Smarte Rollläden außen

Smarte Rollläden für den Außenbereich

Egal ob Einbruch- oder Sonnenschutz: Smarte Rollläden für den Außenbereich gewährleisten Sicherheit und erhöhen den Wohnkomfort. Denn Sie lassen sich bequem von überall aus steuern. Unabhängig davon, ob Sie zu Hause sind oder nicht. Im folgenden Artikel erhalten Sie einen Überblick über die große Bandbreite an smarten Rollläden für den Außenbereich. Dadurch wissen Sie, welche Rollläden für Ihre Zwecke am besten geeignet sind.

1. Aufgaben des Rollladens

Hellbraune Metallblindlinge an den Türen und Fenstern des Hauses bei Tipp zum Bau

Die Aufgaben des Rollladens sind vielfältig.

Die Aufgaben des Rollladens sind vielfältig und unterscheiden sich je nach Ausführung. Entscheidend dabei ist das Material und die Verarbeitung. Profitieren auch Sie von den Vorteilen des Rollladens:

  • Verdunklung des Raumes.
  • Wärmedämmung.
  • Insektenschutz.
  • Schall- und Witterungsschutz.
  • Einbruchschutz.

2. Bestandteile und Material für den Rollladenkasten

Im Wesentlichen ist der Rollladen immer gleich aufgebaut. Der Rollladen besteht dabei aus folgenden Bestandteilen:

  • Dem Rollpanzer bestehend aus den Rollladenstäben.
  • Der Welle, auf der sich der Rollpanzer aufwickelt.
  • Der seitlichen Führungsschienen für den Rollpanzer.
  • Dem Zugsystem, mit dem sich der Rollladen herunterlassen und aufwickeln lässt.

Aus welchen Materialien der Rollpanzer besteht.

Früher wurde das Rollo hauptsächlich aus Holz hergestellt. Später ist hauptsächlich Kunststoff und heute wird das Rollo aus Aluminium hergestellt. Übersicht über die Materialien auf einen Blick:

  • Aluminium.
  • Kunststoff.
  • Stahl.
  • Holz.

Vor- und Nachteile der Materialien.

Welcher Rollladen ist nun der bessere? Tipp zum Bau geht der Sache auf den Grund. Nehmen Sie mit uns sie verschiedenen Materialien genauer unter die Lupe.

Kunststoff

Die meisten Rollläden heutzutage sind aus Kunststoff gefertigt. Da Kunststoff die meisten Vorteile in sich vereinigt. Es ist beständig gegenüber Witterungs- Einflüssen und weist eine hohe Stabilität auf. Außerdem ist es federleicht. Besonders ausschlaggebend für viele Käufer ist das geringe Gewicht. Immerhin spielt dies eine tragende Rolle, wenn der Rollladen auf- und abrollt. Die Stäbe des Rollladens sind doppelwandig und im Inneren befinden sich luftgefüllte Kammern. Dies wirkt sich bei diesem Rollo positiv auf den Wärmeschutz aus. Bei Wärmedämmrollläden ist diese Kammer mit speziellem Dämmstoff aufgefüllt.

Aluminium

Bei Aluminium Rollläden gibt es Modelle, deren Stabaufbau dem des Rollpanzers von Kunststoffrollläden entspricht. Dabei gibt es verschiedene Modelle. Möglichkeiten sind:

  • Doppelwandig aufgebaute Aluminiumrolladen, die meist ausgeschäumt sind.
  • Einwandig hergestellte Aluminiumrollläden, diese dienen aber nur dem Sichtschutz.
    Aluminium, als Material, weist eine ebenso gute Widerstandsfähigkeit gegenüber Witterungseinflüssen auf wie Kunststoff.

Holz

Beim Rollladen aus Holz sind die Rollladenstäbe aus massivem Holz. Die Stäbe weisen damit keinen Hohlraum in der Mitte auf. Dies ist kein Nachteil für den Wärmeschutz, da Holz aus luftgefüllten Zellen besteht. Dadurch weist Holz von Natur aus einen Wärmeschutz auf. Die Rollladenstäbe sind aneinander gekettet, schieben sich aber nicht wie bei einem Kunststoffrollladen ineinander. Die Holzstäbe liegen dicht aufeinander und sorgen dadurch für einen blickdichten Abschluss.

Um allen Witterungen standzuhalten ist es Notwendig die Rollläden aus Holz zu lasieren. Alternativ ist es möglich einen anderen schützenden Anstrich zu verwenden. Allerdings ist es Notwendig die Lasur oder den Anstrich regelmäßig zu erneuern. Diese Rollos sind dadurch sehr wartungsaufwendig. Holzrollläden finden hauptsächlich bei der Sanierung historischer Bauwerke Verwendung, die unter Denkmalschutz stehen.

Stahl

Der Rollladen aus Stahl ist ein Sonderprodukt. Normalerweise sind diese nicht in einem Einfamilienhaus eingesetzt. Das Material ist durch sein Gewicht und Stabilität dafür geeignet sehr einbruchsichere Rollos herzustellen.

