Natursteinfassade

Faszinierende Fassaden aus Naturstein

Naturstein ist ein vielfältiges Material. Nicht nur im Innenausbau kann es verwendet werden. Auch im Außenbereich – wie im Garten – kann Naturstein Ihr Anwesen schmücken. An der Hausfassade sorgt Naturstein dafür, dass Ihr Haus zum Hingucker wird. Was eine Natursteinfassade kosten kann und welche Vorteile sie bietet, lesen Sie hier.



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1.  Natursteinfassaden – zeitlos und nachhaltig

Naturstein wird schon seit Jahrtausenden für den Haus- und Fassadenbau genutzt. Schon in der Antike war es üblich, Fassaden mit Naturstein auszustatten. Das Material bewährt sich bis heute. Denn Naturstein ist robust und nachhaltig.

Doch nicht nur wegen seiner Materialeigenschaften ist Naturstein ein beliebter Rohstoff. Er bietet mit seiner breiten Auswahl an Gesteinsarten ein riesiges Gestaltungsspektrum. So wählen Sie aus verschiedenen Strukturen und Farben.

Machen Sie Ihr Haus zu einem besonderen Blickfang: Entscheiden Sie sich für eine Verkleidung Ihrer Fassade aus Naturstein. So gestalten Sie Ihre Fassade nach Ihrem individuellen Geschmack.

Hier finden Sie generelle Informationen zum Thema Natursteine.

2.    Arten und Typen der Verankerung

Meist sind es Platten, die Sie an Ihre Fassade angebringen. Dabei sind die Maße, je nach Hersteller oder eigenen Wünschen, unterschiedlich.

Tipp zum Bau informiert Sie über die Verankerung von Platten an Ihrer Natursteinfassade.

Das Anbringen der Platten ist der letzte Schritt bei der Fassadenverkleidung.

Fassadenplatten aus Naturstein unterscheiden sich in erster Linie in ihrer Art. Es gibt Weichgesteine und Hartgesteine. Spezieller wird es bei den unterschiedlichen Arten der Verankerung. In Sonderfällen montieren Handwerker Ihre Fassadenplatten durch die sogenannte Hinterschnittverankerung an ihrer Rückseite montiert. Dabei befestigen die Experten die Platten über Stahl-Anker an der Fassade. Üblicherweise sind die Platten jedoch an ihren Kanten miteinander verankert.

Heutzutage befestigen Sie Natursteinplatten standardmäßig mit Einmörtelanker an der Fassade Ihres Hauses. Diese sind nämlich am günstigsten. Einmörtelanker befestigen Sie durch Bohrlöcher in den Beton der Gebäudewand. An ihnen bringen Sie anschließend die Fassadenplatten an.

Weitere Ankertypen sind:

  • Dübelanker.
  • Schweißanker.
  • Pfeiler- und Schraubanker.

Die Anker haben verschiedene Funktionen. Im oberen Fünftel der Platten befinden sich Anker, die eine Haltefunktion besitzen. Im unteren Fünftel der Platten sind Gegenstücke, die gleich zwei Funktionen haben: nämlich sowohl eine Trage als auch eine Haltefunktion.

Des Weiteren gibt es die Möglichkeit, die Natursteinplatten auf Schienen anzubringen.

Die vorgehängte hinterlüftete Fassade

Die Fassadenplatten kombinieren Fassadenbauer oft mit einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade. Hier bestehen die Optionen sie  als Verblendmauerwerk oder massives Natursteinmauerwerk aufzubauen.

Eine vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF) bietet viele Vorteile. Dabei werden die Fassadenplatten an einer Unterkonstruktion befestigt. Dazwischen befinden sich eine Dämmung und ein Lüftungsschacht. Dieser sorgt dafür, dass Ihr Mauerwerk stets trocken bleibt.

Die VHF findet immer öfter als Fassadenverkleidung Anwendung. Durch die hohe wirtschaftliche Nachhaltigkeit sparen Sie Kosten. Naturstein besitzt einen guten Wärme- und Kälteschutz. Das bedeutet, dass Ihr Haus im Sommer kühl und im Winter warm bleibt.

Auch die zusätzliche Dämmung, die in der VHF enthalten ist, sorgt für diesen Effekt. So sparen Sie im Winter Heizkosten und im Sommer Strom für die Klimaanlage. CO2Emmissionen bleiben daher gering und der Geldbeutel wird geschont.

