Alarmanlage

Die Alarmanlage – Gibt Ihnen ein sicheres Gefühl

Alle zwei Minuten steigt in Deutschland jemand in eine fremde Wohnung ein. Im Jahr entstehen so Schäden von etwa 600 Millionen Euro. Ein unabwendbares Schicksal? Sicher nicht! Die Statistik beweist: Alarmanlagen verhindern Einbrüche nicht nur – sie sorgen oft schon dafür, dass es nicht einmal zum Versuch kommt. Erfahren Sie hier, wie Sie Besitz, Eigentum und persönliche Werte durch Einbruchmeldeanlagen schützen.

Die richtige Anwendung von Bauplatten

1. Die Alarmanlage für Ihr Haus

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Schützen Sie sich und Ihren Besitz mit einer Einbruchmeldeanlage.

Private Wohnungen oder Einfamilienhäuser sind meist besonders beliebte „Einbrecher-Ziele“. Gerade hier existieren nämlich oft enorme Mängel in Sachen Sicherheits-Technik. Dabei lässt sich Ihre Wohnung schnell und mit geringem materiellen Aufwand durch eine Alarmanlage schützen. Unter dem Strich: Durch die richtige Kombination aus mechanischen Sicherungen von Fenstern und Türen und einer elektronischen Alarmanlage schützen Sie ganz einfach Ihr Zuhause. Ihr persönliches Sicherheits-System warnt Sie nämlich, sobald der Dieb auch nur versucht, einen Fuß in Ihr Haus zu setzen.

2. Der richtige Ort für Ihre Alarmanlage

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Die Platzierung der Alarmanlage ist sehr wichtig. Wetter und Sabotage könnten sie sonst beschädigen.

Der Ort, an dem Sie Ihre Einbruchmeldeanlage montieren, spielt dabei auch eine große Rolle. Sie sollten die Alarmanlage nämlich unbedingt vor Regen und Frost schützen.
Wenn die Einbruchmeldeanlage nicht vor Witterungseinflüssen sicher ist, verursacht das Schäden an der Technik. Die Folge dabei: Es kommt zu Störungen und Fehlalarmen.

Achten Sie außerdem darauf, dass Ihre Alarmanlage auch vor Sabotage sicher ist. Bringen Sie die Kabel deshalb verdeckt an und montieren Sie das Gehäuse fest an der Wand. Außerdem ganz wichtig: Eine regelmäßige Wartung macht Ihre Alarmanlage zuverlässiger. Lassen Sie die Anlage deswegen auf jeden Fall von einem anerkannten Fachbetrieb installieren und regelmäßig kontrollieren.

3. Wie funktioniert eine Alarmanlage?

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Nicht jede Alarmanlage funktioniert gleich.

Der Aufbau einer klassischen Einbruchmeldeanlage ist im Grunde genommen recht simpel. Oftmals lassen sich sogar verschiedene Komponenten separat hinzufügen. Dieses Zubehör beziehen Sie beim Hersteller Ihres Alarmsystems. Dadurch können Sie das Einsteiger-Set Ihrer Alarmanlage noch besser an Ihre individuelle Wohnsituation anpassen.


Das Innenleben Ihrer Einbruchmeldeanlage besteht in den meisten Fällen aus vier Teilen:

  • Alarmgeber.
  • Alarmmelder.
  • Schaltorgane.
  • Alarmzentrale.

Alarmmelder sind spezielle Sensoren, die an Wänden, Türen und Fenstern montiert werden. Wenn sich dann jemand Zugang zu Ihrem Haus verschafft, wird der Alarmmelder aktiviert. Ein Signal gelangt anschließend über die Alarmzentrale zum Alarmgeber. Dadurch wird die Sirene ausgelöst.

Der klassische Alarmgeber arbeitet akustisch und optisch. Das bedeutet konkret: Eine laute Sirene und auch eine Blitzleuchte warnen Sie und Ihre Nachbarschaft vor dem Einbruch.

Sie bedienen Ihre Alarmanlage über Schaltorgane. Mit anderen Worten: Ein kleines Display und Kontroll-Lampen zeigen Ihnen dabei an, ob die Anlage scharf gestellt, also eingeschaltet ist. Im Idealfall können Sie die Schalter von außen und auch von innen steuern. Ganz wichtig: Schalten Sie die Alarmanlage auch dann ein, wenn Sie nur kurz das Haus verlassen.

