Lichtschalter

Lichtschalter – der Schlüssel zur Helligkeit

Auf der Suche nach dem passenden Schalterprogramm zeigt sich schnell: Lichtschalter ist nicht gleich Lichtschalter. Die Zeiten, in denen sie nur in der weißen Standard-Ausführung daherkamen, sind längst vorbei. Heute hat der Lichtschalter mehr als die Funktionen „Ein“ und „Aus“. Moderne Schalter, wie etwa der Wechselschalter, haben Ihnen auch in puncto Sicherheit einiges zu bieten. Und mit den neuesten Entwicklungen sparen Sie sogar Energie.

1. Lichtschalter – gut geplant

Sie planen einen Neubau oder eine Renovierung? Dafür ist folgende Frage von entscheidender Bedeutung: Wo brauche ich Lichtschalter und was ist das passende Schalterprogramm? Die Frage nach der Anzahl und dem Standort Ihrer Elektro-Installation klären Sie mit diesem Fragenkatalog:

  • Wo installieren Sie später Leuchten?
  • Wie viele Lichtschalter benötigen Sie in den jeweiligen Räumen?
  • Sind Wechselschalter eine gute Alternative für Sie?

Sie haben sich entschieden und wissen, welches Installationsmaterial Sie benötigen? Dann bleibt nur noch die richtige Schalterserie auszusuchen. Die Auswahl ist groß: Kriterien wie ansprechendes Design, hohe Funktionalität und langlebiges Material machen den Unterschied. Wir informieren Sie über die Möglichkeiten, die sich Ihnen in puncto Design, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit bieten. Bedenken Sie bei einer Elektro-Installation auch Steckdosen einzuplanen.

2. Aufbau eines Lichtschalters

Ein gewöhnlicher Lichtschalter besteht meist aus drei Teilen: Dem Einsatz, dem Rahmen und der Wippe. Der Einsatz ist der Teil, der nicht sichtbar ist und die technische Funktion beinhaltet. Die Wippe ist der sichtbare Schalter. Je nach Art des Lichtschalters variiert dieser Teil. Der dritte Teil ist der Rahmen. Dieser bildet den Übergang zwischen Lichtschalter und Wand. Rahmen sind auch in Mehrfach-Ausführungen erhältlich.

3. Verschiedene Arten von Lichtschaltern

Sorgen Sie mit dem richtigen Lichtschalter für das perfekte Licht. Tipp zum Bau zeigt Ihnen, welche Arten es gibt.

Lichtschalter gibt es in unterschiedlichen Arten. Jede davon hat eine andere Funktion.

Lichtschalter ist nicht gleich Lichtschalter. Heutzutage gibt es unzählige Arten, die mitunter auch unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Die wichtigsten Lichtschalter sind:

    • Der klassische Ausschalter. Diese Art von Lichtschalter wird meist direkt an der Lampe oder deren Kabel eingesetzt. Ein solcher Schalter verfügt über einen Eingang und einen Ausgang. Das bedeutet, dass es zwei Stellungen. Bei einer offenen Stellung ist der Stromkreis unterbrochen und das Licht ist aus. Ist die Stellung geschlossen, ist auch der Stromkreis geschlossen und das Licht leuchtet.
    • Wechselschalter bringen Sie meist in Wohnräumen an. Das Prinzip ist das gleiche wie beim Ausschalter. Allerdings haben Wechselschalter eine Zusatzfunktion. Diese Art von Schalter ermöglicht es Ihnen das Licht von zwei Orten aus zu bedienen. Dazu verlegen Sie zwischen zwei Schaltern zwei Kabel, sodass zwei Leitungen vorhanden sind. Der Wechselschalter eignet sich auf für Ihren Keller.
    • Auch Serienschalter ähneln dem Prinzip des Ausschalters. Sie ermöglichen allerdings die Steuerung von zwei Lampen. Rein optisch unterscheiden sie sich meist durch eine geteilte Wippe. Ein solcher Schalter hat nur einen Eingang, aber zwei Ausgänge. So steuern Sie beispielsweise im Bad Lampe und Lüftung unabhängig voneinander.
    • Kreuzschalter sind inzwischen etwas veraltet. Diese Art der Schaltung hat zwei Eingänge und zwei Ausgänge. Häufig finden Sie diese in Schlafzimmern. Neben der Tür befindet sich der erste Schalter. An beiden Seiten des Bettes befindet sich nochmal jeweils ein Schalter. Alle Lichtschalter kontrollieren das Deckenlicht.

