Planungsingenieur

Der Planungsingenieur – Ihr Stratege auf der Baustelle

Die Finanzierung steht – jetzt beginnen Sie mit dem Bauen. Doch zwischen aufwendiger Planung, verschiedenen Stichtagen und Aufgaben verliert man schnell mal den Überblick. Sie befassen sich mit Fragen wie: „Wie koordiniere ich, damit auch wirklich nichts schief geht?“ oder „Bin ich dieser komplexen Aufgabe gewachsen?“. Um Ihnen diese Sorgen zu nehmen, gibt es Fachmänner. Routiniert und vielfältig erfahren treten diese an Ihren Bau heran. Der Planungsingenieur bzw. der Bauingenieur ist einer dieser Experten, der Ihnen viel Zeit und Geld spart!

1. Bauingenieurwesen – irgendetwas mit Technik?

Tipp zum Bau informiert Sie über Bauingenieure.

Der Bauingenieur – Ihr Fachmann bei der Planung!

Der Bauingenieur – Ihr Fachmann bei der Planung!

Hören Sie den Begriff Planungsingenieur, verbinden Sie diesen wahrscheinlich mit komplizierten mathematischen Formeln und Technik. Falsch liegen Sie damit nicht. Ein Planungsingenieur befasst sich routinemäßig mit komplexen Problemstellungen zu seinem Fachgebiet. Nicht umsonst hält sich dieser Ingenieurberuf schon seit tausenden Jahren. Schon immer verlassen sich Bauherren auf die Kenntnisse und Fähigkeiten von Spezialisten – den heutigen Bauingenieuren.


Vernünftig ist das allemal. Ingenieure aller Art erfüllen die Voraussetzung – laut Wortherkunft – sehr geistreich zu sein. Schon allein das lateinische Wort ingenium, von dem sich der Ingenieur ableitet, bedeutet geistreicher Mensch. Eben diese Stärke setzt der Planungsingenieur dann auf Ihrer Baustelle ein! Damit alles glatt läuft.

Seine Effizienz spricht dabei für sich. Seit dem Jahr 2017 steigt die Nachfrage nach ausgebildeten Planungsingenieuren im Bau stetig an. Somit ist der Beruf des Bauingenieurs auch eine vielversprechende Zukunftsperspektive!

Damit Sie sich im Text gut zurechtfinden, eine kurze Erklärung: unter einem Bauingenieur und einem Planungsingenieur versteht man denselben Beruf. Beide sind Begriffe für den Ingenieur mit Tätigkeitsbereich auf dem Bau. Das ist beim Bauingenieur sogar selbsterklärend.

2. Was macht ein Planungsingenieur?

Tipp-zum-Bau informiert Sie über die Aufgaben eines Planungsingenieurs.

Der Planungsingenieur sorgt für den idealen Bauablauf.

Der Planungsingenieur sorgt für den idealen Bauablauf.

Der Planungsingenieur macht sich vor allem durch folgende Eigenschaft beliebt: Er vereint Beratung und Gutachtertätigkeiten in einer Person. Bei so vielen Aufgaben am Bau, fällt es oft schwer, den Überblick über die verschiedenen Experten und Expertisen zu behalten. Mit dem richtigen Planungsingenieur an Ihrer Seite sind Sie gut organisiert. In diesem Bereich arbeiten viele Bauingenieure selbstständig. Sie bieten Ihren Kunden einen geschulten Blick von außen. Bausysteme, der Bauprozess und Objekte werden analysiert und optimiert. Hier ist die Meinung des Planungsingenieurs sehr gefragt!
Sie wollen noch mehr über Ingenieure am Bau erfahren? Lesen Sie unseren Artikel zum Prüfingenieur.

3. Eine richtige Planung ist das A und O

Der Bauingenieur ist unter anderem für die Planung zuständig. Welches Bauteil zuerst bestellt wird, welcher Handwerker wann seine Arbeit macht und welches Material verwendet wird, entscheidet er.

Alles Wissenswerte über die Bauplanung eines Bauingenieurs erfahren Sie bei Tipp-zum-Bau.

Der Planungsingenieur kalkuliert alle nötigen Aspekte bei Ihrem Bauvorhaben.

Der Planungsingenieur kalkuliert alle nötigen Aspekte in Ihrem Bauvorhaben.

Engen Kontakt hält der Planungsingenieur dabei zum Architekten. Dieser gibt gestaltungstechnische und nutzungsbedingte Details vor. So wird nicht nur auf Ihre eigenen Bedürfnisse Rücksicht genommen. Sondern auch auf die Gegebenheiten auf Ihrem Baugrund optimal eingegangen.

Außerdem hat der Bauingenieur das letzte Wort zu den Entwürfen des Architekten. Er entscheidet nämlich einerseits, ob dessen Ideen umsetzbar sind. Andererseits beurteilt er die Wirtschaftlichkeit des vorgelegten Entwurfs.


Der Bauingenieur berücksichtigt also Aspekte vielerlei Ursprungs. Mit verschiedenen Eigenschaften und Parametern berechnet er auch Tragwerke für Wohnhäuser. Ausschlaggebend sind hier z.B. Merkmale verschiedener Platten, Wände oder auch Balken. So wird die Planung fachgerecht abgeschlossen und Sie erleben einen stressfreien Bauprozess. Der Planungsingenieur hilft Ihnen dabei!

