Parkettpflege

Die richtige Parkettpflege – so bleibt Ihr Holzboden strahlend schön

Oberflächen-Behandlungen schützen Ihren Holzboden und helfen, die wunderschöne und natürliche Optik zu bewahren. Hier erfahren Sie, was Sie dabei für Möglichkeiten dabei haben. So finden Sie auf jeden Fall die passende Parkettpflege für Ihren Holzboden.

1. Parkettpflege – brauche ich das?

Tipp zum Bau zeigt Ihnen die richtige Parkettpflege für Ihren Holzboden.

Die richtige Parkettpflege ist wichtig für Ihren Holzboden.

In den eigenen vier Wänden ist der Parkettboden unglaublich beliebt. Dies ist mit nur einem Blick auf das natürliche Material nicht verwunderlich. Der Holzboden verleiht mit seiner individuellen Maserung und Farbgebung jedem Raum das gewisse Etwas. Die warme Optik und der damit verbundene Charme sorgen für ein behagliches Wohnambiente.

Doch die vielfältigen Holzböden haben einen entscheidenden Nachteil. Holz als natürlicher und offenporiger Werkstoff ist besonders empfindlich gegenüber Schmutz und Feuchtigkeit. Hier erfahren Sie, wie Sie mit unterschiedlicher Parkettpflege:

  • Die wunderschöne Optik Ihres Holzbodens bewahren.
  • Den Parkettboden vor Kratzern, Flecken und Wasserschäden schützen.

Grundsätzlich haben Sie die Möglichkeit, Ihren Holzboden zu imprägnieren oder zu versiegeln:

  • Bei einer Imprägnierung behandeln Sie das Holz mit Öl und ergänzend mit einem Wachs. Das Öl oder Wachs zieht dabei ins Holz ein, bildet aber keine Schutzschicht. Mit dieser Methode bleiben die Poren des Holzbodens offen. So behält das Holz seine warme und natürliche Oberfläche. Die Imprägnierung bietet allerdings nur begrenzt Schutz gegen mechanische Einflüsse. Der Bodenbelag bleibt trotzdem anfällig für Kratzer.
  • Bei einer Versiegelung tragen Sie eine Schutzschicht auf Ihren Parkett auf. Diese besteht in der Regel aus einem Hartöl, einem Hartwachsöl oder einem Parkettlack. Damit tragen Sie zum langanhaltenden Schutz Ihres Holzbodens vor äußeren Einflüssen bei. Sie verschließen aber auch die Holzporen.

Für welche Methode der Parkettpflege Sie sich entscheiden, hängt von Ihren persönlichen Ansprüchen ab. Grundsätzlich schützen beide Varianten Ihren Boden vor Schmutz und Schäden. Dennoch gibt es einige Unterschiede. Überlegen Sie, in welchem Raum der Parkett verlegt ist. Und wie stark Sie diesen beanspruchen. Auch unterscheidet sich die Parkettpflege in ihrer Optik und Ihrem Aufwand.

2. Eine Parkettpflege mit Öl – das Stück Natur im Eigenheim

Geölte Holzböden liegen voll im Trend. Sie fühlen sich angenehm warm an. So sorgen sie auch ohne Schuhe für ein angenehmes Raumgefühl. Durch ihre seidig-matt schimmernde Oberfläche wirken sie besonders natürlich. Dabei hebt das Öl die Maserung und den Farbton des Holzes noch deutlicher hervor. Es ist perfekt für die Parkettpflege.

Besonders helle Hölzer, wie beispielsweise Ahorn, Birke oder Buche, verändern ihre Farbgebung sehr stark. Um einen Eindruck zu gewinnen, testen Sie das Öl zuvor an einem Probestück. So vermeiden Sie böse Überraschungen während der Parkettpflege.

Öle ziehen tief in das Holz ein und schützen es von innen. Dabei verschließen sie aber nicht die Poren. Dies ist ein Gewinn für Ihr Raumklima. Denn durch die offenen Poren nimmt das Holz die Feuchtigkeit aus der Raumluft auf. Genau diese Feuchtigkeit gibt es später wieder in den Raum ab. So sorgt das Holz für ein angenehmes und konstantes Raumklima. Ganz nebenbei lässt es unangenehme Gerüche verschwinden. Es ist ein wahrer Allrounder in der Parkettpflege. Zusammengefasst bedeutet das für Sie:

  • Durch das Öl verfestigen Sie die Oberfläche Ihres Holzbodens und machen ihn widerstands-fähiger.
  • Die Imprägnierung verhindert außerdem, dass Flüssigkeiten in den Bodenbelag sickern und ihn aufquellen lassen. Allerdings bedeutet das nicht, dass Ihr geölter Holzboden wasserfest ist. Insbesondere stehendes Wasser dringt leicht in den Boden ein und verursacht unschöne Wasserschäden.
  • Außerdem nehmen geölte Böden durch ihre offenen Poren leicht Schmutz auf. Daher sind Sie besonders pflegeintensiv.
  • Der Glanz ist vergänglich, denn stark beanspruchte Flächen wirken schnell stumpf. Für die schimmernde Optik Ihres geölten Holzbodens ist also einiges zu tun. Ölen und polieren Sie die Oberfläche mindestens zwei- bis drei-mal im Jahr.
  • Der große Vorteil von geöltem Parkett: Einzelne Macken in der Oberfläche sind leicht auszubessern. Kleine Kratzer schleifen Sie einfach mit einem feinen Sandpapier aus. Einmal nachgeölt und der Kratzer ist verschwunden.

