Schieferdach

Das Schieferdach – Aufbau, Kosten und Deckungsarten

Das Schieferdach erfreut sich einer jahrhundertealten Tradition. Und noch heute ist es weltweit als Methode der Dachdeckung beliebt. Ob in seiner traditionellen Ausführung oder als moderne Variante: Die Schieferdeckung bietet viele Vorteile.  Daher lohnt es sich, sie bei der Renovierung oder auch im Neubau in Betracht zu ziehen!

1. Deckungsarten beim Schieferdach

Es gibt über 15 verschiedene Arten, ein Dach mit Schiefer zu decken. Hier stellen wir Ihnen die wichtigsten davon vor.

Altdeutsche Deckung: Die Königin der Deckungsarten

Ein Schieferdach mit Glasfenstern vor dem blauen Himmel.

Hier sehen Sie die traditionelle altdeutsche Verlegung.

Die altdeutsche Deckung kennt über 200 verschiedene Formen von Decksteinen. Die altdeutsche Deckung wird auch als die Königsdisziplin der Dachdecker bezeichnet. Das liegt an der komplizierten Verlegung der schuppenförmigen Steine. Sie werden von Hand zugerichtet und unterscheiden sich in Größe und Form. Auch laufen die Gebindereihen nicht parallel zur Kante des Schieferdachs, sondern verjüngen sich zum Dachfirst hin. So wird ein idealer Wasserablauf und eine ästhetisch ansprechende Optik gewährleistet. Das Verhältnis der Decksteine wird dabei mithilfe einer Formel berechnet, die die Dachsteigung mit einbezieht. Die altdeutsche Deckung wird bei der Sanierung alter Schlösser und bei repräsentativen Fachwerkbauten mit Schieferdach angewandt.

Wilde Deckung: Die natürliche Schieferdach-Schönheit

Die wilde Deckung erinnert ein wenig an mittelalterliche Burgen. Sie besticht durch ein zufällig wirkendes Muster. Die Technik ist aber gar nicht zufällig, sondern folgt bestimmten Regeln.

Schuppen-Deckung: Der Klassiker

Alle Infos zur Schieferdachdeckung finden Sie bei Tipp zum Bau.

Die Schuppendeckung sieht der altdeutschen Deckung sehr ähnlich.

Die Schieferplatten haben bei der Schuppendeckung die gleiche Form wie bei der altdeutschen Deckung. Allerdings sind sie alle gleich groß. Die Schieferziegel werden nach einer Schablone gefertigt.

Spitzwinkel-Deckung: Für herrschaftliche Anwesen mit Schieferdach

Diese Art der Deckung wird meistens für repräsentative Bauten verwendet. Hier werden sechseckige Steine benutzt. So entsteht ein gleichmäßiges, hochwertiges Dach.

Universal-Deckung: Der günstige Allrounder

Hierbei handelt es sich um eine beliebte, günstige Art der Eindeckung. Das Aussehen entspricht in etwa der Schuppendeckung. Im Gegensatz dazu sind die Steine allerdings rechteckig mit einer abgerundeten Ecke. Diese universelle Form macht die Deckung vielseitig einsetzbar. Außerdem ist ein Schieferdach mit Universal-Deckung sehr preiswert.

Rechteck-Doppeldeckung: Der Trend auf dem Schieferdach

Die beliebte Rechteck-Doppeldeckung vereint Tradition und Moderne. Hierbei sind die Steine quadratisch bis rechteckig. Die Kombination aus traditionellem Material und klaren, modernen Formen bringt das Schieferdach ins 21. Jahrhundert. Ein ideales Zusammenspiel alt bewährter und zeitgemäßer Strukturen.

Weitere Deckungsarten im Überblick

Horizontale DeckungSymmetrische Deckung mit Hinterschnitttechnik.
Waagerechte DeckungSymmetrische Deckung mit Klammertechnik.
Gezogene DeckungWird als Fischschuppen-Deckung durchgeführt.
Variable DeckungAuch bekannt als Wabendeckung.
Unterlegte DeckungDeckung mit Octogones.
Lineare DeckungCoquettes werden verwendet.
Dynamische DeckungErfolgt als Kettengebinde.

