Gaskamin

Der Gaskamin

Wenn die Tage wieder kürzer werden und die Blätter von den Bäumen fallen, dann sehnen bestimmt auch Sie sich nach Geborgenheit und Gemütlichkeit. Fast nichts ist dabei so wohltuend wie ein offenes Feuer oder eine Feuerstelle. Beim Blick in das Feuer lassen Sie Ihre Seele baumeln und tanken Energie. Ein Gaskamin vermittelt Ihnen diese Wohlfühlatmosphäre ohne großen Aufwand.

Die Beiträge von Tipp zum Bau helfen Ihnen, sich beim Bauen und Renovieren zu orientieren.

1. Funktionsweise

Erfahren Sie mehr über den Gaskamin bei Tipp zum Bau. Zum Beispiel: Die Funktionsweise.

Ein Gaskamin erzeugt eine angenehme Atmosphäre.

Die Funktionsweise eines Gaskamins ist die gleiche wie bei einem normalen Kamin oder Kaminofen. In einer Brennkammer wird ein Brennstoff verbrannt und es entsteht Wärme und Licht. Diese Wärme wird bei einem Gaskaminofen für verschiedene Zwecke weiterverwendet. Oft wird die Wärme bei einem Gaskamin dazu verwendet, den Aufstellraum zu heizen. Das ist die gebräuchlichste Variante. Andererseits wird die bei der Verbrennung entstehende Wärme aber auch anderen Wärmeverbrauchern im Haus zur Verfügung gestellt. Dazu benötigen Sie jedoch einen wasserführenden Gaskamin.

2. Varianten von Gaskaminen

Je nach Art der Belüftung und der Verwendung der von der Verbrennung erzeugten Wärme, werden drei Grundtypen von Gaskaminen unterschieden:

Offene Gaskamine

Bei einem offenen Gaskamin wird die, durch die Verbrennung entstehende, Wärme direkt in den Raum gestrahlt. Wichtig ist: Es gibt bei einem offenen Gaskamin keine Trennscheibe zwischen Feuer und Raum. Die Verbrennung findet also direkt im Zimmer statt. Den für die Verbrennung benötigten Sauerstoff zieht der Gasamin direkt aus dem Wohnraum. Die Zugluft wird über den Schornstein angezogen.

Ein Nachteil am offenen Gaskamin ist der Energieverlust durch die fehlende Frontscheibe. Viel Gas wird ungenutzt verbrannt. Dementsprechend ist auch der Wirkungsgrad gering. Der offene Gaskamin leistet gerade einmal 15 % von dem, was ein vergleichbarer Holzkamin leistet.

Geschlossene Gaskamine

Einen wesentlich höheren Wirkungsgrad erzielt ein geschlossener Gaskaminofen. Im Gegensatz zum offenen Gaskamin verfügt ein geschlossener Gaskamin über eine Glasfront. Der Brennraum ist damit abgeschlossen. Der Sauerstoff zirkuliert nur in der Brennkammer. Deshalb ist ein geschlossener Gaskaminofen wesentlich effizienter. Er erzielt 70 % des Wirkungsgrades eines vergleichbaren Holzkamins.

Geschlossene Gaskamine werden noch weiter in zwei Unterkategorien unterteilt: raumluftabhängige und raumluftunabhängige Gaskamine. Dabei ist entscheidend, von wo der Kamin die für die Verbrennung benötigte Luft zuführt. Wird die Luft aus dem Aufstellraum hinzugeführt, handelt es sich um einen raumluftabhängigen Gaskaminofen. Die Luft wird dabei durch Schlitze am Gaskamin eingesaugt. Wird hingegen die Luft von außerhalb, über einen Zuluftkanal, hinzugeführt, wird der Gaskamin als raumluftunabhängig bezeichnet. Der Gaskamin ist dann über ein konzentrisches Abgasrohr mit der Außenluft verbunden.