3. Platzierung des Kastens

Wickeln Sie den Rollladen, wenn Sie diesen nicht benötigen auf die Welle auf. Die Welle befindet sich dabei im Rollladenkasten. Für die Platzierung des Kastens gibt es dabei mehrere Möglichkeiten:

  • Als Aufsatzkasten über dem Fenster.
  • Im Fenstersturz.
  • Als Vorbaukasten auf der Fassade.

Neubauten

Bei Neubauten oder Häusern die einen Rollladen haben, ist dieser meistens im Fenstersturz. Dabei ist der Rollladenkasten praktisch nicht sichtbar, da dieser unsichtbar im Fenstersturz verschwindet. Diese Lösung lässt sich allerdings nur in der Bauphase oder beim Fensteraustausch realisieren. Die Nachrüstung wäre mit unverhältnismäßig hohen Kosten verbunden.

Die Nachrüstung von Rollläden

Wie bereits erwähnt gibt es hauptsächlich zwei unterschiedliche Arten Rollläden nachzurüsten. Die erste ist beim Neubau beziehungsweise beim Fensteraustausch. Die zweite ist, ohne Fensteraustausch.

Bei Fenstertausch

Aufsatzrollkästen sind über dem Fenster in der Fensteröffnung montiert. Es ist möglich, von Fensterherstellern eine bereits vormontierte Einheit zu erhalten. Größter Vorteil dieser Technik ist die einfache Zugänglichkeit der Mechanik von innen. Bei der Reparatur ist nur der innere Deckel abzunehmen. Beim fertigen Bau ist diese Vorrichtung nicht mehr zu sehen. Die Vorrichtung ist nach der Installation überputzt oder gestrichen. Nachteil bei dieser Methode ist, dass diese die Fenstergröße verkleinert.

Kein Fensteraustausch

Es ist nicht ratsam nur wegen eines Rollladens einen Fensteraustausch vorzunehmen. Um einen Rollladen nachzurüsten, empfiehlt sich in diesem Fall:

  • Vorbaurollladen.
  • Aufsatzrollladen.

Bringen Sie den Vorbaurollladen über dem Fenster an der Außenseite des Gebäudes an der Fassade an. Die Fensteröffnung wird dadurch nicht verkleinert.

Dachfenster

Was gilt es beim Rollladen im Dachfenster zu beachten.

Was gilt es bei Rollläden im Dachfenster zu beachten.

Bei schrägen Dachfenstern setzen Sie die Rollos von außen auf das Fenster auf. Die Rollos bewegen Sie mit einer Kurbel. Statt einer Kurbel bevorzugen Sie alternativ eine Elektrovariante zu bevorzugen. Dieses System steuern Sie bequem mit einer Fernbedienung und ist mit Solarzellen kombinierbar. Dadurch benötigen Sie bei einer Nachrüstung kein extra Stromanschluss.

4. Nachträgliche Elektrifizierung eines Rollladens

Die Elektrifizierung des Rollladens ist insbesondere bei schweren Rollos eine Erleichterung. Weitere Vorteile bietet eine intelligente Steuerung. Die Rollläden lassen sich darauf einstellen, dass sie sich an bestimmte Witterungen anpassen. Alternativ lassen sich die Rollos zu einer bestimmten Uhrzeit via Zeitschaltuhr schließen oder öffnen. Die Welle, auf der sich der Rollladen im Rollladenkasten aufwickelt, erhält einen Motor. Dadurch ist der Rollladengurt überflüssig. Der Motor ist per Funk aktiviert. Bei einem elektrischen Rollladenbetrieb richten Sie einen Stromanschluss ein. Für die Nachrüstung der Rollläden ziehen Sie die Beratung mit einem Fachmann in Erwägung. Zusätzlich hilft Ihnen ein Fachmann bei der Wahl des richtigen Materials und des passenden Produktes.

5. Rollladensteuerung

Smarte Rollladensteuerungen lassen sich zu flexiblen Zeiten automatisch steuern. Das ist auch während der Abwesenheit der Hausbewohner möglich. Lassen Sie aus der Ferne Ihre Rollläden herunter. Erhöhen Sie Ihre Sicherheit durch eine Anwesenheitssimulation. Kein Problem mit einer Smarten Rollladensteuerung.
Die Steuerung von Rollläden per Zeitschaltuhr ist schon seit längerer Zeit möglich. Vergleichsweise neu ist der Rollladen als Bestandteil des Smart Homes. In diesem sind die Rollläden miteinander vernetzt. Die Rollläden sind über einen Hub oder eine Basisstation mit anderen Geräten integriert. Die Rollläden steuern Sie über eine App, via Funkfernbedienung, manuell über unsichtbare Unterputzschalter. Alternativ steuern Sie die Rollos vollautomatisch in Verbindung mit Sensoren.

Tipp zum Bau erklärt Ihnen, wie Sie Ihren Rolladen in Ihr Smart Home integrieren.

Integrieren Sie Ihren Rolladen in Ihr Smart Home.