Welches Öl ist das richtige für die Parkettpflege Ihres Holzbodens? Die Antwort auf diese Frage hängt immer davon ab, welches Holz Sie verwenden. Im Zweifel wenden Sie sich an eine*n Parkettleger*in. Diese*r kennt sich bestens mit der Parkettpflege aus. Die Qualitäten des Öls zeigen sich in:

  • einer langanhaltenden Wirkung.
  • einem wirksamen Schutz vor Flecken und Wasser.
  • sowie durch eine vereinfachte Handhabung.

Parkettpflege mit Hartöl

Hartöle finden ihren Einsatz bevorzugt in der Parkettpflege Ihres Eigenheims. Sie bestehen meist aus einem Gemisch mehrerer unterschiedlicher Öle. Nach dem Aushärten zeichnen sich die Öle durch ihre besondere Beständigkeit aus. Sie ziehen vollständig ein und erhalten so die offenporige Struktur des Holzes.

3. Parkettpflege mit Wachs – so machen Sie Ihren Holzboden weicher

Die Parkettpflege mit Wachs ähnelt optisch der Behandlung mit Ölen. Viele schwören aber auf die, im Vergleich zum Öl, ungemein weichere Haptik. Gewachste Holzböden gelten außerdem als widerstands-fähiger.

Bei der Wahl des Wachses wählen Sie grundsätzlich zwischen natürlichen, halbsynthetischen und synthetischen Produkten. Diese Produkte zur Parkettpflege sind wiederum in harter, pastöser oder flüssiger Ausführung erwerblich.

Wachs verwenden Sie häufig in Kombination mit Ölen. Warten Sie, bis das Öl vollständig getrocknet ist. Dann tragen Sie das pastöses Wachs auf den Holzboden auf. Das geht am besten mit dem Glattspachtel. Anschließend polieren Sie das Wachs ein. Das Wachs bildet dadurch eine Schutzschicht, die die Poren des Holzes versiegelt. Ihr Vorteil: Durch diese Schutzschicht ist der Bodenbelag spürbar leichter zu pflegen.

Parkettpflege – mit Hartwachs ölen

Dieses Verfahren der Parkettpflege ist bereits deutlich näher an der Versiegelung. Das Hartwachs bildet eine dünne Schutzschicht auf Ihrem Holzboden. Die verschlossenen Poren regulieren zwar nun nicht mehr die Raumluft. Allerdings wirken die versiegelten Poren auch nicht mehr als Schmutzfänger. Schöner Nebeneffekt: Das Hartwachs verleiht dem Holz einen besonders natürlichen Farbton.

4. Auf Hochglanz gebracht – die Parkettpflege mit Lack

Tipp zum Bau zeigt Ihnen Parkettpflege mit Lack.

Die perfekte Parkettpflege mit dem richtigen Lack.

Eine Lackierung füllt die Holzporen Ihres Parketts. So erzeugen Sie eine robuste und widerstands-fähige Schutzschicht gegen Kratzer. Außerdem verhindert der Lack, dass Wasser oder Schmutz in die Poren gelangen. Es gilt: Je dicker die Schutzschicht, desto länger bleibt Ihr Holzboden makellos.

Durch die Versiegelung ist der Holzboden dauerhaft strapazier-fähiger als geölte oder gewachste Holzoberflächen. Der permanente Oberflächenschutz bedeutet für Sie außerdem weniger Pflege. Einmal lackiert hält die Schutzwirkung bis zu 15 Jahre an.

Die vollständige Versiegelung bringt allerdings einige Nachteile mit sich:

  • Durch die Versiegelung der Poren reguliert das Holz die Raumfeuchte nicht mehr.
  • Kleine Kratzer im Holzboden lassen sich nicht einzeln ausbessern. Im Zweifel ersetzen Sie die Lackschicht vollständig. Ein Aufwand, der gerade bei großen Wohnflächen enorm ist.
  • Achtung Rutschgefahr: Versiegelte Holzböden haben eine glatte, kunststoffartige Oberfläche. Das erhöht die Rutschgefahr – vor allem für Sockenträger.

Welcher Lack eignet sich für Ihren Holzboden?

Sie suchen den richtigen Lack für die Parkettpflege? In den Regalen im Baumarkt erstreckt sich eine unüberschaubare Vielfalt unterschiedlicher Lacke? Tipp zum Bau bringt Ihnen Klarheit. Grundsätzlich haben Sie die Wahl zwischen einkomponentigen-, zweikomponentigen- und dreikomponentigen Parkettlacken.

