Naturstein

Naturstein — Alles auf einen Blick!

Der robuste Naturstein überzeugt durch seine natürliche und ästhetische Wirkung. Er bietet Ihnen zahlreiche Optionen für den Einsatz. Sowohl im Innen- und auch im Außenbereich ist er von Nutzen. Ob im Badezimmer, in der Küche oder im Garten – mit diesem Material holen Sie sich ein Stück Natur in Ihr Zuhause.



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1. Naturstein – ein natürlicher Werkstoff

Schon seit Jahrtausenden dient Naturstein als Baustoff. Bereits in der Antike fand er für Boden- und Wandbeläge Verwendung. Auch in der Kunst war Naturstein schon damals mehr als nur beliebt. Die typischen Skulpturen aus Marmor gelten als hochwertigste Kunststücke der Antike.

Ebenfalls beliebt war er im Bau von Fassaden oder als Schotter auf den Straßen. Die Begeisterung für Naturstein zieht sich bis in die heutige Zeit. Das Baumaterial ist nach wie vor sehr gefragt und findet seinen Nutzen im Bauwesen.

Die Gewinnung von Naturstein erfolgt durch den schonenden Abbau in Steinbrüchen. Jeder Stein ist in Farbe, Form und Struktur individuell. Dadurch besitzt Naturstein in Verwendung und Gestaltung viele unterschiedliche Optionen.

2. Die verschiedenen Arten von Naturstein

Tipp zum Bau verrät Ihnen, welche Arten von Naturstein existieren.

Diese Arten von Naturstein gibt es.

Natursteine unterscheiden sich nicht nur in Form und Farbe, sondern auch in ihrer Entstehung. Es gibt:

  • Erstarrungsgesteine, welche aus einer erstarrenden Substanz entstehen.
  • Ablagerungsgesteine, die sich durch verfestigende Sedimente entwickeln.
  • Umwandlungsgesteine, bei welchen ein Stoff eine Metamorphose zum Gestein durchläuft.

Jede Art von Naturstein besitzt seine eigenen Eigenschaften. Hier die bekanntesten Gesteinsarten, die im modernen Bau Verwendung finden:

  • Granit (Erstarrungsstein)
  • Basalt (Erstarrungsstein)
  • Gneis (Umwandlungsstein)
  • Marmor (Umwandlungsstein)
  • Sandstein (Ablagerungsstein)
  • Kalksandstein (Ablagerungsstein)
  • Schiefer (Umwandlungsstein)

3. Verwendung von Naturstein

Naturstein ist immer ein Unikat und setzt starke Akzente. Ob nun als stilvoller Hingucker im Garten oder als nachhaltiger Baustoff: Den Einsatzmöglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt. Wo Sie Naturstein am besten verbauen, erfahren Sie hier.

Im Außenbereich ist Naturstein besonders wegen der Widerstandsfähigkeit der meisten Arten sehr gefragt. Es kommt weniger schnell zu Schäden als bei vielen anderen Baumaterialien. Besonders bei Wetterschwankungen lohnt sich das robuste Baumaterial. Im Außenbereich finden Sie Naturstein hauptsächlich an folgenden Punkten:

  • Fassaden.
  • Mauern.
  • Bodenbeläge.
  • Pflastersteine.
  • Treppen.
  • Pfeiler.
  • Brunnen.
  • Statuen.

Aber auch im Innenbereich erfreut sich Naturstein großer Beliebtheit. Durch seine vielfältigen Arten bieten sich unzählige Designmöglichkeiten. Es ist also nicht nur praktisch, sondern auch schick, Naturstein im Innenbereich zu nutzen. Dabei findet er in folgenden Bereichen Verwendung:

4. Voraussetzungen für die Nutzung von Naturstein 

Für die Verwendung von Naturstein gibt es verschiedene Dinge zu beachten. Nur unter bestimmten Voraussetzungen ist ein widerstandsfähiges und langlebiges Baumaterial garantiert. Schützen Sie das Material vor äußeren Einflüssen, indem Sie es regelmäßig reinigen und pflegen.