Hinzu kommen Vorzüge, die der Planungsingenieur mit Berufserfahrung mit sich bringt: Er hat die richtigen Kontakte, um Maschinen, Geräte und Materialien zu beschaffen. Durch Erfahrung kennt der Bauingenieur verlässliche Unternehmen und Hersteller. Unter Umständen bringt Ihnen diese Kooperation auch einen preislichen Vorteil. Fragen Sie ruhig Ihren Bauingenieur nach möglichen Boni.

Mehr zum Thema Bauablauf erfahren Sie im Themenblock Planung.

4. Damit Ihr Haus stabil bleibt

Tipp-zum-Bau informiert Sie, was ein Bauingenieur bei der Statik beachten muss.

Der Bauingenieur sorgt für die optimale Statik.

Der Bauingenieur sorgt für die optimale Statik.

Bei der Planung ist der Bauingenieur natürlich verpflichtet sich an gewisse Sicherheitsstandards zu halten. Aus Studium, Berufsalltag und Fachliteratur zieht er die nötigen Informationen um die Statik Ihres Hauses aufrecht zu gestalten. Damit Ihnen die Decke nicht wortwörtlich auf den Kopf fällt!

Im Artikel zum Statiker erfahren Sie mehr über die richtige Statik.


Aber auch das Organisieren und die Verwaltung liegen im Aufgabenbereich des Bauingenieurs. Der Planungsingenieur koordiniert das Bauen mit den einzelnen Schritten und Gewerken. Sprich: Er hat den Terminkalender, wann welche handwerkliche bzw. bautechnische Arbeit gemacht wird. Somit wickelt er alle Bauphasen ab und strukturiert die Planung. Hier haben auch Sie einen übersichtlichen Einblick in das Baugeschehen. Ob nun mit Vorerfahrung oder nicht!

Fällt auch ein Subunternehmer aus, erstellt der Planungsingenieur rechtzeitig Ausschreibungen. Die Tagesziele können weiterhin eingehalten werden. Damit wird gewährleistet, dass alle Bauarbeiten reibungslos vonstattengehen. Die dabei erstellten Ausschreibungs- und Angebotsunterlagen sind fester Bestandteil seiner Unterlagen. Ihr Bauingenieur ist auf Alles vorbereitet!

5. Ihr Bauingenieur plant den perfekten Bauablauf

Das sogenannte „Controlling“ ist ebenfalls ein wichtiger Begriff im Terminkalender des Bauingenieurs. Dementsprechend prüft er auch, ob alle Fristen eingehalten werden. Der Bauvorgang wird Schritt für Schritt abgehandelt. Damit garantiert Ihr Planungsingenieur, dass die Baustelle fristgerecht fertig wird und Sie pünktlich  in Ihr Haus einziehen.

Wie der Bauingenieur die Baukosten im Blick behält, erfahren Sie bei Tipp-zum-Bau.

Auch die Kosten kalkuliert der Bauingenieur.

  • Um zusätzliche Kosten zu vermeiden, kalkuliert der Planungsingenieur im Voraus einen detaillierten Kostenplan. Auf diesem sind alle finanziell zu berücksichtigenden Aspekte verrechnet. Die zu beschaffenden Rohstoffe, Materialien und Produktionsmittel sowie Handwerksleistungen.
  • Durch Ihre fundierte Ausbildung beurteilen Bauingenieure sowohl die Qualitätsanforderungen als auch die Kosten. Eventuelle Änderungen während des Bauprozesses werden natürlich mit Ihnen besprochen. Machen Sie sich also keine Sorgen um die Kostenfalle Bau. Ihr Planungsingenieur hat Alles im Griff und trägt das Risiko.



Dabei bleibt der Planungsingenieur kein Schreibtischtäter. Er ist immer nah am Baugeschehen und überprüft vor Ort die Fortschritte. Auf der Baustelle erkennen Sie ihn am besten an der Kombination aus Schutzhelm und Aktenmappe!

Kleiner Tipp: Da die Berufslandschaft übersäht ist mit verschiedenen Ingenieurberufen, helfen wir Ihnen sich zurechtzufinden. Ein Bauingenieur trägt nach seinem absolvierten Studium den akademischen Titel des „Bachelor of Engineering“ (abgekürzt: B.Eng) bzw. des „Master of Engineering“. Mit diesem Wissen finden Sie zielsicher den richtigen Ingenieur, nämlich den Planungsingenieur. Nur dieser ist Ihnen die passende Stütze während des Bauens!

6. Der Planungsingenieur – Ein Beruf mit Zukunft

Planungsingenieur:

  • Sorgt für den optimalen Verlauf Ihres Bauvorhabens.
  • Behält den Überblick.
  • Ist ein zukunftsweisender Beruf.

Der Planungsingenieur ist in der einen oder anderen Form schon seit tausenden von Jahren Teil des Berufskatalogs. Natürlich, denn schon immer suchen wir nach Schutz und Obdach in unserem Eigenheim. Damit dieses funktionstüchtig und stabil ist, verlassen Sie sich auf den Planungsingenieur. Er regelt die Planung und das Baugeschehen. Mit einer solchen Beständigkeit geht  natürlich auch eine große Anpassungsfähigkeit einher. Wie der Bauingenieur auch in Zukunft das Wohnen gestalten wird, erfahren Sie hier.

Hand in Hand mit dem Architekten plant und konstruiert der Planungsingenieur Ihr Eigenheim. Mit neuen technischen Möglichkeiten und Ideen laufen ausgefallene Wünsche Hand in Hand. Der Planungsingenieur stellt sich diesen auch in Zukunft. Entwickelt sich weiter mit den neuen technischen Errungenschaften und sorgt so für ein zeitgemäßes, modernes und solides Ergebnis.

