Wandheizungen

Wandheizungen – modern und energieeffzient

Wandheizungen sind eine innovative Alternative zu herkömmlichen Heizkörpern und bieten viele Vorteile. Vom Niedrigenergiehaus bis zum denkmalgeschützten Altbau sind Wandheizungen vielseitig einsetzbar.

Die richtige Anwendung von Bauplatten

1. Funktionsweise und Vorteile von Wandheizungen

Was sind Wandheizungen?

Wandheizungen sind Flächenheizungen, die Räume sowohl heizen als auch kühlen. Als Strahlungsheizungen funktionieren sie im Gegensatz zu gewöhnlichen Heizkörpern über Strahlungswärme. So bringen Wandheizungen angenehme und gleichmäßige Wärme über die Wand in den Raum. Denn Flächenheizungen wärmen im Gegensatz zu herkömmlichen Heizkörpern nicht die Luft. Stattdessen wärmen sie wie Sonnenstrahlung gezielt Objekte und Körper. Dadurch wird weniger Staub aufgewirbelt. Das freut Menschen mit Allergien und alle, denen trockene Heizungsluft zu schaffen macht.

Welche Vorteile bieten Wandheizungen?

Wandheizungen haben einen Vorteil gegenüber anderen Flächenheizungen, wie zum Beispiel Fußbodenheizungen:

  • Die aufrechte Haltung des Menschen bietet Wärmestrahlung von der Wand mehr Fläche.
  • Die Bodenheizung dagegen kann dem Körper nur über die Füße Wärme zuführen. Die Wärmestrahlung von Wandheizungen ist deshalb angenehmer.
Alles zum Thema Wandheizungen bei Tipp zum Bau.

Für eine verdeckte Wandheizung werden Schläuche unter dem Putz verlegt.

Voraussetzung dafür, dass Ihre Wandheizung effektiv funktioniert ist eine möglichst Wärmedämmung. Dabei sind vor allem die Außenwände des Gebäudes wichtig. Bei einer Unterputzverbauweise werden Heizelemente in der Wand verbaut. Diese Elemente werden elektrisch oder über Wasserrohre betrieben. So lässt nur noch das wohlig warme Raumgefühl eine Heizung vermuten.

Da Wandheizungen mit geringer Vorlauftemperatur arbeiten, bietet sich die Kombination mit einer Wärmepumpe, Brennwerttherme und Solarthermie an. In diesem Fall verspricht eine Flächenheizung niedrige Heizkosten und eine gute Umweltbilanz.

Wandheizungen sind darauf ausgelegt, ständig erwärmt zu bleiben. Dank Strahlungswärme reichen dabei geringe Temperaturen, um eine angenehme Raumtemperatur zu erzeugen. Eine sogenannte Niedrigtemperaturheizung lässt Abkühlen und Wiedererwärmen ausfallen. Das verhindert, dass sich Feuchtigkeit bildet. So hat giftiger Schimmel keine Chance.

Eine Wandheizung sorgt aber nicht nur im Winter oder an Regentagen für warme Räume. Denn im Sommer kühlt sie die Räume. In Verbindung mit einer Sole-Wasser-Wärmepumpe wird hierbei Wärme ins Erdreich abgeführt.

Grundsätzlich werden Flächenheizungen in allen Raum- und Gebäudetypen eingesetzt. Wichtig dabei ist, dass diese gut wärmegedämmt sind. Perfekt geeignet ist eine Wandheizung für Niedrigenergiehäuser. Denn diese verfügen bereits über umfassende Dämmung und Umweltheizsysteme. Doch auch der Einsatz in Altbauten und sogar in Fachwerkhäusern und denkmalgeschützten Gebäuden hat seine Vorteile.

2. Verschiedene Wandheizungstypen im Überblick

Verdeckte Wandheizungen

Optisch besonders unauffällig lässt sich eine Wandheizung unter Putz oder im Trockenbau einsetzen.

