Die Markise

Die Markise – Idealer Sonnenschutz

Ob auf dem Balkon, der Terrasse oder in Ihrem Wintergarten- die Anbringung einer Markise bietet Ihnen zahlreiche Vorteile. Schützen Sie sich mit einer Markise vor blendendem Licht und Niederschlägen. Sie gestaltet auch die Fassade Ihres Hauses ansprechender. Erfahren Sie mehr über das breite Angebot an Markisentypen sowie die richtige Montage und Kostenkalkulation.

1. Aufbau einer Markise

Die Markise besteht aus mehreren Teilen: Einem Tragrohr. Gelenkarmen und einer Tuchwelle. Das Tragrohr ist das Fundament der Markise und stützt sie. Meistens besteht dieses aus Stahl, um der Last der ganzen Konstruktion standzuhalten. So hält es die Traglast aller anderen Bauteile Ihrer Markise und steht sicher im Mauerwerk.

Die Gelenkarme halten den Markisenstoff straff gespannt. Wählen Sie Ihre Gelenkarme aus Aluminium, um Schäden durch beispielweise Witterungen zu vermeiden. Auch die Tragkraft des Gewichts gewährleistet Aluminium als Hauptbestandteil.

Markisen für Ihren Sonnenschutz

Ein ansprechender Volant, der Überhang Ihrer Markise, erfüllt nicht nur dekorative Zwecke: Er bietet Ihnen auch zusätzlichen Sonnenschutz bei tiefem Sonnenstand. Hierbei handelt es sich um eine geraffte Stoffbahn, die Sie an der vorderen Kante Ihrer Markise anbringen. Eine Beschichtung gegen Verschmutzungen ist besonders empfehlenswert, da sich der Volant nicht in der Waschmaschine reinigen lässt. Indem Sie den Volant nur bei starker Sonneneinstrahlung nutzen, erhöhen Sie die Haltbarkeit zusätzlich.

Verstauung Ihrer Markise

Rollen Sie den Markisenstoff auf der stabilen Tuchwelle. Diese besteht üblicherweise aus Stahl. Der Durchmesser ist auf Größe und Material des Sonnensegels abgestimmt.

Zudem haben Sie die Möglichkeit, das aufgerollte Tuch in einem Markisenkasten vor Schmutz und Niederschlägen zu schützen. Der Kasten besteht meist aus Aluminium und ist waagrecht an der Wand oder Decke befestigt. In diesem Fall ersetzt er das Tragrohr.

Die Bedienung Ihrer Markise erfolgt entweder per Hand oder vollautomatisch. Nutzen Sie entweder einen Funksender oder sogar Ihr eigenes Mobiltelefon. Auch die Verwendung moderner Sensoren erleichtert Ihren Alltag. Die automatische Steuerung Ihrer Markise erfolgt über die Erkennung der aktuellen Wetterlage.

2. Arten von Markisen – Breites Angebot

Sonnensegel sind wahre Hingucker. Erfahren Sie alles über diese Markisen bei Tipp zum Bau.

Moderne Markise- Sonnenschutzsegel im Garten.

Festmarkisen

Nach der Montage bleiben Festmarkisen unbeweglich. Sie behalten Ihre Form bei und lassen sich weder zusammenklappen noch aufrollen.

Im Einzelhandel oder der Gastronomie stößt hierbei die Korbmarkise auf große Beliebtheit. Das Gestell ist in Form eines Viertelkreises gebogen und leistet hohen Widerstand gegen Wind und Niederschläge.

Das Sonnenschutzsegel bietet optimalen Sonnenschutz im Garten und auf der Terrasse. Bei der Wahl des Stoffes sind robuste Materialen wie Acryl am besten geeignet. Sie halten der Befestigung durch Haken an den Ecken der Markise langfristig stand.

Faltmarkisen

Der Markisenstoff einer Faltmarkise lässt sich nach Bedarf zusammenklappen.

