Gartenteich

 Der Gartenteich – eine Oase für Ihr Zuhause

Das Wasser plätschert vor sich hin, der Koi zieht gemütlich seine Bahnen. Die Sumpf-Schwertlilie ragt in voller Pracht am Ufer hervor. Es herrscht eine paradiesische Atmosphäre, die zu entspannenden Stunden einlädt. Haben Sie auch Sehnsucht nach einem solchen Ruheort? Dann zögern Sie nicht und legen Sie sich einen Gartenteich an. Tipp zum Bau informiert Sie über die vielfältigen Gestaltungs-Möglichkeiten.

1. Was macht einen Gartenteich aus?

Ein Gartenteich ist ein von Menschen konstruiertes Ökosystem. Verschiedenste Lebewesen interagieren in dieser kleinen Wasserwelt miteinander. Als Bestandteil Ihres Außenbereichs stellt er den Lebensraum für unterschiedlichste Tier- und Pflanzenarten bereit. Dazu zählen:

  • Goldfische und andere kleine Fischarten.
  • Beliebte Zuchtformen wie der Koi-Karpfen.
  • Prächtige Wasserpflanzen wie Seerosen und die Sumpfgladiole.

Da es keine vorgeschriebenen Maße gibt, existieren Gartenteiche in verschiedensten Dimensionen. Für ein tierfreundliches Becken ist jedoch eine Mindestgröße von 6 Quadratmetern empfehlenswert. Eine Tiefzone, die 70 Zentimeter nicht unterschreitet, eignet sie sich hervorragend als Überwinterungs-Platz. Bei 1,5 Metern Tiefe beugen Sie einer Überhitzung des Teichs in den Sommermonaten vor.

Gartenteiche haben darüber hinaus, in den meisten Fällen, keine technische Bedeutung. Deshalb verfügen sie oftmals über keine Zu– oder Abläufe. Der Wasserspiegel eines Gartenteichs reguliert sich stattdessen über den Regen und die Verdunstung.

Die Becken eignen sich daher primär als Schmuck- oder Zierteiche. Ein eleganter Springbrunnen ergänzt diese stilvollen Teichanlagen. Die Nutzer legen sie aus ästhetischen Gründen an und nutzen sie für die Erholung. In einigen Fällen dienen sie jedoch auch als Kunstobjekte. Darüber hinaus gibt es allerdings noch weitere Nutzungsformen.

2. Die große Vielfalt der Gartenteiche

Lernen Sie bei Tipp zum Bau die vielfältigen Facetten des Gartenteichs kennen.

Gestalten Sie Ihren Gartenteich ganz nach Ihren Vorstellungen.

Überlegen Sie vor der Anschaffung eines Beckens genau, welche Teich-Art Sie sich wünschen. Zum einen ist dabei wichtig, für welchen Zweck Sie einen Gartenteich anlegen. Zum anderen ist es entscheidend, auf welche Eigenschaften Ihres Teichs Sie besonders Wert legen. Zu den bekanntesten Arten zählen:

  • Der Miniteich.
  • Ein idyllischer Naturteich.
  • Fischteiche als Biotop verschiedenster Arten.
  • Ein asiatisch inspirierter Koi-Teich.
  • Besonders für die Sommermonate empfiehlt sich ein Schwimmteich.

Ein Miniteich dient lediglich der Dekoration von Terrassen und Balkonen. Für dieses Gewässer gibt es keine vorgeschriebene Mindestgröße. Achten Sie allerdings darauf, nicht mehr als 1/3 der Wasseroberfläche mit Pflanzen zu bedecken. Nur so gewährleisten Sie, dass genügend Licht und Sauerstoff in den Teich gelangt. Bei kälteren Temperaturen ist es möglich, den Miniteich in die Wohnung zu stellen. Füllen Sie dabei regelmäßig das Wasser Ihres kleinen Gartenteichs nach. Denken Sie auch daran, die Teichpflanzen zu schneiden und das Bodensubstrat einzusetzen. Neben dieser dekorativen Funktion eignet sich der Gartenteich auch für weitere Zwecke. Diese vielfältigen Einsatzgebiete stellt Ihnen Tipp zum Bau in den folgenden Abschnitten detailliert vor.

Der Gartenteich als Lebensraum zahlreicher Tiere und Pflanzen

Welche Nutzungs-Möglichkeiten des Gartenteichs gibt es? Tipp zum Bau beantwortet Ihnen diese Frage.

In Ihrem Gartenteich finden verschiedenste Lebewesen einen Rückzugsort.

In einem Naturteich kommen weder Folien aus Kunststoff noch chemische Mittel zum Einsatz. Wenn Sie sich für diese Variante entscheiden, verzichten Sie auch auf Filter und Pumpen. Genügend Sauerstoffpflanzen sorgen allerdings zuverlässig für einen hohen Sauerstoffgehalt im Wasser. Pflanzen Sie diese in substrathaltige Pflanzenkörbe ein. Platzieren Sie diese Körbe in den tieferen Bereichen Ihres Gartenteichs. Hier befindet sich der sogenannte Nährboden, auf welchem die Pflanzen optimal gedeihen. Ein Naturteich hat ebenfalls kein Filtersystem. Dadurch nehmen Sie keinen Einfluss auf den Lebenszyklus der dort lebenden Tiere. Durch laute Geräusche und Strömungen des Wassers entsteht sonst schnell Unruhe bei den Teichbewohnern. Wegen dieser Bedingungen entstehen auf natürliche Weise verschiedene Lebensräume für Wasserpflanzen und Tiere.

