Kalksandstein

Kalksandstein: die nachhaltige Alternative zum Ziegelstein

Kalksandstein, auch Kalksandziegel oder Sandsteinzeigel genannt, gilt im Mauerbau als echtes Multitalent. Der beliebte Baustoff vereinbart Stabilität, Langlebigkeit und Ästhetik. Diese Kombination macht Kalksandstein vielseitig einsetzbar. Durch die enorme Produktvielfalt verliert jedoch auch der erfahrene Hobbyhandwerker schnell den Überblick.

Tipp zum Bau fasst die wichtigsten Informationen anschaulich zusammen. Erfahren Sie mehr über die Beschaffenheit, Herstellung, Verwendung und Verarbeitung von Kalksandstein. So finden Sie das passende Produkt für Ihre Bedürfnisse und Wünsche.

1. Was ist Kalksandstein?

Der Kalksandstein ist ein industriell erzeugter Mauerstein. Die Ausgangsstoffe für die Herstellung sind Kalk und Sand. Kalksandstein bietet als Basis für Mauern und Verblendungen eine nachhaltige Alternative zu herkömmlichen Ziegeln. Der Baustoff gilt als sehr belastbar, robust und langlebig. Aufgrund gewisser für den Bau vorteilhafter Eigenschaften, zählt Sandstein zu den beliebtesten Mauerwerk-Steinen:

  • Brandschutz.
  • Schallschutz.
  • Wärmespeicherung.

2. Herstellung von KS-Mauersteinen

Tipp zum Bau erläutert die Herstellung von Kalksandstein.

Durch die Beigabe von Wasser reagiert Branntkalk zu Kalkhydrat.

Die Herstellung von Kalkstein bedarf nur weniger Rohstoffe. Der Baustoff besteht aus Branntkalk und Quarzsand im Verhältnis 1:12. In Reaktoren entsteht aus dem Branntkalk unter Zugabe von Wasser Kalkhydrat. Hydraulische Pressen formen das entstandene Gemisch zu Stein-Rohlingen. Unter hohem Druck härten die Rohlinge bei etwa 200° C aus. Je nach Größe der KS-Steine dauert dieses Verfahren vier bis acht Stunden.

Die Kombination von Hitze, Druck und einer basischen Calciumhydroxid-Umgebung, löst die Kieselsäure von der Oberfläche der Sandkörner. Kieselsäure und Kalkhydrat wirken gemeinsam als starkes Bindemittel. Sie sorgen dafür, dass die Sandkörner fest miteinander verbunden sind.

Erst durch diesen Vorgang erhält der Kalksandstein seine hervorragende Stabilität.
Da keine Nachbehandlungen notwendig sind, ist der Mauerstein aus Kalksand sofort einsatzbereit. Ein Umstand, der die passgenaue und umgehende Produktion erheblich vereinfacht.

Dies ergibt auch einige Vorteile für die Umwelt. Die Produktion von KS-Steinen erfordert keine zusätzlichen Rohstoffe. Weder bei der Herstellung noch bei der Verarbeitung entstehen Schadstoffe. Darüber hinaus ist der Kalksandstein in der Herstellung vergleichsweise energiesparend. Verglichen mit klassischem Ziegel-Mauerwerk stellt ein KS-Mauerwerk somit eine ökologisch nachhaltige Alternative dar.

3. KS-Mauersteine: Produkte und Formate

In Anbetracht der großen Produktvielfalt, verlieren Sie schnell den Überblick. Zur Orientierung finden Sie hier die wichtigsten Produkte. Grundsätzlich sind KS-Mauersteine unabhängig von Form und Größe als Voll- sowie Lochsteine verfügbar:

  • Die kleinformatigen KS-Lochsteine eignen sich insbesondere als Mauersteine für Sichtmauerwerk. Der Lochanteil an der Querschnittsfläche beträgt zwischen 15 % und 50 %. Somit besitzen Lochsteine eine geringere Rohdichte. Das reduziert das Gesamtgewicht des Mauerwerks erheblich.
  • KS-Vollsteine bezeichnen alle Kalksandsteine mit einem Lochanteil unter 15 %.

KS-Plansteine zeichnen sich durch ihre besonders präzise Verarbeitung aus. Dank der geringen Maßtoleranz ist eine Verfugung aus Dünnbettmörtel ausreichend. Hierdurch sparen Sie ein enormes Maß an Mörtelmasse. Plansteine sind daher besonders wirtschaftlich. Mit einem Nut- und Federsystem vermeiden Sie außerdem eine Stoßfugenvermörtelung.


Wissenswertes:

Eine Stoßfuge bezeichnet den vertikalen Zwischenraum zwischen zwei Mauersteinen. Der Bau einer Wand ohne Vermörtelung der Stoßfugen ist nicht immer möglich. Voraussetzung ist, dass der Abstand zwischen den Steinen bei unter fünf Millimetern liegt. Größere Fugen erfordern eine beidseitige Vermörtelung.