2. Schieferarten: Das Rohmaterial des Schieferdachs

Schon die Römer haben erwiesenermaßen Schiefer als Baustoff geschätzt. Es wird vermutet, dass das stabile Material bereits seit der Steinzeit benutzt wird. Im Mittelalter erlebte auch das Schieferdach dann seine Blütezeit. Jedoch wurde es in der Industrialisierung von günstigeren Baustoffen verdrängt. Heutzutage erlebt die Schieferschindel ein Revival. Kein Wunder, denn Tonschiefer ist robust, langlebig und leicht zu bearbeiten. Wenn Sie Ihr Dach mit Schiefer decken möchten, haben Sie die Qual der Wahl: Nicht nur die Auswahl der Deckungsart muss entschieden werden, sondern auch die Schiefersorte. Hier ein Überblick über Ihre Kandidaten:

  • Naturschiefer: Ökologisch einwandfrei und leicht zu gewinnen. Der Schiefer ist ein seit Jahrtausenden verwendetes Material zur Dach- und Fassadenverkleidung. Ein neues Dach aus Naturschiefer kann bis 200 Jahre lang halten. Gebrochene Steine sind leicht wieder auszutauschen. Zudem benötigt ein Natur-Schieferdach keine Pflege. Das Sedimentgestein hat von Natur aus eine hohe Dichte und ist sehr fest. Eine Wartung ist meistens nur nötig, wenn die verwendeten Nägel rosten.
  • Schwarzer Schiefer: Die meisten Naturschiefersteine, die in Deutschland und Europa zur Eindeckung verwendet werden, sind schwarz. Das vor 400 Millionen Jahren entstandene Gestein wird auch gern im Innenraum verwendet. Es kommt heute oft wieder in Küche und Bad zum Einsatz.
  • Buntschiefer: Seltener wird auch Buntschiefer zur Fassaden- und Dachdeckung benutzt. Er muss aus Afrika oder Asien importiert werden. Mit seinen interessanten Farbverläufen ist ein Schieferdach aus Buntschiefer besonders reizvoll für das Auge. Diese Schönheit verlangt allerdings auch ihren Preis.
  • Kunstschiefer: Eine künstliche Alternative zum Schiefer, die aus Faserzement oder Kunststoff besteht. Kunstschiefer ist im Vergleich zu echtem Schiefer zwar in der Anschaffung günstiger. Dafür wird ein künstliches Schieferdach nach 30 bis 40 Jahren aber undicht und bleicht in der Sonne aus. Zumindest wird der gesundheitsgefährdende Asbest inzwischen nicht mehr in Kunstschiefer verarbeitet. Dennoch bleibt der Schiefer aus Kunststoff umwelttechnisch gesehen deutlich hinter Naturschiefer zurück.

3. Voraussetzungen für ein Schieferdach: Die Deckunterlage

Die Bauarbeiten rund ums Schieferdach zeigt Ihnen Tipp zum Bau.

Vor der Deckung mit Schiefer gibt es viel zu beachten.

Je nach Deckungsart sind verschiedene Untergründe vonnöten.  Aufgrund der Gebindesteigung benötigen Sie bei altdeutscher, Schuppen- und Universaldeckung eine Vollverschalung. Für diese vollflächige Verschalung aus Holz gelten bestimmte Regeln. Das Holz sollte bei der Vollverschalung folgende Eigenschaften aufweisen:

  • Bretter müssen eine Nenndicke von mindestens 24x120mm haben.
  • Holz ist gleichermaßen gesund und trocken.
  • Sortierklasse S 10 nach DIN 4074-1 Sortierung von Nadelholz nach der Tragfähigkeit – Nadelschnittholz.
  • Lichter Sparrenabstand nicht über 600mm.


Wenn der Sparrenabstand größer ist, federt die Schalung. Damit ließe sie sich schlechter nageln. Bei der rechteckigen Doppeldeckung zum Beispiel reicht hingegen eine normale Dachlattung. Hier gelten andere Regeln für das Holz:

  1. Werden die Schieferplatten aufgenagelt, müssen die Latten bei einem Abstand von 600mm mindestens 40mm hoch und 60mm breit sein.
  2. Werden Klammern zur Befestigung verwendet, muss der Querschnitt 240x480mm betragen.

Generell gilt: Je größer der Abstand zwischen den Latten, desto dicker müssen diese sein. Sie können auch Holzwerkstoffe zur Schalung verwenden. Diese müssen mindestens 22mm dick sein. Auch hier gilt: Je größer der Abstand, desto dicker das Material.

Achtung: Wenn Sie Holzfaserplatten und Ähnliches verwenden, ist nach dem Anbringen schnell eine Unterlage für den Wetterschutz aufzulegen. Außer Holz eignen sich auch Bauplatten oder Mauerwerk. Die Hauptsache ist, dass Sie das Material nageln können. Bims- oder Porenbeton wären hier nur eine Möglichkeit von vielen.