Das übliche Modell ist hierbei die Seilspannmarkise. An einem robusten Edelstahlseil verhaken Sie Ihr Sonnensegel möglichst straff. Sie profitieren von einem einfachen Abbau und großer Flexibilität. Damit Sie auch vor Regen geschützt bleiben, bietet sich eine schräge Anbringung an zwei parallelen Seilen an. Besonders gut eignet sich diese Markise, um verschiedene Gebäudeelemente miteinander zu verbinden.

Sie suchen weitere Tipps für den Außenbereich Ihres Hauses? Erfahren Sie hier mehr über verschiedene Terrassen.

Rollmarkisen

Am meisten Auswahl haben Sie bei den beliebten Rollmarkisen. Wie der Name sagt, sind diese Markisen bei Bedarf aufrollbar. Innerhalb der Kategorie der Rollmarkisen gibt es eine große Auswahl. Im Folgenden finden Sie einen Überblick.

Die Fallmarkise bietet Ihnen idealen Sicht- und Sonnenschutz an sämtlichen Fenstern. Befestigen Sie das Tuch an mindestens zwei Markisenarmen und lassen es senkrecht nach unten ausfallen. Für einen abgeschwächten Lichteinfall empfiehlt es sich, den Markisenstoff entsprechend anzupassen.

Eine abgewandelte Form stellt hierbei die Fallarmmarkise dar. Das Modell fährt dabei nicht senkrecht, sondern in einem Winkel zwischen 90 und 140 Grad nach unten, aus. Kombinieren Sie beide Varianten bei der Markisolette. Nach zunächst senkrechtem Verlauf klappt diese sich über die Markisenarme auf.

Weitere Markisen-Sorten

Die Klemmarkise drücken Sie in eine Lücke der Fassade bei Fenstern oder Balkontüren. Sie profitieren hierbei von geringen Kosten und dem unkomplizierten Auf- und Abbau.

Bei der Seitenmarkise handelt es sich um ein seitlich ausziehbares Markisentuch, das optimalen  Sicht- und Sonnenschutz im Außenbereich garantiert. Bringen Sie das ausgerollte Tuch gestrafft an der passenden Halterung an. Dieser Aufbau sorgt für sehr hohe Stabilität Ihrer Markise.

Demselben Aufbau folgen auch die waagrechte Horizontalmarkise und die senkrecht nach unten verlaufende Vertikalmarkise. Erstere ist optimal für die Verwendung auf Terrassen und Balkonen geeignet. Die Vertikalmarkise schützt zuverlässig vor tiefliegenden Sonnenstrahlen. Deshalb empfehlen wir Ihnen vor allem die Anbringung auf der West- und Ostseite Ihres Hauses.

Kassettenmarkise

Ihre Markise ist starkem Niederschlag und Verwitterung ausgesetzt? Ziehen Sie den Kauf einer Kassettenmarkise in Betracht. Nach dem Einfahren in die Kassette ist das Markisentuch vor sämtlichen Schäden durch Regen, Wind und UV-Strahlung geschützt.

Verfügt Ihr Haus über einen Wintergarten, der sich im Sommer auf unerträgliche Temperaturen aufheizt? Mit der Anbringung einer Wintergartenmarkise wirken Sie dem Treibhauseffekt entgegen und sorgen für optimalen Sonnenschutz. Um Ihre Glasscheiben nicht zu beschädigen, fixieren Sie die Markise in stabilen Schienen.

Lesen Sie hier mehr über die ansprechende Gestaltung Ihres Wintergartens.

Gelenkarmmarkisen

Der zeitlose Klassiker unter den Markisen bleibt die Gelenkarmmarkise. Über zwei Markisenarme aus Aluminium verläuft sie beinahe waagrecht. Die Neigung ist individuell anpassbar. Besonders wichtig ist eine feste Anbringung am Mauerwerk, da die Hebelkraft stark auf diese Konstruktion einwirkt. Die Größe der Markise ist auf eine Breite von 8 Metern und einen Ausfall von bis zu 6,5 Metern beschränkt.

