Händetrockner

Händetrockner – eine moderne Alternative zu Papierhandtüchern?

Mit einem elektrischen Händetrockner befreien Sie Ihre gewaschenen Hände blitzschnell und kinderleicht von Nässe. Aber wie funktioniert das Gerät eigentlich? Lohnt es sich aus finanzieller Sicht? Sind Handföhne überhaupt umweltfreundlich und hygienisch? Für welche Einsatzgebiete eignen sich Händetrockner und was gibt es zu beachten? Hier finden Sie von technischen bis hin zu gesundheitlichen Aspekten alles Wichtige über Handföhne.

1. Funktionsweise des elektrischen Händetrockners

Erfahren Sie alles Wichtige über die Anschaffung eines Händetrockners bei Tipp zum Bau.

Integrieren Sie auch in Ihr Bad einen elektrischen Händetrockner.

Das genaue Funktionsprinzip der elektrischen Händetrockner unterscheidet sich je nach Hersteller und individuellem Modell. Die Grundidee eines Händetrockners ist allerdings gleich und ähnelt der eines herkömmlichen Haarföhns. Anfänglich aktivierte sich der Motor infolge eines händischen Knopfdrucks. Mittlerweile ist das auch durch eine automatische Sensortechnik möglich. Der Motor saugt dann die Raumluft in den Händetrockner hinein.

Im besten Fall leitet der Händetrockner die Luft durch einen Filter. Damit reduziert er die Verbreitung von Bakterien und Viren so stark wie möglich. Der elektrische Handföhn sammelt die Luft auf entsprechend kleinem Raum im Inneren des Geräts. Dort baut sich infolgedessen ein enormer Druck auf. Hiermit tritt die Luft mit hohen Geschwindigkeiten aus.

Die Hände trocknen dann durch den Wind beziehungsweise durch die Wärme. Hersteller achten bei der Konstruktion des Handföhns auf einen bestimmten Ausströmungswinkel. So gewähren sie eine möglichst zeit- und energieeffiziente Trocknung.

2. Verschiedene Arten von Händetrocknern

Bestimmt ist Ihnen bereits aufgefallen, dass Handföhne fast überall anders sind. Kein Modell ist wie das andere und es gibt unzählige Varianten. Sie unterscheiden sich in ihrer Größe, Anwendung, Trocknungsart und so weiter. Grundsätzlich gibt es zwei Kategorien von Handföhnen die Warmlufttrockner und die Kaltluft-Handföhne.

Der Warmluft-Händetrockner

Der Warmlufttrockner, oder auch „warm air dryer“ genannt, ist die ursprüngliche Variante der Händetrockner. Erfunden hat ihn Robert Schöttle im Jahr 1925. Er war der ehemalige Besitzer einer Stuttgarter Staubsaugerfirma.

Schöttle hatte die Idee, die Funktion eines Staubsaugers einfach umzudrehen. An der Hinterseite saugt das Gerät die Luft aus der Umgebung an. Anschließend stößt es diese Luft auf der Vorderseite erwärmt wieder aus. Der fertig entwickelte Warmlufttrockner funktioniert dann folgendermaßen:

  • Strom erhitzt eingebaute Metallspiralen.
  • Angesaugte Luft erwärmt sich mit Hilfe dieser Spiralen.
  • Durch Wärme verdunsten die Wassertropfen auf Ihrer Haut.
  • Ihre Hände trocknen bei neueren Warmluft-Geräten innerhalb von ca. 12-30 Sekunden.

Anwender empfinden die Wärme als besonders angenehm, weshalb diese Variante als beliebt gilt. Allerdings trocknet die Haut durch die regelmäßige Benutzung von Warmlufttrocknern aus. Deswegen ist von der Verwendung dieser Handföhne nach jedem Händewaschgang abzuraten.

Die effiziente Technologie des Kaltluft-Händetrockners

Seit 2006 gibt es auch Kaltlufttrockner auf dem Markt. Dieser Typ von Händetrocknern ist leistungsstärker. Die Luft erlangt noch höhere Geschwindigkeiten von bis zu 690 Kilometer pro Stunde. Die Nässe verdunstet nicht, sondern der Luftstrom bläst das Wasser von Ihren gewaschenen Händen.

Das geschieht bei modernen Handföhnen innerhalb von 10 – 15 Sekunden. Damit sind sie sogar deutlich schneller als die Heißluft-Trockner. Aus diesem Grund ist auch die Bezeichnung „Jet Stream Händetrockner“ oder „Turbo Händetrockner“ gängig. Es bleibt jedoch oft trotzdem eine restliche Feuchtigkeit übrig, die erst noch verdunstet.

Da keine Erwärmung nötig ist, sind Kaltluft-Händetrockner nicht nur schneller, sondern auch energieeffizienter. Andererseits besteht durch diese Schnelligkeit der Luft die Gefahr, dass sich Keime verteilen. Deswegen steht besonders die Hygiene der schnellen Kaltlufttrockner immer wieder in der Kritik.

3. Wissenswertes für die Montage von Händetrocknern

Mit den Informationen von Tipp zum Bau machen Sie bei der Montage eines Händetrockners keine Fehler.

Bei der Montage eines elektrischen Händetrockners gibt es einiges zu beachten.

Um Fehler bei der Montage zu vermeiden ist die vorangehende Planung entscheidend. Wie Sie das am besten umsetzen, erfahren Sie im Artikel zur Sanitärplanung. Bei der Montage selbst gibt es allerdings auch einiges zu beachten:

  • Verwendung der richtigen Dübel und Schrauben.
  • Vorsichtige Bohrung, besonders bei Fliesen.
  • Korrekte Positionierung.