  • Unterputzheizungen funktionieren mit niedrigen Temperaturen und sind energiesparend.
  • Es gibt wasserführende und elektrische Systeme mit Heizpaneelen oder –matten.
  • Bei der Bauteilheizung werden einzelne Wandbereiche beheizt. Diese Teile speichern wie ein Kachelofen Wärme. Dann geben sie diese Wärme in den Raum ab.

Hypokaustenheizungen

Hypokaustenheizungen nutzten schon die alten Römer. Damals mussten Sklaven im unteren Geschoss das Feuer am Laufen halten. Die erhitzte Luft versorgte dann durch Heißluftkanäle in den Wänden die oberen Räume mit Wärme.

Heute wird die warme Luft durch Heizelemente im unteren Bereich der hohlen Wand erzeugt. Die erhitzte Luft steigt dann in der Wand nach oben und versorgt diese mit Wärme. Dann wird die Wärme in den Raum abgestrahlt. Danach sinkt die  abgekühlte Luft wieder ab, erwärmt sich erneut und steigt wieder auf.

Es gibt Wandheizungen mit vorgehängter Wandverkleidung oder Doppelkammer-Hohlziegel-Systemen. Eine geschlossene Luftführung wird einer offenen Luftführung oft vorgezogen. Denn damit werden Staubfahnen in Wandnähe vermieden.

Fußleistenheizungen

Fußleistenheizungen funktionieren über Heizleisten im Sockelbereich der Wand. Diese werden mit beheizbaren Wasserrohren oder elektrisch betrieben. Die bodennah erwärmte Luft steigt die Wand entlang nach oben und erwärmt diese dabei. Diese Wärme wird anschließend von der Wand in den Raum abgestrahlt.

Bei Tipp zum Bau erfahren Sie alles über die Fußleistenheizung.

Die Fußleistenheizung

Fußleistenheizungen eignen sich vor allem in Dachschrägen oder bei der Altbausanierung. Denn sie sind einfacher anzubringen als vollflächige Wandheizungen. Außerdem verhindern sie das Aufsteigen von Bodenfeuchte im Mauerwerk. Da das Beheizen der Wand von einer kleineren Fläche aus erfolgt, ist eine höhere Vorlauftemperatur nötig. Das führt zu vergleichsweise höheren Heizkosten.

Fußleistenheizungen erlauben im Gegensatz zu Vollflächensystemen ein Aufstellen von Möbeln an der entsprechenden Wand. Dabei wird ein kleiner Abstand zur Wand eingehalten.

Überputz-Flächenheizungen

Überputz-Flächenheizungen bieten viele Vorteile.

  • Sie sind einfach von der Käuferin oder vom Käufer selbst anzubringen.
  • Es gibt sie mit Motivdruck, als Spiegel oder als Marmorplatte.
  • Die langwellige Strahlung von Infrarot Wandheizungen ist besonders angenehm.
  • Überputz-Flächenheizungen sind meist günstig in der Anschaffung.

Allerdings treiben sie die Heizkosten auf Dauer in die Höhe, denn sie nutzen Strom. Deswegen eignen sich elektrische Heizungen besonders als Zusatz oder zum zeitweiligen Betrieb. Die Heizkosten lassen sich wie folgt errechnen:

Heizkosten = Heizdauer (in Stunden) x Leistung (in Kilowatt) x Strompreis (in Euro pro Kilowattstunde)

3. Einsatzmöglichkeiten und Voraussetzungen für den Einbau von Wandheizungen

Wo können Wandheizungen angebracht werden?

Grundsätzlich lassen sich Wandheizungen in allen gut gedämmten Räumen verwenden. Auch Dachschrägen sind dabei kein Problem.

Im Badezimmer

Besonders eignet sich der Einsatz einer Flächenheizung im Badezimmer.

  • Wandheizungen verringern die Luftfeuchtigkeit im Bad. Denn sie erwärmen nicht die Luft, sondern gezielt Körper.
  • Bringt man Wandheizelemente hinter Spiegelflächen an, beschlagen diese weniger.

Mehr zum Thema Badheizung finden Sie hier.