3.    Verschiedene Materialien und Eigenschaften der Natursteinfassade

Natursteinfassaden gibt es in zahlreichen Variantionen.

Natursteinfassaden gibt es aus unterschiedlichen Materialien und in verschiedenen Farben.

Naturstein ist nicht gleich Naturstein. Das Material verfügt über eine große Bandbreite an Arten. Generell unterscheiden Sie  zwischen Hartgestein und Weichgestein. Alle Natursteinarten weisen unterschiedliche Strukturen, Muster und Farben auf.

Zu den Weichgesteinen gehören zum Beispiel Marmor und Kalksteine wie Travertine oder Dolomite. Zu den Hartgesteinen zählen Fachleute Granite, Quarzite oder Gneise.

Die Auswahl ist also enorm groß. Wählen Sie dabei Ihre Fassadenverkleidung ganz nach Ihren Wünschen. Ziehen Sie eine filigrane Optik oder ein rustikales Design vor? Je nach Verarbeitung und Natursteinart lässt sich nahezu alles umsetzen.


Darüber hinaus sind Natursteine eigentlich überall einsetzbar. Egal ob in der Küche oder im Bad: Sie haben die Möglichkeit, Ihre Fassade auf den Innenausbau abzustimmen. Das macht einen besonders harmonischen Eindruck im gesamten Zuhause.

Ideal für die Hausfassade eignen sich Dolomite, Kalkgesteine und Sandsteine.

Dolomite

Dolomit-Gesteine zeichnen sich durch ihre besondere Textur und Farbe aus. Dolomite haben eine grau-gelbliche Farbe. Ihre Struktur weist Poren und Kristalldrusen in verschiedenen Größen und Formen auf.

Muschelkalk

Muschelkalk sieht, je nach Schleifung, unterschiedlich aus. Diese Natursteinart eignet sich nicht nur für die Fassade, sondern auch für andere Projekte im Außenbereich. Beispielsweise wird Muschelkalk als Bodenbelag für die Terrasse oder im Außenbereich genutzt.

Travertin

Dieser Naturstein weist eine beige bis gelbe Farbe auf. Travertin bietet eine große Vielfalt. Travertin ist für die Fassadenverkleidung besonders gut geeignet. Dieser Stein lässt sich gut bearbeiten und schleifen.

Sandstein

Auch Sandstein findet im Außenbereich Verwendung. Diese Natursteinart hat eine sehr natürliche Wirkung. Die gelbe Farbe lässt Ihre Fassade warm und gemütlich erscheinen.

Für die Außenfassade eignen sich also einige Gesteinsarten. Die Auswahl bleibt groß. Wählen Sie nach Ihrem Geschmack.

Eigenschaften von Naturstein

Eine Fassade mit Naturstein zu verkleiden, ist aufgrund der vielen positiven Eigenschaften von Naturstein eine gute Idee. Natursteine sind sehr stabil und widerstandsfähig gegenüber Wind und Wetter. Außerdem handelt es sich bei ihnen um ein Naturprodukt. Das bedeutet, dass in den Steinen keine chemischen Bestandteile oder Schadstoffe enthalten sind.

Bei Tipp zum Bau erfahren Sie alles über positive Eigenschaften von Natursteinen für Ihre Natursteinfassade.

Natursteine haben viele positive Eigenschaften.

Das macht eine umweltgerechte Entsorgung einfach. Durch Natursteine als Fassadenverkleidung schonen Sie die Umwelt. Vor allem in der Kombination mit einer VHF verringern Sie Ihre CO2Emissionen. Denn durch den hohen Kälte- und Wärmeschutz der Natursteine sparen Sie Energie- und Heizkosten.

Natursteine haben gute Wärmespeicherkapazitäten. In den Sommermonaten genießen Sie mit einer Natursteinfassade kühle Temperaturen. Und das bei Temperaturen um die 30 Grad und ohne Klimaanlage! Denn die Wärme wird im Naturstein gespeichert und gelangt nicht so schnell ins Haus.

Natursteine haben zudem die Eigenschaft, nicht brennbar zu sein. Sie sind pflegeleicht und sehr langlebig.

4.    Voraussetzungen für eine Natursteinfassade

Für eine Fassade aus Naturstein empfehlen wir Ihnen die Erfüllung einiger Voraussetzungen. Grundsätzlich brauchen die Platten an der Fassade Bewegungsspielraum, da sich Naturstein thermisch ausdehnt. Das erfordert offene Fugen zwischen den Natursteinplatten. Verwenden Sie alternativ auch elastisches Fugenmaterial. Diese Fugen heißen auch Bewegungsfugen, da sie der Fassade so auch etwas Spielraum gewährleistet.

