Leerrohre

Leerrohre – problemlose Erweiterung Ihrer Elektroinstallation

Ein Leerrohr ist die schützende Hülle Ihrer Kabel und Leitungen. Es schirmt sie gegen Umwelteinflüsse wie Nässe, Temperatureinwirkung und magnetische Strahlung ab. Aber Leerrohre bieten nicht nur Schutz, sondern ermöglichen auch Bauen mit Weitblick. Denn ist ein Leerrohrsystem erst einmal verlegt, wachsen Ihre vier Wände mit Ihren Bedürfnissen mit. Ganz gleich, ob Sie später einen zusätzlichen Anschluss für Ihr Telefon oder eine Netzwerkleitung benötigen. Wie einfach und kostengünstig Sie Ihre Elektroinstallationen mit einem Leerrohrsystem erweitern können, erfahren Sie hier.

1. Leerrohre verlegen – moderne Installations-Technik

Was sind Leerrohre?

Nützliche Infos zu Leerrohren bei Tipp zum Bau.

Leerrohre kurz und informativ erklärt.

Leerrohre werden auch als Kabelschutzrohr, Kunststoffrohr oder Isolierrohr bezeichnet. Sie finden Verwendung in der modernen Installations-Technik.  Sie dienen nämlich zum Schutz elektrischer Leitungen sowie auch Rohrleitungen.

Ferner werden Leitungen so sauber geordnet verlegt und befestigt. Üblicherweise sind diese Leitungen aus Kunststoff gefertigt. Falls Sie besonderen Brandschutz benötigen, verwenden Sie als Werkstoff Metall. Leerrohre verlegen ist ferner auch extrem kostengünstig Während die Grundmauern Ihres Hauses unverändert bleiben, planen Sie Ihre Ausstattungs-Wünsche und Nutzungs-Möglichkeiten dank der Rohre flexibel.


  • Die Technik entwickelt sich unaufhaltsam weiter, somit sind praktische Lösungen unentbehrlich.
  • Realisieren Sie daher mit einem Leerrohr-System jederzeit problemlos aufregende Neuerungen!

Die Vorteile eines Leerrohr-Systems:

  • Durch Leerrohre ist eine einfache und unkomplizierte spätere Auswechslung oder Nachinstallation kabel-gebundener Versorgungs-Leitungen gewährt.
  • Kabel- und Rohrleitungen werden dank Leerrohre ohne großen Aufwand versteckt Somit liefern sie eine ästhetische Lösung
  • Leerrohre verlegen geschieht bereits beim Bau des Hauses. Dennoch ist das Leerrohr-System jederzeit problemlos erweiterbar

Sparen Sie bereits bei der Planung

Die Elektro-Installationen sind ein Bauabschnitt, der für die gesamte Lebensdauer des Gebäudes ohne große Veränderungen bestehen bleibt. Deshalb ist eine zukunfts-orientierte Planung notwendig. Leerrohre verlegen hilft dabei. Hier entstehen erst einmal höhere Kosten. Nach Fertigstellung des Gebäudes ist der finanzielle Aufwand für Erhalt und Erweiterung jedoch minimal.

Nun vergleichen Sie selbst: Der Kostenanteil der kompletten Elektro-Installationen an der Gesamtsumme ist erstaunlich gering. Bei einer Mindestausstattung betragen die Kosten an der Bausumme nur ca. 2%. Wenn Sie genügend Leerrohre verlegen zur Erweiterung für eine Komfortausstattung, kostet das nur 0,5% der Bausumme mehr. Was nun Mindest- und Komfortausstattung genau sind, erklären wir Ihnen im Folgenden.

Ebenfalls lesenswert ist der Artikel zur Satellitenanlage.

2. Für jeden die richtige Lösung bieten Leerrohre

Selbstverständlich hat jeder variierende Ansprüche an sein Eigenheim. Sie fangen klein an und erweitern die Ausstattung Ihres Hauses nach und nach. Oder Sie gehen gleich aufs Ganze. Sehen Sie hier auf einen Blick: Leerrohre verlegen nach den gängigen Anforderungen.