Lichtschalter mit besonderen Funktionen

Neben diesen klassischen Varianten des Lichtschalters gibt es auch solche mit besonderen Eigenschaften. Gemeint sind Taster und Dimmer.

Taster

Sieht aus wie ein Schalter, ist aber keiner. Die Rede ist vom Taster. Im Unterschied zum konventionellen Lichtschalter hält er den Stromkreis nicht selbst geöffnet oder geschlossen. Ein Taster sendet stattdessen ein Signal an ein Steuerelement und wird auch Relais genannt. Dieses Relais hält den Stromkreis geöffnet oder geschlossen bis zum nächsten Signal. Vom Aussehen ähnelt der Taster den klassischen Schaltern. Taster springen allerdings durch eine Feder zurück in die Ausgangsposition, wenn Sie diese drücken. Besonders beliebt sind Taster beim Einbau in Treppenhäusern oder Fluren.

Dimmer oder Dämmerungsschalter

Heutzutage sind Lichtschalter zu mehr in der Lage als Licht an- oder auszuschalten. Sogenannte Dimmer oder Dämmerungsschalter finden immer häufiger Anwendung. Wie der Name verrät, dimmen sie das Licht. So sind Sie in der Lage die Beleuchtung individuell anzupassen. In der Regel funktioniert das über einen Drehregler. Diese weisen mehrere Funktionen auf. Beispielsweise lässt sich das Licht durch Drücken ein- und ausschalten. Durch das Drehen des Reglers stellen Sie die Helligkeit stufenlos ein. Wahlweise gibt es eine dritte Funktion, die die Lichtfarbe regelt. Dazu drücken Sie den Schalter und drehen ihn gleichzeitig.

Lichtschalter der Zukunft

Lichtschalter werden immer moderner. Das bedeutet, dass vor allem ihre Bedienung immer weiterentwickelt wird. Der klassische Schalter verschwindet dabei vermutlich nach und nach aus den Zimmern. In modernen Wohnungen finden sich schon jetzt immer häufiger Touchpanels oder Licht per Appschaltung. Das bedeutet aber nicht, dass Sie gezwungen sind vollständig auf Lichtschalter verzichten. Als Designobjekte sind sie nach wie vor beliebt.

4. Lichtschalter aus verschiedenen Materialien

Lichtschalter halten eine Menge aus. Neben dem täglichem Gebrauch sind sie auch Temperaturschwankungen und Licht ausgesetzt. Klassischerweise werden Lichtschalter aus Kunststoff hergestellt. Insbesondere Wechselschalter bestehen meist aus Plastik. Dieser ist nämlich einfach zu formen und pflegeleicht. Es gibt allerdings auch Schalter aus anderen Materialien. In folgender Tabelle erhalten Sie eine Übersicht zu den gängigen Materialien.

MaterialEigenschaften
Kunststoff
  • Aus bruchsicherem Thermoplast für Langlebigkeit.

  • UV-beständig und schlagfest.

  • Rahmen, Wippen und andere Abdeckungen sind in allen Farben produzierbar.

  • Die Oberflächen sind gegen Gebrauchsspuren resistent und pflegeleicht.

  • Thermoplaste lassen sich in einem bestimmten Temperaturbereich verformen. Dieser Vorgang ist beliebig oft wiederholbar.
  • Glas
  • Aus Echtglas.

  • Die aufwändige Fertigung erhöht den Preis.

  • Häufig in Kombination mit Kunstftoffeinsatz.

  • Glasrahmen ist flach und in vielen Farben erhältlich.

  • Rahmen und Einsatz sind häufig durch genormte Maße frei austauschbar.
  • Metall (Aluminium, Edelstahl)
    • Aluminium und Edelstahl sind die häufigsten Metalle.
    • Die verwendeten Echtmaterialien treiben den Preis in die Höhe.

    • Oberflächen werden häufig speziell behandelt, um die Optik aufzuwerten oder Fingerabdrücke zu vermeiden.
    Metall (Messing, Bronze)
  • Sorgen für einen antiken Look.