Außerdem ist ein Einfahren der Markise bei schlechten Wetterbedingungen unbedingt notwendig. Sonst besteht die Gefahr, dass starker Niederschlag sowohl die Mauer als auch die Markise selbst beschädigt. Alternativ ist eine Anpassung des Neigungswinkels auf mindestens 15 Grad denkbar. So verhindern Sie die Ansammlung von Wasser auf dem Stoff.

3. Material des Sonnensegels

Haben Sie sich für ein Modell entschieden? Im nächsten Schritt ist es wichtig, das passende Material für Ihren Markisenstoff auszuwählen.

Besonders beliebt sind Tücher aus Acryl. Die Stoffe garantieren optimalen Sonnenschutz und weder Regen noch UV-Licht verfärbt sie. Individuell haben Sie die Möglichkeit, zwischen diversen Farben und Musterungen zu wählen.

Eine weitere Möglichkeit ist das Markisentuch aus PVC. Dieses Material überzeugt mit geringen Preisen und hoher Schmutzresistenz. Wird PVC vollständig wiederverwertet, ist das Material zudem sehr nachhaltig. Weniger geeignet ist das Gewebe für Faltmarkisen, da es beim Abknicken schnell bricht.

Ebenfalls denkbar ist ein aus Polyester gefertigter Stoff für Ihre Markise. Er ist reißfester und leichter als die Gewebe aus Acryl. Allerdings ist ein Schutz vor übermäßiger Sonnenstrahlung nötig, da sonst schnell Verfärbungen auftreten.

 

4. Richtiger Sonnenschutz

Damit Ihre Markise Sie optimal vor Hitze und UV-Strahlung schützt, ist es wichtig, dass Sie einige grundlegende Faktoren beachten. Bedenken Sie bei der Montage Ihrer Markise unbedingt den Verlauf der Sonne.

  • Zu welcher Tageszeit benötigen Sie Beschattung und Sonnenschutz?
  • Wann halten Sie sich üblicherweise auf Ihrer Terrasse auf?
  • In welche Himmelsrichtung zeigt Ihr Außenbereich?

Richten Sie Ihre Markise bei der Anbringung entsprechend aus und wählen einen passenden Neigungswinkel.

Achten Sie ebenfalls auf den UV-Schutzfaktor Ihrer Markise, um schädlicher UV-Strahlung zu entgehen. Dieser variiert bei unterschiedlichen Modellen und lässt sich mit dem Schutzfaktor von Sonnencreme vergleichen. Der Lichtschutzfaktor entscheidet somit über die Zeitspanne, in der Sie sich sicher unter Ihrem Sonnensegel aufhalten.

Eine Abstimmung auf den eigenen Hauttyp ist deshalb äußerst wichtig. Bei einem UV-Schutzfaktor von 30 ist es Ihnen beispielsweise möglich, bis zu 5 Stunden unter Ihrem Sonnenschutz zu verbringen- auch mit sensibler Haut.

5. Gelungene Montage – Voraussetzungen für die Anbringung Ihrer Markise

Tipp zum Bau informiert Sie über die Montage Ihrer Markise.

Tipp zum Bau erklärt Ihnen, wie Sie Ihre Markise erfolgreich montieren.

Das Mauerwerk

Das Mauerwerk hat für die Markise eine tragende Rolle. Achten Sie deshalb bei der Wahl einer geeigneten Markise auch auf die Beschaffenheit des entsprechenden Mauerwerks. Bedenken Sie unbedingt, wie stark die Windkraft auf Ihre ausgefahrene Markise einwirkt.

Deshalb ist es wichtig, eine robuste Mauer für die Montage Ihrer Markise auszuwählen. Auch die Verwendung geeigneter Dübel ist für Ihren Erfolg elementar.

