Haustür und Außentür

Die Haustür als wichtigste Außentür

Außentüren schützen Ihr Eigenheim vor äußeren Einflüssen. Ob Wind und Wetter, Lärm oder ungebetene Gäste – Ihre Haustür hält alles ab. Dabei ist sie auch noch ein echter Hingucker. Verschiedene Formen, Farben und Materialien machen die Haustür zum Blickfang. Ihr neues Haus steht und Sie suchen nach den passenden Außentüren? Bei Tipp zum Bau finden Sie zahlreiche Informationen, die Ihnen die Entscheidung erleichtern. Von der Materialauswahl bis hin zur Zusatzausstattung erfahren Sie hier alles Wissenswerte zur Haustür.

1. Die Haustür ein Überblick

Bei Tipp zum Bau erfahren Sie alles Wissenswerte über die Außentür.

Die Haustür ist die Visitenkarte Ihres Hauses.

Außentüren bilden eine Abgrenzung zwischen Ihrem Zuhause und der Außenwelt. Sie schützen Ihre Privatsphäre und schaffen eine sichere Umgebung. Haustüren sind also ein wichtiger Bestandteil jedes Eigenheims. Der Fokus eines Hauses liegt dabei meist auf der Eingangstür. Diese stellt den Zugang zu Ihren Wohnräumen dar. Oft gibt es aber noch weitere Haustüren. Diese weisen unterschiedliche Anforderungen an Wärmeschutz und Einbruchschutz auf. Zu den gängigsten Außentüren zählen:

  • Eingangstür.
  • Nebentür.
  • Balkontür.
  • Terrassentür.

Da der erste Eindruck zählt, ist eine optisch ansprechende Haustür sehr wichtig. Natürlich ist auch zu beachten, dass die Tür zum Rest Ihres Hauses passt. Letztendlich ist Ihr eigener Geschmack gefragt. Sie erhalten Ihre Haustür in den verschiedensten Farben, Formen und Materialien. Die große Auswahl an Außentüren erklärt, warum ihre Preise sehr unterschiedlich sind. Neben dem Aussehen Ihrer Haustür sind auch weitere Aspekte beim Kauf zu beachten. Investieren Sie insbesondere in eine gute Sicherheit, Wärmeisolierung und Schallschutz.

Türen sind sehr langlebig. Wird am falschen Ende gespart, leben Sie als Hausbesitzer jahrelang mit den Folgen. Informieren Sie sich deshalb gründlich über die verschiedenen Möglichkeiten beim Türenkauf. So finden Sie garantiert die Haustür, die am besten zu Ihnen passt.

2. Eine Außentür, viele Möglichkeiten

Die Haustür erhalten Sie in verschiedenen Formen, Farben und Materialien.

Die Auswahl an verschiedenen Außentüren ist riesig.

Die beiden wichtigsten Arten von Außentüren sind die Haustür und die Nebeneingangstür. Die Nebeneingangstür befindet sich meist an der Seite Ihres Hauses. Aber auch am hinteren Teil ist ein zusätzlicher Eingang möglich. Dieser wird entsprechend als Hintereingang bezeichnet. Da die Nebeneingangstür nicht als Haupteingang verwendet wird, ist ihre Ausstattung eher schlicht. Dennoch sparen Sie auch hier nicht bei der Sicherheit. Denn Nebeneingänge sind ein sehr beliebtes Ziel von Einbrechern.

Haustüren gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen. Für einen Aufpreis erwerben Sie zusätzliche Ausstattungen wie Seitenteile, ein Oberlicht oder auch Flügeltüren. Ihren Wünschen sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Achten Sie allerdings darauf, dass Extras den Preis Ihrer Haustür anheben. Planen Sie Ihr Budget daher bereits vor der Suche nach Ihrer Außentür. Auch der Komfort spielt eine wichtige Rolle. Dafür gibt es mittlerweile verschiedene Schlossarten, die das Öffnen Ihrer Haustür erleichtern. Viele Hersteller bieten außerdem Programme an, mit denen Sie Ihre Tür selbst gestalten.

Verschiedene Varianten von Außentüren

Die diversen Formen, Farben und Materialien machen jede Haustür individuell. Je nach Aussehen Ihres Hauses bieten sich unterschiedlichen Ausführungen an. Ob abgerundet oder eckig, schmal oder breit: Für jeden gibt es die passende Außentür. Um auch Ihr Haus optisch aufzuwerten, beschäftigen Sie sich gründlich mit den verschiedenen Gestaltungs-Möglichkeiten.

Die Fassade Ihres Hauses ist normalerweise eher unspektakulär. Viele Menschen greifen auf natürliche Farbtöne für die Hauswand zurück. Die Haustür ist daher eine schöne Möglichkeit, einen farblichen Akzent zu setzen. Insbesondere rote Außentüren sind sehr beliebt. Sie verleihen Ihrem Eigenheim einen heiteren Eindruck. Blau- und Grüntöne hingegen wirken sehr frisch. Aber auch gedeckte Farben wie Beige oder Braun sind gerne gesehen. Die braune Haustür wirkt einladend und heimisch. Für einen edlen Eindruck greifen Sie auf Grautöne zurück. Und für ein ganz besonderes Erscheinungsbild: Warum keine Außentür in schwarz?