  • Zum Teil zweifarbig und mit Gravur.

  • Eignen sich für Altbauten mit entsprechend klassischer Einrichtung.
  • Metall (Gold)
  • Sowohl in Echtgold als auch vergoldet erhältlich.

  • Sehr edel und sehr teuer.

  • Wirkt vor allem in großen offenen Räumen.
  • 5. Lichtschalter – anfallende Kosten

    Die Kosten für Lichtschalter sind von verschiedenen Faktoren abhängig. Vor allem die gekauften Produkte und die Installation spielen hier eine große Rolle. So ist der Wechselschalter beispielsweise kostspieliger.

    Die Produktkosten

    Lichtschalter lassen sich individuell auf Ihre Einrichtung abstimmen. Es gibt Lichtschalter aus verschiedenen Materialien und in verschiedenen Farben. Außerdem haben Sie die Möglichkeit Dimmschalter auszuwählen, um die perfekte Beleuchtung in jeder Situation einzustellen.

    Lichtschalter bestehen jeweils aus einem Einsatz, einem Rahmen und einer Wippe. Wie viel verschiedene Lichtschalter und deren Bestandteile kosten, finden Sie in den folgenden Tabellen. Es werden die Kosten pro Stück dargestellt. Für Wechselschalter planen Sie also die doppelten Kosten ein.

    MaterialBestandteilKostenspanne
    KunststoffEinsatz5 bis 10 Euro
    Abdeckung6 bis 8 Euro
    RahmenStandard (weiß): 1 bis 2 Euro
    Farbig:
    7 bis 10 Euro
    AluminiumEinsatz5 bis 10 Euro
    Abdeckung8 bis 13 Euro
    Rahmen3 bis 10 Euro
    GlanzchromEinsatz5 bis 10 Euro
    Abdeckung45 bis 65 Euro
    Rahmen45 bis 50 Euro
    EdelstahlEinsatz5 bis 10 Euro
    Abdeckung6 bis 8 Euro (aus Kunststoff)
    Rahmen6 bis 12 Euro
    GlasEinsatz5 bis 10 Euro
    Abdeckung6 bis 8 Euro (aus Kunststoff)
    Rahmen15 bis 25 Euro

    Eine weitere Möglichkeit neben dem klassischen Lichtschalter sind Bewegungssensoren. Diese kosten je nach Art und Material zwischen 40 und 80 Euro. Möchten Sie einmal gemütliches Licht oder helles Licht zum Arbeiten einstellen? Optimieren Sie mit einem Dimmschalter zu jeder Situation passend das Licht. Allerdings sind auch Dimmschalter etwas teurer.

    MaterialBestandteilKostenspanne

    Kunststoff
    Dimmeinsatz20 bis 30 Euro
    Abdeckung und Rahmen4 bis 20 Euro
    RahmenStandard (weiß): 1 bis 2 Euro
    Farbig:
    7 bis 10 Euro
    Aluminium Dimmeinsatz20 bis 30 Euro
    Abdeckung und Rahmen11 bis 18 Euro
    Glanzchrom Dimmereinsatz20 bis 30 Euro
    Abdeckung und Rahmen77 Euro bis 80 Euro
    Edelstahl Dimmereinsatz20 bis 30 Euro
    Abdeckung und Rahmen12 bis 19 Euro

    Die Installationskosten

    Tipp-zum-Bau informiert Sie über die anfallenden Installationskosten für Lichtschalter.

    Berücksichtigen Sie auch, welche Nebenarbeiten gegebenenfalls noch erforderlich sind.

    Nachdem Sie Ihre Schaltermodelle nach Ihren Wünschen ausgesucht haben, bauen Sie diese ein. Dann fängt die Installation an. Diese wird meist von einem Elektroinstallateur durchgeführt. Dieser fräst erst Schlitze, bevor er die Schalter montiert. Der Elektriker montiert neben den Schaltern auch die Steckdosen. Diese gilt es bei den Installationskosten mit zu berechnen.

    Früher befanden sich in Wohnungen und Häusern deutlich weniger Lichtschalter und Steckdosen als heute. Mit den vielen Unterhaltungsanlagen, wie zum Beispiel dem Fernseher oder dem Computer, ist die Anzahl der Steckdosen stark gestiegen. Jetzt befinden sich nicht nur neben der Tür oder an der Arbeitsfläche in der Küche Steckdosen. Auch im Wohnzimmer oder im Schlafzimmer werden heutzutage viele Steckdosen installiert. Wechselschalter lassen die Anzahl der Lichtschalter in die Höhe schießen.