Allzweckdübel eignen sich unter Umständen nicht. Verwenden Sie stattdessen Dübel für die spezifischen Beschaffenheiten Ihrer Wand. Arbeiten Sie lediglich mit Edelstahlschrauben, weil sonst die Möglichkeit besteht, dass das Metall rostet. Rost verringert die Tragfähigkeit der Schraube und gefährdet somit die Stabilität Ihrer Händetrockner.

In Bezug auf die Bohrung gibt es auch einiges zu beachten. Vermeiden Sie einen Fliesenbruch, indem Sie direkt in den Fugen bohren. Falls das nicht möglich ist, bohren Sie zuerst mit einem sogenannten „Fliesenkörner“ vor. Wichtig ist ebenfalls, dass Sie stets ohne Hammerschlag arbeiten. Bohren Sie zudem auf keinen Fall unmittelbar durch die direkt am Handföhn angebrachten Befestigungslöcher.

Stattdessen ist es sinnvoll, die Punkte der Bohrlöcher an der Wand zu kennzeichnen. Nutzen Sie alternativ eine Bohrvorlage. Denken Sie daran, die Positionen erneut durch die Benutzung einer Wasserwaage zu überprüfen. Entsprechende Bohrvorlagen bekommen Sie meistens auf Anfrage beim Hersteller zur Verfügung gestellt.

Voraussetzungen an der Wand für die Befestigung Ihres Händetrockners

Vor der Montage, und bestenfalls noch vor dem Kauf, gibt es einiges zu beachten. Zuerst sind die Gegebenheiten der Wand zu kontrollieren. Es ist eine Notwendigkeit, Ihre Wände stets vor Nässe zu schützen. Durch Fliesen oder ein schützendes Wandschutzblech vermeiden Sie potenzielle Schäden.

Wenn Wasser auf die Wand einwirkt, lösen sich unter Umständen Mineralsalze aus dem Mauerwerk. Das führt zu gelblichen Flecken oder, im Extremfall, zu Ausbeulungen und Schäden am Putz. Zudem ist es wahrscheinlich, dass es zu Schimmelbildung und Pilzbefall kommt. Bei fortgeschrittenem Aufkommen beeinflussen diese Schäden sogar die Sicherheit des Mauerwerks.

Es ist deshalb wichtig, die Wände in Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit ausreichend zu schützen. Denn Nässeschäden verringern zum einen den Wert der Immobilie. Zum anderen haben sie gegebenenfalls sogar gesundheitliche Auswirkungen. Sie betreffen neben den Bewohnern auch Ihre Haustiere. Besonders gefährlich ist dies für Menschen mit einem empfindlichen Immunsystem, Kleinkinder und Senioren. Diese Symptome treten in solchen Fällen möglicherweise auf:

  • Reizungen der Haut.
  • Migräne und Kopfschmerzen.
  • Beschwerden in den Atemwegen.
  • Aufkommen von Allergien.
  • Müdigkeit.

Interessiert Sie der Schutz der Wände vor Feuchtigkeit? Es gibt diverse Möglichkeiten, Ihre Wände und Ihre Gesundheit zu sichern. Dabei spielen Außendämmung und Innendämmung eine entscheidende Rolle.

Sorgen Sie außerdem dafür, dass der Handföhn direkt an den Strom anschließbar ist. Verlegen Sie die Kabel aus Sicherheitsgründen nicht frei durch den Raum. Informieren Sie sich vorab ausführlich zur Elektroinstallation. Handelt es sich um ein öffentliches Gebäude, schützen Sie verbaute Kabel zusätzlich vor Vandalismus.

Position des Händetrockners

Der zweite ausschlaggebende Aspekt bei der Montage ist die Position des Händetrockners. Empfehlenswert ist eine Befestigung nahe dem Waschbecken und auf dem unmittelbaren Weg zum Ausgang. So vermeiden Sie, dass Wasser von Ihren nassen Händen auf den Boden tropft. Dieser Schritt klingt zunächst simpel, bietet aber noch weitere Vorteile:

  • Vorbeugen von Rutschgefahr.
  • Mehr Sauberkeit.
  • Nutzung der Anlage erfolgt stetig und schnell.

Die genaue Montagehöhe hängt vom jeweiligen Modell des elektrischen Handföhns ab. Die Ausführungen, die Luft von oben blasen, bringen Sie höher an. Der empfehlenswerte Abstand vom Boden bis zur Unterkante des Handföhns beträgt 1,2 Meter. Bei „Hands-in-Händetrocknern“ umfasst die optimale Montagehöhe 1 Meter. Dieser Wert bezieht sich auf die Distanz vom Boden bis zur Oberkante des Händetrockners.

Passen Sie die Höhe allerdings je nach Zielgruppe individuell an. Kinder und Rollstuhlfahrer haben beispielsweise sehr unterschiedliche Anforderungen an den Handföhn. So gewährleisten Sie die problemlose Nutzung eines Barrierefreien Bads.

Haben Sie vor, mehrere elektrische Händetrockner nebeneinander anzubringen? Dann achten Sie auf einen Mindestabstand zwischen den einzelnen Händetrocknern von 60 Zentimeter. Dadurch spritzt das Wasser nicht von einem Benutzer zum nächsten.

4. Wie hygienisch sind Händetrockner?

Die Hygiene von elektrischen Händetrocknern ist uneindeutig und die Studienlage ist widersprüchlich. Zudem gibt es oft wissenschaftliche Mängel fest, weshalb eine eindeutige Aussage nicht möglich ist. Mehrere Studien ergaben, dass sich Mikrotröpfchen durch die Benutzung von Handföhnen im Raum verteilen. Dazu zählen beispielsweise Studien des Journal of Applied Microbiology und der University of Westminster.

