Heizungsrohre

Heizungsrohre – eine Übersicht über Materialien und Eigenschaften

Man kennt sie als die wärmenden Adern eines Hauses. Sie versorgen Heizungsanlagen mit der nötigen Energie und sorgen so für wohlige Wärme. Ohne Heizungsrohre funktioniert die beste Heizung nicht und Sie müssten im Winter frieren. Aber keine Angst: Mit den richtigen Heizungsrohren werden Sie auch den tiefsten Winter geschützt in Ihrem warmen Zuhause verbringen.
Doch hier gibt es große Unterschiede. Achten Sie deshalb besonders auf eine hohe Qualität und die richtige Produktwahl. Wie können Sie sichergehen, das richtige Produkt zu wählen?



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1. Heizungsrohre – achten Sie auf Qualität

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Heizungsrohre schaffen eine Verbindung von einem zentralen Wärmeerzeuger, den Heizsystemen oder Heizungsanlagen, zu den jeweiligen Heizkörpern. Dabei transportieren sie einen Wärmeträger – meist Wasser – zu den einzelnen Heizkörpern. Das heiße Wasser erwärmt nun die Heizkörper, die die Wärme in die Räume abstrahlen. Das sich abkühlende Wasser fließt kontinuierlich in den Heizungsrohren wieder zum Wärmeerzeuger zurück. Dort wird es dann erneut aufgeheizt. Dabei gibt es verschiedene Varianten von Heizungsrohren, besonders hinsichtlich der Wahl der Materialien.

Kupferrohre

Kupferrohre werden seit Jahrzehnten bei vielen Hausinstallationen verwendet. Sie sind robust, UV- und temperaturbeständig. Weichgelötete Leitungen können bis 110°C belastet werden und können in sämtlichen Bereichen von haustechnischen Anlagen Anwendung finden. Werden höhere Betriebstemperaturen bis ca. 250°C benötigt, müssen die Verbindungen hartgelötet, geschweißt, gepresst oder geklemmt werden.

Typischerweise werden Kupferrohre für kleinere Heizungsanlagen verwendet. Sie verursachen einen niedrigen Druckverlust des Heizungswassers und lassen sich einfach montieren. Andererseits dehnen sie sich bei Temperaturschwankungen stärker aus als Stahlrohre. Heizungsrohre aus Kupfer sind in vielen Größen erhältlich.

Stahlrohre

Im Gegensatz zu Kupferrohren, halten Stahlrohre einem höheren Druck und Temperaturen bis zu 120 Grad Celsius stand. Das Material ist günstig, allerdings ist das Risiko der Außenkorrosion größer. Deshalb eignen sich einfache Stahlrohre nicht in feuchtigkeitsgefährdeten Bereichen.

Wollen Sie das Risiko der Außenkorrosion minimieren, bieten sich Edelstahlrohre an. Zusätzlich haben Sie den Vorteil gegenüber Kupferrohren, dass die Wärmeausdehnung deutlich geringer ist. Ein Nachteil ist allerdings der deutlich erhöhte Preis für Edelstahlrohre im Vergleich zu normalem Stahl. Die Preise dafür sind in einem ähnlichen Kostensegment wie die Preise für Kupferrohre.

Kunststoffrohre

Kunststoffrohre hingegen sind zwar nur für Temperaturen von bis zu maximal 80 Grad Celsius geeignet, allerdings sind sie vollkommen korrosionsbeständig. Sie erzeugen aufgrund ihrer besonders glatten Oberflächen im Inneren sehr geringe Reibungsverluste und einen energiesparenden Transport. Außerdem überzeugt der günstige Anschaffungspreis.

Nachteilig wirkt sich die verkürzte Lebensdauer gegenüber Heizungsrohren aus Metall aus. Es ist nicht auszuschließen, dass sich im Laufe der Zeit kleinste Kunststoffpartikel von der inneren Oberfläche ablösen und so in den Wasserkreislauf gelangen. Außerdem ist die Brennbarkeit von Kunststoffrohren ein Nachteil gegenüber metallischen Heizungsrohren.

2. Heizungsrohre verlegen – Tipps

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Ringförmige Verlegung

Bei der ringförmigen Verlegung führen Steigleitungen in die einzelnen Etagen und daraufhin wird von dort aus jeder Heizkörper nacheinander ringförmig verbunden. Die Heizungsrohre werden bei der ringförmigen Verlegung in Wandschlitzen oder speziellen Sockelleisten verlegt.

Sternförmige Verlegung

Im Gegensatz zur Ringförmigen Verlegung wird bei der sternförmigen Verlegung jeder Heizkörper in der Wohnung einzeln angeschlossen. Sie ist am besten geeignet für ebenerdige Häuser und Wohnungen und kann durch eine gezielte Rohrverlegung alle Bereiche schnell erreichen.

Rohrisolierung

Damit die Wärme nicht verloren geht, ist es besonders wichtig, dass Sie Ihre Heizungsrohre isolieren. Informieren Sie sich am besten auf unserem Beitrag zu Rohrisolierungen, auf was Sie bei dem Thema Isolierungen achten müssen.