In denkmalgeschützten Gebäuden und Fachwerkbauten

Auch in denkmalgeschützten Gebäuden oder Fachwerkbauten werden Wandheizungen eingesetzt. Voraussetzung dafür ist wieder eine ausreichende Wärmedämmung. In Fachwerkbauten werden Flächenheizungen gern mit Innenwanddämmungen kombiniert. Die Anbringung von Flächenheizungen ist in diesen Gebäuden aber oft teurer. Dafür wird aber das ursprüngliche Ambiente der Räume durch die verdeckten Heizelemente wiederhergestellt.

Dämmung

Eine guteWärmedämmung ist die wichtigste Voraussetzung für den Einbau von Wandheizungen. Bei Fachwerkbauten empfiehlt sich eine Dämmung der Innenwände. Die Installation von Flächenheizungen an Innenwänden ist energetisch vorteilhafter. Allerdings kann es zu einem unangenehmen Luftzug im Beinbereich führen. Denn die Außenwand ist in der Regel immer kühler.

Wird die Flächenheizung an der Innenwand angebracht, zirkuliert die Luft stärker. Denn die warme Luft steigt an der Wand nach oben und fließt Richtung Außenwand ab. Dort kühlt sie ab und sinkt zu Boden. Beim Zurückfließen der Luft zur Innenwand entsteht ein unangenehmer Luftzug im Fuß- und Beinbereich.

Um diesen Luftzug zu vermeiden, bringen Fachleute die Wandheizung also an einer gut wärmeisolierten Außenwand an.

Für Neubauten gilt ein Wärmedurchgangskoeffizient von <0,35W/(m² x K).
Für Altbauten gilt ein Wert von ≤0,45W/(m² x K).

Der Wärmedurchgangskoeffizient beschreibt den Wärmeverlust, der an einer Wand entsteht. Je niedriger dieser Wert ist, desto besser ist Dämmung der Wand. In die Berechnung fließen die jeweiligen Schichten der Wand sowie deren Dicke ein. Im Internet finden Sie Rechner, die den Wert für Ihr Haus errechnen.

Sorgfältige Planung

Flächenheizungen werden vorzugsweise an Außenwänden verbaut. Bei der Planung sind folgende Punkte zu beachten:

  • Berücksichtigen Sie größere Fenster. Gegebenenfalls werden diese durch gut wärmeisolierte Fenster ersetzt.
  • Erstellen Sie einen sorgfältigen Einrichtungsplan. Um eine optimale Heizleistung zu erreichen, werden keine großen Möbel wie Schrankwände vor der Wandheizung platziert.

Geeignetes Heizsystem – Wärmepumpe

Außerdem ist ein geeignetes Heizsystem zur Bereitstellung von Warmwasser Voraussetzung. Eine Wärmepumpe eignet sich sehr gut dafür.

Eine Wärmepumpe nutzt aus, dass beim Übergang eines Stoffes vom gasförmigen in den flüssigen Zustand Energie frei wird. Dieser Effekt wird durch die Verwendung eines Kältemittels verstärkt. Dieses Mittel zeichnet sich dadurch aus, dass es bereits bei geringer Erwärmung verdampft, verstärkt.

Wärmepumpen verstehen mit Tipp zum Bau.

So funktioniert Ihre Wärmepumpe


So funktioniert Ihre Wärmepumpe
Sole-Wasser-Wärmepumpe / Vaillant Deutschland GmbH & Co. KG

Um eine Änderung des Aggregatszustandes des Kältemittels zu erreichen, wird nur wenig Strom benötigt. 75% der erforderlichen Energie werden aus der Umgebung gewonnen. Das geht zum Beispiel mit Erdwärmesonden, die Sie auf dem Grundstück verlegen. Auch die Nutzung von Grundwasser ist möglich. Dieses kühlt sich bei der Erwärmung des Kältemittels ab und fließt wieder zurück.

Die Wärmepumpe funktioniert über einen Kreislauf. Dabei wird das Kältemittel zunächst durch Umweltenergie zur Kondensation gebracht. Anschließend wird es durch einen strombetriebenen Kompressor verdichtet. Dadurch entsteht Wärmeenergie.  Während die entstandene Wärme im Heizkreis Verwendung findet, wird das abgekühlte Kältemittel wieder flüssig. Das geschieht mithilfe eines Druckabbaus durch ein Ventil. Nun kann das flüssige Kältemittel wiederverwendet werden.