Rollladensteuerung: Elektrischer Gurtwickler

Dieser funktioniert wie der manuelle Vorgang, statt Muskelkraft bedienen Sie einen Elektromotor. Bei diesem gibt es wie bei der manuellen Variante Auf- oder Unterputzinstallation. Abhängig von den baulichen Gegebenheiten und Ihren Präferenzen installieren Sie die für Sie passende Variante.
Zusätzliche Möglichkeit ist es die Rollläden per App und in Verknüpfung mit Sensoren zu steuern. Als Beispiel gibt es Sonnen- und Dämmerungs-Funktionen. Bei dieser Funktion schließen sich die Rollläden automatisch bei starker Sonneneinstrahlung oder Dämmerung.
Voraussetzungen für den Kauf eines elektrischen Gurtwicklers:

  • Überprüfen Sie, dass die Maße des Gurtwicklers zum Rollladen und Gurt passen.
  • Stimmen Sie die Gurtstärke und -länge auf die Wickelkapazität des Gurtwicklers ab.
  •  Kaufen Sie den Rollladengurt in der passenden Länge.
  • Achten Sie auch auf die Rollladengurt Breite.
  •  Beachten Sie die maximale Zugkraft des Gurtwicklers.

Rollladensteuerung: Rollladenmotor

Die Montage des Rollladenmotor erfolgt direkt am Rollladenkasten. Dadurch haben diese mehr Zugkraft und eignen sich vor allem für schwere Rollladen. Es ist möglich auch diese per Funk zu bedienen. Sie entscheiden, wie Sie den Rollladen steuern:

  • Per App.
  • Zeitsteuerung.
  • Zentraler Wandschalter.

Rolladensteuerung: Schalter

Es gibt Smarte Rollladen Unterputz- oder Aufputz Schalter. Diese Schalter finden Sie passend zum Smart Home System des jeweiligen Herstellers. Beauftragen Sie für den Einbau einen Fachmann. Für Laien besteht beim Umgang mit stromführenden Leitungen Verletzungsgefahr.

Rollladensteuerung: App

Dabei dient das meist griffbereite Handy als Fernbedienung. Alternativ empfiehlt es sich die App-Steuerung durch die Sprachsteuerung zu ersetzen. Dadurch lässt sich das Rollo auch von körperlich eingeschränkten Personen fernsteuern.

Rollladensteuerung: Funksteuerung

Es ist möglich in die Rollladensteuerung Helligkeits- und Wetter-Sensoren zu integrieren. Dadurch geht der Rollladen beim Über- oder Unterschreiten einer bestimmten Temperatur automatisch herunter. Bei längerer Abwesenheit stellen Sie das Rollo so ein, dass dieser sich zufällig öffnet und schließt. Dadurch wird die Anwesenheit der Bewohner simuliert und potenzielle Einbrecher abgeschreckt.

6. Wärmeschutz

Durch einen Rollladen lässt sich der Wärmeschutz verbessern. Dadurch ist es möglich Heizenergie im Winter zu sparen. Der Vorteil des Wärmeschutzes entsteht hauptsächlich durch die Dämmende Luftschicht. Diese entsteht zwischen dem Rollpanzer und der Scheibe. Der Wärmeschutz des Rollladens ist beeindruckend. Dazu gibt eine Studie des Instituts für Wohnen und Umwelt Auskunft. Diese hat festgestellt wie viel Energie der Rollladen eingespart. Dabei vergleicht die Studie eine reine Verglasung mit einem Rollladen. Das führte zu folgendem Ergebnis:

  • Bei einer Isolierverglasung sinkt der Wärmeverlust bei geschlossenen Rollos um 80%.
  • Bei einem Wärmeschutzglas und geschlossenen Rollos um 35%.
  • Die Dämmwirkung des Rollladens ist durch die richtige Ausführung des Rollpanzers zusätzlich zu steigern.

Eine zusätzliche Steigerung der Wärmedämmung sind durch Spezialanfertigungen zu erreichen. Bei dieser sind die einzelnen Stäbe des Rollpanzers mit Dämmstoff gefüllt. Um den Effekt der Wärmedämmung optimal zu nutzen, schließen Sie das Rollo regelmäßig. Dafür ist es nötig, dass Sie immer zum richtigen Zeitpunkt zu Hause sind.

Beitrag gegen den Hitzestau

Im Sommer trägt der Rollladen zu einem angenehmen Raumklima bei. Das Rollo blockt effektiv die Sonnenstrahlen ab. Dadurch sind die Räume vor der Wärme geschützt und bleiben angenehm kühl. Allerdings ist darauf zu achten, dass die Rollläden die Räume abdunkeln. Dadurch ist die Nutzbarkeit des Raumes vermindert. Deshalb ist diese Methode vor allem für tagsüber nicht genutzte Räume geeignet.

