Gartensauna

Gartensauna – Wie Sie schnell und simpel Ihren Garten zur Wohlfühloase gestalten.

Eine Gartensauna fördert Ihr persönliches Wohlbefinden und Ihre Gesundheit. Tauchen Sie jederzeit in die Welt der tiefen Entspannung ein. Zudem bietet sich eine Sauna als Treffpunkt für gesellschaftliche Runden an. Die Vorzüge und Möglichkeiten, das Saunieren individuell zu gestalten, sind endlos. Aufgüße, Saunateine und eine erfrischende Abkühlung sorgen für ein belebenden Feierabend.  Erleben Sie größtes Behagen im eigenen Garten.

1. Einführung – Sauna/Dampfbad

Ein Gang in die Sauna wirkt sich nicht nur entspannend auf Ihren Körper und Geist aus. Saunieren ist in der richtigen Ausführung sehr gesund und fördert das Immunsystem. In vielen Ländern ist das Saunieren zu einer einem festen Teil der Kultur geworden. Es dient nicht nur der Gesundheit, sondern sorgt gleichzeitig für gesellige Momente.

Häufig finden sich Saunas in Verbindung mit Sporteinrichtungen. In Schwimmbädern gehören Saunen oder Dampfbäder zu einem festen Bestandteil. Die Kombination von Sport von Sauna bietet sich an. Beide Aktivitäten wirken sich positiv auf den Körper aus und stärken die Gesundheit.

Sauna – Dampfbad

Die Unterschiede zwischen Sauna und Dampfbad sind fließend. Grundsätzlich ist eine Sauna heißer als das Dampfbad. Beim Dampfbad wiederum ist die Luft wesentlich feuchter. Ein Dampfbad ist jedoch deutlich schwieriger zu betreiben als eine Sauna. Daher sind letztere weiterverbreitet. Die Wirkung auf den Organismus bleibt dabei fast dieselbe. Es ist reine Geschmackssache, welche Variante des Schweißbads Sie bevorzugen.

Sauna und Dampfbad erzielen die gleiche Wirkung. Tipp zum Bau erläutert Ihnen die Unterschiede beider Varianten.

Eine Gartensauna macht den Garten zur Wellnessoase.

Funktion

Die Funktion einer Sauna ist simpel erklärt. Durch einen Ofen, der sich unterschiedlich betreiben lässt, entsteht heiße Luft. Bei einem Dampfbad ist die heiße Luft meist direkt mit Wasser versetzt. Der Dampf entsteht durch einen separaten Dampfgenerator. Hierbei finden Sie selten die klassischen Sauna-Öfen mit Aufgussfläche.

Die heiße Luft zirkuliert nun im Raum. Sie steigern die Intensität durch die Höhenlage. In entsprechend großen Saunen finden Sie Sauna-Bänke in verschiedenen Höhen. Heiße Luft steigt bekanntlich auf. Die oberen Bänke bieten sind für besonders intensives schwitzen an. Ebenso lassen sich die Temperatur und Luftfeuchtigkeit elektronisch steuern.

Die Abläufe beim Saunieren sind sehr verschieden. Dabei bleibt es Ihnen überlassen, welche Rituale Sie praktizieren möchten. Die Welt der Sauna bietet Ihnen allerlei Optionen, Ihr Wohlbefinden zu steigern. Folgend nur eine Hand voll Beispiele:

  • Aufgüsse mit Aromen.
  • Intensivierung durch Fächern.
  • Abkühlung durch Eisbäder oder Duschen.

2. Gartensauna: Typen und Formen

Wie Sie bereits erfahren haben, sind unterschiedliche Varianten einer Gartensauna erhältlich. Es gibt ebenso viele Typen und Formen von Gartensaunen. Tipp zu Bau stellt Ihnen im Folgenden einige beliebte Saunen-Typen vor.

Banja: Das klassische russische Dampfbad ist in der Regel mit einem Holzofen ausgestattet. Dabei beträgt die Temperatur während des Saunierens rund 100 Grad. Typisch für das Schwitzen in einer Banja ist das Abklopfen mit Birkenzweigen. Diese sind gekühlt oder gefroren und regen die Durchblutung an. In kompletter Montur sind derartige Dampfbäder selten als Gartensauna zu finden. Eine traditionelle Banja benötigt Platz. Sie verfügt über drei separate Räume:

  • Ruheraum.
  • Dampfkammer.
  • Waschraum.
Die Auswahl von Saunen und Dampfbädern ist groß. Was hierbei zu beachten ist, erklärt Ihnen Tipp zum Bau.

Eine Gartensauna gibt es in unterschiedlichen Formen und Varianten.

