Wassermelder

Wassermelder – Eine Investition, die sich lohnt

Wassermelder sind längst noch nicht so bekannt wie Rauchmelder, sehen ihnen aber ähnlich und sind genauso nützlich. Sie haben die Funktion, auf Wasser hinzuweisen. Damit schützen sie Ihr Zuhause vor teuren Wasserschäden, die selbst mit einer Versicherung viel Geld kosten.

1. Wassermelder – Beschreibung und Einsatz

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Wassermelder sind eine gute Ergänzung zu Rauchmeldern für Ihr Haus.

Ein Wassermelder steht auf drei Elektronen und misst den elektrischen Widerstand zwischen den einzelnen Kontaktpunkten. Dieser ist in der Regel gleichmäßig. Wenn der Kontaktpunkt mit Wasser in Berührung kommt, ändert sich der Widerstand und es ertönt ein Warnsignal. Der Wassermelder muss nicht vollständig unter Wasser stehen, um einen Alarm auszulösen. Er reagiert also auch bei Schäden, die noch nicht erkennbar sind, also bevor es zu spät ist. In der Regel werden Wassermelder von 9V-Batterien betrieben, welche einige Jahre lang halten. Ein schwacher Akku wird ebenfalls durch ein akustisches oder optisches Warnsignal angezeigt.

Wassermelder werden an mehreren Orten in Häusern und Wohnungen eingesetzt. Sie lassen sich überall dort platzieren, wo ein Wasserschaden entstehen kann. Stellen, an denen häufig potentielle Wasserschäden entstehen sind:

  • Unter dem Geschirrspüler: Wasser kann aus dem Geschirrspüler selbst oder aus der Zuleitung fließen.
  • Im Waschkeller: die Schlauchverbindung kann sich von der Zu- bzw. Ableitung trennen.
  • In Duschen oder Duschtassen: aus defekten Duschen oder Abläufen kann Wasser austreten.

Wird der Wassermelder in der Dusche bzw. der Duschtasse angebracht, so wird er durch eine Öffnung in den Fließen installiert. Durch diese sogenannte Revisionsöffnung kann der Wassermelder bei Bedarf auch ausgetauscht werden.

2. Welche verschiedenen Arten von Wassermeldern gibt es und was kosten sie?

Wenn Sie Ihr Zuhause mit einem Wasserwarnmelder schützen möchten, können Sie auf unterschiedliche Geräte zurückgreifen. Diese Geräte eignen sich für verschiedene Bereiche. Hier finden Sie eine Übersicht über die verschiedenen Arten von Wassermeldern, die auf dem Markt zu finden sind:

  • Es gibt Warnmelder mit externen Sensoren und solche, bei denen sich die Sensoren an der Unterseite befinden. Letztgenannte müssen direkt an der Stelle befestigt werden, wo mit der Feuchtigkeit zu rechnen ist. Externe Sensoren können unabhängig vom Gerätestandort platziert werden.
  • Sie können sogenannte Stand-alone-Wassermelder kaufen, die nur den bestimmten Standort absichern. Alternativen sind vernetzbare Melder, die via Funk oder Kabel miteinander verbunden werden. Smart-Home-Wassermelder alarmieren Sie im Falle eines Wasserschadens auch per Smartphone.

Die unterschiedlichen Geräte bringen, je nach Modell und Hersteller, eigene Zusatzfunktionen mit. So verfügen manche Melder über einen sogenannten Aquastop, welcher die Wasserzufuhr stoppt oder ein elektrisches Gerät vom Stromnetz trennt. Außerdem gibt es auch Wassermelder mit einem Pegelschalter, welcher im Ernstfall die Pumpe abschaltet, sobald ein gewisser Pegelstand erreicht wird.

3. Verschiedene Variationen

Im Wesentlichen unterscheidet man zwischen der kabellosen und kabelbasierten Installation von Wassermeldern:

Kabellose Wassermelder:

  • Sensoren befinden sich direkt an dem Wassermelder.
  • Batteriebetrieben.
  • Sofort einsatzbereit.

