Schiebetüren

Schiebetüren für flexible Raumlösungen

Schiebetüren ermöglichen Ihnen viel mehr Flexibilität in der Raumgestaltung. Ihre Schiebetür lässt sich zum einen klassisch als Tür nutzen. Aber auch als Sichtschutz oder Raumtrenner eignet sie sich bestens. Besonders für kleine Räume wie begehbare Kleiderschränke und Nischen, sind Schiebetüren die perfekte Lösung. Zudem sind sie sehr platzsparend, da sie nicht den Schwenkbereich einer herkömmlichen Tür benötigen.

In Großraumbüros kommen Schiebetüren besonders oft als Raumtrenner zum Einsatz. Zum Teil bestehen sogar die gesamten Wände von Besprechungsräumen aus Schiebeelementen. In Büros sind Türen aus Glas am weitesten verbreitet. Durch diese gelangt viel Licht in die Räume.

Schiebetüren eignen sich außerdem besonders gut für barrierefreie Wohnungen. Für die Installation brauchen Sie keinen Türrahmen. Somit bleibt Ihnen ein weiteres Hindernis am Boden erspart. Wie Sie sehen, sind die Einsatzmöglichkeiten für Schiebetüren äußert vielfältig.

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1. Verschiedene Schiebetürsysteme

Wenn Sie eine Schiebetür kaufen, spielt das Türsystem eine entscheidende Rolle. Bei Türsystemen handelt es sich um den sogenannten Türbeschlag. Dieser setzt sich aus der Aufhängung für die Tür und der Laufschiene zusammen. In die Laufschiene hängen Sie die Beförderungsrollen der Tür ein.

Berücksichtigen Sie den Einsatzort der Tür bereits bei der Kaufentscheidung. Nutzen Sie die Tür um einen Durchgang oder eine Nische verschließen? Oder haben Sie vor einen großen Raum aufzuteilen? Hierfür benötigen Sie sogar mehrere Schiebetürelemente. Generell haben Sie die Wahl zwischen drei Systemen:

  • Hängesysteme.
  • Bodensysteme.
  • Mehrläufige Anlagen.

Vor- und Nachteile der verschiedenen Systeme 

Hängesysteme

Die Hängesysteme sind am meisten verbreitet. Wie der Name schon sagt, hängt die Schiebetür in einer Laufschiene an der Wand. In dieser Laufschiene fahren die Beförderungsrollen der Tür. Nach unten hin hängt die Schiebetür frei. In der Regel hat sie einen Abstand von einem Zentimeter zum Fußboden.

Bodensysteme

Bei den Bodensystemen ist am Boden zusätzlich eine weitere Laufschiene montiert. In dieser Schiene laufen auch die Beförderungsrollen. Dieses System eignet sich besonders für schwere Türen. Die zusätzliche Laufschiene gibt der Tür mehr Stabilität. Zudem reduziert sie die Pendelbewegung nach links und rechts deutlich. Aufgrund der zusätzlichen Laufschiene am Boden ist dieser Türbeschlag etwas kostspieliger als das Hängesystem.

Tipp: Um eine Barrierefreiheit zu gewährleisten gibt es Laufschienen, die sich in den Boden einbauen lassen.

Mehrläufige Anlagen

Bei Tipp zum Bau erfahren Sie alles über Schiebetüren mit mehrläufigen Laufschienen.

Schiebetüren mit mehrläufigen Laufschienen: die wichtigsten Informationen.

Bei den mehrläufigen Systemen gibt es nicht nur eine Laufschiene für die Schiebetür. Das System besteht aus zwei, drei oder auch mehr Schienen. Um einen Durchgang zu schließen, reicht in der Regel ein einläufiges System. Mehrläufige Systeme kommen häufig bei großen Flächen zur Anwendung.

Wenn Sie zum Beispiel einen großen Raum halbieren, brauchen Sie mehrere Türelemente. Jedes Element benötigt in diesem Fall eine separate Laufschiene. Die einzelnen Elemente laufen parallel. Dann schieben Sie beim Öffnen des Raumes die Elemente ganz einfach ineinander. Aufgrund der Komplexität des Schienensystems sind die mehrläufigen Anlagen am teuersten in der Anschaffung.