Tipp zum Bau klärt über Kalksandstein-Produkte auf.

Elektroinstallationen fügen sich mithilfe von KS-E-Steinen gut in das Wandsystem ein.

KS-Bauplatten eignen sich für schlanke, nicht tragende Wände. Im Innenbereich finden Sie Einsatz als schalldämmende Raumtrenner. Für mehr Sicherheit und einfache Arbeitsvorgänge im Bau sorgen großformatige Mauersteine aus Kalksandstein.

Mit ihren abgeschrägten Enden passen sich Ecksteine gut in die Wand ein. Lästiges Zuschneiden der Mauersteine ist nicht notwendig. Elektroinstallationen integrieren Sie mithilfe von KS-E-Steinen in das Wandsystem. Dies ist auch nachträglich möglich. Der große Vorteil: Es ist nicht notwendig, die Kanäle in die Wand zu fräsen. Die Installationen liegen geschützt in der Wand.

Als Sichtmauerwerk im Innen- sowie Außenbereich gelten KS-Verblender und KS-Vormauersteine als bewährt. In glatter, bossierter oder gebrochener Optik sind die frostfesten Steine echte Blickfänger. Erhältlich sind naturbelassene Verblender aus Kalksandstein oder mit wasserabweisender Imprägnierung. Zu den System-ergänzenden KS-Steinen gehören:

  • KS-Wärmedämmsteine: Hierbei handelt es sich um wärmetechnisch optimierte Kalksandsteine. Wärmedämmsteine vermeiden Wärmebrücken an kritischen Stellen, wie beispielsweise nicht beheizte Keller oder Bodenplatten.
  • KS-Kimmsteine dienen dem Höhenausgleich an Wandfuß und -kopf.
Produkt 
KalksandvollsteineKS
KalksandlochsteineKS L
KS-R-Blocksteine für NormalmörtelKS-R
KS-R-Hohlblocksteine für NormalmörtelKS-L-R
KS-R-Plansteine für DünnbettmörtelKS-R(P)
KS-R-Planhohlsteine für DünnbettmörtelKS-R-L(P)
KS-BauplattenKS-P
Kalksteinverblendesteine als VollsteineKS Vb
KS-FasensteineKS F
KS-Steine für ElektroinstallationenKS E

So finden Sie das passende Format

Das Grundmaß für KS-Mauersteine ist das sogenannte Dünnformat (DF). In diesem Format beträgt die Normlänge des Kalksandsteins 24 cm. Alle weiteren Kalksandstein-Formate variieren in ihren Maßen. Diese sind als Vielfache von DF ausgezeichnet.

Abweichende Abmessungen haben Normalformate. Diese orientieren sich mit ihren Abmessungen am klassischen Ziegelstein. Normalformate finden bevorzugt als Verblender Verwendung. In der Tabelle für Sie im Überblick: Die Maße für KS-Mauersteine ohne Nut- und Federsystem.

FormatLänge x Breite x Höhe in mm
DF240 x 115 x 52
2 DF240 x 115 x 113
3 DF240 x 175 x 113
4 DF240 x 240 x 113
5 DF300 x 240 x 113
6 DF248 x 175 x 238
NF240 x 175 x 238

4. Verwendung von Kalksandstein

Kalksandstein gilt in zahlreichen Anwendungsgebieten als bewährter Rohstoff. Dabei erfüllt der Mauerstein vielseitige Ansprüche. Egal ob Innen- oder Außenwand, tragend oder nichttragend – Kalksandstein ist ein verlässliches Baumaterial.

Kalksandsteine im Rohbau

Aufgrund gewisser Stoffeigenschaften eignet sich der Kalksandstein hervorragend für den Rohbau. Die hohe Steindichte, Druckfestigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen Frost ermöglichen den Einsatz im tragenden Mauerwerk. Diese gibt es sowohl im Innen- als auch im Außenbereich.

Ein Mauerwerk aus Kalksandstein ist extrem wärmedurchlässig. Schichten mit verschiedenen Funktionen ermöglichen eine Anpassung an die klimatischen Bedingungen. So verringern mehrschalige Außenwände etwa den Wärmeverlust beheizter Gebäude über die Außenwände:

  • Die Innenschale besteht aus einem schweren und tragenden KS-Mauerwerk. Dieses erfüllt sämtliche Anforderungen an Statik, Brandschutz und Schallschutz.
  • Die von außen am Mauerwerk anliegende Dämmung bietet Schutz vor Wetter und Kälte. Denkbar sind hier Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) oder vorgehängte und hinterlüftete Fassaden (VHF.) Auch ein sichtbares Verblendemauerwerk mit Kerndämmung ist denkbar.

Schall- und Brandschutz

Tipp zum Bau erklärt die Eigenschaften von Kalksandstein.

Kalksandstein ist nicht brennbar.

Die hohe Rohdichte von KS-Steinen bietet einen überragenden Schallschutz. Dabei ist Kalkstein hoher Rohdichteklassen besonders effektiv. Dieser schützt Sie schon bei einer geringen Wanddicke vor lästigem Lärm. Vor dem Krawall der privaten Geburtstagsfeier Ihrer Nachbarn bleiben Sie so verschont.