Kabelbasierte Wassermelder:

  • Sensoren am Kabel.
  • Einfache Bedienung.
  • Sensor kann in Nischen geführt werden.

Die grundlegende Funktion von Wassermeldern ist immer die Gleiche. Ein Sensor erfasst austretendes Wasser und gibt einen Warnton von sich. Es gibt zwei Arten von Wassermeldern:

Konventionelle Wassermelder:

  • Alarmiert Sie nur, wenn Sie zuhause sind.
  • Funktioniert unabhängig von anderen Heimnetzwerken.
  • Verfügt über ein akustisches Signal.

Smart-Home-Wassersensor:

  • Modelle mit WLAN-Sender erlauben einen Anschluss an Ihr Heimnetzwerk.
  • Reaktion über Ihr Smartphone auch aus der Ferne möglich.
  • Mit vielen Zusatzfunktionen ausgestattet.

4. Vor- und Nachteile

Tipp zum Bau hilft Ihnen, Vor- und Nachteile verschiedener Satellitenanlagen abzuwägen.

Vor- und Nachteile der Wassermelder

Ein Smart-Home-Wassersensor ist vor allem praktisch, wenn Sie viel unterwegs sind. Der Wassermelder lässt sich dann über eine App auf Ihrem Handy kontrollieren. Für einen konventionellen Wassermelder spricht vor allem der Preis. Die einzelnen Vor- und Nachteile für die jeweilige Art von Installation und Wassermelder sind folgende:

Vor- und Nachteile Installation

ArtVorteileNachteile
Kabelloser Wassermelder• Keine Installation notwendig.

• Gerät kann ohne großen Aufwand an anderer Stelle aufgestellt werden.
• Wird bei sehr hohem Wasserstand schnell beschädigt.
Kabelbasierter Wassermelder• Gerät bleibt bei hohem Wasserstand unbeeinträchtigt.

• Sensoren haben größere Reichweite.
• Installation notwendig.

Vor- und Nachteile Arten

ArtenVorteileNachteile
Konventioneller Wassemelder• Kostengünstig.

• Zuverlässig.

• Einfache Installation.
• Bei Abwesenheit wirkungslos.
Smart-Home-Wassersensor• Kontrolle auch aus der Ferne möglich.

• Steuerung per App

• Integration ins Heimnetzwerk.
• Etwas teurer.

• Erkennung durch Heimnetzwerk nötig.

5.  Warum Melder mit Wassersensoren?

Wassermelder sollten in keinem Haushalt fehlen, da praktisch überall Wasserschäden möglich sind. Gefährdet sind vor allem Wohnungen, in denen Waschmaschinen, Spülmaschinen oder andere mit Wasser betriebenen Geräte zum Einsatz kommen. Wie die folgende Übersicht zeigt, gibt es eine ganze Reihe an potenziellen Gefahrenquellen:

  • Kaputte Waschmaschinen und Spülmaschinen.
  • Undichte Rohrleitungen und Leckstellen.
  • Entstandene Schäden durch Unwetter.
  • Defekte Aquarien.
  • Überlaufende Badewannen und Waschbecken.
  • Sonstige mit Wasser betriebene Anlagen und Systeme.

Da fast jede Person entsprechende Geräte nutzt, sind die Melder auch für nahezu jeden Haushalt zu empfehlen. Wasserwarnmelder alarmieren Sie, lange bevor sich das auslaufende Wasser zu einem kostspieligen Schaden entwickeln kann. Flüssigkeiten können nämlich schnell Schimmel hervorrufen und so nicht nur zu Sach-, sondern auch zu gesundheitlichen Schäden führen. Beugen Sie dem am besten vor, indem Sie günstige Wassermelder frühzeitig kaufen.