Wichtig: Es liegt ganz bei Ihnen, wie viel Sie investieren. Bevorzugen Sie einen Türbeschlag, der schlicht und einfach seine Funktion erfüllt? Oder legen Sie Wert auf edle Materialien und aufwendiges Design? Beschläge für Schiebetüren erhalten Sie zum Beispiel in schmiedeeisernem Industriedesign. Dann liegen die Kosten von einem Hängesystem weit über den Kosten der mehrläufigen Anlage. Dafür haben Sie einen echten Blickfang in Ihrem Zuhause.



2. Die verschiedenen Materialien für Schiebetüren

Schiebetüren gibt es in den gleichen Materialien wie herkömmliche Türen. Welche Tür passt am besten zu Ihrer Einrichtung? Wenn Sie eine Schiebetür kaufen, haben Sie die Wahl zwischen diesen Materialien:

  • Holz.
  • Kunststoff.
  • Glas.

Holz 

Das natürliche Material Holz strahlt Wärme aus. Sie mögen es lieber dezent? Die Holzschiebetüren erhalten Sie auch mit einem weißen Furnier. Massivholz finden Sie wegen des hohen Gewichtes und der höheren Kosten seltener. In der Regel kommen Spantüren zum Einsatz. Hier haben Sie die Wahl zwischen einer Vollspantür und einer Röhrenspantür. Die Röhrenspantür ist etwas leichter, da die Röhren im Türblatt ausgehöhlt sind. Die Vollspantür ist zwar schwerer, dafür aber auch robuster. Zudem zeichnet sie sich durch einen besseren Schall- und Wärmeschutz aus.

Kunststoff 

Die Variante aus Kunststoff ist in der Regel am günstigsten in der Anschaffung. Diese Türen erhalten Sie in vielen verschiedenen Farbvarianten. Kunststoff hat eine sehr pflegeleichte Oberfläche. Aufgrund des unempfindlichen Materials eignen sich Schiebetüren aus Kunststoff besonders für Ihr Badezimmer. Natürlich kommt hier auch Glas infrage.

In der Regel bestehen Schiebetüren aus Kunststoff aus Plexiglas. Plexiglas ist ein besonders leichtes Material. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie leichte Kratzer kinderleicht aus dem Plexiglas herauspolieren.

Glas 

Schiebetüren aus Glas: Die wichtigsten Informationen auf Tipp zum Bau.

Wofür sich Schiebetüren aus Glas besonders eignen: ein Hinweis.

Mit einer Glastür sorgen Sie für lichtdurchflutete Räume. Deswegen eignet sich Glas besonders für dunkle Räume mit wenigen Fenstern. Sie erhalten die Schiebetüren in zwei verschiedenen Glasvarianten:

  • ESG-Glas
  • VSG-Glas

Optisch unterscheiden Sie die beiden Varianten nicht. Der Unterschied liegt hier im Bruchverhalten. Bei beiden Gläsern reduziert sich die Verletzungsgefahr durch spezielle Herstellungsverfahren. Das ESG-Glas bricht bei einer Beschädigung in kleinste Teile. Das VSG-Glas hingegen splittert nicht, sondern bricht in sich. Eine Folie zwischen den Gläsern verhindert das.

Wenn Sie eine Schiebetür aus Glas kaufen, verzichten Sie nicht auf einen Sichtschutz. Mit einem teilsatinierten Glas verdecken Sie den Hauptsichtbereich. Gleichzeitig sorgen die Klarglas-Bereiche für ausreichend Licht. Natürlich ist auch ein vollsatiniertes Glas möglich. Beachten Sie jedoch, dass Sie hier einen gedämpften Lichteinfall haben.

Tipp: Türen aus Holz, Kunststoff und Aluminium gibt es auch mit Glasausschnitten. Durch die Glaselemente erhalten Sie mehr Licht in Ihren Räumen.

3. Die Maße von Schiebetüren 

Schiebetüren eignen sich besonders zum Verschließen von Durchgängen oder für Raumabtrennungen. Aufgrund des individuellen Einsatzbereiches sind Maßanfertigungen nicht selten. Natürlich haben Sie auch die Möglichkeit Ihre Schiebetür als Zimmertür zu verwenden.

Die genormten Standardmaße für Schiebetüren:

  • Breite: 610, 735, 860, 985, 1110 oder 1235 mm.
  • Länge: 1986, 2040, 2110 oder 2190 mm.

