Korkboden
  • Korkboden

    Der Klassiker in modernem Look

    • Trägt zu einer besseren Gesundheit bei.
    • Schont die Gelenke.
    • Ist eine ökologisch sinnvolle Investition.
    Korkrolle, Boden

Korkboden – geschmackvoll und gesund wohnen mit Kork

Dank neuer Verarbeitungstechniken stehen Ihnen mit Kork immer mehr Gestaltungsmöglichkeiten zur Verfügung. Ob im Holz-Look oder klassisch – Sie haben die Wahl. Dabei sind Korkböden qualitativ hochwertig und sorgen für ein ausgezeichnetes Wohlbefinden.

1. Kork: Ein natürlicher Rohstoff für den Korkboden

Ein Korkboden ist ein besonders umweltfreundlicher Bodenbelag: Für die Gewinnung des Materials werden keine Bäume gefällt. Der natürliche Baustoff  fühlt sich zudem warm an und hat eine angenehm federnde Wirkung.

Als Kork wird das Material bezeichnet, das von Bäumen aus Phellogen gebildet wird. Kork dient als sekundäres Abschlussgewebe. Das bedeutet, dass Kork dort den Baum abdichtet, wo die Epidermis und die Rinde der Umfangserweiterung der Sprossachse nicht folgen kann. Kork besteht also aus alten Zellen, welche mit Luft gefüllt sind.

Kork hat folgende Eigenschaften: Er ist hydrophob, also „Wasser meidend“. Das bedeutet, dass Wasser von ihm abperlt und Schmutzpartikel mitnimmt. Außerdem ist Kork sehr elastisch und schlecht brennbar.

Kork ist vielseitig einsetzbar: So wird er etwa in der Fischerei als Schwimmer von Anglern verwendet. Auch zu Hause als Pinnwand oder als Dichtungsmaterial findet er seine Verwendung. Darüber hinaus eignet sich Kork für  Fußböden.

Wir zeigen Ihnen alles, was es über Korkböden zu wissen gibt. Prüfen Sie so, ob der trendige Bodenbelag Ihren Wünschen und Ansprüchen entspricht.
Im nächsten Abschnitt erfahren Sie daher, wie ein Korkboden aufgebaut ist. Außerdem erklären wir Ihnen, welche Arten von Korkböden es gibt. Auch auf die Vorteile gehen wir ein.

2. Der Korkboden: Welche unterschiedlichen Arten gibt es?

Bevor Sie sich mit den verschiedenen Arten von Korkböden befassen, wird hier zunächst der Aufbau von Korkböden dargestellt.

Aufbau von Korkböden

Ein moderner Korkboden besteht heutzutage meist aus vier Schichten:

Zunächst gibt es die integrierte Unterlagsmatte. Besitzt Ihr Korkboden eine solche Matte, dann ist dieser leimlos zu verlegen. Sie sorgt außerdem für einen besseren Raum- und Trittschallschutz. Die Unterlagsmatte besteht aus Kork.

Dann gibt es die Trägerplatte. Diese besteht aus HDF (Hochdichte Faserplatte). Das ist ein Material, das aus natürlichen Holzfasern hergestellt wird.

Über der Trägerplatte befindet sich die Korkschicht. Kork wird heutzutage meistens mechanisch verdichtet. Das erhöht die Widerstandsfähigkeit des Korkbodens.

Abschließend folgt die Dekorschicht. Dank moderner Drucktechnik ist der Korkboden heutzutage ganz unterschiedlich gestaltbar. Die Dekorschicht wird schließlich mit Lack überzogen, um diese zu schützen.

Arten von Korkböden

Bei Tipp-zum-Bau erfahren Sie alles Wissenswerte zu den verschiedenen Arten von Korkböden.

Aus dem Rohstoff lassen sich vielfältige Arten für Fußböden herstellen.

Einen Korkboden gibt es in drei verschiedenen Varianten: Fliesen aus Kork, die auch als Kork-Parkett bekannt sind. Kork-Fertigfußböden, sowie Korkmosaik. Außerdem gibt es Rollkork. Dieser wird jedoch lediglich als Unterbelag unter anderen Fußböden verwendet.

Korkfliesen sind Fliesen, die aus Granulat oder aus Naturkorkstücken bestehen. Sie sind durch ein Bindemittel miteinander verbunden. Korkfliesen werden direkt auf den Unterbelag geklebt. Sie unterscheiden sich in Aufbau, Design und Farbtönen. Ebenso gibt es verschiedene Oberflächen. Korkfliesenplatten sind mit 4 mm, 6 mm oder 8 mm Dicke erhältlich.

