Glasfaserausbau

Der Glasfaserausbau – Die Revolution für schnelles und effektives Internet

Der Glasfaserausbau ist auf dem Vormarsch. Immer mehr Städte erhalten so einen Zugang zu schnelleren und effektiveren Internet. Egal ob Sie Ihren Internetzugang gelegentlich oder täglich für mehrere Stunden nutzen: Sie übermitteln Ihre Daten schneller als jeder andere Anschluss. Dank verschiedenen Verfahren im Glasfaserausbau ziehen die Glasfasern auch bei Ihnen ein!

1. Was sind Glasfasern?

Glasfasern sind aus Glas bestehende dünne Fasern. Das macht Sie  weitaus vielseitiger als Kupfer. Ihr bekanntestes Einsatzgebiet ist die Datenübertragung. Dort fungieren Glasfasern als sogenannte Lichtwellenreiter, welche verschiedene Datenmengen von A nach B transportieren.

Die Glasfasern werden bisher nur in den wenigsten Regionen Deutschlands verwendet. In einem Ranking aller OECD-Länder liegt Deutschland mit einem 3,6 %igen Bevölkerungsanteil, der Zugang zur Glasfaser hat, deutlich unter dem Durchschnitt. Dieser liegt bei etwa 26,8 % (Stand 2019). Und das entspricht nicht einmal der Hälfte des höchsten Anteils. Südkorea ist Spitzenreiter. Dort verfügen 81,7 % der Bevölkerung über einen Glasfaser-Anschluss.

Glasfaser bieten eine hohe Bandbreite. Sie sind also in der Lage mehrere Signale und Daten auf einmal zu übermitteln.  Dies erfolgt über drei Stationen: Einen garagenähnlichen Hauptverteiler, dem Point of Presence oder kurz, PoP. Er leitet die Informationen an einen Unterverteiler DP, kurz für Distribution Points bis hin zu den HÜPs, den Hausübergangspunkten. Ein PoP kann bis zu 48 Haushalte zeitgleich problemlos versorgen.

Um von dem Glasfasernetz Gebrauch zu machen, ist ein Glasfaserausbau notwendig. Ein Glasfaserausbau ist in einzelnen Gebäuden oder innerhalb einer ganzen Gemeinde realisierbar.

2. Verschiedene Typen und Arten

Bevor der Glasfaserausbau erfolgt, wird ein passendes Glasfaserkabel gewählt.

Hauptgrößen

Obwohl Glasfaser in ihrer Struktur einen fast identischen Querschnitt aufweisen, unterscheiden sich mehrere Typen und Arten von Glasfasern in der Datenübertragung. Entschieden wird anhand der Zahlen. Sie geben den Durchmesser des Glasfaserkerns, sowie des Mantels an. Grundlegend werden verschiedene Kerngrößen unterschieden. Die drei Hauptgrößen von Glasfasern sind 50/125 Mikrometer, 62,5/125 Mikrometer und 8,3/125 Mikrometer. Die erste Hauptgröße 50/125 ist die gebräuchlichste und zusammen mit 62,5/125 die effektivste für das Gigabit-Ethernet. Das Gigabit-Ethernet wird wegen seiner Geschwindigkeit vor allem in Unternehmen verwendet. Es beschreibt die Übertragung von Ethernet-Frames mit einer Geschwindigkeit von Gigabit pro Sekunde.

Single-Mode und Multi-Mode

Des Weiteren wird zwischen Singlemode-Fasern und Multimode-Fasern unterschieden. Der „Modus“ der Glasfasern hängt mit dem Weg, auf dem sich das Licht ausbreitet, zusammen. Hierbei haben die Singlemode-Fasern einen weitaus kleineren Kerndurchmesser (8,3/125). Sie kommen bei Netzwerkverbindungen über große Längen und Wege zum Einsatz.

Multimode-Fasern (50/125 und 62,5/125) haben einen größeren Kerndurchmesser und eignen demnach für kürzere Strecken.

3. Die Alternative zur Glasfaser

Die Leiter in Richtung erfolgreiche Digitalisierung klettert Deutschland nur langsam herauf. Denn einige Regionen Deutschlands sind noch weit entfernt von einem, die Gemeinde umfassenden, Glasfaserausbau. Oft liegt das an einem mangelnden Interesse oder unzureichender Finanzierungsmöglichkeiten. Das ist zwar ärgerlich, aber auch hier lässt sich Abhilfe schaffen. Denn mittlerweile gibt es zahlreiche Alternativen zur Glasfaser, die ein ähnliches Ergebnis versprechen.

Kabel Internet

Einen übersichtlichen Überblick über verschiedene Arten von Steckdosen bietet das Bauportal Tipp-zum-Bau. Hier erfahren Sie alles rund um Steckdosen, Schalter und Buchsen.

