Heizungsthermostat

Der Heizungsthermostat – eine Technikübersicht

Energie sparen ist wichtiger denn je. Und das ist einfacher als gedacht. Es reicht die Montage eines Heizungsthermostats an Ihrem Heizkörper. Ob klassisch, programmierbar oder mit Funk. So schonen Sie die Umwelt und Ihren Geldbeutel. Trotzdem erhalten Sie in Ihrem Raum immer eine kuschelige Wärme.

1. Heizungsthermostat – klassisch oder modern

Anfang der 70er Jahre trieb die Ölkrise die Preise für Energie in die Höhe. Die Gesellschaft und Wirtschaft benötigte Maßnahmen zum Energiesparen. Daraufhin hielt das Thermostatventil Einzug in Wohnungen und Büros. Davor regelten Personen die Temperatur in Ihren Räumen von Hand. Wenn der Raum zu warm war, half nur langes Lüften. Das war nicht nur umständlich, sondern verschwendete auch viel Energie. Heutzutage gibt es neben den klassischen Handreglern auch programmierbare Heizungsthermostate. Stellen Sie diese nach Uhrzeit und gewünschter Temperatur genau ein. Noch komfortabler sind funkgesteuerte Thermostate. Steuern Sie diese über Apps oder Ihr Smart Home.

2. Der klassische Heizkörperthermostat

Bei Tipp zum Bau erfahren Sie mehr zum klassischen Heizungsthermostat mit Skala und Regler.

Der klassische Heizungsthermostat zeigt meist eine fünfstellige Skala.

Stellen Sie den konventionellen Heizungsthermostat einfach durch Drehen ein. Die fünfteilige Skala steht hierbei für die verschiedenen Raum-Temperaturen. Der Thermostat besteht aus einem Thermostatkopf und einem Ventil, das sich im Inneren befindet. Dabei steht die fünfte Stufe für eine Raumtemperatur von 28°C.

Jede weitere Stufe entspricht einer Differenz von etwa 4°C. Im Thermostatkopf befindet sich ein Fühlerelement mit einer Masse oder einer Flüssigkeit. Der Fühler nimmt die aktuelle Raumtemperatur wahr. Die Masse reguliert durch ihr Ausdehnen beziehungsweise Zusammenziehen den Übertragungsstift im Ventil der Heizung.

Eine Raumtemperatur von 20°C entspricht dabei ungefähr der Stufe 3 des Thermostats. Das Ventil ist offen, solange die Temperatur unter diesem Bereich liegt. Die Heizung erwärmt sich. Überschreitet die Raumtemperatur die gewünschten 20°C, dehnt sich die Masse im Thermostatkopf aus. Dadurch drückt die Masse den Übertragungsstift auf das Heizkörperventil und schließt dieses.

Ein manueller Heizungsthermostat funktioniert nicht wie ein Wasserhahn. Die Heizung heizt nicht schneller, je weiter Sie die diese aufdrehen. Stattdessen stellen Sie die gewünschte Temperatur ein, die der Heizungsthermostat dann reguliert.

Nachteile von manuellen Heizungsthermostaten

  • Konventionelle Heizungsthermostate bedienen Sie nur manuell. Sie schalten sich nicht automatisch herunter. So geht beispielsweise beim Lüften viel Energie verloren, wenn Sie die Heizung nicht herunterdrehen. Diese hält dann dennoch die gewünschte Temperatur.
  • Die Heizung schaltet nicht automatisch in den Sparmodus. Das ist von Nachteil, wenn Sie auswärts unterwegs sind.
  • Viele Menschen denken, Sie sparen viel Energie, indem Sie Ihre Heizung tagsüber abstellen. Jedoch erschwert die eingezogene Kälte der Heizung die Wiederherstellung der Wärme.

3. Heizungsthermostate – programmierbar und mit Funk

Tipp zum Bau erklärt Ihnen, wie Sie programmierbare Heizungsthermostate Ihren Tages-Gewohnheiten anpassen.

Passen Sie programmierbare Heizungsthermostate Ihren Gewohnheiten an.

Ein ähnliches Prinzip wie klassische Heizungsthermostate verwenden programmierbare Thermostate. Dabei bieten sie allerdings einige Extras mehr. Sie besitzen einen elektronischen Fühler, der die Temperatur misst und die Heizungsventile steuert. Der ausschlaggebende Vorteil ist hierbei, dass Sie Ihre Heizung nach Uhrzeit programmieren. Sie schaltet sich Ihrem Tagesrhythmus entsprechend ein und aus:

  • Morgens haben Sie ein warmes Bad.
  • Tagsüber schaltet die Heizung automatisch ab.
  • Zum Feierabend wärmt sie Ihre Wohnung passend wieder auf.

