zeichnet er sich durch hohe Stabilität aus. Folglich macht der Einsatz von Magnesium eine Zwinge leicht und verleiht ihr dennoch relativ hohe Spannkräfte.

Spannwerkzeuge aus Zinkdruckguss und Holz eignen sich grundsätzlich für leichtere und feine Spannarbeiten. Insbesondere Spannwerkzeuge aus Holz sind mit Korkschutzkappen ausgestattet. Diese sind ideal für sensible Oberflächen.

Aber auch Kunststoff kann bei einem Spannwerkzeug eingesetzt werden. Glasfaserverstärkter Kunststoff sorgt dabei für die notwendige Robustheit und kommt beispielsweise bei Einhandzwingen zum Einsatz.

2. Die Arten der Spannwerkzeuge

Grob kann man Spannwerkzeuge in zwei verschiedene Arten unterteilen:

  • Spannwerkzeuge zum Verbinden beziehungsweise Zusammenziehen von Werkstücken. Sie erleichtern das Leimen, Schrauben oder Schweißen.
  • Spannwerkzeuge zum Festhalten eines Werkstücks, um es weiter zu bearbeiten. Dazu zählen Tätigkeiten wie Schleifen, Bohren oder Feilen.

Je nach Verwendungszweck stehen Ihnen für Spannarbeiten vielfältige Spannwerkzeuge zur Verfügung. Im folgenden Abschnitt erhalten Sie daher einen kurzen Auszug aus der großen Bandbreite an Spannwerkzeugen.

Schraubzwingen

Tipp-zum-Bau informiert Sie darüber, wie Schraubzwingen funktionieren.

Schraubzwingen zählen zu den bekanntesten Spannwerkzeugen.

Schraubzwingen besitzen eine Schiene und zwei Spannarme, die mit Druckplatten ausgestattet sind. Es gibt Sonderfälle, bei denen beide Spannarme bedienbar sind. Mit Hilfe der Spannarme pressen Sie Gegenstände zusammen oder halten sie fest.

Um Werkstücke mit Schraubzwingen zu spannen, positionieren Sie diese zwischen den Druckplatten beider Spannarme. Im nächsten Schritt schieben Sie den beweglichen Spannarm der Schiene entlang zum Werkstück, bis die Druckplatten beider Spannarme anliegen. Durch den beweglichen Spannarm führt eine Gewindespindel. An dieser ist ein Holz-, Kunststoff-, Knebel-, oder Klappgriff sowie eine Druckplatte angebracht. Drehen Sie am Griff, um die gewünschte Spannkraft aufzubringen.

Schraubzwingen sind selbsthemmend. Das bedeutet, dass aufgrund eines durch Reibung verursachten Widerstands der bewegliche Spannarm nicht mehr rutscht. Somit verkantet er sich. Folglich können Sie arbeiten, ohne dass Ihnen die Spannarme und Werkstücke abrutschen. Schraubzwingen haben Spannweiten von 100 bis 1.000 mm. Die Ausladungen liegen zwischen 50 bis 175 mm.

Größere Schraubzwingen werden als Schraubknechte bezeichnet und haben Spannweiten bis zu 3.000 mm. Sie eignen sich für grobe Arbeiten und haben keine Kunststoffschutzkappen. Tiefenspanner sind ebenfalls eine Untergruppe der Schraubzwingen und eignen sich für extratiefe Spannanwendungen. Deren Ausladungen liegen zwischen 200 bis 500 mm.

Hebelzwingen

Durch ihre spezielle Grifftechnik spannen Hebelzwingen schneller als Schraubzwingen.

Im Vergleich zu Schraubzwingen lassen sich Hebelzwingen bis zu 5 Mal schneller spannen und lösen. Denn Hebelzwingen haben eine andere Grifftechnik und bauen somit die  Spannkraft anders auf. Die Zwinge nutzt die natürliche Kraft des Hebels. Statt eines Gewindes verfügt sie, ähnlich einer Ratsche, über einen Rastmechanismus mit Zahnsegment. Schon mit wenig Kraftaufwand werden so schnell hohe Spannkräfte erreicht. Durch Betätigen des Hebelgriffs, bauen Sie Druck auf und das Werkstück wird fixiert. Dabei ermöglicht der vielstufige Rastmechanismus, dass Sie die Spannkraft perfekt auf das Werkstück abstimmen können. Außerdem sind sie sicherer bei Vibrationen.