Grob unterscheiden Sie druckfeste und nicht druckfeste Untergründe. Ein druckfester Untergrund wie Beton erlaubt Ihnen das direkte Einschrauben Ihres Sonnenschutzes. Besonders wichtig ist hierbei, dass die gewünschte Mauer nicht gekrümmt ist. Sonst liegt die Konsole nicht direkt an der Wand an und es mangelt an Stabilität.

Robuste Markisenkonsolen sind eine Voraussetzung für die stabile Montage Ihrer Markise. Die aus Stahl gefertigten Halterungen sind sicher in Ihrer Hauswand verankert. Hierbei ragen sie aus dem Mauerwerk heraus und bilden einen tragenden Vorsprung, auf dem Ihre Markise befestigen. Spezielle Konsolen für eine Anbringung an der Decke oder Ihrem Hausdach sind ebenfalls erhältlich. Beachten Sie, dass die Stabilität Ihrer Montage mit der Zahl verwendeter Konsolen steigt.

Verfügt Ihr Mauerwerk über eine Wärmedämmung? Dann ist die Montage Ihrer Markise auf einem dazwischenliegenden Material erforderlich. Es handelt sich um einen nicht druckfesten Untergrund. Ziehen Sie deshalb zusätzliche Mittel zur Befestigung heran.

Weitere Hinweise

Falls Sie Ihre Markise selbst anbringen, ist es wichtig, auf eine völlig gerade Montage der Konsolen zu achten. Dies kontrollieren Sie am besten mit einer Wasserwaage.

Verfügt Ihr Haus über einen Balkon oder einen breiten Dachüberstand? Dann haben Sie die Option, Ihre Markise geschickt an der Decke oder Ihrem Hausdach anzubringen. Achten Sie hierbei unbedingt auf die Verwendung geeigneter Konsolen.

Ebenfalls nicht zu vernachlässigen ist die CE-Kennzeichnung Ihrer Markise. Diese Typisierung ist in Deutschland verpflichtend und informiert Sie über den Widerstand Ihres Sonnenschutzes gegenüber Wind und Regen. Die Hersteller garantieren hiermit, dass Ihr Produkt alle technischen Anforderungen erfüllt.

Zusätzlich gewährleistet der Hersteller eine Prüfung nach den deutschen Industrie Normen (DIN). Dadurch haben Sie beim Kauf die Sicherheit, dass es sich bei Ihrer Markise um einen geprüften und sicheren Sonnenschutz handelt.

6. Pflege Ihrer Markise – Fachgerechte Reinigung

Da Ihr Sonnenschutz täglich verschiedenen Wettereinflüssen ausgesetzt ist, ist eine leichte Verwitterung völlig normal. Ob durch Staub, Niederschlag oder Wind- der Stoff Ihrer Markise wirkt nach längerer Benutzung häufig verunreinigt. Erfahren Sie hier, wie Sie dem entgegen wirken:

  • Beseitigen Sie grobe Verunreinigungen mit einer weichen Bürste.
  • Im nächsten Schritt entfernen Sie feinere Verschmutzungen mit kühlem Wasser.
  • Für schwer lösliche Flecken benutzen Sie eine spezielle Reinigungslösung.
  • Lassen Sie das Produkt Ihrer Wahl mindestens fünf Minuten einwirken, bevor Sie es mit warmem Wasser restlos auswaschen.
  • Verzichten Sie hierbei auf aggressive Chemiemixturen, die das Gewebe Ihres Stoffes angreifen.
  • Lassen Sie den Markisenstoff vor dem Aufrollen vollständig trocknen, um die Ausbreitung von Schimmel zu verhindern.
  • Für eine Reinigung in der Waschmaschine ist das Material Ihrer Markise völlig ungeeignet.