Besonders die hohen Geschwindigkeiten der Jet-Händetrockner sorgen dafür, dass Mikro-Organismen in den Raum gelangen. Weitere Untersuchungen zeigen, dass sich Keime nach einer Benutzung der Warmluft-Händetrockner vermehren. Diese Ergebnisse sind besonders mit Blick auf die Corona-Pandemie bedenklich.

Im Gegensatz dazu präsentiert die Royal Society for Public and Health 2008 andere Resultate. Sie kommt zu dem Schluss, dass die Handföhne 99,9 Prozent der Mikroorganismen entfernen. In diesem Test ging es jedoch nur um ein einziges Handföhn-Modell des Marktführers. Diese Erkenntnisse sind also nicht zwingend auf alle elektrischen Händetrockner übertragbar.

Die Hersteller der Handföhne lehnen diese Studien jedoch ab. Teilweise gaben Sie sogar eigene Untersuchungen in Auftrag. Sie behaupten, die Ergebnisse seien aus mehreren Gründen nicht aussagekräftig:

  • Fehlende Neutralität wegen finanzieller Unterstützung des Branchenverbands europäischer Papiertuch-Hersteller.
  • Differenz zwischen den gemessenen Keimzahlen bei Händetrocknern und bei Papierhandtüchern ist nicht signifikant.
  • Studien untersuchten alltagsfremde Situationen.
  • Sogenannte „HEPA-Filter“ übertragen weder Feinstaub noch Mikro-Organismen auf die Hände.

Andere zweifeln wiederum die Bedeutung der Filter an. Demnach ist das ausschlaggebende Problem nicht der Händetrockner und die Geschwindigkeit der Luft. Wichtiger ist es, die Hände richtig zu waschen. Damit bekämpfen die Anwender den Ursprung der Bakterien.

Andererseits schätzt das Umweltbundesamt die Händetrockner im Jahr 2014 als gesundheitlich unbedenklich ein. Es fügt jedoch hinzu, dass in Krankenhäusern von einer Installation eines Handföhns abzusehen ist. Dasselbe gilt auch für andere Einrichtungen des Gesundheitswesens.

Die Bewertung von Papier- und Stoffhandtüchern fällt hinsichtlich der Hygiene etwas besser aus. Die Lebensmittelindustrie erlaubt den Gebrauch des Händetrockners allerdings international. Diese gilt als Branche mit den strengsten Hygiene-Richtlinien.

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist die Trocknung der Hände ein unerlässlicher Schritt. Problematisch wird es für die Hygiene, wenn Papiertücher fehlen. Dies passiert bei der Nutzung eines Handföhns nicht. Die Anwender sind zudem während des Trocknungsprozesses oder zu Stoßzeiten in Warteschlangen oft ungeduldig. Deswegen führen sie den Schritt des Händetrocknens nicht richtig aus oder überspringen ihn sogar.

Im ungünstigsten Szenario waschen sich die Benutzer die Hände deswegen gar nicht. Auch hier bietet der Handföhn durch seine schnelle Trocknung somit einen klaren Vorteil. Achten Sie deswegen darauf, genügend Händetrockner mit kurzen Trocknungszeiten bereit zu stellen. Bauen Sie zusätzlich Filteranlagen in ihren Wasserhahn ein. So steigern Sie die Hygiene schon bei der Handwäsche an sich.

Verschiedene Möglichkeiten, um die Hygiene von Händetrocknern zu steigern

Die Hersteller reagierten mittlerweile auf die kritischen Stimmen. Sie verbesserten die Funktionsweise der Handföhne mit entsprechenden Mitteln. Achten Sie auf diese Eigenschaften, um die Hygiene Ihres Händetrockners zu gewährleisten:

  • Luftfilter mit HEPA-Klassifizierung.
  • Bedienung mit automatischen Sensoren.
  • Antibakterielle Lackierungen.

Um die Hygiene der Geräte deutlich zu verbessern, sind Luftfilter nötig. Sie befreien die Raumluft von gefährlichen Mikro-Organismen. Moderne Händetrockner verfügen mittlerweile immer über einen solchen Filter. Die beliebteste und sicherste Variante stellen sogenannte „HEPA-Filter“ dar. Wechseln Sie die Filter regelmäßig aus, um die Luft sauber zu halten.

Außerdem sind kontaktlose Händetrockner mit Sensoren hygienischer als Handföhne mit einem Knopfdruck. Mit berührungslosen Badarmaturen gestalten Sie Ihr Bad auch neben der Händetrocknung hygienischer. Eine weitere Möglichkeit bilden antibakterielle Oberflächen. Durch moderne Nano-Technologie gibt es bestimmte Beschichtungen, die eine antiseptische Wirkung haben. Neuerdings bieten auch viele Hersteller von elektrischen Handföhnen diverse Modelle mit solchen Überzügen an.

Händetrockner in der Corona-Pandemie

Die weltweite Corona-Pandemie hat die Diskussion über die Hygiene von Händetrockner neu entfacht. Die Hersteller sind es leid, dass die Händetrockner als „Virenschleudern“ gelten. Gerade wegen der Pandemie leiden die Händetrockner mehr denn je unter dieser Reputation.

Im Sommer 2020 veröffentlichte die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin eine Arbeitsschutz-Vorgabe. Sie thematisiert unter anderem den Umgang mit der Pandemie. Dabei raten die Behörden sowohl von Warmlufttrocknern als auch von Jet Stream-Händetrocknern ab. Ersatzweise empfiehlt die Bundesanstalt die Benutzung von Papierhandtüchern.

Ein deutsches Unternehmen zeigt sich sehr verärgert über diese Maßnahme. Es findet den Beschluss ungerechtfertigt, da er nur auf Vermutungen beruht. Die Behörden bleiben allerdings hartnäckig und setzen aufgrund der ungewissen Studienlage lieber auf Vorsicht. Auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sieht die elektrischen Händetrockner kritisch. Stattdessen spricht sie sich für die Verwendung von Papierhandtüchern aus.