Es geht auch ohne Glasfaser.



Kabel Internet ist nichts Neues. Umso überraschender ist es, dass es eine der besten Alternativen zur Glasfaser ist. Denn anders als Glasfaserkabel sind Highspeed-Kabel-Anschlüsse nahezu überall verfügbar. Auch Telefon- und Fernsehanschlüsse werden über die Kabel abgewickelt. Das macht das Kabel Internet vielseitig in seiner Anwendung. Außerdem ist es schnell und vergleichsweise billig.




VDSL

Warum vor allem VDSL eine gute Alternative zur Glasfaser darstellt ist einfach. Denn ein Teil der VDSL Kabel besteht aus Glasfasern. Wie beim Kabel Internet ist die Verfügbarkeit sehr weitläufig. Und auch hier sparen Sie mit nur etwa 30 bis 50 € im Monat. Leider verringert sich die Highspeed Datenübertragung bei steigender Entfernung zum Verteiler.

LTE

Jeder, der ein Smartphone besitzt ist bereits einmal mit LTE in Berührung gekommen. Mit 98 % der Abdeckung in Deutschland ist LTE der Spitzenreiter unter den Glasfaser Alternative. Das hat den Vorteil, dass es auch ländlichere Gegenden möglich ist problemlos darauf zuzugreifen. Preislich liegt das LTE Netz auf dem Niveau von VDSL. Bei den meisten Tarifen ist der Verbrauch des Highspeed Internets allerdings ziemlich hoch. Mittlerweile gibt es hierfür Hybrid-Tarife.

SAT-DSL

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Satellitenschüsseln als gute Alternative!



Auch Satelliten sind Ihnen bekannt. Im Bereich Internet und vor allem als Alternative zur Glasfaser ist der Satellit aber eher eine Notlösung. Mittlerweile bietet aber auch SAT-DSL gute Übertragungsraten. Im Gegensatz zu allen anderen Alternativen ist Internet per Satellit jedoch vergleichsweise teuer und langsamer.

Weiteres finden Sie unter Satellitenanlage.




4. Warum gibt es nicht überall Glasfaser?

Der Glasfaserausbau ist trotz seiner Aktualität nicht in kürzester Zeit zu bewältigen. Denn dieser ist ausreichend geplant. Und selten sieht sich eine Ortsgemeinde dazu verpflichtet, Glasfaser zu verlegen. Gründe gibt es viele. Diese unterstützt allerdings nicht jeder. Dabei ist gerade das wichtig. Die Entscheidung auf den Umstieg auf Glasfaser und den Glasfaserausbau ist begründet:

  • Glasfasern bieten eine Breitbandversorgung.
  • Andere Netzanbieter kommen für eine Breitbandversorgung nicht auf.
  • Die Strategie der Glasfasern wird endlich in der Umgebung umgesetzt.
  • Es finden ohnehin Baumaßnahmen statt.
  • Ein Glasfaseranbieter stellt ein konkretes Angebot.

Oftmals reicht eine gute Begründung nicht aus. Und nicht jeder steht hinter den Argumenten. Das ist problematisch. Hinzu kommen die nötigen Voraussetzungen und Ansprüche, die zu erfüllen sind. Denn erst dann beginnt der Glasfaserausbau und das schnellere Internet zieht in die Häuser ein. Dabei spielt vor allem die Gemeinde eine sehr große Rolle. Denn:

  • Sie übernimmt den (Teil)Ausbau.
  • Die Gemeinde finanziert den Glasfaserausbau und die weitere Nutzung langfristig.
  • Für den aufkommenden Aufwand ist Bereitschaft
  • Geeignetes Personal, sowie staatliche Unterstützung sind unabdingbar.
  • Eine gute Zusammenarbeit von Netzplaner und Bauingenieur ist notwendig.

Sieht die Gemeinde keinen Bedarf in einem Glasfaserausbau stehen die Chancen schlecht. Wie Sie maßgeblich dazu beitragen erfahren Sie im nächsten Punkt.

5. Wie kommt die Glasfaser zu mir?

Zunächst hängt es davon ab, ob Sie einen Glasfaseranschluss in Ihren eigenen vier Wänden oder flächendeckend in Ihrer Gemeinde anstreben.

Die Installation im eigenen Haus oder der eigenen Wohnung ist schneller erledigt, als ein allgemeiner Glasfaserausbau. Und dazu ist ein Neubau nicht zwingend notwendig. Auch in Altbauten und sogar Mietwohnungen werden Glasfaser verlegt.

Lesen Sie mehr zu Elektroplanung.

