Bewegungsmelder

Der Bewegungsmelder – Automatisieren Sie Ihr Licht

Bewegungssensoren sind sehr hilfreich. Sie erleichtern den Alltag und sind vielseitig einsetzbar. Es gibt verschiedene Varianten und die Möglichkeit sich mit dem Smart Home zu vernetzten. Lesen Sie hier alles wichtige über Bewegungsmelder.

1. Was ist ein Bewegungsmelder?

Wie ein Bewegungsmelder aussieht, sehen Sie auf Tipp zum Bau.

Ein klassischer Bewegungsmelder an der Decke.

Es ist ein entspannter Sommertag. Sie legen sich auf das Gartenliege auf der Terrasse. Dort nehmen Sie Ihr Lieblingsbuch zur Hand und lesen bis zum Abend. Die Sonne geht unter und das Sonnenlicht verschwindet. Es fällt Ihnen immer schwerer das Buch zu lesen und die Wörter zu erkennen. Nach einer guten halben Stunde ist die Sonne untergegangen und Sie liegen im Dunkeln. Da Ihre Terrassenbeleuchtung mit einem Bewegungsmelder ausgestattet ist, bewegen Sie nur Ihren Arm. Der Bewegungsmelder erkennt die Bewegung und schaltet das Licht an. Doch was ist ein Bewegungsmelder beziehungsweise Bewegungssensor?

Ein Bewegungsmelder, auch Bewegungssensor genannt, ist ein Objekt, das Bewegungen erkennt. Durch die Registrierung einer Bewegung löst der Bewegungsmelder eine Aktion aus. In diesem Beispiel das Licht. Natürlich gibt es zahlreiche weitere Bereiche, wo ein Bewegungsmelder zu finden ist Sie helfen im Alltag und erfüllen verschiedene Zwecke. Sei es sich den Gang zum Schalter zu sparen oder das Desinfektionsmittel zu benutzen.

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2. Welche Arten von Bewegungsmeldern gibt es?

Bewegungssensoren sind revolutionär und aktivieren sich unter der Bedingung, dass sich etwas bewegt. Doch funktioniert ein Bewegungsmelder nur, wenn sich etwas bewegt? Nicht unbedingt. Ein gibt mehrere Arten von Bewegungssensoren. Die fünf gängigsten funktionieren mit:

  • Kamera.
  • Ultraschall.
  • Infrarot.
  • Radar.
  • Dualsensoren.

Wie Sie sehen, gibt es verschiedene Arten, wie ein Bewegungsmelder funktioniert. Besonders sind dabei die Bewegungssensoren mit einem Dualsystem. Hierbei sind mehrere Arten in einer verbunden. Am häufigsten ist der Infrarot-Sensor im Gebrauch. Danach der Radar- und zuletzt der Kamerasensor. Alle Bewegungsmelder erfüllen eine andere Funktion. Wie diese Bewegungssensoren funktionieren, erfahren Sie im Folgenden.

Infrarot – Bewegungsmelder

Infrarot Bewegungsmelder reagieren auf Wärme. Sie registrieren ein Wärmebild und reagieren aufgrund dessen mit einer Aktion. Also das Einschalten von Licht oder Ähnlichem. Infrarot Bewegungsmelder sind allerdings nicht besonders zuverlässig. Der Sensor nimmt keine Wärme von Dingen auf, die sich hinter einem Objekt befinden. Wenn Sie sich also hinter eine Glasscheibe stellen, erkennt Sie der Bewegungssensor nicht.

Bei dieser Art Bewegungsmelder befindet der Sensor sich hinter mehreren Spalten. Bewegt sich ein warmes Objekt horizontal zu diesen, löst der Bewegungssensor aus.  Durch diese Bewegung durchkreuzt das Objekt alle Sensoren. Das Gerät nimmt dabei nur Signale auf und gibt keine ab. Deshalb heißt er auch PIR. Also passiver Infrarotstrahler.

Hochfrequenz- und Radar-Bewegungsmelder

Dieser Bewegungsmelder schaltet sich unabhängig von der Wärme ein. Er konzentriert sich nur auf bewegte Objekte und sendet Wellen einer bestimmten Frequenz aus. Stehende Objekte reflektieren diese Wellen in derselben Frequenz. Bewegte Objekte nicht. Hierbei verringert und erhöht sich die Frequenz. Die Veränderung der Wellenlänge erkennt der Bewegungsmelder und schaltet sich ein.