Wünschen Sie sich einen Sonnenschutz, der pflegeleicht ist? Bevorzugen Sie dafür beim Kauf Ihrer Markise Modelle, die das eingerollte Tuch vor Verwitterung schützen. Hierbei bietet sich besonders die Kassettenmarkise an. Diese erfordert deutlich weniger Pflege als andere Markisen.

7. Kostenkalkulation 

Mit welchen Kosten bei der Anschaffung einer Markise zu rechnen ist, hängt sowohl von der ausgewählten Art als auch von Größe und Antrieb der Markise ab.

ModellKosten
manuell bedienbare Markise100 Euro
Kassettenmarkise800 Euro
motorbetriebene Markisebis zu 1500 Euro

Zudem ist es möglich, dass zusätzliche Kosten für Zubehör, wie Fernbedienungen oder Befestigungsmaterial, anfallen.

Lassen Sie Ihren Sonnenschutz professionell montieren? In diesem Fall sind die Montagekosten abhängig von der Länge der angebrachten Markise. Kalkulieren Sie etwa 80 bis 150 Euro pro Meter ein.

Falls Sie nur eine neue Bespannung für Ihre Markise benötigen, ist dies problemlos möglich und wesentlich günstiger. Die Kosten belaufen sich auf circa 15 bis 20 Euro pro Quadratmeter.

8. Markisenmodelle: Vor- und Nachteile

Bei dem großen Angebot an Markisenmodellen ist es leicht, den Überblick zu verlieren. Der nachfolgende Vergleich hilft Ihnen im Entscheidungsprozess. So finden Sie schnell den perfekten Sonnenschutz für Ihren Bau.

  Vorteile Nachteile
Gelenkarmmarkise - günstig
- zeitloser Klassiker
- einfache Montage

- mangelnder Schutz vor Niederschlag
Kassettenmarkise -Schutz vor Verwitterung
- wenig Reinigungsbedarf
- längere Haltbarkeit
- elegantes Design
- hohe Preise
Seitenmarkise - optimaler Sichtschutz - wenig Sonnenschutz
Fallarmmarkise - Beschattung sehr breiter Flächen - Beschattung langer Flächen kaum möglich
Markisolette - ansprechende Gestaltung der Fassade
- Blendschutz
- Sicht ins Freie

9. Sonnenschutz ohne Markise – drei Alternativen

Sie haben die richtige Markise für Ihren Bau noch nicht gefunden? Hier finden Sie drei Alternativen für eine großflächige Beschattung Ihrer Terrasse.

Die erste und einfachste Alternative bildet der Sonnenschirm. In kürzester Zeit lässt sich Ihr Sonnenschutz aufbauen und flexibel verschieben. So haben Sie die Möglichkeit, Ihre Terrasse bei jedem Sonnenstand optimal zu beschatten.

Natürlicher Sonnenschutz - Pergola statt Markise - Erfahren Sie jetzt mehr bei Tipp-zum-Bau

Bepflanzen Sie Ihre Pergola für natürlichen Sonnenschutz.

Genügend Sonnenschutz bietet Ihnen auch ein Pavillon. Bei der Gestaltung Ihres Gartens stehen Ihnen hierbei verschiedenste Formen zur Verfügung. Achten Sie allerdings darauf, dass Ihnen genügend Platz für den Aufbau eines Pavillons zur Verfügung steht.

Die Pergola garantiert in warmen Jahreszeiten nicht nur Sonnenschutz, sondern wertet Ihre Terrasse zu einer wahren Pflanzenoase auf. Unter einem dichten Geflecht aus Kletterpflanzen genießen Sie eine natürliche Beschattung und seitlichen Sichtschutz. Allerdings bietet Ihnen die Pergola deutlich weniger Schutz vor Regen als eine herkömmliche Markise.

Erfahren Sie jetzt mehr zum Thema Terrassenbeschattung.