    Die Preise der Elektroinstallation sind abhängig von der Anzahl und der Art der Steckdosen. Am folgenden Beispiel werden die Kosten veranschaulicht:

    In einem Haus werden Deckenanschlüsse für Beleuchtung, 50 Steckdosen und Schalter installiert. Dafür braucht ein Elektriker eine Arbeitszeit von ungefähr 200 Stunden. Die Kosten hierfür liegen bei circa 7.000 bis 8.000 Euro.

    6. Elektroinstallateur finden

    Sie planen einen Lichtschalter in Ihrem Eigenheim zu installieren? Oder sogar Wechselschalter?

    Ihr Elektroinstallateur in Ihrer Nähe hilft Ihnen weiter.

    7. Licht auch ohne Lichtschalter

    Sie wünschen sich, dass das Licht angeht, ohne einen Schalter oder Knopf zu drücken? Gerade wenn Sie vom Einkaufen kommen und beide Hände voll haben, ist das Anschalten umständlich. Ebenso schwierig ist es den Lichtschalter in einem unbekannten dunklen Raum zu finden. Geht es Ihnen auch so? Dann informieren Sie sich gleich über Bewegungsmelder. Sensoren aktivieren automatisch die Beleuchtung, sobald Sie eine Bewegung registrieren. Gerade im Eingangsbereich vor der Haustür ist dies besonders praktisch.

    8. Das ist beim Austauschen der Abdeckung eines Lichtschalters zu beachten

    Schalten Sie die entsprechende Sicherung aus, bevor Sie sich an die Arbeit machen. Geht das Licht nicht mehr an, wenn Sie den Lichtschalter betätigen, fließt kein Strom. Testen Sie das bei beiden Enden Ihres Wechselschalters.

    1. Lösen Sie die Abdeckung mit einem kleinen Schlitz-Schraubendreher. Die dahinterliegenden zwei Schrauben lösen Sie ebenfalls.
    2. Ist der Lichtschalter mit einer Steckdose verbunden? Lösen Sie die Schraube in der Mitte der Steckdose, um die Abdeckung zu entfernen.

    9. Das ist beim Austauschen eines Lichtschalters zu beachten

    Sie tauschen nicht nur die Abdeckung, sondern den ganzen Lichtschalter aus? Lesen Sie hier, wie das ganz einfach geht:

    1. Schrauben Sie die vier Schrauben der Unterputzdose heraus.
    2. Ziehen Sie die Dose ein Stück heraus und überprüfen noch einmal die Spannung.
    3. Machen Sie ein Foto von der Verkabelung. So gehen Sie sicher, dass Sie nachher nichts falsch anschließen.
    4. Über die vorhandenen Hebel und Schrauben lösen Sie die Drähte.
    5. Die Phase (schwarz) kommt in den Anschluss, der mit „L‟ beschriftet ist. Erdung (PE) und Nullleiter (N) werden ebenfalls entsprechend angeschlossen.
    6. Ist der Kontakt eines Kabels zu kurz, isolieren Sie es weiter ab. Setzen Sie die Dose wieder in die Wand und schrauben Sie diese fest.
    7. Anschließend befestigen Sie auch die Abdeckung.
    8. Beim Wechselschalter wiederholen Sie den Vorgang beim anderen Schalter.

    10. So verschalten Sie einen Wechselschalter

    Was ein Wechselschalter macht, wissen Sie bereits. Bei der Installation gibt es einige Dinge zu beachten. Welche das sind, erfahren Sie hier:

    • Auch bei der Installation eines Wechselschalters gilt: Strom aus!
    • Ein Wechselschalter hat einen Eingang (L) und zwei Ausgänge.
    • Zwischen beiden Wechselschaltern benötigen Sie eine fünfadrige Leitung.
    • Die Phase wird am ersten Wechselschalter eingespeist.
    • Über zwei getrennte Leitungen wird sie zum zweiten Wechselschalter geführt.
    • Von diesem Wechselschalter aus führt sie zur Lampe.
    • Wenn alle Wechselschalter korrekt angeschlossen sind, schrauben Sie diese an der Wand fest.