Während der Bauarbeiten mit Naturstein

Besonders während der Bauphase ist Vorsicht geboten. Bei Bauarbeiten entstehen häufig Sand und Dreck. Diese wirken wie Schmirgelpapier und führen schnell zu oberflächlichen Kratzern. Wenn Sie also mit Naturstein arbeiten, decken Sie den Baustoff sorgfältig ab. Am besten eignen sich dafür Naturfilze. Starre Abdeckungen hingegen sind für solche Zwecke weniger geeignet.

Achten Sie außerdem auf Nässe und Feuchtigkeit. Auch wenn diese dem Naturstein nicht direkt schaden, wirken sie schnell staubanziehend. Beim Trocknen kommt es zudem häufig zu Kalkrückständen. Gerade im Außenbereich führt Feuchtigkeit oftmals zur Bildung von Moosen und Algen.

Berücksichtigen Sie auch die Wahl des passenden Mörtels. An dieser Stelle lohnt es sich, Beratung bei einem Fachmann zu suchen. Nur dieser hat die Möglichkeit, mit Garantie den passenden Mörtel zu empfehlen. Bei der Nutzung von klassischen Mörteln kommt es sonst schnell zur Entstehung von Ausblühungen.

Pflege von Naturstein

Ein Pflegemittel für Naturstein dringt intensiv in das Material ein oder bildet schützende Schichten. Es dient dem Erhalt des Baustoffes und sichert dessen Beständigkeit und Stabilität. Jede Art von Naturstein besitzt seine eigenen Anforderungen in der Pflege. Nutzen Sie deswegen kein allgemeines Pflegemittel. Suchen Sie stattdessen die direkte Beratung bei einer zuständigen Fachperson.

Reinigung von Naturstein

Das Reinigungsmittel dient lediglich zur Entfernung von Verschmutzungen. Die Reinigung ist in zwei verschiedene Abschnitte zu gliedern. Dabei gibt es die sogenannte Unterhaltsreinigung und die Grundreinigung. Welche Art von Reinigung Sie wann und wie durchführen, verrät Ihnen Tipp zum Bau.

Die sogenannte Unterhaltsreinigung führen Sie häufiger und regelmäßig aus. Dabei konzentrieren Sie sich auf oberflächlichen Schmutz und die Beseitigung von hygienischen Problemen. Die Unterhaltsreinigung unterstützt Naturstein für den ständigen Gebrauch.

Die Grundreinigung hingegen führen Sie weniger häufig durch. Es handelt sich hierbei um eine Art der Intensivreinigung, die vor größeren Schäden schützt. Das Ergebnis einer solchen Reinigung ist im Optimalfall länger anhaltend als das einer Unterhaltsreinigung.

Berücksichtigen Sie bei der Dosierung der Reinigungsmittel die Wasserhärte. Ansonsten entstehen schnell unschöne Schlieren. Je nach Art des Natursteins ist auch eine Reinigung mit Alkohol und Microfasermob möglich. Wenn Sie vorhaben, Flecken zu beseitigen, greifen Sie auf eine weiche Bürste zurück. Auch ein Dampfstrahler bietet sich an.

Imprägnierung von Naturstein

Eine Imprägnierung verschafft Abhilfe, um Naturstein vor Flecken zu schützen. Nicht immer ist eine Imprägnierung jedoch auch tatsächlich sinnvoll. In bestimmten Bereichen im Bad heben dort verwendete Tenside die Imprägnierung schnell auf. Bei Kalkstein und Marmor schützt eine Imprägnierung zudem nicht vor Säurefraß.

Wenn Sie an Oberflächen von Naturstein gewisse Chemikalien verwenden, kommt es zu einer Mineralumwandlung. Auch davor schützt eine Imprägnierung nur bedingt. Erkundigen Sie sich vor dem Imprägnieren genau. Sprechen Sie Ihren Fachpartner des Vertrauens an und fragen Sie nach: Ist eine Imprägnierung bei dem von Ihnen verwendeten Naturstein tatsächlich sinnvoll? Und welches Imprägnierungsmittel eignet sich am besten?

5. Kosten von Naturstein

Erfahren Sie bei Tipp zum Bau, wie viel Naturstein kostet.

So viel kostet Naturstein im Vergleich zu anderen Materialien.

Die Gewinnung und Produktion von Naturstein sind heute effizienter denn je. Dies hat zur Folge, dass der Preis von Naturstein mittlerweile erheblich gesunken ist. Im Folgenden finden Sie ein paar Beispiele als Kostenvergleich zwischen Naturstein und anderen Materialien.