10. Mehr Sichtschutz im eigenen Garten – Alternativen zur Markise

Der Holzzaun als stabiler Sichtschutz in Ihrem Garten- Erfahren Sie mehr bei Tipp-zum-Bau

Trennwand aus Holz- Stabiler Sichtschutz in Ihrem Garten

Sie wünschen sich in erster Linie mehr Privatsphäre in Ihrem Außenbereich? Wie Sie sich dort umfassenden Sichtschutz verschaffen, erfahren Sie in diesem Abschnitt.

Um Ihre Terrasse vor neugierigen Blicken zu schützen, bietet sich die Seitenmarkise an. Sie fungiert als flexible Abgrenzung zu benachbarten Grundstücken. Ziehen Sie dennoch auch einige Alternativen in Betracht.

Robuste Trennwände aus Holz oder Stein bieten Ihnen nicht nur Schutz vor UV-Strahlung. Sie sorgen auch für eine Abschirmung von Wind und Schall.

Während massive Trennwände einen schwierigen Aufbau erfordern, sind Gabionen eine unkompliziertere Variante. Hierbei handelt es sich um Drahtkörbe, die mit Steinen aufgefüllt werden. So schützen Gabionen Sie vor Licht, Wind und Schall auf Ihrer Terrasse.

Für Sie ebenfalls lesenswert: Ausführliche Informationen zum Terrassen-Sichtschutz.

11. Sonnenschutz mit Atmosphäre – Die richtige Farbwahl

Haben Sie sich bereits für ein Markisenmodell entschieden? Dann ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, um die Farbe Ihres Sonnensegels auszuwählen. Denn: Farben wirken sich nicht nur auf das Erscheinungsbild Ihres Baus, sondern auch auf Ihre eigene Stimmung aus.

Ein einladendes Ambiente erzeugen Sie mit hellen Farben wie Weiß oder Gelb. Diese Farbtöne sind sehr lichtdurchlässig und heben die Stimmung auf Ihrem Balkon. Außerdem wirkt Ihr Außenbereich dadurch offener und größer.

Betrachten Sie Ihre Terrasse als einen Ort der Erholung und Ruhe? Dann sind dunklere Farbtöne in Grün und Braun eine gute Wahl. Diese schaffen eine beruhigende Atmosphäre, in der es Ihnen leichter fällt, sich zu entspannen.

Falls Ihre Gartenmöbel viele kräftige Farben enthalten, bilden gedeckte Farbtöne einen angenehmen Ausgleich. Stimmen Sie Ihre Markise also auch auf Ihr restliches Mobiliar ab.

Beachten Sie unbedingt – Farbwahl und Sonnenschutz

Ziehen Sie vor Ihrer Wahl auch in Betracht, wie Farben sich auf den UV-Schutz Ihres Markisentuchs auswirken.

So bieten Ihnen dunkele Stoffe deutlich mehr Schutz vor UV-Strahlung, da sie mehr Licht absorbieren als helle Gewebe. Dies führt auch dazu, dass sich unter dunklen Markisen weniger Hitze anstaut. Ist Ihr Außenbereich direkter Sonneneinstrahlung und hohen Temperaturen ausgesetzt? Dann ist die Wahl eines gedeckten Farbtons empfehlenswert.

 12. Ihre Markise – Ein Schritt zum nachhaltigen Wohnen

Große Glasfronten und viel Sonnenlicht im eigenen Wohnraum: Bei den meisten modernen Bauprojekten stößt dieser Trend auf Begeisterung.

Trotz der ansprechenden Atmosphäre führt diese Bauweise im Sommer zu starker Aufheizung Ihrer Räume. Wirken Sie den hohen Temperaturen mit einer Klimaanlage entgegen? Damit steigt Ihr Energieverbrauch erheblich: Eine handelsübliche Klimaanlage benötigt etwa zwölfmal soviel Strom wie Ihr Kühlschrank.