Mehr zum Thema Planung finden Sie auch hier: Im Artikel über den Architekten!

Doch gestalten Bauingenieure auch unsere Umwelt! Das Ingenieurwesen ist ganz vorne mit dabei, wenn es darum geht, die globalen Probleme unserer Generation zu lösen. Folgendes sind nur einige Beispiele:

  • Durch die energetische Sanierung von Wohn- und Bürogebäuden wirken sie im Namen des Klimaschutzes und der Minimierung von CO2-Emissionen. Auch alte Gebäude werden so energietechnisch auf den neuesten Stand gebracht. Zusätzlich sparen wir Fläche in bereits zersiedelten Städten und Ballungsräumen. Die Planungsingenieure gestalten die Städte der Zukunft mit!

Im selben Zuge beschäftigt er sich mit den Folgen des demografischen Wandels unserer Gesellschaft. Der Planungsingenieur berücksichtigt die Bedürfnisse der Menschen, die je nach Alter und Lebenslage variieren. Somit ist er voll involviert beim Stadtumbau und –rückbau. Für junge Menschen lohnt es sich also einen Blick auf den Beruf des Bauingenieurs zu werfen! Denn er ist ein wesentlicher Mitgestalter der Zukunft.

  • Auch beschäftigt sich der Bauingenieur mit Energiegewinnung. Diese soll nicht nur sicher, sondern auch möglichst CO2-arm erzeugt werden. Ebenso ökologisch wird die Verteilung gestaltet. Der Planungsingenieur fokussiert sich dafür auf alternative Energien. So plant er Offshore-Windparks, Geothermie, Solar- oder Biomassekraftwerke.

    TIpp-zum-Bau klärt Sie über die Aufgabenfelder des Planungsingenieurs auf.

    Die Sicherung von Süßwasser ist ebenfalls Aufgabe des Planugnsingenieurs.

  • Das auch in Zukunft kostbarste Gut unserer Erde ist Trinkwasser. Diesem Fakt bewusst, beschäftigt sich der Bauingenieur mit der ökologischen Gewinnung, Aufbereitung und Verteilung von Trinkwasser. Wie ist das Trinkwasservorkommen auch in Zukunft gesichert? Der Planungsingenieur trägt bei zur Lösung dieser Frage!
  • Ebenfalls zu seinem Aufgabenbereich zählt die Planung von bautechnischen Maßnahmen zur Ableitung und Reinigung von Abwasser. Kläranlagen werden modernisiert und ökologisch umgestaltet. So trägt der Planungsingenieur zum Schutz von Flüssen und Meeren bei!
  • Besonders im 21. Jahrhundert ist Müll aller Art ein globales Problem. Wie kann verhindert werden, dass mehr Plastik in die Ozeane geschwemmt wird? Mit dieser und mehr Fragen beschäftigt sich der Planungsingenieur. Er widmet sich dem sicheren Umgang mit Abfällen und deren Entsorgung. Seine bautechnischen Planungen umfassen auch die Verwertung von Altlasten.

Sie sehen also: Der Bauingenieur hat ein breites Spektrum abzudecken!

Bei Tipp-zum-Bau erfahren Sie, was der Bauingenieur beim Hochwasserschutz beachtet.

Der Planungsingenieur schützt durch bauliche Maßnahmen auch vor Hochwasser

  • Die Berechnung und Planung von Deichen und Dämmen gehört ebenfalls in den Tätigkeitsbereich des Bauingenieurs. Er kalkuliert die Wassermassen und den Druck. So berechnet er einen sicheren Schutz vor dieser Naturgewalt.

Das Fazit ist simpel: Wer den Wunsch hat, die Zukunft aktiv mitzugestalten, der ist im Bauingenieurwesen gut aufgehoben! Dabei ist die Ausbildung nicht nur für junge Studenten möglich. Sondern auch als Weiterbildung auf anderen Wegen zu erreichen. In jedem Falle, eine spannende Perspektive! Erwähnen Sie noch mehr umweltbezogene Lösungen, interessieren Sie sich sicher auch für die Tätigkeiten des Umweltingenieurs!

7. Wie wird man zum Bau- bzw. Planungsingenieur?

Bauingenieur:

  • Arbeitet an der Schnittstelle von Technik und Naturwissenschaft.
  • Behält den Überblick auf Ihrem Bau.
  • Ist ein zukunftsweisender Beruf.

Der Planungs- bzw. Bauingenieur ist in der einen oder anderen Form schon seit tausenden von Jahren Teil des Berufskatalogs. Natürlich, denn schon immer suchen wir nach Schutz und Obdach in unserem Eigenheim. Um dieses stabil und funktionstüchtig zu gestalten, greifen die Menschen seit jeher auf Experten zurück.

Sie möchten mehr über die Experten am Bau erfahren? Lesen Sie unsere Artikel über den Architekten oder den Bauanwalt.

Wer heute der geeignete Fachmann ist, ist klar: Planungsingenieure sind die richtigen Ansprechpartner für Ihren Hausbau. Doch wie kommt er zu diesem wertvollen Wissen? Hier erfahren Sie, wie die Ausbildung zum Bauingenieur abläuft.

