Klimaanlage

Die Klimaanlage – Kühle Erfrischung und gehobene Luftqualität

Ob daheim oder im Büro: Hochsommerliche Temperaturen im Haus können schnell unser Wohlbefinden beeinträchtigen. Häuser und Wohnungen heizen sich oft unerträglich auf. Auch Lüften hilft da tagsüber nicht mehr. Dadurch ist selbst nachts keine richtige Abkühlung mehr in Sicht.

Abhilfe schaffen können da nur noch Klimaanlagen. Diese gibt es als mobile oder zentrale Geräte und als Split- oder Monoblock-Anlagen.

Eine Klimaanlage senkt nicht nur die Raumtemperatur, sondern regelt auch die Luftfeuchtigkeit. Außerdem können dadurch Gerüche, Schadstoffe, Staub und Pollen aus der Raumluft gefiltert werden. Deshalb sind Klimaanlagen auch für Allergiker besonders interessant.

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1. Die Wahl der richtigen Klimaanlage

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Bei der Wahl der passenden Klimaanlage stehen sowohl mobile als auch fest installierte Versionen zur Verfügung.

Die Auswahl richtet sich nach Ihren individuellen Bedürfnissen. Möchten Sie ein gesamtes Haus oder nur einzelne Räume klimatisieren? Wie gut ist das Gebäude oder ihre Wohnung isoliert? Es gibt zwei Arten von Klimaanlagen, unter denen Sie wählen können:


  • Dezentrale Klimaanlagen
  • Zentrale Klimaanlagen

Dezentrale Klimaanlage

Diese Anlagen werden vorzugsweise für den nachträglichen Einbau in einzelne Räume vorgesehen.

Monoblock-Anlagen

Bei Monoblock-Klimageräten sind alle Komponenten der Luftbehandlung in einem Gehäuse untergebracht. Sie brauchen lediglich eine Steckdose und ein gekipptes Fenster oder ein Loch in der Wand. Dadurch wird mit Hilfe eines Abluftschlauches die warme Raumluft nach draußen geleitet. So bleibt die Luft drinnen immer schön kühl.

Achten Sie allerdings darauf, dass um den Schlauch herum alles gut abgedichtet ist. Anderenfalls kann warme Luft von draußen wieder hinein strömen.

Vorteil dieser meist relativ kleinen und handlichen Anlagen ist, dass sie sich auf Rollen bequem in alle zu kühlenden Räume schieben lassen. Außerdem vermeiden Sie so eine aufwendige Installation.

Durch den ständigen Kreislauf aus Aufheizen und Abkühlen, gegen den die Klimaanlage anarbeiten muss, entsteht allerdings ein hoher Energieverbrauch.

Da die Geräte sich aber untereinander stark in Leistung und Verbrauch unterscheiden, lohnt sich bei dieser Klimaanlage auf jeden Fall der Vergleich.

Insgesamt sind Monoblock-Anlagen

  • klein und handlich
  • nicht gerade energiesparend und
  • unterscheiden sich sehr in Leistung und Verbrauch.

Split- und Multisplit-Anlagen

Bei dieser Art der Kühlanlage handelt es sich um zwei Komponenten. Diese sind durch einen dünnen, gut isolierten Schlauch verbunden. Durch diesen verlaufen sowohl die elektrische Leitung, als auch das Kältemittel, das die Wärme abtransportiert.

Ein Kompressor für das Kältemittel wird hierbei direkt an die Hausfassade mithilfe einer Haltung montiert. Das Kühlgerät wird in dem zu klimatisierenden Raum angebracht.

Je nach Bedarf können mehrere Innengeräte an nur einem Außengerät angeschlossen werden und mit Kupferrohren verbunden werden.  In diesem Fall bezeichnet man solch eine Anlage als Multisplit-Anlage.  Die Anzahl der Innenteile nach Bedarf bis auf fünf Innengeräte aufgestockt werden.

Dank des Kältemittels erfolgt die Kühlung bei diesen Geräten sehr schnell und effektiv. Außerdem positiv ist, dass bei Split-Geräten auch der umgekehrte Betrieb möglich ist. Dabei übernimmt die Klimaanlage in der kälteren Jahreszeit die Funktion einer Wärmepumpenheizung. Dadurch kann die Anlage im Winter einen Temperaturunterschied von bis zu  -15°Celsius gut erreichen.