Caldarium: Das Caldarium ist das Dampfbad der Römer. Diese Dampfbäder waren in antiken Badehäusern stets inbegriffen. Das Caldarium ist milder temperiert als die Banja. Die Temperatur liegt zwischen 40 und 60 Grad. Dabei beträgt die Luftfeuchtigkeit üblicherweise 100 Prozent. Die Wirkung auf den Kreislauf ist durch die niedrigere Temperatur schonender. Zudem wird das Caldarium häufig als Inhalationsbad bezeichnet. Es wirkt sich positiv auf die Atemwege und Schleimhäute aus.

Bio-Sauna: Eine Bio-Sauna ist die sanftere Variante zur Banja oder Finnen-Sauna. Dabei sind Temperatur und Luftfeuchtigkeit relativ ausgeglichen. Diese Parameter betragen je nach Anwendung zwischen 40 und 60 Grad bei gleicher Luftfeuchtigkeit. Das Saunieren in einer Bio-Sauna ist für alle Altersgruppen unbedenklich. Ähnlich dem Caldarium ist der Besuch schonend für den Körper und nicht zu fordernd. Kurz gesagt: die ideale Familiensauna.

Klassische Finnen-Sauna: Bei der klassischen Finnischen Sauna handelt es sich um die verbreitetste Variante des Saunierens. Nach dem alteingesessenen Konzept heizen Sie Ihren Körper bei guten 100 Grad auf. Die Luftfeuchtigkeit ist dabei recht gering. Anschließend regen Sie durch rasche Abkühlung Ihren Kreislauf und Stoffwechsel an. Diese erfolgt durch ein Bad im kühlen Nass oder einem Gang an der frischen Luft.

Formen einer Gartensauna

Die Form einer Gartensauna ist oftmals eine Frage der verfügbaren Fläche. Im Wesentlichen ist die Form einer Gartensauna in drei Kategorien zu unterteilen:

  • Gartenhaus Sauna.
  • Fass-Sauna.
  • Tonnen-Sauna.

Fass- und Tonnen-Sauna bezeichnen dieselbe Form einer Gartensauna. Bei der Tonnen-Sauna ist in der Regel die aufgerichtete Form der Gartensauna gemeint. Diese nutzt die vorhandene Fläche optimal und ist platzsparend. Die runde Form der Gartensauna gleicht sich zudem ganz natürlich in das Landschaftsbild ein. Passend zu einer Gartensauna in aufgerichteter Tonnen-Form ist ein Badefass. Badefässer sind in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich.

Eine Fass-Sauna ist baulich gleich einer Tonnen-Sauna. Die Gartensauna in Fass-Form ist die liegende Variante der Tonnen-Sauna. Beton- oder Holzlager am Fundament der Gartensauna verhindern das seitliche Abrollen. Fass-Saunen sind allerdings nicht so flächeneffizient wie Tonnen-Saunen. Dafür ist die Verteilung und Zirkulation der Luft in der Saunakabine optimal. Wesentliche Gesichtspunkte der Fass- und Tonnensauna:

  • Geringer Platzbedarf.
  • Effektive Luftzirkulation.
  • Kurze Anheizzeiten.
Verschiedene Formen von Gartensaunen haben ihre Eigenheiten. Was hierbei zu beachten ist, erklärt Ihnen Tipp zum Bau.

Die Form der Gartensauna entscheidet über den Platzbedarf.

Eine Gartensauna im klassischen Gartenhaus-Stil benötigt im Vergleich längere Anheizzeiten. Zudem ist die Zirkulation der Luft in der Kabine durch Ecken und Kanten gestört. Gartenhaus Saunen nutzen die gegebene Fläche voll aus. Jedoch ist die nutzbare Fläche der Gartensauna im Verhältnis kleiner. Sie bietet jedoch jederzeit Erweiterungsmöglichkeiten und lässt sich problemlos ausbauen. Die Gartensauna in Haus Form ist im Eigenbau anspruchsloser.

Wesentliche Gesichtspunkte der Gartenhaus-Sauna:

  • Immer erweiterbar.
  • Unkomplizierter Aufbau.
  • Gute Wärmeisolierung.

3. Gartensauna: Materialien

Das Hauptmaterial für eine gelungene Gartensauna ist selbstverständlich Holz. Bevor Sie eine Gartensauna möglicherweise selbst bauen möchten, beachten Sie die Materialauswahl. Grundsätzlich lässt sich eine Gartensauna in zwei unterschiedlichen Bauweisen errichten:

  • Massiv-Bauweise.
  • Element-Bauweise.