Stellen Sie die Temperatur auf den Grad genau für jeden Raum ein. Das macht einen enormen Unterschied zum manuellen Heizungsthermostat. Denn beim Energiesparen zählt jeder Grad. Wohnräume benötigen unterschiedliche Temperaturen für die optimale Wohlfühl-Atmosphäre. Passen Sie die Temperatur dem jeweiligen Zimmer an:


  • Schlafzimmer: Kühle 15-18°C reichen aus. Zu warme Temperaturen stören eventuell den Schlaf.
  • Badezimmer und Kinderzimmer: Gemütlich warme 22°C empfehlen sich hier. Für das Kinderzimmer jedoch nur tagsüber. Nachts senken Sie am besten die Temperatur auf die gleiche Ihres Schlafzimmers.
  • Wohnbereich: Durchschnittliche 20°C sind ratsam. Je nach individueller Empfindlichkeit variieren hier jedoch die Temperaturen.

Es gibt auch sogenannte intelligente Heizungsthermostate. Sie erkennen über einen Fühler, wenn Sie ein Fenster öffnen. Daraufhin schalten sie von alleine runter, und verbrauchen so weniger Energie. Sparen Sie rund 8% der Heizkosten mit einem solchen Heizungsthermostat. Überprüfen Sie regelmäßig den Batterie-Ladezustand Ihres Geräts. Ansonsten riskieren Sie einen Ausfall Ihrer Heizung.

Tipps zu programmierbaren Heizungsthermostaten

Sie rüsten auf ein elektronisches Thermostat um? Dann behalten Sie nicht nur den Preis im Auge. Oft sind mittelpreisige Thermostate genauso gut wie vergleichsweise teure Modelle. Achten Sie weiterhin auf zwei Aspekte, die Ihnen das Heizen erleichtern:

  • Eine leicht ausführbare Programmierung.
  • Eine simple Bedienung.

Viele Geräte besitzen auch mehrere voreingestellte und auswählbare Programme. Sie haben einen komplizierteren Tagesablauf? Dann passen Sie das Gerät doch eigenständig Ihren Bedürfnissen an.

Digitale Heizungsthermostate

Erfahren Sie bei Tipp zum Bau, wie Sie Ihr Heizungsthermostat per Handy steuern.

Steuern Sie Ihre Heizungsthermostate bequem per Handy.

Im Vergleich zu klassischen Heizungsthermostaten bieten digitale Heizungsthermostate bereits einige Vorteile. Noch komfortabler und genauer sind dagegen Heizungsthermostate, die Sie per Funk oder WLAN steuern. Die Messpunkte bestimmen die Temperatur von einer beliebigen Stelle im Raum. Dies ist ein ausschlaggebender Vorteil.

Dadurch ermöglichen Sie noch genauere Messergebnisse. Denn Zugluft beeinflusst die Heizungsthermostate nicht mehr. Ebenso wenig befinden sich die Thermostate in Heizungsnischen, in denen sich die Wärme staut. Viele Hersteller bieten noch weitere Vorteile:

  • Das Heizsystem berücksichtigt lokale Witterungsverhältnisse. Erwärmt die Sonne Ihr Haus, fährt die Heizung ihre Leistung herunter. So sparen Sie Energiekosten.
  • Bestimmte Programme überwachen die Funktionalität Ihres Heizsystems. Liegt ein Problem vor, informiert Sie die Software sofort. Beispielsweise per Nachricht auf Ihr Smartphone. Außerdem bietet sie Ihnen zum Teil Lösungsvorschläge.
  • Weiterhin machen verschiedene Systeme Aussagen zur Luftqualität in Ihren Räumen. Besteht Bedarf zur Verbesserung, gibt Ihnen ein Programm Ratschläge dafür.

Überlegen Sie vor dem Kauf von Heizungsthermostaten mit Funk, welche Aspekte Ihnen wichtig sind. Es existiert noch eine weitere Möglichkeit. Bedienen Sie die Heizung bequem von unterwegs. Über eine Smart Home App steuern Sie die Heizung noch flexibler. Bedenken Sie bei Heizungsthermostaten mit Funk folgende Aspekte:

  • Schützen Sie Ihre Heizanlage mit einem Passwort vor Eingriffen von außen.
  • Achten Sie darauf, dass der Hersteller Maßnahmen für die Sicherheit Ihres Systems anbietet.