Bandspanner

Bei Tipp-zum-Bau erfahren Sie alles Wissenswerte zu Bandspannern.

Mit Bandspannern verleimen und spannen Sie Rahmen schonend.

Bandspanner beziehungsweise Rahmenpressen werden vorzugweise im Fenster-, Tür- und Möbelbau eingesetzt. Sie ermöglichen schonendes Verleimen und Spannen von Rahmenkonstruktionen sowie Rundungen. Indem Sie eine Kurbel drehen, wird der Rahmen innerhalb des Bandes fixiert und eingespannt. Mit vier Vario-Ecken schonen und richten Sie die Ecken aus. Dabei handelt es sich um Druckplatten aus glasfaserverstärktem Kunststoff.

Türenspanner

Bei Tipp-zum-Bau erfahren Sie alles Wissenswerte zu Türenspannern.

Türenspanner eignen sich zum Verleimen und Pressen von größeren Holzplatten.

Türenspanner werden auch Leim- oder Plattenpressen genannt. Sie eignen sich beispielsweise für die Herstellung von Vollholz-Tischplatten. Dazu werden mehrere Vierkanthölzer miteinander verleimt.

Klemmzangen

Bei Tipp-zum-Bau erfahren Sie zu welchem Verwendungszweck Sie Klemmzangen einsetzen können.

Klemmzangen sind einhändig bedienbar und werden unter anderem im Musikinstrumentenbau eingesetzt.

Kleinere Werkstücke spannen Sie einhändig mit Klemmzangen, auch Federzwingen genannt. Sie öffnen zwischen 2 cm bis 17 cm und erzielen geringere Spannkräfte.

Schraubstöcke

Mit Schraubstöcken fixieren Sie vor allem Werkstücke zur weiteren Bearbeitung. Alle Schraubstöcke funktionieren nach dem gleichen Prinzip. Schraubstöcke haben zwei Spannbacken. Während eine Backe am Grundkörper fest angebracht ist, sitzt die andere auf einer Führungsschiene. Indem Sie die Spindelkurbel drehen, gleitet die Backe auf der Führungsschiene in Richtung der feststehenden Backe. Dadurch wird das Werkstück zwischen den Backen eingespannt. Schraubstöcke haben folgende Eigenschaften:

  • Sie haben entweder winkelförmige (90 Grad) oder U-förmige Spannbacken für rundliche Werkstücke.
  • Der Antrieb von Schraubstöcken erfolgt entweder hydraulisch oder mechanisch.
  • Schraubstöcke ermöglichen Querspannungen oder sind kippbar.

Eckschraubstöcke

Tipp-zum-Bau informiert Sie über die Vorteile von Eckschraubstöcken.

Eckschraubstöcke ermöglichen rechtwinklige Spannarbeiten.

Eckschraubstöcke werden alternativ als Winkelspanner bezeichnet und auf Werkbänken befestigt. Mit Eckschraubstöcken lassen sich zwei Teile zueinander im rechten Winkel halten, um sie anschließend miteinander zu verbinden.

3. Voraussetzungen für den Kauf und den Einsatz der Spannwerkzeuge

Um Ihnen die Kaufentscheidung und Bedienung von Spannwerkzeugen zu erleichtern, haben wir für Sie die wichtigsten Aspekte zu Spannwerkzeugen notiert.

Tipps zum Kauf der Spannwerkzeuge

  • Machen Sie sich vor dem Kauf bewusst, zu welchem Verwendungszweck Sie ein Spannwerkzeug benötigen.
  • Je nach Größe und Material des Werkstücks benötigen Sie unterschiedlich hohe Spannkräfte.
  • Achten Sie nicht auf den günstigsten Preis, sondern auf eine hochwertige Qualität. Eine Zertifizierung durch TÜV, Dekra oder der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung kann Ihnen zusätzliche Sicherheit bieten.
  • Nehmen Sie Spannwerkzeuge vor dem Kauf in die Hand und probieren Sie diese aus. Dadurch testen Sie selbstständig die Qualität des Spannwerkzeugs.
  • Wenn Sie im Freien arbeiten, greifen Sie auf verzinkte und brünierte Spannwerkzeuge zurück. Denn sie sind rosthemmend.