Das Bauingenieurwesen gehört zu den drei klassischen Ingenieurwissenschaften. Einfach ausgedrückt: Der Planungsingenieur ist der Ingenieur, der sich mit allen möglichen Arten von Bauwerken beschäftigt. Sein Aufgabengebiet ist weit gefächert. Doch der Fokus bleibt derselbe: Planung, Technik, Statik und Funktionalität. Mit eben diesen Themen setzt sich der Planungsingenieur während seines Studiums auseinander.

Bei Tipp-zum-Bau erfahren Sie alles Wissenswerte rund um die Ausbildung eines Planungsingenieurs.

Die Ausbildung des Planungsingenieurs ist vielfältig!

  • Das Studium des Bauingenieurwesens treten Sie an, wenn Sie Abitur oder einen gleichwertigen Abschluss erworben haben. Das Angebot an diesem Studiengang in Deutschland ist sehr groß. Vor allem, da seit 2017 die Anzahl an gesuchten Bauingenieuren stetig ansteigt.
  • Abschluss des akademischen Studiums ist zuerst einmal der Bachelor. Gegebenenfalls ist dieser mit einem weiterführenden Master zu ergänzen. In diesem spezialisieren Sie sich auf Themen wie nachhaltiges Bauen, Bautenschutz oder Bau-Projektmanagement. Ihr Planungsingenieur ist also in jedem Fall fundiert ausgebildet!

Es gibt zahllose Studienangebote für bauingenieur-wissenschaftliche Bachelor- und Master-Studiengänge. Genauso flexibel ist die zeitliche Gestaltung. Die meisten der angebotenen Studiengänge werden in Vollzeit angeboten. Doch es gibt genauso duale Studiengänge und berufsbegleitende Möglichkeiten.  So entscheiden sich zukünftige Planungsingenieure nicht zwangsläufig zwischen beruflicher Tätigkeit und Studium. Es besteht die Möglichkeit beidem zugleich nachzugehen.

Angehende Planungsingenieure studieren überwiegend an Technischen Unis und Fachhochschulen. Für welche Hochschule Sie sich im Endeffekt entscheiden, hängt mit Ihrem Berufsziel zusammen. Fachhochschulen zielen in der Regel auf eher praxisnahe Tätigkeiten wie den Bauleiter oder den Statiker ab. Während das Universitätsstudium auf Theorie ausgelegt ist. Hier konzentrieren sich die Planungsingenieure auf Forschung und Wissenschaft.

Dabei hat der Studiengang an den meisten Unis keinen gefürchteten Numerus Clausus! Über örtliche Zulassungsbeschränkungen informieren Sie sich am besten bei der angestrebten Universität!

Ist Ihr Interesse schon geweckt? Checken Sie hier persönliche Voraussetzungen, die ein Bauingenieur unbedingt mitbringen soll:

Erfahren Sie bei Tipp-zum-Bau alles Wissenswerte zum Studium eines Planungsingenieurs.

Das Studium des Planungsingenieurs ist vielseitig!

  • Schon allein für das Studium ist ein großes Interesse an Naturwissenschaften nötig. Denn mit Interesse geht auch meistens ein gutes Verständnis einher! Ein ausgeprägtes räumliches Vorstellungsvermögen sowie ein Gespür für Technik sind ebenfalls von großem Nutzen. Nicht nur während des Studiums, sondern umso mehr in der späteren Praxis.
  • Die Fähigkeit analytisch zu denken ist ebenso unabdingbar für den Planungsingenieur. Nur so trifft er sachgerechte Entscheidungen zu Material- oder Baufragen.
  • Nicht zuletzt ist der Planungsingenieur ein Beruf der soziale Kompetenz verlangt. Die Koordination aller auf dem Bau Beschäftigten ist eine komplexe Aufgabe. Dem als Schreibtischtäter aus dem Weg zu gehen, funktioniert schlichtweg nicht für den Bauingenieur. Er tritt menschennah an die Arbeit heran und bleibt in ständigem Kontakt mit den verschiedenen Parteien. Um das zu gewährleisten, gehört natürlich auch ein großer Funken Organisationstalent zu den Voraussetzungen.
  • Die Planung und Durchführung eines Baus fragen doch vor allem nach einem: Verantwortungsbewusstsein! So geht nichts schief in den verschiedenen Bauphasen und Sie sind sich Ihrem Traum vom Eigenheim sicher!

8. Wie viel verdienen Planungsingenieure?

Mit Ihrem Wunsch nach dem Eigenheim nachzukommen, arbeiten viele Parteien an Ihrem Bau. Diese zu koordinieren und dabei Stichtage einzuhalten, ist Aufgabe des Planungsingenieurs. Er sorgt dafür, dass auf Ihrem Baugrund Alles glatt läuft!

Mit dieser komplexen Aufgabe wächst natürlich auch die Verantwortung, die der Planungsingenieur trägt. Angesichts dessen – und aufgrund seiner fundierten Ausbildung im Studium – steigt auch sein Gehalt. Doch wie viel verdient ein Planungsingenieur am Ende?

Im Baugeschäft ist Erfahrung wohl eine der wichtigsten Stärken eines guten Arbeiters. Rechnungen und Kalkulationen ersetzen Erfahrungswerte schlichtweg nicht. Welche Materialien haben sich bewährt? Welche Firmen sind verlässlich und arbeiten hochwertig? Die Antworten auf diese Fragen kommen erst mit der Zeit.

Bei Tipp-zum-Bau erfahren Sie alles Wissenswerte zum Gehalt eines Bauingenieurs.

Wie viel verdienen Bauingenieure?