Die angebotenen Standardmaße für Schiebetüren variieren jedoch unter den Herstellern stark. Dies liegt daran, dass die Tür breiter als der Türrahmen ist. In der Regel steht sie an der Wandöffnung wenige Zentimeter über. Die Tiefe der Tür ist abhängig vom Material. Glastüren sind mit einer Stärke von 6 – 10 mm am dünnsten. Holz und Kunststoff Schiebetüren sind in der Regel 20 – 40 mm dick.

4. Schiebetür kaufen 

Sie fragen sich, wo Sie am besten ihre Schiebetür kaufen? Hier haben Sie zwei Optionen:

  • Beim Glasfachhandel in der Region.
  • Online bei einem Großhändler.

Fachhändler für Glas haben sich auf Duschkabinen, Vordächer aus Glas und auch Schiebetüren spezialisiert. Wenn sie sich für den Glasfachhandel vor Ort entscheiden, erwartet Sie eine persönliche Beratung. Zudem haben viele Fachhändler auch eine Ausstellung. Hier haben Sie die Möglichkeit, die Türen direkt zu vergleichen.

Der Onlinehandel bietet Ihnen dagegen eine größere Auswahl. Besonders bei den Materialien Aluminium, Holz und Kunststoff haben Sie hier viele Vergleichsmöglichkeiten. Zudem profitieren Sie in der Regel von kürzeren Lieferzeiten. Oft erhalten Sie eine Schiebetüre mit einem Standardmaß, innerhalb einer Woche. Die meisten Großhändler haben Standard-Schiebetüren bereits auf Lager.

Kosten für die Anschaffung

Was Schiebetüren kosten, erfahren Sie auf Tipp zum Bau.

Auf was Sie beim Kauf von Schiebetüren achten: ein Überblick.

Die Kosten für Ihre Schiebetür setzen sich zusammen aus:

  • Kosten für das Produkt.
  • Eventuell zusätzliche Lieferkosten.
  • Kosten für die Montage der Schiebetür.

Die Kosten lassen sich besonders bei den Ausführungen in Standardmaßen vergleichen. In der Regel kaufen Sie die Schiebetür als Set, mit dem passenden Türbeschlag. Wenn Sie eine Schiebetür kaufen, rechnen Sie in der Regel mit diesen Kosten:

  • Glas ab 300 €.
  • Holz ab 200 €.
  • Kunststoff ab 150 €.

Die Kosten für exklusive Türbeschlägen oder edle Echtholz-Elemente fallen jedoch deutlich höher aus.

Handwerkerkosten/Installationskosten 

Um die Garantie auf Ihre Tür zu wahren, lassen Sie diese von einem Installateur einbauen. Geben Sie die Verantwortung ab. Verschleiß durch unsachgemäßen Einbau ist in der Regel nicht Bestandteil der Garantieleistung. Die Kosten für die Installation belaufen sich auf 70 – 120 €. Diese sind abhängig vom Beschlag der Schiebetüren.

Am besten lassen Sie die Tür vom Hersteller einbauen. Dann erhalten Sie alles aus einer Hand. Vorteilhaft ist hier, dass der Handwerker sich mit den Laufschienensystemen der eigenen Firma auskennt. Sie sind handwerklich geschickt und haben auch das nötige Werkzeug zu Hause? Dann haben Sie die Möglichkeit, die Tür auch selbst einzubauen. Somit sparen Sie sich die zusätzlichen Kosten für die. Montage.

5. Schiebetür einbauen 

Sie nehmen die Montage Ihrer Schiebetür selbst in die Hand? Dann brauchen Sie auf jeden Fall noch eine zweite Person. Das Einhängen der Tür in die Laufschiene gelingt in der Regel nicht im Alleingang.

Vor der Installation prüfen Sie folgendes:

  • Ist der Boden gerade?
  • Ist die Wand, an der Sie die Laufschiene montieren tragfähig?

Um alle Teile des Türensystems ordnungsgemäß zu montieren, brauchen Sie folgende Werkzeuge:

  • Akkuschrauber.
  • Bohrer.
  • Schraubendreher.
  • Wasserwaage.