Leider ist ein smartes Heizungsthermostat nicht ganz fehlerfrei. Bei einem Netzwerk-Ausfall Ihres WLAN-Anbieters droht auch ein Ausfall der Heizanlage. Mittlerweile bieten allerdings viele Hersteller Rückfall-Optionen an. Somit funktioniert Ihr Heizsystem auch im Notfall einwandfrei. Andere schwierige Aspekte sind ebenfalls Folgende:

  • Der Heizungsthermostat legt ein individuelles Heizungsprofil an und teilt diese Daten mit den smarten Geräten. Diesen Punkt diskutieren Kritiker unter dem Aspekt von Datenschutz.
  • Smarte Einstellungen sind wesentlich komplexer als einfache, traditionelle Heizungsthermostate. Somit fällt die Bedienung unter Umständen schwerer.
  • Tritt ein Fehler auf, gestaltet sich die Suche nach einem qualifizierten Service schwierig. Denn die smarten Verknüpfungen benötigen ausreichend IT Wissen.

4. Heizungsthermostate – Kosten und Ersparnisse

Bei Tipp zum Bau erfahren Sie alles zu Kosten und Ersparnissen bei verschiedenen Heizungsthermostaten.

Kosten und Ersparnisse variieren bei verschiedenen Heizungsthermostaten.

Die Art des Heizungsthermostats spielt eine sehr kleine Rolle im Thema Preis. Es kommt auf den Hersteller, den Typ und die Zusatzfunktionen des Heizungsthermostats an. Deshalb fallen die Kosten für das jeweilige Gerät auch unterschiedlich aus.

Kaufen Sie preiswerte manuelle Thermostate schon ab circa acht Euro im Handel. Programmierbare Thermostate beginnen ab circa 15 €. Heizungsthermostate mit Funk gibt es ab rund 25 €. Wichtig ist aber nicht nur der Preis, sondern auch die Qualität des Geräts. Wägen Sie hier ab, wo Ihre Prioritäten liegen.

Ersparnisse bei Heizungsthermostaten

Es kommt vor allem darauf an, wie viel Grad Sie auf dem Thermostat einstellen. Bei Anwesenheit reichen 20°C voll und ganz aus. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie bei Abwesenheit eine Raumtemperatur von 14°C haben. Das spart enorme Heizenergie, ohne dass die Wohnräume allzu sehr herunterkühlen. Weitere Tipps, mit denen Sie sich Vorteile verschaffen:

  • Bei Heizkosten von 100 € pro Monat sparen Sie mit programmierbaren Heizungsthermostaten etwa 10 . Sie sparen demnach also zehn Prozent.
  • Führen Sie die Montage selbst durch. Allerdings am besten nur, wenn Sie auf diesem Gebiet ein wenig Erfahrung besitzen.
  • Mit jedem Grad weniger sparen Sie um die 6% der Heizkosten ein.

5. Heizungsthermostate austauschen – Schritt für Schritt

Tipp zum Bau erklärt, welches Werkzeug das richtige für den Austausch eines Heizungsthermostats ist.

Verwenden Sie das richtige Werkzeug, wenn Sie Ihr altes Heizungsthermostat abmontieren.

Es existieren zwei verschiedene Szenarien, wann der Austausch eines Heizungsthermostats Sinn ergibt. Der Thermostat ist entweder optisch oder technisch beschädigt oder funktioniert nicht richtig. Wie viel Wasser in den Heizkörper fließt, hängt von der eingestellten Gradzahl ab. Bei kaputten Heizungsthermostaten stören Defekte diesen Einfluss:

  • Zum einen erreichen Sie die gewünschte Raumtemperatur nicht mehr.
  • Zum anderen geht wertvolle und teure Heizenergie verloren.
  • Erkennen Sie ein defektes Gerät durch das widersprüchliche Verhalten der Heizung. Sie ist trotz abgedrehtem Ventil noch warm, oder trotz aufgedrehtem Ventil noch kalt.

Planen Sie den Austausch Ihres alten Heizungsthermostat durch eine neue, moderne Variante? Dies ist vor allem sinnvoll, wenn Sie noch ein Modell mit Drehknopf besitzen. Heute gibt es digitale oder automatisierte Varianten, die Sie über Apps steuern. Diese besitzen wesentliche Vorteile:

  • Sie fahren die Temperatur über Nacht herunter.
  • Sie schalten sich ab, wenn Sie Ihre Fenster öffnen.
  • Somit sparen Sie Energie und Kosten.