Tipps zur Bedienung der Spannwerkzeuge

  • Mit kleineren Spannwerkzeugen erreichen Sie eher geringere Spannkräfte.
  • Je nach gewünschter Verteilung des Anpressdrucks verwenden Sie Zulagen oder passendes Zubehör.
  • Achten Sie auf den richtigen Anpressdruck. Bereits ein Minimum an zu viel Druck reicht aus, um Werkstücke zu beschädigen.
  • Fehlt Ihnen die nötige Erfahrung, greifen Sie zunächst auf Ausschussmaterial zurück. An diesem testen Sie, wie hoch die maximale Spannkraft sein darf.
  • Wenn eine Gebrauchsanleitung beiliegt, informieren Sie sich gezielt in dieser darüber, wie Sie das Spannwerkzeug korrekt anwenden. Bewahren Sie diese am besten auf. Renommierte Hersteller wie BESSEY bieten Gebrauchsanleitungen auch online zu ihren Produkten an.

4. Spannwerkzeuge für Schreiner, Trocken- und Metallbauer

Spannwerkzeuge für Schreiner

Temperguss-Schraubzwingen

Weshalb Spannwerkzeuge zur Grundausstattung in Schreinereien gehören, erfahren Sie bei Tipp-zum-Bau.

Temperguss-Schraubzwingen ermöglichen starres und kraftvolles Spannen.

Temperguss-Schraubzwingen zählen in einer Schreinerei zur Werkzeug-Grundausstattung. Ihre Spannarme bestehen – wie der Name besagt – aus Temperguss. Die Zwinge wird dadurch unnachgiebig und ermöglicht einen, mit wenigen Spindelumdrehungen, schnellen Spannkraftaufbau. Der Anwender spürt beim Aufbringen der Spannkraft unmittelbar den Widerstand und weiß damit genau, wie stark er die Zwinge noch anziehen muss, damit sie festsitzt.

Sie sind ideal geeignet für alle Anwendungen, die ein kraftvolles und starres Spannen erfordern, wie beispielsweise beim Verleimen von Vollholz. Je nach Ausführung sind bis zu 6.000 N Spannkraft möglich. Die Schienen der Temperguss-Schaubzwingen bestehen aus Stahl.

Korpuszwingen

Tipp-zum-Bau informiert Sie über die Vorteile und Funktionsweisen von Korpuszwingen.

Korpuszwingen sind ideal für Spannarbeiten auf großen Flächen.

Schreiner nutzen Korpuszwingen, auch Flächenspanner genannt, um großflächige Spannarbeiten materialschonend und exakt rechtwinklig umzusetzen. Dies ist möglich, da die Spannflächen groß und genau parallel geführt sind. Korpuszwingen sind bis zu 2,5 m lang und erzielen Spannkräfte bis zu 8.000 N. Die Spannkraft wirkt dabei nicht punktuell, sondern auf die gesamte Spannfläche.

Ein weiterer Vorteil von Korpuszwingen besteht darin, dass sie Schieber auf der Schiene haben. Einerseits verhindern diese den direkten Kontakt von Werkstück und Schiene. Andererseits lassen sich damit die Zwingen auf Tischen aufstellen und als Leimzwingen nutzen. So lassen sich einzelne Holzbretter zu einem größeren Brett verleimen. Darüber hinaus gibt es viele weitere Anwendungsmöglichkeiten durch ausgetüfteltes Zubehör.

Leichte Hebelzwingen

Über die Vorteile und Einsatzbereiche von leichten Hebelzwingen informiert Sie Tipp-zum-Bau detailliert.

Leichte Hebelzwingen werden vor allem auf Baustellen für Montagearbeiten genutzt.

Soll ein Werkstück vor Ort auf der Baustelle montiert werden oder werden mehrere Zwingen zum Festspannen benötigt, sind leichte Zwingen, die schnell anzubringen sind, besonders hilfreich. Hebelzwingen mit Spannarmen aus Magnesium und einer Stahlschiene ermöglichen trotz ihres leichten Gewichtes bis zu 1.200 N Spannkraft.

