Wand-Grundierung

Die Grundierung Ihrer Wand – Arten, Möglichkeiten und Kosten

Sie denken die Grundierung Ihrer Wand vor dem Verputzen sei Zeitverschwendung? Dabei sprechen unzählige Faktoren für eine Grundierung. Denn sie verspricht ein gleichmäßiges Gesamtbild und gewährleistet eine optimale Haftung. Weiterhin verhindert sie die Bildung von Schimmel. Die Grundierung trägt maßgeblich zu Ihrer Zufriedenheit bei und lohnt in jedem Fall. Doch welche Grundierung ist für welchen Putz und welche Wand geeignet? All das erklärt Ihnen Tipp zum Bau.

1. Was ist eine Wandgrundierung?

Erfahren Sie auf Tipp zum Bau, durch welche Merkmale sich eine Grundierung auszeichnet.

Grundierung wird mit Rolle aufgetragen.

Eine Grundierung schafft eine ebene und glatte Grundlage zur Weiterverarbeitung. Weiterhin macht sie den Untergrund weniger saugfähig. Somit halten nachfolgende Produkte, wie Putz, Kacheln oder Tapeten besser. Egal was Sie zur weiteren Gestaltung Ihrer Wand geplant haben.

  • Tapezieren.
  • Streichen.
  • Oder Ihre Wand verputzen.

Ohne eine sorgfältige Grundierung erscheint das Endergebnis weniger zufriedenstellend. Je nach Einsatzgebiet bieten sich verschiedene Grundierungen an, die unterschiedliche Funktionen abdecken. Wenn Sie Ihre Wände tapezieren, kommt es vor allem auf eine ebene Oberfläche an. Nur so gibt die Tapete ein gut verarbeitetes Gesamtbild ab. Weiterhin übernimmt die Grundierung eine Staub- und Schmutzpartikel bindende Funktion. Somit ist eine möglichst gute Anhaftung des Klebers und damit auch der Tapete gewährleistet. Der Grundierung ist also auch die Aufgabe des Haftvermittlers zugeschrieben. Eine sorgfältige Grundierung nimmt deswegen Einfluss auf die Langlebigkeit Ihrer Tapete. Auf diese Weise erspart sie Ihnen langfristig eine Menge Arbeit.

Beim Streichen bietet sich eine Grundierung an, da sie Farbunterschiede der Wand ausgleicht. So lassen sich unschöne Flecken und ungewollte Farbverläufe Ihrer Wände vermeiden. Auch Gilb- und Farbstoffe lassen sich durch eine Grundierung hervorragend binden. Wenn Sie Wände mit heller Farbe bestreichen, kommt Ihnen dieser Effekt zugute. Sobald Sie Ihre Wand verputzen, ist eine sorgfältige und flächendeckende Grundierung unabdingbar. Durch eine gute Grundierung vermindert sich die Saugfähigkeit der Wand. Sie schützt Ihre Wand vor eindringender Feuchtigkeit und vermeidet auf diese Weise unangenehme Schimmelbildungen. Diese sind im schlimmsten Fall sogar gesundheitsschädlich. Auch hier lassen sich wiederkehrend positive Effekte auf die Langlebigkeit Ihrer Wände beobachten. Einige Grundierungen führen eine Schadensbegrenzung herbei, indem sie als Bremse einer möglichen Wasserdampf-Diffusion dienen. Es ist also enorm wichtig, die richtige Grundierung aufzutragen, bevor Sie Ihre Wand verputzen.

2. Welche Arten von Wandgrundierungen gibt es?

Tipp zum Bau bietet Ihnen einen Überblick über alle verschiedene Arten von Grundierungen.

Je nach Beschaffenheit Ihrer Wand kommen verschiedene Arten von Grundierungen zum Einsatz.

Je nach Einsatzgebiet und erwünschter Wirkung bieten sich unterschiedliche Grundierungen an. Die Grundierungen erfüllen bestimmte Funktionen:

  • Der Tiefengrund vermindert die Saugwirkung.
  • Der Sperrgrund dient als „Schutzschicht“.
  • Der Putzgrund eignet sich als Grundlage weiterer Putzarbeiten.
  • Der Haftgrund fungiert als Haftvermittler.
  • Die Epoxidharz-Grundierung ist vor allem wasserabweisend.



Der Tiefengrund als Grundierung

Das Verputzen der Wand mit Tiefengrund dient dazu, die Saugwirkung der Wand zu reduzieren. Die Saugwirkung bleibt durch diese Grundierung auf einem gleichbleibenden Niveau. Dies ist wichtig, wenn Sie mit Gipskartonplatten arbeiten, die Sie an den Übergängen verspachteln. Die Spachtelfläche weist eine deutlich stärkere Saugwirkung auf. Dies führt zu einem nicht zufriedenstellenden Endergebnis. Solche Effekte beim Wand verputzen lassen sich durch eine Behandlung mit Tiefengrund vermeiden. Tiefengrund eignet sich zum Wände verputzen aller Untergründe auf mineralischer Basis.