Das Herzstück der Anlage ist die Alarmzentrale. Hier laufen die Signale der Alarmmelder und der Schaltorgane nämlich zusammen. Die Zentrale überwacht dabei die Funktionen der anderen Komponenten und die Stromversorgung der Alarmanlage. Im Idealfall ist die Alarmzentrale auch mit einer Not-Stromversorgung ausgestattet.

4. Doppelte Absicherung – Alarmanlage mit Gefahrenmelder koppeln

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Koppeln Sie Ihre Alarmanlage mit weiteren Sicherheitsgeräten.

Einbruchmeldeanlagen schützen aber nicht nur vor Einbruch. Auch vor Rauch, Gas und Wasser warnen sie zuverlässig. Einfach Rauch-, Gas- und Wassermelder an Ihre Anlage anschließen – schon sind Sie doppelt abgesichert. Die Alleskönner unter den Alarmanlagen überwachen sogar Haushaltsgeräte, Klimaanlagen oder Ihren Gefrierschrank. So informiert Sie Ihre Alarmanlage beispielsweise über überhöhten Stromverbrauch.

5. Welche Alarmanlage passt zu mir?

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Ihr Wohnort kann die Wahl einer Alarmanlage beeinflussen.

Um diese Frage für Sie zu beantworten, sollten Sie sich im Voraus über die verschiedenen Arten der Einbruchmeldeanlagen informieren. Es existieren nämlich sowohl technische, als auch funktionale Unterschiede.

Technische Unterschiede

  • Gleichstromtechnik

Über einen Melder fließt elektrischer Strom zwischen zwei Punkten auf einer so genannten Meldelinie, deren Spannung gemessen wird. Sobald die Spannung dann einen festgelegten Wert unter- oder überschreitet, wird sofort der Alarm ausgelöst.

  • Bus-Technik

Alle Melder werden bei der Bus-Technik über zwei Adern-Paare angeschlossen. Das eine Paar sichert die Stromversorgung der Melder und Endgeräte, während das zweite Paar für die Datenleitung zuständig ist. Über diese Datenleitung fragt dann ein entsprechend konfigurierter PC regelmäßig den Zustand aller Endgeräte ab.

  • Funktechnik

Während sowohl die Bus-Technik, als auch die Gleichstromtechnik als drahtgebundene Alarmanlagen zu kategorisieren sind, wird dagegen bei dieser Technik mit Funk gearbeitet. Der Alarmgeber steht dabei per Funk in ständigem Kontakt mit den einzelnen Meldern. Diese müssen mit einer eigenen Stromversorgung, wie etwa einem Akku, auskommen. Besonders bei nachträglichen Installationen wird oft zur Funktechnik gegriffen. Hier müssen nämlich keine Kabel verlegt werden, wodurch der Einbau oftmals unkomplizierter ausfällt.

Vor- und Nachteile der technischen Kategorien:

Drahtgebundene Alarmanlagen:

  • Keine Wartung einzelner Melder, da die Stromversorgung über fixe Leitungen erfolgt.
  • Installation sollte schon beim Neubau oder einer Renovierung erfolgen, Nachrüsten gestaltet sich als schwierig.
  • Vergleichsweise teuer.

Alarmanlagen per Funk:

  • Schnelle und einfach Installation.
  • Oftmals kostengünstiger.
  • Leichter manipulierbar.
  • Regelmäßige Wartung der Batterien in den einzelnen Alarmmeldern.

Funktionale Varianten

  • Bewegungsmelder

Diese Art des Alarmmelders reagiert auf jegliche Art von Bewegung. Wichtig ist, den Bewegungsmelder in einer gewissen Höhe anzubringen. Nur so ist nämlich gewährleistet, dass er nicht manipuliert wird. Nehmen die Melder dann in einem festgelegten Radius Bewegungen wahr, so wird die Umgebung mit Flutern ausgeleuchtet. Allerdings unterscheidet der Melder leider zwischen Personen, die den Alarm auslösen. Das heißt: Auch wenn Sie selbst nachhause kommen oder größere Tiere um das Haus streifen, kann der Melder ausgelöst werden.