Parkettlack aus einer Komponente – das Standardmodell

Ein gewöhnlicher Parkettlack zur Parkettpflege besteht aus nur einer Komponente, aus Acrylat. Dieser Lack ist zwar vergleichsweise günstig, dafür aber auch nicht besonders langlebig. Einkomponentiges Acrylat verfügt über folgende Eigenschaften

  • Der Lack beginnt oft bereits nach wenigen Jahren abzublättern oder Risse zu bilden.
  • Besonders betroffen sind Stellen mit viel Sonneneinstrahlung oder Wasserschäden.

Doppelt stark: 2-Komponenten-Lacke

Einem Parkettlack aus zwei Komponenten ist vor der Verarbeitung ein zweiter, aushärtender Inhaltsstoff beigemischt. Diese sogenannte Härtekomponente reagiert mit dem Lack. Gemeinsam bilden die beiden Komponenten eine wesentlich robustere Schutzschicht. Ihr Vorteil:

  • Die Versiegelung hält nicht nur länger.
  • Sie härtet auch schneller aus. Die perfekte Lösung für wenig Zeit.

Aller guten Dinge sind drei: 3-komponentige Parkettlacke

Die dritte Komponente in der Parkettpflege bietet Ihrem Holzboden einen zusätzlichen UV-Schutz. Das integrierte Lichtschutzmittel wirkt wie Ihre Sonnencreme. Polymere im Lack streuen, reflektieren oder absorbieren die schädliche UV-Strahlung:

  • Gerade in hellen, lichtdurchfluteten Räumen verhindern 3K-Parkettlacke, dass Ihr Holzboden vergilbt oder nachdunkelt.
  • Je heller der Holztyp, desto wichtiger ist der UV-Schutz. Besonders bei Parkettböden aus Esche, Ahorn, Fichte, Eiche oder Buche empfiehlt sich ein 3K-Lack.

Ein Tipp: Achten Sie bei der Wahl auf die chemische Zusammensetzung des Lacks. Lacke auf Wasserbasis beinhalten in der Regel wenig Lösemittel. Sie sind damit gesundheitlich und ökologisch unbedenklich. 

Was fürs Auge

  • Bei der Wahl des Lackes haben Sie in Sachen Gestaltung alle Möglichkeiten. Bei Klarlacken haben Sie die Auswahl zwischen glänzenden, seidig-matten und matten Produkten.
  • Bringen Sie etwas Farbe in Ihr Heim. Mit farbigen Lacken setzen Sie individuelle Farbakzente ganz nach Ihren Vorstellungen. Lassen Sie sich beraten, in Sachen Gestaltung sind Ihnen keine Grenzen gesetzt.

5. Die Lasur – das Beste aus zwei Welten der Parkettpflege

Tipp zum Bau zeigt Ihnen die Parkettpflege mit einer Lasur.

Nutzen Sie eine Dünn- oder Dickschichtlasur zur Parkettpflege.

Die Parkettpflege mit einer Lasur stellt den Mittelweg zwischen dem Lackieren und Ölen dar. Doch was ist der wesentliche Unterschied zwischen Lacken und Lasuren? Eine Lasur dringt tiefer in die Struktur des Holzes ein. Das liegt daran, dass Lasuren deutlich weniger Feststoffe enthalten. Dadurch schaffen sie eine transparente Oberfläche. So setzen Sie die natürliche Maserung von Ihren Holzboden wunderbar in Szene.

Die zur Parkettpflege angebotenen Lasuren besitzen unterschiedliche Eigenschaften. Grundlegend ist dabei zwischen der Dünnschicht- und Dickschichtlasur zu unterscheiden. Bei Tipp zum Bau erfahren Sie, was die jeweiligen Lasuren ausmacht. 

Die Dünnschicht-Lasur

Der Parkettboden saugt die Dünnschicht-Lasuren auf. Sie dringen tief in die Holzstruktur ein. Somit schützen sie den Holzboden, wie Öle, auch von innen. Die Lasur bildet zwar keine durchgehende Versiegelung der Oberfläche. Sie schützt trotzdem wirksam vor Wasser und Schmutz. Dabei erhalten Sie außerdem die natürliche Atmungsfunktion des Holzes. Anders verhält es sich bei Dickschichtlasuren.

Die Dickschicht-Lasur

Im Vergleich zur Dünnschichtlasur haben Dickschichtlasuren einen deutlich höheren Feststoffanteil. Daher bildet sich, wie bei Lacken, ein relativ dicker Schutzfilm auf der Holzoberfläche. Dieser schützt Ihren Holzboden effektiv vor Wasser und Schmutz. Allerdings verschließt die Lasur die Holzporen.

Gerade mit Blick auf die Dickschicht-Lasur zeigt sich eines. Der Übergang zwischen Lacken und Lasuren ist fließend. Beide Methoden der Oberflächen-Versiegelung ähneln sich nicht nur in ihren Eigenschaften. Auch die chemische Zusammensetzung überschneidet sich weitgehend.