Vergleich für Bodenbeläge im Innenbereich:

BodenbelagPreis pro Quadratmeter
Natursteinboden inkl. Verlegung100 - 120 €
Teppichboden70 - 100 €
Parkettboden100 - 130 €

Vergleich von Fassaden im Außenbereich:

FassadePreis pro Quadratmeter
Natursteinfassade200 - 250 €
Metallfassade400 - 500 €
Glasfassade500 - 600 €

Naturstein ist somit nicht nur in seiner Optik ein edler und außergewöhnlicher Werkstoff. Er ist auch wirtschaftlich rentabel. Somit setzen Sie auf Qualität, ohne hohe Kosten zu tragen.

6. Vorteile von Naturstein

Tipp zum Bau verrät Ihnen, warum Naturstein auch in Ihr Zuhause gehört.

Das sind die verschiedenen Vorteile von Naturstein.

Naturstein ist ein praktisches und faszinierendes Baumaterial. Viele Architekten und Bauherren haben das Material als persönlichen Favoriten entdeckt. Das nicht ohne Grund: Die Vorteile von Naturstein sprechen für sich. Egal was Sie bauen, Naturstein eignet sich fast immer als Material. Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Vorteile auf einen Blick:

  • Naturstein besitzt bei richtiger Pflege eine außergewöhnlich lange Lebensdauer.
  • Die Unterhaltskosten von Naturstein befinden sich in einem geringen Bereich.
  • Naturstein gilt zudem als ökologisch und umweltschonend, da es ein Naturprodukt ist.
  • Diese Natürlichkeit kommt auch in der Optik zur Geltung. Naturstein sorgt für ein authentisches Design.
  • Naturstein ist sowohl im Altbau als auch im Neubau flexibel einsetzbar.
  • Das Baumaterial besitzt die Fähigkeit, Wärme weiterzuleiten und zu speichern.
  • Durch seine große Artenvielfalt ist Naturstein in Form und Farbe individuell und einzigartig.

Legen Sie Wert auf eine ökologische Bauweise? Ist Ihnen Individualität wichtig? Dann ist Naturstein genau die richtige Wahl. Der robuste und langlebige Baustoff hat sich seit Jahrhunderten bewährt. Für den modernen Bau erfüllt er alle Anforderung. Aufgrund seiner Vielfältigkeit bietet er sich für jeden Geschmack an. Ein wahres Power-Material!

7. Fachpartner für Naturstein finden

Sie planen, Naturstein in Ihrem Zuhause einzusetzen? Dann lassen Sie sich doch für ein professionelles Ergebnis fachgerecht unterstützen. Es gibt viele Fachpersonen, die sich mit Naturstein auskennen. Dazu zählen:

  • Steinmetze.
  • Boden- und Fliesenleger.
  • Steinhauer.
  • Händler im Natursteinvertrieb.

Erkundigen Sie sich, welche Fachberater in ihrer Nähe existieren und sprechen Sie diese an. Nur mit einer professionellen Beratung gehen Sie auf Nummer Sicher.

8. Alle Verwendungsmöglichkeiten von Naturstein auf einem Blick

Alles, was es zum Bodenbelag aus Naturstein zu Wissen gibt, bei Tipp zum Bau.

Naturstein eignet sich auch als Bodenbelag.

Die Natursteinfassade

Naturstein ist ein vielfältiges Material. Nicht nur im Innenausbau findet es Verwendung. Auch im Außenbereich schmückt Naturstein Ihr Anwesen. An der Hausfassade sorgt Naturstein dafür, dass Ihr Haus zum Hingucker wird. Die Natursteinfassade ist modern und zeitlos zugleich.

Alles, was es zum Bodenbelag aus Naturstein zu Wissen gibt, bei Tipp zum Bau.

Naturstein eignet sich auch als Bodenbelag.

Naturstein als Bodenbelag

Ein guter Boden zählt zu den Grundlagen eines gemütlichen Zuhauses. Naturstein eignet sich perfekt als Bodenbelag. Er besticht durch Rutschfestigkeit, ist nahezu immun gegen Kratzer und optisch ansprechend.


Tipp zum Bau empfiehlt Ihnen, auch im Außenbereich Naturstein zu verwenden.

Naturstein im Außenbereich? Eine Überlegung wert!