Zudem ist Kalksandstein nicht brennbar. Der beliebte Baustoff eignet sich daher bestens für Brandschutzwände. In Ihrem Eigenheim ist dies beispielsweise für die Wände Ihres Heizungskellers relevant.

Statik

Die herausragende Statik verdankt der Kalksandstein seiner hohen Steindruckfestigkeit. Der hochbelastbare Baustoff ermöglicht ein tragendes Mauerwerk bereits ab einer Mauerstärke von 11,5 cm. Eine Wandstärke von 26,5 cm sorgt bei Gebäuden mit bis zu 10 Stockwerken für die notwendige Sicherheit und Stabilität.

Dampfdiffusion

Tipp zum Bau erklärt die feuchtigkeitsregulierende Qualität von Kalksandstein.

Beim Duschen entsteht Wasserdampf. Der diffusionsoffene Kalksandstein verhindert, dass sich die Feuchtigkeit im Raum ansammelt.

Wasserdampf in Innenräumen entsteht in unzähligen Situationen des alltäglichen Lebens. Bei mangelnden Entlüftungsmöglichkeiten sammelt sich die Feuchtigkeit vom Kochen, Duschen und Luftbefeuchtern im Raum an:

  • Die relative Luftfeuchtigkeit steigt. Dies begünstigt die Entstehung von Schimmel, Bauschäden sowie ein unangenehmes Raumklima.
  • Mit regelmäßigem Lüften regulieren Sie die Luftfeuchtigkeit. Allerdings entweicht hierdurch auch Wärme.

Diffusionsoffene Wände helfen. Kalksandstein als Wandbaustoff ist diffusionsoffen. Somit nimmt Kalkstein die Raumfeuchte auf. Der Mauerstein speichert die Feuchtigkeit und gibt sie wieder an die Raumluft ab. Das Ergebnis ist ein konstant angenehmes Raumklima. Wichtig: Zu dicke Tapeten oder Farbschichten verhindern, dass Ihre Wand die Raumfeuchte speichert. Verwenden Sie daher idealerweise diffusionsoffene Wandfarben.

Kalksandsteine als Verblender

Verblender und Vormauersteine aus Kalksandstein zeichnen sich durch ihre hohe Frost-Widerstandsfähigkeit aus. Sie sind deshalb nicht nur ein Hingucker im Innenbereich, sondern auch bei der Außenfassade. Durch ihre gleichmäßige und schmale Verfugung sind Sichtmauern aus Kalksandstein besonders ästhetisch ansprechend.

Unser Tipp: Eine Gartenmauer aus Kalksandstein schützt Sie nicht nur vor neugierigen Blicken. Das massive Mauerwerk bietet Ihnen darüber hinaus einen optimalen Schallschutz. So stört das unaufhörliche Rasenmähen von nebenan Ihre Ruhezeit nicht mehr.

5. Pflege von Kalksandstein

Tipp zum Bau erklärt die richtige Pflege von Kalksandstein.

Eine wasserabweisende Imprägnierung schützt Kalksandstein vor Feuchtigkeit.

Naturbelassene Kalksandsteine saugen Wasser auf. Der Schmutz im Wasser lagert sich so in den Poren des Steins ab. Für einen idealen Feuchteschutz sorgt die wasserabweisende Imprägnierung der KS-Steine. Diese verhindert, dass Feuchtigkeit in den Stein eindringt. Somit wirkt sie Staubablagerungen, Algen- und Moosbewuchs entgegen. Das Mauerwerk bleibt trocken und sauber.

Die Imprägnierung ist bei KS-Steinen bereits ein Teil des Herstellungsprozesses. Hersteller garantieren eine Imprägnier-Wirkung von bis zu zehn Jahren. Aufgrund der abnehmenden Schutzwirkung ist eine Nachimprägnierung nach Ablauf der Garantie durchaus sinnvoll.

Imprägnierungsmittel erhalten Sie bequem in Ihrem Fachhandel vor Ort. Verschiedene Mittel unterscheiden sich allerdings nicht nur in Sachen Qualität. Transparente Imprägnierungen beeinträchtigen die Optik Ihrer Sichtmauern nicht. Einige Imprägnierungsmittel wirken jedoch Farbton-verstärkend. Informieren Sie sich daher bestenfalls vorab oder lassen Sie sich von Ihrem Fachhändler beraten.

Wie säubern Sie verschmutzte Kalksandsteine?

Wenn die Imprägnierung zu lange zurückliegt, lagert sich Schmutz in den Poren der KS-Steine ab. Um eine angenehme Ästhetik zu bewahren, ist oft eine Reinigung notwendig. Je nach Grad der Verschmutzung eignen sich verschiedene Maßnahmen:

  • Leichte Verschmutzungen entfernen Sie mühelos mit Sandpapier.
  • Bei stärkeren Verschmutzungen empfiehlt sich eine Nassreinigung, beispielsweise mit einem Dampfstrahler.
  • Für besonders hartnäckige Verschmutzungen finden Sie im Fachhandel vor Ort verschiedene chemische Steinreiniger. Aber Vorsicht: Durch bestimmte Chemikalien verändert sich die Farbgebung des Steins.

