Parkettboden

Der Parkettboden – edel und stilvoll

Ein Parkettboden sieht edel aus und ist ein Stück Wohnkultur. Auf ihm arbeiten, spielen und leben wir. Parkett ist genau das Richtige, wenn Sie nach einem edlen und qualitativ hochwertigen Fußboden suchen. Gleichzeitig hält er auch den Belastungen des Alltags stand.

Mit Unterstützung durch unseren Partner:

1. Parkett– der zeitlose Klassiker

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Bei Tipp zum Bau erfahren Sie alles über Ihren Parkettboden.

Exklusiv, ansprechend und wohnlich

Ein Parkettboden verleiht Ihren Räumen eine besondere Eleganz und wirkt sich positiv auf Ihr Raumklima aus. Es unterstreicht den natürlichen Charakter des Wohnraumes und ist dabei zeitlos und beständig.

Für jeden das Passende

Das Material, aus dem Parkettböden bestehen, ist Holz. Gebräuchlich sind Holzarten, wie Fichte, Kiefer, Lärche und Laubholzarten wie Eiche. Aber auch Robinie, Esche, Buche, Olive, Kirsch oder Walnuss kommen zum Einsatz. Das Naturprodukt Holz ist ein schönes Material, mit dem herrliche Fußböden gestaltet werden können.

Auch Sonderwünsche erfüllt Parkett. Mit dem großen Angebot an Mustern, Größen und Oberflächen können Sie Ihren gestalterischen Fähigkeiten freien Lauf lassen. Um den Boden ein wenig aufzufrischen, lassen sich verschiedene Elemente anderer Holzar

ten und Farbtöne einbauen. Auch Maserung, Holzart, Herkunftsort und Wachstumsbedingungen charakterisieren das spätere Aussehen Ihres Parketts.

Nach der Verlegung geht es an den Feinschliff. Ihre Entscheidung, ob Sie das Parkett ölen oder versiegeln, prägt das spätere Erscheinungsbild. Geölte

Böden ergeben eine matte Oberfläche, versiegelte Böden sind seidenmatt bis hochglänzend.

2. Parkettboden – Alles, was Sie wissen müssen

Parkett ist ein hochwertiger Bodenbelag aus Vollholz-Elementen. Dabei unterscheidet man zwischen einschicht

igem Parkett und mehrschichtigem Parkett. Als einschichtiges Parkett, oder auch Massivparkett genannt, bezeichnet man Parkett aus massivem Vollholz.  Mehrschichtiges Parkett besteht aus mehreren Holzlagen. Weiter lässt sich Parkett aber auch unterscheiden in unterschiedliche Verlegemuster.

Einschichtiges Parkett (Massivparkett)

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Massivparkett zeichnet sich durch eine hohe Belastbarkeit aus.

Die Massivparkett Teile haben eine Dicke von etwa 10 Millimeter bis zu 4 Zentimeter Stärke. Sie halten

dadurch sogar Höchstbelastungen stand. Diese Parkettart ist besonders langlebig, da der Boden sich häufig abschleifen und wieder versiegeln lässt. Dadurch sieht Ihr Boden wieder aus wie neu! Allerdings entsteht bei Massivparkett ein größerer Arbeitsaufwand, denn er muss vollflächig mit dem Untergrund verklebt werden.

Folgende Parkettarten sind typischerweise einschichtig (massiv):

Tafelparkett, Parkett, Parkettboden

Legen Sie mit Tafelparkett schöne Muster in Ihren Fußboden.

1. Tafelparkett

Tafelparkett besteht aus mehreren Holztafeln, die zusammen ein geometrisches Muster oder Bild ergeben. Oftmals werden dabei auch unterschiedliche Holzarten kombiniert. Das wunderschöne Tafelparkett galt schon früher als besonders schmuckhaft und edel. Damals noch aufwändige Handarbeit, werden die schönen Muster heute allerdings fertig auf tragfähigen Untergründen angeboten.

2. Industrieparkett / Hochkantlamellenparkett

Industrieparkett besteht aus einzelnen Holzlamellen, die hochkant angeordnet sind. Der Boden ist sehr belastbar und wird deshalb traditionell im Industriebereich verlegt In den letzten Jahren eroberte es aber auch den Wohnbereich. Erhältlich ist der Boden in Elementen, anschließend muss er aber noch geschliffen und versiegelt werden.