Jetzt sind Sie für die Montage vorbereitet. Eine Schiebetür lässt sich in der Regel unkompliziert aufbauen. Mit dieser Anleitung gelangen Sie ruckzuck ans Ziel:

  1. Als erstes montieren Sie die Laufschiene. Hierfür bohren Sie die Löcher im vorgegebenen Abstand über der Türöffnung. Anschließend setzen Sie die Dübel ein und schrauben die Laufschiene fest.
  2. Schrauben Sie nun die Halterungen an der Tür fest. Die Löcher für die Halterungen sind in der Regel in Ihrer Tür vorhanden.
  3. Nun fehlt nur noch der Griff. Dieser ist in der Regel geklebt oder geschraubt. Schauen Sie sich einfach die mitgelieferten Materialien an. Sind doppelseitiges Klebeband oder Schrauben dabei?
  4. Wenn eine Führungsschiene im Lieferumfang enthalten ist, montieren Sie diese auf dem Boden. Die Führungsschiene hat eine U-Form und ist etwa 2 -3 Zentimeter lang.
  5. Nun ist es so weit: Sie hängen die Tür in die Laufschiene ein.

Hinweis: Ersetzen Sie die Sockelleiste hinter Ihrer Tür durch eine Aluminiumleiste. Aluminium ist robuster als eine gewöhnliche Sockelleiste und trägt nicht so dick auf.

6. Das Wichtigste über Schiebetüren zusammengefasst 

Flexibilität in der Grundrissgestaltung ist Ihnen wichtig? Eine Schiebetür bietet Ihnen ein Höchstmaß davon. Zudem ist sie ein echtes Raumwunder, denn sie benötigt kaum Platz. Mit einem Abstand von wenigen Zentimetern gleitet sie an Ihrer Wand entlang. Die Schiebetür kaufen Sie in modernem Glasdesign oder auch aus rustikalem Holz. Greifen Sie einfach den Einrichtungsstil Ihrer Möbel auf. Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, da Türenbauer mit einer großen Auswahl aufwarten.

7. Verdeckte Laufschienen für Schiebetüren 

Ihnen gefällt das Design Ihrer Laufschienen nicht und Sie hätten diese gerne versteckt? Dafür gibt es zwei Lösungen. Es gibt spezielle Blenden, die Sie an Ihre Laufschiene anbringen. Mittels dieser Blende lässt sich das Schienensystem bestens in Ihren Wohnbereich integrieren.

Andernfalls ist auch der Austausch der Laufschiene eine Möglichkeit. Der Trend geht derzeit zu den offenen Laufschienen. Der Schiebetüren-Beschlag ist hier besonders aufwendig gestaltet und gilt als besonderer Blickfang. Große Laufrollen und rustikale Halterungen im Retro Design haben die Wohn- und Büroräume erobert.

8. Schiebetüren als Raumteiler 

Schiebetüren eignen sich nicht nur als Ersatz für Ihre herkömmliche Tür. Durch mehrere große Türelemente erschaffen Sie neue Räume. In manchen Büros bestehen sogar alle Wände eines Raums aus Glaselementen. Für Besprechungen haben Sie somit in wenigen Sekunden einen neuen Raum zur Verfügung. Einfach Schiebetüren zuziehen und fertig. Es gibt jedoch weitere Gründe für die Raumaufteilung mit Schiebetüren:

  • Damit sich Gerüche nicht während des Koches aus der Wohnküche
  • Um die Zugluft
  • Um den Grundriss effizienter zu gestalten.
  • Wenn die Raumaufteilungen nur vorübergehend geplant

9. Schiebetüren mit integriertem Regal 

Schiebetüren nehmen aufgrund Ihrer platzsparenden Konstruktion sehr wenig Fläche ein. Doch es geht noch besser. Es gibt Türen mit integrierten Regalböden. Durch diese haben Sie mehr Stauraum und gewinnen zusätzlich an Fläche. Bei einigen Holztüren lässt sich auch ein Regal nachrüsten. Jedoch klären Sie dies am besten vorher mit Ihrem Türenbauer ab. Nicht jedes Schienensystem ist für eine so hohe Belastung ausgelegt. Besonders gut machen sich Bücher oder dekorative Elemente in Ihrem Schiebetürenregal. Aber auch Schuhe oder Pflanzen bringen Sie hier unter.