7. Rollladenkasten dämmen

Der Rollladenkasten ist, insbesondere wenn das Rollo heruntergefahren ist eine energetische Schwachstelle. Es ist möglich, dass eine Wärmebrücke entsteht. Dadurch geht mehr Energie nach außen verloren als über den Rest der Fassade. Im Inneren kühlt die Wandoberfläche im Bereich des Rollladenkastens ab. Die dabei gebildete Feuchtigkeit setzt sich in der Raumluft ab. Im schlimmsten Fall entwickelt sich Schimmel im Zimmer.
Wechseln Sie alte Rollladenkasten aus, moderne Rollpanzer lassen sich oft enger aufwickeln als alte. Dadurch entsteht mehr Platz im Innenraum, nutzen Sie diesen für die Dämmung. Bei einer gut durchgeführten Isolierung reduzieren Sie den Wärmeverlust um bis zu 56%. Die meisten modernen Rollladenkasten sind mit einer hochwertigen Dämmung ausgestattet.

Dämmung selbst zu übernehmen

Es ist möglich für einen versierten Heimwerker die Dämmung des Rollladens selbst zu übernehmen. Befolgen Sie dafür folgende Schritte:

  • Als erstes öffnen Sie den Revisionsdeckel des Rollladenkastens. Dieser befindet sich an der Rauminnenseite oder unten im Fenstersturz. Durch den geöffneten Deckel sehen sie den aufgerollten Rollpanzer.
  • Als nächstes reinigen Sie den Rollladenkasten von innen. Dies machen Sie bei heruntergelassenem Rollpanzer um an alle Stellen heranzukommen.
  • Mit Silikon oder anderem Fugenmaterial verschließen Sie die Ritzen des Kastens.
  • Messen Sie aus wie viel Dämmstoff noch Platz im Rollladenkasten findet. Bei diesem Schritt ist der Rollpanzer aufgerollt.
  • Als Dämmmaterialien wählen Sie zwischen speziellen Dämmsysteme. Alternativ wählen Sie andere Dämmmaterialien mit entsprechender Dicke.
  • Danach kleben Sie die Materialien mit speziellem Kleber in den Rollladenkasten. Lassen Sie sich im Baumarkt beraten zu welchem Material welcher Kleber am besten passt.

Dämmen Sie einen Rollladenkasten nachträglich ist dies ein Eingriff in die Bausubstanz. Das bedeutet, dass Sie dafür unbedingt die Einwilligung des Vermieters benötigen. Der Vermieter ist auch für die Kosten der nachträglichen Dämmung aufzukommen. Klären Sie das unbedingt im Vorfeld ab.

8. Einbruchhemmender Rollladen

Tipp zum Bau hilft Ihnen die Fenster einbruchsicher zu machen.

Mithilfe des Rollladens machen Sie ihre Fenster einbruchsicher.

Rollläden bieten Ihnen nachts ein Gefühl der Sicherheit. Dabei besteht der Einbruchschutz bei einbruchhemmenden Rollläden aus mehreren Komponenten:

  • Sehr stabil ausgeführten Rollpanzer.
  • Eine Welle mit integrierten Sperren, die unerwünschtes Hochschieben verhindert.
  • Die Automatisierung der Rollläden simuliert die Anwesenheit der Bewohner. Folgt das hoch und herunterfahren durch eine Zeitschaltuhr oder einen Sensor? Dann erfolgt dies automatisch.
  • Der Rollladen ist aber nur als eine zusätzliche Sicherheit gedacht. Dieser ersetzt nicht den Einbruchschutz von Fenstern. Insbesondere da das Rollo seine Wirkung nur entfaltet, wenn dieser geschlossen ist.
  • Zusätzlich hat sich in jüngerer Vergangenheit gezeigt, dass Einbrüche tagsüber stattfinden. Geräusche am Tag, die der Einbruch verursacht fallen nicht so stark auf.

9. Fazit

Rollläden bieten Ihnen viele Vorteile, über den Wärmeschutz und gegen einen Hitzestau aber auch als Einbruchschutz. Die Rollos sind leicht zu bedienen und sind leicht nachrüstbar. Abhängig vom Material und der Qualität erfüllt das Rollo vielfältige Aufgaben. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit, um verschiedene Rollläden zu vergleichen. Entscheiden Sie sich abhängig von Ihren Bedürfnissen, für den passenden Rollladen.

10. Kosten für den Rollladen

Tipp zum Bau hilft Ihnen die Kosten für Ihre Rollläden zu kalkulieren. bild-title-attribut: rollladen-kostenübersicht-tipp-zum-bau

Kalkulieren Sie die Kosten bevor Sie sich für einen Rollladen entscheiden.

Kleine Nachrüst- Rollläden sind meist günstig. Sie bezahlen für einen kleinen Rollladen ungefähr 50 € bis 70 €. Meistens sind die Kosten für das Rollo höher anzurechnen. Elektrische Rollos kosten selten unter 500 €. Dazu kommen die Montagekosten in Höhe von mindestens 200 € pro Rollo. Rechnen Sie insgesamt mit rund 300 € pro Fenster. Bei hochwertigen Rollladen liegen Sie dann bei rund 800 € bis 1000 € pro Fenster.
Im Einzelfall gilt es viele Faktoren zu berücksichtigen, um die Kosten einzuschätzen. Für die Kosten des Rollos sind entscheiden:

  • Größe des Fensters.
  • Material und Art des gewählten Rollladens.
  • Einbaukosten.
  • Art des Betriebs des Rollladens (manuell oder elektrisch).
  • Sonderausstattungen des Rollos.