3. Stabparkett

Stabparkett ist ein klassischer Parkettboden. Die einzelnen Stäbe, aus denen der Boden besteht, können sie individuell anordnen. Dabei können Sie auch unterschiedliche Holzarten oder Farben kombinieren.

4. Mosaikparkett (Stäbchenparkett)

Mit etwa 8 mm dicken Lamellen ist Mosaikparkett deutlich dünner als Stabparkett. Dennoch ist der Boden langlebig und mehrere Abschliffe sind möglich. Unter den Oberbegriff Mosaikparkett fallen auch die bekannten Verlegemuster Fischgrät, 16er-Würfel, Flechtstruktur und Kassette.

5. Bambusparkett

Die ungewöhnliche Optik von Bambusparkett macht Ihren Wohnraum exklusiv. Besonders in Nassbereichen wie im Bad ist Bambusparkett eine attraktive Lösung. Es ist nämlich sehr widerstandsfähig gegenüber Feuchtigkeit.

6. Massivdielen

Massivdielen bringen die natürliche Maserung des Holzes sehr gut zur Geltung. Die Dielen können sowohl vollflächig verklebt als auch auf Lagerhölzer verschraubt werden. Massivdielen sind auch vorversiegelt erhältlich. Das erspart Ihnen Arbeit beim Verlegen.

Einige der hier gelisteten Verlegemuster sind auch als mehrschichtiges Parkett erhältlich. Dazu zählen beispielsweise Fischgrät und Stabparkett.

Mehrschichtiges Parkett

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Mehrschichtparkett erhalten Sie als fertige Lösungen.

Mehrschichtiger Parkettboden wird unterteilt in zwei- und dreischichtiges Parkett. Beide Varianten bestehen aus einer Trägerschicht aus Weichholz, auf der als oberste Lage Vollholz angebracht ist. Bei einer dreischichtigen Platte gibt es noch eine dünne Holzunterschicht. Weil die Vollholzschicht nicht so dick wie bei Massivparkett ist, ist mehrschichtiges Parkett weniger langlebig.

Mehrschichtparkett ist oft als Fertigparkett erhältlich. Dadurch sparen Sie sich Zeit und Arbeit bei der Verlegung, die beim Parkettboden sonst meist aufwändig ist. Die Verlegung des Fertigparketts ist vergleichbar mit der von Laminatplatten aus dem Baumarkt.


Denn die Parkett-Platten werden via Klicksystem einfach ineinander gesteckt oder mit Nut und Feder verbunden. Dabei brauchen Sie die Platten nicht zu verleimen. In der Regel ist die Oberfläche auch bereits geschliffen und versiegelt.

Folgende Parkettarten sind typischerweise mehrschichtig:

1. Landhausdielen

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Landhausdielen verleihen Ihrem Raum das besondere Etwas.

Wer es besonders exklusiv möchte kann seinen Räumen mit Landhausdielen mehr Ruhe und Weitläufigkeit verleihen. Die Massivholzbretter gibt es in vielen verschiedenen Farben, Stärken, Längen und Holzsorten. Die besondere Länge von etwa 2,20 m macht diesen Boden allerdings ein wenig kostspieliger. Landhausdielen sind erhältlich als Fertigparkett.

2. Langdielen

Langdielen – wie der Name schon sagt – sind lange Vollholzelemente. Räume werden optisch gestreckt und ein sehr wertiger Eindruck entsteht. Langdielen sind auch für Nassbereiche erhältlich und dabei gut kombinierbar mit einer Fußbodenheizung.


3. Schiffsboden

Auch der Schiffsboden streckt den Raum optisch. Den Namen hat er bekommen, da das Muster Schiffsplanken ähnelt. So entsteht eine gemütliche Wohnatmosphäre in Ihrem Zuhause!

3. Verlegen, Versiegeln und Pflegen Ihres Parketts

Fischgrät, Parkett verlegen, Verlegemuster Parkett

Bei Tipp zum Bau erfahren Sie, wie Sie ihr Parkett am besten verlegen.

Verlegung

Wenn Sie den richtigen Parkettboden für sich gefunden haben geht es als nächstes an das Verlegen. Je nachdem, ob Sie Fertigparkett oder Massivparkett gewählt haben erfolgt das als feste Verleimung mit dem Untergrund oder als schwimmende Verlegung.