Der Kork-Fertigfußboden besteht aus einer Korkauflage als Oberfläche. Hinzu kommen eine Trägerplatte und ein Gegenzug aus Kork. Diese Fertigelemente werden schwimmend verlegt. Die Fertigelemente sind ca. 12 mm stark. Wie die Kork-Fliesen unterscheiden sie sich auch in Design und Plattengrößen.

Korkmosaik besteht aus mehreren kreisrunden Korkplättchen. Kleber und Fugenmasse dieser Plättchen sind aus dauerelastischem Kunstharz. Dadurch wird die Oberfläche dicht gehalten. Geschützt werden die Korkplatten durch eine oberseitige Trägerfolie. Diese wird nach der Verklebung abgezogen. Der Korkboden ist feuchtigkeitsresistent. Außerdem ist er in unterschiedlich vorbehandelten Varianten erhältlich. Je nach Anforderung können verschiedene Fugenmassen verwendet werden. Diese stehen in unterschiedlichen Farben zu Verfügung. Normalerweise ist Korkmosaik 6 mm dick.

Im nächsten Abschnitt erfahren Sie alles über die unterschiedlichen Optiken von Korkböden.

3. Der Korkboden – welche Optiken gibt es?

Wenn Sie von Kork lesen, denken Sie vielleicht nur an die klassische Optik des Korkbodens. Doch weit gefehlt. Dies trifft heute nicht mehr zu. Dank der modernen Technik sieht ein Korkboden mittlerweile sehr unterschiedlich aus.

Holzoptik

Neben dem klassischen Look gibt es den Korkboden in folgenden Holzoptik-Varianten:

  • Eiche.
  • Kiefer.
  • Nussbäume.

Die Holzoptiken existieren in unterschiedlichen Färbungen. Diese reichen von rustikal-dunkel bis zu freundlich-hell. Je nach Bedarf gibt es unterschiedliche Vergütungen dieser Holzoptiken. Dadurch wird Ihr Korkboden besonders vor Kratzern und Feuchtigkeit geschützt. Manche sorgen zusätzlich für eine länger haltbare Farbkraft.

Aufgrund der Vielfältigkeit der Optiken ist für jeden Geschmack etwas dabei. Ob ein Korkboden für Sie in Frage kommt, hängt jedoch nicht nur von der Optik ab. Es gibt viele weitere Faktoren, die für und gegen einen Korkboden sprechen.

Die wichtigsten positiven und negativen Punkte haben wir im nächsten Abschnitt für Sie zusammengefasst.

4. Welche Vor- und Nachteile hat ein Korkboden?

Ein Korkboden hat folgende Vor- und Nachteile:

Vorteile Nachteile
Natürliches Material zum Wohlfühlen: Elastizität und
gute Wärmedämmung sorgen immer für ein angenehmes
Gefühl, auch für Barfußgänger.
Hohe Kosten: Vergleichsweise hohe Kosten entstehen durch die
aufwendige Rohstoffgewinnung, sowie die Behandlung des Bodenmaterials.
In vielen Farben und Texturen lieferbar: Der einzigartige Rohstoff ermöglicht
eine vielseitige Verarbeitung. Dabei stehen ihnen eine Vielfalt an Farben und
Texturen zur Auswahl.
Starke Dehnung bei Wärmeunterschieden: Erfordert großzügige
Dehnungsfugen um Rissbildung zu vermeiden.
Perfekt für Allergiker: Durch die Behandlung mit Hartöl können Sie
statische Staubbindung verringern.
Ungeeignet für Fußbodenheizungen: Die hervorragende Wärmedämmung
macht das Material leider untauglich für bodenbeheizte Räume.
Nachhaltig im Anbau, gut zu recyceln: Der natürliche Rohstoff hat eine
lange Lebensdauer und wird fast vollständig recycelt. Bei der Gewinnung
werden keine Bäume gefällt, sondern nur die Rinde geerntet.
Aufquellen bei Feuchtigkeit: Unbehandelt ist Kork nicht für feuchte
Räumlichkeiten geeignet. Eine gute Versiegelung schafft hier aber Abhilfe.
Gelenkschonend: Die federnde Wirkung entlastet ihre Fußgelenke
und sorgt für ein angenehmes Gefühl.
Eingeschränkte Druckfestigkeit: Schwere Möbel und spitze Objekte
können auf dem weichen Fußboden ihre Spuren hinterlassen.