Das ist nicht nur teuer, sondern schadet auch der Umwelt. Die Markise bildet hierzu eine nachhaltige Alternative: So senken Sie die Raumtemperatur um bis zu zehn Grad, wenn Sie einen geeigneten Sonnenschutz an Ihren Fenstern anbringen.

Bei der Wahl des Markisentuchs sind Lichteinfall, Sichtschutz und Stil zudem individuell anpassbar.

13. Tipps zur Bedienung Ihrer Markise – manuell oder motorbetrieben?

Haben Sie sich für eine bewegliche Markise entschieden? Dann haben Sie die Wahl zwischen einer manuellen und einer motorbetriebenen Bedienung.

Fahren Sie Ihre Markise manuell über eine Handkurbel aus? Achten Sie in diesem Fall darauf, die Kurbel möglichst gerade zu halten. Andernfalls fällt Ihnen das Drehen schwerer. Bei falscher Bedienung sinkt auch die Haltbarkeit Ihrer Kurbel erheblich.

Verfügt Ihr Sonnenschutz über einen Motorantrieb, funktioniert die Bedienung ganz einfach über die entsprechenden Tasten. Obwohl der Motor das Ausfahren Ihrer Markise deutlich erleichtert, ist es wichtig, einige Punkte zu beachten:

  • So schaltet der Motor automatisch ab, wenn Sie die Markise innerhalb weniger Minuten mehrmals ausfahren.
  • Die Bedienung ist in diesem Fall für etwa 20 Minuten blockiert.
  • Auch bei starkem Windaufkommen gelingt es Ihnen nicht, Ihre Markise einzufahren.

14. Die Zusatzfunktionen Ihrer Markise

Moderne Markisen im oberen Preissegment sind häufig mit verschiedenen Zusatzfunktionen ausgestattet. Elektrische sowie vollautomatische Elemente erleichtern die Bedienung erheblich. Über moderne Sensoren läuft die Steuerung Ihrer Markise sogar in Ihrer Abwesenheit ab.

Moderne Markisen verfügen über integrierte Heizstrahler- Lesen Sie weiter auf Tipp zum Bau

Heizstrahler- Luxuszubehör bei modernen Markisen

Die Bedienung Ihrer Markise mit vollautomatischer Steuerung erfolgt über eine Analyse der UV-Strahlung und Windstärke. Ihr Sonnenschutz fährt bei schlechten Wetterbedingungen also automatisch ein. So verhindern Sie eine Beschädigung Ihrer Markise.

Besonders kostspielige Markisen verfügen inzwischen über einen Heizstrahler. Auch an kühlen Tagen ermöglicht dieser einen komfortablen Aufenthalt im Freien bei angenehmer Temperatur.


Doch Sie profitieren auch von günstigeren Zusatzfunktionen Ihrer Markise. Der Elektromotor erleichtert das Ausfahren im Vergleich zur manuellen Kurbel erheblich. Lässt sich Ihr Sonnenschutz über einen Funkmotor steuern, betätigen Sie nur noch eine Taste der zugehörigen Fernbedienung. So bedienen Sie Ihre Markise auch aus großer Entfernung.

15. Beachten Sie diese Punkte vor der Montage Ihrer Markise

Informieren Sie sich über diese grundlegenden Faktoren, bevor Sie Ihren Sonnenschutz anbringen:

  • Abhängig von Ihrem Wohnort gibt es spezielle Regelungen für die Gestaltung Ihres Außenbereichs.
  • Vor allem in dicht besiedelten Gebieten liegen oft besondere Auflagen vor. Hier verhindern spezielle Verbote beispielsweise die Montage einer sehr auffälligen oder bunten Markise.
  • Des Weiteren ist es in vielen Fällen sinnvoll, die Montage Ihrer Markise mit Ihren direkten Nachbarn abzusprechen.

16. Tipps bei der Montage Ihrer Markise

Um Ihre neue Markise sowie die entsprechende Hauswand nicht zu beschädigen, sind einige Punkte zu beachten.