Wasserführende Gaskamine

Als dritte Variante gibt es noch die wasserführenden Gaskamine. Die durch den Gaskaminofen erzeugte Wärme wird dabei zu mehr verwendet als nur den Aufstellraum zu heizen. Sie wird darüber hinaus auch dem gesamten Haushalt zur Verfügung gestellt. Wasserführende Gaskamine verfügen über wasserführende Kamineinsätze. Diese nutzen die durch die Verbrennung entstehende Wärme. Sie erwärmen Wasser, welches durch den Gaskaminofen fließt. Dieses Wasser wird beispielsweise in einen Pufferspeicher geleitet und anderen, mit dem Speicher verbundenen Geräten, zur Verfügung.

3. Voraussetzungen für den Einsatz / Installation

Versorgung mit Brennstoff

Tipp zum Bau zeigt Ihnen, welche Kaminalternativen es gibt. Eine davon ist der Gaskamin.

Gaskamine verbrennen Erdgas oder Propangas.

Um funktionsfähig zu sein, benötigt der Gaskamin eine Verbindung zu einer Gasquelle. Geeignete Brennstoffe für Gaskamine sind Erdgas oder Propangas. Wirtschaftlicher ist die Verwendung von Erdgas. Je nachdem, für welches Brennmaterial Sie sich entscheiden, benötigen Sie einen anderen Anschluss. Ein Erdgasanschluss wird direkt an die Erdgasleitung angeschlossen. Bei der Verwendung von Propangas werden Propangasflaschen oder ein Propangastank verwendet. Propangas wird hauptsächlich dann genutzt, wenn keine Möglichkeit besteht, den Gaskamin an eine vorhandene Erdgasleitung anzuschließen.

Wichtige Notizen:

  • Privatpersonen ist die Lagerung einer Propangasflasche von maximal 11 kg erlaubt.
  • Es ist verboten diese im Treppenhaus, der Garage oder auf Fluchtwegen zu lagern.
  • Der vorgeschriebene Sicherheitsabstand zwischen Gaskamin und Propangasflasche beträgt 0,5 Meter.
  • Mit einer 11 kg Flasche wird ein durchschnittlicher Kaminbetrieb von 25 Stunden erreicht.

Abluftsystem

Falls Sie bereits einen Schornstein haben und der Gaskamin in die bestehende Kaminöffnung eingebaut wird, reicht dieser vollkommen aus. Anderenfalls haben Sie verschiedene Möglichkeiten, nachträglich eine Abgasanlage für Ihren Gaskaminofen zu installieren. Je nach Hersteller werden für manche Gaskamine bestimmte Abgassysteme vorgeschrieben. Diese sind zum einwandfreien Funktionieren des entsprechenden Gaskamins notwendig.

Mit der Installation des Schornsteins sind Sie aber nicht besonders eingeschränkt. Der Schornstein für einen Gaskaminofen  ist nachrüstbar und Sie sind wesentlich flexibler als mit einem gemauerten Schornstein. Idealerweise werden die Abgase über das Dach abgeleitet. Alternativ besteht die Möglichkeit, den Rauch über einen Außenwandanschluss abzuleiten. Bei manchen Modellen ist sogar eine Abgasführung über längere Strecken möglich. Bis zu 60 Meter weit werden die Abgase geleitet. Wichtig ist: Beachten Sie die Feuerungsverordnung der einzelnen Bundesländer.

Installation

Für die Installation und für eine ausführliche Beratung ist unbedingt ein Fachmann zu kontaktieren. Es wird davon abgeraten, den Gaskamin selbstständig zu installieren. Für die Installation und den Anschluss sind besonderes Wissen und das entsprechende Know-how unabdingbar. Zum Beispiel ist es wichtig, dass Gasart und Druck des Anschlusses mit den Geräteeinstellungen übereinstimmen. Ansonsten wird das Gerät an die Anschlussbedingungen angepasst.