Für Ihren Holzboden gilt daher: Lack und Lasur bieten gleichermaßen einen wirksamen Bodenschutz. Die bestehenden Unterschiede betreffen eher die Ästhetik. Lasuren versprechen ein besonders natürliches Flair. Vor allem Dünnschichtlasuren setzen Ihr Parkett mit seiner individuellen Maserung wunderschön in Szene. Überlegen Sie sich vorher, auf welche Dinge Sie Wert legen.

6. Die optimale Parkettpflege – Öl oder Lack

Egal für welche Art der Imprägnierung Sie sich entscheiden. Eine mit Öl, Wachs oder die Versiegelung mit Lack. Jede Art der Parkettpflege hat ihre Vorzüge. Der Direktvergleich zeigt Ihnen, welche Alternative zu Ihnen passt. Zudem gelangen Sie hier gleich zu einem Produkttest, den Tipp zum Bau durchgeführt hat.

Öl oder Lack – welche Alternative bietet den besten Schutz für Ihren Holzboden?

Um diese Frage zu beantworten, beachten Sie Folgendes:

  • Eine Parkettpflege mit Lack ist versiegelt. Der Lack legt sich wie eine Schutzschicht auf die Oberfläche.
  • Ein geölter Holzboden ist lediglich imprägniert. Das Öl zieht in das Holz ein und schützt es von innen. Die Oberfläche bleibt anfällig für äußere Einflüsse.

Ein lackierter Holzboden ist also besser gegen Feuchtigkeit, Schmutz und Kratzer geschützt. Imprägnierten Böden fehlt diese Schutzschicht. Durch die offenen Poren gelangt Wasser und Schmutz leicht in das Holz. Unschöne Flecken und Wasserschäden sind die Folge.

Die Vorzüge von geölten Holzböden

Sie haben einen Kratzer in Ihrem Holzboden entdeckt? Beheben Sie diesen im besten Fall schnellstmöglich. Je nach Art der Parkettpflege gehen Sie nun unterschiedlich vor: 

  • Bei lackierten Böden ist dieser Schritt sehr aufwendig. Eine einfache Ausbesserung der Stelle ist nicht möglich. 
  • Bei größeren Schäden bleibt oft nur die Möglichkeit, den Boden komplett zu schleifen. Versiegeln Sie ihn anschließend neu. Gerade in großen Räumen arrangieren Sie sich so lieber mit dem ein oder anderen Makel im Boden.
  • Anders sieht es bei geölten Böden aus. Ein Kratzer ist hier kein Problem. Mit feinem Schleifpapier und ein wenig Öl lassen Sie diesen kinderleicht und schnell verschwinden

Optik und Haptik – wer hat die Nase vorn?

Ein geöltes Parkett besticht durch seinen natürlichen Charme. Durch diese Art der Parkettpflege kommt die warme Holzoptik hier besonders schön zur Geltung. Sie lässt Ihren Raum lebendig wirken. Auch im direkten Kontakt mit der Haut verströmt ein geöltes Parkett eine wohlige Wärme. Durch die offenen Poren wirkt sich das Holz außerdem positiv auf das Raumklima aus. Ein positives und gesundes Wohlfühl-Ambiente ist Ihnen sicher. In diesem großartigen Gesamtbild steckt allerdings viel Arbeit. Ohne regelmäßige Parkettpflege ist die hübsche Oberfläche nicht von langer Dauer.

Der große Nachteil lackierter Holzböden: Die natürliche Optik des Holzes geht verloren. Die raue, warme Oberfläche fühlt sich nach der Lackierung eher kühl und kunststoffartig an. Allerdings eröffnet Ihnen das ganz neue Gestaltungs-Spielräume. Verwandeln Sie die Schwäche in eine Stärke. Dies gelingt Ihnen ganz einfach mit der richtigen Parkettpflege:

  • Bringen Sie Ihre Wohnung auf Hochglanz. Klare Lacke gibt es mit einer matten, halb-matten oder glänzenden Optik.
  • Mit farbigen Lacken setzen Sie individuelle Farbakzente. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf – alles ist erlaubt.
  • Dank der Schutzschicht bleibt Ihr lackierter Holzboden auch ohne viel Aufwand strahlend schön.

Schreckt Sie die intensive Parkettpflege ab? Geht es Ihnen hauptsächlich um eine wunderschöne Holzoptik? Es gibt auch Linoleumböden, die überaus echt wirken. Lesen Sie darüber mehr unter Linoleumboden.

Die Parkettpflege

Im täglichen Leben unterscheidet sich die Parkettpflege von lackierten oder geölten Holzböden nicht. Die Parkettpflege besteht im Wesentlichen aus regelmäßigem Kehren oder Saugen. Auf lange Sicht zeigen sich allerdings deutliche Unterschiede bei der Parkettpflege.