  • Das erklärt auch die große Spanne an Gehältern für Planungsingenieure. Liegt der Einstiegsgehalt bei circa 3.500 Euro im Monat, wächst er über die Berufsjahre bis hin zu 6.800 Euro. Ein Planungsingenieur mit jahrzehntelanger Berufserfahrung verdient demnach am meisten.

Beschäftigt wird der Bauingenieur bei Firmen vieler Natur. Von der Deutschen Bahn, über Audi bis hin zu EQOS Energie ist Alles dabei. So wird dem Planungsingenieur sicher so schnell nicht langweilig!

9. Die Vorzüge eines Planungsingenieurs

Dass beim Bauen schon seit tausenden Jahren auf Experten wie den Planungsingenieur zurückgegriffen wird. Das wissen Sie bereits. Doch wie kommt der Beruf zu seinem guten Ruf? Hier erfahren Sie mehr zu den Vorzügen eines Planungsingenieurs.

Der erste wesentliche Vorzug ist so einfach wie wichtig: Der Planungsingenieur kennt sich aus. Er hat durch seine Ausbildung oder durch Berufserfahrung genug Wissen angesammelt, um den Bauprozess zu leiten. Für Laien scheint diese Aufgabe beinahe unmöglich. Wo anfangen? Und welcher ist der nächste Schritt? Wann brauche ich die Handwerker?

Über die wichtigen Aufgaben eines Bauingenieurs erfahren Sie mehr bei Tipp-zum-Bau.

Planungsingenieur bei der Arbeit.

  1. Der Planungsingenieur kennt die Abläufe bereits und leitet Sie übersichtlich und sicher hindurch. Sie finden im Bauingenieur einen zuverlässigen Ansprechpartner für alle bautechnischen Fragen. Durch seine geschulte Herangehensweise gestaltet er die Abläufe übersichtlich. Dabei behält er jeden Schritt im Auge. Die Erfahrung macht ihn zum Profi in der Planung.
  2. Auch in Sachen Material und Statik ist der Planungsingenieur optimal ausgebildet. Er hilft Ihnen bei Entscheidungen, die langfristig die Gesundheit Ihres Eigenheims garantieren. Für Laien ist es oft  schwer, einen wirklichen Einblick zu bekommen. Der Planungsingenieur hilft zuverlässig und garantiert ein hochwertiges Ergebnis!
  3. Die Bauphase ist eine oft stressige und aufreibende Zeit. Wer diese angenehm gestalten möchte, ist mit dem Planungsingenieur an der richtigen Adresse. Durch seine Oberhand geben Sie ein Stück Verantwortung ab. Bestenfalls auch in langjährig berufserfahrene Hände. So sind Sie sich einem optimalen Ablauf und Ergebnis sicher!

Nicht zu vernachlässigen ist auch der Druck, dem Sie mit einem Planungsingenieur an Ihrer Seite entgehen. Er übernimmt die Verantwortung für Ihren Bau! Enttäuscht werden Sie dabei sicher nicht!

10. Planungsingenieur oder Architekt – Wo liegt der Unterschied?

Seit jeher gibt es Experten, die Gebäude funktionstüchtig und stabil zu bauen wissen. So ist der Planungsingenieur bereits seit Jahrtausenden in der einen oder anderen Form Teil des Berufskatalogs. Genauso steht es um den Architekten. Er kommt ebenfalls dem Wunsch nach dem Eigenheim nach. Kein Wunder also, dass sich die Tätigkeiten der beiden Berufe oft überschneiden. Wo aber liegen die Unterschiede? Das erfahren Sie hier.

Der Planungsingenieur wie der Architekt sind wertvolle Fachleute auf Ihrem Gebiet. Dennoch gibt es fundamentale Unterschiede. Diese stellen sich nicht nur im Berufsleben, sondern bereits in der Ausbildung heraus.

Der Architekt – Kreativ und selbstständig

Der Schwerpunkt des Architekten liegt schon im Studium in der Kunst. Für seine Arbeit stehen Ästhetik und Wohnlichkeit an oberster Stelle. Den Architekten als Künstler zu bezeichnen obliegt Ihnen selbst. Schönheit liegt ja bekanntlich im Auge des Betrachters.

  • Im Gegensatz zum Planungsingenieur arbeitet der Architekt oft selbstständig. Damit das eigene Büro erfolgreich ist, gehört Geschäftssinn zu den wichtigen Voraussetzungen. So entwirft und plant der Architekt nicht nur Gebäude. Er vermarktet sich auch selbst.

Architekten gibt es in verschiedenen Branchen. Zu finden sind Sie ebenfalls im Hochbau, als Stadtplaner, Innenarchitekten und Landschaftsarchitekten.

Der Planungsingenieur – Techniker und Planungstalent

Schon in der Ausbildung ist der Beruf des Planungsingenieurs deutlich mehr von Technik geprägt. Im Gegensatz zum Architekten stehen hier Funktionalität und Stabilität im Vordergrund. Der kreative Anspruch fährt zurück.

  • Der Planungsingenieur prüft, inwiefern die Entwürfe des Architekten umsetzbar sind. Dabei zieht er unter anderem Eigenschaften verschiedener Baustoffe mit ein und betrachtet die Wirtschaftlichkeit. An diesem Beispiel sehen Sie bereits den größten Unterschied: Der Architekt plant und entwirft. Der Planungsingenieur bewertet und setzt um.
  • Der Planungsingenieur ist meistens auf Großbaustellen zu finden. Er wird herangezogen für größere  Gebäude, Brücken oder den Tiefbau. Aber auch für den klassischen Hausbau wird er eingesetzt. Vor allem dann, wenn der Schwerpunkt der Planung mehr auf technischen Aspekten liegt.