Die meisten Türen sind eckig – das gilt auch für Außentüren. Allerdings gibt es viele Formen, die sich ebenfalls für Ihre Haustür eignen. Hier finden Sie einen Überblick über die gängigsten Formen für Ihre Außentüren:

  • Die Rechtecktür kommt am häufigsten zur Anwendung. Das liegt vor allem daran, dass die Herstellung einer solchen Außentür einfach und preisgünstig ist.
  • Die Stichbogentür ist an der oberen Kante leicht abgerundet. Das sorgt für ein harmonisches Aussehen Ihrer Haustür.
  • Bei der Rundbogentür bildet der gesamte obere Rahmen der Außentür einen Halbkreis. Diese Türform wirkt sehr edel.

Natürlich sind auch besondere Formen für Ihre Haustür möglich. So etwa die Spitzbogentür, deren Kanten nach oben hin zusammenlaufen. Diese Form kommt in Deutschland nur selten vor. Entscheiden Sie sich für einen Spitzbogen an Ihrer Außentür, wird dieser daher extra gefertigt.

3. Materialien für Ihre Außentüren

Tipp zum Bau stellt Ihnen die verschiedenen Materialien für Ihre Haustür vor.

Die Materialien für Haustüren besitzen verschiedene Eigenschaften.

Die drei häufigsten Materialien für Haustüren sind Holz, Kunststoff und Aluminium. Jedes dieser Materialien ist für den Außeneinsatz geeignet und bietet verschiedene Vorteile. Dabei findet sich garantiert für jeden Geschmack etwas. Im Folgenden finden Sie einen Überblick über die drei gängigsten Materialien für Außentüren.

Die Haustür aus Holz

Holz ist der Klassiker unter den Materialien für Türen. Das Besondere an einer Außentür aus Holz ist vor allem ihre natürliche Maserung. Damit ist die wellige Musterung von Holz gemeint. Die Haustür aus Holz besitzt außerdem eine ausgezeichnete Schall- und Wärmedämmung. Das ist besonders für Türen wichtig, die Ihre Wohnräume von der Außenwelt trennen. Zudem ist sie sehr stabil und robust.

Um die Langlebigkeit Ihrer Holztür zu garantieren, sorgen Sie für einen passenden Wetterschutz. Dafür bringen Sie Lacke oder andere Beschichtungen auf die Außenseite Ihrer Haustür an. Diese schützen die Außentür vor Regen, Schnee und UV-Strahlung. Insgesamt ist die Haustür aus Holz sehr pflegeintensiv. Sie wird alle paar Jahre gereinigt und geölt. Deshalb ist sie auch nach dem Einbau mit einem gewissen Kostenaufwand verbunden.

Die Außentür aus Kunststoff

Kunststoff zeichnet sich durch sein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Es ist das günstigste Material für eine Haustür und ist seit Jahren sehr beliebt. Vor allem im Außenbereich kommt Kunststoff immer häufiger zum Einsatz.

Trotz ihres niedrigeren Preises steht die Kunststofftür der Holztür in nichts nach. Die Haustür aus Kunststoff bietet einen ausgezeichneten Wärmeschutz. Und auch vor Einbrechern sind Sie mit dieser Variante sicher. Zudem ist das Material sehr leicht und in fast jeder Form und Farbe erhältlich. Durch das geringe Gewicht lässt sich die Tür sehr einfach einbauen. Insbesondere die vielen Gestaltungs-Möglichkeiten machen die Kunststofftür zu einer beliebten Variante. Ob modern oder klassisch, gedeckt oder kunterbunt. Mit der Haustür aus Kunststoff liegen Sie in jedem Fall richtig.

Die Haustür aus Aluminium

Eine Eingangstür aus Aluminium zeichnet sich vor allem durch ihre außerordentliche Lebensdauer aus. In ihrer Anschaffung ist die Haustür aus Aluminium zwar etwas teurer. Dafür benötigt das Material im Gegensatz zu Holz aber nur wenig Pflege. Haustüren aus Aluminium sind wetterbeständig. Sie bieten einen guten Einbruchschutz und hohen Komfort. Auch diese Variante ist in verschiedenen Farben erhältlich. So gestalten Sie Ihre Außentür aus Aluminium, wie es Ihnen gefällt.

Die verschiedenen Materialien im Vergleich

Welches Material bevorzugen Sie für Ihre Eingangstür? Hier finden Sie einen Vergleich der Vor- und Nachteile von Holz, Kunststoff und Aluminium. So kommen auch Sie zu Ihrer perfekten Haustür.

MaterialVorteileNachteile
Holz
  • Sehr stabil und robust.
  • Edles Aussehen der Haustür.
  • Guter Wärme- und Schallschutz.
  • Natürliche Holzmaserung.
  • Hoher Pflegebedarf.
  • Kostenintensiv aufgrund von Pflege und Wartung.
  • Kunststoff
  • Preisgünstigste Alternative.
  • Hohe Stabilität der Außentür.
  • Geringer Pflegeaufwand.
  • Viele Möglichkeiten zur Gestaltung.
  • Gute Wärmedämmung.
  • Unkomplizierter Einbau.
  • Geringer Schallschutz.
  • Weniger hochwertiges Aussehen als Holz.
  • Aluminium
  • Sehr witterungsbeständig.
  • Geringer Pflegeaufwand.
  • Geringes Gewicht des Materials.
  • Hoher Einbruchschutz.