Achten Sie beim Abdichten darauf, dass Sie alle Fugen sauber, trocken, fettfrei und tragend anbringen. Verwenden Sie als Fugenmaterial Natursteinsilikon. Dieses ist blasenfrei und gleichmäßig aufzutragen.

Damit Sie möglichst lange von einer schönen Natursteinfassade profitieren, schützen Sie Ihren Naturstein mit einer Beschichtung. Vor allem durch sich aus dem Mörtel lösendes Salz verfärbt sich der Stein. Auch durch die Verwendung eines falschen Hinterlüftungsmörtels läuft Ihre Natursteinfassade Gefahr, Schäden davonzutragen. Aus dem Hinterlüftungsmörtel treten eventuell Salze aus und greifen den Naturstein an.

Insgesamt gilt, dass die Ihre Natursteinfassade möglichst gut vor eindringender Feuchtigkeit und Nässe schützen. Falsche oder mangelhafte Abdichtungen sind oft die Ursache von Schimmelbefall. Sorgen Sie deshalb unbedingt schon während der Planung dafür, dass alles, was Wasserschutz braucht, fachgerecht abgedichtet ist.

Üblich ist, dass die Fassadenplatten aus Naturstein an vier Punkten montiert werden. In Sonderfällen, ist eine Fassadenplatte auch an drei Punkten befestigt.

Voraussetzungen für eine vorgehängte hinterlüftete Natursteinfassade

Entscheiden Sie sich für eine vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF), beträgt der Abstand zwischen den Natursteinplatten und der Dämmung mindestens 20 mm. An der Schlagwetterseite sind auch Abstände von bis zu 50 mm möglich.

Auch bei der VHF ist ein bestmöglicher Schutz vor Feuchtigkeit essentiell. Sowohl die Unterkonstruktion als auch die Dämmung werden vor Wasser geschützt.

5. Moderne Natursteinfassaden

Fassaden aus Natursteinplatten lassen sich hervorragend in moderne architektonische Konzepte einbinden. Das ermöglichen die rechtwinkeligen Plattenelemente An vielstöckigen, großen Gebäuden kommen großformatige Platten aus Granit, Diorit und vielen anderen Gesteinen zum Einsatz. Für Privatgebäude sind dagegen Schieferplatten besonders beliebt.

Schieferplatten finden im Privaten vor allem Benutzung an Schieferfassaden. Informieren Sie sich darüber bei Tipp zum Bau.

Tipp zum Bau informiert Sie umfassend zum Thema Schieferfassade.

Eine Natursteinfassade aus Schiefer bietet einen besonderen Blickfang.

Den Wunsch vieler Architekten und Bauherren nach einer klaren Linienführung erfüllen Rechteck-Deckungen. Neben ihrem aufgeräumten Erscheinungsbild haben diese Deckarten den Vorteil, dass sie aus vorgefertigten Schieferplatten bestehen. Diese werden vor Ort nicht mehr nachbearbeitet. Dadurch ist eine besonders rationelle Verlegung möglich. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, materialsparende Deckarten an der Fassade zu realisieren. Zu ihnen zählt die gezogene Rechteck-Deckung.


6. Natursteinfassade: Grundreinigung und Pflege

Auch Natursteinfassaden sind ständig Witterung und Salzen ausgesetzt, die die Fassade verunreinigen und zu einer Patina auf dem Gestein führen. Der Vorteil von Natursteinen ist ihre einfache Reinigung: Flecken, Flechten, Moos- und Algenbewuchs sowie Rußablagerungen lassen sich mit einem säurefreien Reinigungsmittel einfach entfernen.

Je nach Gestein reinigen Sie Ihre Natursteinfassade mit einem Hochdruckreiniger oder mit einem trockenen oder nassen Sandstrahlverfahren. Anschließend tragen Sie am besten eine Beschichtung auf die gereinigte Fassade auf. Das verlangsamt den Bewuchs durch Algen und weitere Schmutzablagerungen.

Sanierung

Nicht nur Schmutzablagerungen, auch Witterung sowie der natürliche Verwitterungsprozess schaden der Fassade: Absandungen, Frostsprengungen, Rissbildungen sowie Salzablagerungen setzen dem Gestein zu. Auf diese Art  beeinträchtigen sie die Schutzfunktion der Fassade.