Naturstein im Außenbereich

Naturstein im Außenbereich überzeugt durch natürliche Ausstrahlung und Beständigkeit gegen Wind und Wetter. Dank der unterschiedlichen Gesteinsarten haben Sie viele Möglichkeiten für den Einsatz im Grünen. Ob als Terrassenboden, Beeteinfassung oder Statue – setzen Sie mit Naturstein dekorative Akzente in Ihrem Außenbereich.


Tipp zum Bau verrät Ihnen, wieso sich Naturstein in der Küche besonders lohnt.

Naturstein in der Küche ist praktisch und stilvoll.

Naturstein in der Küche

In der Küche haben Sie die Qual der Wahl, was Materialien anbelangt. Für die Arbeitsplatte ist nicht unbedingt das klassische Spanholz notwendig. Auch die Naturstein-Küche ist besonders lohnenswert. Der Rohstoff überzeugt durch große Auswahl und bringt eine elegante Optik in Ihre Kochstube.


Naturstein im Badezimmer ist ein echter Hingucker – Tipp zum Bau verrät Ihnen, wie Sie ihn dort verwenden.

Auch im Bad sorgt Naturstein für Eindruck.

Naturstein im Bad

Auch im Badezimmer lohnt sich der Einsatz von Naturstein. Er bringt viele Vorteile mit sich und besticht durch seine Wasserresistenz. Zudem leidet auch die Optik keineswegs durch die Nutzung von Naturstein. Erfahren Sie hier mehr zum Thema Naturstein-Bad.

Erfahren Sie bei Tipp zum Bau, was es zu Naturstein-Fensterbänken zu wissen gibt.

Langlebig und stilvoll – Fensterbänke aus Naturstein sorgen für eine angenehme Stimmung.

Fensterbänke aus Naturstein

Nutzen Sie Naturstein, damit Dekoartikel wie Topflanzen auf Ihrer Fensterbank besser zur Geltung kommen. Dieser wertet die Fensterbank optisch auf. Aber nicht nur die Ästhetik stimmt bei einer Fensterbank aus Naturstein überein. Eine solche Fensterbank besitzt viele weitere Vorteile.


Erfahren Sie bei Tipp zum Bau, warum sich eine Natursteintreppe auch in Ihrem Haushalt lohnt.

Eine Natursteintreppe besitzt viele Vorteile.

Natursteintreppen

Eine Treppe ermöglicht es Ihnen, sich schnell zwischen verschiedenen Stockwerken zu bewegen. Dabei lohnt sich auch ein anderes Material als das klassische Holz. Eine Natursteintreppe unterstützt die Optik und bringt eine zeitlose Schönheit ins Haus.


Tipp zum Bau erklärt, worauf Sie bei der Naturstein-Verlegung zu achten haben.

Das gibt es bei der Verlegung von Naturstein zu beachten.

Verlegung von Naturstein

Naturstein besticht als natürliches und ästhetisch ansprechendes Material in vielen Bereichen. Doch für ein langlebiges Ergebnis gibt es bei der Verlegung von Naturstein einiges zu beachten. Wie Sie Schiefer und Co. richtig einbauen, erfahren Sie bei Tipp zum Bau. Lernen Sie alles zum Thema Naturstein-Verlegung.

9. Arten von Naturstein: Kalksandstein

Der Kalksandstein gilt im Mauerbau als echtes Multitalent. Die Kombination aus Stabilität und Ästhetik macht ihn vielseitig einsetzbar. Zudem schont diese Art von Naturstein Umwelt und Geldbeutel zugleich.

10. Arten von Naturstein: Basalt

Basalt ist ein basisches Erstarrungsgestein. Das bedeutet, es entsteht aus einer erstarrenden Substanz, in diesem Fall vulkanischem Magma. Basalt ist in vielen Verwendungsformen von Naturstein besonders beliebt. 

Schon früh nutzten Menschen Basalt zum Schaffen von Massivbauten. Aber auch für Boden- und Treppenbelege ist der Naturstein bis heute beliebt. Fassadenplatten, Grab- und Denkmäler sowie Bildhauerei sind weiterhin oft gesehene Verwendungszwecke. 