Umranden Sie die Uferflächen mit Ufer- und Sumpfpflanzen. Auf diese Weise haben die Bewohner auch außerhalb Ihres Teiches einen sicheren Rückzugsort. Für die Ansiedlung von Fischen ist eine Mindesttiefe von 80 Zentimetern erforderlich. Doch für die Haltung dieser Tiere gibt es noch weitere Voraussetzungen zu beachten. In einem sogenannten Fischteich halten die Besitzer häufig ausschließlich schwimmende Lebewesen. Da es dort keine Pflanzen gibt, reinigt ein Filtersystem das Wasser. Doch durch fehlende Pflanzen mangelt es in diesen Gartenteichen auch an verfügbarem Sauerstoff. Um die Sauerstoff-Versorgung der Fische sicherzustellen, setzen Teichbesitzer zusätzlich eine Luftpumpe ein. Diese spielt bei der Überwinterung der Tiere eine entscheidende Rolle. Sie stellt auch unter einer dicken Eisschicht sicher, dass die Fische nicht ersticken. Eine Teichheizung beugt darüber hinaus die Unterkühlung der Teichbewohner vor. Auch die Mindesttiefe von 80 Zentimetern sorgt dafür, dass die Fische den Winter überstehen. Machen Sie sich vor der Anschaffung eines Fischteiches unbedingt Gedanken über die gewünschte Tieranzahl. Dabei ist es besonders wichtig, auf das Größenverhältnis zwischen Fisch und Teich zu achten.

Berücksichtigen Sie zusätzlich das benötigte Lebensumfeld der Fische. So eignet sich nicht jede Wasserqualität und -temperatur für jede Fischart. Doch was passiert eigentlich, wenn Sie zu viele Fische halten? Tipp zum Bau verschafft Ihnen einen Überblick:

  • In diesem Fall nehmen Sie einen negativen Einfluss auf das natürliche Gleichgewicht des Gartenteichs.
  • Dann ist das Gewässer nicht mehr fähig, den Abfall der Fische zu verarbeiten.
  • Filter und Pumpen benötigen nun eine regelmäßigere und intensivere Reinigung. Nur so stemmen diese die höheren Verschmutzungen.
  • Hinzu kommt, dass sich Krankheiten schneller in Ihrem Gartenteich verbreiten. Isolieren Sie in diesem Fall die kranken Tiere und konsultieren Sie einen Tierarzt.

Somit folgen sehr drastische Konsequenzen aus einer falschen Fischhaltung. Noch mehr Bedingungen gibt es jedoch bei einer speziellen Fischsorte zu beachten: Kois. Diese fühlen sich nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen in Ihrem Gartenteich wohl.

Tipp zum Bau stellt Ihnen die verschiedenen Anforderungen an einen Gartenteich mit Fischhaltung vor.

Achten Sie bei dem Wasser Ihres Gartenteichs auf die richtige Qualität.

Der Koi-Teich ist eine spezielle Variante des Fischteichs. Er dient ausschließlich der Haltung von japanischen Kois, eine Zuchtvariante des Karpfens. Ein ausgewachsener Koi wird 70 bis 80 Zentimeter lang. Darüber hinaus benötigen die Tiere mindestens 10.000 Liter Wasser. Da die Kois leidenschaftliche Pflanzenfresser sind, ist es unmöglich, dekorative Pflanzen zu setzen.

Für genügend Sauerstoff sorgt deshalb auch bei dieser Teichart eine Luftpumpe. Ebenfalls ist die Reinigung mit einem Teichfilter bei diesen Fischen unerlässlich. Erfüllen Sie die folgenden Kriterien, überwintern die Kois problemlos in Ihrem Gartenteich:

  • Es ist eine Teichtiefe von mindestens 150 Zentimetern erforderlich.
  • Eine Teichheizung sorgt für angenehme Temperaturen.
  • Besonders UV-C Filter bescheren den Tieren einen artgerechten Aufenthalt.

Eignet sich der Gartenteich auch für Ihre Abkühlung an heißen Tagen?

Ein Schwimmteich ist eine mit schrägen Wänden abgegrenzte Grube. Je nach technischer Ausstattung umfassen diese Becken verschiedene Kategorien (1-5). Doch all diese Gewässer erfüllen nur einen einzigen Zweck: Ganz ungestört schwimmen und planschen Sie in Ihrem eigenen Schwimmbecken. Trotzdem gibt es auch bei solchen Gewässern einige Vorgaben zu beachten. Dazu zählen folgende Aspekte:

  • Die Wassertiefe beträgt im Regelfall zwischen 140 bis 160 Zentimeter.
  • Richten Sie zusätzlich eine Zone mit einer Tiefe von 60 bis 80 Zentimetern ein. Dieser Bereich eignet sich optimal für die Anpflanzung von Sauerstoffpflanzen. Dadurch erhält das Wasser eine deutliche Qualitäts-Steigerung.
  • Mit einem Kescher halten Sie Ihren Schwimmteich sauber. Entfernen Sie regelmäßig Blätter und Schlick aus dem Becken. Mit dieser Maßnahme verhindern Sie, dass Ihr Gartenteich versauert und Algen wachsen.

Doch keine Sorge, modernste Technik erleichtert Ihnen die Reinigung erheblich. Grundsätzlich besteht ein Schwimmteich aus einem Schwimmteil und einem Filterteil. Bei der biologischen Filterung säubern in Kies oder Substrat gepflanzte Sumpfpflanzen Ihren Gartenteich. Mit Hilfe des Substrats schaffen Sie dabei einen Lebensraum für verschiedenste Bakterien. Diese unterstützen die Reinigung Ihres Wassers enorm.
In Kombination mit Lavasteinen tragen diese Mikro-Organismen dazu bei, zuverlässig organischen Schmutz zu beseitigen.

Durch den Filter wirkt Ihr Schwimmteich naturbelassen und idyllisch. Er vereint somit funktionelle und optische Zwecke miteinander. Doch auch außerhalb des Beckens montieren Sie problemlos spezifische Filter-Installationen. Diese ergänzen entweder Ihre bestehende Reinigung oder ersetzen das Filtersystem innerhalb des Gartenteichs vollständig.

Erfahren Sie bei Tipp zum Bau die Merkmale eines Gartenteichs mit Schwimmfunktion.

Ihr Gartenteich sorgt im Sommer für ausreichende Abkühlung.

Ganz nach Ihren Wünschen gestalten Sie somit die Optik Ihres Beckens. Auch die Funktionen des Gartenteichs legen Sie basierend auf Ihren individuellen Bedürfnissen fest. Darüber hinaus gibt es noch weitere Entscheidungen zu treffen. Eine große Rolle spielt dabei die Auswahl des Materials für Ihren Teich.