Je nach Naturstein sind in diesen Fällen konservatorische Maßnahmen notwendig. Diese werden von Experten durchgeführt. Dabei kontrollieren, reinigen und ergänzen Ihre Fachmänner die Oberfläche. Manchmal tauschen sie dabei auch Teile Ihrer Fassade ganz aus.

7.    Kosten einer Fassade aus Naturstein

Tipp zum Bau erklärt Ihnen, mit welchen Kosten Sie bei einer Natursteinfassade zu rechnen haben.

Was kostet eine Natursteinfassade? Tipp zum Bau erklärt es Ihnen.

Das Vorurteil, Schieferverkleidungen an der Fassade seien besonders kostenintensiv, sind nur teilweise zutreffend. Im Vergleich zu Fassadenverkleidungen aus Metall oder Glas schneidet die Natursteinfassade als günstigere Variante ab.


Die Kosten für das Material fallen bei einer Fassade aus Schieferplatten vergleichsweise moderat aus. Ein Großteil der Kosten entsteht allerdings durch den Arbeitsaufwand. Insbesondere traditionelle Deckarten heben die Kosten bei der Natursteinverlegung. Denn hier werden einzelne Steine individuell angepasst.

Die Kosten von Fassadenplatten aus Naturstein variieren stark. Es kommt darauf an, für welche Art Sie sich entscheiden. Außerdem hat natürlich die zu bearbeitende Fläche einen Einfluss auf den Preis.

Grundsätzlich ist Naturstein gar nicht so teuer, wie viele denken. Der Preis von Naturstein ist in den letzten zehn Jahren sogar gesunken. Das Material ist außerdem um ein Vielfaches wirtschaftlicher als andere Rohstoffe. Der Energieaufwand bei der Gewinnung und Verarbeitung ist nämlich deutlich geringer. Das schlägt sich im Preis nieder.

Zur groben Orientierung finden Sie hier ein kleines Kostenbeispiel: Natursteinplatten, die vier Zentimeter dick sind, liegen kostenmäßig bei 200 bis 250 Euro pro Quadratmeter. Im Gegensatz dazu kostet eine Glasfassade 500 bis 700 Euro/m2 .

8.    Alle Vorteile der Natursteinfassade auf einem Blick

Hierfassen wir Ihnen die Vorteile einer Natursteinfassade zusammen.

Natursteinfassaden bieten Ihnen eine Reihe Vorteile. Lesen Sie hier alles darüber.

Eine Natursteinfassade hat viele Vorteile. Von welchen Vorteilen Sie profitieren, finden Sie hier noch mal auf einen Blick aufgelistet:

  • Guter Wärme- und Kälteschutz.
  • Gute Wärmespeicherung. Das Haus heizt sich im Sommer nicht auf.
  • Witterungs- und wertbeständig.
  • Robustes Material.
  • Wirtschaftlich.
  • Nachhaltig.
  • Naturprodukt.
  • Umweltgerechte Entsorgung möglich.
  • Vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten.
  • Pflegeleicht.
  • Langlebig.

Naturstein bietet Ihnen also einige Vorteile. Er erlaubt es Ihnen, Ihre Fassade zeitlos zu verschönern. Dabei wählen Sie aus verschiedenen Gesteinsarten. So verleihen Sie Ihrer Fassade das gewisse Etwas. Zusätzlich erweisen sich Natursteine als nachhaltig und wirtschaftlich.

9.    Fachpartner finden

Sie planen, Ihr Haus mit Naturstein optisch aufzuwerten? Sie möchten Energie- und Heizkosten sparen? Dann entscheiden Sie sich für eine Fassade aus Naturstein. Lassen Sie sich professionell beraten: Ihr Fachbetrieb für Fassadenausbau oder ein Steinmetz in Ihrer Nähe hilft Ihnen gern!

10. Natursteinfassade – jetzt mit staatlicher Unterstützung

Tipp zum Bau klärt auf, wie finanzielle Unterstützung für Ihre Fassade aus Naturstein möglich ist.

Finanzielle Förderung für Ihre Natursteinfassade? Dies ist teilweise möglich.