Wenn Sie sich für einen Wechsel entscheiden, braucht es nur etwas handwerkliches Geschick. Denn der Austausch eines Heizungsthermostats ist nicht schwer. Auch wenn Sie bisher keine handwerklichen Erfahrungen gemacht haben, ist ein Austausch möglich. Wie dies funktioniert, erfahren Sie in den nächsten Schritten.

Schritt 1: Kauf eines neuen Heizungsthermostats

Achten Sie beim Kauf auf ein baugleiches Modell. Nicht jedes Modell passt zu jedem Heizkörper. Sie sind unsicher, welches das richtige ist? Nehmen Sie Ihr Heizungsthermostat in den Baumarkt oder Fachhandel mit. Dann berät Sie zur Not auch ein Mitarbeiter. Haben Sie den neuen Heizungsthermostat online gekauft und er passt nicht? Machen Sie von Ihrem 14-tägigen Rückgaberecht Gebrauch.

Schritt 2: Abmontieren des alten Heizungsthermostats

  • Stellen Sie den Heizungsthermostat auf die höchste Stufe. Meistens ist dies Stufe 5. Dadurch sitzt der Thermostat besonders locker. Danach lösen Sie die Befestigungen und lösen es unkompliziert ab. Benutzen Sie hierzu je nach Modell eine Zange oder einen Schraubenzieher. Lösen Sie den Schraubring zwischen Drehkopf und Ventil. Dies funktioniert, indem Sie ihn gegen den Uhrzeigersinn drehen.
  • Nehmen Sie den Heizungsthermostat vorsichtig mit einem kleinen Ruck ab. Es löst sich nicht? Dann lockern Sie die Befestigungen weiter. Danach geht es einfach ab.

Verwenden Sie bei einer Verschraubung unbedingt einen Schraubenzieher. Ansonsten kommt es zu dauerhaften Schäden. Wenn Sie den Heizungsthermostat abnehmen, dann sehen Sie den Stift des Ventils. Dieser drückt im Normalfall nach innen. Ist dies nicht der Fall? Dann ist das Ventil defekt und nicht der Heizungsthermostat.

Schritt 3: Einbau des neuen Heizungsthermostats

  • Stellen Sie auch hier den Thermostat auf die höchste Stufe.
  • Bringen Sie das Gerät so an, dass es an der richtigen Stelle steht. Die höchste Stufe am Drehknopf stimmt dann mit der Einstellung des Thermostatkopfes überein.
  • Sobald Sie den Heizungsthermostat richtig justiert haben, ziehen Sie den Schraubring wieder fest.

Moderne Heizungsthermostate

Sie wünschen sich lieber Funkthermostate für einen Neueinbau? Das Abmontieren und der Einbau des Heizungsthermostats bleiben hier gleich. Bedenken Sie aber beim erneuten Einbau die Installation eines geeigneten Bedienelements an der Wand. Gleiches gilt für die Fühler der Temperatur im Raum.

Neuere, intelligente Thermostate besitzen integrierte Bewegungsmelder und bemerken, wenn Sie Ihre Fenster öffnen. Andernfalls kommunizieren Sie mit Ihren Smart Home Geräten. Daraufhin schaltet sich die Heizung, je nachdem, ein oder aus.

Bringen Sie unter anderem die Kontaktfühler an den geeigneten Stellen an. Im Regelfall erläutert die Anleitung des Herstellers diese Anbringung. Gewöhnlich empfiehlt diese eine Installation in einer Höhe von ca. 150 cm.

Ein weiterer Vorteil der intelligenten Heizungsthermostate ist das Bedienen über Ihr Smart Home. Dies sind moderne Geräte, die Elemente in Ihrem Haus effizient steuern und regeln. Somit auch Ihre Heizung. Verbinden Sie die neuen Heizungsthermostate mit diesen.

6. Vor- und Nachteile verschiedener Heizungsthermostate

Der Vor- und Nachteile der Heizungsthermostate finden Sie bei Tipp zum Bau.

Die verschiedenen Heizungsthermostate besitzen unterschiedliche Vorzüge.

In der folgenden Tabelle finden Sie zusammengefasst alle Vor- und Nachteile. Es geht um klassische und programmierbare Heizungsthermostate. Aber auch jene mit Funk oder WLAN finden sich im Überblick:

 VorteileNachteile
Klassischer Heizungsthermostat
  • Vergleichsweise günstig.