5. Einen Korkboden selbst verlegen oder verlegen lassen?

Wie bei allen Bodenbelägen stehen Sie bei einem Korkboden vor der Frage, ob Sie diesen selbst verlegen oder ihn verlegen lassen. Beide Methoden haben Vor- und Nachteile. Grundsätzlich gilt, dass moderne Korkböden sehr einfach zu verlegen sind. In diesem Abschnitt stellen wir Ihnen beide Möglichkeiten genauer vor. Dabei zeigen wir Ihnen in einer Schritt-für-Schritt Anleitung, wie Sie Ihren Korkboden selbst richtig verlegen.

Einen Korkboden verlegen lassen

Auch wenn ein Korkboden grundsätzlich einfach zu verlegen ist, gibt es Situationen, in denen Sie besser einen Profi engagieren. Vor allem ist es dann sinnvoll einen Experten zu Rate zu ziehen, wenn Sie Ihren Korkboden verkleben. Korkboden, der schwimmend verlegt wird, ist einfach zu entfernen. Fehler sind also nicht ganz so schlimm und langwierig. Ebenso hilfreich ist es einen Experten zu Rate zu ziehen, wenn es schnell gehen muss. Auch bei kompliziert geschnittenen Räumen ist ein Experte hilfreich.

Die Preise für das Verlegen schwanken dabei stark. Sie hängen von der Größe des Raums und von der Art des Korkbodens ab. Außerdem spielen die Wahl des Bodenlegers und die Anfahrtskosten eine Rolle. Zusätzlich ist noch die Bodenbeschaffenheit des Raums zu berücksichtigen. Wenn hier Vorarbeiten notwendig sind, dann wird das Verlegen noch einmal kostspieliger.

Die reinen Verlegekosten belaufen sich auf 25 – 60 € pro m². Beim Verkleben ist der Verlegeaufwand höher, aber dafür die Materialkosten niedriger. Die Vorbereitung des Untergrunds ist aufwendiger als bei schwimmend verlegtem Kork. Die Fußleisten schlagen noch einmal mit 3 € – 5 € pro m² zu Buche. Der Bodenleger in Ihrer Region berät Sie gern.

Ihren Korkboden selbst zu verlegen ist also durchaus eine Überlegung wert. Wie Sie dabei am besten vorgehen, erfahren Sie jetzt.

Den Korkboden selbst verlegen

Sie haben bereits erfahren, dass ein Korkboden grundsätzlich auf zwei verschiedene Arten verlegt wird. Zum einen wird der Korkboden mit dem Untergrund verklebt. Zum anderen wird er schwimmend, wie etwa Laminat oder Vinyl, verlegt. Kork-Fliesen und Korkmosaik werden mit dem Untergrund verklebt. Der Kork-Fertigfußboden wird schwimmend verlegt.

Verlegen Sie Ihren Korkboden selbst, ist eine gute Vorbereitung wichtig. Messen Sie Ihren Raum gründlich aus. Planen Sie lieber mit etwas mehr Kork, um am Ende noch eine Reserve zu haben. Schauen Sie nach, ob der Estrich Unebenheiten hat. Gleichen Sie diese bei Bedarf mit einer Bodenausgleichsmasse aus. Zum Verlegen eignet sich am besten sauberer, fester und nicht verunreinigter Boden.

Ist Ihr Boden nicht unterkellert? Dann ist es ratsam, eine Dampfsperre auszulegen. Diese sorgt dafür, dass die Restfeuchte des Bodens den Kork nicht angreift. Über die Dampfsperre ist nun noch eine Trittschalldämmung zu verlegen. Diese ist wichtig, wenn der Korkboden selbst über keine Trittschalldämmung verfügt.

Luftfeuchtigkeit und Temperatur wirken auf den Korkboden. Da es sich bei Kork um einen natürlichen Rohstoff handelt, dehnt er sich aus oder zieht sich zusammen. Bevor Sie den Korkboden verlegen, ist dieser deshalb mindestens 48 Stunden im gleichen Raum zu lagern. Dies sorgt dafür, dass der Kork die Raumtemperatur annimmt.

Korkfliesen richtig verlegen

Tragen Sie zunächst den Korkleim gleichmäßig auf Boden und Fliesen auf. Verwenden Sie hierzu am besten eine kurzflorige Velourwalze. Anschließend dauert es etwas bis der Leim eingetrocknet und durchsichtig ist. Dieser Vorgang benötig etwa 60 bis 90 Minuten.