  • Teurer als Kunststoff und Holz.
  • Weniger hochwertiges Aussehen als Holz.

  • 4. Das richtige Schloss für Ihre Haustür

    Bei Tipp zum Bau lernen Sie verschiedene Schlossarten für Außentüren kennen.

    Das richtige Schloss für Ihre Haustür sorgt für maximale Sicherheit.

    Schlösser schützen Ihre Privatsphäre. Sie sorgen dafür, dass Sie sich in Ihrem Eigenheim wohl fühlen. Insbesondere beim Abschließen von Außentüren kommt es auf die Qualität des Schlosses an. Denn Außentüren stellen eine Barriere zwischen Ihnen und der Außenwelt dar. Kombinieren Sie Ihre Haustür daher mit einen hochwertigen Sicherheitsschloss.

    Für die optimale Sicherheit in Ihrem Zuhause gibt es unterschiedliche Schließsysteme. Die Schlösser für Außentüren werden als einbruchshemmende Schlösser bezeichnet. Als solche erfüllen sie die DIN-Norm 18521. Dabei handelt es sich um Mehrfach-Verriegelungen. Damit ist gemeint, dass Ihre Haustür mehrfach abschließbar ist. Drehen Sie Ihren Schlüssel zweimal im Schloss, ist Ihre Außentür besonders abgesichert. Die folgenden Schlösser eignen sich besonders für Ihre Außentüren.

    Das klassische Einsteckschloss für Ihre Haustür

    Das Einsteckschloss ist in Deutschland die häufigsten Schlossart. Um Ihre Eingangstür abzusperren, benötigen Sie lediglich einen Schlüssel. Ist die Außentür einmal aufgesperrt, betätigen Sie nur noch die Türklinke. Zu beachten ist, dass dann auch andere Personen Zugang zu Ihren Wohnräumen haben. Achten Sie also darauf, Ihre Haustür abzusperren, wenn Sie das Haus verlassen.

    Das automatische Sicherheitsschloss

    Das automatische Sicherheitsschloss verriegelt Ihre Haustür – wie der Name bereits verrät – automatisch. Dafür ziehen Sie die Tür einfach nur zu. Diese Schlossart kommt sehr häufig bei Wohnungs- und Haustüren vor. Von Innen betätigen Sie lediglich die Türklinke, um aus dem Haus zu kommen. Um in Ihr Zuhause zu gelangen, benötigen Sie einen Schlüssel. So ist ungebetenen Gästen der Zutritt nicht möglich. Durch eine spezielle Sperrblockierung ist das Schloss außerdem sicher vor jeglicher Manipulation. Altbekannte Einbrecher-Tricks haben also keine Chance.

    Ein elektronisches Schloss für Ihre Außentür

    Der Fortschritt der Technik macht auch vor Ihrem Sicherheitsschloss nicht Halt. Ihre Außentür lässt sich etwa mit einem biometrischen Fingersensor öffnen. Der elektronische Sensor weist folgende Vorteile auf:

    • Komfort: Ein Schlüssel ist für diese Schlossart nicht notwendig. Ihr Fingerabdruck ist alles, was Sie zum Öffnen der Haustür benötigen.
    • Sicherheit: Sie laufen nie Gefahr Ihren Schlüssel zu vergessen. Denn diesen tragen Sie immer bei sich. Auch ist der Diebstahl Ihres Schlüssels ausgeschlossen.
    • Leichte Bedienung: Die Nutzung des Fingersensors ist kinderleicht. Dazu werden die Fingerabdrücke aller berechtigten Personen registriert.
    • Anschluss: Der erfahrene Elektroinstallateur installiert das Schloss ganz einfach. Außerdem eignen sich die meisten Außentüren für den Einbau eines elektronischen Sicherheitsschlosses.

    Auch ein Zahlenschloss bietet sich für Ihre Haustür an. Diese Art ist noch flexibler als der Fingerabdruck-Sensor. Der Zugang wird nämlich nicht erst registriert. Sie vergeben lediglich den Zahlencode und schon haben Freunde und Familie Zutritt. Auch beim Zahlenschloss benötigen Sie keinen Schlüssel für Ihre Außentür. Und ein weiterer Vorteil: Es ist Ihnen möglich, den Zahlencode jederzeit abzuändern. So entscheiden Sie stets, wer durch die Eingangstür kommt.