Um einen umfassenden Glasfaserausbau zu erreichen benötigt es allerdings mehr Stimmen. Schließen Sie sich daher mit anderen Mietern und Nachbarn zusammen. Denn nur wenn Ihre Gemeinde einen hohen Bedarf von mindestens 40 % ermittelt, ist ein Glasfaserausbau in Ihrer Umgebung möglich.

6. Woher weiß Ich, ob Glasfaser bei mir verfügbar ist?

Wenn Sie unsicher sind, ob und wie weit der Glasfaserausbau in Ihrer Umgebung ist, stehen Ihnen verschiedene Webseiten zur Verfügung.

Eine Hilfestellung zu dieser Frage bietet die Telekom. Geben Sie einfach Ihren Wohnort oder die Postleitzahl, sowie den Straßennamen und ggf. die Hausnummer ein. Sofort zeigt Ihnen die Seite an, ob und wie viel MBit/s bei Ihnen Zuhause verfügbar ist.

Auch bei der Seite der Deutschen Glasfaser suchen Sie einfach Ihre Adresse. Dadurch erfahren Sie rasch, ob Sie sich in einem Ausbaugebiet befinden. Außerdem bietet Ihnen die Seite die Möglichkeit Kontakt aufzunehmen, falls Ihre Adresse nicht vorhanden ist.

Auf Glasfaser-Internet filtern Sie sogar, neben der Verfügbarkeit, auch einen Anbieter heraus. Sie wählen lediglich Ihr Bundesland aus und sofort sehen Sie auf einer Karte wo sich Gebiete befinden und welche Anbieter diese bedienen.

Informieren Sie sich auch bei Ihrem Anbieter über verfügbare Glasfaseranschlüsse in Ihrer Umgebung.

7. Wie werden Glasfasern verlegt? – Auf schnellem Weg zum Glasfaserausbau

Ein Tiefbau ist dabei nicht zwingend notwendig. Durch zahlreiche andere Verfahren lassen sich Glasfasern auch ohne großen Aufwand verlegen.

Unterirdische Verlegung in bestehenden Abwasserinfrastrukturen

Was kompliziert klingt, ist ganz einfach. Denn sowohl begehbare als auch nicht begehbare Abwasserkanäle werden problemlos verkabelt. Spannringe werden in den Kanälen angebracht. Durch diese ziehen sich schließlich die isolierten Glasfaserkabel. Dieses Verfahren ist so konzipiert, dass sogar nach dem Verlegen eine Kanalsanierung keinerlei beeinträchtigt wird.

Geschlossene unterirdische Verlegung – Bodenverdrängungsverfahren

Dieses Verfahren des Glasfaserausbaus drängt das Erdmaterial oder der Asphalt mit einem luftbetriebenen Verdrängungshammer (auch Erdrakete) aus dem Weg. Von der Startgrube ausgehend wird die Erdrakete durch die Erde getrieben. Der dadurch entstehende Hohlraum ist idealerweise so groß, dass jegliche Rohre und Glasfaserkabel aller Art sofort verlegt oder nachträglich hindurchgezogen werden. Mit diesem Verfahren werden ohne große Gruben Verkehrswege gekreuzt und etwaige Hindernisse unterfahren.

Dieses Verfahren bringt außerdem einige Vorteile mit sich:

  • Die Erdrakete ist zielgenau.
  • Eine kleine Startgrubengröße ist ausreichend.
  • Oberflächliche Baumaßnahmen sind überflüssig.
  • Der Einsatz ist auch bei engen Platzverhältnissen möglich.

Spülbohrverfahren

Ähnlich wie beim Bodenverdrängungsverfahren wird auch mithilfe des Spülbohrverfahrens Gebäude, Straßen, sogar Flüsse und Seen umweltschonend untertunnelt. Es werden nur zwei kleine Gruben benötigt. Durch die sogenannte Startgrube treibt die Spülbohrmaschine den Bohrer schräg in den Boden. Bei erreichter Tiefe wird horizontal bis zur Zielgrube weitergebohrt. Die herausgespülte Erde wird zudem einfach emissionsarm entsorgt.

Anschließend erweitert sich das Bohrloch. So wird das Glasfaserkabel problemlos hindurchgezogen. Dieses wird an den Bohrkopf befestigt und so durch das Bohrloch zurück an die Maschine gezogen. Auch bei dieser Art des Glasfaserausbaus profitieren viele von zahlreichen Vorteilen:

  • Umweltfreundliche und günstige
  • Einsatz auch bei engen Platzverhältnissen.
  • Bohrungen von mehreren Hundert Metern möglich.
  • Aufwändige Verkehrssicherungsmaßnahmen sind überflüssig.