Der Sperrgrund als Grundierung

Der Sperrgrund kommt zum Einsatz, wenn es darum geht, Verfärbungen oder Gilbstoffe abzuhalten. Trotz des Namens geht es hierbei weniger darum, Feuchtigkeit und Dämpfe zu vermeiden. Diese Grundierung fungiert als eine Art Schutzschicht. Sie legt sich über die Unreinheiten und Verfärbungen des Mauerwerks. Der Sperrgrund eignet sich also hervorragend für ältere Wände mit Farbrückständen.

Der Putzgrund als Grundierung

Eine Grundierung mit Putzgrund empfiehlt sich, wenn Sie folgend mit einem Dekorputz arbeiten. Auch der Putzgrund legt sich über Verfärbungen und Unreinheiten der Wand. Somit verhindert sie, dass diese in der weiteren Verarbeitung durchscheinen. Ein weiterer Vorteil dieser Grundierung ist, dass sie die Oberfläche der Wand vergrößert. Dies wirkt sich positiv auf das Haftungsvermögen der Wand aus.

Der Haftgrund als Grundierung

Ein Haftgrund eignet sich vor allem dann, wenn Sie eine eher glatte Wand verputzen. Wichtig ist allerdings, dass die Auftragsfläche eine möglichst geringe Saugfähigkeit aufweist. Ein Haftgrund findet meist auf Holzflächen Anwendung. Diese Grundierung dient außerdem der Versiegelung des Holzes. Dies verhindert eine Aufnahme von Feuchtigkeit und das damit einhergehende Aufquellen des Werkstoffs.

Die 2-komponentige Epoxidharz-Grundierung

Epoxidharz ist im Allgemeinen für seine wasserabweisenden Eigenschaften bekannt. Auch die Grundierung auf Epoxidharzbasis dient der Versiegelung von Restfeuchte. Grobe Risse im Fundament lassen sich mit Epoxid-Grundierungen versiegeln. Hier erweisen sich die verfestigenden Eigenschaften als nützlich.

3. Die verschiedenen Putzarten auf einer Wandgrundierung

Alles Wissenswerte über die verschiedenen Putzarten erfahren Sie bei Tipp zum Bau.

Auch beim Putz über der Grundierung unterscheiden Sie zwischen verschiedenen Arten.

Das Verputzen der Wand dient in erster Instanz der Verschönerung unansehnlicher Mauern. Der Putz bringt die Oberfläche der Mauer auf eine Ebene. Folglich verbirgt er die Struktur wodurch eine einheitliche Fläche entsteht. Außerdem schützt er das Mauerwerk vor diversen Wettereinflüssen und hält Verschmutzungen ab. Zusätzlich bietet er der Mauer Schutz vor weiteren äußeren Einflüssen. Je nach Anwendung bieten sich Ihnen unterschiedliche Putzarten an.

  • Mit Gipsputz lässt sich eine glatte Oberfläche schaffen.
  • Kalkputz reguliert die Luftfeuchtigkeit und das Raumklima.
  • Kalk–Zement–Putz zeichnet sich durch seine Abriebfestigkeit aus.
  • Fertigputz kaufen Sie verarbeitungsfertig.
  • Kunstharzputz bietet eine Vielzahl gestalterischer Möglichkeiten.



Der Gipsputz auf einer Grundierung

Der Gipsputz hat eine feine Struktur, wodurch sich eine glatte Oberfläche schaffen lässt. Die betroffene Stelle bearbeiten Sie anschließend mit einer Schleifmaschine. So erhalten Sie eine besonders ebenmäßige Oberfläche, die eine ideale Grundlage zur Weiterverarbeitung darstellt. Der Gipsputz kommt oft als Untergrund für Dekor-Putzarbeiten zum Einsatz. Er findet aber auch vor dem Tapezieren und dem Streichen Verwendung.

Der Kalkputz auf einer Grundierung

Das Verputzen von Wänden auf Kalkbasis dient der Regulierung der Feuchtigkeit und des Raumklimas. Dies liegt in erster Linie an den alkalischen Eigenschaften des Putzes. Hierdurch wirkt diese Putzsorte der Feuchtigkeits-Ansammlung und der damit einhergehenden Schimmelbildung entgegen. Je nach Verarbeitungs-Methode des Materials dient ein Kalkputz der Erzeugung verschiedener optischer Effekte. Auch die Körnung erzielt unterschiedliche Effekte, wenn Sie die Wand verputzen.

Der Kalk–Zement–Putz auf einer Grundierung

Ein Kalk-Zement Putz findet zumeist in Nass- oder Feuchträumen Anwendung. Er weist eine gute Abriebfestigkeit auf und hält somit auch einer hohen Beanspruchung stand. Aufgrund dieser Festigkeit lässt sich der Putz als Grundputz einsetzen. Wenn Sie mit diesem Material die Wand verputzen, erleichtert das die Weiterverarbeitung des Mauerwerks.

Fertigputz auf einer Grundierung

Fertigputz sticht vor allem dadurch hervor, dass er schon verarbeitungsfertig ist. Das ideale Mischverhältnis ist also garantiert. Der Farbton und die Farbintensität lassen sich bei diesem Putz an Ihre Bedürfnisse anpassen. Somit eignet er sich ideal als Außenputz für sichtbare Wände. Vor allem wenn Sie keine weitere Bearbeitung vorsehen.