Split und Multi-Split-Anlagen haben

  • ein geringerer Geräuschpegel
  • erhöhte Kühlgeschwindigkeit und
  • eine komfortable und steckerfreie Einsatzbereitschaft.

Zentrale Klimaanlage

Bei diesen Klimasystemen steht das Gerät an sich separat, zum Beispiel im Keller oder auf dem Dachboden. Dadurch ergibt sich eine dauerhafte Lösung ohne sperrige Komponenten. Wenn Sie in einer Gegend leben, wo es im Sommer durchgehend heiß ist, ist dieses System die beste Wahl.

Davon ausgehend ist das Gebäude von einem Luft- und Leitungssystem durchzogen. Bei der zentralen Klimaanlage wird die Temperierung, Luftförderung und Luftfilterung in einem Zuluft- und Abluft-Gerät durchgeführt. Zusätzlich werden mit einer solchen Klimaanlage Räume nicht nur befeuchtet, sondern auch zum Beispiel Kellerräume entfeuchtet.

Da es dadurch zu erheblichen Baumaßnahmen kommt, ist es ratsam, solche weitreichenden Maßnahmen bei einem Neubau durchzuführen.

Diese Klimaanlage gilt als effektiver als die mobilen Varianten. Ihre Kühlleistung wird allgemein höher eingeschätzt.

Tatsächlich sind diese Modelle aber auch weitaus teurer und auf den Verbraucher kommen zusätzliche Installationskosten zu.

Zentrale Klimaanlagen sind:

  • gut geeignet für dauerhaft warme Räume
  • in der Lage, zu be- und entfeuchten
  • effektiver und auch teurer.

2. Wartung

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Egal für welches Klimaanlagen-Modell Sie sich entscheiden, jedes Gerät benötigt regelmäßige Wartung und Reinigung. Denn verschmutzte Luftfilter mindern die Leistung der Geräte. Zudem müssen Sie bei mobilen Geräten den Sammelbehälter für das Kondenswasser leeren. Auch bei Split-Anlagen ist dies wichtig. Anderenfalls können sich unhygienische Keime in der Luft verteilen.

3. Kennzeichnungspflicht der Klimaanlage

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EU-weit unterliegt jede Klimaanlage bis 12 kW Kühlleistung der Kennzeichnungspflicht. Die Geräte müssen auf ihre Energieeffizienz geprüft und mit einem einheitlichen Etikett gekennzeichnet werden. Dabei gibt es derzeit sieben Einstufungen von D bis A+++.

So macht bei einem Monoblock-Gerät der Unterschied beim Stromverbrauch zwischen den Energieeffizienzklassen B und A+++ etwa 40 Prozent aus. Dementsprechend sparen Sie mit dem A+++ Gerät schon im ersten Jahr erhebliche Kosten ein.

Das Label gibt zusätzlich den Energieverbrauch direkt in Kilowattstunden (kWh) an, nennt den Gerätetyp und führt auch die Geräuschentwicklung in Dezibel (dB) auf.

4. Fördermöglichkeiten einer Klimaanlage

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Um die Treibhausgasemissionen in Deutschland zu senken, fördert das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) in zahlreichen Fällen Ihre Klimaanlage. Seit 2017 wird außerdem auch die (Teil-)Sanierung von älteren Klimaanlagen gefördert.

Die mit Investitionszuschüssen geförderten Anlagen verwenden hocheffiziente Komponenten und Systeme. So verbrauchen sie erheblich weniger Energie und verursachen deutlich geringere CO2-Emissionen aus der Stromerzeugung. Dadurch tragen die Anlagen so zum Klimaschutz bei.

5. Vor- und Nachteile der verschiedenen Modelle

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In der nachfolgeneden Tabelle finden Sie die wichtigsten Vor- und Nachteile der jeweiligen Klimasysteme.


6. Fachpartner finden

Sie planen den Kauf einer neuen Klimaanlage? Oder benötigen einen Rat vor Ort?
Unsere Fachpartner in Ihrer Nähe helfen Ihnen gerne!