Die Materialkosten unterscheiden sich je nach dem welches Material Sie verwenden. Bei Kunststoffrollläden sind Sie bei ungefähr 20€ pro m2 bis 40€ pro m2. Bei Aluminium Rollläden ist mit mindestens 60 € pro m2 zu rechnen.
Elektrisch betriebene Rollladen sind deutlich aufwendiger zu montieren und dadurch wesentlich teurer. Rechnen Sie bei elektrischen Rollläden mit mindesten 300 bis 400 € je Rollladen. Bei der Montage eines zusätzlichen Schalters fallen noch zusätzliche Kosten an. Die Kosten betragen zwischen 100 bis 200 €. Diese entfallen bei einer Funksteuerung.
Berücksichtigen Sie bei den Kosten Ihres Rollladens Ihre Wünsche und Ansprüche. Danach richtet sich ihr Budget für den Rollo, dass Sie vorher kalkulieren.

11. Der elektrische Gurtwickler für ihren Rollo.

Mit dem elektrischen Gurtwickler sparen Sie sich das manuelle Hoch- und Herunterziehen. Wickeln Sie den Gurt elektrisch auf.

Mit einem manuellen Gurtwickler wechseln Sie ganz einfach auf die elektrische Variante. Die elektrischen Gurtwickler sind leicht anzubringen und unkompliziert in der Bedienung.

  • Messen Sie das Gurtband aus bevor Sie sich für einen elektrischen Gurtwickler entscheiden. Es gibt zwei Systeme: Standardsystem mit einer Breite von 23 mm. Das Minisystem hat im Vergleich eine Breite von 14 mm.
  • Zusätzlich ist es einfach den Gurtwickler aufzurüsten. Versehen Sie diesen beispielsweise mit einer Zeitschaltuhr. Dadurch lässt sich der Rollladen automatisch zu bestimmten Zeiten hoch- und herunterfahren.
  • Die Rollladensteuerung ist praktisch und besitzt eine hohe Lebensdauer. Dafür ist aber eine Stromquelle in der Nähe des Rollos nötig.
  • Einfache Gurtwickler ohne Sensoren gibt es bereits für 70 bis 80 Euro. Für eine Fernbedienung fallen zwischen 100 bis 110 Euro an. Eine zusätzliche Zeitschaltuhr sowie Helligkeitssensoren kosten zwischen 120 bis 150 Euro.

12. Rollladen pflege

Tipp zum Bau hilft Ihnen bei der Pflege des Rollladens. bild-title-attribut: rollladen-terrassentür-stühle-tipp-zum-bau

Wichtige Punkte bei der Pflege des Rollladens.

Reinigen Sie den Rollladen je nach Verschmutzung ca. einmal im Jahr. Im Erdgeschoss reinigen Sie den Außenrollladen ganz einfach selbst. In höheren Stockwerken ist Vorsicht geboten. Alternativ lassen Sie einen erfahrenen Fachmann das Rollo reinigen. Für das Putzwasser empfiehlt es sich aus Wasser und neutralem Reinigungsmittel neutrale Lauge herzustellen. Um das herunterlaufende Schmutzwasser aufzufangen legen Sie auf dem Boden saugfähige Tücher aus.
Als erstes reinigen Sie die seitlich liegenden Führungsschienen des Rollladens mit einem Handfeger. Anschließend entfernen Sie Staub und Ablagerungen mit einem feuchten Tuch. Um Groben Schmutz vom Rollpanzer zu entfernen, schließen Sie diesen nicht vollständig. Die Licht- bzw. Lüftungsschlitze sind geöffnet bei der Reinigung. Auch hierbei entfernen Sie zuerst den groben Schmutz. Das Rollo reinigen Sie außen Lamelle für Lamelle von der Außenseite und Innenseite. Dabei beginnen Sie oben ohne zu viel Druck auf den Panzer auszuüben. Bevor Sie den Außenpanzer wieder aufwickeln lassen Sie diesen komplett trocknen.
Reinigen Sie gleich die Fenster mit! Es lässt sich kaum vermeiden, dass diese beim Reinigen des Rollos auch verschmutzen. Darum planen Sie ausreichend Zeit für beides ein.

13. Der Vorbaurollladen

Tipp zum Bau hilft Ihnen sich für den richtigen Rollladen zu entscheiden. bild-title-attribut: rollläden-terrassentür-tipp-zum-bau