Offene unterirdische Verlegung

Während bei einem geschlossenen Glasfaserausbau Gruben nicht notwendig sind, wird bei der offenen Verlegung mit Hilfe eines Kleinbaggers ein Graben ausgehoben. Die Leerrohre werden anschließend entweder auf einem Bett aus Sand oder auf dem Grubenboden direkt ausgelegt. Im Anschluss erfolgt der stufenweise Einbau des Unterbaus und der Deckschichten.

Microtrenching-Verfahren

Das Microtrenching-Verfahren funktioniert ähnlich wie ein offener Glasfaserausbau. Hier entsteht jedoch kein klaffender Graben im Asphalt. Eine spezielle Fräsmaschine fräst schmale Schlitze direkt an der Bordsteinkannte. In diese kommen die Leerrohre. Der Unterbau hat eine Trocknungsdauer von 12 Stunden.  Sind die Rohre verlegt und der Beton verhärtet, werden die Glasfasern in das Rohr eingeblasen. Abschließend legt sich die Trag- und Deckschicht darüber.

Pflugverfahren

Auch hier verrät der Name bereits alles. Dieses Verfahren eignet sich besonders für freies, weitläufiges Gelände. Ein gezogener Kabelpflug gräbt eine Schneise in die Erde. In dem entstanden Hohlraum wird zeitgleich das Leerrohr mit Trassenband verlegt. Das Eigengewicht des Pflugs verschließt die Schneise automatisch wieder. Das eingesetzte Trassenband dient als Warnung für nachfolgende Bauarbeiter und Baggerführer.

Freileitungsbau

Bei dieser Art des Glasfaserausbaus werden meist bereits bestehende Niederspannungsmasten verwendet. Wahlweise errichtet die Stadt auch neue Masten. Wie der Name es schon vermuten lässt ist der Freileitungsbau mit dem wenigsten Aufwand betrieben. Zudem ist er wesentlich günstiger als der unterirdische Glasfaserausbau. Zeitgleich sind die Glasfasern somit aber mehreren Einflüssen ausgesetzt.

Leerrohre werden entweder als Gesamtprojekt neuverlegt oder innerhalb einer anstehenden Baumaßnahme integriert. Dies reduziert die Kosten im Rahmen der nötigen Tiefbaumaßnahmen. Deutsche Generalunternehmen führen eine solche Verlegung durch.

8. Was kosten Glasfasern und ein Glasfaserausbau?

Die Kostenkalkulation gelingt mit Tipp zum Bau

Eine gute Recherche hilft bei der Kalkulation der Kosten!

Glasfasern als Einzelprodukt sind günstig. Aber rechnet man die Baumaßnahmen hinzu, wirken sie nahezu unbezahlbar. In eng besiedelten Gebieten belaufen sich die Kosten für FTTB pro Haushalt auf etwa 1.234 bis 2.500 €. In dünn besiedelten, schlecht versorgten Gegenden beginnen die Kosten pro Haushalt bereits bei 2.500 € und enden bei etwa 5.345€.

Ein weiterer Kostenfaktor ist die Art des Glasfaserausbaus. Eine oberirdische Verlegung inklusive Hausanschluss kostet pro Meter etwa 20 €. Bei einem unterirdischen Glasfaserausbau beläuft sich der Preis auf etwa 35 € bis 66 €.

Deswegen wird meist bei Neubauten neu verlegt. Das Nachrüsten alter Gebäudekomplexe ist zudem für den Internetanbieter ebenso unwirtschaftlich.

9. Welche Vorteile bietet der Glasfaserausbau?

Der Glasfaserausbau bietet Ihnen viele Vorteile:

  • Hohe Bandbreite.
  • Bis zu 2 Kilometer Datenübertragung ohne Repeater.
  • Unempfindlich gegenüber elektromagnetischen Störfeldern.
  • Abhörsicher.
  • Hohe Geschwindigkeit von bis zu 2 Gbit/s (= 1000 Mbit/s).
  • Langlebig.
  • nachhaltige Herstellung aus Siliziumdioxid.
  • geringer CO² Ausstoß.

10. Fazit

Für eine effiziente und gesicherte Zukunft ist der Glasfaserausbau unerlässlich. Viele Länder machen es uns bereits vor und zeigen uns die zahlreichen Vorteile von Glasfasernetzen auf. Der Weg dahin ist mühsam. Durch zahlreiche Verfahren im Glasfaserausbau ist es uns aber ermöglicht die Leiter in Richtung Zukunft stetig hinaufzuklettern.