Die erste Korkfliese verlegen Sie am besten an der Wand. Damit der Wandabschluss gelingt, schneiden Sie die Fliese mit einem Teppichmesser zu. Die folgenden Fliesen verlegen Sie reihenweise. Damit sich die Fliesen richtig mit dem Untergrund verbinden, klopfen Sie die Fliesen leicht mit dem Gummihammer an. Als letzten Arbeitsschritt versiegeln Sie die Fliesen mit Korklack. Dieser schützt den Korkboden vor Feuchtigkeit, Schmutz und Beschädigungen.

Korkmosaik richtig verlegen

Die ersten Schritte sind dieselben wie bei den Korkfliesen. Sie müssen allerdings nicht den Kleber auf das Korkmosaik auftragen. Legen Sie einfach die Korkmosaik-Matten in den Kleber hinein. Achten Sie darauf, dass sich die  Matten richtig verzahnen. Halbe Chips sind an der Randkante herauszuschneiden, damit wieder eine Verzahnung entsteht.

Haben Sie alle Matten verlegt? Dann tragen Sie jetzt den Lack auf. Dies ist für den nächsten Schritt wichtig. Nach dem Lack ist nämlich die Fugenmasse aufzutragen. Diese verteilen Sie so lange über das Mosaik, bis alle Fugen ausgefüllt sind. Verwenden Sie anschließend ein Schwammbrett, um die Fugenmasse einzuschwämmen. Warten Sie danach 30 Minuten. Wischen Sie das Mosaik nun mit klarem Wasser sauber. Ist alles trocken? Dann tragen Sie zum Schluss noch die Endversiegelung auf. Nutzen Sie hierzu eine kurzflorige Rolle.

Fertigfußboden aus Kork richtig verlegen

Verlegen Sie Ihren Kork-Fertigfußboden so, wie Sie auch einen Vinylboden verlegen würden. Beginnen Sie mit dem Verlegen an einer Wand und folgen Sie dem Lichteinfall. Dadurch sind Unebenheiten weniger zu erkennen.

Informationen rund um das Thema Bodenlegen mit Kork erfahren Sie bei Tipp zum Bau.

Ein Korkboden wird wie ein Vinylboden verlegt.


Ein Korkboden kann wie ein Vinylboden verlegt werden.

Bei der ersten Reihe Ihres Kork-Fertigfußbodens beginnen Sie mit der Nut an der Ecke einer Wand. Zur Wand selbst, sowie zu Türschwellen und Durchgängen ist eine Dehnungsfuge von 1 cm zu berücksichtigen. Der Korkboden dehnt sich aus, wenn er einige Zeit liegt. Daher ist diese Dehnungsfuge wichtig.

Einzelne Paneele sind mit Distanzkeilen zu fixieren. Schneiden Sie die Abschlusspaneele entsprechend zu. Den Rest davon verwenden Sie als Anfangspaneele für die nächste Reihe. Bedenken Sie zwischen den einzelnen Fugen einen Versatz von 30 cm bis 40 cm mit einzuberechnen. Klopfen Sie die nächste Paneele vorsichtig mit einem Gummihammer und einem Schlagholz an die vorherige Reihe. Bei der letzten Reihe empfiehlt es sich ein Zugeisen zu benutzen.

Entfernen Sie abschließend die Distanzkeile und bringen Sie die Fußbodenleisten an. Befestigen Sie diese nicht am Korkboden! Fußbodenleisten dienen dazu Dehnungsfugen zu überdecken. Kleinere Abstände, zum Beispiel bei Türschwellen, überdecken Sie mit Fugenfüller. Diesen gibt es als Spritz- oder Flüssigkork.

Nachdem Sie den Korkboden verlegt haben, erfahren Sie im nächsten Abschnitt, wie Sie ihn richtig reinigen.

6. Wie reinigen und pflegen Sie einen Korkboden richtig?

Wenn Sie folgende Tipps zur Pflege und Reinigung beachten, haben Sie lange Freude an Ihrem Korkboden:

  • Haben Sie schwere Möbel? Dann verwenden Sie Filzschoner!
  • In besonders beanspruchten Bereichen von Wohnungen empfehlen sich Bodenschutzmatten.
  • Reinigen Sie Ihren Korkboden nie mit einem Mikrofasertuch.
  • Der Korkboden ist einmal in der Woche nebelfeucht, aber nicht nass zu wischen.
  • Setzen Sie Reinigungsmittel nur sparsam ein. Verwenden Sie einen pH-neutralen Korkbodenreiniger.
  • Welches Pflegemittel dabei das richtige ist, hängt von der Versiegelung ab.