  • Wunschtemperatur zu jeder Zeit einstellbar.
  • Unkorrekte Anwendung führt zu hohem Energieverbrauch.
  • Programmierbarer Heizungsthermostat
  • Sie sparen rund 8 % der Heizkosten ein.

  • Die Heizung passt sich an den jeweiligen Tagesablauf des Hausbewohners an.

  • Einzelne Räume sind genauestens regel- und programmierbar

  • Gradgenaue Einstellung der Temperatur.
  • Teurer als klassische Heizkörperthermostate.

  • Stromzufuhr durch Batterien → Batterie-Ladezustand beachten.
  • Heizungsthermostate mit Funk oder W-LAN
  • Steuern Sie Ihre Heizung bequem von unterwegs.

  • Der Thermostat misst die Temperatur von einer beliebigen Stelle im Raum.

  • Viele Extras.
  • Sicheres Kennwort ist erforderlich.

  • Sicherheit hängt von Herstellern und ihren Schutzmaßnahmen ab.

  • Bei Netzwerkausfall funktioniert die Steuerung nicht.
  • 7. Der smarte Heizungsthermostat

    Entdecken Sie alles rund ums Thema smarte Heizungsthermostate bei Tipp zum Bau.

    Der Heizungsthermostat ist modern und die perfekte Ergänzung in Ihrem Smart Home.

    Den herkömmlichen Heizungsthermostat kennt vermutlich jeder. Die fünf Stufen sind typisch und funktionieren unkompliziert. Mit einem smarten Thermostat regeln Sie die Temperatur jedoch leichter und präziser. Die meisten verbinden sich entweder über Bluetooth oder WLAN mit einer Schaltzentrale. Viele Menschen besitzen schon smarte Geräte und kennen sich mit der Einbindung bereits aus. Auf die für ein Smart Home typischen Wege steuern Sie dann Ihre Heizung. Die meisten Modelle besitzen auch weiterhin physische Knöpfe und eine digitale Anzeige. Oder Sie steuern die Temperatur über Ihr Handy, Ihren Sprachassistenten oder Automationen. Das spart Zeit, Kosten und bringt eine extra Portion Komfort mit sich. Bringen Sie an die verschiedensten Heizungen die Thermostate an:


    • An Ihren Heizkörper, die klassische Heizung.
    • Oder verwenden Sie einen Raumthermostat. Dieser ist nicht physisch mit einer Heizung verbunden.
    • Es gibt auch Heizungsthermostate für die Fußbodenheizung. Bei genug Wärme heizt sie nicht mehr und verbraucht keine unnötige Energie.
    • Ebenfalls bietet sich Ihnen ein Thermostat für die Zentralheizung an. So kontrollieren Sie mehrere Heizungen über eine Bedienung.

    8. Fachpartner finden

    Sie planen die Anschaffung eines neuen Heizungsthermostats? Oder benötigen einen Rat vor Ort? Unsere Fachpartner in Ihrer Nähe helfen Ihnen gerne!

    9. Wofür lohnt sich ein smartes Heizungsthermostat?

    Sie kennen nun das Prinzip eines smarten Heizungsthermostat. Doch in welchen Anwendungsfällen ist das von Vorteil? Tipp zum Bau schlägt Ihnen ein paar Szenarien vor. Dort ist sicher auch etwas für Sie dabei:

    • Komfort: Sie liegen gemütlich auf der Couch und genießen Ihren Feierabend mit einem Film. In dieser gelassenen Situation stört das Aufstehen und Einstellen am Heizkörper. Per Sprachassistent oder mit dem Smartphone verändern Sie die Temperatur. Ohne unentspanntes Aufstehen und Aufdrehen.
    • Automationen: In Kombination mit einem Sensor haben Sie ganz neue Möglichkeiten. Öffnen Sie das Fenster mit einem entsprechenden Kontaktsensor, schaltet sich die Heizung automatisch aus. Im Schlafzimmer benötigen Sie tagsüber keine Heizung. Damit werfen Sie auch nicht im wahrsten Sinne des Wortes Energie zum Fenster hinaus. So sparen Sie sich Kosten und Arbeit. Ein manuelles Abstellen der Heizung entfällt. Auch zeitbasierte Automationen haben diesen Effekt. Der smarte Heizungsthermostat heizt automatisch eine Stunde vor dem Zubettgehen auf eine gewünschte Temperatur.