11. Wie funktionieren Glasfaser?

Die meisten kennen den Begriff „Glasfaser“. Aber nur die wenigsten wissen, wie sie funktionierten. Ob mangelndes Interesse oder weil die meisten Erklärungen einfach zu kompliziert sind. Deswegen folgt eine kurze und bündige Erklärung, die jeder versteht:

Glasfaserkabel sind Lichtleiter. Diese sind an ein Netzwerk verbunden, um Daten schnell zu übertragen. Der Datentransfer erfolgt nun nicht mehr durch Elektronen, sondern Photonen (sog. Lichtteilchen). Die Signale werden wie Lichtblitze im Kabel übermittelt. Bei einem bspw. Telefonat befindest sich am Ende ein Wandler. Dieser empfängt die elektrischen Signale (Lichtblitze) und wandelt sie in digitale für uns wahrnehmbare Signale um.

12. DSL und Glasfaser

Die Diskussion darüber, dass Glasfaserkabeln die Zukunft gehören, hört man überall. Dabei ist nicht zu übersehen, dass viele auch heute noch mit dem üblichen DSL-Netz zurechtkommen. Im Folgenden haben wir daher für Sie eine grobe Übersicht zusammengetragen. In einem kurzen Abschnitt zeigen wir Ihnen die Unterschiede zwischen DSL und Glasfaser auf.

„Digital Subscriber Line“, kurz DSL erreicht eine Surfgeschwindigkeit von bis zu 16 Mbit/s. Die Upload-Geschwindigkeit ist geringer als die Download-Geschwindigkeit, reicht aber für eine geschäftliche Nutzung aus. Gute Flatrate-Pakete sind daher die günstigere Variante.

Wer es gerne auch beim Up- und Download schneller hat, ist begeistert von der Glasfaser. Für große Unternehmen, die mit Echtzeit-Kommunikation arbeiten, oder hohe E-Mail-Anhänge besitzen, ein Traum. Zudem lässt sich auch Fernsehen auf mehreren Kanälen schalten.

Hierbei ist auch der Zweck Ihrer Internetnutzung zu beachten. Nutzen Sie es gelegentlich, innerhalb der Familie, als Gamer, Serienjunkie oder weil Sie viel im Home-Office tätig sind? Je nachdem empfehlen sich unterschiedliche Anschlüsse:

ZweckEmpfehlung
GelegenheitsnutzungMöglichst günstiger Tarif, auch über Funk realisierbar
Gaming (bezieht sich ausschließlich auf Online-Games
oder aus dem Internet herunterladbare Medien)
Fester Internetanschluss: Glasfaser oder VDSL-Anschluss
FamilienhaushaltGlasfaseranschluss
Home-OfficeGlasfaseranschluss
SerienjunkieGlasfaseranschluss mit 100 MBit
YouTouberGlasfaseranschluss mit mindestens 100 MBit

Sie sehen, Glasfasern bleiben auch in zukünftiger Sicht die beste Wahl. Auch der damit verbundene Glasfaseraubau lohnt sich. Sie bieten Ihnen in allen Verwendungsbereichen eine optimale Nutzungsgeschwindigkeit, mit der Sie garantiert glücklich werden!

13. Installation im Haus

Wer zukünftig daran denkt von einem Glasfaserausbau zu profitieren, der benötigt eine passende Verbindung. Um eine solche Verbindung herzustellen, sind vier Komponenten in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung erforderlich:

  • HÜP; Hausübergangspunkt
  • GF-TA; Glasfaser-Teilnehmeranschluss
  • NT; Network Terminator
  • Router

Über diese Komponenten erfolgt der Kabelweg bis zu Ihrem Glasfaser-Hausanschluss über drei Stationen:

Station1: Das Glasfaserkabel wird über den HÜP im Gebäudeinneren aufgenommen und das Signal über ein weiteres Kabel an Station 2 übergeben.

Über den HÜP gelangt die Glasfaserleitung ins Innere. Hierfür wird entweder ein kleines Loch gebohrt oder bereits bestehende Leitungen benutzt. Die Installation des HÜP erfolgt meist im Keller oder einem Hausanschlussraum.

Station 2: Der GF-TA leitet das Signal weiter.

Der GF-TA ist die, im Haus installierte Anschlussdose. Sie ist möglichst nahe am Router zu platzieren. Der GF-TA ist die Verbindung zwischen HÜP und NT.

Station 3: Das Signal erreicht den NT. Der Kunde schließt diesen an den Router an.

Der Anschluss der ersten drei Komponenten erfolgt durch beauftragte Generalunternehmen. Der Kunde ist lediglich für die Vorbereitung des Leitungswegs zwischen HÜT und GF-TA zuständig.

Lesen Sie mehr zu Elektroplanung.