3. Folgende Werkstoffe eignen sich für Ihren Gartenteich

Bei der Planung Ihres Gartenteichs stehen Ihnen verschiedenste Gestaltungs-Möglichkeiten zur Verfügung. Diese unterscheiden sich sowohl optisch als auch funktionell. Doch für den Aufbau eines funktionsfähigen Teichs eignet sich nicht jedes Material. Informieren Sie sich deshalb im Vorfeld über die unterschiedlichen Alternativen. Tipp zum Bau verschafft Ihnen jedoch einen ersten Überblick. Zu den wichtigsten Werkstoffen für jeden Gartenteich gehören:

  • Schutzvlies als effiziente Trennschicht.
  • Sand als Nährstofflieferant.
  • Kies sorgt für gereinigtes Wasser.
  • Teicherde fördert das Wachstum Ihrer Wasserpflanzen.

Schutzvlies ist ein textiles Flächengebilde, welches aus zusammengefügten Fasern besteht. Es dient als Trennschicht für unterschiedliche Materialien. Schutzvlies eignet sich daher optimal für Ihren Gartenteich. Beispielsweise kommt es in diesen Gewässern für den Ausgleich unebener Teichböden zum Einsatz. Darüber hinaus besteht die Funktion von Schutzvlies darin, Teichabdichtungen vor mechanischen Schäden zu schützen.

Auch Sand fehlt in keinem modernen Gartenteich. Er eignet sich als Teichboden für die verschiedensten Anwendungs-Gebiete. Lehm-Sand-Mischungen bieten sich für große Gartenteiche mit vielen Fischen und Pflanzen an. Der Sand trägt dazu bei, dass Ihr Gartenteich genügend Nährstoffe enthält. Gleichzeitig sorgt der Lehm für ausreichend Standfestigkeit des Beckens.

Als Alternative zu einem Teichboden aus Sand eignet sich auch Kies. Wählen Sie dafür zwischen dem Zier-Kies oder einem feinen Kies aus. Diese beiden Sorten unterscheiden sich in ihren Einsatzorten. So kommt Zier-Kies hauptsächlich in dem Uferbereich Ihres Gartenteichs vor. Feiner Kies erfüllt hingegen direkt im Wasser des Beckens wichtige Funktionen.

Im Vergleich zu Sand gibt feiner Kies nur wenige Nährstoffe ab. Dies führt dazu, dass das Wasser nicht so schnell verunreinigt. Reinigen Sie beide Kies-Varianten jedoch unbedingt vor dem Einsatz in Ihrem Gartenteich. Auf diese Weise erfreuen Sie sich lange Zeit an einem sauberen Becken.
Diese Werkstoffe stellen somit eine wichtige Grundlage eines jeden Teiches dar. Für die Bepflanzung des Wassers und des Uferbereichs kommen jedoch nur bestimmte Materialien infrage.

Materialien für einen bepflanzen Gartenteich

Lernen Sie bei Tipp zum Bau die Ablaufschritte der Bepflanzung des Gartenteichs kennen.

Mit einer Pflanzenpracht verschönern Sie Ihren Gartenteich.

Mit Teicherde gestalten Sie den Untergrund Ihres Gartenteichs ebenfalls. Dieses Material eignet sich optimal für die Anpflanzung von Sumpf- und Wasserpflanzen. Denn Erde bietet gegenüber anderen Werkstoffen diverse Vorteile. Dazu zählen:

  • Teicherde verleiht den Pflanzen einen stabilen Halt.
  • Sie sorgt für einen optimalen Säuregehalt.
  • Darüber hinaus bindet die Erde alle wichtigen Nährstoffe und versorgt die Pflanzen bei Bedarf.

Teicherde erhalten Sie ganz bequem in Fachgeschäften. Aber auch eine selbstständige Herstellung dieses Materials ist möglich. Achten Sie dabei immer auf die Zusammensetzung der Teicherde. Vermeiden Sie beispielsweise hohe Anteile an Humus, Häckselgut, Torf und anderen Pflanzenarten. Diese Bestandteile führen sonst zu Wasser-Verunreinigungen Ihres Gartenteichs. Die Bepflanzung Ihres Gartenteichs findet darüber hinaus mit Hilfe spezieller Pflanzkörbe statt. Füllen Sie die Körbe im ersten Schritt mit lehmhaltiger Teicherde. Breiten Sie im Anschluss darauf ein Einlegetuch über der Erde aus. Decken Sie das Tuch im nächsten Schritt vollständig mit Kies ab. Zum Schluss setzen Sie die Pflanze ein. Achten Sie stets darauf, dass sich die Größe des Pflanzenkorbes für die Wasserpflanze eignet. Bereits die Bepflanzung Ihres Gartenteichs findet somit in einigen Etappen statt. Die komplette Konstruktion der Anlage nimmt jedoch weitere Ablaufschritte in Anspruch.

4. Bauanleitung für den Gartenteich als Oase der Ruhe

Es gibt zahlreiche Experten und Fachbetriebe, die Ihnen einen Gartenteich bauen. Die handwerkliche Expertise bringt neben einem fehlerfreien Aufbau aber auch zusätzliche Kosten mit sich. Deshalb entscheiden sich viele Teichbesitzer für einen Aufbau in Eigenregie. Denn auch für talentierte Heimwerker stellt dieses Vorhaben keine große Schwierigkeit dar. Folgende Arbeitsschritte gibt es dabei zu beachten:

  • Suchen Sie in der Standortprüfung nach der passenden Stelle für Ihren Gartenteich.
  • Messen Sie in einem zweiten Schritt die gewählte Grube aus.
  • Der Aushub der Grube stellt den nächsten Arbeitsschritt dar.
  • Zum Schluss decken Sie den Teich mit Folie ab oder legen ein
    Teichbecken an.
Tipp zum Bau verrät Ihnen, welche Werkzeuge Sie für den Einbau eines Gartenteichs benötigen.

Legen Sie im Voraus die Maße für Ihren Gartenteich fest.