    10. Fachperson für Heizungsthermostate finden

    Informieren Sie sich über eine Ansprechperson für Heizungsthermostate bei Tipp zum Bau.

    Mit etwas technischem Verständnis bauen Sie den Heizungsthermostat mit Leichtigkeit ein. Ansonsten wenden Sie sich an einen Ansprechpartner.

    Der Wechsel oder Neukauf eines Heizungsthermostaten ist wirklich unkompliziert. Falls Sie sich trotz allem unsicher sind, hilft Ihnen eine Fachperson. Wenden Sie sich an die Mitarbeiter des Geschäftes. Oder gegebenenfalls an den Hersteller. Bei smarten Heizungsthermostaten gestaltet sich die Suche zum Teil schwieriger. Aber geben Sie dennoch nicht auf. Fachbetriebe im Gebiet der Heizungs-Installation sind in diesen Fällen auch gute Ansprechpartner. Für Probleme mit den digitalen Einstellungen wenden Sie sich lieber an andere Profis. IT-Spezialisten oder ähnlich Technik-versierte Personen stehen hier zur Verfügung.

    11. Bedeutung der Zahlen auf Ihrem klassischen Heizungsthermostat

    Ein weitverbreiteter Mythos in Bezug auf Heizungen ist der Folgende. Je mehr Sie die Heizung aufdrehen, desto schneller wärmt sie. Das ist definitiv falsch. Mit einer höheren Stufe erreichen Sie keine höhere Durchflussmenge, sondern eine höhere Temperatur. Wenn Sie 20 Grad als Zieltemperatur haben, reicht es, auf Stufe drei zu heizen. Stufe fünf bringt Sie nicht schneller an Ihr Ziel. Im Folgenden sehen Sie die Temperaturen der einzelnen Stufen:

    • Stufe 1 erreicht in der Regel eine Temperatur von 12 Grad Celsius.
    • Mit Stufe 2 heizen Sie auf 16 Grad Celsius.
    • Die Grundeinstellung der meisten Heizungsthermostate erreicht die Stufe 3 mit 20 Grad Celsius.
    • Mit Stufe 4 und 24 Grad Celsius erreichen Sie eine mehr als angenehme Wärme.
    • Stufe 5 ist die höchste Stufe mit etwa 28 Grad Celsius.

    12. Der Heizungsthermostat dreht sich – doch es passiert nichts. Was ist zu tun?

    Sie drehen die Heizung auf, aber die Heizung bleibt eiskalt. Woran liegt das? Um das zu beantworten, lernen Sie zunächst die Funktionen eines Heizungsthermostats. Durch die Drehbewegung des Handgriffs bewegt sich ein Teil innerhalb des Heizungsthermostats.

    Diese Bewegung verläuft entlang der Achse, auf der es sitzt. In der Achse, die aus dem Heizkörper kommt, sitzt ein Stift. Durch diese Bewegung schiebt sich der Stift rein oder raus. Der Stift fungiert als Ventil und reguliert die Durchflussmenge des Wassers. Je mehr Wasser, desto wärmer ist die Endtemperatur im Raum.

    Manchmal verklemmt sich dieser Stift. Das heißt, dass sich trotz Drehen des Thermostats der Stift nicht bewegt. In diesem Fall ist eine Demontage und ein Freiklopfen des Stifts die Lösung. Alles andere erledigt ein Versorgungstechniker für Heizung. Auch wenn die Heizung trotz Drehen nicht mehr ausgeht, liegt die Ursache vermutlich beim klemmenden Ventil.

    13. Der richtige Austausch eines Heizungsthermostats

    Wie Sie Ihren Heizungsthermostat richtig austauschen, lesen Sie bei Tipp zum Bau.

    Für den Austausch eines Heizungsthermostats gibt es verschiedene Gründe.

    Ist der Heizungsthermostat einmal installiert, läuft er sehr lange. Lange beschreibt in diesem Fall rund zehn oder mehr Jahre. In seltenen Fällen kommt es vor, dass Sie der Heizungsthermostat abschrauben. Das ist der Fall, wenn es nicht mehr richtig funktioniert oder Sie es austauschen. Außerdem passiert es auch aus ästhetischen Gründen. Wie zum Beispiel durch die Neuanschaffung eines smarten Thermostats.