4. Kosten beim Schieferdach

Tipp zum Bau zeigt Ihnen, was Ihr Schieferdach kostet.

Die Kosten beim Schieferdach hängen von der Verlegeart ab.


Die Kosten für eine Eindeckung des Dachs mit Schiefer setzen sich aus Material und Personal zusammen. Die Materialkosten bestehen wiederum aus den Kosten für die Schieferschindeln, Werkzeuge, Nägel usw. Gegebenenfalls kommen noch Mittel für die Deckungsunterlage hinzu. Auch sind Gerüstverleih, Sicherheitsgurte, Transport der Produkte und die entsprechenden Leihkosten zu beachten.

Wenn Sie einen Dachdecker beauftragen, übernimmt meist er all diese Aufgaben für Sie. Hier eine Tabelle für die ungefähren Preise der verschiedenen Deckungsarten. Die Preise gelten für das fertig verlegte Dach inklusive Mehrwertsteuer.

DeckungsartPreis/m²
Altdeutsche Deckung110 – 160 €
Wilde Deckung140 – 180 €
Schuppen-Deckung80 – 100 €
Spitzwinkel-Deckung100 – 120 €
Universaldeckung60 – 80 €
Rechteck-Doppeldeckung80 – 110 €

Kann ich mein Schieferdach auch selbst decken?

Ein detailliertes Schieferdach ist ein Hingucker.

Moderne Dächer setzen auf die Rechteck-Doppelverlegung.

Von einer eigenständigen Betätigung als Dachdecker ist abzuraten. Dies gilt besonders, wenn Sie über keine entsprechende Ausbildung oder Erfahrung verfügen. Zum einen ist die Gefahr herunterzufallen sehr hoch. Zum anderen besteht eine große Wahrscheinlichkeit, Fehler beim Verlegen der Dachplatten zu machen. Für Gebindesteigung, Neigung des Daches und Größe der Platten existieren beim Schieferdach Berechnungsformeln: Diese gilt es zu beherrschen!

Bei manchen Deckungsarten ist die Verlegung dabei unkomplizierter als bei anderen. So ist die Rechteckdeckung für den Anfänger leichter durchzuführen als beispielsweise die altdeutsche Deckung. Oft aber müssen Ziegel von Hand zugerichtet werden, was spezielles Werkzeug und Fachkenntnis braucht. Es müssen gewisse Regeln beachtet werden. Noch dazu findet die Arbeit auf Plattformen statt, die an Seilen hängen und kein Geländer besitzen. Außerdem sind viele Personen nötig, wenn das Dach in einem annehmbaren Zeitraum fertig werden soll. Vieles spricht also für einen Fachmann. Wenn Sie Ihr Dach dennoch selbst decken, ist es empfehlenswert, einen Experten zu Rate zu ziehen. Allgemein sollten Sie sich im Vorhinein ausgiebig informieren.

Bei der Kostenkalkulation bei Sanierungen ist auch die Entfernung des alten Dachs mit einzubeziehen.  Hier werden Abriss und Demontage von Baufirmen meistens mit 24-40 € pro Quadratmeter berechnet. Wenn Sie handwerklich erfahren sind, können Sie dies auch selbst erledigen. Das senkt natürlich die Kosten. Aber Vorsicht: Beauftragen Sie unbedingt einen Fachbetrieb, wenn die alte Dachverkleidung asbesthaltig ist!

Lohnt sich ein Schieferdach preislich?

Wie viel müssen Sie für Ihr Schieferdach bezahlen?

Lohnt sich ein Schieferdach auch finanziell?


Wenn man das Verhältnis von Preis und Lebensdauer berücksichtigt, dann lohnt sich Schiefer sicher. Moderne Methoden wie die Universaldeckung sind inzwischen sogar für Bauherren mit geringerem Budget bezahlbar. Außerdem können Sie sich im Falle einer Sanierung finanziell unterstützen lassen. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert Maßnahmen, die die Immobilie energetisch aufwerten. Dazu gehört auch die Dämmung des Dachs. Eventuell ist dafür eine Neudeckung nötig, wie bei einer Aufsparrendämmung. Hier wird das Dach von außen gedämmt. In diesem Fall muss es komplett neu gedeckt werden. Auch die das Schieferdach wird unterstützt.