Zunächst ist es notwendig, dass Sie einen passenden Standort für Ihren Gartenteich finden. Leichte Neigungen stellen für diese Auswahl keine Schwierigkeit dar. Achten Sie dennoch darauf, dass die gewählte Fläche so ebenerdig wie möglich ist. Darüber hinaus spielt eine sonnige Lage mit zwei Schattenstunden pro Tag eine große Rolle. Im Idealfall legen Sie Ihren Gartenteich an einer Sumpfzone oder einer Feuchtwiese an. Nach der Standortprüfung folgt die Ausmessung der Grube. Messen Sie dazu die Höhen-Unterschiede auf dem geplanten Gelände so genau wie möglich aus. Arbeiten Sie dabei mit einer Wasserwaage und einem Zollstock. Daraufhin stecken Sie die gewünschten Maße ab. Im Anschluss daran markieren Sie die Form des Gartenteichs mit einer Richtschnur.

So beeinflussen Tiefenzonen den Einbau Ihres Gartenteichs

Wasserpflanzen erzeugen einen optimalen Sauerstoffgehalt in Ihrem Gartenteich. Sie sind für die Existenz vielzähliger Lebewesen unerlässlich. Doch für eine optimale Funktionsweise benötigen die Pflanzen einen ganz spezifischen Lebensraum. In diesem Zusammenhang ist es notwendig, dass jeder Gartenteich aus drei unterschiedlichen Tiefenzonen besteht. Skizzieren Sie die einzelnen Teichzonen auf einem Blatt, bevor Sie die Grube ausgraben. Sie unterscheiden sich folgendermaßen:

  • Die Sumpfzone weist eine Tiefe von 10 bis 20 Zentimetern auf. Dieser Bereich ist maximal 30 Zentimeter breit und umfasst 1/3 der Teichoberfläche. Dort eingesetzte Sumpf-Pflanzen sind nicht nur ästhetisch, sondern schaffen ebenfalls einen Aufenthaltsort für Tiere.
  • Auf die Sumpfzone folgt die Flachwasserzone. Diese finden Sie bei einer Tiefe von 20 bis 60 Zentimetern. Ihre Breite umfasst hingegen 30 bis 50 Zentimeter. In der Flachwasserzone wachsen Teichpflanzen, die Nährstoffe aufnehmen und das Algenwachstum minimieren.
  • Noch tiefer als die Sumpfzone liegt die dritte Zone, auch Tiefwasserzone genannt. Diese erreicht in Fischteichen eine Tiefe von 90 bis 120 Zentimetern. Die gesamte Fläche der Tiefwasserzone beträgt in Fischteichen nicht weniger als zwei Quadratmeter. Für einen idyllischen Teich mit prächtigen Seerosen ist ein Gartenteich mit diesen Maßen unerlässlich.

Nach der Planung erfolgt der Einbau des Gartenteichs

Wie erfolgt der Einbau des Gartenteichs im Detail? Tipp zum Bau erläutert es Ihnen Schritt für Schritt.

Für komplizierte Gartenteich-Projekte sind spezielle Fahrzeuge erforderlich.

Berücksichtigen Sie somit je nach Ihren individuellen Bepflanzungs-Wünschen diese Teichzonen. Nach der Planung Ihrer Pflanzenpracht beginnt nun endlich die Aushebung des Beckens. Nehmen Sie sich für diesen Schritt unbedingt Gartenwerkzeuge wie einen Spaten zur Hilfe. Er erleichtert Ihnen die Arbeit erheblich. Bei größeren Gartenteich-Projekten eignet sich auch ein Bagger, den Sie in einem Fachbetrieb bestellen. Machen Sie sich darüber hinaus auch Gedanken über die Verwendungs-Möglichkeiten der ausgegrabenen Erde. Denn für die Anpflanzung von Teichpflanzen eignet diese sich keinesfalls. Dazu enthält sie zu viele Nährstoffe. Stattdessen bietet sich der Einsatz für die Befestigung des Teichrandes oder der Uferzonen an.

Im nächsten Schritt stehen Sie vor einer weiteren Entscheidung. Sie haben die Möglichkeit, den Teich mit Folie auszulegen oder ein Teichbecken einzubauen. Als Teichfolie eignet sich hierbei eine Kunststoff-Beschichtung aus Polyvinyl-Chlorid (PVC).

Befestigen Sie ein Schutzvlies unterhalb der Folie, bevor Sie diese auslegen. Dieses Material schützt die Folie vor einem spitzen und unebenen Untergrund. Weiterhin gibt es in diesem Schritt eine Maßvorgabe zu beachten. Wenn die Folie am Rand 60 Zentimeter länger ist, hält diese optimal. Im Gegensatz zu einer Folierung bietet ein Teichbecken hingegen folgende Vorzüge:

  • Die größten Vorteile bestehen darin, dass ein Teichbecken robuster ist. Es besteht entweder aus Polyethylen (PE) oder einem glasfaserverstärkten Kunststoff (GFK).
  • Problemlos betreten Sie so Ihren Gartenteich, was auch dessen Reinigung und Pflege erheblich erleichtert.
  • Die vorgefertigten Becken enthalten bereits vollständig eingebaute Teichzonen.

Bei der Installation eines Gartenteichs gibt es dementsprechend einiges zu beachten. Befassen Sie sich deshalb im Voraus mit den verschiedenen Tiefenzonen und den einzelnen Ablaufschritten. Berücksichtigen Sie dabei stets auch gesetzliche Vorschriften für den Einbau eines Beckens. Denn der Gesetzgeber nimmt mit verschiedenen Richtlinien Einfluss auf Ihren Planungsprozess.

5. Welche Vorschriften regeln den Einbau Ihres Gartenteichs?

Lernen Sie bei Tipp zum Bau vereinzelte Richtlinien für Ihren Gartenteich kennen.

Verschiedene Normen regeln die Gestaltung Ihres Gartenteichs.

Die Anlage eines Gartenteichs fällt in den Zuständigkeits-Bereich des Baurechts. Dieses Rechtsgebiet ist jedoch die Sache der Länder. Aufgrund dessen variieren die Vorschriften je nach Bundesland. Sie finden die Regelungen für Ihre Gegend auf den spezifischen Landesrecht-Portalen. Laut der Bayerischen Bauordnung (BayBO) hat ein Teichbecken maximal 100 Kubikmeter zu umfassen.

Für den Einbau eines größeren Gartenteichs benötigen Sie eine Baugenehmigung Ihres zuständigen Bauordnungsamtes. In diesem Fall greift Ihnen ein Landschaftsarchitekt bei der Planung unter die Arme. Dieser Experte verbindet Ihre individuellen Bedürfnisse mit den gesetzlichen Vorschriften.