Kunstharzputz auf einer Grundierung

Planen Sie Ihre Wand zu verputzen, ohne auf Mineralien zurückzugreifen, bietet sich der Kunstharzputz an. Dieser dient als Oberputz oder zum Wand Verputzen von zu verschönernden Flächen. Es eröffnen sich viele gestalterische Möglichkeiten, indem Sie Kunstharzputz benutzen. Sie verwenden Ihn also, wenn es um die Optimierung einer Fläche geht. Kunstharzputz eignet sich vor allem, um einen optischen Feinschliff vorzunehmen.

4. Diese Eigenschaften sind wichtig für das Verputzen Ihrer Wand auf einer Grundierung

Erfahren Sie auf Tipp zum Bau, welche Variablen vor dem Verputzen Ihrer Wand zu beachten sind.

Die Wahl der passenden Wandgrundierung bedarf einiger Tests vor der Durchführung.

Einige Eigenschaften sind zu prüfen, um ein bestmögliches Ergebnis beim Wand Verputzen zu erzielen. So lässt sich zusätzlich herausfinden, welche Wandgrundierung sich für einen gutes Ergebnis eignet:

  • Die Saugfähigkeit des Mauerwerks.
  • Vorhandene Staub- und Schmutzpartikel.
  • Abrieb der Mauer.

Prüfen Sie die Saugfähigkeit der Mauer, um sich für den richtigen Putz zu entscheiden. Hierfür benötigen Sie lediglich einen mit Wasser vollgesogenen Schwamm. Diesen Schwamm halten Sie an die Wand. Bildet sich nun ein nasser Fleck, lässt dieser auf eine hohe Saugfähigkeit schließen. Die Wand versiegeln Sie anschließend mit einer Grundierung, die feuchtigkeits-abweisende Eigenschaften hat. Haben Sie gerade keinen Schwamm zur Hand, eignet sich auch ein Glas Wasser. Befeuchten Sie Ihre Finger und spritzen etwas Wasser an die Wand.

Ob sich diverse Staubpartikel auf der Oberfläche befinden, lässt sich mit einem Klebeband herausfinden. Kleben Sie hierzu das Klebeband an die Oberfläche und ziehen Sie es wieder ab. Nun ist zu prüfen, ob sich Staub oder Schmutz an der Klebefläche angesammelt hat. In dem Fall empfiehlt sich eine Grundierung, die eine bindende Wirkung hat. So lassen sich Störfaktoren beim Wand Verputzen vermeiden. Auf diese Weise erleichtern Sie sich den weiteren allgemein Arbeitsprozess.

Außerdem gibt es noch den Wischtest, der Auskunft darüber gibt, ob die Wand „kreidet“. Hierzu eignet sich ein Objekt, mit dem Sie über die Oberfläche wischen. Danach beurteilen Sie, ob Spuren zurückbleiben. Wenn sich Rückstände auf dem Objekt befinden, ist die Verwendung einer versiegelnden Grundierung ratsam. So verhindern Sie die Bildung von Staubpartikeln, wenn Sie die Wand verputzen.

5. Was ist beim Auftragen einer Wandgrundierung zu beachten?

Tipp zum Bau erklärt Ihnen, was beim Auftragen der Grundierung zu beachten ist.

Um das gewünschte Ergebnis zu erzielen, sind einige Faktoren beim Auftragen der Wandgrundierung wichtig.

Beachten Sie die besagten Eigenschaften, bevor Sie Ihre Wand verputzen. Auf Basis dieser Schlussfolgerungen lässt sich eine geeignete Grundierung auswählen. Nun sind noch einige Schritte nötig, um ein sauberes Endergebnis zu gewährleisten:

  • Flächen, die Sie nicht mit einer Grundierung versehen, kleben Sie ab.
  • Fenster und Türen kleben Sie ebenfalls ab.
  • Das gleiche wiederholen Sie bei Steckdosen und Lichtschaltern.
  • Außerdem entfernen Sie Verschmutzungen an der Wand.

Legen Sie den Boden mit einer Malerfolie aus und fixieren Sie diese. Haben Sie keine Folie zur Hand, eignen sich auch alte Zeitungen oder Pappkartons. Legen Sie diese flächendeckend aus. Steckdosen, Tür- sowie Fensterrahmen und Lichtschalter kleben Sie mit Malerkrepp ab. Je nach den Eigenschaften der Wand sind verschiedene vorbereitende Arbeitsschritte von Wichtigkeit. Weist Ihre Wand kreidende Eigenschaften auf, säubern Sie die Wand mit einer Bürste. Hierfür verwenden Sie idealerweise eine grobe Bürste. Reinigen Sie die Wand großflächig. Gehen Sie am besten bahnenweise vor, damit Sie keine Bereiche übersehen. So schaffen Sie eine haftfähige Oberfläche, auf der die Grundierung bestmöglich wirkt. Haben Sie die Oberfläche vorbereitet und gereinigt, tragen Sie als nächstes die Grundierung auf. Beachten Sie je nach Grundierung die entsprechenden Produkthinweise. So finden Sie heraus, ob eine Verdünnung der Grundierung mit Wasser nötig ist. Im Anschluss widmen Sie sich dem eigentlichen Arbeitsprozess. Beachten Sie, dass Sie die Grundierung sorgfältig verteilen und keine Stellen auslassen.