Gartensauna: in Massiv-Bauweise:

Für die Massiv-Bauweise werden Holzbohlen in drei bis fünf Zentimetern Stärke verwendet. Dabei ist ein Blockhaus Aufbau die einfachste und schnellste Methode. Als Bausatz geliefert, sind die Bohlen meist mit einem Nut-Feder-System zu verbinden. Dabei kommt das Massivholz ohne Verbindungselemente oder Klebstoffe aus. Wichtig hierbei ist die Dicke der Bohlen. Anders als bei der Element-Bauweise ist die Gartensauna in Massiv-Bauweise nicht isoliert. Die Isolierung der Wärme erfolgt ausschließlich durch die Holzbohlen. Häufig verwendete und langlebige Holzsorten für Ihre Gartensauna sind:

Eine Gartensauna aus Massivholz ist eine Augenweide. Tipp zum Bau gibt einige Ratschläge zum Bauen mit Massivholz.

Massivholz ist für eine Gartensauna bestens geeignet.

  • Rotzeder.
  • Espe.
  • Polarkiefer.
  • Hemlock.

Es eignen sich eine Vielzahl an Hölzern für den Bau einer Gartensauna. Achten Sie bei der Auswahl des Holzes darauf, wie viel Feuchtigkeit es aufnehmen kann. Das Holz ist während des Saunierens starken Belastungen ausgesetzt. Feuchtigkeit muss das Holz problemlos aufnehmen und abgeben können. Anderweitig sind Risse oder der Bruch des Holzes nicht vermeidbar.

Achten Sie zudem bei Nadelhölzern auf einen geringen Harzanteil. Ein zu hoher Anteil wirkt sich negativ auf die Eigenschaften des Holzes aus. Um eine hohe Langlebigkeit zu gewährleisten ist Thermoholz zu verwenden. Dabei handelt es sich nicht um eine Holzart, sondern die spezielle Behandlung des Materials. Thermoholz ist unempfindlicher gegen Feuchtigkeit und Holzschädlinge.

Gartensauna in Element-Bauweise:

Bei einer Gartensauna in Elementbauweise bauen Sie nach dem SandwichPrinzip. Am Anfang steht hierbei das Grundgerüst. Letzteres lässt sich aus Rahmenhölzern herstellen. Es genügen einfache heimische Konstruktionshölzer wie Fichte oder Kiefer. Achten Sie bei der Auswahl auch hier auf Hölzer mit geringem Harzanteil. Für das typische Sauna Gefühl ist der Innenraum klassisch mit Holz auszukleiden. Die Außenwand ist nach Belieben zu gestalten. Allerlei Materialien bieten sich für die Außenverkleidung an:

  • Einfache Spanplatten.
  • Rigips-Platten.
  • Kunststoffdekor.
Tipp zum Bau erläutert Ihnen die Vorzüge der unterschiedlichen Bauweisen.

Die Sandwich-Bauweise isoliert die Gartensauna besser.

Anders als bei der Massivbauweise ist bei der Elementbauweise eine Isolierung unumgänglich. Die Isolierung ist zwischen Außen- und Innenwand einzufügen. Die Wärmeisolierung ist deutlich wirkungsvoller trotz oftmals geringerer Wandstärken. Wichtig hierbei ist eine Dampfsperrfolie. Diese hält die Feuchtigkeit dort, wo sie hingehört. Für die Isolierung einer Gartensauna in Sandwich-Bauweise empfiehlt Tipp zum Bau:

  • Mineralwolle.
  • Steinwolle.

Die Vorteile der Element-Bauweise ist der verhältnismäßig schnelle Aufbau der Gartensauna. Ebenso schnell wie die Sauna aufgebaut ist, lässt sie sich auch abbauen. Zu dieser Flexibilität kommen die Erweiterungsmöglichkeiten hinzu. Selbstverständlich ist auch eine Gartensauna in Massivbauweise stets erweiterbar. Jedoch sind die Bauteile und Materialien in der Regel teurer als die der Elementbauweise. Häufig lassen sich ganze Fertigbauteile einfach und schnell hinzufügen. Da die Elementbauweise selten ein Einzelstück bleibt, sind die Bauteile deutlich günstiger.

4. Gartensauna: Ofen

Damit ihre Gartensauna auch reibungslos funktioniert, ist die Auswahl des richtigen Ofens von Bedeutung. Allerdings haben die Öfen ihre Vor- und Nachteile. Bedingt durch Sicherheitsaspekte ist auf die Richtlinien des Gesetzgebers zu achten. Sie haben die Auswahl zwischen drei Varianten von Sauna-Öfen:

  • Elektro-Ofen
  • Holzofen
  • Gasofen

Die Leistungsstärke eines Ofens für eine Gartensauna ist simpel zu berechnen. Eine Sauna in Element-Bauweise mit guter Dämmung benötigt pro Kubikmeter ein Kilowatt Leistung. Bei einer nicht isolierten Gartensauna sind etwa 1,5kW hinzuzufügen. Eine Gartensauna bedarf grundsätzlich  mehr Leistung als eine Innensauna.