5. Vor- und Nachteile des Schieferdachs auf einen Blick

Vorteile

  • Material sehr dicht und kaum porös.
  • Extrem lange Haltbarkeit (bis zu 200 Jahre).
  • Umweltfreundlich: Bei der Produktion werden weder Bindemittel noch Brennstoffe verwendet. Die Herstellung benötigt wenig Energie, da das Material „nur“ aus dem Steinbruch gehauen werden muss. Alter Schiefer lässt sich leicht und günstig als Schutt entsorgen.
  • Über viele Jahre pflegeleicht.
  • Meist recht einfache Reparatur.
  • Traditionell und dennoch ästhetisch.
  • Vergleichsweise günstig (je nach Deckungsart).

Nachteile

  • Je nach Deckungsart hohe Kosten (nur ein Reetdach ist teurer als die altdeutsche Deckung).
  • Nicht jeder kann ein Schieferdach decken – oft braucht es eine spezielle Ausbildung.

6. Wie lange hält Ihr Schieferdach?

Sicher fragen Sie sich ob sich die Investition in das Schieferdach lohnt. Dazu gehört auch, wie lange es hält. Grundsätzlich hat Schiefer als Material bereits eine überaus lange Lebensdauer. Es ist besonders haltbar und resistent. Also ein perfektes Material für ein Dach. Es überlebt bis zu 200 Jahre. Meistens aber nur 100. Grund dafür ist die richtige Pflege und Wartung. Kümmern Sie sich liebevoll um Ihr Schieferdach, so bleibt es Ihnen lange erhalten. Deshalb ist es auf lange Sicht eine lohnende Investition.

7. Wie reinigen Sie Ihr Schieferdach?

Doch wie genau und wie häufig reinigen Sie Ihr Schieferdach? Es soll schließlich lange halten. Noch dazu macht ein sauberes Schieferdach so einiges her!

Grundsätzlich reinigen Sie es am besten alle zwei bis drei Jahre. Beides in Kombination spart Geld und Zeit für die Fachkraft. Jegliche Schäden reparieren Sie vor der Reinigung. Tauschen Sie beispielsweise gebrochene Schindeln aus. Mit dem Hochdruckreiniger entfernen Sie dann den Schmutz. Achten Sie aber darauf, den Druck nicht zu hoch einzustellen. Dabei könnten Schieferplatten brechen. Sie benötigen für das Putzen kein Fachpersonal, aber seien Sie vorsichtig!

8. Ist so ein Schieferdach überhaupt noch modern?

Streben Sie nach Modernität und Fortschritt, ist das Schieferdach für Sie von Vorteil. Doch geht Modernität und Schieferdach? Absolut. Sie sehen es heute noch an Fachwerkhäusern. Deshalb wird es häufig mit „alt” und „überholt“ assoziiert. Doch das stimmt nicht! Es hat so viel mehr zu bieten. Schiefer ist zeitlos und hat viele Vorteile. Vor allem auf baulicher Ebene ist er top!

9. Wie reparieren Sie Ihr Schieferdach?

Tipp zum Bau bietet Ihnen einen großen Überblick über das Schieferdach.

Der Dachdecker repariert Ihr Schieferdach mit Leichtigkeit.



Nach Sturm oder Hagel stellen Hausbesitzer oft fest: Einzelne Platten haben Schaden genommen. Wie reparieren Sie das Dach? Grundsätzlich ist es möglich einzelne Platten zu ersetzen. Dem Dachdecker fällt das erheblich leichter. Kommen Ihnen Schäden seltsam vor, kontaktieren Sie einen Fachmann. Mehr darüber erfahren Sie auf unserer Seite zum Dachdecker.

10. Dachfenster in Ihrem Schieferdach einbauen?

Schieferdach ja, aber Sie möchten nicht auf ein Dachfenster verzichten? Gar kein Problem. Beim Hausbau ist das Dachfenster mit einberechnet. Schwieriger wird es, ein Dachfenster nachträglich einzubauen. Trotzdem ist das nicht unmöglich. Beauftragen Sie den Profi dafür. Planen Sie Zeit und Geld ein. Ein Dachfenster einzubauen geht nicht über Nacht. Bei Altbauten lassen Sie Vorsicht walten. Möglicherweise ist Ihr Haus denkmalgeschützt. Informieren Sie sich also vorher, ob Sie ein Dachfenster einbauen dürfen.

Mehr Informationen finden Sie unter Dachfenster.

11. Photovoltaik-Platten auf Ihrem Schieferdach anbringen? Das geht!

Tipp zum Bau erklärt Ihnen alles zu Photovoltaik Anlagen und dem Schieferdach.

Photovoltaik auf dem Schieferdach – kein Problem.