Der Bewegungsmelder kann aktiv mit Ultraschall oder einer anderen Frequenz , sowie passiv mit Infrarot-Strahlung betrieben werden. Der aktive Melder sendet permanent Strahlung aus, die dann von einer Fläche oder einem Körper reflektiert und vom Empfänger registriert wird. Der passive Melder besteht nur aus einem Infrarot-Empfänger: Die IR-Strahlung von einem Menschen oder einem Tier wird in Form von Wärme gesendet.

  • Akustischer Alarm

Im Gegensatz zum rein optischen Alarm existieren auch Anlagen, die im Ernstfall akustische Signale aussenden. Klassische Alarmmelder, die mit akustischem Alarm funktionieren, sind beispielsweise der Glasbruchmelder oder solche, die etwa auf einen Schließkontakt der Tür reagieren. Auch Türketten, Balkenriegel oder Rollläden sind häufig mit akustischen Alarmmeldern ausgestattet.

  • Stiller Alarm

Während ein akustisches Signal vor allem dann seine größten Vorteile entfaltet, wenn Sie in belebter Umgebung mit direkter Nachbarschaft wohnen, stellt ein stiller Alarm für isolierte Gebäude eine geeignete Option dar. Der stille Alarm informiert wahlweise Hausbesitzer, Wachdienst oder Polizei über den Einbruchsversuch. Der große Vorteil dabei: Der Einbrecher selbst bemerkt den Alarm nicht. Dies erhöht dann die Wahrscheinlichkeit, den Täter schnell zu ergreifen.

  • Druckalarmsysteme

Immer beliebter werden Alarmanlagen, die mit einem Druckwellensystem arbeiten. Das System registriert dabei Änderungen der Druckdifferenz innerhalb eines Hauses. Es misst mittels eines Sensors den Rauminnendruck und löst, je nach Voreinstellung der Sensibilität, bei Abweichungen den Alarm aus. Druckänderungen entstehen hauptsächlich durch das Öffnen von Fenstern oder Türen, sodass die Großzahl aller Einbruchskonstellationen dadurch abgedeckt wird. Doch Vorsicht: Selbst bei Wetteränderungen oder dem Aktivieren von Dunstzugsablagen in der Küche kann sich der Rauminnendruck ändern. Aus diesem Grund ist es bei diesen Systemen wichtig, die Empfindlichkeit der Einstellungen gut zu testen.

6. Wie viel kostet eine Alarmanlage?

Tipp zum Bau zeigt Ihnen, in welchem Preisrahmen Wandfarben ungefähr liegen.

Die Preisspanne für Einbruchmeldeanlagen ist sehr groß.

Eine grundsätzliche Antwort auf diese Frage lässt sich nur schwer geben. Denn je nach verarbeiteter Technik und Ihrer Funktionsweise decken Alarmanlagen ein großes Preisspektrum ab.

Billige Alarmanlagen bis 50 €

Bei den billigsten Varianten der Einbruchmeldeanlagen handelt es sich meist um keine vollumfänglichen Systeme. Vielmehr dienen diese nur dem Schutz einzelner Fenster oder Türen. Die Installation gestaltet sich dementsprechend einfach und ist oftmals auch vom Hausbesitzer selbst zu bewerkstelligen.

Günstige Varianten bis 250 €

In diesem Preissegment finden Sie vor allem Funk-Alarmanlagen, die besonders beliebt bei preisbewussten Nutzern sind. Diese Geräte gelten als optimal für Einsteiger, sind einfach zu installieren und zeichnen sich durch ein gutes Preis-Leistungsverhältnis aus.

Mittelpreisige Varianten bis 500 €

Alarmanlagen dieser Preisklasse bieten gleich mehrere Vorteile. Abgesehen davon, dass sie flexibel für den Privatgebrauch und in gewerblichen Kontexten einsetzbar sind, lassen sie sich auch zumeist durch eine Vielzahl an zusätzlich erhältlichem Zubehör nachträglich erweitern und modifizieren.