    Zusätzliche Sicherheits-Maßnahmen für Ihre Haustür

    Das Schloss für Ihre Haustür bietet bereits einen wirksamen Schutz gegen unerwünschte Besucher. Es bildet die physische Barriere zwischen Ihrem Heim und der Außenwelt. Doch auch diese Hürde wird von manchen Einbrechern überwunden. Aber keine Sorge – zusätzliche Techniken gewährleisten die Sicherheit Ihres Zuhauses. Folgende Techniken bieten sich an:

    Gelingt es einem Einbrecher in hier Haus zu gelangen, warnt die Alarmanlage. Sie wird ausgelöst, sobald integrierte Sensoren Bewegungen wahrnehmen. Eine solche Bewegung kann beispielsweise schon das Öffnen Ihrer Haustür sein. Viele Alarmanlagen lassen sich aus diesem Grund speziell in der Nacht einschalten. Die Alarmanlage ist oft mit Überwachungs-Kameras kombiniert. Diese bringen Sie direkt bei Ihren Außentüren oder in Ihrem Haus an. Schwenkbare Kameras sind meist mit Bewegungsmeldern ausgestattet. So erwischen Sie jeden Einbrecher!

    5. Wie Sie Ihre Haustür einbauen

    Wie Sie Ihre Haustür einbauen, erfahren Sie bei Tipp zum Bau.

    Den Einbau Ihrer Haustür übernimmt der Fachmann.

    Der Einbau von Haustüren ist eine komplizierte Sache. Machen Sie einen Fehler, sind die Folgen oft schwerwiegend. Außerdem lassen sich jegliche Mängel nur schwer beheben. Deshalb ist es ratsam, einen Handwerker zu engagieren. Dieser baut Ihre Tür fachmännisch ein. Beachten Sie dabei, dass nicht jede Haustür für jeden Eingang geeignet ist. Deshalb ist es wichtig, den Eingangsbereich vor dem Einbau richtig abzumessen. Kaufen Sie die Haustür selbst, übernehmen Sie die Abmessung. Natürlich nimmt der Fachmann Ihnen diese Aufgabe aber auch gerne ab. Er berät Sie zusätzlich über die passende Außentür.

    Der Einbau der Haustür wird immer zu zweit durchgeführt. Selbst Handwerker arbeiten bei dem Anbringen von Türen niemals allein. Einige Arbeitsschritte verlangen nämlich mehr als zwei Hände. Für eine einzige Person ist der Einbau daher kaum möglich. Wichtig ist, dass Sie sich über nötige Maßnahmen für Sicherheit, Schall- und Wärmeschutz informieren. Das geschieht noch vor dem Einbau Ihrer Haustür. Denn so sparen Sie Zeit und Geld.

    Die richtigen Maße für Ihre Haustür

    Die meisten Haustüren sind einflüglig. Sie besitzen also nur ein Türblatt. Aber auch zweiflüglige Außentüren sind erhältlich. Diese verleihen Ihrem Haus ein edles Aussehen. Die Maße für ein- und zweiflüglige Eingangstüren richten sich nach der DIN-Norm 18101. Die Vorgaben dienen dazu, dass Türen und Türrahmen verschiedener Hersteller zueinander passen. Die Standardmaße ermöglichen es Ihnen außerdem, Möbel durch die Außentür ins Haus zu befördern. Haustüren mit den folgenden Maßen sind leicht erhältlich und einzubauen:

    Art der HaustürBreiteHöhe
    EinflügligZwischen 61 cm und 98,5 cm.198,5 cm.
    ZweiflügligZwischen 123,5 cm und 198,5 cm.198,5 cm.

    Wichtig ist, dass Sie auch den Schwenkbereich Ihrer Haustür beachten. Die meisten Außentüren werden nach innen hin geöffnet. Daher ist mit ausreichendem Platz in Ihrem Eingangsbereich zu planen.

    Der Schutz vor Einbrechern

    Bei Außentüren gibt es sechs sogenannte Widerstandsklassen (RC 1 bis RC 6). Für Privathaushalte wählen Sie für die Eingangstür im Allgemeinen aus drei Klassen. Die Wahl hängt von Ihrem Bedürfnis nach Sicherheit ab. Empfehlenswert ist vor allem Widerstandklasse 2. Diese bietet ausreichend Schutz für Ihre Haustür und damit für Ihr Eigenheim. Die drei für Außentüren relevanten Widerstandklassen werden folgendermaßen beschrieben:

    • Widerstandsklasse 1: Schützt vor „Gelegenheitsdieben“, die Ihre Tür nur mit der Hand aufbrechen. Werkzeugen hält diese Außentür nicht stand.
    • Widerstandsklasse 2: Die schützt vor leichten Werkzeugen wie Zangen oder Schraubenzieher. Das macht die Haustür noch sicherer.
    • Widerstandsklasse 3: Außentüren mit dieser Widerstandsklasse halten sogar einer Brechstange stand. Für normale Privathaushalte ist eine solche Haustür meist nicht nötig.

    6. Die Kosten für Ihre Außentür

    Die Preisspanne für Haustüren ist sehr groß. Das liegt vor allem an den unterschiedlichen Materialien. Auch die Ausstattung Ihrer Außentüren trägt zu den Kosten bei. Aufgrund der erhöhten Sicherheit und des Wärmeschutzes sind Außentüren deutlich teurer als Innentüren. In der folgenden Tabelle sehen Sie einen Überblick über die Kosten unterschiedlicher Außentüren. Nebeneingangstüren sind im Vergleich zu Haustüren billiger. Aufgrund ihrer schlichten Ausstattung kosten sie zwischen 900 und 3.000€.