Wenn Sie diese Tipps beherzigen, dann schonen Sie Ihren Korkboden. Denn ein Korkboden ist in seiner Anschaffung nicht ganz billig. Daher lohnt es sich, einen einmal gekauften Boden richtig zu reinigen. Mit welchen Kosten Sie bei der Anschaffung Ihres Korkbodens zu rechnen haben, erfahren Sie im nächsten Abschnitt.

7. Was kostet ein Korkboden?

Die natürliche Limitierung des Rohstoffs Kork sorgt für vergleichsweise hohe Preise. Die hohen Anschaffungskosten sparen Sie durch die lange Lebensdauer wieder ein. Sie erhalten außerdem einen wohngesunden Boden, der auch barfuß bedenkenlos betreten werden kann.
Bei der Anschaffung von Böden aus Kork haben Sie mit folgenden Kosten zu rechnen:

Art von BelagKosten
Korkbodenmosaik40 - 50 €/m²
Korkbodenfliesen20 - 45/m²
Fertigparkett12 - 30 €/m³
Rollkork (Trittschalldämmung)2,30 €/m²

Die Preise pro m² richten sich nach Verarbeitungsgrad und Dicke. Hinzu kommen Kosten für Kleber, Versiegelung und Werkzeug. Ein Gesamtpreis von 30 € – 80 € pro m² ist dabei im erwartbaren Rahmen. Überlassen Sie die Verarbeitung einem Fachbetrieb, so ist mit einer Verdoppelung der Kosten zu rechnen.

Durch die Versiegelung schützen sie ihren Kork vor Nässe, Schmutz und Rissbildung. Das ist definitiv sinnvoll. Denn der Boden bildet die Grundlage Ihrer Wohnung und trägt viele Lasten.

Kork ist besonders zu empfehlen für Allergiker. Die Behandlung von Kork erfolgt mit Hartöl oder Hartwachs. Diese wirkt antistatisch und verringert so die Staubkonzentration.

Sie wissen nun bereits vieles über Kork. Doch worauf ist beim Kauf eines Korkbodens wirklich zu achten? Das erfahren Sie im nächsten Abschnitt.

8. Der Korkboden – worauf zu achten ist

Tipp-zum-Bau liefert Ihnen Informationen, die Ihnen die Kaufentscheidung erleichtert.

Kork bietet viele Vorteile.


Kork hat viele Vorzüge: Leise, gelenkschonend und natürlich.

Die folgenden Tipps dienen als Entscheidungshilfe, damit Sie Ihren optimalen Korkboden finden:

Kaufen Sie Ihren Korkboden am besten im Fachhandel. Der Fachhandel steht Ihnen hier gerne mit Rat zur Seite. So vermeiden Sie etwa zu dünnen oder zu dicken Boden zu kaufen.

Sparen Sie nicht beim Kauf Ihres Korkbodens. Kork mag zwar teurer als andere Böden sein, dafür ist er jedoch auch sehr langlebig. Das Schlagwort Wohngesundheit ist ebenfalls mit Geld nicht aufzuwiegen.

Reinigen Sie Ihren Boden wie empfohlen und Sie werden viel Freude mit ihm haben.

Ein Korkboden zeichnet sich durch seine Trittelastizität aus. Dies ist aber dann ein Nachteil, wenn Gegenstände ihn belasten. Hierzu zählen nicht nur schwere Schränke. Auch durch einen fahrbaren Bürostuhl wird der Korkboden sehr stark beansprucht. Zum Schutz eignet sich eine durchsichtige Matte aus Kunststoff. Da Ihr Korkboden teuer ist, ist es ratsam ihn immer ausreichend zu schützen.

Achten Sie auf eine entsprechende Qualität des Korkbodens. Sicher fragen Sie sich jetzt, wie Sie diese erkennen? Ganz einfach. In Deutschland wird jeder Korkboden mit einem Siegel versehen. Dieses Siegel entspricht etwa dem TÜV Siegel Ihres Autos. Das Kork-Logo wird vom Deutschen Kork-Verband vergeben. Es gibt etwa Auskunft über ökologische Standards. Außerdem bescheinigt es dem Korkboden gesundheitliche Unbedenklichkeit.

Einen Korkboden erhalten Sie heute in ganz unterschiedlichen Designs. Da Kork über viele positive Eigenschaften verfügt, wird Parkett oft mit Kork gekreuzt. Gerade bei den Oberflächen von Korkböden macht sich das bemerkbar. Manche dieser Oberflächen werden mit Holzoptiken bedruckt oder mit Echtholzfurnier versehen. Diese Art Korkboden ist nicht abschleifbar!