10. Schiebetüren mit Schallschutz

Sie legen nicht nur Wert auf eine optische Raumtrennung, sondern auch auf Schallschutz? Kaufen Sie sich eine Schiebetür aus Vollspan. Diese bieten Ihnen einen höheren Schallschutz als eine Tür aus Röhrenspan.

Schiebetüren schließen jedoch nicht komplett mit der Wand ab. In der Regel besteht ein Abstand von ein bis vier Zentimeter zur Wand. Deswegen halten Schiebetüren nicht mit der Schalldichtigkeit von herkömmlichen Türen mit. Jedoch haben Sie die Möglichkeit den Schallschutz optimieren. Hierfür gibt es spezielle Bürstendichtungen. Diese dichten den Spalt zwischen Wand und Tür ab. Auch für den Spalt am Boden eignen sie sich. Mit den Bürstendichtungen erhalten Sie zwei weitere Vorteile:

  • Sie stoppen die Zugluft.
  • Unangenehme Gerüche verbreiten sich nicht.

11. Türgriffe für Schiebetüren 

Bei Tipp zum Bau erfahren Sie alles über Türgriffe für Schiebetüren.

Verschiedene Türgriffe für Schiebetüren: die wichtigsten Informationen.

Wenn Sie nicht gerade eine elektrische Schiebetür haben, spielt der Türgriff eine wichtige Rolle. Oft ist der Türgriff abhängig vom Modell und bereits vorgegeben. Besonders wenn Sie ein Set aus Tür und Laufschiene kaufen. Haben Sie bei Ihrem Händler die Option den Türgriff selbst zu wählen? Diese Türgriffe sind in der Regel an Schiebetüren montiert.

  • Griffloch.
  • Griffmulden.
  • Bügelgriffe.
  • Hebe-/Schiebetürgriff.

12. Zweiflügelige Schiebetüren 

Zweiflüglige Schiebetüren sind besonders majestätisch. Schieben Sie die beiden Flügel zum Öffnen, einfach nach links und rechts zur Seite. Ähnlich wie bei einem Tor. Diese Türen eignen sich besonders für große Türenelemente. Auch schwere Türen aus Holz finden Sie oft in dieser Ausführung. Denn zwei Elemente lassen sich leichter schieben als ein großes, schweres Element.

Für schmale Flure oder vollgestellte Räume, ist die zweiflügelige Schiebetür eine optimale Lösung. Beim Öffnen brauchen Sie nur halb so viel Platz an einer Seite der Wandöffnung. Informieren Sie sich bei einem Türenbauer, über diese seltene, aber clevere Schiebetür.

13. Lautlose Schiebetüren durch Einzugsdämpfung

Schiebetüren mit Einzugsdämpfung. Informieren Sie sich auf Tipp zum Bau.

Schiebetüren mit Einzugsdämpfung für besonderen Komfort. Eine Empfehlung.

Mit einer Schiebetür mit Einzugsdämpfung, fällt das Rücksichtnehmen noch viel leichter. Besonders in Großraumbüros oder im Schlafzimmer ist ein geringer Geräuschpegel sehr angenehm. Der Einzugsdämpfer übernimmt die letzten Zentimeter des Schließens und Öffnens für Sie. Er fängt den Schwung der Tür auf und geleitet diese lautlos zur Endposition. Somit verhindert der Dämpfer Geräusche, wie zum Beispiel den Aufprall gegen den Türstopper.

Wenn Sie eine Schiebetür kaufen, berücksichtigen Sie die Einzugsdämpfung bereits beim Türbeschlag. Der Einzugsdämpfer sitzt in der Laufschiene. Eventuell lässt sich die vorhandene Laufschiene auch Nachrüsten. Informieren Sie sich in einem Fachhandel über Ihre Möglichkeiten.

14. Elektrische Schiebetüren 

Elektrische Schiebetüren eignen sich besonders für Durchgänge mit einem hohen Aufkommen von Personen. Reduzieren Sie die Kontaktflächen und somit die Übertragung von Keimen. Ideal ist diese Tür, wenn Sie viel transportieren und selten die Hände frei haben. Für elektrische Schiebetüren gibt es mehrere Varianten zur Ausführung. Am häufigsten verbaut sind jedoch diese drei:

  • Antippfunktion des Griffs.
  • Funktaster an der Wand.
  • Bewegungssensor.