Hochpreisige Varianten ab 500 €

Neben maximalem Schutz erhalten Sie bei dem Kauf einer hochpreisigen Alarmanlage oftmals zusätzlichen Komfort in der Bedienung. Zudem eignen sie sich eher für Gewerbeimmobilien und andere größere Objekte. Wer allerdings auf gewisse Spielereien verzichten kann, ist sicherlich auch mit einer Anlage aus einem günstigeren Preissegment gut bedient.

7. Förderungsmöglichkeiten

Zur besseren Sicherheit werden Einbruchmeldeanlagen von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gefördert. Dabei werden ab 500 € Investitionskosten zu 20 % übernommen und ab 1000 € 10 %. Insgesamt können Sie bis zu 1600 € zurückerstattet bekommen.

Die Förderung ist für Privatpersonen wie Mieter oder Eigentümer von Ein- oder Zweifamilienhäusern. Gefördert werden:

  • Einbruchs– und Überfallmeldeanlagen nach DIN EN 50131 Grad 2 oder besser.
  • Einbruchshemmende Haus- und Wohnungseingangstüren.
  • Nachrüstsysteme für Fenster, Balkon etc.
  • Gegensprechanlagen.
  • Einbruchshemmende Gitter und Rollläden.

8. Tipp – Expertenwissen Alarmanlage

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Welche Variante für Sie die Richtige ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Liegt Ihr Zuhause in einer Wohngegend oder einem Gewerbegebiet? Gibt es bauliche Schwächen, die ein Einbrecher ausnutzen könnte? Diese Fragen spielen eine große Rolle bei der Wahl der richtigen Sicherheitstechnik. Lassen Sie sich also in jedem Fall von einem Experten in Sachen Alarmanlagen beraten. Nur so ist höchste Sicherheit garantiert.


9. Vor-/Nachteile von Alarmanlagen


VorteileNachteile
Alarmanlagen wirken abschreckend und präventivBillige Produkte sind nicht sicher oder lösen Fehlalarme aus
Kabelgebundene Anlagen sind ausfallsicherBei unprofessioneller Montage Fehlalarme möglich
Der Alarm kann auf Ihr Smartphone geleitet werdenEinbau einer verkabelten Anlage kostenintensiv
Der Alarm kann zur nächsten Polizeidienststelle weitergeleitet werdenBei Funk-basierter Technolgie Manipulation von außen möglich
Es gibt Systeme mit Abwesenheits- und AnwesenheitsschutzFunk-Anlagen sind weniger ausfallsicher durch Batteriebetrieb
Funk-Alarmanlagen erheblich einfacher in der Montage und deutlich günstiger im Preis


10. Fachpartner finden

Sie planen eine neue Alarmanlage für Ihr Haus installieren zu lassen und benötigen fachmännischen Rat vor Ort?

Ihr Elektroinstallateur in Ihrer Nähe hilft Ihnen gerne.

11. Hier finden Sie die passende Alarmanlage

Die richtige Alarmanlage finden Sie beispielsweise in einem Elektrofachhandel oder auch direkt beim Hersteller. Der Vorteil dabei: Sie können sich direkt beraten lassen. Außerdem können Sie sich bezüglich der richtigen Installation informieren. Einige Einbruchmeldeanlagen können Sie nämlich selbst montieren.

Weiterhin finden Sie eine Vielzahl an verschiedenen Alarmanlagen in Online-Shops. Bei diesen Produkten ist oft eine Installationsanweisung beigelegt. Wenden Sie sich bei Unklarheiten trotzdem immer an einen Fachmann.

12. Verschiedene Einsatzbereiche

Allgemein unterscheidet man zwischen Alarmanlagen im Innen– und im Außenbereich. Darunter gibt es eine Vielzahl an Meldern, die einem bestimmten Einsatzbereich sichern. Zwei Varianten sind die Öffnungs– und die Glasbruchmelder.

Beschreibung der beiden Alarmmelder:

ÖffnungsmelderGlasbruchmelder
● Das sind Sensoren, die an Türen und Fenstern angebracht werden.

● Die Funktion läuft über einen Magneten und einen Kontaktmelder.

● Der Kontakt zwischen den Sensoren ist eine Art Lichtschranke.

● Bei Unterbrechung des Kontakts, löst sich der Alarm aus.
● Die Montage erfolgt in direkter Nähe zu Fenstern und Terrassentüren.