Sind Ihrem Sonnenschutz bereits Konsolen zur Anbringung beigelegt? Der Hersteller hat diese Halterungen speziell auf Ihr Produkt abgestimmt. Verwenden Sie möglichst viele Konsolen, um genug Stabilität zu erreichen.

Besonders wichtig ist auch, dass Sie mindestens eine weitere Person für die Montage Ihrer Markise einkalkulieren. Zu zweit gelingt Ihnen die Montage in wenigen Schritten.

17. So gelingt die Montage Ihrer Markise – In 12 Schritten zum Erfolg

  • Überprüfen Sie zunächst die Vollständigkeit der benötigten Bauteile.
  • Im nächsten Schritt messen Sie die verfügbare Fläche Ihrer Mauer aus.
  • Markieren Sie daraufhin die Anbringung der Konsolen in einer waagrechten Linie auf Ihrer Mauer. Beachten Sie unbedingt den empfohlenen Abstand zwischen den Halterungen.
  • An diesen Markierungen bohren Sie die Löcher für Ihre Konsolen. Benutzen Sie für den Anfang einen kleineren Bohrkopf.
  • Füllen Sie daraufhin Ihre Dübel mit Schnellmörtel und drücken diese in die Löcher.
  • Anschließend stecken Sie die Gewindestangen möglichst schnell auf Ihre Dübel.
  • Nachdem der Mörtel vollständig getrocknet ist, befestigen Sie die Konsolen auf der Gewindestange.
  • Kontrollieren Sie zur Sicherheit die korrekte Ausrichtung mit einer Wasserwaage.
  • Wenn Sie alle Konsolen fixiert haben, legen Sie Ihren Sonnenschutz auf.
  • Nutzen Sie die Hilfe einer zweiten Person: Diese hält die Markise fest, während Sie die Schrauben mit einem Gabelschlüssel fixieren.
  • Daraufhin bringen Sie die Gelenkringe passend an.
  • Zuletzt schließen Sie einen elektrisch betriebenen Sonnenschutz fachgerecht an.
  • Nach gelungener Montage ziehen Sie noch die Schutzfolie Ihrer Markise ab.

18. Der perfekte Neigungswinkel für Ihren Sonnenschutz

Sie wollen sich nicht nur vor Hitze und Sonnenlicht, sondern auch vor Niederschlägen schützen? Mit dem richtigen Neigungswinkel ist das problemlos möglich.

Empfehlenswert ist hierbei eine Neigung von mindestens 15 Grad. So fließt Regenwasser sicher ab und Ihr Sonnenschutz bleibt unbeschädigt.

Die Neigung passen Sie über die Ausrichtung der Markisenarme an. Besonders wichtig ist diese Justierung bei Gelenkarmmarkisen. Waagrecht montiert sammelt sich bei diesem Modell viel Wasser auf dem Stoff an. Unter Umständen hat dies sogar zur Folge, dass Ihr Sonnenschutz unter der Traglast aus der Wandhalterung bricht.

19. Vorsicht: So bereiten Sie Ihre Markise richtig auf den Winter vor

Die Temperaturen sinken und Sie nutzen Ihre Markise immer seltener? Bereiten Sie Ihre Markise gewissenhaft auf die kalte Jahreszeit vor, um deren Haltbarkeit zu verlängern.

An erster Stelle steht die Reinigung Ihrer Markise. Säubern Sie nicht nur das Markisentuch, sondern auch die mechanische Konstruktion. Hier finden Sie die genaue Anleitung zur Pflege Ihrer Markise.

Im nächsten Schritt schützen Sie Ihre Markise mit einer wetterresistenten Schutzhülle. Vor allem während des Winters ist Ihr Sonnenschutz zahlreichen Niederschlägen wie Schnee oder Hagel ausgesetzt. Diese sorgen ohne entsprechenden Schutz für einen schnellen Verschleiß Ihrer Markise.

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