Die WHO hat zu diesem Thema auch Stellung bezogen. Sie betont ebenfalls die Notwendigkeit, weitere Tests und Studien durchzuführen. Nichtsdestotrotz toleriert sie die Benutzung von Handföhnen während der Pandemie.

5. Vorteile des elektrischen Händetrockners

Trotz verschiedenen Unsicherheiten bezüglich der Hygiene sind Handföhne oft im Einsatz. Gerade im gewerblichen Bereich sind sie ein beliebtes Trocknungssystem. Sie gelten als wirtschaftlich und umweltschonend. Die Gründe hierfür erfahren Sie in den folgenden Abschnitten.

Betriebskosten des Händetrockners

Tipp zum Bau zeigt Ihnen die Vorteile eines elektrischen Händetrockners auf.

Werten Sie Ihr Bad durch einen stilvollen Händetrockner optisch auf.

Durch Handföhne entstehen neben vereinzelten Reparaturen und den Stromkosten keine nennenswerten Betriebskosten. Insgesamt sparen Sie im Vergleich zu herkömmlichen Alternativen einen Großteil der laufenden Kosten ein. Für diese Bereiche entfallen dabei die meisten Ausgaben:

  • Entlohnung für zusätzliches Personal.
  • Zeitaufwand für die Gewährleistung der Sauberkeit.
  • Kosten für die Müllentsorgung.
  • Logistik-Aufwendungen für die Lagerung und den Transport.

Zum einen entfallen durch elektrische Händetrockner einige Personalkosten. Im Gegensatz zu Papierhandtüchern ist es bei Handföhnen nicht notwendig, etwas nachzufüllen. Somit braucht es auch niemanden, der Papiertuch-Spender regelmäßig und zuverlässig ausstattet.

Zum anderen tragen Handföhne maßgeblich zur Sauberkeit des Waschraums bei. Beugen Sie mit dieser Technologie überfüllte Mülleimer und verschmutzte Böden vor. Dies spart auch wertvolle Arbeitszeit bei der Reinigung ein. Zusätzlich vermittelt es einen optimalen Eindruck. Im Gedächtnis des Anwenders bleibt die Anlage somit positiv in Erinnerung.

Außerdem fallen die ständige Müllentsorgung und die damit zusammenhängenden Kosten weg. Das trägt neben einer erhöhten Wirtschaftlichkeit auch zur Nachhaltigkeit der Anlage bei. Denn bei Papierhandtüchern nehmen die Benutzer oft höhere Mengen, als sie eigentlich brauchen. Gerade bei Handföhnen mit Sensortechnik kommt es nicht zu einer solchen Ressourcen-Verschwendung. Sie schalten sich nach der Benutzung ab und beziehen dadurch nur den benötigten Strom.

Zusätzlich entfallen auch Lagerkosten der Technologie, da keine Aufbewahrung von Papier notwendig ist. So sparen Sie sowohl räumliche Kapazitäten als auch hohe Mietkosten ein. Außerdem fallen auch die regelmäßig anstehenden Transportkosten von den Lagern bis zur Anlage weg.

Wie umweltfreundlich sind Händetrockner?

Tipp zum Bau informiert Sie über die Umweltbilanz von Händetrocknern.

Elektrische Händetrockner sind die nachhaltigste Möglichkeit, um die gewaschenen Hände zu trocknen.

Ähnlich wie bei der Hygiene gibt es auch bei der Umwelt-Verträglichkeit kein Schwarz-Weiß-Denken. Es spielen viele Faktoren in die Umweltbilanz hinein. Wie viel Energie benötigt die Herstellung eines Handföhns? Wie viel Strom verbraucht der elektrische Händetrockner im Betrieb? Woher kommt dieser Strom? Die Antworten auf diese Fragen fallen je nach Gerät anders aus. Deswegen gibt es keine eindeutig formulierte Aussage.

Trotzdem gibt es Studien, welche elektrische Handföhne und andere Möglichkeiten der Händetrocknung miteinander vergleichen. Hierbei ist vor allem eine Studie des Umweltbundesamtes aus dem Jahr 2014 interessant. Folgende Kriterien zur Umwelt-Verträglichkeit sind am aussagekräftigsten:

  • Emissionen von Treibhausgasen.
  • Bedarf an Wasser.
  • Verbrauch biotischer Rohstoffe.

Bezüglich der Treibhausgas-Emissionen ist eine getrennte Betrachtung von Warmluft- und Kaltlufttrocknern notwendig. Während Kaltluft-Handföhne geringe Emissionen aufweisen, schneiden Warmluft-Händetrockner um einiges schlechter ab als ihre Alternativen. Ausschlaggebend ist hier die Erwärmung der Luft, da diese viel Energie verbraucht.

Bei den Emissionen spielen die Leistungsstärke und die Stromquelle des Handföhns eine entscheidende Rolle. Das Umweltbundesamt geht hier von einem durchschnittlichen Strommix aus dem Jahr 2014 aus. Bei einer Verwendung von Ökostrom verursachen beide Handföhn-Varianten die geringsten Emissionen. Hersteller behaupten sogar, dass leistungsstarke Modelle 85 Prozent der CO2-Emissionen einsparen.

Ungefähr 50 Liter Wasser erfordert hingegen die Produktion von einem Kilo neu hergestellter Papierhandtücher. Ob dies problematisch ist, kommt auf das Produktionsland und dessen Wasser-Verfügbarkeit an. Für Teile von Chile, Spanien und Portugal führt die Papierherstellung lokal zu hohen Belastungen. Das bedeutet beispielsweise, dass die Bevölkerung kaum Zugang zu einem sauberen Trinkwasser hat. Für die Agrarwirtschaft bringt das oft Ernteausfälle mit sich.