● Bei einem Glasbruch nimmt der Melder das Geräusch wahr und löst den Alarm aus.

● Schwäche: Fehlalarme können schnell ausgelöst werden, z. B. beim Zerbrechen einer Flasche.

13. Schutz vor Einbrüchen mit der Außenhautsicherung

Eine weitere Art, um sich vor Einbrechern zu schützen, ist der Einsatz der Außenhautsicherung. Diese funktioniert mit Funksignal und ist somit kabellos. Der Sinn dahinter ist, Ihr Haus oder Ihre Wohnung komplett von außen zu schützen. Die Sicherung geschiet auf Basis von Öffnungs– und Glasbruchsensoren.

Sicherung Ihres Eigenheims mit der Außenhautsicherung.

Die Außenhautsicherung bietet Ihnen optimalen Schutz vor Einbrüchen.

Dabei werden alle Fenster und Türen Ihres Eigenheims ausgestattet und mit der Zentrale verbunden. Einbrecher haben dadurch keine Möglichkeit, sich unbemerkt in Ihr Haus zu schleichen. Denken Sie dabei auch an Dachfenster und alle weiteren Öffnungen Ihres Hauses. Nur so kann eine maximale Sicherheit garantiert werden!

Eine Alternative zur Außenhautsicherung ist die spezifische Sicherung einzelner Öffnungen. Wenn sich z. B. eines Ihrer Fenster besonders für Einbrüche anbietet, wird dieses einzeln gesichert. Damit sind Sie nicht komplett geschützt, ersparen sich aber viele Kosten. Außerdem wissen Sie bei einem Alarm immer genau, wo dieser herkommt. Bei der Außenhautsicherung gibt es dagegen viele mögliche Auslöser, die zuerst geprüft werden müssen.

14. Überwachungskamera

Die Überwachungskamera sichert Beweismaterial.

Eine Alternative zu klassischen Alarmanlagen ist die Überwachungskamera.

Eine weitere Absicherung Ihres Hauses stellt die Überwachungskamera dar. Diese löst zwar meistens keinen Alarm aus, ist aber dennoch sehr sinnvoll. Sie bietet nämlich einen entscheidenden Vorteil: Die Sicherung von Beweismaterial! Damit stehen die Chancen für eine Überführung des Täters viel höher.

Jedoch müssen Sie einige Richtlinien bei der Installation von einer Überwachungskamera beachten. Die Vorschriften besagen, dass visuelle Aufzeichnungen nur auf dem eigenen Grundstück gemacht werden dürfen. Sie müssen also sichergehen, dass Ihre Nachbarn von der Kamera nicht gefilmt werden.

Neben den Vorteilen, die solche Kameras bieten, ergeben sich auch einige Schwächen:

  • Überwachungskameras sind schnell zu erkennen. Die Täter sind sich somit oft bewusst, dass sie gefilmt werden.
  • Deshalb verdecken sie häufig ihre Gesichter und andere Auffälligkeiten. Manchmal kommt es auch dazu, dass sie die Kamera mit anderen Gegenständen abdecken.
  • Lässt sich die Kamera leicht deaktivieren, können die Einbrecher auch dies selbst übernehmen.

15. Alarmanlage für unterwegs

Eine sehr moderne Art von Alarmbenachrichtigungen ist die für unterwegs. Dieser Typ alarmiert Sie, wenn Sie nicht zu Hause sind, während der Alarm ausgelöst wird. Heutzutage gibt es viele Varianten, um einen solchen Alarm zu empfangen:

  • eine E-Mail.
  • ein Anruf.
  • eine SMS.
  • eine Sprachnachricht.
  • eine Push-Benachrichtigung.

Das kann auch ohne Internetverbindung erfolgen, wenn sich eine integrierte SIM-Karte im Gerät befindet. Viele Alarmsysteme haben mittlerweile auch eigene Apps. Dies ist besonders praktisch in Verknüpfung mit dem SmartHome. Dadurch können Sie Ihre mobilen Geräte ganz einfach mit der Alarmanlage verknüpfen. So sind Sie immer informiert, was bei Ihnen zu Hause los ist!