Eine Wärmepumpe ist für gewöhnlich pflegeleicht, erfordert aber eine regelmäßige Prüfung.

4. Umweltbilanz von Wandheizungen

Flächenheizungen sind energiesparend und gut mit Umweltenergieträgern kombinierbar.

  • So schonen sie die Umwelt und Ihr Konto.
Tipp zum Bau zeigt Ihnen, wie Sie mit der Wandheizung die Umwelt schonen.

Mit der Wandheizung der Umwelt etwa Gutes tun

Die Umweltbilanz von Flächenheizungen ist gut. Aufgrund ihrer großen Oberfläche lassen wassergeführte Wandheizungen eine geringe Vorlauftemperatur zu. Perfekte Voraussetzungen für den Einsatz von Umweltenergie. Um die Wohnräume zu heizen, muss das Wasser nicht so stark erhitzt werden wie bei herkömmlichen Heizungen. Das spart Energie und damit Geld.

Der CO₂ Ausstoß bei der Heizung mit Wärmepumpe lässt sich sogar auf Null reduzieren. Denn Sie können Ökostrom für die Pumpe nutzen. So wird komplett auf fossile Brennstoffe verzichtet. Damit ist das Heizen und Kühlen mit Wärmepumpe eine der umweltfreundlichsten Heiz- und Kühllösungen.

Wärmepumpen verfügen über ein günstiges Verhältnis von aufgewendeter elektrischer Energie zu Heizleistung, dem sogenannten COP-Wert.

Nicht zuletzt wegen ihrer guten Umweltbilanz zählen Wandheizungen zu den neuesten Trends.

Besondere Innovationen sind:

  •  elektrische Gewebelösungen, die in Wänden, Decken und Fußböden zur Anwendung kommen. Diese erlauben es, Steckdosen zu verbauen und Schrauben in der Wand zu befestigen.
  • Heizanstriche, welche in verschiedenen Schichten auf die Wände aufgetragen werden. Dazu zählen eine unkomplizierte Anbringung. Außerdem wird die langwellige Infrarotstrahlung als angenehmer und wärmer empfunden.

6. Kosten verschiedener Wandheizungen

Die Kosten einer Flächenheizung hängen stark von der Art der Heizung und den örtlichen Gegebenheiten ab.

Die Kosten für die Anschaffung und Betreibung einer Wandheizung sind je nach Art der Heizung verschieden. Auch die Verwendungsweise hat einen Einfluss auf die Kosten.

Was kostet eine Wandheizung?

Übersicht über die Produktkosten verdeckter Flächenheizungen:

ProduktPreis pro m²
Heizmatten100 € - 150 €
Heizpaneele100 € - 150 € / Platte
Wassergeführte Nasssysteme75 € - 200 €
Wassergeführte Trockenbausysteme150 € - 250 €

Dazu kommen Kosten für die Montage, die je nach Raum und Gebäude unterschiedlich ausfallen.

  • Wasserführende Trockenbausysteme sind im Gegensatz zu Nasssystemen einfacher zu verbauen. Denn sie werden einfach an der Rückseite von Trockenbauelementen befestigt.
  • Die Kosten für den Einbau einer Wandheizung sind deshalb bei Trockenbausystemen geringer. So können sie die höheren Anschaffungskosten ausgleichen.
  • Ein Angebot einzuholen lohnt sich deshalb immer.
  • Der Wartungsaufwand ist als gering einzuschätzen.

7. Mögliche Förderungen für den Einbau von Wandheizungen

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert die Optimierung bestehender Heizungsanlagen bei erstmaligem Einbau von Flächenheizsystemen. Diese Heizungen müssen über eine Vorlauftemperatur von maximal 35°C verfügen. Welche Förderungen Sie erhalten, lässt sich durch Angabe Ihrer genauen Daten ermitteln.