Beachten Sie neben dem Baurecht zusätzlich auch das Nachbarschaftsrecht bei der Planung Ihrer Teichanlage. Auch diese Normen regelt jedes Bundesland selbstständig. In Bayern beinhalten diese Regelungen bei Baumaßnahmen einen Mindestabstand zum Nachbargelände. Gartenteiche verursachen weder Schattungen noch schlechte Belüftung. Deshalb spielen Mindestabstände in diesem Fall keine Rolle.

Doch bei Überschwemmungen sieht die Sache anders aus: Hier trägt das Grundstück Ihres Nachbarn bei einer Überflutung große Schäden davon. In diesem Fall stehen Sie in der Pflicht, Ihren Nachbarn Schadensersatz zu leisten. Ähnlich regelt die Gesetzgebung auch eine Lärmbelästigung durch Frösche:

  • Sie tragen die Verantwortung, wenn Ihr Gartenteich die Ursache für laute Umgebungs-Geräusche ist. In den Sommermonaten paaren sich Frösche und locken mit lauten Quakgeräuschen die Weibchen an.
  • Doch besonders in dieser Zeit verbringen viele Menschen den Großteil Ihres Abends draußen. Darüber hinaus öffnen sie nachts die Fenster, damit die Hitze aus den Räumen entweicht.
  • Die lauten Geräusche sind deshalb häufig störend. Aufgrund dessen sind Sie in der Pflicht, für Schäden aufzukommen, die der Froschlärm verursacht. Alternativ sorgen Sie für Ruhe in den Abendstunden.
  • Dabei ist es nicht zulässig, die Frösche selbstständig zu jagen, fangen oder zu verletzen. Mit Hilfe einer erteilten Genehmigung erhalten Sie lediglich die Erlaubnis, die Frösche umzusiedeln.

Zu diesen ganzen Vorschriften kommt noch eine weitere Verpflichtung hinzu, denn: Die Verkehrssicherungs-Pflicht greift ab einer Wassertiefe von 30 Zentimetern. In diesem Fall sichern Sie Ihren Gartenteich am besten mit einem Zaun ab. Auf diese Weise schützen Sie Kinder und Tiere davor, in das Wasser zu stürzen.

6. Material- und Betriebskosten für Ihren Gartenteich

Tipp zum Bau führt eine Kostenkalkulation des Gartenteichs durch.

Unterschiedliche Kosten fließen in die Gesamtausgaben für einen Gartenteich ein.

Nehmen Sie nach einer groben Planung Ihrer Teichanlage unbedingt eine Kosten-Kalkulation vor. Denn je nach gewählter Teichart (und Ihrem bevorzugten Material) schwanken die Ausgaben stark. Im Folgenden finden Sie einen kurzen Überblick über die unterschiedlichen Kategorien:

  • Kalkulieren Sie für einen Gartenteich ohne Schwimmfunktion ungefähr 100 -300 Euro pro Quadratmeter ein.
  • Ein naturnaher Schwimmteich der Kategorie 1 kostet Sie minimal 200 Euro pro Quadratmeter.
  • Im Gegensatz dazu enthält ein Schwimmteich der Kategorie 2 eine Pumpe. Deshalb steigen die Kosten hier auf bis zu 450 Euro pro Quadratmeter.
  • Bei den Teichkategorien 3, 4 und 5 erhöht sich die Leistungsfähigkeit der Pumpe stark. Darüber hinaus verfügen diese über eine ausgeklügelte Pooltechnik. Deshalb erhöhen sich die Preise für diese Variante auf 800 – 1.000 Euro pro Quadratmeter.

Bei Gartenteichen ohne Schwimmfunktion führt eine größere Wasserfläche zu geringeren Kosten pro Quadratmeter. Demzufolge sinken Ihre Kosten bei dieser Teichart auf bis zu 50 Euro pro Quadratmeter. Kalkulieren Sie die Materialkosten für Folien mit einem Preis von 5 Euro pro Quadratmeter. Vlies liegt in einem ähnlichen Preisbereich. Die Kosten für Sand belaufen sich auf etwa 50 bis 100 Euro. Für Erdarbeiten liegen die Kosten zwischen 60 und 200 pro Kubikmeter.

Als Mieter unterliegen Sie keiner Zahlungspflicht solcher jährlichen Kosten. Eine Ausnahme besteht, wenn die Ausgaben Bestandteil einer ausdrücklichen Vereinbarung sind. Laut der Betriebskosten-Vereinbarung zählt der Gartenteich nicht zu den Kosten der Gartenpflege. Deshalb steht es Vermietern nicht zu, Betriebskosten für den Gartenteich auf den Mieter abzuwälzen.

Im Regelfall schließt der Vermieter mit einer Fachfirma einen Vertrag ab. Diese Firma führt dann die Wartungsarbeiten an Ihrem Gartenteich durch. Die Kosten für die Dienstleistungen der Gärtnerei belaufen sich ungefähr auf 500 Euro. Doch auch selbstständig reinigen Sie Ihren Gartenteich ohne große Schwierigkeiten.

7. Pflege und Instandhaltung Ihres Gartenteichs

Tipp zum Bau erläutert Ihnen die wichtigsten Pflegehinweise für Ihren Gartenteich.

Schneiden Sie die Pflanzen Ihres Gartenteichs regelmäßig in Form.

Wenn Sie sich einen Gartenteich zulegen, ist eine regelmäßige Wartung und Reinigung unerlässlich. Insbesondere bei einem Fischteich tragen Sie so zu einer artgerechten Haltung bei. Doch auch Ihre Wasserpflanzen benötigen eine ausgiebige Pflege:

  • Pflanzen entziehen dem Teichwasser viele Nährstoffe und verhindern das Algenwachstum. Schneiden Sie Ihre Wasserpflanzen deshalb regelmäßig. Nur so gehen Sie dieser Funktion mit voller Kraft nach.
  • Dadurch schaffen Sie Platz für neue Triebe und tragen zum Wachstum der Pflanzen bei. Dies hat zur Folge, dass das ökologische Gleichgewicht in Ihrem Gartenteich in Balance ist.
  • Bei Seerosen schneiden Sie am besten im Herbst die gelben Blätter ab.
  • Pflanzen in der Sumpf- und Flachwasserzone benötigen in den Frühlings- oder Herbstmonaten einen Rückschnitt. Das Schnittgut dient dabei beispielsweise vielen Insekten als Winterquartier.
  • Achten Sie zudem regelmäßig auf die Ausbreitung von Unterwasser-Krankheiten, wie beispielsweise der Wasserpest.