Vorteile des Vorbaurollladens

Die Vorteile von Vorbaurollladen liegen klar auf der Hand. Sie dunkeln die Wohnräume ab, schützen vor Lärm und schützt Ihr Haus vor Einbrüchen. Zusätzlich tragen Vorbaurollläden zu einer effizienten Wärmedämmung bei. Der Austausch von Wärme und Kälte durch die Fensterscheibe ist verringert. Es gibt keine Kältebrücken zwischen Innen- und Außenwandbereichen. Die Vorbaurollladenkästen entsprechen damit den Anforderungen der Wärmeschutzverordnung für Niedrigenergie- und Passivhäuser.
Tauschen Sie alte Fenster und Rollläden durch Energiesparfenster und modernen Vorbaurollladen aus. Dadurch verbessern Sie den Wärmeschutz Ihres Hauses erheblich.
Der Vorbaurollladen lässt sich auch einfach nachrüsten. Vorbaurollläden sind ein völlig unabhängiges System. Dadurch ist es möglich diesen in jeder Bauphase oder nach Fertigstellung des Hauses anzubringen. Das hat auch den Vorteil, dass der Vorbaurollladen kasten auch einfach zu warten ist. Nehmen Sie dafür den Rollladenkasten einfach ab.
Vorbaurollladen sind meist aus stranggepresstem oder rollgeformtem Aluminium hergestellt. Das Strangpressen erhöht die Wandstärke und damit die Stabilität des Rollladens. Dabei gibt es eine große Auswahl an verschieden farbigen Pulver Beschichtungen bei stranggepressten Aluminiumteilen.
Der Vorbau-Rollladenkasten bietet zusätzliche Funktionen. Dazu gehört ein integrierten Insektenschutz, eine spezielle Einbruchhemmung oder auch automatischen Steuerungssystem.
Der Vorbaurollladen ist insbesondere dann eine gute Alternative, wenn Sie ältere Rollos ersetzen.

14. Rollladendämmung

Ohne eine effiziente Dämmung sorgt der Rollladenkasten für enorme Wärmeverluste. Die nachträgliche Dämmung verschafft dabei Abhilfe. Am besten ersetzen Sie die Fenster gemeinsam mit den Rollläden. Stellen Sie fest ob und wo Ihr Haus Wärmebrücken hat. Am besten machen Sie dafür einen Termin mit einem Energieberater. Dieser durchleuchtet Ihr Haus mit einer Wärmebildkamera. Dadurch erkennt dieser Rollladenkästen ohne Dämmung sofort.

In einer Mietwohnung haben Sie auch Anspruch auf gedämmte Rollladenkästen. Besprechen Sie dies mit Ihrem Vermieter. Es ist möglich, dass der Vermieter einen Teil oder die Gesamtkosten der Sanierung übernimmt. Immerhin steigert die Sanierung den Wert der Immobilie. Eine Förderung für die Dämmung erhalten Sie vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Die „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ (BEG EM) sieht dafür eine Förderung von 20% vor. Es ist möglich diese auf 25% zu erhöhen. Dafür ist es nötig, dass ein Energieberater zu beauftragen. Dieser berücksichtigt die Maßnahme in einem Individuellen Sanierungsfahrplan (ISFP).

Für die Förderung ist es nötig, dass die Kosten die Bagatellgrenze von 2000 € übersteigen. Eine weitere Möglichkeit der Förderung ist ein zinsgünstiger Kredit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Dabei stehen Ihnen 20% Tilgungszuschuss von maximal 50.000 € zur Verfügung. Der Tilgungszuschuss beträgt damit bis zu 10.000 €.

15. Einbaurollläden, Aufsatzrollläden und Vorbaurollläden im Vergleich

Einbaurollläden sind vor allem bei Neubauten interessant. Montieren Sie den Rollladen direkt beim Hausbau direkt in eine dafür vorgesehene Aussparung montiert. Alternativ bauen Sie den Rollladen in einen eingebauten Rollladenfertigkasten ein. Dadurch ist der Rollladen im Mauerwerk gegen Witterungseinflüsse geschützt. Nach dem Einbau sind die Rollos nicht mehr von außen zu sehen.
Beim Aufsatzrollladen sind der Rollladenkasten und das Fenster miteinander verbunden. Diese setzen Sie zusammen ein. Der Rollladenkasten ist dabei ganz oder teilweise sichtbar. Nachteilig ist, dass dadurch die Fensteröffnung um den Platzbedarf für den Aufsatzrolladen kleiner ist.
Der Aufsatzrollladen hat eine Öffnung zur Antriebseinheit. Es ist möglich diese vom Raum aus zu erreichen. Dadurch vereinfachen sich die Ausführung von möglichen Reparaturen am Rollo.
Der Vorbaurollladen ist eine günstige Variante, um das Fenster im Nachhinein mit Rollläden auszurüsten. Die Vorbaurollläden sind dabei vor das Fenster gesetzt. Dadurch ist die Montage auch bei kleinen Fenstern und mit wenig Platz möglich sind. So erreichen Sie alle wichtigen Funktionsteile, leicht und ohne große Hindernisse. Damit führen Sie die Reparatur und Wartung leicht durch.
Entscheiden Sie sich abhängig von den Gegebenheiten und Ihren persönlichen Präferenzen für einen Rollladen.

16. Do it yourself- Rollladen reparieren: Tiere im Rollladen

Es gibt mehrere Möglichkeiten, warum der Rollladen nicht mehr funktioniert. Eine Möglichkeit ist, dass Tiere im Rollladenkasten sind. Finden Sie als erstes heraus was an Ihrem Rollladen nicht funktioniert. Bei einem gerissenen Gurt oder einer zerstörten Lamelle ist das offensichtlich. Es ist aber auch möglich, dass das Problem im Rollladenkasten liegt. Der erste Schritt ist deshalb diesen zu öffnen.
Halten Sie folgendes bereit, um Ihren Rollladen zu reinigen und kleinere Schäden zu beheben:

  • Reinigungsmittel (Lappen, Handschuhe und Staubsauger).
  • Farbe.
  • Spachtelmasse.
  • Passende Schraubenzieher.