8. Die richtige Wandheizung für Ihr Projekt

Was sich für Ihr Projekt am besten eignet, hängt vom Verwendungszweck ab. Grundvoraussetzung für alle Verwendungsgebiete ist eine gute Wärmedämmung.

  • wassergeführte Systeme punkten durch geringe Betriebskosten, sind aber teurer im Einbau.
  • elektrische Systeme haben geringere Anschaffungskosten vorzuweisen, sind aber im Betrieb teurer.

Tipp-zum-Bau zeigt Ihnen, wie Sie auch im Altbau Wandheizungen einsetzen

Wandheizungen in Ihrem Altbau


Wandheizungen eignen sich auch für ein Fachwerkhaus

Suchen Sie eine Wandheizung um ein nur saisonal bewohntes Haus ohne Zentralheizung zu beheizen? Dann empfiehlt sich ein elektrisches System. Denn es ist schnell und kostengünstig einzubauen.

Ziehen Sie jedoch eine Flächenheizung für Ihr Wohnhaus mit Zentralheizung zur ständigen Nutzung in Betracht? Dann greifen sie auf ein wassergeführtes System zurück.

Eine elektrische Wandheizung eignet sich auch als zusätzliche Heizung für Ihr Wohnhaus. Das lohnt sich, wenn Sie die Wandheizung nur bei Bedarf verwenden.

Auch in Altbauten lassen sich Flächenheizungen verbauen. Hier ist der Einbau etwas teurer, aber genauso umweltfreundlich und ansprechend im Ergebnis.

Die Anbringung von Wandheizungen in denkmalgeschützten Gebäuden oder Fachwerkhäusern kann ebenfalls etwas teurer werden. Allerdings punktet ein Unterputz-Flächenheizsystem mit einem ungestörten ursprünglichen Ambiente.

9. Vor- und Nachteile von Wandheizungen im Überblick

Tipp zum Bau hilft Ihnen, Vor- und Nachteile verschiedener Wandheizungstypen abzuwägen.

VorteileNachteile
Zukunftsweisendes HeizsystemVergleichsweise hohe Anschaffungskosten
Ästhetisch unschlagbares ErgebnisFachmännische Planung erforderlich
Vorteile für Menschen mit AllergienFußkalter Boden
Angenehme Strahlungswärme vergleichbar mit SonnenstrahlungErhöhte Sorgfalt beim Bohren und Nageln,
gegebenenfalls hohe Reparaturkosten
Große Fläche ermöglicht geringe Vorlauftemperaturen und kleine HeizkostenSorgfältige Raumplanung, kein Aufstellen von großen Möbeln vor Flächenheizungen
Lange Lebensdauer, wartungsarmWärmedämmung ist Grundvoraussetzung

10. Die Fußbodenheizung: Eine Alternative zur Wandheizung?

Wohlig warme Füße im Winter, wer wünscht sich das nicht? Diese Möglichkeit bietet Ihnen die Fußbodenheizung. Das Funktionsprinzip dieser Flächenheizung ist dasselbe wie das der Wandheizung. Durch den Heizkreisverteiler wird die Wärme gleichzeitig im Boden verteilt.

Fußbodenheizung im Badezimmer finden wir nicht nur bei Tipp zum Bau empfehlenswert.

Fußbodenheizung im Badezimmer

Der Unterschied zur Wandheizung besteht in der Wärmeausstrahlung. Sie ist lokal begrenzt auf den Fußboden. Des Weiteren entsteht auch keine Wärmereflexion an der Wand, wie beispielsweise bei der Fußleistenheizung. Stellen Sie sich selbst die Frage: Reichen Ihnen warme Füße?

Aus diesem Grund eignet sich die Fußbodenheizung als gute Ergänzung zur Wandheizung. Außerdem ist sie eine angenehme Alternative, falls der Bau einer Wandheizung nicht möglich ist. Gründe könnten Fenster und Türen in der Hauswand sein.