Variante 1: Die Grund-Ausstattung

  • Leerrohre verlegen für Multimedia und Telekommunikation.
  • Steuerung von Markisen und Rollläden.

Variante 2: Die Standard-Ausstattung

  • Für das Stromnetz Leerrohre verlegen. Diese installieren Sie in Decken, Wänden und Fußböden. Erweiterungen und Erneuerungen sind somit auch zu einem späteren Zeitpunkt möglich.
  • Hier gehören auch Rohre für Haus- und Gebäude-Systemtechnik dazu. Damit rüsten Sie Komfort-, Sicherheits- und Energiespar-Funktionen jederzeit nach.
  • Dank dieser Ausstattung entspricht Ihr Haus grundsätzlich allen Anforderungen eines modernen Haushalts!

Variante 3: Die Komfort-Ausstattung

  • Für jeden Raum sehen Sie einen Leerrohr-Ring mit verdeckten Anschlusspunkten vor.
  • Dieser ist wann immer gewünscht aktivierbar.
  • Sobald benötigt, wird damit einfach ein Antennen-Anschluss innerhalb eines Raumes verlegt.

3. Leerrohre verlegen – mit Hilfe eines Fachmanns

Wie werden Leerrohre verlegt? Darüber informiert Sie Tipp zum Bau gerne.

Leerrohre richtig verlegen.

Bei der Planung und Ausführung der Elektro-Installationen werden Entscheidungen getroffen, die langfristig wichtig sind. Deswegen werden am besten hochwertige Materialien und Baustoffe verwendet. Leerrohre verlegen wird also genau und fachmännisch durchgeführt. Sofern Sie sich gut mit Elektro-Installationen auskennen, können Sie diese Aufgabe auch selbst übernehmen.

  • Wir empfehlen dennoch, einem Fachbetrieb für Elektro-Installation das Leerrohre Verlegen übernehmen zu lassen.
  • Denn dieser kennt sich mit allen Bestimmungen, Richtlinien und vorgeschriebenen Installations-Zonen aus.

Die Realisierung eines Systems für Leerrohre

Die Führung des Leerrohr-Systems erfolgt vom zentralen Stromverteiler über einen Versorgungs-Schacht zu den Etagen-Verteilern. Die Rohre verlegen Sie nun sternförmig bis zur ersten Dose in jeden Raum. Wenn Sie sich für eine Komfort-Ausstattung entscheiden, wird in jedem Raum ein Leerrohr-Ring installiert. Damit ergänzen Sie jederzeit eine neue Steckdose an der gewünschten Stelle in der Ringleitung.

Installationsformen

Bei der Installation sind die Anwendungen von Elektro-Installations-Rohren in verschiedenen Bestimmungen, DIN-Normen und Richtlinien festgelegt. Außerdem richtet sich die Ausführung des notwendigen Leerrohres einerseits nach der Art der Montage. Andererseits richtet sie sich ebenfalls nach dem Ort der Installation.

  • Dabei führen die Rohre stromführende Leitungen in Beton- oder Hohlwände.
  • Die Elektro-Installation verläuft parallel zu Decke, Fußboden, Wandöffnungen und Raumecken.
  • Leerrohre verlegen Sie normalerweise im Unterputz, seltener auch in der Rohbauwand.

Profitieren Sie vom System der Leerrohre. Dafür verlegen Sie Ader- und Steuerleitungen, Netzwerk- und Telefonkabel durch ein solches System. Erstens schützt das die Leitungen. Zweitens ermöglicht es Ihnen auch ein leichteres Auswechseln derselben.

  • Besonders die Kommunikations-Technik wird aufgrund wechselnder Anforderungen regelmäßig erneuert und angepasst.
  • Dank dem passenden Leerrohr-System geschieht das unkompliziert und kostengünstig!

Hier erfahren Sie zusätzlich alles Wissenswerte über Elektroinstallationskanäle.

4. Elektro-Installations-Zonen – alle Infos auf einen Blick

Bau, Schlauch, Material, Konstruktion

Bei der Verlegung von Leitungen achten Sie darauf, dass sie vor mechanischen Beschädigungen geschützt sind.