Noch besorgniserregender ist die Stoffhandtuch-Fertigung und der damit verbundene Baumwollanbau. Er erfolgt oft in sehr wasserknappen Regionen, wie Indien, Turkmenistan, Israel und Usbekistan. Zudem liegt der Wasserverbrauch für ein Handtuch aus Baumwolle bei ca. 145 Litern.

Im Punkt Verbrauch biotischer Rohstoffe liegt der Händetrockner ebenfalls vorne. Er beansprucht keine organischen Ressourcen. Handtücher setzen den umweltschädlichen Baumwollanbau voraus und Frischfasertücher den Holzabbau. Dieser findet auch in tropischen Ländern, wie Brasilien, statt. Dort geht der Holzabbau auf Kosten des Regenwaldes und bedroht damit das Klima.

Neben den Kriterien der Studie ist auch der anfallende Müll ein wesentlicher Nachhaltigkeits-Aspekt. Die deutsche Bevölkerung schmeißt jährlich 66.800 Tonnen Einwegtücher weg. Das entspricht einer Stückzahl von 38 Milliarden Papiertüchern. Diese riesige Zahl reduziert sich durch die Verwendung von Handföhnen massiv. Mittels der Anschaffung eines Händetrockners leisten Sie somit einen Beitrag zum Schutz der Umwelt.

6. Welche Nachteile bringt der Händetrockner mit sich?

Es gibt allerdings neben diesen Vorteilen auch eine Kehrseite des Händetrockners. Leider sind elektrische Handföhne nicht für jeden etwas. In den nächsten Abschnitten erfahren Sie, ob Händetrockner zu Ihren Bedürfnissen passen. Außerdem erhalten Sie einen Einblick in mögliche Einsatzorte.

Anschaffungskosten von Händetrocknern

Tipp zum Bau informiert Sie über die aufkommenden Kosten bei der Anschaffung eines Händetrockners.

Die Anschaffungskosten eines Händetrockners sind zwar hoch, aber eine Investition lohnt sich trotzdem.

Elektrische Händetrockner gibt es in allen Preisklassen. Das Spektrum beginnt bei 150 Euro und geht bis hin zu 1.500 Euro. Warmluft-Handföhne sind tendenziell etwas günstiger als Jet-Händetrockner. Der Preis hängt hauptsächlich von der Marke, der Leistung und den verbauten Materialien ab. Die Anschaffungskosten sind im Vergleich zu anderen Trocknungssystemen ausgesprochen hoch.

Sparen Sie beim Kauf Ihres Handföhns jedoch nicht am falschen Ende. Gerade bei elektrischen Händetrocknern mit höherer Leistung rentiert sich der Kauf. Sie reduzieren langfristig Ihre Stromkosten, da Geräte mit höherer Leistung weniger Energie verbrauchen. Dadurch zahlt sich der Erwerb eines Handföhns schon innerhalb weniger Jahren aus. Je länger Sie den Händetrockner benutzen, desto mehr lohnt er sich finanziell.

Haben Sie, was die Aufmachung angeht, ebenfalls Mut zur Investition. Ein stilvoller Handföhn verbessert die Optik der Anlage. Dadurch sorgt er für einen positiven Eindruck der Einrichtung. Diesen Effekt kreieren Sie auch mit weiteren Gestaltungs-Möglichkeiten. Ein Naturstein Bad oder stilvolle Badmöbel bieten sich hier an.

Meistens befinden sich elektrische Händetrockner in öffentlichen Gebäuden. Leider ist Vandalismus bei vielen gemeinschaftlichen Objekten ein Problem und widerfährt auch Handföhnen. Je nach Einsatzort ist es deshalb eine Überlegung wert, in hochwertiges Material zu investieren. Folgendermaßen sichern Sie die Langlebigkeit Ihres elektrischen Händetrockners:

  • Eine stabile Außenseite schützt den elektrischen Händetrockner vor Gewalteinwirkung.
  • Geeignete Lackierungen eignen sich als Schutz vor Kratzern und Hitze.
  • Materialien wie gebürstetes Metall hinterlassen keine sichtbaren Fingerabdrücke. So wirkt die Anlage sauber und unbenutzt.

Die Lautstärke Ihres Händetrockners

Der Lärmpegel ist einer der Hauptkritikpunkte des Händetrockners, da Benutzer ihn als störend empfinden. Unterhaltungen sind durch einen Handföhn unmöglich. 50 Zentimeter vom Gerät entfernt beträgt die Lautstärke ungefähr 70 bis 90 Dezibel. Das entspricht der durchschnittlichen Distanz zwischen dem Händetrockner und einem Anwender bei der Benutzung. Besonders leistungsfähigere Modelle geben dabei äußerst laute Geräusche von sich.

Normalerweise liegt diese Lautstärke jedoch nicht im gefährlichen Bereich. Bei Kindern sind sehr laute Handföhne allerdings mit Vorsicht zu genießen. Wegen ihrer kleineren Körpergröße gehen sie näher an das Gerät heran.

Aufgrund dessen nehmen Kinder die Geräusche des Handföhns stärker wahr. Dazu sind ihre Ohren sensibler, wodurch der Lärm für die Kinder unangenehmer ist. Eine Dämmung des Lüftungskanals reduziert den Schall. Dennoch bleibt der elektrische Handföhn laut.