Das Material gilt allgemein als nicht zu spröde, verschleißfest, sowie schwer zu bearbeiten. Daher eignet es sich hervorragend für den Unterbau von Straßen und Baugleisen. Aber auch im Straßen- und Landschaftsbau findet der Naturstein seinen Nutzen als Pflaster.

11. Arten von Naturstein: Gneis

Gneis zählt zu den sogenannten Umwandlungsgesteinen. Das bedeutet, dass er unter hohem Druck und hohen Temperaturen eine Metamorphose durchläuft. Er besitzt ähnliche Eigenschaften wie Granit und findet deswegen auch ähnliche Verwendung. So besitzt Gneis generell Nutzen als Baumaterial für Fliesen, Treppen und Co. Aber auch als Schotter, Splitt oder Pflasterstein findet der Naturstein seinen Gebrauch. 

Gneis besitzt im Vergleich zu Granit jedoch eine wesentlich höhere Wasseraufnahme sowie bessere Biegezugwerte. Er gilt als polierfähig und außerdem als weitgehend frostbeständig. Dadurch ist gerade die Anwendung in Außenanlagen von Vorteil.

12. Arten von Naturstein: Marmor

Tipp zum Bau verrät Ihnen, warum der Naturstein Marmor sich so richtig lohnt.

Marmor gilt als eine der edelsten Arten von Naturstein.

Eine weitere Art von Naturstein ist Marmor. Dabei handelt es sich um ein sogenanntes Carbonatgestein. Es fällt ebenfalls unter die Kategorie der Umwandlungsgesteine. Bereits in der griechischen Antike sowie im römischen Reich verwendeten Künstler Marmor. Aber auch hochwertige Gebäudebauten besaßen eine Marmor-Verzierung.

Heute ist er besonders im Innenbau ein beliebtes Element. Durch seine große Auswahl an verschiedenen Farben und Texturen bietet Marmor viel Spielraum. Besonders als Boden- und Treppenbelag oder als Fliese verschafft er Räumen eine exquisite Optik

Bedenken Sie jedoch, dass Marmor eine hohe Empfindlichkeit gegenüber Säuren besitzt. Darunter fallen auch Essig, Wein oder verschiedenste Zitrusfrüchte. Es ist also nicht empfehlenswert, unbehandelten Marmor in der Küche zu verwenden. Dabei kommt es sonst sehr schnell zu einer unschönen Fleckenbildung.

13. Arten von Naturstein: Schiefer

Schiefer gehört ebenfalls zu der Sorte der Umwandlungsgesteine. Er ist meist in gräulicher bis schwarzer Farbe erhältlich. Es gibt jedoch auch Schieferarten, welche bläuliche, grünliche oder auch rötliche Verfärbungen besitzen. 

Durch seine hohe Festigkeit sowie maximale Strapazierfähigkeit eignet sich Schiefer besonders an Außenanlagen. Als Splitt auf Gartenwegen, als Einfassung von Beeten oder auch an Trockenmauern findet Schiefer Platz. 

Der Naturstein ist zudem wasserresistent und somit auch optimal als Dach- oder Fassadenbedeckung geeignet. In modernen Badgestaltungen setzt er ebenfalls immer wieder neue Akzente. Er ist ein wahres Powermaterial, welches in jeder Hinsicht in Ihr modernes Zuhause gehört.

14. Arten von Naturstein: Granit

Erfahren Sie bei Tipp zum Bau, wieso Granit in Ihr Zuhause gehört.

Granit bietet vielerlei Möglichkeiten in Ihrem Innenausbau.

Granit zählt, ähnlich wie Basalt, zu den Erstarrungsgesteinen. Granitoberflächen zeichnen sich besonders durch eine sehr hohe Widerstandsfähigkeit und Härte aus. Das sorgt unter anderem dafür, dass er auch wetterresistent ist. Durch seine gute Polier- und Schleifbarkeit eignet er sich somit optimal als Baumaterial. 

Verwendung findet Granit in folgenden Bereichen: 

  • Im Straßenbau als Bordstein, Pflasterstein, Gehwegplatte oder Schotter.
  • Im Bauwesen als Außenwandbekleidung, Bodenbelag, Denkmal, Dachschindel oder Grabstein.
  • Im Innenausbau als Wandbekleidung, Fensterbank, Treppen- und Bodenbelag oder Tischplatte.
  • Im Gartenbau als Pflasterstein, Brunnen oder Skulptur.