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert verschiedene Maßnahmen auf dem Wohnungsmarkt. Sie sind in der Lage, diese Gelder zu beantragen. Dies ist für die Natursteinfassade dann möglich, wenn Sie hierbei eine neue Dämmung einbauen. So ist ein guter Förderkredit für Sie erhältlich. Zuschüsse gibt es beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Diese schüttet die Gelder nach Abschluss des Bauvorhabens aus.

Hierbei sind Fördersätze von bis zu 20% erhältlich. Allerdings ist es hier wichtig, dass Sie diese ein halbes Jahr vor Baubeginn beantragen. Ebenso benötigen Sie für den Antrag ein Gutachten eines Experten für Energieeffizienz. Dieser beurteilt, ob es sich bei Ihrem Bauprojekt um energieeffizientes Bauen handelt. Diese Förderung ist mit dem Zuschuss für altersgerechten Umbau kombinierbar.

11. Dreckige Fugen zwischen dem Naturstein? Schnee von gestern!

Fugen finden sich in jeder Natursteinfassade. Diese unterscheiden sich von der Oberfläche des Natursteins, da sie aus anderen Stoffen bestehen. Außerdem liegt der Fugenmörtel tiefer. Gerade bei hellen Natursteinfassaden fällt auf, falls die Fugen mal verdrecken. Daher ist die Frage, wie diese zu reinigen sind. Bevor Sie wieder die alte Zahnbürste rausholen: Es gibt leichtere Wege. Zunächst gibt es Bürsten für Fugen, die folgende Vorteile haben:

  • Schnelle Reinigung.
  • Leichte Reinigung.
  • Gründlichere Reinigung.

Zusätzlich gibt es für alle Steine geeignete spezielle Reinigungsmittel, welche empfehlenswert sind. Denn hausübliche Reinigungsmittel sind oft zu aggressiv für Stein und Fuge. Hier sind Beschädigungen die Folge. Daher nehmen Sie speziellen Fugenreiniger für Ihren Naturstein. So erstrahlt die Fassade bald in neuem Glanz und freut sich an der Pflege!

12. Hilfe für Naturstein-Liebhaber

Sie haben eine Fassade aus Naturstein geplant? Wenn sie nun ratlos sind, wie sie dies umsetzen, gibt es Hilfe. Es gibt innerhalb Deutschlands hierfür spezielle Fachverbände. An diese wenden Sie sich, wenn sie Fragen haben. Hier finden Sie Hilfe. Der Dachverband nennt sich Zentralverband der deutschen Naturstein-Wirtschaft.

Im Dachverband sind auch Fachbetriebe, die sich auf Steinbearbeitung fokussiert haben. So finden Sie auch für Ihre Natursteinfassade den entsprechenden Fachmann. Egal ob in Mauer- oder Pflegefragen, er berät Sie gerne. Für einen allgemeinen Überblick lohnt sich auch der Besuch einer Messe für Natursteine. Die größten finden jährlich in Nürnberg und in Verona statt.

13.Gewinnung von Naturstein für Ihre Natursteinfassade

Naturstein wird, wie der Name bereits vermuten lässt, in der Natur gewonnen. Hierfür gibt es Steinbrüche, wo diese aus dem Fels gelöst werden. Ihr Fachmann gewinnt diese heute aber nicht mehr mithilfe von Sprengstoffen. Vielmehr finden folgende Maschinen Verwendung:

  • Schrämmaschinen.
  • Seilsägen.

Schrämen sind in etwa wie eine Kettensäge, nur mit viel größerem Sägeblatt. Außerdem sind dies eigene Fahrzeuge und nicht von Hand bedienbar. Seilsägen reiben sich durch den Stein. Diese haben ein Seil, das Ihr Fachmann immer wieder maschinell durch den Felsen zieht. So schneidet diese nun auseinander. Der Abtransport erfolgt mittels großen LKW, die diese dann zu Ihrem Händler bringen.

14.Kalkflecken auf ihrem Naturstein

Auch Fassaden von Naturstein bekommen immer wieder Regen ab. Dieser Regen ist für den Naturstein nicht schädlich. Denn dieser ist entsprechend gegen Feuchtigkeit gesichert. Trotzdem bekommt Ihre Natursteinfassade möglicherweise nach einer gewissen Zeit Kalkablagerungen. Diese sind ästhetisch mittelprächtig und daher nicht gerne gesehen. Kalk entsteht durch die Ablagerung von:

  • Calciumcarbonat.
  • Anderen Calciumsalzen.