Deswegen eignet sich der Händetrockner nicht für jedes Badezimmer. Der Lärm ist besonders in kleinen Sanitäranlagen störend. Vermeiden Sie Handföhne außerdem in Einrichtungen, wo die Lautstärke Personen in Nebenräumen belästigt. Elektrische Händetrockner passen also vor allem in öffentlichen Einrichtungen. Eine kleine Auswahl geeigneter Einsatzorte finden Sie hier:

  • Einzelhandel, zum Beispiel in Shopping-Centern.
  • Toiletten von Tankstellen.
  • Restaurants, Hotels und weitere gastronomische Betriebe.
  • Einrichtungen zu Bildungszwecken.
  • Bahnhöfe und Flughäfen.
  • Anlagen für die Gestaltung der Freizeit, wie Schwimmbäder und Zoos.

7. Fazit zu Händetrocknern

Der Handföhn hat eine jahrzehntelange Geschichte voller Innovationen. Damals war es die Idee eines umgedrehten Staubsaugers. Heute beschleunigen Jet Stream-Händetrockner die Luft auf bis zu 690 Kilometer pro Stunde. Blieben Sie weiterhin auf die neuen Innovationen gespannt.

Insgesamt sind elektrische Handföhne auf jeden Fall eine geeignete Alternative für Handtücher und Einmal-Papierhandtücher. Besonders in den Punkten Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit sind sie den herkömmlichen Trocknungssystemen deutlich überlegen. Trotzdem eignet sich der Händetrockner nicht für jedes Badezimmer.

In den öffentlichen Bereichen glänzen die Vorteile des Händetrockners. Vergessen Sie beim Kauf nicht, was es zu beachten gibt. Hier finden Sie alle wichtigen Entscheidungs-Kriterien für den Kauf eines Handföhns:

  • Kurze Trocknungszeit.
  • Orientieren Sie sich beim Gehäusematerial am Einsatzort.
  • Passendes Gewicht für Ihre Wand.
  • Maße, die in Ihre Sanitäranlage passen.
  • Hohe Energie-Effizienz zur Reduzierung von Stromkosten.
  • Möglichst geringer Geräuschpegel.
  • Hohe Hygiene durch geeignete Filter und Sensoren.
  • Stilvolles und modernes Design.
  • Hochwertig Verarbeitung.
  • Lange Haltbarkeit.

8. Händetrockner im privaten Haushalt

Tipp zum Bau informiert Sie über die Verwendung von Händetrocknern in Ihrem zu Hause. Hier erfahren Sie alles Wichtige.

Händetrockner sind nicht in jedem Einsatzgebiet sinnvoll. Erfahren Sie hier, ob ein Händetrockner in Ihr Heim passt.

Am üblichsten sind Händetrockner in öffentlichen oder gewerblichen Bereichen. Für viele private Haushalte ist die Lautstärke ein Ausschlusskriterium. Vor allem Gästetoiletten, aber auch manchmal Badezimmer, sind unter Umständen sehr klein.

Der Handföhn nimmt zusätzlichen Platz weg. Eventuell steht diese Fläche erst gar nicht zur Verfügung. Ansonsten führt der Händetrockner dazu, dass Ihr Raum beengt wirkt. Der Handföhn bietet allerdings auch Vorteile für Ihr Zuhause :

  • Nach der Anschaffung und Installation brauchen sie sich kaum mehr um Ihren Handföhn kümmern.
  • Die Benutzung von Handtüchern reduziert sich. Somit sparen Sie sich die ständige Wäsche und daher Zeit und Wasserkosten.
  • Auch im Privathaushalt ist der Handföhn eine zeiteffiziente Methode, um Ihre Hände zu trocknen.

Am besten eignen sich Handföhne in abgetrennten Bädern, um die Lärmbelastung gering zu halten. Wenn Sie sich einen Händetrockner zulegen, werfen Sie einen Blick auf die neuen Innovationen. Gerade im Privaten eigenen sich beispielsweise Händetrockner mit integriertem Wasserhahn.

9. HEPA-Filter für Ihren Händetrockner

In der Regel enthalten alle modernen Händetrockner HEPA-Filter. HEPA steht dabei für “High-Efficiency Particulate Air”. Im Deutschen sind sie auch als Schwebstofffilter gängig. In Ihrem Handföhn sind sie dafür zuständig, dass keine Krankheitserreger auf die Hände gelangen. Sie filtern auch andere Partikel des Mikrometer-Bereiches. Deswegen sind sie auch in Lüftungsanlagen für Labore oder Krankenhäuser zu finden.

Die HEPA-Filter teilen sich in zwei Güteklassen. Einerseits gibt es die H13-Klasse, die 99,95 Prozent aller Teichen bis 0,3 Mikrometer abscheidet. Zum anderen finden Sie die H14-Filter, welche die Luft sogar noch zuverlässiger reinigen. Unter sonst gleichbleibenden Bedingungen halten sie 99,995 Prozent der Partikel von Ihren Händen fern.

Die Filter bestehen aus mehreren unregelmäßig angeordneten Fasernetzen. Typischerweise setzt sich das Geflecht bei den Händetrocknern aus Glasfasern zusammen. Zellulose oder Synthetik-Fasern eignen sich für HEPA-Filter ebenfalls. Neben HEPA-Filtern bieten sich auch Trinkwasserfilter für Ihr Bad an. So erhöhen sie nicht nur die Hygiene Ihrer Hände, sondern auch die Trinkwasserhygiene.

10. Der blaue Engel zeigt Ihnen nachhaltige Händetrockner auf

Ihnen liegt Nachhaltigkeit und Umweltschutz besonders am Herzen? Dann achten Sie bei Ihrem Kauf eines Handföhns auf das Gütezeichen “der Blaue Engel”. Dies ist ein Siegel des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

Ziel des Umweltsiegels ist es einerseits, die Umwelt zu schonen. Andererseits versichert das Zeichen dem Verbraucher, dass es sich um ein umweltfreundliches Produkt handelt. Ein Händetrockner mit dem Blauen Engel erfüllt unter anderen diese Kriterien:

  • Langlebiges Produkt.
  • Niedriger Strombedarf.
  • Restfeuchte nach der Anwendung gering.
  • Möglichst recycelbare und umweltschonende Materialien.
  • Kontaktlose Benutzung mit automatischer Abschaltung.
  • Höchstens 30 Sekunden Trocknungsdauer.
  • Leiser als 85 Dezibel(A).
  • Keine als gefährlich eingestuften Kunststoffe.
  • Sichere Konstruktion.

