Kamine

Der Kamin – Gemütlichkeit mit Holz

Ein gemütlicher Abend vor dem Kamin: prasselndes Feuer, wohlige Wärme und zeitgleich Energie sparen – was könnte schöner sein. Warum nicht auch gleich umsetzen? Ein kurzer Überblick Ihrer Möglichkeiten, hilfreiche Tipps und was es beim Kauf zu beachten gilt. Und falls Ihr Interesse geweckt wurde – fragen Sie Ihren Experten um Rat: Ihren Kaminbauer.

1. Kamine und Kachelöfen – Wärme erleben

Sie strahlen eine natürliche Wärme aus, schaffen ein angenehmes Raumklima, lassen sich gestalterisch an Ihr Zimmer anpassen und sind nebenbei unglaublich effizient. Kamine und Kachelöfen – in Ihrer Nähe fühlen wir uns wohl.

Die Technik des Kamins ist Jahrtausende alt. Schon damals heizten die Menschen auf diese Weise. Im Inneren des Ofens verbrennt, je nach Modell: (Bio-) Ethanol, Kaminholz, Holzpellets, Kohle. Dekoelemente verbrennen meistens Flüssiggas in Form von (Bio-) Ethanol oder Propangas. Der meist verwendete Brennstoff bleibt jedoch Holz.

 Ein Überblick — die gängigsten Kamine und Kachelöfen:

  1. Der Grundofen: Ein Klassiker. Er speichert Heizenergie und gibt sie über die Kacheln ab. Als Speicherofen braucht er zwar einige Zeit bis zur Wärmeabgabe, dafür dauert diese jedoch um einiges länger an. Verantwortlich ist das Schamottematerial, durch welches die erzeugte Wärme an die Kachel- oder Putzoberfläche gelangt und an den Raum abgegeben wird.
  2. Der Warmluftkachelofen: Er punktet durch eine sehr schnelle Wärmeabgabe. Die Luft im
    Inneren des Ofens wird erwärmt und sofort an den Wohnraum zurückgegeben. Zusätzlich wird über die Kachelflächen angenehme Strahlungswärme abgegeben.
  3. Kachelkamin: Funktioniert ähnlich wie der Grundofen. Durch eine Sichtscheibe wird Strahlungswärme abgegeben. Die Kachelschale heizt sich währenddessen auf und liefert für lange Zeit Wärme – auch wenn seit Stunden kein Feuer mehr brennt. Durch Heizeinsätze wird die Schadstoffemission verringert und die Effizienz optimiert.

Tipp: Die Kachel macht den Unterschied. Achten Sie unbedingt auf die Qualität der Schamotte und das Material Ihrer Kacheln, beispielsweise Keramik. Sie sorgen für die richtige Hitze-Verteilung. Nicht zu viel, nicht zu wenig.

  1. Der Kaminofen: Ist nicht standortgebunden und einfach zu installieren. Er überzeugt durch geringes Gewicht und minimalen Platzbedarf. Mittels Ofenrohr wird er an den Rauchabzug Ihres Zuhauses angeschlossen. Ein Sichtfenster sorgt für Schutz und den Blick auf das warme Knistern. Der Kaminofen vereint Strahlungs- und Konvektionswärme. Konvektionswärme entsteht indem die Raumluft durch einen Konvektionskanal geführt wird. Dieser wird dabei erhitzt und durch Schlitze am Ofen direkt wieder abgegeben.

2. Kaminofen – Tipps für das Heizen mit Kaminholz

Ob Installation in einem Alt- oder Neubau, im Zweifelsfall ist ein Kaminofen immer noch am einfachsten zu installieren. Vor Ihrem Kauf sollten Sie jedoch einige Dinge beachten:

  • Zu allererst gilt: Wer sich auf Markennamen verlässt, ist meist auf der sicheren Seite. Bekannte Firmen stehen für Qualität, haben einen Ruf zu verlieren und dieses Risiko gehen die wenigsten ein.
  • Ein weiterer Indikator um die Qualität beurteilen zu können, sind die verwendeten Materialien (Blech oder Gusseisen). Das Spaltmaß, also die Breite der Zwischenräume um die Kaminofentür herum und die Verarbeitung der Regelmöglichkeiten.
  • Außerdem sollten Sie sich über den Wirkungsgrad Ihres Kaminofens Gedanken machen. Ein teures Exemplar macht sich erst bezahlt, wenn Sie dieses auch regelmäßig und auf lange Zeit nutzen. Das Heizen mit Kaminholz ist natürlich von Beginn an günstiger, als das, mit anderen Rohstoffen. Doch durch die Investitionskosten tritt der Spareffekt erst später ein.
  • Mittels eines wasserführenden Kaminofens ist es sogar möglich Ihr komplettes Haus effektiv zu beheizen. Ein Wasserspeicher im Innerern des Kaminofens wird dazu mit Ihrer Heizungsanlage verbunden.
  • Die Anschaffung eines Kaminofens ist also definitiv eine Überlegung wert. Sobald die Preise von Öl und Gas mal wieder in die Höhe schießen, sind Sie bereits gewappnet. Ohne großen Aufwand können Sie Ihr Zuhause mit einem weit günstigeren Rohstoff beheizen.

Tipp: Um sicher zu gehen, in einen qualitativ hochwertigen Kaminofen zu investieren, achten Sie auf ausgeschriebene Zertifizierungen. „DINplus“ und/oder „Geprüft EN 13240“ zeugen von optimaler Qualität und unterstützen Ihr Energiekonzept. So sparen Sie bares Geld.

Wem Holz hacken und schleppen zu wider ist – Ein Elektrokamin ist ebenfalls eine Alternative. Er sorgt nicht nur optisch für eine angenehme Atmosphäre, sondern erzeugt auch Wärme.

3. Ihr Kaminbauer

Haben Sie sich für einen Kamin entschieden, fehlt jetzt nur noch jemand, der sich mit Kaminen, Kaminöfen und Kachelöfen auskennt: Ihr Kaminbauer.

Er arbeitet meist schon Jahre lang mit Produkten verschiedenster Anbieter und weiß deshalb genau, wer das beste Material liefert und bei welcher Marke Vorsicht geboten ist. Ganz nebenbei baut er Ihre Wärmequellen auch noch ein.

4. Kaminbauer finden

Sie möchten Ihren neuen Kamin installieren oder Ihren vorhandenen reparieren lassen? Oder benötigen einen Rat vor Ort?

Ihr Kaminbauer in Ihrer Nähe hilft Ihnen gerne.

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