Der Elektroofen:

Elektroöfen für Innen- und Gartensaunen sind zahlreich vertreten. In Europa sind Elektroöfen die gängigste Methode. Außer der Auflage der Stromverlegung im Außenbereich sind diese problemlos zu installieren. Die Handhabung eines Elektroofens für die Gartensauna ist unkompliziert. Häufig sind die Öfen werksseitig mit Steuerungselementen ausgerüstet. Diese erleichtern die Bedienung und ermöglichen maximalen Komfort. Elektroöfen ohne integrierte Steuerung lassen sich auch extern elektronisch Regeln. Die wesentlichen Aspekte für die Anschaffung eines Elektroofens sind:

  • Überschaubare Kosten in Anschaffung und Betrieb.
  • Geringe Wartungsaufwand.
  • Unkomplizierte Installation und Inbetriebnahme.

Der Holzofen:

Für den Holzofen spricht natürlich das einzigartige Ambiente eines lodernden Feuers in der Gartensauna. Gerade für eine Gartensauna ist der Holzofen sehr praktisch. Sie benötigen keine separate Energieleitung. Lediglich ein Holzlagerplatz in der Nähe ist von Vorteil. Ebenso ist der Kaminofen für mobile Saunen geeignet. Die Befeuerung des Ofens ist simpel, allerdings ist mehr Aufmerksamkeit gefordert. Besprechen Sie unbedingt im Voraus Ihr Vorhaben mit dem örtlichen Schornsteinfeger. Auflagen weichen manchmal kommunal voneinander ab.

Holz- und Elektroöfen haben Ihre Eigenheiten. Was hierbei zu beachten ist, erklärt Ihnen Tipp zum Bau.

Das Herzstück der Gartensauna ist der Ofen.

Die Regulierung der Temperatur erfolgt durch einfachste Mechanische Funktionen des Ofens. Mal schnell die Temperatur zu regulieren, geht hiermit natürlich nicht. Tipp zum Bau rät von außenliegenden Sauna-Öfen ab. Diese bedeuten für Sie nur mehr bürokratischen Aufwand. Bei Holzöfen sowie der Rauchgasanlage ist zudem auf die CE-Kennzeichnung zu achten. Die Rauchgasanlage und der Ofen sind regelmäßig vom Fachmann überprüfen zu lassen. Wesentliche Gesichtspunkte für den Holzofen sind:

  • Einzigartiges, uriges Ambiente.
  • Unabhängigkeit von Energiequellen.
  • Laufende Kosten stets im Blick.

Der Bio-Saunaofen:

Ein Bio-Saunaofen ist kein eigenständiger Wärmeerzeuger. Dabei handelt es sich ebenfalls um einen Elektroofen. Ein Bio-Ofen führt die Eigenschaften von Sauna und Dampfbad zusammen. Deshalb sind diese Öfen oftmals als Kombi-Öfen bezeichnet. Sie erzeugen sowohl die Hitze einer finnischen Sauna, aber auch die Feuchtigkeit eines Caldariums. Die elektronische Steuerung sorgt dabei für die rundum Sorglosigkeit. Die Funktionen stellt der Benutzer nach eigenem belieben ein.

5. Sauna-Steuerung

Vor allem bei Elektroöfen erfreuen sich vereinfachte Bedienungselemente größter Beliebtheit. Mit entsprechender Steuerung lassen sich nicht nur Parameter wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit regeln. Bei einem Dampfbad ist die Vor- und Nachheizzeit ein wichtiger Faktor. Die Nachheizzeit eines Dampfbades sorgt für den kontrollierten Ausgleich der Luftfeuchtigkeit. Im Dampfbad liegt die Sättigung der Luft je nach Anwendung zwischen 40 bis 100 Prozent.

Für die Langlebigkeit der Materialien ist die Vollständige Trocknung entscheidend. Elektronische Steuerungen erledigen dies teils automatisch. Entsprechende Regler und Messinstrumente sorgen für die richtige Trocknung. Vor allem Holz ist durch die hohe Luftfeuchtigkeit stark beansprucht. Unsachgemäßer Trocknung führt zu Schimmel und beeinträchtigt Ihre Gesundheit negativ. Die Vorheizzeit ist vom Anwender einzustellen. Diese nimmt weniger Anspruch auf das Material. Sie haben die Möglichkeit Ihre Sauna via Funksteuerung oder Smart Home vorzuheizen.