Außerdem übernimmt der Fachmann die Verantwortung für die fachgerechte Installation und die erste Inbetriebnahme. Vor der Inbetriebnahme des Gaskamins steht aber noch eine Abnahme durch den Schornsteinfeger.

4. Umweltbilanz

Ein Gaskamin ist umweltfreundlich. Lesen Sie mehr bei Tipp zum Bau.

Gaskamine haben eine geringe Feinstaubbelastung.

Es muss aber betont werden, dass gegenüber Holz, die Verwendung von fossilen Brennstoffen wie Erdgas und Propangas nicht nachhaltig ist. Sie führt zu einer erhöhten CO2-Belastung. Im Gegensatz zu Holz wird bei der Verbrennung von Gas mehr Kohlendioxid frei, als aus der Atmosphäre entnommen wurde. Durch den erhöhten CO2 Ausstoß wird der Treibhauseffekt verstärkt.

Punkten kann der Gaskamin dagegen bei der Feinstaubbelastung. Bei der Verbrennung wird weniger Feinstaub freigesetzt als bei einem Holzkamin. Der Gaskamin wird also auch in Zukunft die Umweltauflagen erfüllen. Es drohen keine Filternachrüstungen oder andere Vorgaben, die aufgrund von neuen Gesetzen vorgeschrieben werden.

5. Kosten und Wirtschaftlichkeit

Tipp zum Bau nennt Ihnen die Kosten für die Installation eines Gaskamins.

Für jeden Geldbeutel etwas dabei.

Gaskamine gibt es in jeder Preisklasse und die Spanne reicht von 2.000 bis zu 6.000 €. Zusätzlich fallen Ihnen noch 500 bis 1.000 € Materialkosten für das Abgassystem an. Für den Anschluss des Gaskamins ist mit 400 bis 500 € zu rechnen. Falls Sie bereits einen Erdgasanschluss besitzen, ist das Anschließen unkompliziert. Ansonsten werden Kosten für den Anschluss an die nächstgelegene Gasleitung fällig. Falls es möglich ist, den Gaskaminofen an die Erdgasleitung anzuschließen, kostet das 2500€.

Zu diesen einmaligen Kosten kommen noch die anfallenden Betriebskosten. Die Kosten unterscheiden sich je nach Gerät. Als Richtwert wird mit 2,00 € für einen vierstündigen Kaminabend bei voller Leistung gerechnet.

6. Vorteile und Nachteile

Gaskamine erfreuen sich steigender Beliebtheit. Sie wissen noch nicht ob ein Gaskamin das richtige für Sie ist? Hier sind ein paar Vor- und Nachteile, die Sie bei Ihrer Entscheidungsfindung unterstützen.

Vorteile:

  • Weniger Lagerfläche wird benötigt.
  • Brennmaterial wird automatisch zugeführt.
  • Es entsteht weder Asche noch Ruß bei der Verbrennung. Das erspart Ihnen eine regelmäßige Reinigung.
  • Es ist nicht zwingend ein gemauerter Schornstein.
  • Flexibel platzieren.
  • Die Feinstaubbilanz von einem Gaskamin ist besser als die eines Holzkamins.
  • Verstellbares und steuerbares Flammenbild.
  • Steuerung per App oder Fernbedienung möglich.

Nachteile:

  • Zusätzlicher Aufwand für den Transport und die Entsorgung der Gasflasche, bzw. für den Anschluss der Gasleitung.
  • Der Wirkungsgrad von Gaskaminen ist geringer als der von einem Holzkamin.
  • Höhere Anschaffungskosten und laufende Kosten.
  • Ein Abgassystem, welches die Abgase nach draußen leitet, ist notwendig.
  • Sie sind auf verschiedene technische Hilfsmittel angewiesen, um einen ähnlichen Effekt zu erzeugen, wie das bei einem Holzkamin der Fall ist.