Anders als der Infrarot-Bewegungsmelder ist dieser aktiv. Er ist außerdem in der Lage, durch Objekte hindurch Bewegungen zu erkennen. Folglich ist er draußen nicht gut geeignet, da jede Bewegung eine Aktion auslöst.

Ultraschall – Bewegungsmelder

Dieser Bewegungsmelder funktioniert nach demselben Prinzip wie Hochfrequenz-Bewegungsmelder. Der einzige Unterschied ist das, was sie ausstrahlen. Hierbei handelt es sich um Schallwellen. Sie sind durch die Luft übertragbar. Folglich sind Orte mit vielen Schallwellen und Wärmequellen nicht zum Anbringen geeignet.

Kamera – Bewegungsmelder

Der Kamera-Bewegungsmelder löst Aktionen durch Bilddaten aus. Sobald sich das vom Sensor aufgenommene Bild ändert, löst der Bewegungsmelder aus. Das alles passiert aufgrund von elektronischer Auswertung. Dabei vergleicht der Sensor zwei Bilder und nimmt den Unterschied als Bewegung auf.

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3. Der Unterschied von Bewegungsmelder und Präsenzmelder

Was alles mit einem Bewegungsmelder bedienbar ist, erfahren Sie bei Tipp zum Bau.

Mit einem Bewegungsmelder ist das Licht einfach zu bedienen.

Die Gemeinsamkeit von Bewegungssensoren und Präsenzmeldern ist klar. Wenn sie eine Bewegung registrieren, dann schalten sie sich ein. Doch was ist der Unterschied zwischen den beiden? Um es kurzzufassen: Die Sensoren eines Bewegungsmelders sind anders.

Die Empfindlichkeit der Sensoren ist bei einem Präsenzmelder sehr hoch. Schon die kleinste Temperaturveränderung und Bewegung erkennt er. Ein Bewegungsmelder hingegen registriert nur große Wärmeunterschiede.

Ein weiterer Unterschied ist der Umgang mit der Außenhelligkeit. Wenn das Tageslicht einen bestimmt Wert der Helligkeit erreicht hat, dann reagiert der Präsenzmelder anders. Er deaktiviert sich wohingegen der Bewegungssensor aktiviert bleibt. Aufgrund dieser Unterschiede sind auch die Anbringungsorte anders. Einen Bewegungsmelder bringen Sie im Außenbereich oder an Garagen an. Der Präsenzmelder finden Sie in Büroräumen oder Toiletten.

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4. Wo bringen Sie Bewegungsmelder an?

Bewegungsmelder und Bewegungssensoren sind überall zu finden. Beispielsweise zur Automatisierung des Lichts oder der Tür. Solche Geräte kennen Sie sicherlich aus Ihrem Alltag. Hier finden Sie eine Übersicht über klassische Anbringungsorte von Bewegungssensoren:

  • In Räumen als Lichtschalter. Viele Räume, die Sie betreten sind mit Bewegungsmeldern ausgestattet. Achten Sie mal darauf, wenn Sie das nächste Mal die Toilette in einem  öffentlichen Gebäude betreten.
  • Eingangstüren. Wenn Sie in einen Supermarkt spazieren, öffnen sich die Türen automatisch? Dann sind hier Bewegungsmelder verbaut. Die meisten Lebensmittelketten setzen auf Türen mit Bewegungssensoren.
  • Haustüren. Viele Häuser haben einen Bewegungsmelder verbaut. Wenn Sie also nachts von einem späten Termin heimkommen, dann ist dieser sehr hilfreich.
  • Flure und Gänge. In Gebäuden sowie im Eigenheim sind Bewegungsmelder zu finden. Sie erleichtern einem den Gang zum Schalter.
  • Seifenspender. Seifenspender sind oftmals mit einem Bewegungssensor ausgestattet. Somit verringert sich die Wahrscheinlichkeit, dass Bakterien auf Sie übertragen werden. 
  • Sicherheitsmaßnahmen. Beispielsweise nutzen Autowaschstraßen Bewegungsmelder. Das Auto ist im Leerlauf und bewegt sich nicht. Ein Band, das sich unter dem Auto befindet, bewegt den PKW. Die Sensoren registrieren das Auto und sorgen für einen Abstand zwischen Auto und Waschanlage. Damit geht Sie einem Autounfall in der Waschanlage aus dem Weg.
  • Einbrüche.
  • Videoüberwachung.