Die Steuerung einer Gartensauna hat verschiedenste Vorteile. Tipp zum Bau erklärt Ihnen die Wesentlichen.

Eine Gartensauna mit elektronischer Steuerung macht die Bedienung kinderleicht.

Zudem lässt sich mit einer Steuerung die Beleuchtung automatisiert regulieren. Somit sorgen Sie in den richtigen Momenten für das passende Ambiente. Mit installierten Lautsprechern in der Sauna hören Sie die passende Musik zum Entspannen. Die Lautsprecher lassen sind selbstverständlich ebenso über die Steuerung bedienen.

Ein weiterer Aspekt für eine Sauna-Steuerung ist die Sicherheit. Gefahren wie die Überhitzung der Saunakabine sind damit auszuschließen. Saunieren bei hohen Temperaturen ist nur zeitlich begrenzt möglich. Ein integrierter Timer kündigt das Ende Ihres Saunagangs an. Sauna-Steuerungen gibt es als extern installierbare Einheiten. Der Markt bietet allerdings auch eine Vielzahl an Öfen mit integrierter Steuerung.

6. Fazit der Gartensauna

Eine Gartensauna bietet Ihnen einen ruhigen und entspannenden Rückzugsort. Wenn Sie Fan des Saunierens sind, ist die Gartensauna für Naturliebhaber ein einzigartiges Erlebnis. Sie haben die Möglichkeit, Ihre Gartensauna nach belieben zu gestalten. Es gibt zudem eine Vielzahl an Erweiterungsmöglichkeiten, die Ihnen das Saunieren angenehmer gestalten. Das passende Zubehör ist immer erhältlich. Somit optimieren Sie Ihren Saunagang nach Ihren Wünschen. Und das beste: Die Gartensauna wartet bereits Zuhause auf Sie!

7. Gartensauna selbst Bauen

Eine Gartensauna selbst zu errichten braucht Durchhaltevermögen und Zeit. Dafür haben Sie ein Unikat.

Herausforderung gefragt? Bauen Sie Ihre individuelle Gartensauna!

Eine Gartensauna selbst zu bauen ist eine große Herausforderung. Sie haben Lust, Zeit und Arbeit in ein eigenes Projekt zu investieren? Ihnen ist bewusst, dass die Kosten für Saunen im Eigenbau deutlich höher liegen? Dann lassen Sie sich nicht aufhalten! Eine Sauna selbst zu errichten ist aufwendig, aber nicht unmöglich. Tipp zum Bau empfiehlt jedoch für einige Schritte einen Experten zu Rate zu ziehen:

  • Planung und Standortwahl.
  • Materialauswahl.
  • Installation von Elektrik und Elektrotechnik.
  • Baurechtliche Genehmigungen.

Viel Wissen über Materialkunde und Bauweisen ist heutzutage dem Internet zu entnehmen. Es ist jedoch immer ratsam, dass Vorhaben mit einem Profi zu besprechen. Gerade die Themen Planung und Materialauswahl sind sorgfältig zu behandeln. Eine gute Planung führt zu einem problemlosen Aufbau. Selbstverständlich sind Planung und Ausführung zwei unterschiedliche Paar Schuhe. Alles Geplante ist nie hundertprozentig umzusetzen. Auch das Material ist qualitativ hochwertig auszuwählen. Es gewährleistet eine hohe Lebensdauer und lange Freude mit Ihrer Gartensauna. Lassen Sie sich fachkundig beraten, dann steht dem Eigenbau nichts im Wege.

8. Fundament für eine Gartensauna

Das Fundament legt den Grundbaustein für Ihre Gartensauna. Tipp zum Bau erläutert im Folgenden alle wichtigen Fundamentarten. Sie haben die Auswahl zwischen drei verschiedenen Fundamenten:

  • Punktfundament.
  • Streifenfundament.
  • Plattenfundament.
Ohne Fundament steht kein Projekt. Erfahren Sie bei Tipp zum Bau alle Kniffe zum Errichten eines Fundaments für Ihre Gartensauna.

Das Fundament der Gartensauna legt den Grundstein.

Punktfundamente sind einfach und schnell errichtet. Achten Sie beim Punktfundament auf die Einheit des Untergrunds. Es eignen sich nur Untergründe, die lokal wenig Unterschiede aufweisen. Wenn die Beschaffenheit des Bodens unter jedem Punkt gleich ist, ist das Punktfundament geeignet. Die einzelnen Punkte werden entlang der späteren Außenkante der Gartensauna gesetzt. Zudem setzen Sie Punkte in der Mitte fest. Nach Betonieren sollte die Oberkante rund fünf Zentimeter über dem Boden stehen.