    Sie stehen nun also vor dem betroffenen Heizkörper. Im Normalfall befindet sich zwischen Thermostatkopf und Heizkörper ein Ring aus Metall. Diesen Ring drehen Sie mit einer Rohrzange auf. Ist die Heizung voll aufgedreht, geht das am leichtesten. Durch das Gewinde auf der Innenseite gibt die Drehung den Heizungsthermostat frei.

    Anschließend nehmen Sie es einfach ab und ersetzen es. Drehen Sie den Ring wieder zu und bedienen Sie den neuen Heizungsthermostat wie gewohnt. Es ist unmöglich, dass Heizwasser aus dem Heizungsthermostat austritt.

    14. Diese Heizungsthermostate gibt es

    Tipp zum Bau stellt Ihnen verschiedenen Heizungsthermostate gegenüber.

    Neben klassischen Heizungsthermostaten gibt es auch digitale Versionen.

    Das klassische Heizungsthermostat ist mit den Ziffern eins bis fünf ausgestattet und ist drehbar. Wenn Sie in eine neue Wohnung ziehen, machen Sie sich um Heizungsthermostate erstmal keine Gedanken. In den meisten Fällen verbauten Vorbesitzer ein Standard-Modell. Tipp zum Bau listet ein paar Alternativen auf und vergleicht diese:

    • Das Standardmodell mit fünf Ziffern. Dieses Modell war lange Zeit die einzige Möglichkeit zur Steuerung der Heizung. Die fünf Ziffern stehen für verschiedene Temperaturen. Je höher die eingestellte Nummer, desto höher die Temperatur im Raum. Auf die Geschwindigkeit des Heizens nimmt die Höhe der Nummer keinen Einfluss.
    • Ein digitales Heizungsthermostat. Wenn Sie ein modernes Haus bewohnen, passt ein elegantes Design mit digitaler Anzeige. Häufig noch physische Knöpfe verstellen hierbei die Temperatur in 0,5 Grad Schritten.
    • Der smarte Heizungsthermostat. Die smarte Variante steuern Sie entweder über ein smartes Endgerät oder einen Sprachassistenten. Stellen Sie in Kombination mit Sensoren Automationen ein. Die Möglichkeiten sind nochmal höher.

    15. Was ist, wenn das Heizungsthermostat nicht auf die Heizung passt?

    Tipp zum Bau hilft bei nicht passenden Heizungsthermostaten.

    Es existieren auch Heizungsthermostate, welche vom Standard abweichen.

    In den meisten Fällen ist die Aufnahme des Heizthermostats standardisiert. Das bedeutet, dass Sie bei einem Neukauf meistens ohne Vorwissen die richtige Größe bekommen. Jedoch gibt es regionale Unterschiede. So ist der Standard in den USA ein anderer als in Deutschland. Klären Sie das am besten vor dem Umzug in ein anderes Land. Es wäre schade, wenn Sie Ihr möglicherweise hochwertiges smartes Heizungsthermostat eventuell nicht mehr verwenden.

    Doch wie für fast alles, gibt es auch hier eine Lösung. In den meisten Fällen gibt es nämlich passende Adapter. Diese gleichen den Unterschied zwischen Aufnahme und Heizungsthermostat aus. Messen Sie den Durchmesser des Ausgangsrohrs an der Heizung und an Ihrem Thermostat. Einen passenden Adapter finden Sie im Normalfall schnell.

    16. Gründe für den Austausch eines Heizungsthermostats

    Ein Heizungsthermostat ist unwahrscheinlich lange haltbar. Die einfache Drehbewegung sorgt kaum für Verschleiß. Es gibt keine sich bewegenden Kleinteile, die kaputt gehen. Dennoch gibt es Gründe für einen Austausch Ihres Heizungsthermostats. Tipp zum Bau verschafft Ihnen einen Überblick:

    • Vergilbte Oberfläche. Plastik verfärbt sich mit der Zeit. Wenn Sie die Heizung oft benutzen, verstärkt sich der Effekt. Nach langer Nutzung erscheint die Oberfläche eines weißen Heizungsthermostats in einem unschönen, gelblichen Ton.
    • Aktualisierte Variante. Smart Home Geräte halten Einzug in Ihrem Zuhause. Der moderne Heizungsthermostat ist dabei ein wesentlicher Bestandteil. Den alten Thermostat tauschen Sie gegen ein smartes aus.
    • Verschleiß. Nach sehr langer Zeit oder durch grobe Nutzung entsteht auch am Heizungsthermostat Abnutzung. Eventuell bricht ein Teil oder der Thermostat läuft nicht mehr rund.