  • Geölte Holzböden benötigen zwei- bis drei-mal im Jahr eine Grundreinigung. Nach der Reinigung ölen Sie den Boden nach. Je nach verwendetem Öl dauert die Trockenzeit bis zu sechs Stunden. Betreten Sie den Raum in dieser Zeit nicht.
  • Lackierte Böden sind deutlich pflegeleichter. Ist die Schutzschicht unbeschädigt, ist der Lack nahezu unbegrenzt haltbar. Eine Erneuerung ist oft erst nach über 10 Jahren empfohlen. Bis dahin genügt die alltägliche Parkettpflege.

Die Umwelt

Tipp zum Bau zeigt Ihnen eine umweltfreundliche Parkettpflege.

Achten Sie auf einen geringen Anteil an Lösemitteln in der Parkettpflege. So schützen Sie Ihre Gesundheit und die Umwelt.

Stellen Sie sich die Frage, ob Sie Holzboden eher lackieren oder ölen? Für einige ist die Parkettpflege auch eine Frage der Umwelt. Allerdings fällt die Antwort hier nicht eindeutig aus. Denn welche Option umweltfreundlicher ist, hängt immer von der spezifischen chemischen Zusammensetzung ab. Diese variiert innerhalb der Lager erheblich:

  • Umweltfreundliche Öle erkennen Sie an der Bezeichnung „GISCODE Ö10“. Diese gibt an, dass das Produkt aus Naturrohstoffen besteht und keine Lösemittel enthält. Je höher der GISCODE-Wert liegt, desto mehr Lösemittel enthält Ihr Produkt.
  • Durch die rasante technologische Entwicklung sind moderne Parkettlacke heute deutlich umweltschonender. Wasserbasierte Parkettlacke enthalten maximal 15 Prozent Lösemittel.

Lösemittel belasten nicht nur die Umwelt, sie haben auch negative Auswirkungen auf Ihre Gesundheit. Achten Sie deshalb darauf, dass der Anteil an Lösemitteln möglichst gering ist. Damit schützen Sie sich selbst und die Umwelt bei der Parkettpflege. In der folgenden Tabelle finden Sie die Eigenschaften von geölten und lackierten Holzböden zusammengefasst.

 Parkett ölenParkett lackieren
Parkettpflege· Aufwendiger in der Pflege. Nachölen 2-3-mal im Jahr notwendig.
· Lange Trocknungszeit.
· Pflegeleichtigkeit. Die Lackierung hält bis zu 15 Jahre.
Kratzer· Kratzer entstehen schnell.
· Unkompliziertes Ausbessern.
· Schutzschicht verhindert Kratzer.
· Punktuelles Ausbessern nicht möglich.
Optik· Natürliche Optik.
· Glanz nicht steuerbar.
· Glänzende, nicht natürliche Optik.
· Vielfältige Gestaltungs-Möglichkeiten.
Haptik und Raumklima · Natürliche Haptik.
· Gutes Raumklima.
· Kunststoff-ähnliche Haptik.
· Kein positiver Effekt auf das Raumklima.
Umweltfreundlich · Kommt auf die Zusammensetzung an.· Abhängig von der Zusammensetzung.

7. Was kostet die Parkettpflege

Den Holzboden auf Vordermann bringen kostet Geld. Welche Kosten Sie bei der Parkettpflege erwarten, hängt von zwei Faktoren ab. Nämlich davon, ob es sich um eine Grundversiegelung oder eine Nachbehandlung des Holzbodens handelt.

Kosten für die Nachbehandlung von Holzböden

Die Nachbehandlung ist Teil der alltäglichen Parkettpflege. In der Regel nimmt der*die Besitzer*in die Nachbehandlung der Bodenbeläge selbst vor. Daher ist es für Sie nur wichtig, den Materialpreis zu kalkulieren.

  • Bei einer Fläche von 25 Quadratmetern liegen die Kosten für Parkettölezwischen 15 und 25 Euro.
  • Der Preis von Parkettlacken liegt bei gleicher Fläche zwischen 50 und 75 Euro.

Damit liegen die Material-Kosten für Parkettöle deutlich unter den entsprechenden Aufwendungen für Parkettlack. Beachten Sie dabei aber, dass Sie geölte Holzböden zwei- bis drei-mal im Jahr nachölen. Eine neue Lackierung fällt möglicherweise erst nach über 10 Jahren an. Überlegen Sie sich vorher, welche Art der Parkettpflege sich für Sie eignet.

Was kostet die Grundversiegelung?

Bei einer Grundversiegelung schleifen Sie den Holzboden in der Regel zunächst ab. Das gilt übrigens auch für:

  • Parkettböden mit starken Gebrauchsspuren oder Verfärbungen.
  • Die Sanierung lackierter oder gewachster Böden.

Der neue Schliff bedeutet für Sie nicht nur mehr Arbeitsaufwand. Auch finanziell ist er mit hohen Kosten verbunden. Fachbetriebe verlangen für das Abschleifen pro Quadratmeter zwischen 15 und 20 Euro. Lassen Sie den Holzboden anschließend lackierten, liegt der Preis sogar noch höher. Denn nach dem Aushärten ist es notwendig, die erste Lackschicht erneut abzuschleifen.