7. Fazit

Gaskamine sind eine echte Alternative zu klassischen Holzkaminen. Wer viel Wert auf Design und dekorative Effekte legt, ist mit einem Gaskamin gut beraten. Aber auch die Leistung und die Effizienz von Gaskaminofens sind auf einem akzeptablen Niveau. Außerdem ist der Aufwand für Wartung und Pflege von Gaskaminen sehr gering. Falls Sie also Bequemlichkeit und Komfort wertschätzen, dann sollten Sie zum Gaskaminofen greifen. Nicht zuletzt ist die nachträgliche Installation eines Gaskamin einfacher und unkomplizierter als die Installation eines Holzkamins.

8. Steuerung des Gaskamins

Abhängig vom Gaskaminmodell stehen Ihnen unterschiedliche Steuerungsmöglichkeiten zur Verfügung. Die Möglichkeiten der Bedienung Ihres Gaskamins reicht von dem einfachen Ein- und Ausschaltknopf am Gerät, bis hin zur Steuerung per App vom Sofa aus. Zudem ist es möglich per App oder Fernbedienung, Feineinstellungen vorzunehmen.

Darunterfallen:

  • Flammenintensität.
  • Flammenbild.
  • Leistung.
  • Heizzeit.

Das bringt komfortable Vorteile mit sich. Beispielsweise haben sie die Möglichkeit, noch bevor Sie nach Hause kommen, die Flamme zu entzünden und das Kaminfeuer zu starten. Sie betreten dann beim Heimkommen eine vorgeheizte Wohnung. In der App erhalten Sie außerdem nützliche Informationen zum Verbrauch und weitere Systemdaten.

9. Individuelle Gestaltung

Bei der Wahl des Designs sind Ihnen fast keine Grenzen gesetzt. Orientieren Sie sich bei Ihrer Auswahl an der Positionierung im Raum und der angestrebten Wirkung des Kamins. Die verfügbaren Varianten reichen von einer einseitigen bis zu einer vierseitigen Verglasung des Gaskamins. Je nachdem ob Sie den Gaskamin an einer Wand in der Raummitte installieren, in einer Ecke, oder in der bestehenden Kaminöffnung.

Für jede Option gibt es eine entsprechende Designvariante. Für die Positionierung an einer Wand in der Raummitte empfiehlt sich ein Design mit drei Glasfenstern. Das Flammenspiel ist so von allen Seiten einsehbar. Bei der Variante in der Ecke ist ein zweiglasiges Design zu empfehlen.

10. Wirkungsgrad

Generell ist aber festzuhalten, dass Gaskamine einen geringeren Wirkungsgrad als Holzkamine haben. Mit dem Wirkungsgrad wird angegeben wieviel nutzbare Wärme aus der zugeführten Energie umgewandelt werden kann. Es wird das Verhältnis von zugeführter Energie und Nutzenergie berechnet. Angegeben wird der Wirkungsgrad in Prozent.

Ein Wirkungsgrad von 100 % heißt: Die ganze zugeführte Energie wird in Nutzenergie, also Wärme und Licht, umgewandelt. Nachdem aber immer ein Abgasverlust stattfindet, ist dieser Wert nicht zu erreichen. Der Wirkungsgrad eines modernen Holzkamins liegt bei 70 bis 80 %. Dieser Wert wird nur von einem Teil der Gaskamine erreicht. Viele Gaskamine erreichen nur einen Bruchteil des Wirkungsgrades von Holzkaminen.

11. Farbe der Flamme

Nachdem Gas nicht auf die gleiche Art und Weise verbrennt wie Holz, wird die Wohlfühlatmosphäre bei einem Gaskamin künstlich erzeugt. Die Flamme einer Gasverbrennung ist blau. Durch die richtige Justierung der Sauerstoffzufuhr lässt sich aber die typische gelbe Farbe eines Holzbrandes erzeugen. Nicht nur die Farbe, sondern auch die Beschaffenheit der Flamme wird über die Sauerstoffzufuhr geregelt. Meist gibt es mehrere Einstellungen, um die Eigenschaften der Flamme zu variieren. Beispielsweise lässt sich die Höhe der Flammen einstellen und konstant halten. So entsteht ein gleichmäßiges Flammenbild bei Ihrem Gaskaminofen.