14. Förderungsmöglichkeiten – Der geförderte Glasfaserausbau

Ein Glasfaserausbau ist teuer. Glücklicherweise gibt es auch hier die Möglichkeit auf staatliche Förderungsmittel zurückzugreifen. Auch hier gilt es gewisse Kriterien zu erfüllen, um eine Förderung zu erhalten:

  • Förderbedarf – Wie hoch ist die durchschnittliche Einwohnerzahl und die derzeitige Versorgungslage?
  • Projekterfolg – Wann wird ausgebaut und wann ist das Projekt beendet? Wie hoch ist die Anzahl an hochbitratigen Anschlüssen nach dem Ausbau?
  • Ist eine Ko-Finanzierung durch Förderprogramme der Länder und Dritter möglich?
  • Nachhaltigkeit – Wie groß ist das Projektgebiet?

Sind diese Kriterien erfüllt, gelten weitere Schritte, um eine Förderung zu erhalten:

  • Der Markt wird erkundet. Lohnen sich die Baumaßnahmen?
  • Über eine kurze Beschreibung des Projekts stellt der Bauherr einen Antrag auf Fördermittel gestellt.
  • Anschließend erhält die Gemeinschaft einen Bescheid über die Förderhöhe.
  • Außerdem erhält sie einen Leitfaden sowie Muster zur Durchführung des Verfahrens.
  • Erst nach Erhalt der Vergabeunterlagen wird eine Baufreigabe erteilt und über den tatsächlichen Betrag der Förderung Bescheid gegeben.
  • Ausgezahlt wird nach Baufortschritt.
  • Die Auszahlung der Schlussrate erfolgt erst nachdem ein Nachweis eingereicht wurde.

15. Tipps für Bauherren

Der Glasfaserausbau benötigt seine Zeit. Damit Sie trotzdem schnell ans Ziel kommen, folgen hier 3 nützliche Tipps:

  1. Melden Sie Ihren persönlichen Bedarf offiziell an. Hierzu senden Sie eine Bedarfsanmeldung an das zuständige Amt im Rathaus.
  2. Danach melden Sie Ihren Bedarf beim BMVI (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur) an. Beantragen Sie einen zukunftsfähigen FFTH Anschluss. Ansonsten werden langsame Kupferkabel in einem FTTC Anschluss weiterhin verwendet.
  3. Zu guter Letzt melden Sie den Bedarf noch bei Ihrem Netzbetreiber. Auch hier gilt es, einen FTTH Anschluss zu beantragen.

Mit diesen drei Vorgängen verleihen Sie Ihrem Anliegen Nachdruck. So kommen Sie schneller an den gewünschten Glasfaserausbau.

16. Tipps für Immobilienbesitzer

Ein Glasfaseranschluss steigert nachweislich den Wert Ihrer Immobilie. Denn nichts ist den Menschen heutzutage so wichtig, wie Internet.

Mit diesen Tipps erreichen Sie ein optimales Glasfasernetz in Ihrer Immobilie:

  1. Um sich die hohen Kosten einer hausinternen Verlegung zu sparen, greifen Sie auf einen FTTB-Anschluss zurück. Dieser reicht vollkommen aus. Innerhalb Ihrer Immobilie reichen daher auch Ethernetkabel. Diese sind robuster als Glasfaserkabel.
  2. Um weitere Kosten zu sparen schließen Sie sich mit anderen Immobilienbesitzern in Ihrer unmittelbaren Nähe zusammen. Dies beschleunigt zudem die Versorgung des gesamten Wohnviertels.
  3. Selbst wenn Sie noch keine eigene Immobilie besitzen, lohnen sich die genannten Schritte zu beachten. Denn ein Neubau einer Immobilie eignet sich am besten für einen Glasfaserausbau.

17. Was die Glasfaser für die Umwelt tut

Es dreht sich alles um die Umwelt. Wussten Sie aber, dass Sie mit einem schnelleren Internet etwas zum Umweltschutz beitragen? Ein Glasfaserausbau sieht aufwendig und gar nicht ökologisch aus. Die Realität ist aber eine andere: Zur Herstellung von Glasfasern wird nur wenig Energie benötigt. Dadurch hat sie besonders wenig ökologische Auswirkungen. Somit verringern sich die Treibhausgasemissionen.

Außerdem ersetzen sie den umweltschädlichen Kupferdraht. Denn durch den Kupferbergbau entstehen unter anderem gefährliche Chemikalien und giftige Nebenerzeugnisse. Glasfasern hingegen bestehen aus Quarz. Dieser kommt unter anderem als natürlicher Sand oder als Gestein vor. Dies macht selbst die Entsorgung von Glasfasern um einiges umweltfreundlicher.