6. Verarbeitung von Kalksandstein

Tipp zum Bau erklärt die Verarbeitung von Kalksandstein.

Warten Sie mit Ihrem Bauprojekt bis zum Frühling. Moderate Temperaturen begünstigen das Aushärten des Mörtels.

Mauerarbeiten sind bei extremen Witterungen grundsätzlich nicht empfehlenswert. Denn diese stellen nicht nur erschwerte Arbeitsbedingungen für Handwerker dar. Frost und Hitze wirken sich nachteilig auf alle Arten von Mauersteinen aus:

  • Erst ab einer Temperatur von mindestens 5°C ist ein optimales Aushärten des Mörtels gewährleistet.
  • Zu hohe Temperaturen führen dazu, dass der saugfähige KS-Stein die Feuchtigkeit des Mörtels zu schnell aufnimmt. Eine feste Verbindung mit dem Stein ist somit nicht sicher.

Kalksandsteine sind aufgrund ihrer hohen Dichte vergleichsweise schwer. Bei Steinformaten unter 25 kg ist eine Verlegung per Hand möglich. Ein Versatzgerät erleichtert das Verlegen großformatiger Steine.

Die Farbgebung von Kalksandsteinen ist abhängig vom Herstellungsverfahren. Daher variieren die Farben je nach Hersteller. Für eine einheitliche Farbgebung von Sichtmauern beziehen Sie das Material von nur einem Hersteller.

7. Was kostet Kalksandstein?

Tipp zum Bau erklärt die Kosten von Kalksandstein.

Erfahren Sie, welche Kosten bei Ihrem Kalksandstein-Bauprojekt auf Sie zukommen.

Verglichen mit anderen Baumaterialien ist Kalksandstein eine kostengünstige Alternative. Dank der einfachen Verarbeitung wirkt sich der Einsatz von Kalksandstein weiterhin positiv auf die Gesamtkosten aus:

  • Die hohe Druckfestigkeit erlaubt im Vergleich zu klassischen Ziegeln dünnere Mauerwerke. So reduzieren Sie die Materialkosten.
  • Durch die geringen Maßtoleranzen sparen Sie Mörtelmasse.
  • Die Kalksandstein-Herstellung erfolgt im gesamten Bundesgebiet. Die Lieferwege sind somit in der Regel sehr kurz.

Im Vergleich liegen die Kosten für ein Mauerwerk aus Kalksandstein unter den Kosten eines klassischen Ziegelmauerwerks. Hohlblockmauerwerke aus Leichtbeton sind allerdings nochmals günstiger. Entnehmen Sie der aufgeführten Preisliste die wichtigsten Richtwerte:

Mauerstärke11,5 cm17,5 cm24 cm30 cm36,5 cm
Ziegel/ € pro m²40 - 5045 - 6055 - 6566 - 7881 - 95
Kalksandstein/ € pro m²35 - 4538 - 5053 - 6069 - 7581 - 91
Leichtbeton Hohlblockmauerwerk/ € pro m²--47 - 5159 - 6373 - 77

Kalksandstein besitzt eine hohe Wärmeleitfähigkeit und damit einen hohen Wärmedurchgang. Mauerwerke aus Kalksandstein erfordern daher in der Regel die Kombination mit einem Dämmstoff. Berücksichtigen Sie diese bei Ihrer Kostenplanung.

8. Die Vorteile von Kalksandstein im Überblick

Tipp zum Bau erläutert die Vorteile von Kalksandstein.

Kalksandstein fördert ein angenehmes Raumklima.

Kalksandstein besitzt als Baumaterial eine Vielzahl an vorteilhaften Eigenschaften. Zunächst besteht er ausschließlich aus natürlichen und in ausreichendem Maße vorkommenden Rohstoffen. Dank der energie- und emissionsarmen Produktion gilt Kalksandstein daher als besonders nachhaltig. Insgesamt ist allerdings auch die Ökobilanz des verwendeten Dämmmaterials zu beachten.

Massiv gebaute Häuser erzielen im Wiederverkauf deutlich höhere Preise als Leichtbauten. Somit glänzen Häuser aus Kalksandstein durch Wertbeständigkeit. Bestimmte Eigenschaften zeichnen Kalkstein als langfristig begehrten Baustoff aus:

  • Energieeffizienz: Kalksandstein fängt als Wärmespeicher kurzfristige Temperaturschwankungen auf. In Kombination mit Dämmstoffen schafft er ein konstantes Raumklima.
  • Gesundes Raumklima: Ohne dichten Putz oder Tapeten, speichert ein Mauerwerk aus Kalksandstein Wärme und reguliert die Luftfeuchtigkeit. Für ein angenehmes und gesundes Raumklima ist somit gesorgt.
  • Lärmschutz: Aufgrund der hohen Steinrohdichte bieten Mauerwerke aus Kalksandstein einen optimalen Lärmschutz.
  • Brandschutz: Kalksandstein ist nicht brennbar und eignet sich daher auch als Material für Brandschutzwände oder Heizungskeller.
  • Druckfestigkeit: Die hohe Steindruckfestigkeit garantiert Sicherheit und Stabilität auch bei höherer Beanspruchung. Für mehrstöckige Gebäude ist der Kalksandstein daher besonders beliebt.