5. Worauf ist beim Kauf eines Bewegungsmelders zu achten?

Ein Bewegungsmelder ist nicht Pflicht. Er erleichtert Ihr Leben aber ungemein und funktioniert automatisch. Allerdings gibt es Kriterien, die beim Kauf zu beachten sind:

Winkel und Bereich

Dass ein Bewegungsmelder bei einer Bewegung schaltet, ist klar. Wann der Bewegungssensor schaltet, ist durch Winkel und Bereich gekennzeichnet. Je größer der Winkel, desto größer der Bereich, der erfasst wird. Und je größer der Bereich, desto eher erkennt der Sensor eine Bewegung. Falls Sie sich unsicher sind, dann kaufen Sie einen Bewegungsmelder mit großem Winkel.

IP

Bei einer Installation im Außenbereich ist der IP-Wert sehr wichtig. Dieser gibt an, wie sehr das Gerät wassergeschützt ist. Die Zahl besteht aus zwei Ziffern. Die erste Ziffer steht für die Empfindlichkeit gegenüber Festkörpern. Die zweite für den Schutz gegenüber Flüssigkeiten beziehungsweise Wasser. Je größer die Ziffer, desto resistenter ist das Gerät.

Montage

Die verschiedenen Bewegungsmelder haben auch unterschiedliche Montagearten. Bei Fragen wenden Sie sich an fachkundiges Personal. 

6. Stromverbrauch und Kosten eines Bewegungsmelders

Ein Grund, sich einen Bewegungsmelder zulegen, ist die Ersparnis beim Strom. Die Kosten sind niedriger. Doch woher kommt dieser Gedanke? Das ist einfach zu erklären:

Ein Bewegungsmelder schaltet bei einer Bewegung das Licht ein. Folglich verbraucht er nur Strom, wenn Sie ihn benötigen. Bei längeren Zeiten ohne Registrierung einer Bewegung bleibt das Licht aus. Das bedeutet also, dass jede Sekunde des Lichts auch einen effektiven Nutzen hat. Anders sieht das bei herkömmlichen Schaltern aus.

Diese betätigen Sie, um das Licht anzuschalten. Um es wieder auszuschalten, ist eine weitere Betätigung erforderlich. Und diese weitere Aktion vergessen viele Menschen. Stellen Sie sich vor, Sie verlassen das Haus zur Arbeit. Nach acht Stunden kommen Sie zurück und merken, dass das Licht die ganze Zeit an war. Somit zahlen Sie also für das unbenutzte Strom.

Jedoch verbraucht der Bewegungsmelder auch Strom, wenn er keine Bewegung registriert. Da er sich durchgehend im Stand-by-Modus befindet, verbraucht er Strom. Dieser Verbrauch liegt bei einem Bewegungsmelder unter einem Watt. Jährlich kommen so circa 2 – 4€ zusammen.

Bewegungsmelder sind nicht immer standardmäßig in einem Haus oder einer Wohnung. Hierfür ist dann eine nachträgliche Installation nötig. Dafür fallen erneut Kosten an. Einen Bewegungssensor erhalten Sie ab circa 10€. Es gibt auch teurere Modelle. Diese unterscheiden sich insbesondere in Sachen Qualität, Verarbeitung, IP und Ähnlichem.

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7. Vor- und Nachteile von Bewegungsmeldern

Einen Bewegungssensor zu installieren, ist eine feine Sache. Aspekte, die dagegen sprechen, gibt es auch. Eine Tabelle mit den Vor- und Nachteilen, finden Sie hier:

VorteileNachteile
  • Kostenersparnis beim Strom.

  • Energie sparen.

  • Abschreckung für Diebe.

  • Effizienterals der Lichtschalter.

  • Sicherheit bei Dunkelheit.

  • Installationund Anschaffung mit Kostenverbunden.

  • Mehrere Bewegungssensoren bei großen Räumen nötig.

Was lässt sich also zum Thema Bewegungsmelder sagen? Die Antwort ist eindeutig. Im Außenbereich sind Bewegungsmelder definitiv zu erwägen. Vor allem an der Haustür oder der Garage sind sie praktisch. Sie geben Ihnen frühzeitig Hilfe bei Orientierung und Sicht. Somit tappen Sie nicht mehr im Dunkeln.

Für den Innenbereich ist die Installation vom Fall abhängig. Wenn Sie eher vergesslich und bequem sind, dann greifen Sie auch gerne zu. Mit einer einfachen Handbewegung schalten Sie auf der Terrasse das Licht an. Und das Licht im Treppenhaus schaltet sich bald nach Beendigung der Bewegung aus. Sie brauchen also nicht mehr groß darüber nachzudenken, ob das Licht an ist.