Generell ist es möglich, Parkettböden selbst zu schleifen. Viele Baumärkte verleihen Schleifmaschinen für etwa 80 bis 100 Euro pro Tag. Allerdings tragen dann Sie das Risiko: Der falsche Schliff führt schnell zu hohen Kosten. Wer zu viel Material abträgt, läuft Gefahr, den Holzboden irreparabel zu beschädigen. Berücksichtigen Sie deshalb folgende Tipps bei der Parkettpflege:

  • Arbeiten Sie nicht mit zu viel Druck. Denn zu viel Druck beansprucht die Schutzschicht zu stark. Nehmen Sie sich lieber etwas mehr Zeit. Das erspart Ihnen weitere Kosten und schont die Nerven.
  • Ein häufiger Irrglaube ist, dass stark beschädigte Bodenabschnitte öfter einen Schliff brauchen. Durch den unregelmäßigen Abtrag entsteht an dieser Stelle eine unschöne Vertiefung.
  • Schleifen Sie nicht auf höchster Leistungsstufe. Läuft die Maschine heiß, führt dies zu Brandspuren auf dem Holz. Solche Beschädigungen lassen sich dann wiederum nicht punktuell ausschleifen. Schalten Sie also lieber einen Gang zurück.

Wenn Sie sich unsicher sind,engagieren Sie für das Abschleifen lieber eine Fachperson. Die Fachbetriebe garantieren Ihnen den perfekten Schliff. Tipp zum Bau führt Ihnen dazu eine Tabelle mit einem Überblick der Kosten auf:

 Geölter Holzboden – Preis pro m2Lackierter Holzboden – Preis pro m2
Abschleifen0,60 – 1,00 Euro2 – 3 Euro
Versiegeln15 – 20 Euro16 – 24 Euro
Material5 – 10 Euro6– 16 Euro

8. Die Parkettpflege im Mietobjekt – die Aufgabe des Mieters?

Sie haben die perfekte Wohnung gefunden? Durch den wunderschönen Holzboden wirkt der Raum warm und freundlich? Natürlich lassen Sie sich ein solches Prachtstück nicht entgehen. Aber: Wissen Sie, wie Sie Ihren Holzboden richtig pflegen?

Viele Mieter gehen davon aus, dass es ausreicht, den Holzboden regelmäßig zu wischen. Dies stimmt allerdings nicht. Sie als Mieter haben eine allgemeine Fürsorgepflicht. Das betrifft auch die Fürsorge für die Parkettpflege. Diese besagt, dass Sie Ihren Holzboden korrekt pflegen und vorsichtig behandeln. Tun Sie das nicht, kommen Sie als Mieter für die Schäden auf.

Das bedeutet für Sie, dass Sie sich selbst über die korrekte Parkettpflege informieren. Am besten ist es dabei, sich direkt an den*die Vermieter*in zu wenden. Diese*r weiß nämlich, wie der Holzboden zu pflegen ist, und gibt Ihnen Auskunft. Denken Sie an folgende Dinge:

  • Sie sind für die korrekte Parkettpflege verantwortlich.
  • Erkundigen Sie sich bei dem*der Vermieter*in über die genauen Wünsche zur Parkettpflege.

Ihr*e Vermieter*in ist an realistische Anforderungen gebunden. Die Verwendung zu teurer Pflegeprodukte oder das Schleifen Ihres Holzbodens ist nicht erlaubt.

9. Parkettpflege – eine Sache des Vermieters?

Tipp zum Bau zeigt Ihnen die richtige Parkettpflege nach dem Schleifen.

Sie kümmern sich um die Parkettpflege, der Vermieter um das Schleifen des Parkettbodens.

Sie haben als Vermieter ein Mietobjekt mit Holzboden? Dann kommen Sie nicht für die komplette Parkettpflege auf. Denn der*die Mieter*in erfüllt einen Großteil der Parkettpflege. Doch was für Möglichkeiten haben Sie als Vermieter*in, um Ihren Holzboden einwandfrei zu halten?

Nehmen Sie die Parkettpflege in Ihrem Mietvertrag mit auf. So weiß der Mieter*in, was seine*ihre Aufgaben sind. Und auch was Sie als Vermieter*in übernehmen. Damit sind auf beiden Seiten die Anforderungen klar. Achten Sie aber darauf, dem*der Mieter*in nicht zu viel zu überlassen. Schleifen und teure Produkte für die Parkettpflege fallen nicht in sein Aufgabengebiet. Um folgendes kümmert sich in der Regel der/die Vermieter*in:

  • Schleifen.
  • Ölen.
  • Wachsen.
  • Lackieren.

10. Hausmittel in der Parkettpflege

Hausmittel gewinnen in der Parkettpflege immer mehr an Beliebtheit. Diese sind schadstofffrei und pflegen den Holzboden auf natürliche Weise. Passen Sie trotzdem auf. Nicht jedes Hausmittel ist auch für die Parkettpflege geeignet. Beliebt sind:

  • Schwarzer Tee.
  • Olivenöl.
  • Leinöl.
  • Essig Mischungen.