15. Nachhaltigkeit von Naturstein

Naturstein besitzt viele Vorteile. Eines der ausschlaggebendsten ist dessen Nachhaltigkeit. Wenn Sie sich für einen umweltschonenden Bau interessieren, ist Naturstein die optimale Materialwahl:

  • Naturstein ist recyclebar und besitzt viele Möglichkeiten zur Wiederverwendung.
  • Die Transportwege von Naturstein halten sich verhältnismäßig kurz. Das liegt daran, dass Deutschland selbst große Vorkommen an Naturstein besitzt. Ein Import aus dem Ausland ist also unnötig. 
  • Bei der Herstellung von Naturstein wird keine Energie verbraucht, da es ein Naturprodukt ist. Der Energieverbrauch besteht also lediglich aus dem Abbau und der Weiterverarbeitung. Dementsprechend ist er im Vergleich zu anderen Materialien gering

Es besteht die Möglichkeit einer schadstofffreien Entsorgung. Der Naturstein gelangt einfach zurück in den natürlichen Stoffkreislauf.

16. In nur vier Schritten zu Ihrer eigenen Natursteinmauer

Tipp zum Bau erklärt Ihnen, wie Sie ihre Natursteinmauer in nur vier Schritten selbst bauen!

So bauen Sie Ihre eigene Natursteinmauer!

Eine Natursteinmauer ist schick und in jedem Garten sehenswert. Vielleicht hatten auch Sie bereits die Überlegung, sich eine Mauer aus Naturstein zuzulegen. Der Vorteil: Eine solche Mauer lässt sich auch ganz einfach selbst bauen. Tipp zum Bau verrät Ihnen, wie Sie Ihrem Garten in wenigen Schritten Leben verleihen.

Schritt 1: Dichten Sie das Steinfundament ab

Das Steinfundament ist die Fläche, auf welcher Sie die Mauer bauen. An Regentagen kommt es bei einem undichten Fundament schnell zu aufsteigender Feuchtigkeit. Dies riskiert Schäden an der Mauer. Um das zu vermeiden, dichten Sie das Fundament ordnungsgemäß ab. 

Schritt 2: Erstellen Sie das Mörtelbett und richten Sie die erste Steinreihe aus

Rühren Sie hierfür den Mauermörtel mit Wasser an. Dann tragen Sie diesen als Mörtelbett auf das abgedichtete Fundament auf. Versuchen Sie, eine Mörtelbett-Dicke von circa 5 cm zu erreichen. Dann setzen Sie die erste Reihe von Natursteinen. 

Schritt 3: Mauern Sie weiter und füllen Sie die Fugen auf

Es macht am meisten Sinn, jede Steinreihe um einen halben Stein versetzt zu mauern. Das sorgt für Stabilität. Mit dem Mörtel füllen Sie dann die jeweiligen senkrechten Fugen auf. Lassen Sie sich Zeit und arbeiten Sie präzise.

Schritt 4: Reinigen Sie die Fugen und lassen Sie die Natursteinmauer trocknen

Mit einer Kelle streifen Sie den überquellenden Mörtel ab. Weitere Mörtelreste beseitigen Sie mit einem feuchten Schwamm. Danach lassen Sie die Mauer circa 1-2 Wochen trocknen. Regnet es, dann decken Sie die Mauer in dieser Zeit mit einer Plane ab. Schon ist Ihre eigene Natursteinmauer fertig!

17. Diese Materialien und Werkzeuge benötigen Sie zum Bauen einer Natursteinmauer

Jetzt wissen Sie also, wie Sie Ihre eigene Mauer aus Naturstein bauen. Doch welche Materialien benötigen Sie dafür? Keine Sorge! Tipp zum Bau hat für Sie eine Liste zusammengestellt. Auf dieser finden Sie alles, was bei einem Mauerbau behilflich ist:

  • Das wichtigste für den Bau einer Natursteinmauer ist natürlich Naturstein. Besorgen Sie sich Ihre bevorzugte Steinart. 
  • Auch die Mörtelmischung gehört dazu. Nur so bringen Sie die einzelnen Steine richtig an.
  • Zum Anrühren der Mörtelmischung sowie zum Beseitigen von Mörtelresten hilft Wasser.
  • Diese Mischung rühren Sie am besten in einem Eimer oder Bottich an. 
  • Auch eine Maurerkelle benötigen Sie, um den Mörtel letztendlich aufzutragen. 
  • Damit Ihre Mauer auch gerade und stabil steht, nutzen Sie eine Wasserwaage
  • Auch eine Richtschnur hilft Ihnen weiter, die gewünschte Ausrichtung der Mauer zu erreichen. 
  • Ein Schwamm oder Lappen entfernt überschüssige Mörtelreste. 