Antippfunktion 

Bei dieser Funktion brauchen Sie nicht den ganzen Arm frei, aber zumindest einen Finger. In der Regel genügt das Anstupsen der Tür in die gewünschte Laufrichtung. Dann öffnet die Türe automatisch.

Funktaster an der Wand

Hierfür brauchen Sie einen separaten Funktaster. Diesen montieren Sie an der Wand direkt neben Ihrer Tür. Bei Betätigung des Schalters öffnet sich die Tür automatisch.

Bewegungssensor

Hier heißt es: „Sesam öffne dich“ und Sie spazieren einfach hindurch. Sie brauchen nichts mehr zu tun. Der Bewegungssensor erkennt selbst, wenn sich eine Person vor der Tür befindet.

15. Aluminium gerahmte Schiebetüren 

Bei Aluminium gerahmten Schiebetüren ist der Außenrahmen des Türblattes in Aluminium gerahmt. In manchen Fällen sind auch einzelne Zwischenelemente wie zum Beispiel Glasausschnitte eingerahmt. Das verleiht der Tür mehr Stabilität. Besonders große Türelemente profitieren von der Alurahmung. Das Hauptmaterial der Türen besteht in der Regel aus Holz, Kunststoff oder Glas.

Ein großes Plus der Aluminiumrahmung: Bei vielen Türen lässt sich die Füllung austauschen. Kaufen Sie eine Schiebetür aus Holz und wechseln Sie jederzeit zu Glas. Bevor Sie Ihre Schiebetür kaufen, erkundigen Sie sich am besten in einem Fachbetrieb. So gehen Sie sicher, dass die Modelle Ihres Türenbauers diese Kriterien erfüllen.

16. Wandöffnung für Schiebetüren richtig ausmessen

In der Regel sind Schiebetüren 2,5 cm breiter und 5 cm höher als die Wandöffnung. Die zusätzliche Höhe benötigen Sie für das Schienensystem, welches Sie über der Wandöffnung montieren. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Türenbauer. Die Hersteller haben die passenden Maßanleitungen zum angebotenen Türen-Sortiment.

Sie haben zudem die Möglichkeit Ihre Schiebetür, aus gestalterischen Gründen, raumhoch zu kaufen. Dann schließt die Tür direkt mit der Decke ab. Das sieht besonders edel aus. Nach der Montage verbleibt ein Luftspalt von einem Zentimeter zwischen Boden und Tür. Berücksichtigen Sie dies ebenfalls bei der Vermessung.

17. Wie Sie die Pendelbewegung von Schiebetüren reduzieren

Bei Hängebeschlägen ist Ihre Schiebetür nur über der Wandöffnung befestigt. Hier kommt es häufig zu einer Pendelbewegung nach links und rechts. Damit Ihre Tür gleichmäßig gleitet, braucht Sie eine zusätzliche Führung:

  • Bodenführungsstift.
  • Bodenschiene zur Führung.

Der Bodenführungsstift besteht meist aus einer Rolle. Diese montieren Sie am Boden vor die Tür. Die Rolle sorgt beim Öffnen und Schließen der Tür für eine ruhige Laufbewegung. Die Bodenführungsschiene ist nur wenige Zentimeter lang. Diese montieren Sie ebenfalls am Boden. Aufgrund der schmalen U-Form gibt sie der Tür genau den Weg vor. Die Pendelbewegung reduzieren Sie somit auf wenige Millimeter.

18. Schiebetüren für draußen 

Schiebetüren für außen: Die wichtigsten Informationen auf Tipp zum Bau.

Wodurch sich Schiebetüren für außen auszeichnen: ein Überblick.

Für den Außenbereich brauchen Sie wetterbeständige Schiebetüren mit guten Eigenschaften für die Wärmedämmung. Am besten eignen sich Hebeschiebetüren. Sie kommen besonders bei Balkonen und Wintergärten zum Einsatz. Die moderne Architektur versieht ganze Fassadenseiten mit Türelementen. Durch die großen Glasfronten haben Sie einen uneingeschränkten Blick nach draußen. Beim Öffnen der Türen schaffen Sie eine Verbindung mit der Natur.

Hebeschiebetüren zeichnen sich durch große, durchgängige Glasflächen aus. Der Türrahmen ist in diesen Materialien erhältlich:

  • Holz.
  • Aluminium.
  • Kunststoff.

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