Stellen, die Sie auslassen, fallen ansonsten optisch auf oder bilden eine Schwachstelle. Eine flächendeckende Auftragung lässt sich mit einem handelsüblichen Farbroller gewährleisten. Auch hier arbeiten Sie wieder bahnenweise, um keinen Bereich zu vernachlässigen. Je nach Anweisung auf der Produktverpackung der Grundierung ist ein zweiter Durchgang erforderlich. In diesem Fall lassen Sie die erste Schicht mindestens zwei Stunden trocknen. Anschließend tragen Sie die zweite Schicht in der gleichen Art und Weise auf. Vor einer weiteren Verarbeitung lassen Sie auch die zweite Schicht gründlich trocknen. So geben Sie der Grundierung die Möglichkeit, ihre volle Wirkung zu entfalten.

6. Die Kosten einer Wandgrundierung

Erfahren Sie auf Tipp zum Bau, was eine Grundierung Ihrer Wand kostet.

Die Kosten für Wandgrundierungen unterscheiden sich nach der jeweiligen Art.

Je nach Art der Grundierung stellen sich unterschiedliche Preise dar. Wenn Sie eine Wand verputzen, eignen sich Grundierungen wie Putzgrund oder Sperrgrund. Diese unverzichtbaren Grundierungen sorgen für eine farbliche Angleichung der Wand. Zudem beeinflussen Sie die Trocknungs- und Hafteigenschaften des Putzes positiv. Die folgende Preisliste beschränkt sich also auf die Grundierungen Putz- und Sperrgrund. Um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen, überlassen Sie die Grundierung einem Fachmann. Die Preise eines Handwerkers fallen unterschiedlich aus. Es kommt stets auf das zu verarbeitende Material und den entstehenden Aufwand an. Auch der Standort der Wand ist ausschlaggebend. Die Bearbeitung einer Außenwand ist oft teurer als die einer Wand im Innenbereich.

Zu verrichtende ArbeitPrei pro m²
1-2 mal Tiefengrund auf Gipskarton (Wand und Decke)1,30 €
Betonfläche Grundierung1,90 €
Lösemittelfreie Grundierung Gipskarton (Wand und Decke)1,70 €

Wenn Sie eine hochwertige Grundierung wählen und einen Fachmann beauftragen, fallen kaum Folgekosten an. Vor allem eine Verputzung im Außenbereich ist verschiedensten physischen und chemischen Einflüssen ausgesetzt. Es ist möglich, dass jene Fläche nach 10 bis 15 Jahren einer Ausbesserung bedarf. Dies ist allerdings ganz normal und kein Grund zur Beunruhigung. Ab und zu picken Spechte Löcher in die Fassade. Hier reicht eine punktuelle Ausbesserung. Allerding ist eine Fassade langfristig diversen Witterungs-Bedingungen ausgesetzt. Infolgedessen löst sich poröser Putz von der Fassade ab. Hier lohnt es sich, die Fassade flächendeckend erneuern zu lassen. Eine Teilerneuerung ist in diesem Fall nicht ratsam. Im Innenbereich ist der Putz kaum äußeren Einflüssen ausgesetzt. Lediglich wenn Sie mal mit einem Gegenstand hängen bleiben, entstehen kleine Schäden. Es lohnt sich allerdings kaum, unmittelbar Verbesserungen vorzunehmen. Eine Wand ist ein Gebrauchsgegenstand und Sie bleiben des Öfteren hängen. Es ist möglich, dass Sie sich nach geraumer Zeit an vielen kleinen Makeln stören. Dann lässt sich immer noch eine Ausbesserung in Betracht ziehen.

7. Vor- und Nachteile einer Wandgrundierung

Erfahren Sie auf Tipp zum Bau, welche Vor- und Nachteile eine Grundierung ausmacht.

Eine Wandgrundierung bringt zahlreiche Vorteile mit sich.

Eine Grundierung ist eine unerlässliche Grundlage zur weiteren Verarbeitung. Sie bringt zahlreiche Vor- aber auch einige Nachteile mit sich. Daher ist es wichtig die Grundierung Ihren Bedürfnissen entsprechend zu wählen. So nutzen Sie die Vorteile der Grundierung optimal aus. Die Vorteile einer Grundierung sind vielfältig:

  • Schützt die Wand.
  • Dient als Haftvermittler.
  • Sorgt für eine farbliche Angleichung des Untergrunds.
  • Sperrt Feuchtigkeit ab.
  • Vermindert Saugfähigkeit der Wand.
  • Bindet Staubpartikel.



Eine Grundierung bringt aber auch Nachteile mit sich:

  • Erhöhter Arbeitsaufwand.
  • Erhöhter finanzieller Aufwand.
  • Höhere Dauer.
  • Höhere Trocknungszeit.