Spannelemente für Werkbänke

Alles Wissenswerte zu Spannelemente für Werkbänke und deren Gemeinsamkeiten mit Schraubzwingen erfahren Sie bei Tipp-zum-Bau.

Spannelemente für Werkbänke funktionieren genauso wie Schraubzwingen.

Um auf Werkbänken mit Lochsystem Werkstücke zur Bearbeitung sicher zu fixieren, bedarf es spezieller Spannelemente. Sie funktionieren wie Schraubzwingen, bestehen jedoch nur aus einer Schiene, einem Gleitbügel – entweder mit fixer oder variabler Ausladung – und einem Griff mit Druckplatte.  Zu den Griffvarianten zählen 2-Komponenten-Kunststoff-, Knebel- und Hebelgriff.

Dadurch, dass es verschiedene Lochdurchmesser gibt, müssen passende Adapter mit dem Spannelement verbunden werden. So ergänzt lassen sie sich dann werkzeuglos in alle gängigen Werkbänke einsetzen.

Spannwerkzeuge für Trockenbauer

Einhandzwingen

Tipp-zum-Bau klärt Sie über die Vorteile von Einhandzwingen auf.

Einhandzwingen sind einhändig bedienbar und eignen sich für Überkopfarbeiten.

Einhandzwingen sind eine eigene Hauptgruppe. Wie der Name bereits erahnen lässt, sind sie einhändig bedienbar. Das heißt: Sie können gleichzeitig mit der einen Hand ein Werkstück halten und mit der anderen Hand die Zwinge betätigen. Somit eignen sie sich auch für Überkopfarbeiten.

Im Vergleich zu Temperguss-Schraubzwingen sind deren Spannkräfte jedoch geringer. Je nach Typ erzielen sie bis zu 3.500 N. Es gibt auch Ausführungen, die für Spreizarbeiten anwendbar sind.

Decken- und Montagestützen

Tipp-zum-Bau erklärt Ihnen die Vorteile von Decken- und Montagestützen.

Decken- und Montagestützen kommen speziell an Decken und Schrägen zum Einsatz.

Decken- und Montagestützen eignen sich für Montagearbeiten an Decken und Schrägen. Hinzu kommt, dass sie Bretter, Paneele, Folien und Platten festhalten. Grundsätzlich bestehen Decken- und Montagestützten aus Teleskopstangen. Diese setzen sich aus einem inneren und äußeren Stahlrohr zusammen. Durch einen speziellen Mechanismus wird die Teleskopierung ausgelöst.

Eine Decken- und Montagestütze hat an beiden Enden eine rutschhemmende Auflageplatte. Einerseits sichert die untere Auflageplatte gegen ein Wegrutschen ab. Andererseits drückt die obere Auflageplatte Werkstücke an Decken. Bei komplett eingefahrener Teleskopstange halten sie bis zu 350 kg schwere Baumaterialen.

Spannwerkzeuge für Metallbauer

Ganzstahl-Schraubzwingen

Tipp-zum-Bau erläutert Ihnen, weshalb Ganzstahl-Schraubzwingen bei Metallbauern so beliebt sind.

Ganzstahl-Schraubzwingen werden vorzugsweise im Metallbau eingesetzt.

Ganzstahl-Schraubzwingen, mit einer Spannkraft von bis zu 6.000 N, sind übliche Spannmittel für Metallbauer. Schiene und oberer Spannarm sind aus einem Stück geschmiedet, vergütet und verzinkt. Dadurch wird die besondere federnde Eigenschaft der Ganzstahl-Schraubzwinge erzielt. Das bietet Ihnen folgende Vorteile:

Zum einen lässt sich die Spindel öfter, als von Temperguss-Schraubzwingen gewohnt, bis zum Erzielen der gewünschten Spannkraft drehen. So lässt sich der Druck perfekt auf die Anforderungen des Werkstücks abstimmen.

Zum anderen sind Ganzstahl-Schraubzwingen unempfindlicher gegenüber Vibrationen als starr spannende Temperguss-Zwingen. Erschütterungen lassen sich teilweise abfangen und die Zwingen müssen nicht so schnell nachgezogen werden. Daher verwenden Metallbauer Ganzstahl-Schraubzwingen, wenn sie Werkstücke zum Schweißen, Fräsen, Sägen oder Trennschneiden fixieren müssen.