12. Flammenspiel

Die Intensität und Wirkung des Flammenspiels lässt sich bei einem Gaskamin individuell einstellen. Gegenüber einem Holzkamin ist das ein großer Vorteil. Das Flammenbild ist nicht abhängig von der Menge des Holzes im Kamin. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Gaszufuhr bei Ihrem Gaskaminofen konstant zu halten. Damit bleibt auch die Optik des Feuers gleich. Oft gibt es unterschiedliche Einstellungen für das Flammenbild. Beispielsweise eine linienförmige, eine zentrale oder eine spezielle, ein Holzfeuer imitierende, Anordnung der Flammen.

13. Gestaltung des Brennraums

Es ist möglich, den Brennraum nach seinen eigenen Wünschen zu gestalten. Die Auswahl reicht von farbigen Kieselsteinen über Zweigimitate bis hin zu verspiegelten Rückwänden. Häufig wird der Brennraum so gestaltet, dass es aussieht, als brenne dort ein Holzfeuer.

Um jedoch eine ähnliche Atmosphäre wie bei einem Holzkamin zu erzeugen, sind Sie auf verschiedene technische Mittel angewiesen. Folgende künstlichen Elemente sind möglich:

  • Holzscheite.
  • Glühen der Holzscheite.
  • Glut.
  • Funkenflug.
  • Knistern und Knacken des Feuers.

14. Checkliste für den Profi

Welchen Anschluss verwenden Sie?

  • Propangas.
  • Erdgas.

Sind alle baulichen Voraussetzungen gegeben?

  • Besteht bereits ein gemauerter Kamin?
  • Falls kein gemauerter Kamin besteht:
    • Werden die Abgase über das Dach geleitet?
    • Wird ein Außenwandanschluss benötigt?
  • Wurde ein Experte befragt?

Haben Sie Kontakt zu dem entsprechenden Fachpersonal?

  • Wurde Ihnen vom Gaskaminhändler ein Installateur empfohlen?
  • Haben Sie Ihren Schornsteinfeger kontaktiert?

Wie ist es um die Sicherheit bestellt?

  • Ist die Gasflasche genügend weit vom Kamin entfernt?
  • Werden Ersatzgasflaschen ordnungsgemäß gelagert?

Werden die gesetzlichen Bestimmungen erfüllt?

  • Verfügt der Kamin über CE-Kennzeichnung?
  • Ist der Kamin entsprechend der DIN-Norm geprüft worden?
  • Unterschreiten die Emissionsgrenzwerte den kritischen Wert?
  • Werden die gesetzlichen Bestimmungen des jeweiligen Bundeslandes erfüllt?

15. Checkliste für Bauherrn

Wo soll der Gaskamin stehen?

Welche Art der Verglasung wird gewählt?

Welche Art von Gaskaminofen wird installiert?

  • Offener Gaskamin.
  • Geschlossener Gaskamin.
  • Wasserführender Gaskamin.

Haben Sie mit dem Schornsteinfeger schon die baulichen Voraussetzungen geklärt?

Wie gestalten Sie den Brennraum?

Welchen Brennstoff verwenden Sie?

  • Falls Sie Propangas Verbrennen: Erfüllt ihr Lagerraum für Ersatzflaschen die notwendigen Sicherheitsvoraussetzungen?

Wie wird der Gaskaminofen gesteuert?

  • Am Gerät.
  • Mit einer Fernsteuerung.
  • Per App.

Welches Abluftsystem wird verwendet?

Haben Sie sich das entsprechende Fachpersonal für die Installation kontaktiert?