Zudem kennzeichnet Kalkstein beim Bauen seine Raumeffizienz. Das schlanke Mauerwerk vergrößert die Wohnfläche bei gleichem Grundriss. Auch ist es problemlos möglich, Heizkanäle oder Leerrohrsysteme für elektrische Leitungen ins Mauerwerk zu integrieren. In Kombination mit innovativen Dämm-Materialien entstehen so effiziente Wandsysteme.

9. Gütesiegel des Bundesverbands Kalksandsteinindustrie e.V.

Ende der 1990er Jahre erlangte der sogenannte Bröselstein-Skandal öffentliche Aufmerksamkeit. Namhafte Kalksandsteinwerke hatten minderwertige Steine in Umlauf gebracht. Günstige Abfallprodukte aus der Kohlekraft-Industrie ersetzten Branntkalk als Bindemittel. Später stellte sich heraus, dass die so produzierten Steine bei Feuchtigkeit an Stabilität verlieren. Die Folge waren brüchige Mauern.

Um in Zukunft eine angemessene Qualität zu gewährleisten, begründete der Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V. das Gütesiegels Kalksandstein. Achten Sie beim Kauf auf eine entsprechende Zertifizierung.

Bei Kalksandsteinen mit Gütesiegel stehen die maßgebenden Produkteigenschaften unter wiederkehrender Überprüfung. Das Siegel signalisiert somit ein Qualitätsversprechen. Alternativ besteht die Möglichkeit, dass Sie die CE-Kennzeichnung selbstständig überprüfen. Welche Regeln für die Verwendung von KS-Steinen in Deutschland gelten, entnehmen Sie der Norm DIN 20000-402.

Allerdings ist die CE-Kennzeichnung für Privatkunden nur schwer nachzuvollziehen. Das Gütesiegel übernimmt die Überprüfung für Sie. Somit ist die Einführung des Siegels ein wichtiger Schritt in Richtung Transparenz und Sicherheit.

10. Ist Kalksandstein das richtige Material für Sie?

Tipp zum Bau erläutert, wann Kalksandstein das richtige Material für Sie ist.

Ihr Budget spielt bei der Auswahl des richtigen Baustoffs eine wichtige Rolle.

Ob Kalksandstein für Sie in Frage kommt, hängt von Ihren persönlichen Vorlieben und Bedürfnissen ab. Zudem spielt Ihr Budget eine wichtige Rolle. Gemessen am Materialpreis sind KS-Baustoffe nicht die kostengünstigste Variante. Jedoch besitzen KS-Steine bestimmte Eigenschaften, die sich langfristig positiv auf die Gesamtkosten auswirken. Folglich sind Kalksandstein-Mauerwerke relativ kosteneffizient:

  • Schlanke Mauerwerke, weniger Mörtelverbrauch und kurze Transportwege wirken kostenmindernd.
  • Ein geringer Wartungsaufwand und die hohe Wertbeständigkeit verhindern den Wertverlust Ihrer Immobilie. Im Wiederverkauf erzielen Massivbauten regelmäßig Spitzenpreise.
  • Heizkosten sparen leicht gemacht: In Kombination mit Wärme-Dämmstoffen entstehen energieeffiziente Wandsysteme. Die Kosten für das Dämmmaterial sind natürlich zu berücksichtigen.

Sie sind sich noch nicht sicher, ob Kalksandstein das richtige Material für Sie ist? Sie haben weitere Fragen zur Planung und Umsetzung Ihres Bauvorhabens? Der entsprechende Fachbetrieb vor Ort hilft Ihnen gerne weiter. Einige Faktoren indizieren jedoch, dass Kalkstein das passende Material für Sie ist:

  • Der Umweltschutz liegt Ihnen am Herzen? Kalkstein überzeugt mit seiner überragenden Ökobilanz.
  • Wenn Sie besonders lärmempfindlich sind, verschafft Ihnen KS-Mauerwerk die gewünschte Ruhe.
  • Die immense Stabilität und die hervorragenden Brandschutz-Eigenschaften geben Ihnen ein Gefühl von Sicherheit.
  • Was für’s Auge: Die geradlinige, schlanke Ästhetik von Kalksandsteinen sorgt für ein ansprechendes Gesamtbild.