Für Sie als Bauherr ist die Entscheidung leicht gemacht. Sie werden sich bewusst, welcher Aspekt Ihnen der wichtigere ist: Technik oder Kunst. Je nachdem entscheiden Sie sich für den technisch begabten Planungsingenieur. Oder den ästhetisch geschulten Architekten.

11. Das sind die Branchen des Planungsingenieurs

Das vielfältige Wissen des Planungsingenieurs ist stets hoch angefragt. Nicht nur beim Bau des Einfamilienhauses, sondern auch auf Großbaustellen. Doch nicht einmal dieser Einsatzbereich begrenzt die Tätigkeit des Planungsingenieurs. Wie vielseitig er wirklich arbeitet, erfahren Sie hier.

Der klassische Beruf des Bauleiters, der mit Aktentasche und Helm auf der Baustelle steht, ist bei weitem nicht die einzige Jobaussicht des Planungsingenieurs. Bachelor-Absolventen des Bauingenieurwesens spezialisieren sich im Master oft auf ein bestimmtes Kompetenzfeld. So vertiefen Sie ihr Wissen zielsicher.

Durch diese Kombination entstehen Experten für vielerlei Fachrichtungen. So gibt es etliche Berufsbilder und Einsatzbereiche für ausgebildete Planungsingenieure:

Tipp-zum-Bau informiert Sie über die vielseitigen Aufgaben eines Bauingenieurs.

Der Bauingenieur – Ihr Fachmann bei der Planung!

  • Sie arbeiten etwa im Hoch- und Tiefbau. Aber auch im Öffentlichen Dienst und im Auftrag der Stadtwerke sind Sie zu finden. In diesem Zuge sind Sie auch oft bei Verkehrsbetrieben angestellt. Die Deutsche Bahn ist ein wichtiger Arbeitgeber für Planungsingenieure. So prägen Sie also die Städte der Zukunft.
  • Auch der Bergbau gehört zu Ihrem potenziellen Einsatzbereich.
  • Planungsingenieure werden auch oft Teil von großen Ingenieurbüros.
  • Sie arbeiten auch bei Firmen für Fertigteile oder Baustoffe. So wirkt der Planungsingenieur dort auch als Qualitätsprüfer.
  • Eher an den Schreibtisch gebunden sind Sie wohl bei Immobilienentwicklungs- und Verwaltungsgesellschaften, genauso wie bei Bausoftware-Unternehmen.
  • Zuletzt zählt die Arbeit für den Umweltschutz und in Forschungseinrichtungen zu einer Möglichkeit für Planungsingenieure.

Sie sehen also: Planungsingenieure sind keinesfalls an eine feste Berufslaufbahn gebunden. So vielfältig die Wünsche und Bedürfnisse unsererseits sind. So vielfältig sind die Tätigkeitsbereiche des Planungsingenieurs. Auch in Zukunft wird dieser Ingenieur uns also öfter begegnen!

Erfahren Sie mehr zu den Fachmännern am Bau! Lesen Sie unsere Artikel über Baugutachter, Fachplaner Brandschutz und Energieberater.

12. Die Karrierechancen des Planungsingenieurs

Planungsingenieur:

  • Ein Beruf mit Zukunft.
  • Sind vielfältig einsetzbar.
  • Arbeiten oft freiberuflich.

Dass Planungsingenieure eine geschätzte Berufsgruppe sind, steht außer Frage. Ihr Wissen und ihr Einsatzbereich sind Teil unseres alltäglichen Lebens. Vom Hausbau bis hin zum Umweltschutz sind sie vielfältig einsetzbar. Doch welche Karrierechancen haben die Planungsingenieure dabei?

Ausbildung zum Planungsingenieur

Als Planungsingenieur erwartet Sie eine aussichtsreiche Zukunft.

Grundsätzlich haben Studien-Absolventen des Bauingenieurwesens gute Aussichten auf eine Anstellung. Rund 3.000 Studenten schließen jährlich das Studium ab. Auf Sie warten circa 4.500 freie Stellen. Die Nachfrage nach Planungsingenieuren ist also bei weitem noch nicht gedeckt!

Der Bedarf an Bauingenieuren ist allerdings von einer Sache abhängig: der Baukonjunktur. Generell lässt sich diese als gut beschreiben. Das bedeutet für die Studenten zukünftige Jobsicherheit. Das rührt daher, dass neue Entwicklungen im Baugewerbe mehr Arbeitsplätze schaffen. Mit neuen Methoden, Wünschen und Bedürfnissen braucht man neue Fachkräfte.

  • Wer Selbstständigkeit anstrebt ist in diesem Beruf richtig. Mehr Planungsingenieure machen sich selbstständig als Ingenieure aus anderen Bereichen. Doch bevor das freiberufliche Arbeiten beginnt ein wertvoller Tipp: Berufserfahrung sammelt man am besten als Angestellter in einem Unternehmen. Vor allem in den ersten Jahren. Danach treten Sie die Selbstständigkeit selbstbewusst und erfahren an.
  • Auch die Chancen  im Ausland Arbeit zu finden stehen gut. Generell sind in Deutschland ausgebildete Planungsingenieure international sehr angesehen. Vor allem Geotechnik-Experten haben es leicht, einen Job außerhalb von Deutschland zu finden.