    Zum Schluss setzen Sie die Abdeckungen auf die Wechselschalter.

    11. Die richtige Höhe für Ihren Lichtschalter

    Für die Installation eines Lichtschalters gibt es Installationszonen. Lichtschalter sind meist in der Nähe von Türen und Durchgängen angebracht. Das gilt auch für Wechselschalter. Daher sind Wechselschalter vor allem für das Wohnzimmer geeignet, das oft mehrere Zugänge hat. Die vertikale Installationszone ist ausschlaggebend. Sie beginnt in 10 cm Abstand zur Tür und ist 20 cm breit.

    Bringen Sie den Lichtschalter innerhalb dieser Zone in 105 cm Höhe an. Als Anhaltspunkt nehmen Sie den Mittelpunkt des Lichtschalters. Handelt es sich um einen Mehrfachschalter, nehmen Sie den Mittelpunkt des obersten Schalters. Alternativ orientieren Sie sich an einem Punkt zwischen zwei Schaltern. Bei Lichtschaltern über Arbeitsflächen beträgt die Höhe meist 115 cm. In barrierefreien Wohnungen werden die Schalter nach DIN 18040 auf 85 cm Höhe montiert. So sind sie für Menschen im Rollstuhl besser erreichbar.

    12. WLAN-Lichtschalter

    Sie rüsten Ihr Haus nachträglich zum Smart Home auf? Dann sind WLAN-Lichtschalter genau das Richtige. Mit diesen speziellen Lichtschaltern steuern Sie die Beleuchtung komfortabel per App. Die Bedienung via WLAN ist auch bei einem Wechselschalter möglich.

    Legen Sie eigene Zeitpläne an oder schalten Sie unterwegs das Licht aus. Im europäischen Raum sind WLAN-Lichtschalter so gestaltet, dass Sie in jede standardisierte Unterputzdose passen. Ihre Bedienflächen sind allerdings größer als normale Lichtschalter. Daher passen sie nicht in untereinander liegende Unterputzdosen. Beachten Sie beim Kauf außerdem unbedingt die notwendigen Sicherheitszertifikate. Das Gerät benötigt mindestens ein CE-Prüfsiegel. Lassen Sie die Installation außerdem nur von Profis vornehmen.

    13. Lichtschalter im Außenbereich

    Lichtschalter im Außenbereich werden besonders stark beansprucht. Sie sind permanent der Witterung ausgesetzt. Dazu zählen Regen und Schnee aber auch eine erhöhte UV-Bestrahlung. Vor allem die erhöhte Feuchtigkeit erfordert besondere Schutzmaßnahmen. Achten Sie beim Kauf auf das Kennzeichen „IP44‟. „IP‟ steht für International Protection. Das bedeutet, dass die Schutzartbezeichnung international gültig ist. Solche Leuchten sind gegen Objekte mit einem Durchmesser von mindestens einem Millimeter geschützt. Das lässt sich an der ersten „4‟ erkennen. Die zweite besagt, dass die Lampe aus allen Richtungen spritzwasserfest ist. Achtung: Das bedeutet nicht „wasserfest‟. Hierfür beträgt die Kennzeichnung „IP65‟.

    Auch Wechselschalter sind im Außenbereich beliebt. So wird etwa das Licht in Ihrem Gartenhaus von der Terrassentür aus bedient. Durch den Wechselschalter laufen sie nie wieder im Dunkeln umher.

    14. Vergilbte Lichtschalter reinigen

    Das weiße Plastik Ihrer Lichtschalter ist vergilbt? Sie wissen nicht wie Ihre Wechselschalter zu reinigen sind? Wir zeigen Ihnen, was Sie dafür benötigen. Legen Sie zuerst Folgendes bereit:

    • Warmes Wasser.
    • Spülmittel.
    • Mikrofasertuch.
    • Geschirrtuch.

    Wichtig: Auch bei der Reinigung den Strom abschalten!