Besorgen Sie eine Regenplane, um die Mauer bei Wetterschwankungen in Trockenzeiten zu schützen.

18. Design-Trends: Naturstein in der Inneneinrichtung

Sie verwenden Naturstein nicht im Garten, sondern lieber im Haus? Dann gibt es eine große Auswahl an Möglichkeiten. Die meisten Menschen legen in der Inneneinrichtung noch mehr Wert auf Optik.      Damit auch Sie diese Möglichkeit besitzen, zeigt Ihnen Tipp zum Bau die neuesten Trends:

  • Naturstein in Kombination mit Holz sorgt für eine gemütliche Atmosphäre, ohne zu langweilen.
  • In einem Steinmix kombinieren Sie verschiedene Arten von Naturstein. Somit sorgen Sie für Abwechslung!

Manchmal reicht auch eine einzige Statement-Wand, um ihrem Zuhause einen besonderen Charme zu bringen. Sieht schick aus, spart aber Ressourcen und Geld. Eine Win-Win-Situation also.

19. Natürlich, aber luxuriös: Hochwertige Optik mit Naturstein

Naturstein ist meist gerade wegen seiner natürlichen Optik beliebt. Das schließt ein luxuriöses Ambiente allerdings nicht aus! Auch mit Naturstein gelingt eine edle Atmosphäre, wenn Sie auf die richtigen Dinge achten. Tipp zum Bau verrät Ihnen, wie die hochwertige Inneneinrichtung funktioniert:

  • Nutzen Sie helle Farben, besonders Cremetöne. Gerade bei Naturstein gibt es hier eine riesige Auswahl.
  • Die richtige Wirkung erzielen helle Farben erst in der richtigen Kombination. Details aus Metallic-Farben wie Silber oder Gold bringen den gewünschten Effekt!
  • Die beliebteste Form von Naturstein in einer edlen Einrichtung ist Marmor. Der hat zwar seinen Preis, lohnt sich aber: Mit Marmor im Haus wird Ihre Inneneinrichtung zum Hingucker!

20. Wissenswertes zu Naturstein

Ganz allgemein gilt als Naturstein jedes Gestein, welches in der Natur auffindbar ist. Es existiert allerdings eine Unterteilung in zwei weitere Begriffe. Welche das sind und was sie zu bedeuten haben, erfahren Sie hier. 

Handelt es sich um ein gesägtes oder behauenes Steinprodukt, ist die Rede von Naturwerkstein. Diese Bezeichnung findet vorrangig in gewerbsüblichen Kreisen Nutzen. In der DIN 18332 entdecken Sie Regeln und Techniken für Steinmetze zur Natursteinarbeit. 

Des Weiteren gibt es auch die unbearbeitete Form von Naturstein. Diese ist unter dem Namen Bruchstein oder Brecherprodukt bekannt. Im Übrigen nutzen Mineralogen und Geologen ausschließlich den Begriff Gestein. Das kommt daher, dass sie Naturstein als ein “Gemenge von Mineralen” sehen.

21. Die Gewinnung von Naturstein

Die Gewinnung von Naturstein erfolgt im Wesentlichen mittels Seilsägen und Schrämen. Nur in absoluten Ausnahmefällen nutzen Fachpersonen explosive Sprengstoffe für den Abbau. Hauptsächlich sägen sie Lösefugen in das Gestein und entnehmen dann den daraus entstehenden Brocken. 

Sind die Steinblöcke zu groß oder unförmig, bearbeiten Experten diese vor dem Abtransport weiter. Das geschieht hauptsächlich durch Seilsägen oder andere Steinspaltwerkzeuge. Die Vorbereitung des Natursteins vor dem Abtransport ist enorm wichtig. Nur so besteht die Möglichkeit, Sicherheit für Produkt und Umwelt zu garantieren. Der Abtransport selbst erfolgt letztendlich durch einen üblichen LKW. 

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