16. Benachrichtigungsarten im Vergleich

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten von Benachrichtigungen: den akustischen und den stillen Alarm. Welcher Alarmtyp sich am besten für Sie eignet, können Sie hier abwägen:


Benachrichtigungsart
Akustischer AlarmStiller Alarm
Beschreibung● Der Klassiker ist die heulende und blinkende Sirene.● Der Einbrecher merkt nichts von diesem Alarm.
● Die Weiterleitung erfolgt an die Notrufzentrale oder die Besitzer selbst.

● Dies kann auch ohne Internetverbindung erfolgen, wenn eine SIM-Karte integriert ist.
Ziel● Die Nachbarn werden alarmiert.
● Der Täter wird abgeschreckt.
● Der Täter wird direkt von der Polizei gefasst.
Problem● Der Alarm ist oft nicht zielführend, da die Nachbarn die Sirene nicht wahrnehmen oder zu langsam sind.● Bei einem Fehlalarm entstehen höhere Aufwandsschäden.

17. Verbindung von Ihrer Alarmanlage mit der Polizei

Die Weiterleitung Ihrer Alarmanlage erfolgt nach Ihrem Wunsch an:

  • die Polizeistation.
  • die zuständige Sicherheitsfirma.
  • die Besitzer der Alarmanlage selbst.

Die automatische Benachrichtigung der Polizei ist besonders beim stillen Alarm vorteilhaft. Der Einbrecher merkt dabei nicht, dass er erwischt wurde. Währenddessen sind die Polizisten jedoch schon auf dem Weg. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Täter gefasst wird, ist dementsprechend sehr hoch.

In vielen Städten bietet die Polizei dafür eine Beratung an. Dabei geben die Beamten Ihnen Tipps für die maximale Sicherheit in Ihrem Zuhause. Außerdem können sie Ihnen bestimmte Produkte empfehlen, die sich am besten für Ihr Haus eignen.

18. Kostenunterschiede von Funk- und kabelgebundenen Alarmanlagen

Generell sind die kabelgebundenen Systeme meistens teurer als die Funksysteme. Dabei werden die Kosten für die Produkte, für die Installation und für die Energieversorgung berücksichtigt. Für beide Systeme gibt es jedoch günstige und kostspielige Varianten:

Kabelgebundenes SystemFunksystemInstallation vom Fachmann
ca. 180-500 €ca. 10-500 €ca. 400-900 €

Die Energieversorgung erfolgt bei den kabelgebundenen Alarmanlagen über den Hausstrom. Hier gibt es auch je nach Stromanbieter große Kostenunterschiede. Bei den Funksystemen sind die Kosten für die Energieversorgung gering. Sie benötigen etwa einmal im Jahr neue Batterien bzw. der Akku muss regelmäßig aufgeladen werden. Unterm Strich sind die Funksysteme also die günstigere Wahl. Sie sind allerdings auch leichter zu manipulieren und gelten allgemein als weniger zuverlässig.

19. Beachten Sie bei der Installation

Installation von Alarmanlagen

Die Bedienung Ihrer Alarmanlage sollte sich so einfach wie möglich gestalten.

Es ist wichtig, dass Ihre Alarmanlage in Ihren Alltag integriert werden kann. Das Aktivieren und Deaktivieren sollten so einfach wie möglich sein. Die Melder sollten schließlich nicht zu viel Zeit in Anspruch nehmen. Gegebenenfalls sollten auch Ihre Kinder die Alarmanlage bedienen können.

Die Installation der Melder ist je nach Art unterschiedlich aufwendig. Funkalarmanlagen lassen sich relativ einfach installieren. Sie werden meistens mit einer Installationsanweisung verkauft. Bei kabelgebundenen Systemen ist es ratsam, das Installieren einem Sicherheitsunternehmen zu überlassen. Professionelle Alarmsysteme sollten grundsätzlich immer vom Fachmann montiert werden. Dieser kann Sicherheitslücken in Ihrem Eigenheim erkennen und Lösungen vorschlagen.

Die Dauer der Installation ist je nach Größe Ihres Heims unterschiedlich. Bei Wohnungen und kleinen Häusern dauert sie insgesamt etwa 1 Arbeitstag. Für größere Häuser sollten Sie dagegen etwa 2 Tage einplanen.