 Für die fachgerechte Elektro-Installation gelten spezielle Vorschriften. Um die Gefahr der Beschädigung von elektrischen Leitungen zu mindern, sind bestimmte Installations-Zonen festgelegt. Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Regeln.

In Wohnräumen

Kabel oder Leitungen werden senkrecht und waagerecht in den festgelegten Installations-Zonen verlegt. Bei senkrechten Wandleitungen ist die Zone 20 cm breit. Sie beginnt in einem Abstand von 10 cm von Fenster- bzw. Türöffnungen oder Ecken. Dagegen liegen waagerechte Wandleitungen in einer Zone von 30 cm Breite. Diese Zone beginnt jeweils in einem 15 cm Abstand vom fertigen Fußboden und der Decke.

Für Fußböden und Decken sind keine Installations-Zonen vorgesehen. Gehen Sie jedoch davon aus, dass Kabel oder Leitungen auf dem kürzesten Weg verlegt werden. Auch in Keller- und Abstellräumen ist ein Abweichen von den Installations-Zonen gestattet. Installations-Zonen gelten für Kabel oder Leitungen, die nicht sichtbar unter dem Putz montiert sind.

In Küche und Arbeitsräumen

In Küche und Arbeitsräumen werden bestimmte Installations-Zonen vorgeschlagen. Die Steckdosen liegen oberhalb der Arbeitsflächen. Beachten Sie außerdem, dass elektrische Geräte mit einem Anschlusswert von 2 kW einen eigenen Stromkreis benötigen. Bei besonderen Anforderungen besteht der Bedarf von erhöhtem Brandschutz: Verwenden Sie Leerrohre aus Metall anstatt aus PVC.

In Nassräumen

Das System der Leerrohre schützt Ihre Heizungs- und Sanitäranlagen vor mechanischer Beschädigung. Im Bad sind dafür gelb eingezeichnete Schutz-Bereiche zu berücksichtigen. Diese Zonen sind durch Spritzwasser gefährdet. Hier dürfen Sie keine Leitungen in oder unter dem Putz verlegen! Die Ausnahme bilden Leitungen, die zu fest an den Wänden installierten Geräten führen. Zum Beispiel zu einem Durchlauferhitzer. Beachten Sie hier jedoch:

  • Die Leitungen laufen senkrecht hinter dem Verbraucher nach oben.
  • Außerdem liegen sie mindestens 6 cm tief.

5. Leerrohre Klassifizierungscode

Ein ebenfalls wichtiger Faktor ist der fünfstellige Klassifizierungscode. Dies ist eine europäische Norm, die DIN EN 61386-1. Der Code informiert dabei über Gebrauchstemperatur, Druck– und Schlagfestigkeit sowie Biegsamkeit der Leerrohre. Welche Ziffer für was steht, erfahren Sie hier:

  • Die Druckfestigkeit wird an erster Stelle dargestellt.
  • Die zweite Ziffer weist auf die Schlagfestigkeit hin.
  • Wie hoch die minimale Gebrauchstemperatur ist, zeigt die Nummer an dritter Stelle.
  • Bei der vierten Stelle des Codes erfahren Sie die maximale Gebrauchstemperatur.
  • Informationen zum Biegeverhalten enthält dabei die letzte Stelle. Zum besseren Verständnis finden Sie im Folgenden ein kleines Beispiel: Es handelt sich um ein Rohr mit dem Klassifizierungscode 33452. Das heißt also, dass es eine relativ gute Druck- und Schlagfestigkeit besitzt. Zudem ist dieses Rohr zwischen -25°C und 150°C einsetzbar und biegsam.

6. Kosten und Wirtschaftlichkeit von Leerrohren

Erfahren Sie mehr über die Kosten von Leerrohren mit Tipp zum Bau.

Informieren Sie sich zu den Kosten der Leerrohre.