Beachten sollten Sie, dass ein ca. 1,5 cm großer Abstand zur Wand eingehalten wird. Denn Holz ist ein Naturprodukt und arbeitet. Auch eine Trittschalldämmung als Unterlage ist empfehlenswert, sowie eine PE-Folie gegen Feuchtigkeit vom Boden. Parkett eignet sich auch hervorragend als Belag für Fußbodenheizungen. Es ist von sich aus fußwarm und hat gute Wärmedämmeigenschaften.


Bedenken Sie im Vorfeld, wie Ihr Raum geschnitten ist. Viele Ecken und Nischen machen die Verlegung komplizierter. Planen Sie also Voraus und ziehen Sie gegebenenfalls einen Fachmann zurate.

Versiegelung

Nach der Verlegung müssen Sie den Boden je nach Auswahl noch schleifen und versiegeln. Bei manchen Parkettböden wie dem Industrieparkett ist der Schliff unumgänglich. Zur Versiegelung stehen Ihnen verschiedene Optionen zur Verfügung: Versiegelung durch Öl, einer Kombination aus Öl und Wachs, Wasserlack, sowie Polyurethan. Öl-Versiegelungen resultieren in einem offenporigen Boden, der atmungsaktiv und allergikerfreundlich ist.

Alle anderen Versiegelungsarten schließen die Poren, bringen aber einen besseren Schutz vor Verschmutzung und Flüssigkeiten mit sich. Überlegen Sie sich deshalb vor dem Kauf, welchen Anforderungen Ihr Boden standhalten muss.

Pflege

Parkett bietet zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten. Durch verschiedene Verlegemuster, Holzarten und Farben ist Ihr Parkett immer einzigartig. Um es auch dauerhaft so schön zu erhalten braucht es allerdings die richtige Pflege. An sich ist Parkett sehr pflegeleicht, wenn es einmal fachgerecht verlegt wurde.

Es genügt dann, darauf zu achten, dass der Boden vor Kratzern und Flüssigkeiten geschützt wird. Zur Reinigung genügt es, zu kehren und hin und wieder feucht zu wischen. Um Kratzer zu vermeiden können Sie einen Fußabstreifer vor die Eingangstür legen und Ihre Möbel mit Filzgleitern versehen.

4. So viel kostet Ihr Parkettboden

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Hier erhalten Sie eine ungefähre Preisvorstellung.

Bei Parkett gibt es, wie bei allen Baumaterialien, Qualitätsunterschiede. Entscheidend sind die Dicke der Nutzschicht, das Material und die Art der Verlegung. Diese Punkte beeinflussen den Preis. Dazu kommen Kosten für die Verlegung, sofern Sie einen Handwerker beauftragen.

Das Verkleben mit dem Boden ist ein Kostenfaktor, den man bei Parkett meist nicht umgehen kann. Je nach Parkett muss zusätzlich noch geschliffen und versiegelt werden. Sie müssen für sich also im Vorfeld entscheiden, welcher Bodenbelag zu Ihren Ansprüchen passt. In der Tabelle finden Sie eine Kostenübersicht zu den gängigsten Parkett Arten.

Parkett ArtKosten
Tafelparkett50€ – 300€ / qm
Stabparkett20€ – 130€ / qm
Industrieparkett20€ – 80€ / qm
Mosaikparkett / Stäbchenparkett10€ – 100€ / qm
Baumbusparkett40€ – 80€ / qm
Massivdielen30€ – 100€ / qm
Landhausdielen30€ – 120€ / qm
Langdielen100€ – 300€ / qm
Schiffsboden30€ – 70€ / qm

5. Parkett Versiegelungen im Vergleich

Parkettböden sind grundsätzlich hochwertig, langlebig und als Naturprodukte nachhaltig. Unterschiede, die sich im Alltag bemerkbar machen, sind vor allem auf die Versiegelungsart zurückzuführen.

Offenporige Böden eignen sich für Allergiker, sind aber anfälliger für Verschmutzung. Lackversiegelungen machen den Boden sicher vor Feuer, enthalten aber Lösungsmittel. In der nachfolgenden Tabelle finden Sie eine Übersicht zu den Eigenschaften der verschiedenen Bodenversiegelungen.