In unserem Artikel haben Sie bereits eine Menge über Kork gelernt. Doch wann genau lohnt sich ein Korkboden für Sie? Das erfahren Sie im letzten Abschnitt.

9. Wann lohnt sich ein Korkboden für Sie?

Ein Korkboden lohnt sich für Sie, wenn Sie auf folgende Punkte Wert legen:

  • Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit.
  • Langlebigkeit und Gesundheitsförderung.
  • Einen leisen und gelenkschonenden Untergrund.
  • Einfache Reinigung und Verlegung.
  • Eine große Auswahl an Designs.

Ein Korkboden erfüllt all diese Eigenschaften. Trotz der teuren Anschaffung sprechen die vielen positiven Punkte klar für einen Korkboden. Wer umweltbewusst, gesund und gleichzeitig modern leben will, für den ist der Korkboden die perfekte Wahl!

10. Ist ein Korkboden ein Hartboden?

Die kurze Antwort vorweg: Ja!

Ein Korkboden ist ein Hartboden. Hier schließt sich natürlich die Frage an, was eigentlich Hartböden sind? Als Hartboden werden alle Bodenarten bezeichnet, die aus harten und starren Materialien bestehen. Einen Hartboden zeichnet aus, dass er meistens wasserdicht ist. Dies umfasst bspw. diese Bodenarten:

  • Laminatböden.
  • Holzparkett.
  • Linoleum.
  • Vinylböden.
  • Keramik- und Steinfliesen.
  • Kautschukböden.

Sie sehen also, Hartböden sind sehr vielfältig.

Hingegen zählen sämtliche Textilböden nicht zu den Hartböden.

11. Warum ist ein Korkboden wasserdicht?

Dass ein Korkboden wasserdicht ist, wurde schon erläutert. Doch warum ist ein Korkboden wasserdicht?

Das hat folgenden Hintergrund: Kork wird durch ein Biopolymer gebildet. Biopolymere sind Zellen, die in Lebewesen synthetisiert werden. Genauer gesagt wird Kork durch die Auflagerung von Suberin gebildet. Dieser ist ein natürlicher Fettstoff, der „hydrophob“ ist. Das bedeutet „Wasser meidend“.  Da Suberin ein Fettstoff ist, wird in den Zellwänden keine Wasserrückhaltung vorgenommen. Somit ist ein Korkboden wasserabweisend.

12. Den Korkboden richtig reinigen

Damit Sie Ihren Korkboden möglichst lange genießen, ist eine korrekte Reinigung wichtig. Einige allgemeine Tipps dazu wurden bereits beschrieben. Im Folgenden wird Ihnen genauer erklärt, wie Sie Ihren Korkboden richtig reinigen.

Gehen Sie dabei wie folgt vor:

  • Zunächst kehren Sie Ihren Korkboden gründlich. Nutzen Sie hierzu einen Besen oder Staubsauger.
  • Führen Sie anschließend eine feuchte Grundreinigung durch
  • Wringen Sie den Wischbezug kräftig aus, sodass er am Ende nebelfeucht ist.
  • Achten Sie darauf, dass sich beim Wischen keine Pfützen bilden!
  • Ist Ihr Korkboden versiegelt? Dann gehen Sie besonders sparsam mit dem Wasser um!
  • Reinigen Sie Ihren Korkboden etwa einmal pro Woche.
  • Ein bis zwei Mal im Monat ist der Korkboden mit einem speziellen Reiniger zu reinigen.
  • Haben Sie Ihren Korkboden feucht abgewischt, ist in der Regel eine Luft-Trocknung schnell gemacht. Falls nicht, wischen Sie trocken nach!

Die wichtigsten Hinweise sind hier noch einmal zusammengefasst:

  • Regelmäßig, aber nicht zu feucht wischen.
  • Eine gründliche Vorreinigung durchführen.
  • Sparsam mit Korkbodenreiniger umgehen!
  • Aggressive Reinigungsmittel vermeiden!

13. Kann ein Korkboden schimmeln?

Schimmel in der Wohnung oder im Haus ist immer ein Ärgernis. Es sieht nicht nur unschön aus, sondern ist auch eine Gefahr für die Gesundheit. Daher ist es sinnvoll der Schimmelbildung vorzubeugen. Doch wie sieht das bei natürlichen Materialien, wie etwa Holz und Kork, aus? Dass Holz schimmelt, ist bekannt.

Schimmelt jedoch auch Kork? Die ehrliche Antwort ist: Ja!