Grundsätzlich sind Leerrohre eine sinnvolle Investition. Denn durch ein gut geplantes Leerrohr-System sparen Sie sich zukünftige Kosten ein. Vielleicht lassen Sie sich nachträglich eine SAT-Anlage oder eine Videoüberwachung installieren. Durch die Rohre werden Kabel-Verlegungen problemlos nachgeholt. Dabei geht dies nicht mit aufwändigen Baumaßnahmen einher und Sie sparen sich somit Baukosten.

Die Kosten für ein Leerrohr-System ergeben sich aus den reinen Materialkosten und aus der Installation. Die Materialkosten wiederum sind abhängig von Länge und Durchmesser der Leerrohre. Die meisten dieser Rohre bestehen aus Kunststoff. Deshalb fallen die unterschiedlichen Preise des Materials nicht stark ins Gewicht.

Je höher der Klassifizierungscode, desto teurer sind die Leerrohre. Pro Meter kosten sie zwischen 0,30 € bis 0,70 €. Beispielsweise 50 Meter eines Rohrs der Klassifizierung 3341 kostet circa 20 € bis 25,50 €. Weiter variieren die Preise jedoch und können bis zu 35 € oder sogar 40 € steigen. Lassen Sie sich dazu also am besten von einem Fachmann beraten.

Die Installationskosten

Wie viele Leerrohre werden in Ihrem Haus verlegt? Entscheiden Sie sich für die Grundausstattung oder die Komfortausstattung? Wo werden die Rohre verlegt? In einem Wohn- oder Nassraum? All diese Fragen spielen bei den Kosten der Installation eine Rolle.

Je höher der Aufwand, desto höher sind natürlich die Kosten. Für einen Elektriker rechnen Sie mit 50 € bis 100 € pro Stunde. Lassen Sie 35 m Leerrohre verlegen benötigt der Elektriker ca. acht Stunden. Bei einer Bezahlung von 50 € pro Stunde kostet dies insgesamt 400 €.

Verschiedene Faktoren beeinflussen also den Gesamtpreis. Dadurch lässt sich kein Pauschalpreis für das Leerrohre verlegen angeben. Fragen Sie daher am besten beim Fachmann Ihres Vertrauens nach. Dieser erstellt Ihnen gerne einen Kostenvoranschlag.

Informieren Sie sich zusätzlich über Zähler und Verteiler.

7. Einen Elektro-Installateur finden Sie bei Tipp zum Bau

Haben Sie sich dazu entschieden, sich Leerrohre verlegen zu lassen? Dann benötigen Sie nur noch den richtigen Fachmann. Der Elektro-Installateur in Ihrer Nähe hilft Ihnen gerne. Damit Sie diesen auch finden, erleichtern wir Ihnen die Suche:

8. Weitere Regeln für Elektro-Installations-Zonen

Verlegen Sie Stromkabel nicht direkt neben dem Netzwerk-Kabel. Denn ansonsten beeinträchtigt die Stromspannung eventuell die Datenübertragung Ihres PCs oder Telefons. Deshalb verwenden Sie an solchen Stellen zwei Leerrohre. Alternativ installieren Sie die Kabel getrennt voneinander. Dafür nehmen Sie Trennstege im Leerrohr zur Hilfe. Der Mindestabstand zwischen den Kabeln liegt hier zwischen 50 mm und 200 mm.

9. Die Druckfestigkeit der Leerrohre

Durch den Klassifizierungs-Code ist die Druckfestigkeit wie folgt gegliedert:

Kennziffer:Druckfestigkeit:
1125 N (sehr leicht)
2320 N (leicht)
3750 N (mittel)
41250 N (schwer)
54000 N (sehr schwer)

10. Leerrohre: Schlagfestigkeit

Ebenfalls die Schlagfestigkeit ist mittels der 5-stufigen Skala klassifiziert:

Kennziffer:Schlagfestigkeit:
10,5 kg / 100 mm (sehr leicht)
21 kg / 100 mm (leicht)
32 kg / 100 mm (mittel)
42 kg / 300 mm (schwer)
56,8 kg / 300 mm (sehr schwer)