Wenn Sie die Rollladenklappe öffnen, ist dahinter Dämmmaterial. Holen Sie dieses heraus, seien Sie dabei vorsichtig, darin sind vielleicht Tiere versteckt.
Falls Sie ein bewohntes Hornissen- oder Wespennest sehen, schrauben Sie die Klappe wieder zu. Informieren Sie die Naturschutzbehörde oder den örtlichen Imker. Sie sind nicht dazu befugt Hornissennester zu zerstören. Im Zweifelsfall leben Sie einen Sommer mit Ihren „Mitbewohnern“. Holen Sie im Winter die leeren Nester heraus.
Nach dem Entfernen des Dämmmaterials gehen Sie folgendermaßen vor:

  • Reinigen Sie den Rollladenkasten sowie das Lager.
  • Warten Sie das Lager mit Schmierfett oder WD-40-Spray.
  • Schließen Sie alle Ritze und Risse mit der Spachtelmasse.
  • Füllen Sie das Dämmmaterial wieder ein und schließen den Rollladenkasten wieder.

Damit haben Sie den Rollladenkasten gewartet und ihr tierisches Problem gelöst. Es gibt aber auch noch andere Möglichkeiten warum ihr Rollladen nicht funktioniert.

17. Rollladen reparieren: Lamellen austauschen

Lamellen sind längliche Teile, aus denen der Rollladen gemacht ist. Sind mehrere kaputt ist es wahrscheinlich einfacher den gesamten Panzer auszutauschen. Deswegen empfiehlt es sich die einzelnen Lamellen zu überprüfen. Entscheiden Sie sich dann einzelne Lamellen oder den gesamten Panzer auszutauschen.
Arbeitsschritte, um einzelne Lamellen auszutauschen:

  • Messen Sie Länge und Breite der Lamelle ihres Rollladens. Besorgen Sie sich beim Hersteller oder im Baumarkt das passende Modell für Ihren Rollo.
  • Schrauben Sie den Rollladenkasten auf und entfernen Sie das Dämmmaterial.
  • Ziehen Sie den kaputten Teil des Rollladenpanzers zu sich hin über die Rollladenwelle hinweg.
  • Schieben Sie die Lamelle zur Seite aus dem Panzer heraus.
  • Sägen Sie gegebenenfalls die neue Lamelle auf die korrekte Größe. Schleifen Sie raue Kanten ab. Schieben Sie die Lamelle von der Seite zwischen den anderen Lamellen des Rollos ein.

Sitzt die Lamelle im unteren Bereich, ist es nicht nötig, den Rollladenkasten öffnen. Im Erdgeschoss ist es möglich den Rollladen dann von außen zu reparieren. Ansonsten ist es sicherer die Arbeit von innen zu erledigen.

18. Rollo reparieren: Der Gurtwickler

Was machen, wenn sich der Gurt nicht mehr auf- oder abwickelt? Der häufigste Grund dafür ist, dass der Wickler nicht mehr funktioniert. Dann bleibt nur noch der Austausch. Klären Sie dafür, ob es sich um einen Unterputz- oder Aufputz- Wickler handelt. Versteckt er sich in der Wand oder ist er sichtbar? Für beides finden Sie passende Ersatzteile im Baumarkt oder auch online. Um den Gurtwickler auszutauschen, lassen Sie den Rollo komplett herunter. Öffnen Sie den Kasten des Gurtwicklers und entfernen Sie dann den Gurt. Dies geschieht je nach Gurtwickler unterschiedlich, oft durch die Entfernung eines Hakens.
Rollen Sie den neuen Gurt auf. Ziehen Sie diesen dafür durch die Gurtdurchführung. Dafür halten Sie mit einer Hand den Gurtwickler fest. Währenddessen befestigen Sie mit der anderen Hand den Gurt am Haken. Danach lassen Sie den Gurt teilweise auf den Wickler aufrollen und befestigen den Gurt. Danach schließen Sie den Gurtwickler wieder.
Es ist möglich, dass Sie den Gurtwickler nicht richtig gespannt haben. In diesem Fall drehen Sie die Dose im Inneren des Wicklers entgegen die Aufwickelrichtung. Ist der Wickler zu festgespannt, ist es möglich, dass der Gurt reißt. Ist der Wickler nicht fest genug gespannt lässt sich der Gurt nicht mehr aufrollen. In diesem Fall hilft nur ausprobieren. Bauen Sie den Wickler mehrmals aus- und wieder ein, um den Gurtwickler zu spannen.