Sowohl in der Herstellung, als auch im Betrieb von Glasfasern wird kaum Energie verbraucht. Dies liegt an der Datenübertragung über Licht. Kupfer hingegen erzeugt Wärme und wird ständig gekühlt. Das macht den Besitz einer Klimaanlage nahezu unerlässlich. Diese wiederum schadet der Umwelt zusätzlich.

Auch das Wort „Treibhausgaseffekt“ wird in Beziehung zu Glasfasern kaum in den Mund genommen. Durch die verhältnismäßig geringe Stromnutzung verringern sich die Kohlendioxidemissionen.

Es ist also unschwer zu erkennen welche ungeahnten Vorteile das Glasfasernetz mit sich bringt. Es nützt Ihnen in Ihrem alltäglichen Alltag vor dem Computer oder dem Handy. Der Glasfaserausbau leistet auch einen enormen Beitrag zur Umwelt.

18. Sieben häufig gestellte Fragen – gut informiert ins neue Netz

Worin liegt der Unterschied zwischen Glasfaser und Breitband?

Breitband meint alle Anschlussarten schnellen Internets. Dazu zählen unter anderem DSL, Internet über Kabel und Glasfaser. Daher werden beide Begriffe häufig als synonym verwendet. Ist die Rede also von einem Breitbandausbau, dann meint das meist den Glasfaserausbau speziell.

Lohnt sich das Glasfaser-Internet?

Glasfaser besitzen nachweislich mehrere Vorteile als andere Netze. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1.000 Mbit/s verlassen Sie sich auf eine gute Übertragungsrate. Vor allem für Personen, in ihrem Beruf mit großen Datenmengen arbeiten, lohnt sich der Glasfaseranschluss. Auch für Personen, die viel aus dem Internet herunter- und hochladen lohnt sich die hohe Uploadrate.

Wie groß sind die Gräben auf meinem privaten Grundstück bei einem privaten Glasfaserausbau?

Zunächst hängt der Umfang von den jeweiligen Gegebenheiten ab. Die Größen variieren. In der Regel messen diese jedoch nur etwa 30 cm. Je nach Verlegeart wird auch ohne Grabung gearbeitet.

Wie kommt das Kabel in mein Haus?

Tatsächlich reicht nur ein kleines Bohrloch. Dieses wird nach der Verlegung wieder versiegelt. Es fällt also nicht auf, dass dort einmal gebohrt wurde.

Zahle Ich die Erschließungskosten, wenn Ich außerhalb eines Erschließungsgebiets wohne?

Ja. Außerhalb der Erschließungsgebiete werden die Kosten nicht vom Anbieter übernommen. Allerdings gibt es für einige Außenbereiche Sonderregelungen. Wie es in Ihrem Gebiet aussieht, erfahren Sie von Ihrem Bürgermeister.

Welche Bandbreite eignet sich für mein Haus?

In der Regel ist Highspeed-Internet über mehrere Geräte gleichzeitig nutzvar. Bei mehreren Geräten im Haus empfiehlt sich dennoch ein größeres Paket. Bedenken Sie auch, dass Ihr Laptop oder Computer in der Lage ist, die hohe Geschwindigkeit zu verarbeiten. Für weitere Informationen wenden Sie sich an Ihren Fachhändler.

Ist eine Verlegung in einem Mehrfamilienhaus möglich?

Ja. Und es sind oft nicht einmal alle Parteien an das Glasfasernetz angeschlossen. Verlegt nur ein Mieter ein Glasfasernetz, wird der Anschluss in seine Wohnung gelegt. Anschlüsse für die übrigen Parteien werden vorsorglich in den Keller gelegt. So profitiert jeder früher oder später vom Glasfasernetz.

Es ist notwendig, dass so viele Personen wie möglich Glasfaser in Anspruch nehmen. Animieren Sie Ihre Nachbarn also dazu sich an einem Glasfaserausbau zu beteiligen. Denn nur, wenn eine Quote von 40 % erreicht wird, profitieren Sie auch zukünftig von den Vorteilen des Glasfasernetz‘.

19. Glasfaserausbaustand – So weit ist Deutschland mit der Digitalisierung

Mittlerweile kennt jeder den Begriff „Glasfaser“. Und was diese dünnen Fasern für Vorteile mit sich bringen ist bekannt. Jedoch wissen nur die wenigsten, wie der aktuelle Stand das Glasfaserausbaus ist. Deshalb verschaffen wir Ihnen einen kleinen Überblick, damit Sie auf dem aktuellen Stand bleiben.

Zunächst einmal hängt der Stand des Glasfaserausbaus vom Betreiber ab. Aktuell (Stand Mitte 2020) ist es etwa 4,75 Millionen Haushalten in Deutschland möglich auf Glasfaserinternet zuzugreifen. Das klingt zwar viel, sind aber gerade mal 11 %. Wie schnell sich dieser Prozentsatz erhöht, ist unklar. Denn seit 2015 stockt der Glasfaserausbau. Zwar erhöht sich durch andere Netze ebenfalls der Glasfaseranteil, dieser gelangen jedoch nur langsam zum Endkunden.