20. Kaufkriterium: Beschaffenheit des Hauses

Beim Kauf einer Alarmanlage unterscheiden sich einige Faktoren je nach Hausgröße und -art. Eine Wohnung benötigt beispielsweise nur ein Innenraum-Alarmsystem. Es können sich aber auch die Bewohner eines ganzen Mehrfamilienhauses für eine Alarmanlage entscheiden. Dann wird das Haus zusätzlich von draußen an den Fenstern und Türen gesichert. Außerdem gibt es zusätzliche Funktionen, wie Gas- und Rauchmelder oder Überwachungskameras, die Sie montieren können.

Bei einem Einfamilienhaus liegt die Entscheidung, welche Alarmanlage letztlich zum Einsatz kommt, allein bei Ihnen. Das hat den Vorteil, dass Sie unabhängig abwägen können. Gleichzeitig sind die Kosten aber auch höher. Schließlich werden die nicht unter mehreren Familien geteilt, wie bei den Wohnungen. Ein Haus bietet außerdem mehr Einbruchsmöglichkeiten, die gesichert werden müssen. Somit ist der Aufwand für die Installation der Alarmanlage höher und erfordert mehr Zeit.

21. Notstromversorgung von Ihrer Einbruchmeldeanlage

Die kabelgebundenen Alarmsysteme funktionieren über Ihren Hausstrom. Die Melder mit Batterien oder Akkus müssen auf eine andere Weise mit Energie versorgt werden. Hier stellt sich jedoch die Frage: Was passiert bei einem Stromausfall?

Die kabelgebundenen Anlagen brauchen nur einen kleinen Notstrom-Akku. Schließlich sind sie in der Regel rund um die Uhr an Strom angeschlossen. Ein solcher Akku kann die Alarmanlage bis zu 72 Stunden lang mit Energie versorgen.

Bei den kabellosen Systemen halten die Batterien im Schnitt etwa 1 Jahr. Sie sollten sich dafür vor dem Kauf über die Laufzeit informieren. Bei modernen Meldern ist eine Funktion integriert, die Ihnen Bescheid gibt, wenn sie neue Batterien benötigen. Somit kann es nicht passieren, dass Ihre Alarmanlage unbemerkt nicht mehr mit Energie versorgt wird.

22. Unterstützende Maßnahmen zu Ihrer Alarmanlage

Neben Alarmanlagen gibt es auch andere Möglichkeiten, um sich vor einem Einbruch zu schützen. Diese Sicherheitsmaßnahmen wirken aber auch unterstützend zu einem Melder. Folgende Tipps sollten Sie deshalb beachten:

  • Schließen Sie die Fenster und Türen.
  • Denken Sie auch an Einbruchsmöglichkeiten wie Kellerfenster und Lichtschacht.
  • Installieren Sie einbruchshemmende Rollläden.
  • Montieren Sie einbruchshemmende Verglasung an der Terassentür und Fenstern.
  • Besorgen Sie sich eine Gegensprechanlage.
  • Verstecken Sie keinen Ersatzschlüssel im Außenbereich.

In der Urlaubszeit stehen außerdem viele Häuser leer. Das bietet sich für Einbrecher an, um unerkannt zu bleiben. Achten Sie deshalb bevor Sie in den Urlaub fahren unbedingt zusätzlich darauf, dass:

Unterstützende Sicherheitsmaßnahmen bieten zusammen mit Alarmanlagen optimalen Schutz.

Denken Sie an die Sicherheitsmaßnahmen besonders dann, wenn Sie für eine längere Zeit nicht zu Hause sind.

  • Ihr Briefkasten von einem Nachbar oder Bekannten geleert wird.
  • Das Licht über Zeitschaltuhr gesteuert wird.
  • Fenster und Türen abgeschlossen sind.
  • Keine Kletterhilfen, wie eine Leiter oder Stühle, im Außenbereich stehen.

Zusammen mit einer Alarmanlage Ihrer Wahl bieten diese Maßnahmen optimale Sicherheit. Schließlich sollten Sie entscheiden können, wer sich wann in Ihrem Zuhause aufhält. So können Sie sich in Ihrem Eigenheim wieder rundum sicher fühlen!

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