11. Wohlig warm: Dämmen von innen.

Häufig findet die Wärmedämmung von innen Einsatz in alten Fachwerkhäusern. Auf Grund des Denkmalschutzes historischer Gebäude trifft der Einbau einer Außendämmung auf Hindernisse. Dies ist auch der Fall bei Nachbarshäusern, welche zu nah aneinander stehen.

Vorteile bestehen im Gerüstbau. Denn dieser ist gar nicht notwendig. Dadurch sparen Sie nicht nur Kosten, sondern auch der zeitliche Aufwand ist wesentlich geringer. Außerdem bietet die Innendämmung den absoluten Heimwerkervorteil. Durch die einfache Anwendung werden Sie im Nu zum Dämmprofi.

Beim Einbau wählen Sie zwischen zwei Arten der Innendämmung. Die erste Dämm-Art funktioniert mit Platten. Das Aufkleben der Platten auf die Innenwand ermöglicht Ihnen eine wohlige Isolationsleistung. Bei der zweiten Möglichkeit arbeitet der Bauherr mit einer Unterkonstruktion aus Holz. Durch das Befüllen der Konstruktion mit Dämmmaterial sparen Sie nachhaltig Wärmeenergie. So ist es Ihnen möglich, energieeffizient Ihr Haus zu isolieren.

12. Wärme speichern: 4 Tipps zum Energie sparen

Mit diesen Tipps sparen Sie kinderleicht Energie. Dadurch schonen Sie nicht nur Ihren Geldbeutel, sondern haben es auch im Winter wohlig warm.

  • Sie denken Ihre Rollos dienen lediglich einem erholsamen Schlaf? Falsch gedacht: Gerade im Winter lassen Sie Ihre Rollos auch tagsüber runter. Dadurch speichern Sie Wärme in Ihrem Zimmer.
  • Werden Sie zum absoluten Lüftungsprofi. Statt dem permanenten Öffnen der Fenster, stoßlüften Sie. Dadurch verbraucht Ihre Flächenheizung deutlich weniger Energie.
  • Eine weitere Möglichkeit bietet Ihnen die Isolierfolie. Verkleben Sie die Isolierfolie zwischen der Heizung und der Außenwand. Dadurch geht weniger Wärme nach außen verloren und Ihr Haus wird angenehm warm.
  • Und wer noch nicht genug von Folien hat, sollte auf Fensterfolien zurückgreifen. Gerade durch die Fenstergläser geht ein großer Anteil an Wärme einfach verloren. Die unsichtbare Folie verhindert diesen Verlust und lässt sie ganz einfach Kosten sparen.

13. Der Wärmespeicher: So geht Ihnen keine Energie verloren

Der Wärmespeicher dient der langfristigen Speicherung der gewonnen Energie. Anschließend gibt er die gespeicherte Energie über Ihre Wandheizung ab. Dadurch erwärmen Sie Ihr Haus auch im Nachhinein wohlig warm.

Insgesamt wird zwischen 3 Arten eines Wärmespeichers unterschieden.

  • Der Trinkwasserwarmspeicher dient der Bereitstellung von Warmwasser für den späteren Gebrauch. Dabei haben Sie die Wahl zwischen zwei Systemen. Diese funktionieren entweder abhängig oder unabhängig vom Druck der Kaltwasseranlage.
  • Der Pufferspeicher hat vor allem Einfluss auf Ihr Heizungssystem. Er speichert überschüssige Energie und gleicht ganz einfach Temperaturschwankungen aus.
  • Und wenn Sie sich zwischen beiden nicht entscheiden können? Kein Problem. Durch den Kombispeicher werden beide Systeme miteinander vereint. Dies geschieht durch eine Zonierung innerhalb des Wärmespeichers.

14. Wie finden Sie Energieverschwender im Haus?

Energie sparen Sie nicht nur mit Ihrem Heizsystem. Denken Sie ganzheitlich. Denn was Sie mit der Wandheizung einsparen, soll nicht andernorts verloren gehen.

Wie steht es zum Beispiel um Ihre Beleuchtung? Verwenden Sie energiesparende LED Birnen oder Solarenergie? Falls Sie noch auf konventionelle Glühbirnen zurückgreifen, lohnt sich ein Austausch. Sowohl für die Umwelt als auch für Ihre Stromrechnung leisten Sie dadurch einen positiven Beitrag.