    Bevor Sie die vergilbten Stellen angehen, reinigen Sie die Oberfläche der Wechselschalter gründlich. Nutzen Sie dafür Mikrofasertuch, Wasser und Spülmittel. Anschließend waschen Sie die Oberflächen mit klarem Wasser ab und trocknen Sie diese. Bei starker Verschmutzung helfen Reinigungsmittel:

    • Zitrone oder Essig.
    • Zahnpasta oder Waschpulver.
    • Natron oder Backpulver.
    • Schmutzradierer.
    • Spezieller Kunststoffreiniger.

    Mit einem weichen Tuch tragen Sie das bevorzugte Hilfsmittel auf. Mit kreisenden schnellen Bewegungen erzielen Sie den besten Effekt. Reiben Sie dies solange bis die Stellen heller werden. Schmutzradierer sind äußerst effektiv, rauen die Oberflächen aber auf. In diesem Fall ist es notwendig den Lichtschalter neu zu lackieren. Das ist meist den Aufwand nicht wert.

    15. Lichtschalter aus Bakelit reinigen

    Sie wissen nicht, wie Sie ihre Lichtschalter oder Wechselschalter aus Bakelit reinigen? Lesen Sie hier, was Sie dafür benötigen:

    • Warmes Wasser.
    • Lappen.
    • Flüssigwaschmittel.
    • Scheuermilch oder Polierpaste.
    • Altes Textilstück.
    • Möbelpolitur.
    • Rolle Toilettenpapier oder Küchenrolle.

    Entstauben Sie zunächst die Oberfläche. Mit Wasser und Waschmittel wischen Sie alle Teile vorsichtig ab. Anschließend reiben Sie die Teile mit einem feuchten Lappen und Scheuermilch ein. Spülen Sie die Teile mit Wasser ab. Danach reiben Sie die Polierpaste mit einem Tuch sanft ein. Zum Abschluss reiben Sie sie mit der Möbelpolitur auf der Haushaltsrolle alles ein.

    16. Design eines Lichtschalters

    Designer toben sich regelrecht aus, was Lichtschalter angeht. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Gewöhnliche Lichtschalter erhalten bspw. einen Rahmen mit goldener Verzierung. Der klassische Kippschalter findet ebenfalls viel Zuspruch. Doch auch außergewöhnliche Schalter wie Drehschalter lassen sich in Ihr Zuhause integrieren. Von den verschiedenen Farben ganz zu schweigen. Weiß war gestern. Mit den verschiedenen Designs setzen Sie ein Statement. Auch Wechselschalter müssen nicht dasselbe Design vorweisen. Geben Sie Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung den letzten Schliff mit Design-Lichtschaltern. Bedenken Sie bei der Auswahl: Lichtschalter nutzen Sie täglich. Sie sehen diese also auch entsprechend häufig. Greifen Sie bei der Wahl Ihrer Schalter also lieber etwas tiefer in die Tasche.

    17. Geschichte des Lichtschalters

    Anfangs wurden Stromkreise mit offenen Schaltern betätigt. Allerdings war hier nur der Schaltgriff isoliert. Dadurch war kein ausreichender Berührungsschutz geboten. Mit der Erfindung der Glühlampe war ein sichererer Schalter notwendig. Die ersten richtigen Lichtschalter waren Drehschalter. Diese minimierten durch einen Federmechanismus die Funkenbildung. Die ersten Lichtschalter wurden auf Schulterhöhe angebracht (1,50m). Von den Drehschaltern entwickelten sich die Lichtschalter bis zu den heutigen Wippschaltern. Auch der Wechselschalter kam erst später zum Einsatz.

    18. Überblick zum Lichtschalter

    Lichtschalter sind für das alltägliche Leben unabdingbar. Trotz ihrer eigentlich simplen Funktion sind sie sehr vielfältig. Heutzutage machen sie nämlich weit mehr als das Licht einfach nur an- oder auszuschalten. Moderne Schalter ermöglichen Ihnen die Beleuchtung zu dimmen. Mit WLAN-Schaltern steuern Sie das Licht von unterwegs aus oder nach vorprogrammierten Zeitplänen. Der Wechselschalter ermöglicht es Ihnen, das Licht von verschiedenen Stellen des Raums aus zu bedienen. Und auch bei den Designs sind keine Grenzen gesetzt. Moderne wie auch  klassische Designs erfreuen sich gleichermaßen großer Beliebtheit. Setzen Sie mithilfe Ihrer Lichtschalter gezielt Akzente in Ihrem Zuhause.

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