    MaterialKosten der HaustürKosten inklusive Einbau
    Holz1.500 - 5.000€2.300 - 5.500€
    Kunststoff1.000 - 4.000€1.300 - 5.000€
    Aluminium2.000 - 6.000€2.900 - 7.000€
    Die Kosten für Außentüren variieren mit deren Material und Ausstattung.

    Jede Art von Haustür ist mit unterschiedlichen Kosten verbunden.

    Handwerkskosten für den Einbau der Haustür

    Für den Einbau einer Haustür planen Sie zwischen fünf und zehn Stunden ein. Lassen Sie die Tür von einem Handwerker einbauen, kostet das meist zwischen 200 und 600€. Das entspricht in etwa einem Stundenlohn von 40 – 60€.

    Auch wenn das zunächst teuer erscheint, macht ein Einbau durch einen Fachmann durchaus Sinn. Denn bei eigenem Einbau entstehen schnell Fehler, die nicht so leicht zu beheben sind. Sind Sie selbst erfahren, ist aber auch der selbstständige Einbau möglich. Dadurch sparen Sie sich die Kosten für den Fachmann. So kommen nur noch die Materialkosten für Ihre Außentür auf Sie zu.

    Staatliche Förderung für Sicherheits-Maßnahmen

    Um die Sicherheit und Energie von Eigenheimen zu unterstützen, gibt es entsprechende Förderprogramme. Diese Zuschüsse beantragen ganz einfach bei der KfW-Bank. Dadurch sparen Sie für die Absicherung Ihrer Haustür bis zu 10% der Kosten. Folgende staatliche Förderungsprogramme sind für Ihre Außentür erhältlich:

    ProgrammBedingungFörderung
    KfW 430 (Zuschuss)
  • Mindestens 3.000€ Gesamtkosten für Haustür und Einbau,
  • Antrag zusammen mit Energieberater gestellt.
  • 10% der Kosten.
  • Maximal 5.000€.
  • KfW 152 (Kredit)
  • Mindestens 3.000€ Gesamtkosten für Haustür und Einbau,
  • Antrag zusammen mit Energieberater gestellt.
  • 0,75% Zinsen mit 7,5% Tilgungszuschuss,
  • Maximal 50.000€ pro Wohneinheit.
  • KfW 455 (Zuschuss)
  • Einbruchhemmende Außentür mit Widerstandsklasse 1 oder besser.
  • Für die ersten 1.000€ erhalten Sie 20% der Kosten.
  • Für jeden weiteren Euro bekommen Sie 10%.
  • KfW 159 (Kredit)
  • Einbruchhemmende Außentür mit Widerstandsklasse 1 oder besser.
  • Absprache mit Finanzierungspartner.
  • 0,75% Zinsen.
  • Maximal 50.000€ pro Wohneinheit.
  • 7. Die richtige Haustür auswählen

    Tipp zum Bau hilft Ihnen, die richtige Haustür zu finden.

    Bei der Vielfalt an Haustüren finden auch Sie die richtige für Ihr Eigenheim.

    Vor dem Kauf Ihrer Haustür entscheiden Sie, welche Kriterien Ihnen wichtig sind. Bevorzugen Sie eine Außentür, die besonders schalldicht ist? Oder ist Ihnen wichtiger, dass die Tür pflegeleicht ist? Die unterschiedlichen Materialien weisen verschiedene Eigenschaften auf. Und auch die Ausstattung der Haustür variiert stark. Aber welche ist denn nun die richtige? Bei der großen Auswahl an Außentüren verlieren Sie schnell den Überblick. Orientieren Sie sich an folgenden Punkten, damit auch Sie die ideale Eingangstür finden.

    Sicherheit

    Welches Bedürfnis nach Sicherheit haben Sie? Einbruchschutz ist ein sehr wichtiger Aspekt Ihrer Haustür. Passen Sie Ihr Bedürfnis nach Sicherheit der Umgebung an, in der Sie leben. Auf dem Land reicht eine weniger sichere Tür. In der Großstadt empfiehlt sich eine höhere Sicherheitsstufe.

    Insbesondere die Wahl des Schlosses hängt davon ab, wie sicher Sie sich fühlen. Und bedenken Sie: Je sicherer und hochwertiger, desto teurer. Was Ihre Sicherheit betrifft, lohnt es sich aber, tiefer in die Tasche zu greifen.

    Wärmedämmung

    Haustüren unterscheiden sich in Ihrer Fähigkeit zur Wärmedämmung. Dieser Aspekt hängt stark mit dem verwendeten Material zusammen. Holz und Aluminium sind wärmedämmend. Bei Kunststoff ist die Eigenschaft zur Wärmedämmung geringer ausgeprägt. Auch hier kommt es darauf an, wo sie leben. An wärmeren Orten ist die Wärmedämmung kaum ein Problem. In kühleren und nasseren Gegenden achten Sie hingegen besonders auf das Material Ihrer Haustür.

    Kosten

    Insbesondere die Materialkosten schwanken sehr. Holz und Aluminium sind dabei deutlich kostspieliger als eine Tür aus Kunststoff. Das Gute an der Haustür ist: Sie benötigen nur eine. Innentüren kaufen Sie meist mehrere, weshalb die Kosten schnell in die Höhe steigen. Bei der Haustür stecken Sie Ihr ganzes Budget in die perfekte Tür. Wichtig ist, dass Sie dabei die Kosten für den Einbau der Außentür bedenken.