6. Kriterien auf die Sie achten sollten

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Achten Sie auf folgende Punkte

Die Qualität der Sensoren lässt sich vor dem Kauf nicht so leicht überprüfen. Daher empfiehlt es sich, das Gerät in regelmäßigen Abständen zu prüfen, indem Sie es kurz in Kontakt mit Wasser bringen. Wenn dann der Warnton erklingt, funktioniert Ihr Wassermelder einwandfrei. Beim Kauf sollten Sie daher folgende Kriterien beachten:

  • Alarm:
    Jeder Wassermelder verfügt über ein Warnsignal. Allerdings sollte das Gerät auch mit einer Abschaltung ausgestattet sein, entweder per Knopfdruck oder per App. Andernfalls muss der Wassermelder erst ins Trockene gestellt werden, bevor er vollständig verstummt.
  • Energie:
    Wassermelder haben einen sehr geringen Batterieverbrauch. Die Batterie Ihres Gerätes hält mehrere Jahre lang an. Ein Stromnetzbetrieb bzw. ein kabelbasierter Wassermelder ist nur sinnvoll, wenn sich eine freie Steckdose direkt neben der möglichen Schadstelle befindet.
  • Kabellänge:
    Haben Sie sich für einen kabelbasierten Wassermelder entschieden, ist die Länge des Kabels ein wichtiges Kriterium. Die meisten Hersteller bieten Ihnen zum Kauf eines Wassermelders ein kostenfreies Kabel mit einer Länge von 0,3m bis 0,5m. Empfehlenswert sind Kabellängen von 1,5m bis 3m.
  • Montageort:
    Manche Geräte lassen sich liegend oder direkt an die Wand montieren. Kabellose Modelle müssen auf dem Fußboden montiert werden.

7. Wassermelder montieren – so gehen Sie vor

Die Installation eines Wassermelders lässt sich schnell erledigen. Da die einzelnen Produkte jedoch unterschiedliche Anforderungen haben, sollten Sie sich vorab die Montageanleitung sorgfältig durchlesen. In der Regel sollten Sie auf die folgenden Punkte achten:

  • Bringen Sie den Melder in Bodennähe an, damit das Wasser beim Austreten schnellstmöglich erkannt werden kann. Melder mit externen Sensoren können Sie natürlich auch an der Wand anbringen, solange sich der Sensor am Boden befindet.
  • Viele Geräte lassen sich hierfür praktisch aufkleben oder mit einem Magnet befestigen. Manche Melder werden mit Schrauben und Dübeln montiert, andere können einfach aufgelegt werden.
  • Wassermelder werden überall dort angebracht, wo mit austretendem Wasser zu rechnen ist. Zum Beispiel in der Waschküche oder im Badezimmer.
  • Setzen Sie die Batterien korrekt ein oder verbinden Sie den Melder mit dem Stromnetz.
  • Vernetzen Sie die Melder untereinander, indem Sie die Schritte aus der Anleitung befolgen. Bei Smart-Home Meldern benötigen Sie auch die entsprechende App, um das Gerät mit dem Smartphone zu verbinden.

8. Wartung und Reinigung

Damit Sie lange Freude an Ihrem Wasserwarnmelder haben, sollten Sie diesen regelmäßig warten lassen. Idealerweise sollten Sie die Geräte spätestens jedes Halbjahr von Fachpersonal kontrollieren lassen.

Überlassen Sie eine Reparatur einer Fachkraft. Reinigen Sie das Gerät mit einem weichen, sauberen, trockenen und fusselfreien Tuch. Für die Entfernung von stärkeren Verschmutzungen kann das Tuch leicht mit lauwarmem Wasser angefeuchtet werden. Verwenden Sie keine lösemittelhaltigen Reinigungsmittel, denn das Kunststoffgehäuse und die Beschriftung können dadurch angegriffen werden.

9. Kosten

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Wassermelder sind schon für wenig Geld zu haben.

Preislich richten sich die Melder mit Wassersensoren häufig nach dem Funktionsumfang. Schon ab einem Preis von rund zwölf Euro finden Sie ein Wassermelder in einfacher Ausführung. Vernetzbare Melder sowie Smart-Home-Geräte gibt es für unter 50 €.

Grundsätzlich kosten Wassermelder je nach Modell und Installation 10-100 €. Im Vergleich zu den Kosten für die Reparatur eines Wasserschadens, steht der Preis eines Wassermelders in einem guten Verhältnis zu dessen Leistung. Orientieren Sie sich am besten an einem Wassermelder-Testvergleich, um das passende Modell für Ihr Zuhause zu finden.

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