VersiegelungsartEigenschaften
Öl• Offenporig
• Atmungsaktiv
• Antistatisch
• Allergikerfreundlich
• Anfällig gegenüber Feuchtigkeit
• Anfällig für Verschmutzung
Öl-Wachs• Dringt tief in die Poren ein
• Rutschhemmend
• Schmutz- und wasserabweisend
• Fester, mechanisch widerstandsfähiger Film
Wachs• Wasserabstoßend
• Schutz vor Schmutz & Abrieb
Wasserlack• Enthält einen geringen Anteil Lösungsmittel
• Einfache Anwendung
• Brandschutz: nicht entflammbar
Polyurethan-Versiegelung• Besteht aus Harz, Lösungsmittel und polymeren Isocyanaten
• Hohes Haftungsvermögen
• Chemikalienbeständig
• Bildet eine stabile Schutzschicht
• Führt zu Verlust von Feuchtigkeitsregulierung

6. Fachpartner finden

Sie planen einen Parkettboden zu verlegen? Finden Sie hier einen passenden Handwerksbetrieb in Ihrer Nähe!

7. Parkettboden verlegen in 7 Schritten

Zum Verlegen eines Parkettbodens eignet sich besonders das Klicksystem. Mit diesem Verkleben Sie die Dielen nicht, sondern verankern Sie schwimmend miteinander. Beachten Sie folgende Tipps und Ihr Parkettboden ist im Nu fertig.

  1. Akklimatisieren Sie zunächst Ihr Parkett für 48h bei etwa 18-26°C. Dadurch vermeiden Sie, dass sich das Holz nach dem Verlegen stark verzieht.
  2. Nun befestigen Sie überlappend die Dampfbremse und die Trittschalldämmung.
  3. Beim Verlegen der ersten Reihe, bestimmen Sie zunächst die Verlegerichtung. Nach dem Ausmessen entfernen Sie die Nuten an der ersten Längsseite.
  4. Jetzt verlegen Sie das Randstück der Parkettdielen.
  5. Sind die ersten beiden Dielen befestigt, beginnen Sie in der letzten Nun werden die Dielen Reihe für Reihe befestigt.
  6. Messen Sie die Heizungsrohre und Zargen ganz genau ab und schneiden Sie das Parkett zu.
  7. Im letzten Schritt wird das Endstück zugeschnitten und verlegt. Wenn Sie das Parkett verkleben, beachten Sie die Trockenzeiten für Ihren Parkettboden.

8. Parkettboden reparieren – So klappt‘s ohne Probleme

Als erstes säubern und trocknen Sie Ihren Parkettboden. Achten Sie darauf, dass keine Bodenpartikel übrig bleiben. Diese führen bei der Reparatur zu Kratzern in Ihrem Parkett.  Nun stellen Sie sich alle Materialien, welche Sie später benötigen, bereit.

Anschließend mischen Sie das Holzkitt mit dem Sägemehl. Beim Auftragen des Sägemehls, streichen Sie das Holzkitt ganz glatt. Dadurch vermeiden Sie Unebenheiten in Ihrem Boden. Insgesamt benötigt das Holzkitt etwa 12-24h bis es trocken ist. Markieren Sie vorsichtshalber die reparierten Stellen. Dadurch vermeiden Sie, dass sie diese aus Versehen betreten.

Im letzten Schritt entfernen Sie durch Schleifen die letzten Unebenheiten. Nun glänzt Ihr Boden wieder wie neu.

9. So wachsen Sie Ihr Holz richtig

Durch das Wachsen des Parketts schützen Sie Ihren Boden vor Feuchtigkeit und sorgen für eine längere Lebensdauer.

  • Zunächst schaffen Sie sich genügend Platz, indem Sie die Möbel aus dem Raum entfernen. Dann beseitigen Sie Rückstände auf Ihrem Boden.
  • Anschließend schleifen Sie den Boden vorsichtig an. Der dadurch entstandene Schleifstaub wird nun entfernt.
  • Durch das Erwärmen des Wachses lässt dieser sich leichter auf den Parkettboden
  • Nachdem der Wachs getrocknet ist wiederholen Sie den gesamten Vorgang noch einmal.
  • Im letzten Schritt polieren Sie das Parkett. Dadurch entsteht eine gleichmäßige und glänzende Fläche. Unser Tipp für Sie: Wenn Sie den Parkettboden vor dem Wachsen ölen, ist er zusätzlich vor Einflüssen geschützt.

11. So wachsen Sie Ihr Holz richtig

Durch das Wachsen des Parketts schützen Sie Ihren Boden vor Feuchtigkeit und sorgen für eine längere Lebensdauer.