Die Anschaffungskosten und Installationskosten sind hoch. Die Vorteile eines Bewegungsmelders wiegen diese Nachteile aber auf. Er nimmt Ihnen Arbeit ab und spart dazu auf lange Sicht Strom. Ein Gerät für jedermann.

8. Fazit zum Thema Bewegungsmelder

Was lässt sich also zum Thema Bewegungsmelder sagen? Die Antwort ist eindeutig. Im Außenbereich sind Bewegungsmelder definitiv zu erwägen. Vor allem an der Haustür oder der Garage sind sie praktisch. Sie geben Ihnen frühzeitig Hilfe bei Orientierung und Sicht. Somit tappen Sie nicht mehr im Dunkeln.

Für den Innenbereich ist die Installation vom Fall abhängig. Wenn Sie eher vergesslich und bequem sind, dann greifen Sie auch gerne zu. Mit einer einfachen Handbewegung schalten Sie auf der Terrasse das Licht an. Und das Licht im Treppenhaus schaltet sich bald nach Beendigung der Bewegung aus. Sie brauchen also nicht mehr groß darüber nachzudenken, ob das Licht an ist.

Die Anschaffungskosten und Installationskosten sind hoch. Die Vorteile eines Bewegungsmelders wiegen diese Nachteile aber auf. Er nimmt Ihnen Arbeit ab und spart dazu auf lange Sicht Strom. Ein Gerät für jedermann.

9. Reinigung eines Bewegungsmelders

Bewegungsmelder reagieren auf Bewegung. Die Erfassung dieser Bewegung erfolgt auf unterschiedliche Weise, passiv oder aktiv. Aber egal, welches Modell Sie besitzen, eins haben sie alle gemeinsam: Die Sensoren sind Hauptbestandteil der Bewegungsmelder. Ohne sie ist das Erfassen nicht möglich.

Wenn Ihre Bewegungssensoren mal nicht funktionieren, hat das verschiedenen Gründe. Einer davon ist Schmutz. Bewegungsmelder, die sich draußen befinden, sind anfällig für Schmutz. Der Schmutz setzt sich an den Sensoren ab. Mit einem feuchten Lappen reinigen Sie die Sensoren wieder. Bei etwas hartnäckigerem Schmutz unterstützen Sie die Reinigung am besten mit Spülmittel oder Ähnlichem.

10. Farbe und Farbauswahl von Bewegungsmeldern

Fahren Sie mal durch Ihre Nachbarschaft und werfen Sie ein Blick auf die Häuser. Viele Häuser erstrahlen in vielfältigen Farben. Bunte Wände, Fensterrahmen, Haustüren und so weiter. Der Bewegungsmelder befindet sich meistens über der Haustür und an der Hauswand. Er ist ein Detail, der dennoch zum Rest zu passen hat.

Wenn Sie also ein Fan von Harmonie und Ästhetik sind, dann sind Ihnen keine Grenzen gesetzt. Die Standardfarben sind weiß, schwarz, grau und anthrazit. Wenn Sie es schlicht mögen, greifen Sie zu. Falls es Sie es doch bunt mögen, malen Sie Ihren Bewegungssensor an.

11. Installation eines Bewegungsmelders

Sie haben sich dazu entschieden einen Bewegungssensor zu installieren. Gut! Wissen Sie wie es jetzt weitergeht? Nein? Kein Problem. In den folgenden Schritten finden Sie eine Anleitung der Montage:

  • Arbeiten mit Strom ist lebensgefährlich. Schalten Sie also zuerst den Strom aus. Somit passiert Ihnen auch nichts bei der Installation des Bewegungsmelders.
  • Nehmen Sie Ihren Bewegungssensor zur Hand. Führen Sie die Vorbereitungen durch, die hier nötig sind. Löcher setzen und Dichtstutze einsetzen. Wie das geht entnehmen Sie dem Handbuch.
  • Nach der Vorbereitung geht es zur eigentlichen Sache. Bohren Sie Löcher an der Stelle, wo der Bewegungsmelder platziert wird.
  • Danach befestigen Sie den Melder und starten mit der Verkabelung.
  • Bringen Sie den Sensor an und verschrauben diesen. Nun sind nur noch die Einstellungen vorzunehmen. Darunter fällt die Anstellung des Winkels. Danach ist die Montage fertig. 