16. Zusammenfassung

Ein Gaskamin ist sauber, bedarf wenig Pflege und ist einfach zu bedienen. Nachdem kein Brennholz gelagert werden muss, beansprucht ein Gaskaminofen kaum Lagerplatz. Das Gas kommt entweder aus einem Tank bzw. einer Gasflasche oder direkt aus einer Erdgasleitung. Außerdem werden durch die Gasverbrennung weniger Nebenprodukte erzeugt. Die Schadstoffemission ist gering und es entsteht so gut wie kein Feinstaub. Der Reinigungsaufwand ist deshalb geringer als der eines Holzkamins. Ein Gaskamin ist nicht nur pflegeleicht, sondern auch komfortabel und bequem. Das Feuer lässt sich ganz einfach per Knopfdruck steuern. Ob mit einer Fernbedienung, einer Smartphone-App oder direkt am Kamin. Die Bedienung ist kinderleicht.

Ein Gaskamin ist ein sehr dekoratives Element für ihren Wohnraum und erzeugt eine Atmosphäre, die der eines Holzkamins gleicht. Mit verschiedenen technischen Hilfsmitteln wird die Wohlfühlatmosphäre eines Holzkamins imitiert  und nahezu identisch nachgebildet. Gaskamine gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen und sie lassen sich individuell in Ihren Wohnraum einpassen. Je nach Wohnraum und verfügbaren Platz, ist der Gaskamin nahezu frei im Raum aufstellbar.

17. Gasflasche lagern

Ein Anschluss an das Gasnetz ist nicht immer gegeben. Ihr Gaskamin kann nicht an einen Gasanschluss angeschlossen werden. Sondern stattdessen mit einem Gastank oder einer Gasflasche betrieben wird. Hier haben wir ein paar Hinweise für die Lagerung der Gasflasche:

  • Für die Lagerung Ihrer Gasflasche empfiehlt sich ein gut durchlüfteter Ort. Sollte Gas aus der Flasche austreten, kann dieses entweichen, ohne Schaden zu verursachen.
  • Vor der Lagerung Ventile auf ihre Dichte überprüfen.
  • Schützen Sie die Gasflasche vor direkter Sonneneinstrahlung.
  • Achten Sie darauf, dass die Flasche stabil steht und nicht umkippen kann.

18. Wartung des Kamins

Auch wenn ein Gaskamin nicht viel Pflege benötigt. Eine regelmäßige Wartung ist dennoch notwendig. Im Folgenden ist aufgelistet, welche Schritte Sie selbst übernehmen und was der Fachmann macht.

  • Jährliche Kontrolle: Der Fachmann kontrolliert den Kamin auf seine Funktionsfähigkeit.
    • Beschädigungen am Gehäuse.
    • Verschleiß und Beschädigung des Brennraumes.
    • Reinigung der Einzelteile.
  • Den Kamin selbst pflegen:
    • Fernbedienungsbatterien austauschen.
    • Glasfront regelmäßig reinigen.
    • Nichts vor den Kamin oder die Zuluftgitter stellen.

19. Reinigung des Gaskamins

Ganz ohne Pflege funktioniert ein Gaskaminofen auch nicht. Die Reinigungsschritte sind aber sehr übersichtlich und nicht besonders zeitaufwändig.

  1. Zu Beginn der Reinigung schließen Sie das Gasventil. Es muss sichergestellt werden, dass während des Saubermachens kein Gas in den Wohnraum strömt.
  2. Falls sich künstliche Holzscheite im Kamin befinden, entnehmen Sie diese und reinigen sie mit einem Pinsel.
  3. Danach saugen Sie den Brennraum. Falls sich kleine Steine oder ähnliche Dekoartikel im Brennraum befinden, spannen Sie ein dünnes Tuch über die Düse des Staubsaugers.
  4. Die Glasfront säubern Sie mit einem Kamin-Glasreiniger.
  5. Für die Innenkanten und das Äußere verwenden Sie ein feuchtes Tuch, das Sie mit warmem Wasser ausspülen. Für hartnäckige Verschmutzungen verwenden Sie zusätzlich Spülmittel.

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