Vermeiden Sie ebenfalls, dass herabfallendes Laub auf Ihrem Teich landet. Denn dieses versinkt ansonsten im Wasser und entwickelt sich zu Faulschlamm. Spannen Sie deshalb noch vor Herbstbeginn ein Teichnetz über Ihren Gartenteich.

Verzweifeln Sie nicht, falls sich dennoch größere Schlammmengen in dem Teichgrund gebildet haben. Ganz unkompliziert reinigen Sie Ihren Gartenteich mit einem Teichschlammsauger. Dieses Gerät ähnelt einem herkömmlichen Staubsauger, ist aber wasserfest. Lagern Sie es gut geschützt in Ihrem Gartenhaus.

Die Benutzung eines Teichschlammsaugers ist empfehlenswert, da das Wasser dennoch im Teich verbleibt. Rohre saugen den Schlamm ein, er durchläuft einen Filter und sauberes Wasser fließt zurück. Mit einem Kescher entfernen Sie im Sommer gegebenenfalls Algen und weitere Verschmutzungen. Wenn Sie einen Fischteich besitzen, reinigen Sie regelmäßig die Filteranlagen.

8. Ein Fazit zum Gartenteich als Bestandteil Ihres Außenbereichs

Tipp zum Bau fasst für Sie die wichtigsten Informationen zu Gartenteichen zusammen.

In wenigen Schritten verwandeln Sie Ihren Gartenteich in eine Oase der Entspannung.

Der Gartenteich stellt Ihnen verschiedenste Nutzungs-Möglichkeiten zur Verfügung. Zum einen wertet er das Erscheinungsbild Ihres Gartens optisch auf. Auf diese Weise sorgt er für eine idyllische Atmosphäre und Entspannung. Weiterhin eignet er sich als Lebensraum für verschiedenste Tier- und Pflanzenarten. Darüber hinaus kühlen Sie sich in Ihrem Schwimmteich auch an den heißesten Sommertagen ab. Die Anschaffung eines Gartenteiches bedeutet aber auch eine große Verantwortung. Insbesondere die Haltung von Lebewesen bringt viele Herausforderungen mit sich. Berücksichtigen Sie unbedingt die individuellen Ansprüche der Tiere und Pflanzen für ein artgerechtes Leben. Dazu zählen eine regelmäßige Reinigung und Pflege des Gartenteiches.

Nehmen Sie gleichzeitig auf die Bedürfnisse Ihrer Nachbarn Rücksicht. Achten Sie hierfür auf die gesetzlichen Vorschriften und Normen Ihres Bundeslandes. Diese haben unter anderem auch Einfluss auf Ihre Kosten-Kalkulation. Denn neben den Materialkosten fallen beispielsweise auch Ausgaben für Genehmigungen oder Schadensersatz an. Dennoch wiegen die Vorteile eines Gartenteiches die negativen Aspekte deutlich auf. Sie schaffen einen einzigartigen Lebensraum, der für unzählige Lebewesen einen Rückzugsort bietet. Diese kleine Oase in Ihrem Garten stellt somit eine große Bereicherung dar.

9. Transformation Ihres Pools in einen Gartenteich – Wann macht diese Umwandlung Sinn?

In unserer schnelllebigen Zeit kommt es öfter vor, dass Poolbesitzer Wartungsarbeiten vernachlässigen. Häufig fehlt ihnen die Zeit oder Motivation, sich mit der Poolpflege zu befassen. Aber zu einem funktionsfähigen und hygienisch sauberen Pool gehören zahlreiche Reinigungs- und Instandhaltungs-Aufgaben. Dazu zählen verschiedene Tätigkeiten:

  • Die Filtersäuberung trägt zu einem gepflegten Pool bei.
  • Trotzdem ist ein regelmäßiger Wasserwechsel in vielen Pools unerlässlich.
  • Die Entfernung grober Verschmutzungen gehört ebenfalls zu dem Aufgabengebiet eines Poolbesitzers.
  • Geben Sie auch auf die pH- und Chlorwerte Acht.

Kommen Sie diesen vielfältigen Aufgaben nicht nach, wirkt Ihr Pool mit der Zeit ungepflegt. Nur ungern gehen Sie in einem verschmutzten Becken baden. Doch es ist viel zu schade, den Pool nun verkommen zu lassen. Immerhin kostet solch eine Investition viel Geld. Für solche Fälle bietet sich die Umwandlung Ihres Pools in einen Gartenteich an. Dieser ist pflegeleichter und eignet sich dafür hervorragend. Lernen Sie bei Tipp zum Bau die Ablaufschritte sowie Vor- und Nachteile kennen.

10. Der Planungsprozess der Gartenteich-Transformation im Detail

Lernen Sie bei Tipp zum Bau den Umwandlungsprozess für einen Gartenteich kennen.

In wenigen Schritten verwandeln Sie Ihren Pool in einen idyllischen Gartenteich.

Im Folgenden erfahren Sie, wie aus einem betonierten Pool ein Überlaufteich wird. Für diese Transformation stellen handwerkliches Geschick und fachmännische Expertise wichtige Voraussetzungen dar. Aufgrund dessen ist zuvor eine umfassende Planung nötig. Dafür konzipiert ein beauftragter Architekt einen detaillierten Bauplan. Gleichzeitig legt er dabei einen realistischen Zeitrahmen fest. Zu Beginn misst der Profi den Garten genau aus. Im Regelfall schlägt er dann vor, zusätzlich eine Regenerations-Zone anzubringen. Ihre Funktion besteht darin, überlaufendes Wasser aus dem Teich zu reinigen. Sie umfasst eine 20 Prozent kleinere Fläche als der zukünftige Überlaufteich. Die Zone umschließt Ihren gesamten Gartenteich. Für die Gestaltung eignen sich Kiesflächen und eine Bepflanzung.