Die Parkettpflege mit Hausmitteln birgt einige Risiken. Sie haben dennoch den Wunsch, diese auf Ihrem Boden einzusetzen? Dann testen Sie die Hausmittel erst an kleinen Stellen des Holzbodens. Seien Sie vor allem vorsichtig mit dem schwarzen Tee. Mit diesem bessern Sie normalerweise Farbunterschiede aus. Der Tee färbt jedoch sehr intensiv und ist nur sparsam aufzutragen.

Sind Sie jedoch nur auf der Suche nach einer billigen Alternative zur gängigen Parkettpflege? Dann sind Hausmittel keine Lösung. Preislich unterscheiden sich Hausmittel und herkömmliche Mittel zur Parkettpflege nicht. Investieren Sie Ihr Geld lieber in handelsübliche Produkte zur Parkettpflege. Diese sind einfach zu benutzen und halten länger.

Wohnen Sie in einem Mietobjekt, dann besprechen Sie jegliche Parkettpflege vorher mit Ihrem Vermieter. Es ist nämlich möglich, dass dieser gegen die Verwendung von Hausmitteln ist. Seien Sie also vorsichtig.

11. Unbehandelter Boden? Die richtige Parkettpflege ist wichtig

Ihr Ziel ist ein roher, naturbelassener Holzboden, den Sie so wenig behandeln wie möglich. Deshalb kommen für Sie weder Lacke noch die gängigen Öle in Baumärkten in Frage. Das bedeutet Ihr Holzboden ist extrem anfällig für Schmutz. Entfernen Sie also regelmäßig bei der Parkettpflege die Verunreinigung. Am einfachsten geht das mit einem Staubsauger.

Vielleicht ist für Sie auch ein Kompromiss möglich? Falls Sie nicht bereit sind, den Aufwand für den Holzboden aufzubringen, helfen umweltfreundliche Öle. Hausmittel sind eine weitere Möglichkeit. Umweltfreundliches Öl finden Sie mit GISCODE Ö10 im Baumarkt.

12. Laminatpflege ist nicht Parkettpflege

Tipp zum Bau zeigt Ihnen den Unterschied zwischen Laminat und Parkettpflege.

Laminat- und Parkettpflege unterscheiden sich gewaltig.

Verwenden Sie auf keinen Fall Mittel für die Parkettpflege für Ihren Laminat – oder andersherum. Laminat ist ein künstlicher Stoff, während Ihr Holzboden organisch ist. Das macht sich auch in der Parkettpflege bemerkbar. Achten Sie deshalb beim Kauf Ihres Pflegemittels unbedingt auf das Etikett. Falls Sie nicht die korrekte Parkettpflege nutzen, entstehen Schäden auf Ihrem Holzboden.

Mehr zum Thema  Laminat erfahren Sie bei Tipp zum Bau.

13. Die Parkettpflege wechseln – Von Öl zu Lack und Lack zu Öl

Grundsätzlich gilt: Die Parkettpflege lässt sich problemlos wechseln. Schleifen Sie jedoch zuerst den Holzboden ab. Haben Sie ursprünglich Lack aufgetragen, weist dieser das Pflegeöl ab. Wechseln Sie die Parkettpflege also erst, wenn der Lack komplett abgeschliffen ist. Dasselbe gilt, wenn sie von Öl zu Lack wechseln. Denn der Lack wirkt mit Öl in den Poren nicht in den Boden ein.

14. Die Farbe wechseln – Parkettpflege und der Farbaspekt

Es gibt mehrere Arten Ihren Holzboden farblich zu verändern. Die drei gängigsten Methoden sind:

  • Beizen.
  • Pigmentierte Öle.
  • Farbige Lacke.

Das Beizen ist die klassische Art der Farbveränderung. Wichtig für die spätere Parkettpflege ist allerdings, dass Sie nachträglich ein verträgliches Pflegemittel verwenden. Achten Sie beim Kauf von Lack und Öl also unbedingt auf die Etiketten. Bei Unsicherheiten fragen Sie den*die Verkäufer*in.

Eine andere Variante sind pigmentierte Öle. Dazu gehören auch weiße Öle. Diese ändern zwar nicht die komplette Farbe, jedoch die Nuancen des Holzes. Beispielsweise verleiht das weiße Öl dem Holzboden Grauschattierungen.

Die pigmentierten Öle sind in verschiedenen Farben erhältlich. Hauptsächlich dienen Sie dazu Ihren Parkettboden zu verdunkeln. Das Nachölen ist bei diesem Schritt jedoch häufiger notwendig. Das liegt daran, dass die Pigmente nur oben auf dem Holzboden aufsitzen. Dadurch sind sie nicht fest im Holz verankert und erfordern wiederholtes Auftragen.

