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Die Outdoor-Küche • Genussvoll kochen unter freiem Himmel

Einfach Kochen im Garten mit Ihrer Outdoor-Küche


1. Die Planung Ihrer Outdoor-Küche

Bei der Planung einer komplett neuen Outdoor-Küche haben Sie den Vorteil, dass Sie gleich zu Anfang einige wichtige Punkte berücksichtigen können.

Bei der Wahl der Materialien zum Beispiel spielt eine Rolle, wie stark die Küche der Witterung ausgesetzt ist. Ob sie ganzjährig draußen steht oder im Winter in den Schuppen geschoben wird. Auch der Untergrund und der Bodenbelag sollten schwerem Gerät gewachsen und unempfindlich gegen Schmutz sein.

Achten Sie bei der Planung außerdem auf genügend Stauraum und Abstellfläche. Das erspart so manches Hin- und Herlaufen zwischen Küche und Garten.

Eine weitere wichtige Frage ist, wie viel Platz Ihnen zur Verfügung steht. Die Abmessungen Ihrer Küchengeräte sind ausschlaggebend für die restliche Bemaßung der Küche. Dabei sollten Kühlschrank, Kochfeld/Grill und Spüle nicht mehr als jeweils drei Meter entfernt sein. Um störenden Rauch und Gerüche von Ihren Gästen fernzuhalten, sollten Grills möglichst weit von der Sitzgruppe entfernt platziert werden. Apropos Gäste! Für diese sollte die Küche natürlich auch genügend Platz bieten.

Darüber hinaus wählen Sie für die Küche einen möglichst windgeschützten Platz aus. Im Idealfall ist dieser sogar überdacht, so dass ein plötzlich einsetzendes Unwetter Ihnen nicht wortwörtlich die Suppe verhagelt.

Achten Sie bei der Standort-Wahl außerdem auf bestehende Anschlüsse von Strom, Wasser und Gas. Wenn Sie nicht alle Leitungen quer über das Grundstück verlegen müssen, spart Ihnen das Geld und Arbeit.

2. Vorteile einer Outdoor-Küche

Eine Outdoor-Küche bietet Ihnen den Luxus, ganz spontan entscheiden zu können, was und wie Sie im Garten kochen wollen. Ob frische Pasta, selbstgemachte Pizza, leckere Nachspeisen, saftige Kuchen oder deftige Eintöpfe – in einer Outdoor-Küche haben Sie die gleichen Möglichkeiten wie in einer normalen Küche.

Das Schöne dabei: Sie müssen nicht allein in der Küche stehen, sondern können sich mit ihren Gästen unterhalten, während Sie das Essen zubereiten. Das macht Sie nicht nur zu einem besseren Gastgeber, Sie selbst fühlen sich auch nicht von der Party ausgeschlossen. Und wenn Sie mal Hilfe brauchen, können die Gäste Ihnen leicht zur Hand gehen.

Auch in Sachen Komfort ist eine Outdoor-Küche von Vorteil. Sie sparen sich den langen Weg von der Küche im Haus bis in den Garten. So kommt das Essen immer warm auf den Tisch. Und falls mal eine Gabel oder ein Teller fehlt, müssen Sie dafür auch nicht weit laufen, sondern können sich in Ihrer Gartenküche bedienen.

3. Ausstattung + Zubehör

Im Idealfall steht eine Outdoor-Küche in ihrer Ausstattung einer kleinen Einbauküche in nichts nach. Zunächst dürfen deshalb ein oder mehrere Kochfelder auf keinen Fall fehlen. Je nach persönlichem Wunsch können Sie entweder Gas- oder Induktionskochfelder installieren.

Eine gut ausgestattete Außenküche beinhaltet außerdem eine Grillstelle. Hier haben Sie die Wahl zwischen Gas oder Holzkohle. Modelle mit Gas werden bevorzugt, wenn sich die Outdoor-Küche unter einer Pergola oder dem Terrassendach befindet. Sie rußen weniger als Holzkohlegrills.

Einige Outdoor-Küchen bieten Halterungen für Spieße, an denen größere Braten garen können, sowie die Möglichkeit, einen Wok einzusetzen. Ist eine Abdeckhaube vorhanden, lässt sich in der Gartenküche sogar backen.

Neben der eigentlichen Kochstelle sollte eine Outdoor-Küche über ausreichend Arbeitsfläche verfügen. Ablagemöglichkeiten und Stauraum für Küchenutensilien erleichtern das Arbeiten an der Kochstation zusätzlich.