Ein Streifen-Fundament bieten sich für leichte Konstruktionen an. Der Beton trägt hierbei die Wände der Gartensauna. Diese Variante ist jedoch nur für gleichmäßig verteilte Lasten geeignet. Nachdem Sie den äußeren Rand der Sauna abgesteckt haben, graben Sie ca. 20 Zentimeter tief. Dort, wo später Wände stehen, ist bis in 80 Zentimeter tiefe zu graben. Die 80 Zentimeter Tiefe sind für alle Fundamente zu empfehlen. In dieser Tiefe ist der Beton vor möglichen Frostschäden geschützt.

Beim Plattenfundament handelt es sich um die simpelste Methode, ein Fundament zu errichten. Berücksichtigen Sie jedoch, dass die Materialkosten deutlich höher sind. Andererseits ist die Gewichtsverteilung auf die Fläche beim Plattenfundament ideal. Füllen Sie die Grube mit Kies etwa 20 Zentimeter hoch auf. Nach der Verdichtung ist Beton einzufüllen und mit einer Gittermatte zu verstärken. Gittermatten bieten sich grundsätzlich bei Fundamenten an. Je nach Untergrund ist eine Verschalung empfehlenswert. Bei zu weichem Untergrund vermischt sich Beton und Erdreich.

9. Isolierung für eine Gartensauna

Die richtige Isolierung sorgt für eine höhere Energieeffizienz. Tipp zum Bau erläutert die verschiedenen Baustoffe für Ihre Gartensauna..

Eine isolierte Gartensauna bringt viele Vorteile mit sich.

Die Isolierung Ihrer Gartensauna bringt Ihnen viele Vorteile. Die Temperaturunterschiede im Außenbereich sind größer als im Innenbereich. Eine Dämmung bietet sich allerdings nur bei der Element-Bauweise an. Bei der Massiv-Bauweise ist die Dämmwirkung durch die Materialstärke des Holzes gegeben. Da diese teurer ist, ist der Einbau einer zusätzlichen Dämmung nicht empfehlenswert. Für eine Isolierung Ihrer Gartensauna sprechen:

  • Geringere Aufheizzeit.
  • Effiziente Nutzung der Wärme.
  • Verminderter Energieverbrauch.

Bei der Isolierung einer Gartensauna ist es sinnvoll, alle Flächen zu decken. Also nicht nur Wände, sondern auch Boden und Decke. Vor allem die Decke ist gut zu isolieren. Wärme steigt bekanntlich auf und versucht, aus dem Raum zu entfliehen. Für die Isolierung Ihrer Gartensauna bieten sich unterschiedliche Dämmmaterialien an wie:

  • Mineralwolle
  • Kork
  • Hanf
  • Kunststoffe

10. Pflege der Gartensauna

Damit Ihnen Ihre Gartensauna möglichst lange treue Dienste leistet, ist eine regelmäßige Pflege nötig. Die Materialien sind durch die Temperaturschwankungen stark beansprucht. Fertige Gartensaunen werden meist ohne Anstrich geliefert. Für eine Langzeit-Konservierung ist der richtige Anstrich von zentraler Bedeutung. Ein wirksamer Anstrich schützt Ihre Gartensauna vor:

  • UV-Strahlung
  • Wind und Wetter.
  • Holzschädlingen.
  • Verfärbung.
 Eine Gartensauna ist pflegeleicht. Tipp zum Bau erklärt die wenigen Arbeitsschritte zur Konservierung Ihrer Sauna.

Pflege und Wartung erhöhen die Lebensdauer Ihrer Gartensauna.

Der Innenraum Ihrer Sauna benötigt keinen Anstrich. Dieser blockiert die Feuchtigkeitsaufnahme des Holzes. Im schlimmsten Fall führt der Anstrich zum Bruch des Materials. Zudem führt die Hitze in der Sauna zum Austreten giftiger Inhaltsstoffe. Für den Innenbereich sind ausschließlich spezielle Anstriche wie Öle oder Wachse geeignet.

Haben Sie sich für vorbehandeltes Thermoholz für Ihre Gartensauna entschieden? Gute Wahl! Thermoholz ist besonders pflegeleicht und benötigt keinen separaten Anstrich. Zudem ist es uninteressant für Holzschädlinge wie die Holzwespe. Selbstverständlich liegt es in Ihrer Hand, aus optischen Gründen, einen Anstrich aufzubringen.

Verwenden Sie für die Erhaltung der natürlichen Maserung Lasuren oder Öle. Für deckende Farbanstriche bieten sich Deckfarben an. Achten Sie auf die Wandstärke Ihrer Gartensauna. Farbanstriche bei zu dünnen Wänden führen zu Durchschlägen in den Innenraum.