  • Zunächst schaffen Sie sich genügend Platz, indem Sie die Möbel aus dem Raum entfernen. Dann beseitigen Sie Rückstände auf Ihrem Boden.
  • Anschließend schleifen Sie den Boden vorsichtig an. Der dadurch entstandene Schleifstaub wird nun entfernt.
  • Durch das Erwärmen des Wachses lässt dieser sich leichter auf den Parkettboden
  • Nachdem der Wachs getrocknet ist wiederholen Sie den gesamten Vorgang noch einmal.
  • Im letzten Schritt polieren Sie das Parkett. Dadurch entsteht eine gleichmäßige und glänzende Fläche. Unser Tipp für Sie: Wenn Sie den Parkettboden vor dem Wachsen ölen, ist er zusätzlich vor Einflüssen geschützt.

12. Welche Verlegerichtung eignet sich für Ihre Parkettboden?

Fischgrät, Parkett Erfahren Sie alles Wissenswerte über Fischgrätenparkett bei Tipp-zum-Bau, Verlegemuster Parkett

Die richtige Verlegerichtung für Ihren Parkettboden

Die Verlegerichtung hängt vor allem von Ihren eigenen Vorstellungen und Wünschen ab. Eine richtige oder falsche Richtung gibt es somit nicht. Sie haben die Wahl zwischen der Verlegung in Raumquerrichtung und Raumlängsrichtung.

Verlegen Sie Ihren Parkettboden in Raumquerrichtung, erscheinen die Dielen breiter. Bei der Raumlängsrichtung hingegen, wirken Sie länger und strecken somit den gesamten Raum. Dadurch passen Sie den Raum individuell an Ihre Vorstellungen an.

Bei einem Würfelmuster sowie den Kassettenböden hat die Verlegungsrichtung keinen Einfluss auf das Erscheinungsbild.

13. Das Parkett-Klicksystem

Bei dem Parkett-Klicksystem sind die Dielen zusätzlich mit einer Nut und einer Feder ausgestattet. Werden zwei Dielen miteinander verankert, so entsteht ein Klickgeräusch, welches zu dem Begriff „Klicksystem“ geführt hat.

Wie genau die Parkettdielen aufgebaut sind, hängt von dem jeweiligen Händler ab.

Gemeinsam haben jedoch alle, dass Sie sich besonders für den Eigenbau leisten. Dadurch können Sie nicht nur Ihr handwerkliches Geschick testen, sondern sparen zusätzlich auch noch Kosten.

14. Vor- und Nachteile des Fertigparketts

Fertigparkett bezeichnet die vorlegefertigen Parkettdielen, welche bereits geölt und geschliffen sind. Dadurch kann das Parkett gleich nach dem Kauf verlegt werden.

Vorteile

Die Vorteile des Fertigparketts bestehen vor allem in der schnellen und sauberen Verlegung. Durch Systeme, wie das Klickparkett, eignet es sich auch für den Eigenbau. Dadurch sparen Sie nicht nur Geld, sondern können das Parkett auch wieder ganz leicht entfernen. Des Weiteren ist das Produktspektrum extrem groß, sodass Sie all Ihr Vorstellungen authentisch umsetzen können.

Nachteile

Im Vergleich zum verklebten Parkett hat das Fertigparkett eine kürzere Lebensdauer. Außerdem ist die Schalldämpfung geringer, was zusätzlich einen negativen Einfluss auf die Wärmeleitung hat.

15. Dielen- oder Parkettboden? Ihre Entscheidungshilfe.

Sowohl die Dielen, als auch das Parkett lassen sich anschleifen und renovieren. Beide glänzen durch Ihre breite Auswahl an Holzarten, welche Ihnen zur Verfügung steht. Als Oberschicht wird immer Echtholz verwendet. Dies hat sowohl auf die Robustheit, als auch auf die Optik einen positiven Einfluss.

  • Dielen

Dielen sind länger geschnitten als das Parkett. Dadurch erreichen Sie eine authentische Optik, lassen sich jedoch auch schwieriger verlegen.

  • Parkett

Durch die kürzere Schnittweise des Parketts sind Sie flexibler in der Verlegungsrichtung. Außerdem haben Sie durch das Fertigparkett die Möglichkeit, selber Ihren Boden einzubauen. Dadurch ist das Parkett günstiger als die Dielen.