11. Vergleich Kalksandstein und Porenbeton

Sie stehen bei Ihrem Eigenheim vor der Entscheidung zwischen Kalksandstein und Porenbeton? Tipp zum Bau erleichtert Ihnen die Auswahl mit einem übersichtlichen Vergleich der beiden Mauersteine. Anders als bei Kalkstein, ist es nicht möglich, Porenbeton ohne Schadstoffe herzustellen. Neben Kalk und Sand erfordert die Porenbetonherstellung Zement und Aluminium.

Ohne Frage stellt Porenbeton für Kalksandstein in Sachen Umweltfreundlichkeit und Schallschutz keine Konkurrenz dar. Dennoch besitzt auch Porenbeton Qualitäten, die das Baumaterial zu einer attraktiven Alternative machen:

  • Geringes Gewicht.
  • Gute Wärmedämmung.
  • Leicht zu schneiden.
  • Für Laien einfacher zu handhaben.

Zu bedenken ist, dass die Notwendigkeit besteht, Porenbeton zu verputzen. Bei Kalksandstein ist dies optional. Porenbetonsteine nehmen leicht Wasser auf. Schützen Sie die Steine daher schon beim Transport und Verbauen vor Feuchtigkeit.

12. Vergleich Kalksandstein und Ziegelstein

Tipp zum Bau vergleicht Kalksandstein und Ziegelstein.

Ziegelstein ist ebenfalls ein beliebter Mauerstein.

Kalksandstein und Ziegel sind die beliebtesten Mauersteinarten bei der Massivbauweise. Dabei gibt es drei Arten von Ziegelstein: Backstein, Klinker und Ziegel. Diese bestehen aus Lehm und diversen Zusatzstoffen. Ziegelsteine sind vollständig recycelbar. Aufgrund ihrer hohen Brenntemperatur gibt es in Sachen Umweltfreundlichkeit jedoch Minuspunkte. Auch ist der Energieaufwand bei der Herstellung von Kalksandstein geringer.

Verglichen mit Kalksandstein erfordert die Herstellung von Ziegeln mehr Energie. Weiterhin sind Ziegelsteine weniger stabil und druckfest. Dafür punktet Ziegelstein jedoch in folgenden Aspekten:

  • Wärmedämmung.
  • Benötigt keine ergänzende Fassadendämmung.
  • Rötliche Farbe.

13. Vergleich Kalksandstein und Gipswand-Bauplatten

Ohne Frage bieten Wände aus massiven Baustoffen, beispielsweise aus Kalksandstein, den besten Brand- und Schallschutz. Insbesondere zum Tragen schwerer Lasten eignen sie sich hervorragend. Jedoch weisen Wände aus Kalksandstein ein hohes Eigengewicht auf. Vor allem sind sie vergleichsweise kostenintensiv. Trockenbauwände aus Gipskarton stellen eine kostengünstige Alternative dar.

Das Ausgangsmaterial für Gipswand-Bauplatten ist Stuckgips. Gipswand-Bauplatten finden insbesondere als Trennwände und Stützen-Ummantelungen im Innenbereich Anwendung. Gegenüber massiven Trennwänden aus Kalksandstein haben Sie folgende Vorteile:

  • Einfacher Transport und Anwendung.
  • Schneller Baufortschritt.
  • Hohe Flexibilität.
  • Geringer Wasserverbrauch.

14. Kalksandstein kleben: wie funktioniert das?

Tipp zum Bau erklärt, was unter “Kalkstein kleben'' zu verstehen ist.

Beim Mauern mit Kalksandstein sprechen Fachleute häufig vom “Kalkstein kleben”. Tatsächlich kommt dabei jedoch Mörtel zum Einsatz.

Wenn Maurer davon sprechen, dass sie Kalksandstein kleben, ist tatsächlich meist kein Kleber im Spiel. Vielmehr setzen sie einen dünn aufgetragenen Dünnbettmörtel ein. Dieser verbindet die Steine dauerhaft und ähnelt daher in seiner Funktionsweise einem starken Klebstoff. Bei kleinen Konstruktionen findet selten auch Fliesenkleber Anwendung.

Der genannte Dünnbettmörtel hat dieselbe Zusammensetzung wie Normalmörtel. Die verwendeten Rohstoffe sind somit Zement, Sand und Wasser. Was Dünnbettmörtel von gewöhnlichem Mörtel unterscheidet, ist seine geringe Korngröße. Diese beträgt maximal einen Millimeter und bewirkt eine besonders starke Klebkraft. Sehr dünne Klebefugen von ein bis drei Millimetern sind möglich. Weiterhin zeichnet Dünnmörtel sich aus durch:

  • Schnelle Anwendung.
  • Hohe Stabilität und Dämmung durch kleine Fugen.
  • Kurze Trockenzeit.
  • Mit kostengünstigen Dünnlagenputz kombinierbar.

Mit Dünnbettmörtel ist es jedoch nicht möglich, unregelmäßige Ecken und Kanten auszugleichen. Dies liegt an der schmalen Fuge. Verwenden Sie daher KS-Steine, die unbeschädigt sind und die entsprechenden Normen und Maße erfüllen.