Vor- und Nachteile des Heimwerkers beim Wand verputzen mit einer Wandgrundierung

Wenn Sie selbst Ihre Wand verputzen, wägen Sie die Vor- und Nachteile miteinander ab. Bei neutraler Betrachtung überwiegen hierbei die Nachteile. Natürlich gehen Sie einen geringeren finanziellen Aufwand ein, wenn Sie selbst Ihre Wand verputzen. Kommt es beim Wand Verputzen zu Pannen, sind Handwerker dagegen abgesichert. Als Privatperson stehen Sie für potenzielle Schäden beim Wand Verputzen selbst gerade. Auch der Zeitaufwand ist deutlich höher, als wenn ein Fachmann die Wand verputzt. Da ein Fachmann eine fundierte Ausbildung vorweist, bringt er diverse Arbeitserfahrung mit. Diese Arbeitserfahrung fehlt Ihnen als Heimwerker. Durch die mangelnde Erfahrung unterlaufen Ihnen beim Verputzen von Wänden leichter Fehler. Grobe Fehler bedürfen einer späteren Ausbesserung. Fehler sind oft mit wiederholtem finanziellen und zeitlichen Aufwand verbunden.

Vor- und Nachteile beim Beauftragen eines Handwerkers zum Wand verputzen mit einer Grundierung

Alles, was ein Handwerker macht, ist hingegen durch dessen Firma versichert. Diverse Fehler und Ausbesserungen sind also im Preis enthalten. Ein Fachmann beherrscht seine Arbeit. Er verputzt die Wand für Sie hoch professionell. Es ist also mit einer geringeren Fehlerquote zu rechnen. Dadurch weist die Arbeit der Handwerker eine hohe Qualität auf. Dies kommt der Haltbarkeit Ihrer Wand zugute. Sie haben dann die Zeit für andere Arbeiten, während der Handwerker das Übrige erledigt. So sparen Sie eine Menge Zeit beim Wand Verputzen.

Vor- und Nachteile des Tiefengrundes bei einer Grundierung

Bei der Nutzung von Tiefengrund breitet sich ein ziemlich starker, nahezu unangenehmer Geruch aus. Diese intensiven Gerüche belasten mitunter Ihre Gesundheit. Von der Benutzung in Innenräumen ist also abzuraten. Tiefengrund eignet sich beim Verputzen einer Fassade im Außenbereich.
Tiefengrund reduziert die Menge der benötigten Farbe. Er verfestigt poröse oder sandige Flächen und bindet Staubpartikel. Außerdem dient der Tiefengrund der Reduktion des Saugverhaltens der zu verarbeitenden Wand.

Vor- und Nachteile von Putzgrund bei einer Grundierung

Putzgrund vergrößert die Oberfläche der Wand. Er verbessert die Haftung und dient somit als Haftvermittler. Zudem bindet Putzgrund Staub und Schmutzpartikel, die an einem sauberen Arbeiten hindern. Außerdem schafft Putzgrund eine ebene Fläche, die das Wand Verputzen deutlich erleichtert. Weiterhin nimmt Putzgrund eine farbliche Angleichung des Untergrunds vor und sorgt für zufriedenstellende Ergebnisse. Aufgrund der geringen Geruchsbelastung eignet sich Putzgrund auch für den Innenbereich.

VorteileNachteile
  • Verbesserte Haftung.
  • Erhöhter Arbeitsaufwand.
  • Bindet Staub.
  • Höhere Kosten.
  • Schafft ebene Flächen.
  • Farbliche Angleichung.
  • 8. Zusammenfassung zum Thema Wandgrundierung

    Tipp zum Bau liefert Ihnen alle wichtigen Informationen rund um die Grundierung Ihrer Wand.

    Beachten Sie unsere Tipps, so bringt die Wandgrundierung viele Vorteile mit sich.

    Mit Hilfe von den Tipps von Tipp zum Bau, erzielen Sie ein optimales Ergebnis. Beauftragen Sie wenn möglich immer einen Fachmann, wenn Sie eine Wand verputzen. Handwerker sorgen für eine hervorragende Qualität, wodurch sich die Haltbarkeit der Arbeit verbessert. Sie wissen genau, welche Grundierung für welchen Putz und welche Oberfläche zu benutzen sind. So lassen sich grobe Fehler beim Wand Verputzen vermeiden. Verputzen Sie Ihre Wand selbst, so führen Sie vorher einige Tests durch. Es eignen sich hierfür der Klebeband-, der Wasser- und der Wischtest. So finden Sie heraus, welche Grundierung zu verwenden ist. Nun ist es an der Zeit, die Grundierung flächendeckend aufzutragen. Beachten Sie hierbei die Hersteller-Angaben. Arbeiten Sie am besten in Bahnen, sodass Sie keine Stelle auslassen.

    Anschließend finden Sie heraus, welcher Putz sich für Ihre Wand eignet. Auch hier lohnt es sich, einen Fachmann zu befragen. Haben Sie den richtigen Putz gefunden, geht es an das Wand Verputzen. Hierfür eignet sich ein einfacher Spachtel zum Verteilen des Putzes auf der Wand.

    Die nachfolgenden Checklisten helfen Ihnen, möglichst sorgfältig zu arbeiten. Wenn Sie sich an die genannten Arbeitsschritte halten, erreichen Sie ein zufriedenstellendes Ergebnis.