Ebenso wie Holz ist auch Kork ein natürliches Material. Es ist zwar von Natur aus hydrophob, also „Wasser meidend“.  Dennoch ist zu viel Kontakt mit Wasser schädlich für den Korkboden. Daher ist es wichtig, unsere Reinigungstipps zu befolgen.

Ein weiterer Tipp für Sie: Versiegeln Sie Ihren Korkboden, um ihn zusätzlich vor Schimmel zu schützen. Der Fachhandel hält entsprechende Substanzen für Kork bereit.

14. Ist ein Korkboden abschleifbar?

Ist Ihr Korkboden in die Jahre gekommen? Zeigen sich bereits die ersten Gebrauchsspuren? Dann stellt sich die Frage, ob Sie ihn erneuern oder renovieren. Bei Bodenbelägen ist hier das Abschleifen ein gängiges Mittel.

Ob Sie einen Korkboden abschleifen können oder nicht, hängt von der Art des Korkbodens ab. Er ist auf zwei unterschiedliche Arten aufgebaut:

  • Zum einen als homogene Zusammensetzung.
  • Zum anderen als teilhomogene Verbindung.

Homogen bedeutet in diesem Zusammenhang, dass der Korkboden als einschichtige Variante aufgebaut ist. Teilhomogen besagt, dass er aus mehreren Schichten besteht. Teilhomogene Varianten haben etwa eine Unterlage aus Presskork und eine Dekorschicht. Ein teilhomogener Korkboden ist nicht abschleifbar. Ein homogener Korkboden durchaus mehrfach.

15. Wie entsorgen Sie einen Korkboden?

Ihr alter Korkboden hat ausgedient? Dann stellen Sie sich sicher die Frage, wie Sie den alten Boden nun entsorgen. Folgende Dinge sind dabei zu beachten:

  • Unterscheiden Sie immer zwischen unbehandeltem und behandeltem Kork.
  • Entsorgen Sie Ihren Korkboden nicht im Hausmüll!
  • Die einfachste Variante ist die Bestellung eines Müllcontainers.
  • Unbehandelter Naturkork ist beim Wertstoffhof abzugeben.

Der alte Korkboden ist also am einfachsten und schnellsten mit Hilfe eines Containers zu entsorgen. Dies bedeutet natürlich einen gewissen Kostenaufwand. Eine Entsorgungsfirma stellt Ihnen den Container zur Verfügung. Die Kosten unterscheiden sich je nach Region, Aufstellzeit und Menge des Materials.

Unser Tipp: Tun Sie sich mit Ihren Nachbarn zusammen und planen Sie die Aktion. So teilen Sie die Gebühr und animieren zur Zusammenarbeit.

16. Wie reparieren Sie einen Korkboden?

Auch bei noch so viel Achtsamkeit kommt es hin und wieder zu Missgeschicken. Auf einem Korkboden zeigen sich diese durch unschöne Flecken oder Dellen. Bevor Sie jetzt den ganzen Korkboden austauschen, macht manchmal eine Reparatur Sinn.

Dabei gehen Sie am besten so vor:

  • Kleinere Stellen bessern Sie mit Ölen aus Hartwachs aus.
  • Größere Stellen schneiden Sie am besten heraus und ersetzen diese.

Bevor Sie jedoch mit der Reparatur beginnen, machen Sie sich mit der Beschaffenheit des Korkbodens vertraut. Ihr Korkboden ist entweder schwimmend verlegt oder mit dem Boden verklebt. Davon abhängig wird die Reparatur einfacher oder komplizierter. Der Profi im Fachhandel kennt sich mit Kork aus und gibt Ihnen gerne Tipps.

17. Den Korkboden streichen – geht das?

Ihr Korkboden braucht einen neuen Anstrich, damit er in neuem Glanz erstrahlt. Doch Sie sind sich unsicher, ob Sie Ihren Korkboden so einfach streichen können? Hier erfahren Sie alles wichtige zu diesem Thema.

Vorab: Ein Korkboden ist unter bestimmten Voraussetzungen streichbar. Folgende Bedingungen sind dabei zu erfüllen:

  • Ihr Korkboden hat keine glatte Oberfläche.
  • Die Korkplatten Ihres Korkbodens sind nicht geschliffen.
  • Korkplatten und damit der Korkboden sind nicht versiegelt.
  • Ihr Kork ist nicht beschichtet.
  • Der Kork ist nicht anderweitig behandelt.

Es gilt also, dass nur unbehandelter Korkboden einen Anstrich verträgt.

Kork selbst nimmt keine Farbe an. Dispersionsfarben haften jedoch auf unbehandeltem Kork.