11. Die Infrarotkabine

 Eine Gartensauna lässt sich auch ohne Ofen betreiben. Tipp zum Bau bringt Ihnen die Vorzüge von Infrarotkabinen näher.

Gartensauna ohne Ofen? – Mit Infrarotstrahlern.

Eine Infrarotkabine ist die simplere Alternative zur Gartensauna. Der Aufbau einer solchen Kabine unterscheidet sich kaum von einer gewöhnlichen Sauna-Kabine. Die Funktionsweise ist jedoch eine andere. Die Energie ist unmittelbar wahrnehmbar. Anders als bei einer Sauna oder einem Dampfbad findet eine direkte Energieübertragung statt.

Die Wärme trifft in Form von Strahlung auf die Haut. Dabei dringt sie tiefer in den Körper ein und wärmt auch von innen. Die Temperatur in einer Infrarotkabine ist geringer. Sie wirkt sich nicht so stark auf die Materialien aus. Infrarotkabinen lassen sich einfach aufstellen und sind platzsparend. Die weiteren Vorteile einer Infrarotkabine sind:

  • Aufheizzeiten minimieren sich.
  • Energieeffizienter als herkömmliches Saunieren.
  • Strahlung wirkt positiv auf Muskeln und Gelenke.

12. Gartensauna: Beleuchtung

Damit Ihre Sauna nicht im Dunkeln bleibt, bauen Sie die passende Beleuchtung ein. Hierbei unterscheiden Sie im Idealfall zwischen drei Beleuchtungsarten:

  • Der AmbientBeleuchtung.
  • Der Arbeitsbeleuchtung.
  • Die Grundbeleuchtung.
Entsprechende Beleuchtung sorgt für die richtige Stimmung in Ihrer Gartensauna. Tipp zum Bau erklärt die wesentlichen Unterschiede.

Die richtige Beleuchtung macht Ihre Gartensauna zur Entspannungs-Oase.

Wählen Sie für die Grund- und Arbeitsbeleuchtung besonders hohen Beleuchtungsstärke. Da zum Arbeiten in der Gartensauna Motivation gefragt ist, ist eine belebende Beleuchtung gefragt. Hierfür bieten sich Lampen mit mehr als 5000 Kelvin an. Diese sind besonders hell und lassen Sie in alle Ecken der Sauna blicken.

Für Akzentbeleuchtung, die für die richtige Stimmung sorgt, verwenden Sie Lampen ab 3000 Kelvin. Als Leuchtmittel verbauen Sie am besten LEDs oder Halogenlampen. Achten Sie bei den Leuchtmitteln auf die Anwendungsbereiche. Unempfindlichkeit gegen Hitze und Feuchtigkeit ist unerlässlich für die Langlebigkeit. Halogenlampen besitzen den Vorteil, dass sie dimmbar sind. Mit einem Dimmschalter stellen Sie beliebig die für Sie angenehmste Helligkeit ein. Lichtkonzepte gibt es wie Sand am Meer. Von einfacher Wandbeleuchtung über einen LED-Sternenhimmel stehen Ihnen alle Möglichkeiten der Gestaltung offen.

13. Gartensauna: Saunasteine

Die richtigen Saunasteine sorgen für die beste Atmosphäre in Ihrer Gartensauna. Saunasteine gleichen Temperaturschwankungen aus. Sie sorgen dadurch für eine stets gleichbleibende Temperierung. Zudem bieten sich durch die Steine Aufgüsse an. Die hohe Temperatur erzeugt große Dampfwolken. Allerdings taugt nicht jede Art von Gestein für Ihre Gartensauna als Sauna Stein. Idealerweise verwenden Sie Gesteine mit hoher Witterungsfestigkeit und Wärmespeicherkapazität wie:

  • Vulkanit.
  • Granit.
  • Gabbro.
  • Diorit.
Saunasteine sind ein klassischer Bestandteil jeder Sauna. Erfahren Sie alles Wichtige zur Verwendung von Saunasteinen.

Saunasteine bringen Dampf in die Gartensauna.

Achten Sie beim Kauf von Sauna Steinen auf die Größe. Große Steine halten die Wärme länger und geben diese auch langsamer ab. Für Saunen bis 10 Kilowatt Ofenleistung empfiehlt Tipp zum Bau Steine bis etwa 10 Zentimeter Größe. Zudem spielt die Qualität der Steine eine wichtige Rolle. Zertifizierungen wie ISO9002 garantieren Ihnen asbestfreie Steine. Eine ausführliche Zusammensetzung des Steins sollte immer zu finden sein. Bevorzugen Sie abgerundete Steine. Diese sorgen für eine bessere Dampfentwicklung.