Ein weiterer Faktor für den verlangsamten Glasfaserausbau ist tatsächlich das mangelnde Interesse an einem Glasfaserausbau. Denn damit sich ein Glasfaserausbau lohnt ist eine gewisse Quantität erforderlich. Die Provider bieten allerdings nur wenige Anwendungen für das Highspeed-Internet an. Deswegen sehen viele Haushalte noch keinen Nutzen in einem Glasfaserausbau.

20. Interessante Zahlen und Fakten über Glasfaser und zum Glasfaserausbau

  1. Mit über 500.000 Kilometer Glasfaserkabel gehört die Deutsche Telekom zum größten Netz Europas.
  2. Allein im Jahr 2018 wurden 270.000 Baugruben für den Glasfaserausbau ausgehoben.
  3. 2019 wurden ungefähr 19.000 Unternehmen an das Glasfasernetz angeschlossen.
  4. In China ist es sogar Pflicht alle neuen Gebäude mit Glasfaser zu verkabeln.
  5. Die maximale Uploadgeschwindigkeit liegt bei 500 Megabit pro Sekunde (Mbit/s).
  6. 159 Terabyte pro Sekunde – Das ist der Rekord für die schnellste Glasfaserübertragung.
  7. Glasfaser sind durchsichtig. Ein 5 Kilometer langer Block aus Glasfasern funktioniert also genauso gut wie eine Fensterscheibe.

21. Statistiken

Oftmals lassen sich Informationen in Form von Statistiken besser aufnehmen und vergleichen. Sie bringen Probleme und Fortschritte besser zum Ausdruck. Der Glasfaserausbau umfasst ebenso viele einzelne Themen und Faktoren. Deswegen haben wir für Sie einmal die wichtigsten Statistiken zum Thema Glasfaserausbau zusammengetragen:

Wer verfügt über einen Glasfaseranschluss?

Anteil der Glasfaseranschlüsse weltweit (Stand 2019):

  • Südkorea: 81,7%
  • Schweden: 68,9%
  • Spanien: 62,5%
  • OECD Durchschnitt: 26,8%
  • USA: 15,6%
  • Deutschland: 3,6%

(Quelle: OECD)

Der EU-Vergleich

Anteil der Haushalte mit Glasfaseranschluss europaweit (Stand 2019):

  • Lettland: 50,3%
  • Schweden: 43,6%
  • Portugal: 37%
  • Durchschnitt: 21,3%
  • Schweiz: 7,8%
  • Deutschland: 2,3%

(Quelle: IDATE for FFTH Council EUROPE)

So schneidet Ihr Bundesland ab

Anteil der Haushalte mit Glasfaserschluss in der Bundesrepublik (Stand 2019):

  • Schleswig-Holstein: 26,3%
  • Mecklenburg-Vorpommern: 11,7%
  • Bremen: 3%
  • Hamburg: 71%
  • Niedersachsen: 10,9%
  • Berlin: 7,2%
  • Nordrhein-Westfalen: 11,4%
  • Brandenburg: 6,9%
  • Hessen: 8,7%
  • Sachsen-Anhalt: 7,9%
  • Rheinland-Pfalz: 3,8%
  • Sachsen: 12,4%
  • Saarland: 2,6%
  • Thüringen: 3,6%
  • Baden-Württemberg: 5%
  • Bayern: 15,5%

(Quelle: BMVI)

Glossar:

KürzelLangschriftÜbersetzung/Bedeutung
FTTHFibre-to-the-HomeGlasfaser bis zum Gebäude
FTTBFibre-to-the-Basement/BuildingGlasfaser bis zum Gebäude
FTTCFibre-to-the-CurbGlasfaser bis zum Verteilerkasten
FTTNFibre-to-the-NodeGlasfaser bis zur Vermittlungsstelle des Anbieters
PoPPoint of PresenceHauptverteiler
DPDistribution PointsUnterverteiler
HÜPsHausübergangspunkte
GbEGigabit EthernetÜbertragungstechnologie von Ethernet-Frames in
Gigabit pro Sekunde
BitBinary digitMaßeinheit für digitale Datenmenge
DSLDigital Subscriber LineDigitaler Teilnehmeranschluss,
mit dem Daten über das Telefonnetz in einer
hohen Bandbreite übertragen werden
GF-TAGlasfaser-TeilnehmeranschlussIm Haus installierte Anschlussdose
NTNetwork TerminatorNetzabschluss des Glasfasernetz'

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