Wer mit viel Ehrgeiz an die Arbeit geht, der steigt auch die Karriereleiter empor. So steigen Planungsingenieure zum Team- oder Projektleiter bis hin zum Bauleiter auf. Sogar Positionen in der Geschäftsführung oder dem Vorstand sind möglich. Hier sind viel Fleiß und Erfahrung gefragt!

13. Der Planungsingenieur in der Geotechnik

Jedes Jahr gibt es mehr freie Stellen für Planungsingenieure als Absolventen des  Studiums. Die Nachfrage nach ausgebildeten Fachkräften ist also hoch. Kein Wunder, der Bauingenieur ist ja auch vielfältig einsetzbar. Nicht nur beim Bau des Einfamilienhauses, sondern auch auf Großbaustellen. Unter anderem agiert er dort als Geotechniker.

Tipp-zum-Bau klärt Sie darüber, wie der Bauingenieur seine Fähigkeiten in der Geotechnik einbringt.

Der Planungsingenieur ist auch in der Geotechnik tätig.

Geotechnik beschreibt eine moderne Ingenieursdisziplin. In dieser arbeitet der Planungsingenieur an der Schnittstelle von Geowissenschaft und dem Bauwesen. Der Geotechniker wird also dort tätig, wo in oder unter der Erde gebaut wird. Er untersucht und beurteilt die natürlichen Gegebenheiten auf dem Baugrund. Sprich: Wie ist die Erde dort beschaffen? Und noch viel wichtiger: Wie beeinflusst diese Beschaffenheit mein Bauvorhaben?

Kommt Ihnen dieser Begriff bekannt vor? Vielleicht aus unserem Artikel über Baugrundgutachten unter Kellerabdichtung.

Planungsingenieure in der Geotechnik befassen sich also mit den Wechselwirkungen von Bauwerk und Baugrund. Sie schließen die natürlichen Gegebenheiten in Ihre Rechnungen mit ein. So entwickeln sie Lösungen für Fundamente und garantieren deren sichere Tragfähigkeit.

  • Besonders spannend ist die Arbeit mit dem Baugrund selbst. Hier beschäftigen sich Planungsingenieure in der Geotechnik mit der Einsturzgefahr von Hängen, Uferbefestigungen und Dämmen. So sorgen sie für allgemeine Sicherheit!
  • Nach dem gleichen Prinzip überwachen die Geotechniker Sprengungen und Belastungen durch den Verkehr. Sie messen und beurteilen diese, um einen sicheren Bauprozess zu garantieren.

Ein Bereich, in dem der Geotechniker ebenfalls sehr gefragt ist, ist die  Kellerabdichtung! Lesen Sie den Artikel unter dem Themenbereich Keller.

So vielfältig wie der Arbeitstag eines Geotechnikers ist. So vielseitig ist er auch angestellt. Sie finden Planungsingenieure der Geotechnik in Behörden, Bauunternehmen und Ingenieurbüros. Aber auch im Bergbau und bei der Erschließung von Ölquellen sind sie in vorderster Front mit dabei.

14. Der Planungsingenieur im Verkehrswesen

Durch die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Planungsingenieurs, ist dieser ein wesentlicher Mitgestalter unserer Umgebung. Ob Einfamilienhäuser, große Gebäude oder Straßen. Der Planungsingenieur ist mit von der Partie. Hier erfahren Sie mehr über seine Tätigkeit im Verkehrswesen.

In diesem Feld haben Planungsingenieure eine große Reichweite. Sie gestalten aktiv die Städte der Zukunft. So arbeiten Sie bei den Stadtwerken und im öffentlichen Dienst. Dort agieren Sie als Stadt- und Regionalplaner. Aber auch bei Verkehrsbetrieben und großen Bauunternehmen ist ihr Wissen gefragt.

Über die Aufgaben eines Planungsingenieurs im Verkehrswesen informiert Sie Tipp-zum-Bau.

Der Planungsingenieur im Verkehrsbau.

Das Thema Infrastruktur ist ein weitreichendes. So beschäftigen sich Ingenieure des Verkehrswesens mit Straßen, Radwegen, Schienennetzen oder Landebahnen.  Dabei begleiten sie deren Bau.

  • Wichtig ist ihnen nicht nur ein wirtschaftlich rentables Ergebnis. Aspekte wie Sicherheit und Bequemlichkeit stehen mit an oberster Stelle!

Ebenso ist es bei der Stadt- und Raumplanung. Hier gestaltet der Planungsingenieur aktiv das Stadtbild. Er bewertet und beeinflusst die bauliche Entwicklung von Städten und Kommunen. Das natürlich, ohne dass ökologische, soziale und wirtschaftliche Faktoren vernachlässigt werden. Die Planung von Grünanlagen ist dabei ein wichtiger Aspekt.

Auch der Umweltschutz wird hier nicht vernachlässigt. Das Thema Verkehr ist schon seit Jahren ein klimatechnisch umstrittenes. So zielt der Planungsingenieur im Verkehrswesen auf emissionsarme Lösungen ab.

15. Der Planungsingenieur im Wasserbau

Planungsingenieure in der Geotechnik befassen sich intensiv mit dem Untergrund des Baugrundes. Sprich: Sie untersuchen die Erde und berechnen anhand deren Eigenschaften das ideale Fundament. Beeindruckend ist, dass Planungsingenieure auch beim Wasserbau mit diesen Parametern rechnen und umgehen. So garantieren Sie maximale Effizienz und Sicherheit!