Auch mit der Beleuchtung lässt sich Energie sparen. Tipps gibt es bei Tipp zum Bau.

Mit der optimalen Beleuchtung zum Energiesparer

Schauen Sie auf Ihre Haushaltsgeräte. Achten Sie auf die Energieklasse beim Neukauf. Der Großteil Ihrer Energie geht meist durch alte Gefrier- oder Kühlschränke verloren.

Durch das große Spektrum an Stromanbietern fällt es schwer sich einen Überblick zu verschaffen. Doch die Arbeit lohnt sich. Diese Bandbreit kann zwar zur Verwirrung führen, bietet Ihnen jedoch die Wahl für günstige Angebote.

15. Was bedeutet EnEV?

Bei der Bauplanung und der Wahl Ihres Heizsystems treffen Sie immer wieder auf den Begriff EnEV? Doch was ist das überhaupt und was müssen Sie beachten?

Die Abkürzung EnEV steht für die Energieeinsparverordnung. Sie besagt, welche energetischen Anforderungen beheizte und klimatisierte Gebäude erfüllen müssen. Aus diesem Grund enthält die Verordnung Vorgaben zur Heizungs- und Klimatechnik. Außerdem entnehmen Sie daraus Anforderung zum Wärmestandard von Gebäuden aus der Energieeinsparverordnung.

Unser Tipp für Sie: Befassen Sie sich bereits vor der Wahl mit dieser Verordnung. Wägen Sie ab zwischen Boden- und Wandheizung … und anderen Varianten der Wärmeabgabe. So können Sie ökologisch bauen und stoßen während des Einbaus auf keine Hindernisse.

 16. Solarthermie: Die optimale Ergänzung zur Wandheizung

Die Solarthermie nutzt die Sonnenenergie, um Ihre Heizsystem zu unterstützen. Dies geschieht mit dem Einsatz von Photovoltaik- und Solaranlagen. Die gewonnene Energie wird dann in Ihren Wärmespeicher übertragen. So kommt die Kraft der Sonne in Ihrer Wandheizung an.

Die Animation zur Solarthermie stellt Ihnen Tipp zum Bau zur Verfügung.

Solarthermie als Ergänzung zur Wandheizung

Dadurch ist es möglich etwa 20% des gesamten Wärmebedarfs abzudecken. Sie bezeichnen sich selber als Energie Sparfuchs? Dann bietet Ihnen die Solarthermie sogar so viel Wärme, dass Sie als einziges Heizmittel funktioniert.

Achten Sie darauf, dass Sie genau berechnen, wie hoch ihr Wärmebedarf ist. Dies ermöglicht Ihnen nachhaltig Kosten zu sparen.

17. Welchen Heizbedarf hat Ihre Wandheizung?

Einen großen Faktor macht der Raum Ihrer Wohnfläche aus. Je größer dieser Raum ist, desto höher ist auch der geforderte Wärmebedarf. Auch die Art der Wärmeverteilung ist wichtig für die Berechnung. Verwenden Sie Radiatoren und prüfen Sie wie die Heizrohre auf der Fläche verteilt sind. Achten Sie bereits beim Einbau Ihres Heizsystems darauf, wie dieses die Wärme verteilt.

Haben Sie bereits alle Energiefresser identifiziert und bekämpft? Auch der geplante und existierende Wärmeschutz leistet einen erheblichen Beitrag zur Berechnung des Heizbedarfs.

Und zu guter Letzt: Was sind Ihre individuellen Bedürfnisse? Mögen Sie es gerne wohlig warm oder ist Ihnen die Heizungsluft zu trocken? Um diesen Anteil des Wärmebedarfs zu verringern, finden Sie auf unserer Website 5 Tipps, um Energie zu sparen.

18. Heizsysteme der Zukunft

Die Welt ist im ständigen Wandel und so auch unsere Heizsysteme. Aktuell beträgt der Anteil an fossiler Energie zum Heizen noch etwa 25%. Um jedoch umweltfreundlich und nachhaltig Wärme zu erzeugen, gibt es immer wieder neue Innovationen, die dies ermöglichen.