Doch einen entscheidenden Vorteil haben die pigmentierten Öle. Da die Farbpigmente nur auf Ihrem Holzboden aufliegen, ist Ihr Parkett nicht dauerhaft gefärbt. Haben Sie sich an Ihrer jetzigen Farbe sattgesehen? Das ist kein Problem. Schleifen Sie den Holzboden oder warten Sie, bis sich die pigmentierte Schicht gelöst hat. Nun haben Sie Ihren Originalboden zurück.

15. Parkettpflege für alle – ölen Sie Ihren Boden weiß

Sie haben die Möglichkeit, Ihren Holzboden weiß zu ölen. Doch was bedeutet das überhaupt? Ein weiß geölter Holzboden ist entgegen seinem Namen nicht weiß. Er gibt Ihrem Parkettboden nur eine weißlich-graue Schattierung. Dadurch verleihen Sie Ihrem Boden einen modernen Touch.

Die Parkettpflege mit weißem Öl hat dabei dieselben Vorteile wie die mit klassischen Ölen. Der einzige Unterschied dabei ist, dass Sie hier gezielt Öl zur Farbänderung einsetzen. Besonders gut wirkt das weiße Öl bei Holzboden mit einem Gelbstich. Gegen diesen hilft der gräuliche Überzug einwandfrei.

16. Haustiere und Parkettpflege

Bei Tipp zum Bau erfahren Sie alles über die Parkettpflege mit Haustieren.

Passen Sie die Parkettpflege Ihren Haustieren an.


Passen Sie die Parkettpflege Ihren Haustieren an.

Haustiere sind ein großer Risikofaktor für Ihren Holzboden. Unheimlich schnell haben Sie Kratzer auf dem kostbaren Parkett. Mit der richtigen Parkettpflege ist das kein Problem. Was also tun? Stellen Sie sich zuvor folgende Fragen:

  • Ist Ihr Haustier schwer oder leicht?
  • Bevorzugen Sie Lack oder Öl? 
  • Wie sehr stören Sie kleine Kratzer auf dem Parkett? 

Wählen Sie die Parkettpflege nach dem Haustier aus, das Sie besitzen. Hunde sind dabei wohl die größten Parkett-Zerstörer. Je nach Rasse sind sie schwerer und haben mehr Kraft. Die Krallen hinterlassen so nur zu schnell Spuren in Ihrem Holzboden. Greifen Sie bei Hunden zu einer Parkettpflege mit Öl. Damit bessern Sie Kratzer im Handumdrehen aus. Im Lack dagegen sind die Spuren Ihrer Lieblinge längere Zeit sichtbar. 

Katzen dagegen oder auch kleine Hunde sind ohne Probleme auf Lack zu halten. Die Kratzer sind meist nicht tief und fast unsichtbar. Dadurch lohnt es sich, bis zur nächsten Lackerneuerung mit dem Ausbessern zu warten. Vorsicht ist jedoch geboten, wenn Ihr Liebling das Geschäft im Haus erledigt. Vor allem der Urin beschädigt den Holzboden stark.

17. Wasserbasierte Parkettpflege – gibt es das?

Lacke für die Parkettpflege gibt es auch wasserbasiert. Diese spezielle Art des Lackes besteht zum größten Teil aus Wasser. Dabei sind nicht mehr als 15 Prozent der Inhaltsstoffe Lösungsmittel. Nach dem Auftragen verdunstet das Wasser und die Lösungsmittel bleiben als Bindemittel zurück. Sie sind eine beliebte und umweltfreundliche Variante für die Parkettpflege.

18. Parkettpflege gegen einen rutschigen Boden

Eine Parkettpflege mit Rutschschutz gibt es meist in Kombination mit wasserbasierten Lacken. In diesen Lacken befinden sich Anteile, die das Rutschen verhindern. Das ist wichtig, da ein lackierter Holzboden oftmals besonders rutschig ist. 

Als Hausschuhträger haben Sie keinerlei Probleme mit lackiertem Parkett. Doch mit Socken rutschen Sie recht schnell aus. Vor allem in Haushalten mit Kindern stellt diese eine Gefahrenquelle dar. Überlegen Sie also, ob sich ein Rutschschutz für Sie lohnt. Als Tipp: Falls Sie Ihren Holzboden mit Öl pflegen, brauchen Sie keinen Rutschschutz.

19. Parkettpflege und der Wischmopp – das Beste für Ihren Holzboden

Die goldene Regel bei der Parkettpflege ist: Wischen Sie Ihren Holzboden niemals nass. Das führt zu hässlichen Wasserflecken und -schäden. Das wünscht sich niemand. Wischen Sie Ihren Holzboden nebelfeucht, das heißt mit einem nur leicht feuchten Lappen. Das verhindert, dass Ihr Holz aufquillt und gewährt Ihnen einen strahlend sauberen Holzboden. 

Denken Sie auch daran, sanfte Putzmittel zu benutzen. Mit aggressiven Putzmitteln greifen Sie Ihren Holzboden an. Ihr Ziel ist schließlich, dass Ihr Holzboden durch die Parkettpflege eine lange Lebensdauer erreicht. 

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