Äußerst praktisch wird eine Outdoor-Küche, wenn sie über ein Spülbecken und einen Wasserhahn verfügt. Eine Möglichkeit, elektrische Geräte wie Öfen, Mikrowellen oder Kühlschränke zu integrieren ist außerdem vorteilhaft.

4. Material

Die Anforderungen an eine Outdoor-Küche sind hoch: Das Material muss Hitze, Frost und hohe Luftfeuchtigkeit aushalten. Für die Schränke einer Outdoor-Küche eignen sich deshalb als Materialien vor allem

  • Polymer: UV-resistent, leicht zu reinigen
  • Edelstahl: sehr belastbar, wetterbeständig
  • Teakholz: natürliche Optik, wasserresistent (wenn versiegelt)

Für Fußböden und Arbeitsflächen bieten sich vor allem sehr unempfindliche Untergründe an, wie beispielsweise:

  • Stein:  Flecken-unempfindlich und enorm robust. Als budget-freundlicher Bodenbelag eignet sich am besten Kalkstein, Sandstein und Schiefer. Für ein höheres Budget ist Marmor eine gute Option.
  • Beton: Für Arbeitsplatten und Fußböden sollte er bei der Installation versiegelt werden. Da Beton mittlerweile gefärbt werden kann, ist er sehr individuell einsetzbar.
  • Fliese: Erhältlich in unzähligen Stilen und Farben. Relativ günstig in der Anschaffung. Sie können Ihren Boden auch selbst fliesen. Achten Sie jedoch darauf, dass die Fliesen frostsicher sind, damit Sie auch den Winter überstehen.

Als Unterbau eignet sich zum Beispiel eine gemauerte Basis oder sogar Anrichten aus fest verankertem Beton.

5. Mobil oder Gemauert – die verschiedenen Outdoor-Küchen

Gemauerte Lösungen für Outdoor-Küchen sind eine gute und langlebige Option. Beachten sollten Sie dabei nur die Gefahr von Staunässe. In der Nähe von Salzwasser sollte aus Gründen der Langlebigkeit idealerweise ausschließlich Edelstahl verwendet werden.

Wer seine Outdoor-Küche zu bestimmten Jahreszeiten gar nicht nutzt, sollte über eine mobile Variante nachdenken. Viele Küchen-Elemente gibt es auch auf Rädern.
So bleiben Sie flexibel und können die Küche bei Bedarf auch leicht von A nach B transportieren. Wenn Sie beispielsweise in den Wintermonaten nicht da sind, können Sie die Küche einfach in die Garage verfrachten. Dort bleibt sie auch bei Schnee trocken und geschützt.

Wer eine vollständig mobile Outdoor-Küche haben will, kann sich mit Modulen behelfen. Die Bestandteile sind aus Stahl gefertigt. Sie lassen sich frei miteinander kombinieren und je nach Geschmack arrangieren. Zum Beispiel können Sie so eine klassische Küchenzeile oder eine Kochinsel kreieren. Die Module sind nicht nur teilweise rollbar, sondern auch mittels einfachem Steckprinzip leicht zerleg- und wieder aufbaubar. So lässt sich die Küche mit geringem Aufwand schnell umstellen.

6. Outdoor-Küche – Kaufen oder selber bauen?

Als erstes sollten Sie überlegen, wie oft und wofür Sie die Außenküche überwiegend nutzen möchten. Grenzen Sie auf Basis dieser Überlegungen ein, welche Funktionen Sie unbedingt benötigen. Beispielsweise brauchen Sie keinen zusätzlichen Kühlschrank, wenn sich Sie Ihre Outdoor-Küche nah genug am Haus befindet. Außerdem kommt es natürlich auch darauf an welches Budget Ihnen zur Verfügung steht.

Die Kosten für eine maßgeschneiderte, voll ausgestattete Outdoor-Küche für den Garten sind vergleichbar mit der Investition einer Einbauküche für den Innenraum. Vorgefertigte Outdoor-Küchen sind bereits ab 2.500 Euro zu haben.

Wer mag, kann sich in Sachen Outdoor-Küche auch im Eigenbau versuchen. Im Baumarkt werden Sie über geeignete Bausteine für den Unterbau und die Arbeitsflächen der Outdoor-Küche informiert.

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