12. Der Unterschied zum Lichtschalter

Welcher Unterschied zwischen Lichtschalter und Bewegungsmelder herrscht, erfahren Sie bei Tipp zum Bau.

Ein Bewegungsmelder ist eine Alternative zum Lichtschalter.

Lichtschalter und Bewegungsmelder sind beide Mittel zum Zweck. Beide schalten das Licht an und aus. Doch worin liegt der Unterschied? Ganz klar, die Bedienung. Die Bedienung eines Lichtschalters erfolgt immer aktiv. Sie brauchen das Licht im Flur? Sie laufen zum Schalter und betätigen diesen. Wenn Sie es nicht mehr brauchen, betätigen Sie den Schalter erneut.

Ein Bewegungsmelder hingegen ist eher passiv zu bedienen. Wenn Sie im Flur Licht brauchen, laufen Sie einfach durch den Flur. Der Sensor erkennt die Bewegung und in Sekunden schaltet sich das Licht an. Und wenn Sie es nicht mehr brauchen, schaltet es sich von selbst aus. Wenn Sie sich nicht mehr im Flur aufhalten, erkennt der Sensor auch keine Bewegung. Folglich ist es dann im Flur dunkel.

13. Smarte Bewegungsmelder

Ist Ihnen Smart Home ein Begriff? Wenn nicht, kein Problem. Smart Home ist ein bedeutet so viel wie „intelligentes Wohnen“. Der Kern dabei ist, dass sich Geräte im Haus vernetzen und fernsteuern lassen. In vielen Fällen ist die Bedienung durch das Handy möglich. Folgende Einstellungen sind bei einem smarten Bewegungssensor möglich:

  • Ort der Installation.
  • Zeiträume, an denen die Sensoren aktiv sind.
  • Erkennung von Tageslicht.

Wenn Sie die smarten Bewegungsmelder als Lichtschalter verwenden, gibt es eine Voraussetzung. Sie brauchen ebenfalls smarte Glühbirnen. Nur so vernetzen die Geräte sich und sind miteinander kompatibel.

14. Alternativen zum Bewegungsmelder

Manchmal genügt der Bewegungsmelder nicht. Sei es, dass er die Wärme nicht erkennt. Alternativen hierfür gibt es schon. Der Klassiker ist der Lichtschalter. Diesen betätigen Sie aktiv und schalten das Licht zuverlässig ein und aus. Doch wenn Ihnen die passive Technologie eher gefällt, gibt es eine weitere Lösung. Dabei handelt es sich um die Lichtschranke.

Die Lichtschranke funktioniert ähnlich wie ein Hochfrequenz-Bewegungsmelder. Sie gibt einen Lichtstrahl von sich, der sich nicht im sichtbaren Lichtspektrum befindet. Sobald dieser Strahl unterbricht, schaltet die Lichtschranke ein. Sie schaltet das Licht an. Jedes Objekt, das der Schranke in die Quere kommt, löst das Licht aus. Ein bisschen ungenauer als ein Bewegungsmelder, dennoch eine nennenswerte Alternative.

15. Wie viel sparen Sie mit einem Bewegungsmelder

Wie viel Sie mit einem Bewegungsmelder sparen, erfahren Sie bei Tipp zum Bau.

Mit einem Bewegungsmelder sparen Sie Geld.

Die Wahl der Lampen haben großen Einfluss auf die Stromkosten. Herkömmliche Glühbirnen verbrauchen viel mehr Energie als beispielsweise LEDs. Folglich zahlen Sie auch mehr bei den älteren Glühbirnen. Allerdings ist nicht nur die Wahl der Lampen von Bedeutung, sondern auch die Bedienung.

Mit einem Bewegungsmelder sparen Sie sich bis zu einem Viertel Strom gegenüber dem Lichtschalter. Kritiker behaupten, dass der Bewegungsmelder auch Strom verbraucht, wenn er im Ruhemodus ist. Das stimmt nur teilweise: Dass er Strom verbraucht ist richtig, die Menge ist aber unbedenklich. Es kommen schon Kosten auf, die allerdings deutlich weniger als bei einem eingeschalteten Licht sind.

16. Kohlenmonooxidmelder in Ihrem Zuhause

Ein Kohlenmonoxidmelder gehört genauso wie der Bewegungsmelder zu der Familie der Melder. Dieser Melder ist für die Menschen, die zum Beispiel einen Kamin im Haus haben. Menschen, die Zentralheizungen besitzen, die mit Gas und Öl laufen, sind ebenso davon betroffen. 