Hebelzwingen

Über die Besonderheiten von Hebelzwingen informiert Sie Tipp-zum-Bau.

Hebelzwingen besitzen einen Hebelgriff, mit dem Sie Werkstücke fixieren.

Hebelzwingen zählen auch zu den Ganzstahlzwingen, haben jedoch anstelle eines Gewindegriffs einen Hebelgriff zum zügigen Fixieren von Werkstücken. Dies zahlt sich vor allem beim Bearbeiten langer Werkstücke aus, wenn viele Haltepunkte notwendig sind.

Hebelzwingen erzielen je nach Baugröße Spannkräfte bis zu 9.500 N. Ein Rastmechanismus gewährleistet die richtige Dosierung und Vibrationsresistenz.

U-Zwingen

Tipp-zum-Bau informiert Sie über die Vorteile der U-förmigen Festbügel bei U-Zwingen.

U-Zwingen ermöglichen durch Ihre Konstruktion übergreifendes Spannen.

U-Zwingen sind ein Subtyp der Ganzstahl-Schraubzwingen. Der entscheidende Unterschied besteht darin, dass die Festbügel U-förmig gebogen sind. Durch diese Konstruktion ist übergreifendes Spannen ohne Hilfsmittel möglich. Die Druckplatten sind hitzebeständig und bis 35 Grad schwenkbar. Je nach Modell ermöglichen U-Zwingen Spannkräfte bis zu 22.000 N.

Hochleistungszwingen

Bei Tipp-zum-Bau erfahren Sie, weshalb Sie mit Hochleistungszwingen besonders hohe Spannkräfte erzielen.

Hochleistungszwingen zeichnen sich durch hitzebeständige Druckplatten aus.

Hochleistungszwingen sind besonders stabil und bestehen aus Stahl. In der Regel enthalten sie hitzebeständige Spezialdruckplatten. Je nach Typ und Ausführung lassen sich mit Hochleistungszwingen Spannkräfte bis zu 35.000 N erzielen.

Spannelemente für Schweißtische

Tipp-zum-Bau informiert Sie über die Vielfalt der Spannelemente für Schweißtische.

Spannelemente für Schweißtische sind für verschiedene Lochdurchmesser erhältlich.

Um auf Schweißtischen mit Lochungen Werkstücke zu fixieren, benötigen Metallbauer speziell dafür konzipierte Spannelemente. Sie sind für unterschiedliche Lochdurchmesser erhältlich, verfügen über eine fixe oder variable Ausladung und umfassen drei Griffvarianten. Neben diesen Standard-Spannelementen gibt es weitere Ausführungen und Zubehör.

Metallwinkelspanner

Weshalb Metallwinkelspanner Montage- und Schweißarbeiten erleichtern, erfahren Sie bei Tipp-zum-Bau.

Metallwinkelspanner eignen sich für Schweißarbeiten im 90 Grad-Winkel.

Metallwinkelspanner sind ideale Spannmittel, um Werkstücke im 90 Grad-Winkel zu schweißen oder zu montieren. Im Regelfall besitzen sie eine Spindelmutter, die die Druckbacken an das Werkstück anpressen. Ist die Spindelmutter gelenkig gelagert, können Werkstücke sogar unterschiedlich breit sein.

5. Kosten für Spannwerkzeuge

Tipp-zum-Bau erläutert Ihnen, von welchen Faktoren die Kosten für Spannwerkzeuge abhängen.

Die Kosten für Spannwerkzeuge variieren stark.

Die Kosten für Spannwerkzeuge variieren und hängen von folgenden Faktoren ab:

  • Qualität.
  • Art.
  • Materialbeschaffenheit.
  • Spannweite.
  • Ausladung.
  • Schienendurchmesser.
  • Spannkraft.

Spannwerkzeuge gibt es in verschiedenen Preiskategorien. Daher lassen sich über die Kosten keine pauschalen Urteile fällen. Lassen Sie sich vor dem Kauf von Spannwerkzeugen von einem Fachhändler beraten oder informieren Sie sich direkt beim Hersteller. Gehen Sie davon aus, dass Sie mehrere Spannwerkzeuge in unterschiedlichen Größen benötigen. In Kombination mit dem passenden Zubehör kommt schnell eine höhere Summe zusammen.