    Aussehen

    Natürlich ist auch entscheidend, wie Ihrer Haustür aussieht. Am besten stimmen Sie die Außentüren auf den Rest Ihres Hauses ab. Das gilt sowohl für die Form als auch die Farbe Ihrer Eingangstür. Bevorzugen Sie Ihre Türen bunt, bietet sich besonders Kunststoff an. Das Material ist in allen möglichen Farben erhältlich. Holz sorgt hingegen für einen klassischeres Aussehen. Die Haustür aus Aluminium empfiehlt sich vor allem für moderne Häuser.

    8. Die Haustür aus Stahl

    Zusätzlich zu den klassischen Materialien wird auch Stahl für Außentüren verwendet. Eine Haustür aus Stahl zeichnet sich durch einen besonders hohen Einbruchschutz aus. Das Material ist außerdem wärmedämmend und daher gut für den Außenbereich geeignet. Auch die Belastbarkeit einer Stahltür ist beachtenswert. In Ihrer Stabilität und Robustheit steht sie der Außentür aus Holz in keinem Fall nach.

    Zudem ist eine Eingangstür aus Stahl sehr witterungsbeständig. Weder UV-Strahlung noch Kälte und Nässe schaden dem Material. Preislich liegt die Haustür aus Stahl im mittleren Bereich. Ein weiterer Vorteil: Die aus Stahl gefertigte Eingangstür lässt sich problemlos recyclen. Ihr Herstellungsprozess ist jedoch stark rohstoffintensiv. Das trügt wiederum die Klimabilanz. Stahl ist für die Herstellung von Türen eher unkonventionell. Achten Sie daher darauf, Ihre Haustür weit im Voraus zu bestellen. Die Lieferzeiten variieren zwar von Handwerker zu Handwerker. Einige Wochen sind aber definitiv einzuplanen.

    9. Die Funkverriegelung für Ihre Haustür

    Tipp zum Bau zeigt Ihnen besondere Schlossarten für Ihre Haustür.

    Die Funkverriegelung für Ihre Haustür stellt eine weitere elektronische Alternative dar.

    Das Material und die Ausstattung ihrer Haustür beeinflussen maßgeblich die Türsicherung. Doch zu einer sicheren Eingangstür gehört auch ein Türschloss. Ein solches ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Die altbekannten mechanischen Schlösser kennen Sie bereits. Und auch über einige elektronische Varianten sind Sie informiert.

    Eine noch sehr neue Alternative für Privathäuser ist die Funkverriegelung. Diese ist besonders nützlich, falls mehrere Personen Zugang zu Ihrem Haus benötigen. Die Funkverriegelung ermöglicht es, die Haustür nur zu festgelegten Zeiten aufzuschließen.

    Das ist besonders praktisch, wenn niemand in Ihrem Haushalt nachts ein- und ausgeht. Die Haustür mit Funkverriegelung wird motorisch geöffnet. Von innen funktioniert das mit einem neben der Tür angebrachten Knopf. Von außen bedienen Sie die Tür mittels einer Fernbedienung.

    10. Die barrierefreie Haustür

    Eine Eingangstür wird für viele Menschen mit körperlichen Einschränkungen oftmals zum Hindernis. Denn die Haustür ist meistens besonders schwer. Dies erhöht zwar den Schutz vor Eindringlingen, erschwert jedoch auch das Öffnen. Das Gewicht der Haustür ist wichtig, wenn laut Bauverordnung ein barrierefreier Zugang erforderlich ist.

    Für eine barrierefreie Eingangstür ist nötig, dass Sie die richtigen Maße einplanen. Erforderlich ist eine Breite von mindestens 90 cm und eine Höhe von mindestens 205 cm. Dafür ist auch auf den notwendigen Platz in Ihrem Eingangsbereich zu achten. Außerdem stellen Sie sicher, dass die Haustür leicht zu öffnen ist. Hier verschafft eine automatische Türöffnung Abhilfe. Zusätzlich empfiehlt sich eine gute Beleuchtung. So ist die Eingangstür für jeden gut auffindbar. Besonders für Menschen mit sensorischen Einschränkungen ist eine ausreichende Beleuchtung hilfreich.

    11. Die Wärmedämmung Ihrer Außentür

    Die Haustür ist Teil der Hausfassade. Dementsprechend unterliegt auch dieser Teil Ihres Hauses der Energieeinsparverordnung (EnEV). Die Außentür hat also, was die Wärmedämmung angeht, einen bestimmten Richtwert einzuhalten. Um dem Richtwert zu entsprechen, leisten alle Teile der Eingangstür ihren Beitrag:

    • Der Rahmen der Haustür ist möglichst wenig wärmedurchlässig. Hierfür ist das Material Holz am besten geeignet.
    • Besitzt Ihre Außentür Glaseinsätzen, handelt es sich dabei um Wärmeschutzverglasungen.
    • Dichtungen werden zusätzlich angebracht, damit zwischen Tür und Rahmen keine Wärme verloren geht.