15. Richtige Belüftung Ihrer Gartensauna

Die korrekte Belüftung Ihrer Gartensauna ist ein zentrales Thema vor allem für alle Element-Saunen. Die Belüftung bringt Ihnen Vorteile wie:

  • Langlebigkeit des Materials durch korrekte Trocknung.
  • Verbessertes Klima durch stetige Frischluftzufuhr.
Ohne Belüftung würde Ihnen das Saunieren keine Freude bereiten. Tipp zum Bau erläutert die Wichtigkeit der richtigen Belüftung.

Die Belüftung einer Gartensauna spielt eine wichtige Rolle.

Besitzer einer Gartensauna in Massiv-Bauweise haben ein Problem weniger. Holz besitzt die Eigenschaft, Luft und Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben zu können. Daher ist bei einer Massiv-Sauna der Austausch von Luft ganz natürlich gegeben. Für Besitzer einer Element-Sauna gibt es verschiedene Möglichkeiten den Austausch zu gewährleisten. Einfach und effektiv sind sogenannte Lüftungsschieber. Sie als Benutzer regulieren die Zufuhr von Luft manuell. Alternativ lässt sich eine Sauna durch Lüftungsgitter beispielsweise in der Eingangstür belüften. Türen und Fenster tragen ebenso zum Austausch bei. Des Weiteren gibt es Elektronische Lüftungsanlagen. Diese regulieren meist automatisch die Luftzufuhr. Anhand bestimmter Messdaten erledigt die Steuerung die Belüftung von selbst. Allerdings fallen hierbei zusätzliche Energiekosten für das Gerät an.

16. Schimmel in der Gartensauna

Schimmel ist ein ernstzunehmendes Problem. Es greift nicht nur die Bausubstanz an. Das Einatmen von Schimmelsporen führt im schlimmsten Fall zu allergischen Reaktionen. Schimmelpilze finden in einer Sauna ideale Bedingungen für ein ungestörtes Wachstum vor. Dazu zählen:

  • Hohe Temperaturen.
  • Hohe Raumfeuchtigkeit.
  • Organischer Nährboden.
 Finden Sie Schimmel in Ihrer Sauna handeln Sie baldmöglichst. Tipp zum Bau erklärt Ihnen welche Möglichkeiten Ihnen offen stehen.

Schimmel in der Gartensauna ist ärgerlich, aber behandelbar.

Bevor Sie befallene Teile der Gartensauna ausbauen, lassen Sie sich vom Fachmann beraten. Viele Befalle sind wirkungsvoll behandelbar, ohne die Sauna zu zerlegen. Bei einer klassischen Gartensauna empfiehlt Tipp zum Bau das Aufheizen auf gute 100 Grad. Dies tötet die Schimmelsporen ab. Beachten Sie jedoch, dass Schimmel, ob tot oder lebendig, gesundheitlich gefährlich ist. Eine Nachbehandlung ist erforderlich. Achten Sie bei chemischen Mittel auf die Sicherheitshinweise. Derartige Mittel sind nicht ohne Folgen anzuwenden.

17. Rechtliche Grundlagen für Ihre Gartensauna

Grundsätzlich gilt in jedem Bundesland eine Genehmigungspflicht. In manchen Bundesländern bezieht sich die Genehmigungspflicht auf mehrere Faktoren. Oftmals spielt auch die Grundfläche eine Rolle. Dies gilt in den Bundesländern:

  • Saarland.
  • Mecklenburg-Vorpommern.
  • Berlin.
  • Thüringen.
  • Bremen.
  • Sachsen, Sachsen-Anhalt.
 Informieren Sie sich ausreichend über die Gegebenheiten Ihres Bundeslandes. Tipp zum Bau empfiehlt sich beim örtlichen Bauamt beraten zu lassen.

Sparen Sie sich böse Überraschungen beim Bau Ihrer Gartensauna.

In allen anderen Bundesländern ist Ihre Sauna unabhängig genehmigungspflichtig. Bei Unsicherheiten wenden Sie sich an das zuständige Bauamt. Anderweitig sind alle relevanten Punkte in der Landesbauordnung nachzulesen. Zudem sind bei einer Gartensauna weitere Punkte zu beachten wie die Abstände zu Nachbargrundstücken. Entscheiden Sie sich für eine klassische holzgefeuerte Sauna, gilt diese als Sonderfeuerstätte. Holzgefeuerte Saunen sind ebenso zu genehmigen und sind durch einen lokalen Schornsteinfeger zu inspizieren. Idealerweise besprechen Sie Ihr Vorhaben mit dem zuständigen Fachmann.

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