  • Die Elektroheizung erzeugt Strom durch einen Heizwiderstand. Durch die Zufuhr von Strom wird Wärme erzeugt, welche Ihr Heizsystem anschließend nutzen kann.
  • Bei Wärmepumpen wird auf natürliche Ressourcen zurückgegriffen. Aus der Wärme der Luft und Erde wird ein Gas erzeugt. Im nächsten Schritt wird dieses dann über Wärmepumpen an die Heizanlage weitergeleitet. Dieser Vorgang ist vermutlich besser bekannt unter dem Begriff Öko-Strom.
  • Auch die Anlagen der Solarthermie werden in der Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen. Durch den Nutzen der Sonnenenergie ist es möglich, Ihre Wandheizung ökologisch zu unterstützen.

19. Heizungssysteme im Altbau

Wer bei einem Altbau gleich an kalte Räume denkt, der irrt. Durch den Einsatz dieser Heizsysteme haben Sie es auch in historischen Gebäuden wohlig warm.

  • Die Brennwertheizung überzeugt durch ihre niedrigen Anschaffungskosten. Der einzige Nachteil besteht in ihrem Schornstein. Häufig ist auch dieser sehr alt und muss aus diesem Grund saniert werden.
  • Bei der Pelletheizung haben Sie die Möglichkeit auf einen günstigen Brennstoff zurückzugreifen. Bedenken Sie allerdings vorher genug Raum zu schaffen. Somit haben Sie Platz Ihre Pellets ganz einfach im Haus zu lagern.
  • Die Erdwärmepumpe glänzt vor allem durch ihre hohe Umweltverträglichkeit. Auch wenn Sie bei der Anschaffung zunächst teuer erscheint, sparen Sie durch die hohe Effizienz im nachhinein Kosten.

Sie sehen, es gibt durchaus gute Möglichkeiten Ihre Wandheizung auch im Altbau zu erwärmen.

20. Dämmen in 7 Schritten: So geht’s kinderleicht

Mit einem guten Dämmsystem verbraucht Ihre Wandheizung weniger Energie. Wir zeigen Ihnen, wie Sie in 7 Schritten zum absoluten Dämmprofi werden. Dadurch sind Sie nicht mehr auf eine Baufirma angewiesen und sparen ganz einfach Geld.

  • Bestimmen Sie als erstes die Gesamtdämmdicke.
  • Anschließend geht es an das Zuschneiden und Verkleben der Unterspannfolie. Achten Sie darauf, dass Sie diese genau zwischen Ziegel und Sparren befestigen.
  • Im nächsten Schnitt wird das Dämmmaterial auf die richtige Größe zugeschnitten.
  • Beim Anbringen des Dämmmaterials zwischen die Sparren, achten Sie darauf, dass keine Lücken entstehen.
  • Nun wird die Dampfpressfolie auf den Sparren aufgebracht. Hierbei ist wichtig, dass Sie diese überlappend anbringen.
  • Jetzt verkleben Sie die Nahtgänge. So geht keine Energie verloren.
  • Durch das Anbringen der Unterkonstruktion isolieren Sie Ihr Haus zusätzlich.

21. Isolation der Wandheizung: So vermeiden Sie Wärmeverluste

Zunächst messen Sie die Rohre genau ab. Dadurch ermitteln Sie im folgenden Schritt den Materialbedarf.

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Isolation der Heizrohre vermeidet Wärmeverlust

Damit kein Risiko entsteht, stellen Sie das System ab. Nun können die Rohre in Ruhe abkühlen. Anschließend vermessen Sie die Dammschläuche, welche als nächstes zugeschnitten werden. Diese stülpen Sie über die Rohre und verarbeiten die Enden. Achten Sie darauf, dass auch Kurven und Hindernissen mit verarbeitet werden.

Im letzten Schritt werden die Schnittstellen verklebt. So steht Ihrer Wärmeisolation nichts mehr im Weg.

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