Diese kommen natürlich im Wasser vor, es ist aber möglich, dem Kalk beizukommen. Besorgen Sie einfach destilliertes Wasser, welches Sie gegen die Natursteinfassade schütten. Ziehen Sie das Wasser anschließend zeitnah ab. So wäscht das Wasser den Kalk einfach ab und die Verschmutzung ist hier beseitigt. Außerdem ist es nur Wasser. Es ist vollkommen in Ordnung, wenn es danach im Boden versickert. So hat sich Ihre Natursteinfassade schnell von Kalkflecken erholt.

15.Klimaorganisation durch Naturstein vereinfacht

Naturstein ist ein absoluter Klimatechniker. Er unterstützt ein gutes Klima:

  • Im Sommer.
  • Im Winter.
Tipp zum Bau klärt auf, wie auch im Winter Naturstein klimatisch hilft.

Auch im Winter ist eine Natursteinfassade Freund und Helfer.

Denn Naturstein ist, wissenschaftlich nachgewiesen, ein guter Wärmeleiter und -speicher. Im Sommer bleiben kühle Steine lange kühl und wirken so erfrischend. Gerade an schattigen Plätzen findet sich hier immer eine angenehme Abkühlung. Diese Vorteile sind im Sommer noch ausbaubar. Wenn Sie Ihre Natursteinfassade befeuchten, erzeugen Sie somit noch mehr Abkühlung. Denn das Wasser zieht Wärme aus dem Naturstein. Dieser kühlt dadurch ab und bleibt nun auch lange kühl.
Somit liefert der Naturstein hier zusätzlich Kühle. Im Winter, wenn es kalt ist, funktionieren die Steine umgekehrt. Ist die Natursteinfassade erst einmal warm, gibt sie lange und gleichmäßig Wärme ab. Für noch mehr Tipps konsultieren Sie gerne Ihren Fachmann.

16.Natursteinfassade im Winter – dies gilt es zu beachten

Es ist Winter und der Schnee rieselt in leichten Flocken vom Himmel. So schön dieser Anblick auch ist, so wissen Sie: Der Schneebesen ruft Sie in Ihre Einfahrt. Danach noch Salz auftragen, damit es nicht rutscht. Salz hat sich hier bewährt, greift aber auch Natursteine an. Dies führt möglicherweise zu Verfärbungen oder rauen Stellen. Daher verteilen Sie Salz so, dass es nicht in Kontakt mit Ihrer Natursteinfassade kommt. Besser noch: Verzichten Sie vollständig auf Salz. Nutzen Sie vielmehr diese Alternativen:

  • Sand.
  • Feiner Splitt.

Sie sind kostengünstig und umweltfreundlich. Allgemein empfiehlt Tipp zum Bau für den Außenbereich nur auf Frost geprüfte Natursteine.

17. Rostflecken auf Naturstein

Tipp zum Bau zeigt, wie Sie Naturstein von Kalk befreien.

Kalkflecken sind auch auf Natursteinfassaden gut entfernbar.

Sie haben auf ihrem Naturstein Rostflecken entdeckt? Dies ist unästhetisch, aber gut zu entfernen. Doch woher kommen diese? Die folgenden Möglichkeiten geben möglicherweise Aufschluss:

  • Kontakt mit eisenhaltigen Dünger oder Moosvernichter.
  • Undichte Heizungsrohre.
  • Reinigungsmittel, welche Salzsäure enthalten.
  • Verfrühtes imprägnieren von Steinen, die Eisenmineral enthalten.
  • Wasser, welches durch umliegenden Zement alkalisch wurde und nun in Kontakt mit den Steinen gerät.

Es ist notwendig, dass sie ihren Naturstein kennen. Ist es Hartgestein oder Weichgestein? Denn hieran entscheidet sich, ob der Reiniger Säure zu enthalten hat oder nicht. Wenn Sie sich unsicher sind, fragen Sie bei ihrem Fachmann nach. Dieser hilft Ihnen gerne. So bleibt Ihr Stein schön und unbeschädigt. Nun sind Sie wieder in der Lage, Ihre Natursteinfassade zu bewundern. Denn diese strahlt nun wieder.

18.Hilfe zur Kaufentscheidung des Natursteins

Tipp zum Bau berät beim Kauf von Natursteinen für Ihre Natursteinfassade..

Für Naturstein ist die Auswahl groß.