15. Mauern mit Kalksandstein: DIY oder Fachmann?

Sie möchten Kosten sparen und bei Ihrem Kalkstein-Bauprojekt selbst Hand anlegen? Mit etwas Geduld und handwerklichem Geschick gelingt Ihr Vorhaben. Wichtig ist, dass Sie sich vorab gründlich informieren. Zur Vorbereitung gehört gegebenenfalls die Anschaffung bestimmter Werkzeuge. Kaufen Sie zudem eine ausreichende Menge an KS-Steinen und Mörtel. Beschränken Sie sich dabei für einen einheitlichen Look auf einen einzigen Hersteller.

Beginnen Sie mit einem geeigneten Projekt, wenn Sie noch keine Vorerfahrung im Mauern haben. Probieren Sie sich beispielsweise an einer Sichtschutzmauer in Ihrem Garten. Diese schützt Sie gleichzeitig auch vor Lärm. Das laute Rasenmähen Ihrer Nachbarn zur Mittagsstunde wird so zu einem Ärgernis der Vergangenheit.

16. Anleitung: So mauern Sie mit Kalksandstein

Erster Schritt: Planen und Vorbereiten

Tipp zum Bau erklärt, wie Sie mit Kalksandstein mauern.

Ergänzen Sie in Vorbereitung auf den Mauerbau gegebenenfalls Ihren Werkzeugkasten.

Bevor Sie mit dem Bau einer Kalksandsteinmauer beginnen, gilt es einige Vorbereitungen zu treffen. Holen Sie sich zunächst eine Baugenehmigung bei Ihrem zuständigen Bauamt ein. Fertigen Sie weiterhin einen Grundriss an. So behalten Sie beim Bau die Übersicht. Stellen Sie weiterhin sicher, dass die folgenden Werkzeuge zur Verfügung stehen:

  • Zollstock und Wasserwaage.
  • Bohrmaschine mit Rührquirl-Aufsatz.
  • Maurerkelle.
  • Fugeisen und Fugblech.
  • Fäustel und Senklot.

Zweiter Schritt: Fundament ausheben

Gerade freistehende Mauern erfordern ein ausreichend tiefes Fundament. Nur so ist die notwendige Stabilität gewährleistet. Frostsichere Fundamente bauen Sie ab einer Tiefe von 80 Zentimetern. Für kleine Konstruktionen genügen 30 bis 40 Zentimeter Tiefe.

Dritter Schritt: Mauer fertigstellen

Nach Fertigstellung des Fundaments rühren Sie eine passende Menge Beton und Mörtel an. Wenn das Betonfundament ausgetrocknet ist, beginnen Sie mit dem Bau der KS-Stein Mauer. Den Mörtel tragen Sie dabei direkt auf das Fundament auf. Die Dicke der Schicht hängt von der Art des verwendeten Mörtels ab. Bei Dünnbettmörtel empfiehlt sich eine Dicke von ein bis drei Millimeter.

Setzen Sie zuerst den ersten und letzten unteren Stein. Bei der Ausrichtung helfen eine Wasserwaage sowie eine Latte. Im Anschluss spannen Sie eine Richtschnur. Orientieren Sie sich beim weiteren Bau der Mauer an dieser. Maueranker verbinden die neue Mauer, wenn erforderlich, mit bestehenden Wänden. Verfugen Sie die Mauer, nachdem Sie die Mörtelfugen ausgekratzt haben.

17. Kalksandstein: Welche Nachteile gibt es?

Tipp zum Bau erklärt, welche Nachteile Kalksandstein hat.

Obgleich der Baustoff Kalksandstein viele Vorteile verzeichnet, sind auch seine negativen Eigenschaften zu beachten.

Von der Robustheit bis hin zum hervorragenden Brand- und Schallschutz: Kalksandstein besitzt viele vorteilhafte Eigenschaften. Doch mit welchen Nachteilen ist zu rechnen? Treffen Sie mithilfe der Übersicht von Tipp zum Bau eine informierte Entscheidung. Zu den Nachteilen zählen:

  • Aufgrund des hohen Wärmedurchgangs von Kalksandstein ist eine zusätzliche Dämmung notwendig.
  • Wenn Sie KS-Steine von unterschiedlichen Herstellern beziehen, ist mit einem ungleichen Farbbild zu rechnen. Achten Sie daher darauf, Ihre Steine von nur einem Hersteller zu kaufen.
  • Unter Umständen ist das Reinigen von Kalksandstein sehr aufwändig. Herkömmliche Reinigungsmittel für keramische Baumaterialien sind zu vermeiden.
  • Verglichen mit Trockenbauwänden ist der Mauerbau mit Kalksandstein mit einem höheren Arbeitsaufwand und höheren Kosten verbunden.
  • Der Ausgangsstoff Quarzsand ist ein begrenzter Rohstoff.