19. Rollladen reparieren: Gurt austauschen

Es ist Zeit den Gurt auszuwechseln, wenn dieser verschlissen oder gerissen ist. Dafür lassen Sie den Rollladen herunter und schneiden Sie den Gurt durch. Bestimmen Sie die Länge des neuen Gurtes, indem Sie den alten Gurt ausmessen. Alternativ, der Gurt ist 2,5-mal so lang wie das Fenster hoch ist.
Öffnen Sie den Rollladenkasten und nehmen Sie den Rollladen heraus. Ist der Rollladen an einer Stahlachse befestigt, hängen Sie ihn dafür einfach aus. Bei einer Holzachse lösen Sie zuerst die Schraube an, die der Rollladen befestigt ist. Ziehen Sie den restlichen Gurt heraus. Danach wickeln Sie den neuen Gurt sechs Umdrehungen lang auf die Gurtscheibe. Danach setzen Sie den Rollladen wieder ein. Dafür befestigen Sie diesen an seiner Achse, danach schließen Sie den Rollladenkasten. Wickeln Sie danach den neuen Gurt auf den Gurtwickler. Zum Schluss setzen Sie den Gurtwickler wieder zurück auf seinen Platz. Damit ist ihr neuer Gurt einsatzbereit.

20. Was machen bei eingefrorenen Rollladen?

Bei nasskaltem Wetter im Winter ist es möglich, dass die Lamellen nachts zufrieren. Dadurch lassen sich die Lamellen nicht von der Fensterbank lösen.
Der Rollladen lässt dann nicht wie gewohnt öffnen. Versuchen Sie in diesem Fall nicht, den Rollladen zu öffnen. Verwenden Sie keine Gewalt, um das Rollo zu öffnen. Insbesondere bei elektrisch betriebenen Modellen führt dies zu ernsthaften Beschädigungen.
Eine schnelle, kurzfristige Lösung ist das Öffnen des Fensters für ein paar Minuten. Dadurch gelangt die warme Luft aus dem Innenraum nach außen. Benutzen Sie kein warmes Wasser, um das Eis zu entfernen. Die plötzlichen Temperaturunterschiede beschädigen den Rollladen. Eine andere Möglichkeit ist das Klopfen mit der flachen Hand gegen das Rollo. Dadurch beseitigen Sie das Eis grob von Ihrem Rollladen.
Schalten Sie den Motorantrieb des Rollos vorsichtshalber aus. Lassen Sie den Motorantrieb nicht permanent laufen. Es besteht die Gefahr, dass der Motor den Rollpanzer beschädigt. Um sich davor zu schützen, empfiehlt es sich hochwertige Motoren zu kaufen. Diese schalten sich selbstständig bei Hindernissen und Blockierungen durch Festfrieren des Rollos ab.

21. Tipps bei eingefrorenen Rollläden und was Sie am besten vermeiden.

Was Sie am besten machen:

  • Überprüfen Sie vor der Nutzung, bei nasskalter Witterung die Rollläden von außen. Bei Vereisung klopfen Sie diese ab.
  • Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt stellen Sie die morgendliche und abendliche Zeitsteuerung aus. Bedienen Sie den Rollladen manuell. Dies gilt nicht, wenn ihr Rollladen eine Eisüberwachung hat.
  • Bedenken Sie, dass sich Ihr Rollo fast immer manuell steuern lässt. Nutzen Sie dies bei frostigen Temperaturen.
  • Drücken Sie die manuelle Stopp- Taste bei „verdächtigen“ Motorgeräuschen. Diese weisen darauf hin, dass der Antrieb stärker arbeitet. Danach kontrollieren Sie den Rollladen auf Vereisung.

Das vermeiden Sie unbedingt:

  • Lassen Sie die Lüftungsschlitze beim Herunterlassen des Rollladens nicht geöffnet. Dies schränkt den Wärmedämmungs-Effekt des Rollladens ein.
  • Zusätzlich fördern geöffnete Lüftungsschlitze das Festfrieren des Rollos an der Fensterbank. Bei feucht-kalter Luft schlägt sich Nässe an der Rollladen Innenseite nieder und gefriert dort.
  • Vermeiden Sie es die Rollläden mit Fett zu behandeln. Staub und Schmutz bleiben an der Fettschicht hängen. Diese zu entfernen ist zeitaufwendig und mit einem hohen Arbeitsaufwand verbunden.

22. Geschichte der Rollläden für den Außenbereich

Der Bundesverband Rollladen und Sonnenschutz e.V. vertritt in Deutschland das Rollladen- und Sonnenschutz-techniker Handwerk. Seit 1961 ist dieses zuständig für außen und innenliegenden Sonnenschutz. Dazu gehören unter anderem Fensterläden, Rollläden, Rolltore sowie Innen-Beschattungen und zugehörige Steuerungen und Antriebe. Der Rollladen entwickelte sich als Kombination aus Klappläden und der Jalousie. Dabei waren die Klappläden schon bei den alten Römern üblich. Im 18. Jahrhundert ist die Jalousie von den Franzosen entwickelt worden. Damit ist es möglich sich vor ungebetenen Blicken zu schützen. Die Jalousie war zuerst starr und entwickelte sich später zu einer zusammenziehbaren Jalousie. Über den Schritt zu einer aufrollbaren Jalousie entwickelte sich daraus der heutige Rollladen.

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