18. Wie robust ist ein Korkboden?

Wenn Sie an Kork denken, dann haben Sie sicherlich zuerst eine Korkwand vor Augen. Stecken Sie dort schlampig Pins hinein, bröselt diese recht schnell. Daher ist es nicht verwunderlich, wenn Sie nun annehmen, dass ein Korkboden ebenfalls nicht sonderlich robust ist. Doch dem ist nicht so.

Ein Korkboden ist durchaus robust. Mit der richtigen Pflege wird ein Korkboden gut und gerne 20 Jahre alt. Dies liegt daran, dass der Korkboden, je nach Hersteller, unterschiedlich beschaffen ist. So unterscheiden sich die Korkböden etwa an der Dicke der Korkschicht. Diese bestimmt dann die Weichheit und Elastizität. Manche Hersteller behandeln ihren Korkboden auch mit speziellem Lack. Dieser sorgt dann zusätzlich für eine entsprechende Robustheit.

19. Wie wird ein Korkboden hergestellt?

Sie wissen bereits, dass Kork ein natürlicher Rohstoff ist, der aus Korkeichen gewonnen wird. Doch wie entsteht so ein Korkboden eigentlich genau? In diesem Abschnitt erklären wir es Ihnen.

Ein Korkboden wird aus Korkgranulat hergestellt. Dieses Korkgranulat ist ein Abfallprodukt aus der Herstellung von Flaschenkorken. Kork selbst gewinnt man aus der Rinde der Korkeiche. Das Schälen findet in einem Rhythmus von 9 bis 10 Jahren statt und schadet somit nicht dem Baum.

Das Korkgranulat wird mit einem Bindemittel gemischt. Bei bis zu 120° wird es zu Platten gepresst. Um Umwelt und Gesundheit zu schonen, wird heutzutage bestmöglich auf schädliche Bindemittel verzichtet. Etwa werden keine fomal-dehyhdhaltigen Bindemittel mehr verwendet. Stattdessen nutzt man Bindemittel aus Polyurethan oder Acrylharz. Wird der Korkboden gänzlich ohne synthetische Stoffe hergestellt, wird Naturharz verwendet.

20. Warum ist ein Korkboden gut für Allergiker?

Sie leiden unter einer Hausstauballergie? Dann ist ein Korkboden eine gute Wahl für Sie! Wieso? Das erfahren Sie in diesem Abschnitt.

Viele Allergiker leiden unter den falschen Fußbodenbelägen. Der Grund dafür sind Allergene. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Feinstaub oder Pollen, welche sich im Bodenbelag festsetzen. Durch das Auftreten werden sie aufgewirbelt und gelangen in die Raumluft.

Wie trägt der Korkboden nun zur Reduzierung dieser Allergene bei? Ganz einfach: Durch die Behandlung des Korkbodens mit Korkwachs, Naturharz und Korköl. Dadurch wird der Korkboden antistatisch. Das bedeutet, dass Allergene an den Bodenbelag gebunden werden. Treten Sie nun auf den Boden auf, werden die Allergene nicht mehr an die Raumluft abgegeben.

21. Was ist der Unterschied zwischen einem geölten und lackierten Korkboden?

Ein Korkboden wird meistens auf zwei verschiedene Arten vor Beschädigungen geschützt: Entweder er wird lackiert oder er wird geölt. Doch was ist der Unterschied zwischen diesen beiden Behandlungsmethoden? Und welche Methode eignet sich für welchen Raum besser? Das erfahren Sie in diesem Abschnitt.

Der lackierte Korkboden ist besonders strapazierfähig. Er eignet sich daher hervorragend für häufig genutzte Räume, wie bspw. Wohnzimmer. Zudem ist er einfach zu reinigen. Der Lack versiegelt den Korkboden und sorgt so für ein besseres Raumklima. Bei einer Beschädigung der Lackschicht ist der Korkboden abzuschleifen und die Lackschicht zu erneuern. Schleifen Sie jedoch nur homogene Korkböden ab.

Ein geölter Korkboden zeichnet sich durch seine natürliche Optik aus. Das Öl sorgt für eine zusätzliche Widerstandsfähigkeit gegen Schmutz und Wasser. Die Ölschicht bewirkt eine antistatische Aufladung. Dadurch ist diese Art Korkboden besonders für Allergiker geeignet. Ein geölter Korkboden ist jedoch auch pflegeintensiver und wird daher häufig in Schlafzimmern verbaut. Durch eine regelmäßige Pflege mit Öl, ist ein Abschleifen nicht notwendig.

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