    17. Symbole auf dem Heizungsthermostat: die Schneeflocke

    Neben den herkömmlichen Ziffern auf einem klassischen Heizungsthermostat kommen noch ergänzende Symbole hinzu. Eines davon ist die Schneeflocke. Manchmal interpretieren Nutzer es auch fälschlicherweise als Stern. Die Schneeflocke steht für einen speziellen Modus. In diesem Modus hält die Heizung eine Temperatur, die vor Frost schützt.

    • Besonders in kalten Regionen oder im Winter ist das sinnvoll.
    • Eine gefrorene Wasserleitung platzt schnell. Das ist unter Umständen teuer und mit viel Aufwand bei der Reparatur verbunden.
    • Stellen Sie die Schneeflocke auf der Heizung ein, ist die Heizung quasi aus.
    • Fällt die Temperatur jedoch auf oder unter den Gefrierpunkt, heizt die Heizung weiter. So friert das Wasser innerhalb der Heizung in keinem Fall.

    18. Symbole auf dem Heizungsthermostat: der Halbmond

    Ein weiteres Symbol auf dem klassischen Heizungsthermostat ist der Halbmond. Der Halbmond ist neben der Schneeflocke und der Sonne ein gängiges Symbol auf Heizungsthermostaten. Auch dieses Symbol steht für einen speziellen Modus. Ist das Thermostat auf den Mond eingestellt, läuft die Heizung im Nachtmodus.

    • Im Grunde selbsterklärend bietet sich dieser Modus nachts an. Dann ist im betroffenen Raum wenig Aktivität und es besteht kaum Temperaturschwankung.
    • Die Temperatur stabilisiert sich auf konstanten 14 Grad Celsius. Bei dieser Temperatur sparen Sie Heizkosten und lassen gleichzeitig die Außenwände nicht abkühlen.
    • So entsteht kein Schimmel und Sie machen sich keine unnötigen Sorgen.

    19. Symbole auf dem Heizungsthermostat: die Sonne

    Tipp zum Bau erklärt Ihnen, was die Symbole auf dem Heizungsthermostat bedeuten.

    Die Sonne auf dem Heizungsthermostat steht für die Grundeinstellung tagsüber.

    Das dritte Sondersymbol auf dem klassischen Heizungsthermostat ist die Sonne. Die Temperatur in dieser Einstellung beträgt etwa 20 Grad Celsius. Das variiert je nach Hersteller, ist aber ein guter Richtwert. Die Grundeinstellung ist gleichbedeutend mit der Stufe 3.

    Nutzen Sie diese Einstellung besonders für Räume wie das Wohnzimmer. Auch im Esszimmer sorgt die Sonne für angenehme Temperaturen. Wenig benutzte Räume wie das Schlafzimmer oder Korridore liegen unter dieser Temperatur. Für Zimmer, in denen Sie sich viel aufhalten, gibt es eine höhere Empfehlung. Dazu gehören beispielsweise das Arbeits- oder das Kinderzimmer. Die höchste empfohlene Temperatur stellen Sie an der Badheizung mit 24 Grad Celsius ein. Nach Bedarf erstellen Sie sich Ihre eigene Grundeinstellung, Stufe 3 dient lediglich als Richtwert.

    20. Ein Tipp zum Sparen für Ihr Heizungsthermostat

    Erfahren Sie bei Tipp zum Bau, wie Sie mit Ihrem Heizungsthermostat sparen.

    Mit dem richtigen Heizungsthermostat heizen Sie noch sparsamer.

    Das klassische Heizungsthermostat hat fünf Ziffern für verschiedene Endtemperaturen. Die dazwischen liegenden Striche fallen oft überhaupt nicht auf. Doch auch sie haben eine Funktion. Die Zwischenstriche stehen für Abstufungen der Temperatur. So drehen Sie mit jedem Strich die Temperatur um etwa ein Grad Celsius herunter.

    Ein Grad fällt am Ende kaum auf und Sie sparen gleichzeitig. Unter den richtigen Umständen entspricht ein Zwischenstrich bereits 6 Prozent der Heizkosten. Machen Sie das in jedem Raum, kommt da einiges zusammen. Bei smarten oder digitalen Thermostaten haben Sie die Möglichkeit, auf 0,5 Grad genau zu regulieren. Das führt zu neuen Möglichkeiten bei der Einsparung von Kosten bei kaum merklichen Temperaturunterschieden.

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