11. Der „Hands-in-Händetrockner“

Neben dem gewöhnlichen Handföhn-Modell gibt es auch die neueren „Hands-in-Modelle“. Die Hände trocknen nicht mehr durch einen Luftstrom von oben. Stattdessen halten Sie Ihre Hände in den Händetrockner hinein. Den ersten Handföhn dieser Art hat eine asiatische Firma im Jahr 1993 erfunden. Da diese Händetrockner-Variante moderner ist, handelt es sich meist um Jet-Stream Handföhne mit Sensortechnik. Diese Modelle sind den anderen aus diesen Gründen überlegen:

  • Schnelle Trocknung.
  • Kontaktlose Anwendung für eine Steigerung der Hygiene.
  • Starke Leistung und somit hohe Energieeffizienz.

Ihre Hände sind während der Benutzung innerhalb des Geräts. So stellen Sie sicher, dass kein Spritzwasser auf andere Besucher trifft. Somit ist diese Ausführung auch im Punkt Hygiene besser.

Allerdings sind „Hands-in-Händetrockner“ aufgrund von ihrer Leistungsstärke auch sehr geräuschintensiv. Zudem sind sie größer als die herkömmlichen Handföhne, was bei kleineren Sanitäranlagen beachtenswert ist. Wenn viele Badarmaturen nah aneinander sind, wirkt der Raum sehr einengend.

12. Händetrockner mit integriertem Wasserhahn

Sie haben den Wunsch, die Handwäsche mit der Trocknung zu vereinen? Dann ist ein elektrischer Handföhn mit einem integrierten Wasserhahn genau das Richtige für Sie. Sowohl der Wasserhahn als auch der Händetrockner aktivieren sich durch spezifische Sensoren.

Zuerst halten Sie Ihre Hände dazu unter den Wasserhahn und reinigen sie wie gewohnt. Dann ziehen Sie Ihre Hände nach oben und der Wasserfluss stoppt automatisch. Stattdessen aktiviert sich nun der Händetrockner und befreit Ihre Hände von der Nässe. Der Händetrockner mit dem angebrachten Wasserhahn bietet Ihnen somit einige Vorteile:

  • Ermöglicht es, die Hände kontaktlos zu waschen.
  • Wasser- und energiesparend durch automatische Abschaltung.
  • Reduziert Warteschlangen durch einen ununterbrochenen Hände-Waschvorgang.
  • Sorgt für Sauberkeit und verhindert Rutschgefahr, da der Weg zum Handföhn wegfällt.

13. Sensortechnik – So funktioniert sie bei Händetrocknern

Durch Sensoren aktiviert sich der Handföhn und ermöglicht eine berührungslose Anwendung. Aber was steckt eigentlich dahinter? In Händetrocknern befinden sich Infrarot-Sensoren. Diese Art von Sensor heißt auch Pyrosensor oder PIR-Sensor. Diese fungieren in Ihrem Handföhn sozusagen als Bewegungsmelder.

Die Körperwärme der Menschen befindet sich im Bereich der infraroten Wellenlänge. Für Menschen ist sie unsichtbar. Wenn Sie Ihre Hände an den Handföhn halten, trifft die Körperwärme auf den Sensor. Dann passiert folgendes:

  • Der Sensor selbst sendet keine Energie aus. Allerdings produziert er beim Kontakt mit Ihrer Körperwärme geringe Spannungen von wenigen Mikrovolt.
  • So entsteht ein elektrisches Signal, welches der Sensor weiterleitet.
  • Der Handföhn verarbeitet dieses Signal und schaltet sich nun an.

14. Warum ist die Trocknung der Hände wichtig und welche Rolle spielen Händetrockner dabei?

Tipp zum Bau zeigt Ihnen, wie die Abtrocknung zur Hygiene beiträgt. Zudem lernen Sie, die Rolle der Händetrockner kennen.

Die Trocknung der gewaschenen Hände trägt maßgeblich zur Hygiene bei. Benutzen Sie dafür zum Beispiel einen Händetrockner.

Die Trocknung der Hände gilt als unerlässlicher Schritt für den Handwaschgang. Das liegt daran, dass Bakterien besser in feuchter Umgebung überleben und sich leichter vermehren. Das vermeiden Sie durch diese Maßnahmen:

  • Trocknen Sie Ihre Hände nicht nur gründlich, sondern auch zügig ab.
  • Vergessen Sie dabei die Zwischenräume der Finger nicht.
  • Mit einem elektrischen Handföhn gibt es immer eine Möglichkeit zur Händetrocknung. Es kommt nicht dazu, dass Papierhandtuch-Spender leer sind und Besucher ihre Hände nicht abtrocknen.

Allerdings haben die Alternativen zu Ihrem Handföhn auch Vorteile. Die Reibung entfernt bei der Benutzung eines Handtuchs zusätzlich Keime. Abgesehen von Jet-Stream Händetrocknern dauert der Trocknungsprozess mit einem Handföhn länger. Deshalb brechen viele Anwender die Benutzung schon vor der vollständigen Trocknung ab.