11. Die wichtigsten Arbeitsschritte zu Ihrem transformierten Gartenteich

Die Planung des Überlaufteichs und der Regenerations-Zone bilden den Grundbaustein Ihrer Pool-Umwandlung. Doch nach diesem Prozess geht die tatsächliche Arbeit erst los, denn: Im Anschluss an die Konzeptualisierung erfolgt die Abarbeitung der einzelnen Arbeitsschritte. Die Profis gehen dabei nach folgendem Schema vor:

  • Die Handwerker pumpen das alte Wasser aus dem Becken Ihres Pools. Im Anschluss graben sie Erde für die Regenerations-Flächen aus.
  • Im nächsten Schritt schleift ein Facharbeiter die Betonwände ab. Weiterhin reinigt der Profi den Betonboden mit einem Hochdruckreiniger. Auf diese Weise schafft er eine saubere Grundlage für Ihren neuen Gartenteich.
  • Gleichzeitig entfernen die Handwerker veraltete Scheinwerfer und Einströmdüsen aus dem Becken.
  • Nun baut der Experte verschiedene Wanddurchführungen ein, um neue Einströmdüsen zu installieren.

12. Der Abschluss Ihrer Gartenteich-Transformation

Die Aufgaben der Handwerker umfassen zunächst Reinigungs-Tätigkeiten und Erneuerungen. Im Anschluss folgt dann der tatsächliche Umbau. Dazu dichtet der Profi die Wände des Beckens zunächst mit einer Dichtschlämme ab. Dabei handelt es sich um eine Mischung aus Zement und Kunststoff. Sie schützt die Oberfläche Ihres Gartenteiches vor eindringendem Wasser. Weiterhin erfolgen diese Schritte:

  • Danach verklebt der Fachbetrieb auf den Wänden verschiedene Natursteine. Auch den Betonboden des Beckens stattet er mit einer Steinschicht aus.
  • Anschließend verlegen die Experten in der Regenerations-Zone eine Teichfolie.
  • In einem nächsten Schritt bauen sie einen Teichfilter ein. Das ist ein Behälter aus Kies, welcher das Teichwasser gründlich reinigt.
  • Zum Abschluss bepflanzen Sie Ihren neuen Überlaufteich mit Wasserpflanzen Ihrer Wahl.

13. Vorteile der Umwandlung in einen Gartenteich

Tipp zum Bau stellt Ihnen die vielfältigen Vorzüge eines Gartenteichs vor.

Auch in einem Gartenteich kühlen Sie sich an heißen Tagen zügig ab.

Informieren Sie sich vor solch aufwendigen Transformationen unbedingt über die Vor- und Nachteile. Denn der Umbau eignet sich nicht für jeden Poolbesitzer. Hier sehen Sie alle Vorteile eines transformierten Überlaufteichs auf einen Blick:

  • Der Pflege- und Wartungsaufwand ist geringer und kostengünstiger.
  • Die Wasserreinigung erfolgt in der Regenerations-Zone ohne Chlor. Deshalb profitieren insbesondere Personen mit einer Chlorallergie von diesem Umbau.
  • Sie ersparen sich den Wasserwechsel in Wintermonaten.
  • Ihre Umgebung wirkt durch den naturbelassenen Teich idyllischer und natürlicher.
  • Gartenteiche sind umweltschonender und bieten vielen Tierarten einen Rückzugsort. So interagieren in einem Fischteich die verschiedensten Lebewesen miteinander. Gleichzeitig schaffen Sie einen Lebensraum für viele Pflanzen. Diese wirken sich positiv auf das ökologische Gleichgewicht Ihres Gartenteichs aus.

14. Was sind die Nachteile einer Gartenteich-Transformation?

Neben diesen unterschiedlichen Vorzügen bringt der Umbau auch einige Nachteile mit sich. Der Gartenteich unterscheidet sich von der Funktions- und Nutzungsweise eines Pools grundlegend. Immerhin ist dieses kleine Ökosystem nicht so einfach kontrollierbar, wie ein akribisch gesäubertes Becken. Deshalb weist der Teich eine niedrigere Wassertemperatur auf. Dadurch eignet er sich nur für Badegänge in den heißesten Monaten. Wärmer als 26 Grad Celsius wird das Teichwasser nämlich nie. Außerdem ist es nicht möglich, das Wasser mit einem Rollladen-System abzudecken. Aufgrund dessen stellt dies eine potenzielle Unfallquelle für kleine Kinder und Haustiere dar. Weiterhin nimmt ein Überlaufteich mehr Platz in Anspruch als ein Pool. Denn die Regenerations-Zone ummantelt das Becken weitflächig.

15. Verschiedene Dekorations-Elemente für Ihren Gartenteich

Welche Möglichkeiten für die optische Gestaltung von Gartenteichen gibt es? Tipp zum Bau verrät es Ihnen.

Mit Dekorationselementen verwandeln Sie den Gartenteich in einen stilvollen Hingucker.

Nach dem Einbau eines Gartenteichs steht dessen optische Gestaltung an. Verschiedene Dekorationen werten den Gartenteich auf und tragen zu einer angenehmen Atmosphäre bei. Damit verstärken Sie das idyllische Charisma eines naturbelassenen Teichs. Je nach Geschmack gestalten Sie Ihren Gartenteich ganz nach Ihren individuellen Vorstellungen. Zur Auswahl stehen Ihnen folgende Dekorationen:

  • Mit Attrappen schützen Sie in und am Gartenteich lebende Tiere. Denn Skulpturen und Figuren bewirken, dass Fischreiher das Becken meiden.
  • Über durchbohrte Quellsteine bewundern Sie die plätschernden Geräusche des Wassers. Achten Sie darauf, dass die Schaumkrone maximal 30 Zentimeter hoch ist. Denn: Falls es windet, ändert sich der Wasserverlauf und fließt in die entgegengesetzte Richtung.
  • Mit Glastropfen aus Kunststoff erhellen Sie nachts Ihren Gartenteich. Aktuell verwenden Teichbesitzer dazu verschiedenste Schwimmleuchten mit Solarmodulen. Tagsüber nehmen sie Wärmeenergie auf, damit sie in der Dunkelheit leuchten.