    Die Türschwelle fungiert auf keinen Fall als Wärmeleiter unter der Haustür. Deshalb ist auch hier auf die richtige Bauweise zu achten. Ihr Fachmann berät Sie zum Thema Wärmedämmung. So machen Sie bei Kauf und Einbau Ihrer Außentür alles richtig.

    12. Streichen und Lackieren der Haustür

    Außentüren aus Holz schützen Sie durch Lackierungen.

    Eine Schicht Lack schützt Ihre Haustür aus Holz vor Witterungseinflüssen.

    Die meisten Materialien für Haustüren sind sehr witterungsbeständig. Daher benötigt Ihre Außentür oft gar keine Pflege. Besitzen Sie eine Holztür, kommen Sie um eine gute Pflege nicht herum. Durch Sonneneinstrahlung, Schnee und Regen nutzt sich die Haustür im Laufe der Jahre ab. Dann ist dringend etwas zu tun, um Ihre Tür wieder aufzuwerten. Streichen und Lackieren bieten sich dafür besonders an.

    Zu beachten ist, dass Sie das Holz zuerst abschleifen, bevor Sie es lackieren. Auch bei einer Tür aus Kunststoff oder Stahl ist dies der Fall. Diese benötigen

    nicht unbedingt eine Schicht Lack. Er bietet allerdings einen zusätzlichen Schutz. Sobald Schäden am Material zu groß sind, lohnt es sich nicht mehr die Tür zu lackieren. Dann ist es einfacher, sie zu ersetzen.

    Mit dem Lackieren sorgen Sie dafür, dass ihre Eingangstür in einem guten Zustand bleibt. Eine Schicht Farbe wiederum verschönert das Aussehen Ihrer Tür. Und auch, wenn es Sie einmal nach einem Farbwechsel sehnt. Das Anstreichen der Haustür bietet sich an.

    13. Gestaltungs-Möglichkeiten für Ihre Haustür

    Die Eingangstür ist so etwas wie die Visitenkarte Ihres Hauses. Ihre Haustür sagt viel über Ihren Geschmack aus. Bemühen Sie sich um das Aussehen Ihrer Eingangstür, wirft das ein positives Licht auf Sie. Es stehen unglaublich viele Möglichkeiten zur Gestaltung Ihrer Außentür zur Verfügung:

    • Flügeltüren.
    • Eingangstür in massiver „Tor-Optik“.
    • Helle oder dunkle Holzfarben.
    • Haustüren mit farbigen Glaseinsätzen.
    • Eingangstüren mit Glasmusterung.
    • Klassisches Außentüren aus Holz.
    • Moderne Außentüren aus Aluminium.

    Bei der Verwendung von Glas in der Haustür ist auf die Wärmedämmung zu achten. Am besten ist eine dreilagige Wärmeschutz-Verglasung. Es gibt außerdem die Möglichkeit, Ihre Haustür komplett selbst zu gestalten. Dies bieten einige Hersteller an. Dabei wählen Sie frei aus verschiedenen, vorgegebenen Designs.

    14. Schutz der Haustür gegen Regen

    Bei Tipp zum Bau erfahren Sie, wie Sie Ihre Haustür lange erhalten.

    Der Gitterrost sorgt dafür, dass keine Pfützen vor Ihrer Haustür entstehen.

    Schnee und Regen nutzen das Material Ihrer Haustür langsam ab. Daher ist unbedingt zu vermeiden, die Außentür großen Wassermengen auszusetzen. Einen verlässlichen Schutz gegen Starkregen bietet ein Vordach. Das Vordach verhindert, dass Regen oder Schmelzwasser direkt auf die Tür treffen.

    Bilden sich trotzdem Pfützen vor Ihrer Eingangstür? Dann schafft ein Gitterrost Abhilfe. Durch diesen fließt Wasser ab und sammelt sich nicht vor der Außentür. Alternativ lässt auch eine geringe Steigung vor der Haustür das Wasser ablaufen. Doch hier ist

    Vorsicht geboten. Eine zu große Steigung wird schnell gefährlich. So rollen Rollatoren und Rollstühle ab einer Steigung von fünf Prozent von der Eingangstür weg. Außerdem gefriert der Boden im Winter häufig. Das sorgt für Rutschgefahr.

    15. Der Türspion als zusätzlicher Schutz

    Eine massive Haustür sorgt für maximale Sicherheit. Auch ein entsprechendes Türschloss trägt viel zum Sicherheitsgefühl bei. Doch beides schützt Sie nur, solange Ihre Eingangstür verriegelt bleibt.

    Damit Sie nicht von unerwünschten Besuchern oder Dieben überrascht werden, gibt es Türspione. Das sind kleine Gucklöcher in Ihrer Haustür. Damit erkennen Sie kinderleicht, wer vor Ihrem Eingang steht. Mit einem Weitwinkelobjektiv sehen Sie sogar, wenn jemand neben Ihrer Eingangstür steht. So entgeht Ihnen nichts. Die meisten Eingangstüren haben bereits einen integrierten Türspion. Allerdings baut der Fachmann diesen auch gerne ein.