11. Die minimale Gebrauchstemperatur von Leerrohren

Der Klassifizierungs-Code gibt folgende minimale Gebrauchstemperaturen für Leerrohre an:

Kennziffer:Gebrauchstemperatur min. (in °C):
1+ 5 °C
2- 5 °C
3- 15 °C
4- 25 °C
5- 45 °C

12. Leerrohre: die maximale Gebrauchstemperatur

Dank dem Klassifizierungscode gibt es auch Angaben für die maximalen Gebrauchstemperaturen :

Kennziffer:Gebrauchstemperatur max. (in °C):
160 °C
290 °C
3105 °C
4120 °C
5150 °C
6250 °C
7400 °C

13. Biegeverhalten der Leerrohre

An letzter Stelle des Klassifizierungscodes finden sich Angaben zum Biegeverhalten:

Kennziffer:Biegeverhalten:
1starr
2biegsam
3sich selbst zurückbildend, biegsam
4flexibel

14. System zur Abschottung für den Brandschutz der Leerrohre

Einerseits dient die Verwendung von Leerrohren aus Metall zum Brandschutz. Andererseits wird oftmals auch ein System zur Abschottung verwendet. Dafür gibt es vor allem spezielle Kabel-Boxen. In diese werden dann die Leerrohre verlegt. Genauere Informationen zu deren Verwendung und einzuhaltenden Vorschriften bietet Ihnen der Fachmann.

15. DIN 18015-1

Die Norm DIN 18015-1 ist wichtig für das Leerrohre Verlegen. Denn alle Vorschriften, die Sie bei den Installations-Zonen beachten, sind hier genau festgelegt. Ferner gibt diese Norm auch noch weitere Regeln an. Unter anderem sind das:

  • Leitungen für die Telekommunikation sind im Rohr getrennt zu führen.
  • Elektro-Installationsrohre der Farbe orange werden nicht verwendet.

16. Gängige Außen-Durchmesser für Leerrohre

Für verschiedene Rohre gibt es unterschiedliche, typische Außen-Durchmesser. Auch beim Leerrohre verlegen werden diese Durchmesser beachtet. Hierbei sind die typischen Größen 16 mm, 20 mm, 25 mm sowie 32 mm.

17. Leerrohre verlegen im Außenbereich

Selbst im Außenbereich sind Leerrohre nützlich. Denn hier dienen sie zum Schutz von Leitungen für beispielsweise Sonnen-Kollektoren oder Satelliten-Schüßeln. Dabei sind die Leerrohre jeglichen Witterungen ausgesetzt. Ob Regen, Schnee, Wind oder Sonne- die passenden Leerrohre halten diesen speziellen Ansprüchen stand.

18. Wellschlauch als Leerrohr

Oftmals erweist sich eine andere Art des Leerrohrs als überaus hilfreich: der Wellschlauch. Dieser ist nämlich sehr elastisch in verschiedenste Richtungen. Doch er ist nicht nur Schutzrohr für Leitungen, sondern kann auch selbst Gase oder Flüssigkeiten transportieren. Als Leerrohr für Elektro-Installationen wird er dabei vor allem verlegt in:

  • Gebäude-Wänden.
  • Gebäude-Decken.
  • Im Außenbereich.

19. Vorläufer der heutigen Leerrohre: das Bergmannrohr

Früher wurde das Bergmannrohr genutzt. Es gilt als ein Vorläufer der heutigen Leerrohre. Es bestand aus einer gefalzten Mantelung aus Messingblech, Stahlblech mit Aluminium-Auflage oder verbleitem Stahlblech. Diese Rohre erwiesen sich jedoch mit der Zeit als ungenügend für die Sicherheit. Falls die Isolation an einer Stelle nicht mehr funktionierte, war das gesamte Rohrsystem unter Netz-Spannung. Unter anderem deshalb werden Bergmannrohre heutzutage nicht mehr hergestellt.

  • Der Name „Bergmannrohr“ geht  dabei auf die Herstellung in den Bergmann Elektrizitätswerken AG in Berlin zurück.
  • Diese Elektrizitätswerke wurden von Sigmund Bergmann gegründet.

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