Kohlenmonoxid ist ein giftiges Gas, das bei der Verbrennung unter ungünstigen Bedingungen entsteht. Durch ausreichende Sauerstoffzufuhr verwandelt sich das Gas bei der Verbrennung in Kohlenstoffdioxid. Falls nicht genügend Sauerstoff vorhanden ist, entsteht Kohlenmonoxid. Ein Melder überprüft die Konzentration dieses Gases im Raum. Wenn ein bestimmter Wert überschritten wird, gibt der Melder einen Ton ab. In diesem Fall lüften Sie in den Raum und verlassen diesen.

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17. Bewegungsmelder – Was ist Infrarot?

Wie bereits erklärt, existieren Bewegungsmelder mit Infrarot. Doch was ist Infrarot? Woher kommt es und für was ist es verwendbar? Infrarot-Strahlung gehört zum nicht sichtbaren Licht. Sichtbares Licht ist zum Beispiel blaues oder grünes Licht. Im Farbspektrum kommt Infrarot dem roten Farbton, den wir sehen, am nächsten. Der Nebeneffekt der infraroten Strahlung ist Wärme. Circa 38 % der Sonnenstrahlung besteht aus Infrarot und ist für die Wärme zuständig. Die Strahlung ist in drei Kategorien unterteilt. Infrarot A, B und C. Die Medizin benutzt Infrarot A, da sie heilend wirkt. Infrarot C wird hingegen in Infrarotkabinen eingesetzt.

18. Die verschiedenen Lichtstrahlen

Ihr Bewegungsmelder schaltet für Sie das Licht ein. Doch haben Sie sich schon mal gefragt was Licht überhaupt ist? Licht, wie Sie es kennen, sind Wellen. Diese Wellen haben unterschiedliche Längen, sogenannten Wellenlängen. Sie geben Auskunft darüber, um welche Strahlung es sich im Lichtspektrum handelt. Das sichtbare Licht liegt zwischen 380 und 720 Nanometern. Weitere Elemente des Lichtspektrums ist die Röntgenstrahlung. Diese kennen Sie sicherlich von Ihrem Arztbesuch.

Die Wellenlänge beträgt circa zehn Nanometer. Das ultraviolette Licht gehört auch dazu. Sie kennen es sicherlich unter Namen UV-Licht oder -Strahlung. Infrarotstrahlung von Bewegungsmeldern gehört selbstverständlich auch zu diesem Spektrum. Es grenzt an der des roten Lichts und hat eine Wellenlänge von 780 Nanometern.

19. Verschiedene Beleuchtungsmöglichkeiten für Ihre Terrasse 

Sehr viele Menschen benutzen den Bewegungsmelder, um das Licht einzuschalten. Sie verwenden ihn als Ersatz für den Lichtschalter. Ein beliebter Anbringungsort für Bewegungsmelder ist zum Beispiel die Terrasse. Firmen integrieren Bewegungssensoren in ihre Terrassenbeleuchtungen. Beispiele hierfür sind:

  • Die Wandleuchte.
  • Die Deckenleuchte.
  • Mobile und dekorative Leuchte.
  • Der Strahler.
  • Die Bodeneinbauleuchte.
  • Das Plug- and Shine System.

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, Ihre Terrasse mit einer Beleuchtung auszustatten. Jede von ihnen ist mit oder auch ohne einen Bewegungsmelder im Handel erhältlich. Fragen Sie ein fachkundiges Personal, ob sie Ihnen bei der Beratung zur Seite stehen. 

20. Der Bewegungsmelder – Die wichtigsten Informationen

Zum Thema Bewegungsmelder beziehungsweise Bewegungssensoren gibt es zahlreiche Informationen. Damit Sie den Überblick nicht verlieren, folgt eine Liste mit den wichtigsten 

Begriffen:

  • Der Infrarot Bewegungsmelder ist der am meisten benutze Melder.
  • Für Büroräume sowie Toiletten sind Präsenzmelder besser. Sie erkennen Unterscheide in der Bewegung im kleinsten Detail.
  • Der Winkel, die IP und die Montageart sind die drei Hauptkritiken, die zu beachten sind.
  • Mit einem Bewegungsmelder sparen Sie bis zu einem Viertel an Stromkosten.
  • Eine Reinigung der Bewegungssensoren im Außenbereich ist wichtig. Sonst funktionieren sie nicht mehr zuverlässig.

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