    9. Checklisten für die Wandgrundierung

    Checkliste für Bauherren

    • Rückstände des alten Putzes entfernen.
    • Wand von Staub und Schmutzpartikel befreien.
    • Feuchtigkeitsquellen beseitigen.
    • Restfeuchte trocknen lassen.
    • Unebenheiten und Risse zu spachteln und mit einem Schleifgerät glätten.
    • Fläche ebnen.
    • Boden großflächig mit Folie auslegen und fixieren.
    • Steckdosen mit Kreppband abkleben.
    • Türen und Fenster mit Folie abkleben.
    • Ränder mit Kreppband versiegeln.
    • Grundierung auftragen.
    • Ausreichend trocknen lassen.
    • Wand verputzen.

    Checkliste für Fachbetriebe

    • Saugfähigkeit des Untergrundes bestimmen.
    • Abrieb des Untergrundes bestimmen.
    • Haftfähigkeit des Untergrundes bestimmen.
    • Passende Grundierung bestimmen.
    • Passenden Putz bestimmen.

    10. Grundierung Innenputz

    Bevor Sie mit der Grundierung Ihres Innenraumes loslegen, bedarf es vorher einiger Maßnahmen. Dazu zählt die Bestimmung der Gegebenheiten des Untergrundes. Diesen analysieren Sie im Vorhinein gründlich, um ihn entsprechend vorzubereiten. Dazu prüfen Sie den Untergrund auf folgende Aspekte:

    • Saugverhalten.
    • Tragfähigkeit.
    • Haftfähigkeit.

    Je nach der Beschaffenheit des Untergrundes entscheiden Sie sich nun für eine entsprechende Grundierung. Diese tragen Sie mit einer Rolle, einem Pinsel oder einem Quast auf. Ein Quast ist ein dicker, bürstenartiger Pinsel. Verteilen Sie die Grundierung ordentlich und vor allem gleichmäßig. Nutzen Sie gefärbte Grundierungen. Diese helfen Ihnen Stellen zu erkennen, die noch keine Behandlung bekommen haben. Bei sehr stark saugenden Untergründen empfiehlt sich eine mehrfache Behandlung. Im ersten Schritt erfolgt die Behandlung verdünnt und im zweiten Schritt dann unverdünnt. Wichtig ist außerdem, dass Sie die empfohlenen Trockenzeiten einhalten. Erst danach steht einer weiteren optimalen Verarbeitung der Wand nichts mehr im Wege. Die Herstellerangaben und Produkt-Empfehlungen geben Ihnen hier präzise und hilfreiche Anweisungen.

    11. Wandgrundierung Außenputz

    Tipp zum Bau liefert Ihnen Tipps zur Wandgrundierung des Außenputzes.

    Die Wandgrundierung für den Außenputz macht die Fassade Ihres Hauses besonders langlebig.

    Die Fassade schützt Ihr Haus vor allen möglichen Umwelteinflüssen. Daher ist es wichtig hier auf eine hohe Qualität und gute Verarbeitung zu achten. Dabei spielt vor allem die Wahl der Materialien eine große Rolle. Mit einer Grundierung bereiten Sie die Wand auf einen Oberputz oder einen Farbanstrich vor. Vor der Grundierung gilt es für Sie einige Dinge beim Untergrund zu beachten:

    • Der Untergrund ist fest.
    • Außerdem ist er trocken.
    • Und staubfrei.

    Entfernen Sie übrigen losen Putz von der Wand. Wenn Löcher, Risse oder Unebenheiten in der Wand sind, bessern Sie diese aus. Besonders wichtig ist, dass Sie den Unterputz hier ausreichend lange trocknen lassen. Erst auf den komplett durchgetrockneten Unterputz, tragen Sie den Oberputz auf. Eine lange Haltbarkeit und Farbbeständigkeit ist Ihnen somit gewährleistet.

    12. Wandgrundierung vor dem Streichen

    Für die Grundierung vor dem Streichen eignet sich vor allem Tiefengrund. Er festigt sandige oder auch poröse Untergründe. Auch das Saugverhalten gleicht der Tiefengrund aus. Somit erhalten Sie eine ebenmäßige Oberflächen-Struktur. Gehen Sie folgendermaßen vor, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen:

    • Tragen Sie die Grundierung mit einer Weißbürste oder einem Malerquast auf. Verreiben Sie die Grundierung intensiv. So arbeiten Sie diese direkt in die Wand ein. Die Grundierung bleibt so nicht an der Oberfläche.
    • Die einmalige Durchführung reicht völlig aus.
    • Die Grundierung bildet eine Trennschicht zwischen Wand und Farbe.
    • Nachdem die Grundierung vollständig getrocknet ist, erfolgt die weitere Bearbeitung der Wand.

    13. Grundierung der Wand vor dem Tapezieren

    Tipp zum Bau erklärt Ihnen die Eigenschaften für eine optimale Grundierung vor dem Tapezieren.

    Für einen optimalen Halt Ihrer Tapete, sorgt die Wandgrundierung.