  • Wasser ist wohl die wichtigste Ressource unserer Erde. Mit eben dieser befasst sich der Planungsingenieur im Wasserbau. Die Fachrichtungen Wasserwirtschaft, aber auch Abwasser- und Abfallwirtschaft drehen sich hauptsächlich um die Ressource Wasser. Der Planungsingenieur leistet hier also einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt der Umwelt!

Seine Arbeitsbereiche sind dabei vielfältig. Einerseits gehören die Gewinnung, Aufbereitung und Verteilung von Trinkwasser zu seinen Baustellen. Andererseits plant er Brunnen, Deiche und Staudämme. Dass diese zu Megaprojekten anwachsen und eine ganze Umgebung neugestalten, sieht man anhand mehrerer Beispiele. Sein Einfluss auf die Umwelt und die Bewohner der Umgebung ist also sehr groß!

Ebenso plant der Planungsingenieur im Wasserbau Abwasserreinigungssysteme sowie Müllentsorgungsanlagen. Das ist ebenfalls ein wichtiges Einsatzgebiet. Denn Müll ist seit Jahren ein wachsendes Problem. Diesem stellt sich der Planungsingenieur zielsicher!

16. Planungsingenieure im konstruktiven Ingenieurbau

Die Rechnungen eines Planungsingenieurs zielen stets auf maximale Stabilität und Sicherheit ab. Ob beim Bau des Einfamilienhauses oder des Tunnels. Beständigkeit ist das gewünschte Ergebnis seiner Planung. So auch beim konstruktiven Ingenieurbau.

Der Konstruktive Ingenieurbau basiert vor allem auf der Festigkeitslehre und Statik. Hier beschäftigt sich der Planungsingenieur mit der Konstruktion von Tragwerken. Diese haben ganz unterschiedliche Verwendungszwecke. Zum einen dienen sie als Fundamente für Häuser, Hallen oder Kirchen. Zum anderen stabilisieren sie Brücken, Türme oder Masten. Der Brückenbau zählt dabei als Königsdisziplin des Planungsingenieurs im konstruktiven Bau.

  • Studenten dieser Fachrichtung qualifizieren sich für die technische Umsetzung der Tragwerksplanung. Damit tragen sie eine große Verantwortung. Denn Stabilität, Sicherheit und Statik bauen auf dieser auf.

Sie finden die Planungsingenieure im konstruktiven Ingenieurbau in vielen Formen. So zum Beispiel als Angestellte im gehobenen öffentlichen Dienst. Auch bei der Projektentwicklung sind sie an Ort und Stelle. Nicht selten werden die Planungsingenieure Projektleiter in Ingenieurbüros oder andere Führungskräfte.

  • Doch ebenso gilt hier die Tendenz zur Selbstständigkeit. Schließlich sind 25% aller Planungsingenieure freiberuflich beschäftigt. Das sind mehr als in allen anderen Ingenieursberufen.

17. Der Planungsingenieur im Studium

Das Bauingenieurwesen gilt als die am wenigsten akademische Ingenieursdisziplin. Doch das Studium behauptet etwas Anderes. Hier gehört Theorie primär zum Studienalltag. Natürlich, denn ein gutes Ergebnis baut auf solider Planung auf. Die findet eben im Vorfeld statt. Mehr zum Studium des Planungsingenieurs erfahren Sie hier:

  • Die Grundlagen des Bachelorstudiums bilden Mathematik, Physik, Mechanik und Informatik. All diese Bereiche fließen später ein in die Berechnungen und Planungen des Planungsingenieurs. So garantiert er Ihnen ein solides Bauwerk, das stabil und langlebig ist.
  • Grundlagen aus dem technischen Ingenieurbau, der technischen Mechanik, Baukonstruktion sowie Bauinformatik werden ebenfalls vermittelt. Der Planungsingenieur ist sich also einer vielseitigen Ausbildung sicher. Genauso sind Sie sich seiner Fachkunde versichert. Der Bachelorabschluss ist gleich einer fundierten Ausbildung, der sie zuverlässig vertrauen können.

Doch genauso gehören Recht und Betriebswirtschaftslehre zu seinem Einzugsgebiet. Schließlich setzt sich der Planungsingenieur auch mit dem örtlichen Baurecht auseinander. Sowie er die Wirtschaftlichkeit des Gebäudes bewertet.

  • Ebenso steht Baustoffkunde auf dem Stundenplan. Hier werden die Eigenschaften verschiedener Baustoffe analysiert und bewertet. Dazu gehören natürliche Stoffe wie Holz, Gestein oder Ton. Künstliche Baustoffe werden ebenso behandelt. Hierzu zählen Beton, Stahl, Glas oder Aluminium.

Praxisnähe erhalten die Studenten durch Praxisseminare. So garantiert das Studium keine bloße Theorie. Die angehenden Planungsingenieure werden bald mit ihrem Fachgebiet vertraut gemacht!

Ob in Form von Projekten oder Exkursionen in Betriebe. Der Einblick in die Praxis ist gewiss. Auch sind Praxissemester zwischen dem 5. Und 6. Semester zu absolvieren.

Ist der Bachelor bestanden, spezialisieren sich viele Planungsingenieure weiter in ihrem Masterstudium. So entstehen Fachmänner in vielen Bereichen. Dazu zählen der konstruktive Ingenieurbau, Wasserbau, der Baubetrieb, das Verkehrswesen und die Geotechnik.

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