Wer denkt, ein Schieferdach und eine Photovoltaik vertragen sich nicht, irrt sich. Auch auf Ihrem Schieferdach lassen sich die umweltfreundlichen Platten installieren. Der Fachmann übernimmt das gerne. Mehr darüber erfahren Sie auf unserer Seite zu Photovoltaik.

Eine absolute Neuheit: Photovoltaik-Platten direkt in das Dach integrieren. Dafür gibt es spezielle Platten. Sie sind so gut versteckt unter Ihrem Dach, dass Sie fast unsichtbar wirken. So vereinen Sie Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und stylisches Aussehen.

12. Schieferdach mal anders in anderen Farben?

Ein Schieferdach erkennt man leicht. Die dunkelgraue bis schwarze Farbe, manchmal sogar bläulich, ist ein klares Zeichen. Doch nicht jeder ist von dieser Farbe angetan. Sie vereint klassische Elemente mit Modernität. Aber die dunkle Farbe wirkt auch schnell düster.

Wer trotzdem nicht auf dessen Vorteile verzichten möchte, kauft sich die Schieferplatten in einer anderen Farbe:

  • Grün.
  • Rötlich.
  • Braun.

Diese Farben gibt es ebenfalls auf dem Markt. Leider auch um einiges teurer.

13. Wie versiegeln Sie Ihr Schieferdach?

Ihr Schieferdach zu versiegeln ist wichtig. Eine Versiegelung schützt das Dach vor Schmutz und Unwetter. Sie beugen also dem schnellen Ableben vor. Und das geht auch ganz einfach. Hierfür brauchen Sie keinen Fachmann. Der geübte Handwerker schafft das locker selbst.

Dafür brauchen Sie zuerst spezielle Mittel aus dem Baumarkt. Sobald Sie diese Versiegelung haben, geht es los. Reinigen Sie Ihr Dach gründlich. Sorgen Sie dafür, dass sich vor der Versiegelung kein Schmutz auf den Platten befindet. Danach tragen Sie wie vom Hersteller gewünscht die Versiegelung auf Ihr Schieferdach auf. Aber beachten Sie: Eine Versiegelung hält nicht ewig. Erneuern Sie die Versiegelung regelmäßig. So bleibt Ihr Dach immer in top Zustand.

14. Wie befreien Sie Ihr Schieferdach von Moos?

Ihr Schieferdach ist dem Wetter schutzlos ausgeliefert. Deshalb verwundert es nicht, dass sich auch Moos und Algen bilden. Diese sehen zwar nicht schön aus, sind aber selten schädlich.

Wer sie trotzdem entfernen möchte, hat es einfach. Moos und Algen lassen sich gut mit einem Besen oder einer Bürste beseitigen. Bürsten Sie Ihr Schieferdach ab und reinigen Sie es nachträglich noch mit dem Hochdruckreiniger.

15. Sie wollen Ihr Schieferdach entfernen?

Sie haben Ihr Schieferdach satt? Schade, aber dafür entsteht bestimmt etwas Neues. Leider ist es etwas knifflig das Dach zu entfernen. Hierzu wird nämlich das ganze Dach erneuert. Dazu brauchen Sie einen Dachdecker. Denn nur der Fachmann hat die Expertise. Ein kompletter Austausch ist also kostspielig und dauert.

Sind dagegen nur kleine Platten kaputt? Sie wollen Ihr Schieferdach behalten, aber kleine Schäden machen Ihnen Sorgen? Dann reparieren Sie Ihr Dach einfach. Ihr Schieferdach wird Ihnen noch lange gute Dienste erweisen.

16. Geschichte des Schieferdaches

Das Schieferdach ist häufig bei Altbauten anzutreffen.

Das Schieferdach ist häufig bei Altbauten anzutreffen.

Das Schieferdach erfreut sich bereits sehr lange über große Beliebtheit in Deutschland. Die verschiedenen Deckarten geben dem Ganzen etwas Besonderes. Grund für die Popularität sind die besonderen Eigenschaften von Schiefer. Er ist langlebig und hält Schmutz und Regen einwandfrei ab. Das Schieferdach ist hauptsächlich noch bei Altbauten zu bewundern. Es verstärkt nur den Charme eines Hauses.

17. Unser Fazit zum Schieferdach

Das Schieferdach ist ein Klassiker unter den Dächern. Für alle Wünsche gibt es die passende Deck-Art. Schiefer ist zudem überaus lange haltbar und umweltfreundlich. Es ist pflegeleicht, traditionell, und trotzdem nicht altbacken. Vergleichsweise ist Ihr Schieferdach sogar recht günstig. Es ist ein tolles Rundum-Paket. Lassen Sie es sich nicht entgehen.

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