    Eine Wandgrundierung ist auch beim Tapezieren von enormer Wichtigkeit. Denn sie garantiert Ihnen eine hohe Langlebigkeit der Tapete. Dies trägt maßgeblich zu Ihrem persönlichen Wohnerlebnis bei. Denn jeder hat es gerne ordentlich und gemütlich. Besonders wichtig ist die Grundierung vor dem Tapezieren. Dies tun Sie um die Saugfähigkeit der Wand zu vermindern. Denn ist die Wand besonders saugfähig, so nimmt sie auch mehr Feuchtigkeit auf. Das führt dazu, dass sich die Tapete von der Wand löst. Sie klebt aufgrund der Feuchtigkeit nun nicht mehr richtig. Hier eignet sich ein Tiefengrund. In welchem Mischverhältnis Sie diesen verwenden hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen ab. Beachten Sie beim Auftragen des Tiefengrundes folgende Aspekte:

    • Tragen Sie die Grundierung mit einer Rolle oder Sprühflasche auf.
    • Achten Sie dabei auf eine gleichmäßige Verteilung.
    • Beachten Sie die Herstellerangaben zur Trocknungsdauer.

    14. Tragfähigkeit für die Wandgrundierung testen

    Wenn Sie Grundierungen auf Wände auftragen, ist dabei die Tragfähigkeit des Untergrundes wichtig. Diese stellen Sie mithilfe eines Tests fest. Dieser nennt sich “Klebtest”:

    • Dazu drücken Sie ein Klebeband fest an die Wand.
    • Im nächsten Schritt ziehen Sie das Klebeband ruckartig von der Wand ab.
    • Prüfen Sie nun die Klebeseite des Bandes.

    Erkennen Sie Rückstände der Wand auf dem Band, präparieren Sie den Untergrund entsprechend. So erzielen Sie Ihr gewünschtes Ergebnis. Befinden sich keine Rückstände am Klebeband, so ist der Untergrund tragfähig. Überprüfen Sie zusätzlich auch die Saug- und Haftfähigkeit. Dann steht einer gleichmäßigen Grundierung nichts mehr im Wege.

    15. Saugfähigkeit für die Wandgrundierung testen

    Erfahren Sie auf Tipp zum Bau, wie Tiefengrund die Saugfähigkeit Ihrer Wand vermindert.

    Die Wandgrundierung mit Tiefengrund verhindert Schimmel wirksam.

    Tiefengrund eignet sich besonders gut für die Grundierung stark saugender Untergründe. Doch dazu ist es wichtig zu wissen, ob Ihr Untergrund stark saugend ist. Dies finden Sie ebenfalls mit einem simplen Test heraus.

    • Benetzen Sie eine kleine Fläche der Wand mit Wasser aus einer Sprühflasche.
    • Wenn das Wasser abläuft, haben Sie die Möglichkeit direkt mit der Grundierung loszulegen.
    • Behandeln Sie die Wand bei sofortigem einziehen des Wassers mit einem lösemittelfreien Tiefengrund. Dies gilt als Vorbereitung auf die eigentliche Behandlung mit Tiefengrund.

    So ziehen spätere Schichten, wie Putz oder Farbe nicht in die Wand ein. Auch Schimmel oder Feuchtigkeitsbildung hat so keine Chance mehr. Das erspart Ihnen im Nachhinein viel Mühe und Kosten.

    16. Haftfähigkeit für die Wandgrundierung testen

    Welche Haftfähigkeit Ihr Untergrund besitzt oder ob dieser stark kreidet, erkennen Sie ganz einfach. Dazu reicht ein dünnes Tuch völlig aus. Andernfalls ist es auch möglich, dass Sie Ihre eigene Hand nutzen:

    • Mit dem Tuch reiben Sie über eine kleine Stelle Ihrer Wand. Bei einer weißen Wand empfiehlt es sich, ein schwarzes Tuch zu verwenden. Durch den Kontrast erkennen Sie Rückstände besser.
    • Erkennen Sie Rückstände, so gilt der Untergrund als kreidend. Somit ist er weniger haftfähig.
    • Behandeln Sie den Untergrund zunächst mit lösemittelfreiem Tiefengrund vor. So festigen Sie den Untergrund für die nachfolgende Grundierung. Nur so haften spätere Produkte, wie Putz oder Wandfarbe.

    17. Die Saugfähigkeit des Untergrundes mit einer Wandgrundierung reduzieren

    Tipp zum Bau gibt Ihnen nützliche Hinweise zur farblichen Anpassung Ihrer Schlafzimmer Einrichtung.

    Vor dem Streichen oder Verputzen einer Wand ist es wichtig, die Saugfähigkeit zu reduzieren. Diese Aufgabe übernimmt die Wandgrundierung.