16. So beleuchten Sie Ihren Gartenteich in den Abendstunden

Mit einer Teichbeleuchtung erhellen Sie Ihren Gartenteich in der Dunkelheit. So genießen Sie die entspannende Wirkung des Beckens auch in den späten Stunden. Grundsätzlich stehen Ihnen dazu drei Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Verschiedenfarbige Leuchtstrahler unter Wasser schaffen eine verträumte Atmosphäre.
  • Schwimmkugeln auf dem Wasser sorgen für eine verspielte Optik.
  • Auch Scheinwerfer an dem Teichrand strahlen Ihren Gartenteich an.

Grundsätzlich haben Sie die Möglichkeit, für Ihre Beleuchtung zwischen zwei Stromquellen zu wählen. Bei der ersten Variante sorgt die Solarenergie für eine effiziente Teichbeleuchtung. Zum anderen beziehen die Lichtelemente den Strom aus der Steckdose. Um Solarenergie zu nutzen, stellen Sie zusätzlich ein Solarmodul auf. Somit ersparen Sie sich Stromkosten und die Installation einer Steckdose in Ihrem Garten.

17. Weitere Ergänzungen Ihres Gartenteichs

Nicht nur Beleuchtungen und Dekorations-Elemente stellen eine sinnvolle Erweiterung Ihres Gartenteichs dar. Auch ein Wasserspeier ergänzt Ihre Ausstattung um eine wichtige Funktion. Er versorgt das Teichwasser nämlich mit zusätzlichem Sauerstoff. Dies führt zu einer Verbesserung des biologischen Gleichgewichts in Ihrem Becken. Gleichzeitig sorgt das aus dem Wasserspeier plätschernde Wasser für eine angenehme Atmosphäre. Auch Wasserpumpen mit spezifischen Aufsätzen erschaffen eine entspannende Stimmung. Sie berieseln Ihre Wasserpflanzen und versorgen diese mit der nötigen Feuchtigkeit. Achten Sie jedoch darauf, welche Pflanzen sich in der Nähe der Pumpe befinden. Denn nicht jede Pflanzensorte verträgt diese zusätzliche Feuchtigkeits-Quelle. Insbesondere Seerosen reagieren auf diese Berieselung schnell mit braunen Flecken.

18. So erkennen Sie die Krankheiten der Pflanzen Ihres Gartenteichs

Lernen Sie bei Tipp zum Bau verschiedene Behandlungs-Methoden für erkrankte Seerosen Ihres Gartenteichs kennen.

In wenigen Schritten identifizieren und behandeln Sie Erkrankungen Ihrer Gartenteich-Pflanzen.

Seerosen stellen eine beliebte Pflanzenart für viele Teichbesitzer dar. Sie verleihen dem Gewässer eine einzigartige Optik. Ganz nach Ihrem Geschmack wählen Sie die Farbgestaltung der Seerosen individuell aus. Doch woher kommen die dunklen Flecken und Löcher auf den Blättern der Rose? Tipp zum Bau hilft Ihnen dabei, Ursachen für optische Veränderungen Ihrer Pflanzen zu finden:

  • Bei der Blattflecken-Krankheit treten zunächst dunkle Verfärbungen der Blätter auf. Diese entwickeln sich zu Löchern, woraufhin das gesamte Blatt verfault. Entfernen Sie deshalb umgehend alle Pflanzenteile, auf denen Sie diese Merkmale vorfinden. Auf diese Weise beugen Sie einer Verbreitung der Krankheit vor.
  • Bei gelblichen Verfärbungen und verfaulten Stängeln liegt vermutlich die Stängelfäule vor. Eine Aschebestäubung und Entfernung der kranken Pflanzenteile unterbindet die Ausbreitung.
  • Verfärben sich hingegen die Rhizome und Wurzeln, ist eventuell eine Knollenfäule der Übeltäter. In diesem Fall entfernen Sie bestenfalls die gesamte Seerose, um Ansteckungen zu verhindern.

19. Mögliche Erkrankungen von Gartenteich-Fischen

Nicht nur Ihre Pflanzen leiden unter Krankheiten. Auch die Fische Ihres Gartenteichs unterliegen einer potenziellen Infektionsgefahr. Informieren Sie sich deshalb über häufige Erkrankungen der Fischarten Ihres Gartenteichs. Denn nur so sind Sie in der Lage, schnell zu reagieren. Zu den häufigsten Fischkrankheiten zählen folgende Fälle:

  • Pilzinfektionen behandeln Sie mit spezifischen Anti-Pilz-Medikamenten.
  • Flossen- und Maulfäule erkennen Sie an ausgefransten Körperteilen des Fisches. Auch diese Erkrankung bekommen Sie mit der passenden Medikation schnell in den Griff.
  • Karpfenläuse finden Sie bei einer genauen Betrachtung des Tieres vor. Sie verbreiten sich rasant in Ihrem gesamten Gartenteich. Mit einer Pinzette entfernen Sie die Parasiten vorsichtig von der Fischhaut.

20. Ein paar abschließende Tipps für Ihren Gartenteich

Tipp zum Bau stellt Ihnen verschiedenste Bedrohungen und Schutzmöglichkeiten des Gartenteichs vor.

Mit einem Netz schützen Sie Ihren Gartenteich vor Eindringlingen.

Der Gartenteich bietet verschiedenste Gestaltungs- und Nutzungs-Möglichkeiten. Mit diversen Dekorations-Elementen und technischen Geräten ergänzen Sie die Ausstattung Ihres Beckens. Tipp zum Bau stellt Ihnen nun weitere praktische Tricks für Ihre Teichanlage vor:

  • Legen Sie Ihre Teichfolie an warmen Tagen ein. Denn die Kunststoff-Folie wird dadurch elastisch und passt sich Ihrem Becken optimal an.
  • Sichern Sie den Gartenteich mit einem Netz vor Raubvögeln und Katzen. Auf diese Weise schützen Sie Ihre Fische besonders effektiv.
  • Die Hornkraut-Pflanze verhindert die Bildung und Verbreitung von Algen. Ergänzen Sie Ihre Bepflanzung deshalb um diesen effektiven Helfer.
  • Schaffen Sie sich Eisfreihalter an, um die Entstehung einer Eis-Schicht im Winter zu vermeiden.

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