16. Das Olivenholzparkett – das Holz des Südens

Das Olivenholzparkett

Parkettboden: Olivenholzparkett

Das Olivenholz zeichnet sich durch seine rötlichen und braunen Nuancen aus. Insgesamt erscheint es allerdings sehr honigfarben. In der Musterung sind wunderschöne Farbverläufe und Schattierungen zu erkennen. Dadurch erhält das Olivenholz seinen einmaligen Look.

Neben dieser einzigartigen Optik, glänzt es durch seine hohe Dichte, die das Olivenholz sehr belastbar macht. Außerdem leitet es sehr gut Wärme und ist weniger anfällig für Feuchtigkeit. Der Preis erscheint vermutlich zu Beginn sehr hoch. Doch durch die genannten Punkte handelt es sich um eine nachhaltige und gute Investition.

17. Übersicht über unterschiedliche Holzarten

Nachdem Sie sich für den Parkettboden entschieden haben, stehen Sie vermutlich vor einem Berg an unterschiedlichen Auswahlmöglichkeiten. Um dieser Flut an Informationen zu entkommen, haben wir eine kleine Übersicht der Holzarten zusammengestellt.

  • Die Esche zeichnet sich durch Ihren Splint aus, welcher fast weiß ist. Das Kernholz ist grau bis Hellbraun. Durch die hohe Härte von 4,0 ist die Esche außerdem als sehr robustes Holz bekannt.
  • Die Buche hat auch eine hohe Härte von 3,8 und ist dadurch sehr belastbar. Das Holz ist hell-cremefarben bis hin zum mittleren Braun.
  • Auch die Eiche ist als ein helles Holz bekannt. Ihr Farbverlauf reicht hellbraun bis braun. Teilweise ist es auch möglich, ein rötliches Holz zu finden, wobei die Farbe des Splints vom vorherigen Standort abhängt. Die Härte der Eiche beträgt 3,7.
  • Durch eine einzigartige tiefrote bis braune Verfärbung zeichnet sich die Kirsche Ihre Maserung ist wunderschön gleichmäßig, sodass sie zum absoluten Hingucker wird. Zusätzlich zur Optik glänzt die Kirsche durch ihre Härte von 3,6.
  • Das Kernholz der Walnuss ist hellbraun bis dunkelbraun, während der Splint cremeweiß ist. Die Härte beträgt 3,4.

18. Vor der Verlegung des Parkettbodens

Bevor Sie Ihren Parkettboden verlegen, achten Sie darauf, dass er vor Einflüssen wie Verschmutzung und Temperatur geschützt ist. Akklimatisieren Sie das Parkett aus diesem Grund für 2 Tage.

Sorgen Sie außerdem für eine Fußabstreife vor der Tür. Dadurch gelangen kaum Schmutzpartikel in Ihr Haus. Um den Parkettboden vor den harten Ecken und Kanten der Möbel zu schützen, befestigen Sie im Vorhinein Filzgleiter an Tischen und Stühlen.

Wenn Sie alles vorbereitet haben, bedenken Sie beim Abmessen die Dehnungsfugen mit einzuberechnen. Für den eigentlichen Einbau sollte eine Raumtemperatur von 20°C sowie eine Luftfeuchtigkeit von 45-55% herrschen. Dadurch bleibt das Parkett länger erhalten und dehnt sich nicht weiter aus.

19. Welches Parkett eignet sich für eine Fußbodenheizung?

Ausschlaggebende Kriterien für das geeignete Parkett ist die Dicke, die Holzart sowie der Aufbau des Parketts.

Parkett Fußebodenheizung

Parkettboden mit Fußbodenheizung

Allgemein gilt, dass sich besonders Harthölzer für einen Boden mit integrierte Fußbodenheizung eignen. Je höher die Dichte des Holzes ist, desto schneller gelingt die Wärmeabgabe. Achten Sie zusätzlich auf das Quell- und Schwellverhalten des Holzes. Ist dieses gering, so breitet sich das Holz durch die aufsteigende Hitze nicht aus. Dadurch bleibt Ihr Parkettboden auch optisch genauso gut erhalten wie vorher.

Bei der Dicke des Holzes gilt: Je dünner das Holz ist, desto schneller gelingt die Wärmeweiterleitung. Achten Sie deshalb darauf, das Holz nicht zu dick schneiden zu lassen. So bleiben Ihre Füße auch im Winter wohlig warm.

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