    Ist die Saugfähigkeit des Untergrundes zu hoch, so schafft eine Grundierung hier Abhilfe. Sonst entzieht der Untergrund Produkten, wie Putz oder Wandfarbe, das Wasser. Somit haften sie schlechter. Eine besonders tiefenwirksame Grundierung, wie Tiefengrund ist hier von Vorteil. Sie verstopft die kleinsten Poren und verhindert somit das Aufsaugen von Feuchtigkeit. Manchmal besteht der Untergrund aus verschiedenen Putz- oder Spachtelmassen. Auch hier eignet sich der Tiefengrund. Denn er gleicht das Saugverhalten der Untergründe aneinander an. Somit besitzen alle Oberflächen anschließend dasselbe Haftvermögen. Dabei unterscheiden Sie beim Tiefengrund zwischen zwei Varianten:

    • Lösemittelfreier Tiefengrund. Der lösemittelfreie Tiefengrund kommt hierbei meist zur Vorbehandlung des Untergrundes zum Einsatz.
    • Lösemittelhaltiger Tiefengrund.

    18. Den Untergrund mit einer Wandgrundierung verfestigen

    Besonders bei Altbauten finden Sie häufig Wände vor, die absanden. Mit Tiefengrund löst sich dieses Problem wie von selbst. Seine Bestandteile wirken sich wie ein Kleber auf die Wand aus. Dafür sorgen Kunststoffteilchen. Sind die Absandungen jedoch zu stark, erneuern Sie zunächst den Untergrund.

    • Zum Verfestigen des Untergrundes eignet sich 2-komponentiges Epoxidharz.
    • Auch die 1-komponentige Polyurethan-Beschichtung ist passend.
    • Diese weisen beide eine sehr hohe Eindringtiefe auf.

    Unterschätzen Sie die Wirkung der Grundierung auf die Bindung des Staubs nicht. Denn loser Staub reduziert die Verbundhaftung des Belags auf extreme Weise. Die Gebrauchstauglichkeit der entsprechenden Untergründe ist ohne entsprechende Wandgrundierung erheblich schlechter.

    19. Die Grundierung als Haftvermittler zwischen Untergrund und Belag

    Bei Tipp zum Bau erfahren Sie alles über die Funktionsweisen und Aufgaben der Wandgrundierung.

    Der Haftvermittler zwischen Putz und Wand ist die Wandgrundierung.

    Bei Untergründen, die besonders glatt sind, finden Sie kaum eine Verbundhaftung vor. Der Mörtel und der Untergrund finden keine Möglichkeit sich mechanisch miteinander zu verbinden. Diese Aufgabe übernimmt hier die Grundierung. Genauer gesagt, ist es in diesem Fall der Haftgrund.

    • Er sorgt für eine sichere Verbindung.
    • Der Haftgrund besteht aus vielen kleinen Teilchen, die zusammen eine große Oberfläche bilden.
    • Sie sorgen für eine minimale Aufrauung des Untergrundes. Somit haftet der der Putz später optimal an der Wand.

    Kleine Kunststoffteile sorgen für die raue Oberfläche des Haftgrundes. Diese sind mikroskopisch klein und mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen. Die Teilchen sind auch bei stark saugenden Untergründen sehr von Vorteil. Sie verstopfen die Poren des Untergrundes. So dringt keine Feuchtigkeit mehr ein.

    20. Die Wandgrundierung als Absperrung für Gilb- und Farbstoffe sowie Feuchtigkeit

    Die Grundierung an Wänden besitzt auch eine absperrende Wirkung. Dabei unterscheiden sich allerdings die Richtungen der Sperrwirkung. Gemeint ist zum einen die Absperrung für Gilbstoffe, Nikotin oder Rußpartikel. Hier besteht die Absperrung darin, dass diese nicht vom Untergrund auf die Oberfläche durchschlagen. Dies gilt auch für Feuchtigkeit aus dem Untergrund. Zum anderen wirkt die Grundierung als Imprägnierung. Sie verhindert, dass Wasser aus dem Putz oder der Wandfarbe in den Untergrund eindringt. Auch die Luftfeuchtigkeit dringt so nicht in die Wände ein. Somit verhindert die Grundierung, dass sich Schimmel bildet oder Bestandteile, wie Putz bröckeln. Eine besonders wasserabweisende Grundierung ist der Tiefengrund. Scheuen Sie nicht vor zusätzlicher Arbeit und Kosten. Denn nur so erhalten Sie ein nachhaltig zufriedenstellendes Ergebnis.

    21. Lösemittelfreier Tiefengrund für die Wandgrundierung

    Der lösemittelfreie Tiefengrund ist eine von zwei Varianten. Dabei gilt der lösemittelfreie Tiefengrund als besonders gesundheits- und umweltfreundlich. Er eignet sich daher für die Verwendung in Innenräumen. Denn dieser Tiefengrund dünstet keine schädlichen Chemikalien aus. Der lösemittelfreie Tiefengrund weist jedoch eine weniger starke Wirkung als die andere Variante auf. Häufig dient er als Vorbehandlung des Untergrundes. Anwendung findet er vor allem auf stark saugenden Untergründen. Bei lösemittelhaltigem Tiefengrund liegen die Dämpfe noch Wochen nach der Grundierung in der Luft. Tragen Sie die Grundierung bis zur vollständigen Sättigung auf. Das bedeutet, so lange bis der Untergrund kein Material mehr aufnimmt. Ein Überschuss an Grundierung ist allerdings auch möglich. Diesen erkennen Sie, wenn sich ein glänzender Film bildet. Viel hilft also nicht immer viel. Denn die nachfolgenden Produkte haften auch durch einen Überschuss schlechter.

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