6. Fazit – Spannwerkzeuge sind ideal für Handwerker und Heimwerker

Spannwerkzeuge gehören zur Grundausstattung eines jeden Handwerkers und Heimwerkers. Vor allem bei der Bearbeitung von Holz und Metall sind sie essenziell. Bevor Sie sich welche kaufen, machen Sie sich Gedanken über den Verwendungszweck. Beabsichtigen Sie kleinere Werkstücke zu verleimen oder zu bearbeiten, reichen bereits leichte Spannwerkzeuge. Möchten Sie hingegen Bretter an Wänden montieren oder Werkstücke zusammenschweißen, benötigen Sie spezielle Spannwerkzeuge.

Nur mit dem passenden Spannwerkzeug lassen sich Werkstücke perfekt fixieren. Somit garantieren Ihnen Spannwerkzeuge die nötige Sicherheit und zeichnen sich durch hohen Benutzerkomfort aus.

7. Produktempfehlung von BESSEY

Sie sind auf der Suche nach dem passenden Spannwerkzeug? Dann wenden Sie sich an BESSEY! Das Familienunternehmen aus Bietigheim-Bissingen ist ein renommierter Experte auf dem Gebiet der Spann- und Schneidtechnik. Die Produkte von BESSEY bestehen aus hochwertigen Materialien und sorgen für Sicherheit. Der Qualitätshersteller bietet eine riesige Produktpalette an, um für jede Spannsituation die optimale Lösung bereitzustellen.

Mit den Produkten des prämierten Herstellers spannen Sie schnell, sicher und stark mit der optimalen Spannweite und -kraft. So sind Sie auf der sicheren Seite und haben Spaß bei der Arbeit.

Beispielhaft empfehlen wir hier Produkte:

Für die Arbeit an Holz

Temperguss-Schraubzwinge mit 2-Komponenten-Kunststoffgriff  TG-2K

Tipp-zum-Bau informiert Sie über die Besonderheiten der Temperguss-Schraubzwinge TG-2K von BESSEY.

Die Temperguss-Schraubzwinge TG-2K ermöglicht starres Spannen und ist ideal für Verleimungen.

Die TG-2K von BESSEY eignet sich für alle Arten von Verleimungen. Mit ihr lassen sich Spannkräfte bis zu 6.000 N erzielen. Das starre Spannen hat den Vorteil, dass Sie mit wenigen Spindelumdrehungen schnell die gewünschten Spannkräfte erreichen.

Kennzeichnend für die TG-2K ist die Hohlprofilschiene mit 6-fach Riffelung und ein Gewindestift hinten im Gleitbügel. Dieser greift in die Schienenriffelung und verhindert ein ungewolltes Abrutschen des Gleitbügels. Das sorgt für zusätzliche Sicherheit und Komfort.

Die beiden Bügel bestehen aus Temperguss und sind pulverbeschichtet, was für eine lange Lebensdauer sorgt. Die Bügel besitzen außerdem ein Wellenprofil, welches gegen Torsionskräfte bei schrägem Spannen wirkt. Die am Gleitbügel montierte Spindel mit Trapezgewinde ist oberflächenbeschichtet. Dadurch bleibt sie leichtgängig. Sowohl die tellerförmige Druckplatte als auch der Griff mit Spindel sind austauschbar. So nutzen Sie die Zwinge über einen langen Zeitraum und erzielen sehr gute Ergebnisse.

Für die Arbeit im Trockenbau

Decken- und Montagestützen von BESSEY erleichtern Trockenbauern die alltägliche Arbeit. Mit ihnen lassen sich Gipskartonagen, Dachlatten, Metallleisten, Folien und Holzbretter problemlos an Decken fixieren. Dies gilt sogar für den Einsatz an Schrägen, da die Kontaktflächen von -45 Grad bis + 45 Grad schwenkbar sind. Bei BESSEY stehen Ihnen je nach Anforderung zwei Optionen offen:

Decken- und Montagestütze ST

Bei Tipp-zum-Bau erfahren Sie alles Wissenswerte zur Leistungsfähigkeit der Decken- und Montagestütze ST von BESSEY.