Die Auswahl für Ihren Bau einer Natursteinfassade ist riesig. Hier ist es gut möglich, sich in den Möglichkeiten zu verlieren. Daher hier einige Impulse, damit Sie zu Ihrer Natursteinfassade finden:

  • Hartgestein oder Weichgestein?
  • Heller oder dunkler Farbton?
  • Aus welcher Herkunft?
  • Polierte Oberfläche oder weitestgehend unbehandelt?
  • Mit Imprägnierung oder ohne?

Fragen Sie zuerst nach der Gesteinsart, weil dies eine grundlegende Entscheidung ist. Sie legt auch die Weichen, wie resistent Ihr Stein später sein wird. Auch die Frage nach der Herkunftsregion schließt einige Natursteine aus. Ebenso passt auch nicht jeder Farbton zu jeder Farbe im Haus. Die beste Auswahl erhalten Sie, wenn Sie mit Ihrem Fachmann Rücksprache halten. Dieser berät Sie individuell und ist ein erfahrener Naturstein-Kenner.

19. Hilfe für matten Marmor! Ihre Fassade aus Naturstein wieder zum Glänzen bringen

Strahlender Marmor ist fantastisch und ein absoluter Klassiker. Leider ist er auch ein empfindlicher Naturstein und daher zu pflegen. Eine strahlende Oberfläche ist Zeichen dafür, dass dieser noch gut intakt ist. Sobald er stumpf wirkt und Glanz verliert, ist es Zeit für Pflege. Denn dies zeigt, dass der Naturstein rau ist, was ihn anfälliger macht. Somit gilt es, die Natursteinfassade abzuschleifen und zu polieren. Je größer die Fläche, desto eher ist ein Fachbetrieb angeraten. Denn diese verfügen über:

  • Langjährige Kompetenz.
  • Schleifmittel.
  • Maschinen.

Nun bekommt ihr Marmor Schritt für Schritt eine immer feinere Oberfläche. Je feiner die Oberfläche, desto mehr glänzt er wieder. Daher erstrahlt er nach jedem Arbeitsschritt immer mehr. Am Ende bekommt der Marmor eine Hochglanz-Politur. Nun ist die Natursteinfassade bestimmt wieder so schön wie am ersten Tag.

20. Hilfe für matten Granit! Ihre Fassade aus Naturstein wieder zum Glänzen bringen

Tipp zum Bau erklärt, wie Ihr Granit neuen Glanz erhält.

Glänzender Granit ist nicht nur in den ersten Jahren möglich.

Granit ist ein Hartgestein bei den Natursteinen. Das bedeutet, dass es besonders robust und widerstandsfähig ist. Somit hält er viel aus und ist „mit allen Wassern gewaschen“. Kommt es dennoch vor, dass dieser matt wird, gibt es verschiedene Gegenmaßnahmen:

  • Polierwachs auftragen.
  • Politur per Maschine.
  • Schleifarbeiten.

Polierwachs ist eine dünne Schicht Wachs, die Sie auf den Granit auftragen. Reiben Sie diesen nach kurzer Trocknungszeit wieder ab. So erhält der Granit neuen Glanz und eine Schutzschicht. Ein intensiverer, aber auch nachhaltigerer Schritt ist es, neu zu polieren. Hier tragen Sie andere, längerfristige Materialien auf den Stein auf. Diesen arbeiten Sie maschinell ein und der Granit bleibt so lange erhalten. Für noch größere Polierarbeiten oder Schleifungen ist ein Fachmann angeraten.

21. Die Vorteile des biologischen Baustoffes Naturstein

Natursteine haben den Vorteil, direkt aus der Natur entnommen zu sein. Doch welche Vorteile hat dies eigentlich? Zunächst ist hier die Ökologie zu nennen. Die Herstellung ist keine im herkömmlichen Sinne, sie ist eher eine Entnahme. Ebenso ist auch die Entsorgung kein Problem. Natursteinfassaden sind langlebig und beständig gegenüber Witterungen.

Dies funktioniert auch ohne Zusatzmittel, was wieder ein Vorteil der Natürlichkeit ist. Ebenso ist eine Natursteinfassade wiederverwendbar, pflegeleicht und robust. Außerdem gibt es eine riesengroße Auswahl für Ihre Natursteinfassade. Dies sind alles Vorteile, die ohne Nachbehandlung vorhanden sind! Somit ist hier von einem höchst ökologischen Baustoff zu reden. Er bietet viele Vorteile, auch für Ihr Zuhause.

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