18. Die Erfindung von Kalksandstein

Kalksandstein ist heute ein Klassiker unter den Mauersteinen. Dabei gibt es den beliebten Baustoff erst seit Ende des 19. Jahrhunderts. Erfinder des Verfahrens zur Herstellung von Kalksandstein ist der deutsche Arzt, Naturwissenschaftler und Unternehmer Anton Bernhardi.

Durch seine Tätigkeit als Arzt erlebte Bernhardi die teilweise katastrophale Wohnsituation der armen Bevölkerungsschicht mit. Er identifizierte die Wohnverhältnisse als Ursache der geschwächten Widerstandsfähigkeit gegen Krankheitserreger. Die Situation erforderte ein kostengünstiges Material für den Bau sozialer Wohnungen. Bernhardi entwickelte somit das Herstellungsverfahren für Kalksandstein.

Die erste Verschriftlichung des Verfahrens stammt vom 13. August 1854. Schon 1852 gründete Bernhardi eine Fabrik. Diese diente der Herstellung von Maschinen für die serielle Fertigung von Kalksandsteinen. In den folgenden Jahren verbreitete die Kalksandstein-Herstellung sich rasch.

19. Die Entwicklung von Kalksandstein nach 1945

Mehr als 200 Kalksandsteinfabriken gab es zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Deutschland. In den folgenden Jahrzehnten stieg diese Zahl kontinuierlich weiter an. Der erste und zweite Weltkrieg setzten dieser Entwicklung ein jähes Ende. 1972 erlebte die Absatzrate von Kalksandsteinen ein nie wieder erreichtes Allzeithoch.

Die wirtschaftliche Rezession von 1973 reduzierte auch den Kalksandstein Verkauf kurzzeitig. Die Wiedervereinigung Deutschlands löste wiederum einen Bauboom aus. Vorübergehend wuchs somit auch die Kalksandsteinindustrie. Heute befindet sich die Kalksandstein-Produktion in Deutschland auf einem stabilen Niveau. Knapp zwei Milliarden Volumen-Normalformaten produzieren die deutschen Kalksandstein jährlich.

20. Die Ökobilanz von Kalksandstein

Tipp zum Bau erläutert die Ökobilanz von Kalksandstein.

Kalksandstein gilt als umweltfreundlicher Mauerstein.

Schon immer war Kalksandstein in vielerlei Hinsicht ein ökologisch wertvoller Mauerstein. Zum einen fertigen regionale Hersteller KS-Steine aus regionalen, ausreichend vorhandenen Ressourcen. Transportwege, auch zum Ort der Verarbeitung, sind somit minimal. Weiterhin punktet Kalksandstein durch:

  • Energie- und emissionsarme Herstellungsprozesse.
  • Eine mögliche Renaturierung der ehemaligen Lagerstätten der Rohstoffe. Oft entstehen hier Naherholungsgebiete.
  • Schonende Verarbeitung.
  • Die mögliche Recyclingquote von 100%.
  • Freiheit von Schadstoffen.
  • Keine Gefährdung des Grundwassers.

21. Kalksandstein-Gebäude in der Wohngebäudeversicherung

Die Wohngebäudeversicherung sichert Hauseigentümer finanziell gegen bestimmte Gefahren ab. Zu diesen zählen in der Regel Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel. Zur Bestimmung des Versicherungsbeitrags sind Wohngebäude in fünf Bauartklassen, auch BAKs, eingeteilt. Welcher Bauartklasse Ihr Wohnhaus zugehört, hängt von dessen Anfälligkeit für bestimmte Risiken ab. Je höher die Bauartklasse, desto höher die Risikolage und damit auch der Beitrag.

Dank der hervorragenden Brandschutzeigenschaften von Kalksandstein, gehören Wohngebäude aus Kalksandstein gewöhnlich der Bauartklasse 1 an. Somit bezahlen Sie einen vergleichsweise geringen Versicherungsbeitrag. Die Bauartklasse 1 umfasst Gebäude mit einer massiven Bauweise. Außerdem besitzen Gebäude der BAK 1 eine harte Bedachung, beispielsweise aus Ziegel oder Betonplatten.

22. Ist Kalksandstein langlebig?

Tipp zum Bau klärt über die Langlebigkeit von Kalksandstein auf.

Kalksandstein-Gebäude sind langlebiger als Bauten aus Holz.

Gebäude aus Kalksandstein gelten als langlebig. 100 bis 150 Jahre überstehen bekleidete Kalksandstein-Bauten. Bewitterter Kalksandstein hat hingegen lediglich eine Lebenserwartung von etwa 50 bis 80 Jahren. Setzen Sie daher bei Ihrem Gebäude auf eine passende Bekleidung.

Verglichen mit Häusern, die vor mehreren hundert Jahren aus anderen Materialien gebaut wurden und noch heute stehen, ist die Lebenserwartung von Kalksandstein-Bauten nicht eindrucksvoll. Jedoch überleben Gebäude aus Kalksandstein diverse Bauten aus Holz deutlich. Hölzerne Carports überdauern lediglich rund 20 Jahre.

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