Die Decken- und Montagestütze ST eignet sich für Spannarbeiten an Decken und Schrägen.

Die Decken- und Montagestütze ST existiert in drei Größen mit Spannweiten von 75 cm bis 290 cm. Bei komplett eingefahrener Teleskopstange halten sie Gewichte bis zu 150 kg. Alle drei sind sogar GS-zertifiziert und bieten Ihnen damit geprüfte Qualität und Sicherheit.

Einsatzbereiche, die genauen Arbeitsschritte sowie die technischen Details werden Ihnen im  nachfolgenden Video präsentiert:

Video: Wie werden Decken- und Montagestützen eingesetzt

Zum Voreinstellen ziehen Sie das Innenrohr aus und lassen es einrasten. Anschließend drehen Sie im Uhrzeigersinn, bis die gewünschte Haltekraft erreicht ist. Zum Abschluss schieben Sie den Sicherungsstift nach rechts. Zum Entspannen drehen Sie am Schaumstoffgriff gegen den Uhrzeigersinn und schieben den Sicherungsstift nach links. Nun müssen Sie nur noch die Lösetaste betätigen und schon können Sie das Innenrohr wieder einfahren.

Decken- und Montagestütze STE mit Pumpgriff

Über die Vorteile und Funktionen der Decken- und Montagestütze STE von BESSEY informiert Sie Tipp-zum-Bau.

Die Decken- und Montagestütze STE von BESSEY hat einen integrierten Pumpmechanismus, der eine einhändige Bedienung ermöglicht.

Die Decken- und Montagestütze STE ist eine Produktneuheit und zeichnet sich durch einen bereits integrierten 2-Komponenten-Kunststoffgriff mit Pumpmechanismus aus. Dieser ermöglicht Ihnen eine komfortable Einhandbedienung. Diese Neuheit von BESSEY ist in drei Ausführungen mit Spannweiten von 145 cm bis 370 cm erhältlich. Ihre Belastungsgrenze bei minimaler Auszugslänge beträgt 350 kg.

Über die vielfältigen Anwendungsbereiche, die Funktionsweise und technischen Raffinessen klärt Sie BESSEY in diesem Video auf:

Video: Mit einer STE arbeiten Sie komfortabler und schneller

Zur groben Voreinstellung ziehen Sie das Innenrohr aus. Dieser Arbeitsschritt geht einfacher, wenn Sie zusätzlich die Schnellverschiebe-Taste drücken. Zur Feineinstellung betätigen Sie einhändig den Pumphebel. Nun drehen Sie im Uhrzeigersinn bis Ihre Montagestütze die gewünschte Haltekraft erreicht. Das Entspannen erfolgt genauso schnell. Einfach gegen den Uhrzeigersinn drehen, Schnellverschiebe-Taste drücken und schon fährt das Innenrohr wieder ein.

Für die Arbeit an Metall

Hebelzwinge GH

Tipp-zum-Bau erklärt Ihnen, weshalb die Hebelzwinge GH von BESSEY zum Schweißen und Trennschneiden geeignet ist.

Durch den Hebelgriff mit Rastmechanismus erzielt die Hebelzwinge GH von BESSEY die gewünschten Spannkräfte besonders schnell.

Die für den Metallbauer ausgelegte Hebelzwinge GH erzielt Spannkräfte bis zu 8.500 N. Die Bedienung erfolgt über einen Hebelgriff mit Rastmechanismus. Auf diese Weise baut die GH im Vergleich zu einer Zwinge mit Spindelgriff die geforderte Spannkraft 5 Mal schneller auf. Zudem kompensiert die Hebelzwinge Vibrationen besser. Daher ist sie für Schweißarbeiten und Trennschneiden von Metallen ideal. Für eine lange Lebensdauer sorgt der im Griff verbaute Exzenter aus Sinterstahl. Dieser macht die Hebelzwinge GH von BESSEY besonders verschleißfest.

8. Gesamtkatalog von BESSEY

BESSEY ist Partner von Tipp zum Bau

Hier steht Ihnen ein Gesamtkatalog der Firma BESSEY zum Thema Spann- und Schneidwerkzeuge zur Verfügung.

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