    Zusätzlich zum Türspion haben Sie noch digitale Alternativen zum Schutz Ihrer Haustür. So gibt es etwa die Gegensprechanlage. Mit dieser erfragen Sie ganz einfach, wer vor Ihrer Außentür steht. Und das, ohne sie zu öffnen.

    16. Die Haustür mit Katzenklappe

    Katzenklappen sind bei Katzenbesitzern sehr beliebt. Sie ermöglicht es Ihrem Vierbeiner das Haus zu verlassen und zu betreten. Ohne dass Sie dafür die Haustür öffnen. Vor dem Einbau der Katzenklappe in Ihre Außentür ist allerdings einiges zu beachten.

    Zunächst machen Sie dich Gedanken über die Art der Katzenklappe. Es gibt Sie in der klassischen Ausführung, aber auch mit elektronischer Steuerung. Eine elektronische Katzenklappe wird ganz normal in Ihre Haustür eingebaut. Ihr Vorteil gegenüber der älteren Variante: Sie ist deutlich sicherer. Der Zugang wird hier durch einen Mikrochip oder ein Magnethalsband gewährt. So hat wirklich nur Ihre Katze Zutritt zu Ihrem Haus.

    Installieren Sie lieber eine klassische Katzenklappe in ihre Eingangstür? Dann sind die Implikationen für Ihren Versicherungs-Schutz zu beachten. Von der Katzenklappe aus darf die Klinke Ihrer Außentür nicht erreicht werden. Sonst greift Ihre Hausratversicherung bei Einbruch nicht.

    17. Brand- und Rauchschutztüren

    Wohnen Sie in einem Hochhaus? Dann empfiehlt sich eine Haustür mit Brand- und Rauchschutz. Eine Brandschutztür verhindert, dass sich Flammen bei einem Brand ausbreiten. Damit hat die Feuerwehr genügend Zeit, in die oberen Stockwerke zu gelangen. Doch auch in unteren Stockwerken und Einfamilienhäusern sind Brandschutztüren geeignet. Denn vor Bränden schützen Sie sich lieber zu viel als zu wenig.

    Brandschutz bedeutet allerdings nicht zwangsläufig auch Rauchschutz. Hierauf achten Sie, wenn Sie eine Außentür mit Brandschutz erwerben. Ist kein Rauchschutz integriert, droht Ihnen im Falle eines Brands eine Rauchvergiftung. Eine entsprechende Tür mit Rauchschutz trägt beispielsweise den Namen T30RS. T steht für Tür und 30 für die Dauer des Schutzes. RS zeichnet die Haustür als Rauchschutztür aus. Die Eingangstür schützt Sie also 30 Minuten vor einem Brand und dem entstehenden Rauch.

    18. Außentür für das Gartenhaus

    Welche Außentür sich für das Gartenhaus eignet, erfahren Sie bei Tipp zum Bau.

    Auch die Außentür zu Ihrem Gartenhaus wird entsprechend geschützt.

    Nicht nur Ihr Haus wird mit einer Außentür gegen Diebstahl gesichert. Auch Ihr Gartenhaus benötigt einen entsprechenden Schutz. Vor allem, wenn sich darin teure Werkzeuge und Geräte befinden.

    Für die Tür des Gartenhauses gelten allerdings ganz andere Kriterien. Denn Gartenhäuser sind in der Regel nicht so schutzbedürftig wie Ihre Wohnräume. Deshalb reicht für Ihre Gartenhütte eine leichte, einfache Eingangstür aus. Meist besteht die Tür aus Holz. So passt diese perfekt zu Ihrem hölzernen Gartenhaus. Natürlich sind auch Kunststoff und Aluminium mögliche Materialien für die Gartenhaustür. Diese verleihen dem kleinen Häuschen ein eher außergewöhnliches Aussehen.

    Ein teures Schloss wie an Ihrer Haustür wird für das Gartenhaus nicht benötigt. Häufig besitzen Gartenhäuser sogar überhaupt kein Sicherheitsschloss. Schließen Sie Ihre Gartenhütte aber lieber ab, empfiehlt sich ein Vorhängeschloss mit Überfalle.

    19. Barrieren vor Ihrer Haustür

    Eine gute Haustür ist nicht nur sicher und isolierend. Die Eingangstür ist gleichzeitig auch Teil des Eingangsbereichs. Damit der Eingangsbereich zu Ihrem Haus für niemanden zum Hindernis wird, sind einige Ergänzungen empfehlenswert:

    • Ein Vordach, das verhindert, dass die Eingangstür bei Regen nass wird. So ist das Material Ihrer Außentür vor Umwelteinflüssen geschützt.
    • Ausreichend Raum vor der Haustür. So haben Ihre Gäste immer genug Platz. Und auch für Rollstuhlfahrer ist genügend Raum vor der Außentür zu gewährleisten.
    • Bei Treppen vor Ihrem Eingang: Ein Geländer zum Festhalten. Dieses ist vor allem für Kinder und ältere Personen wichtig.
    • Eine Rampe für Rollstühle oder Rollatoren.

    Beachten Sie diese Punkte, sind Sie auf der sicheren Seite. Jeder Besuch fühlt sich damit garantiert wohl bei Ihnen!

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