15. Was gibt es vor dem Kauf eines Händetrockners zu beachten?

Bevor Sie sich einen Handföhn anschaffen, gibt es einiges zu bedenken. Elektrische Händetrockner eignen sich nicht für jedermann und jeden Einsatzort. Der Erwerb eines anständigen Händetrockners ist nicht günstig. Sie tun sich langfristig allerdings keinen Gefallen, wenn Sie auf ein billiges Modell zurückgreifen. Denn das bedeutet den Verzicht auf folgende Vorteile:

  • Hohe Leistungsstärke.
  • Kurze Trocknungszeit.
  • Hohe Langlebigkeit und Qualität.
  • Sichere und robuste Materialien.

Das Bad für Ihren Handföhn braucht eine bestimmte Größe. Das ist erforderlich, weil Händetrockner viel Platz in Anspruch nehmen. Außerdem ist die Lautstärke in kleinen Räumen unangenehmer. Achten Sie deshalb darauf, dass der Lärm die Anwesenden in anliegenden Räumlichkeiten nicht belästigt. Auch die Voraussetzungen der Wand sind zu prüfen, da es sonst zu Schäden kommt.

16. Was gibt es bei der Auswahl des Händetrockner-Gehäuses zu beachten?

Neben dem optischen Eindruck spielen bei der Gehäusewahl auch praktikable Aspekte eine Rolle. Entscheidend sind dabei der spezifische Einsatzort des Handföhns und Ihre persönlichen Prioritäten. Stellen Sie sich deshalb bei Ihrem Kauf unbedingt diese Fragen:

  • Welches Material und welche Farben passen in Ihren Waschraum?
  • Wie benutzerfreundlich ist der Umgang mit dem Händetrockner?
  • Wie viel Platz steht für den Handföhn zur Verfügung?
  • Wie hoch ist Ihr Budget?

Die gängigsten Materialien für Handföhne sind Edelstahl und Kunststoff. Händetrockner aus Kunststoff sind dabei die preiswertere Variante. Meistens sind sie weiß, aber auch in schwarz oder silber erhältlich. Sie finden Edelstahl-Gehäuse hauptsächlich gebürstet, in schwarz oder weiß lackiert vor. Diese Handföhne sind sehr stabil und eignen sich deswegen für vandalismus-gefährdete Einrichtungen.

Ansonsten überzeugt Edelstahl auch durch sein hochwertiges Aussehen. Darüber hinaus bietet Ihnen das Metall eine leichte Reinigung und hohe Rostfreiheit. Solche Handföhne befinden sich allerdings auf der teureren Seite. Neben Handföhnen gibt es weitere Möglichkeiten Ihr Bad optisch ansprechend zu gestalten. Werten Sie Ihr Bad zum Beispiel durch Glaselementen und bodengleichen und begehbare Duschen auf.

17. Händetrockner mit antibakteriellen Oberflächen

Das Hygienerisiko bei elektrischen Handföhnen ist nicht eindeutig erforscht. Falls Sie deswegen Bedenken haben, sind Händetrockner mit antibakteriellen Oberflächen ein passender Kompromiss. Manche Metalle, wie zum Beispiel Kupfer oder Silber, haben eine antiseptische Wirkung. Unter bestimmten Bedingungen wirken die Ionen dieser Stoffe auf Krankheitserreger ein.

Für den Menschen ist diese Funktionsweise ungefährlich, sie tötet aber diverse Mikro-Organismen ab. Diese Eigenschaft macht sich die Nano-Technologie zu Nutze. So ist es möglich, für Oberflächen verschiedene Beschichtungen mit desinfizierender Wirkung herzustellen. Da diese Technologie recht neu ist, bieten sie nicht alle Hersteller an. Schauen Sie sich deswegen beim Kauf gründlich nach einem Handföhn mit antibakterieller Gehäuse-Beschichtung um.

18. Warum eignen sich Händetrockner für das Gesundheitssystem nicht?

Über die Hygiene der elektrischen Handföhne gibt einige Diskussionen, aber keine eindeutige Antwort. 2016 veröffentlichte das Robert-Koch-Institut (RKI) eine Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention.

Diese fokussiert sich auf die Handhygiene des Gesundheitswesens, aber positioniert sich auch zu Handföhnen. Dabei stehen die Händetrockner stets im Vergleich zu anderen Möglichkeiten der Handtrocknung. Laut Robert-Koch-Institut sprechen auch weitere Aspekte gegen Händetrockner im Gesundheitswesen:

  • Papier- oder Stoffhandtücher entfernen mehr Restkeime.
  • Jet-Stream-Händetrockner verbreiten mehr Tröpfchen und fördern so potenzielle Ansteckungen.
  • Nur Kaltlufttrockner mit höchstens 10 Sekunden Trocknungszeit arbeiten während des Trocknungsvorgangs effizient.
  • Aufgrund der Lärmbelästigung nicht nutzerfreundlich.

19. Händetrockner – die neuesten Trends

In den letzten Jahren erzielten Handföhn-Unternehmen hohe Umsätze und steigerten ihren Marktanteil. Um diesen Kurs fortzusetzen, investieren die Firmen riesige Summen in Forschung und Entwicklung. Was wird Sie also in der Zukunft erwarten?

Neue Entwicklungen gibt es vor allem im Bereich Design. Ziel ist es, dass Händetrockner nicht klobig und sperrig aussehen, sondern stilvoll und elegant. Hersteller arbeiten daran, die Vorteile auszubauen und die Kritikpunkte an elektrischen Händetrocknern zu beheben:

  • Reduzierung der Lautstärke.
  • Kompaktere Größe.
  • Neue Technologien, um den Zweifel an der Hygiene zu beenden.

Dazu entstehen beispielsweise in das Waschbecken integrierte Händetrockner. Die Konzerne programmieren außerdem verschiedene Modi. So ist die Leistungsstärke je nach Bedarf und Voraussetzungen des Bads individuell anpassbar. Weitere Trends für Ihr Zuhause finden Sie im Artikel Smart Home.

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