Gartenhaus

Das Gartenhaus – Stauraum oder zweites Zuhause

Ob Stauraum, Entspannungs-Oase oder Gästehaus: Ein Gartenhaus ist ein echtes Allround-Talent – und liegt voll im Trend. In wenigen Schritten erfüllt sich für Gartenbesitzer der Traum vom Häuschen im Grünen. Tipp zum Bau zeigt Ihnen, was es zum Thema Gartenhaus zu wissen gibt.

1. Das Gartenhaus – Der Allrounder

Tipp zum Bau zeigt Ihnen einen Überblick über Ihr Gartenhaus.

Bei einem Gartenhaus stehen Ihnen viele Nutzungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Egal, ob Ihnen ein Lagerplatz für Gartenwerkzeug, eine Werkstatt oder eine Sauna vorschwebt. Ein eigenes Gartenhaus erfüllt diese Aufgaben und mehr. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Gartenhaus für Ihre Kinder oder einfach eine kleine Wohlfühloase? Mit einer individuellen Bauweise gestalten Sie das Häuschen ganz nach Ihren Wünschen. Sie konstruieren sich einen praktischen und hübschen Aufenthaltsort im Grünen. Doch was gibt es bei der eigenen Gartenlaube zu beachten? Erfahren Sie hier alles Wichtige, um das perfekte grüne Wohnzimmer zu bauen.

Ihr Gartenhaus – kaufen oder selbst bauen?

Grundsätzlich stehen Ihnen drei Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Komplettes Gartenhaus in fertigem Zustand kaufen.
  • Mit einem fertigen Bausatz aufstellen.
  • Von Grund auf ein eigenes Gartenhaus selbst bauen.

Egal für welche Alternative Sie sich entscheiden, Ihnen steht eine Menge Arbeit bevor. Ziehen Sie bei Bedarf einen Experten hinzu. Die Kosten erhöhen sich zwar, jedoch steht er Ihnen hilfreich zur Seite. Die fertigen Bausätze sind am beliebtesten, da hier der Aufwand gering ist. Gleichzeitig haben Sie viele Möglichkeiten für die Gestaltung. Haben Sie ein gewisses Talent für handwerkliche Tätigkeiten und Spaß an schwerer Gartenarbeit? Nehmen Sie die Informationen aus diesem Beitrag und bauen Sie Ihr eigenes Gartenhaus. In jedem Fall sind einige Vorarbeiten zu leisten. Um diese kommen Sie nicht herum.

Kosten für Ihr Gartenhaus

Die Kosten, die bei Ihrem Gartenhaus anfallen, variieren sehr stark. Dies ist auf mehrere Ursachen zurückzuführen. Folgende Merkmale spielen in die endgültige Preisbildung hinein:

  • Größe und Fläche.
  • Ausstattung.
  • Dach und Fenster.
  • Zusätzliches Zubehör.

Ein kleines Gartenhaus mit einer Fläche von 8 m² kostet Sie zwischen 600-1.000 €. Diese Lauben sind jedoch sehr spärlich in ihrer Ausstattung und im Komfort. Luxuriösere Varianten kosten bereits 1.000-1.500 €. Die meisten Gartenhäuser haben eine Fläche zwischen 10-15 m². Hierfür benötigen Sie in jedem Fall eine Baugenehmigung. Dazu im weiteren Verlauf noch mehr. Diese Bebauungen sind mit Fenstern und einem vernünftigen Dach ausgestattet. Rechnen Sie hierbei mit Kosten von 1.500-2.000 €.

Selbstverständlich stehen Ihnen auch wirkliche Luxuslauben zur Auswahl. Diese beginnen bei einer Fläche von 25 m² und Einstiegskosten von 3.500 €. Bei speziellen Varianten bezahlen Sie auch schnell 7.000-8.000 € beim Händler. Sind Sie auf der Suche nach einem Gartenhaus, das sich als Zweitwohnsitz eignet? Bei diesen Ausführungen fallen Kosten von 15.000 € und darüber an. Den größten Einfluss auf den Preis hat aber letztlich die individuelle Ausgestaltung Ihres Gartenhauses. Estland und andere holzreiche Gegenden haben in den letzten Jahren vermehrt Gartenhäuser exportiert. Diese sind bereits stark am Markt vertreten. Die Holzkosten sind für diese Anbieter entsprechend gering, somit auch die Herstellungskosten. Sie finden hier viele preisgünstige, aber trotzdem qualitativ hochwertige Exemplare für Ihr Gartenhaus.

Nebenkosten, die bei Ihrem Gartenhaus anfallen

Um die endgültigen Kosten zu bestimmen, reicht der Preis für Ihr Gartenhaus nicht aus. Bis die Laube schließlich endgültig steht, kommen einige weitere Kostenpunkte hinzu:

  • Lieferkosten für den Bausatz bzw. für die Materialien.
  • Kosten für das Fundament. Je nach Beschaffenheit des Bodens benötigen Sie unterschiedliche Fundamente. Diese unterscheiden sich in ihren Kosten.
  • Aufbaukosten. Wenn Sie Ihr Gartenhaus selbst aufbauen, fallen diese selbstverständlich weg.

Rechnen Sie für die Aufbaukosten noch einmal mit 1.000-2.000 €. Aber selbst diese Kostenstellen decken noch nicht ab, was Sie schließlich bezahlen. Ihr Gartenhaus steht nun, dennoch benötigen Sie Zubehör, Strom, Möbel usw. Beachten Sie, dass auch dafür weitere Kosten anfallen. Rechnen Sie konkret mit folgenden Zusatzkosten:

  • Weg, der zum Gartenhaus führt (Bodenaushub, Pflastersteine, Beton etc.).
  • Wasser- und Stromanschluss verlegen.
  • Beleuchtung (innen und außen, ggf. Solarpaneele).
  • Innenausstattung und Möbel.

Sie sehen, dass die Kosten viele Bereiche umfassen und sich stark unterscheiden. Je nach Variante bezahlen Sie zehnmal mehr als für ein alternatives Gartenhaus. Grundsätzlich fließen folgende Punkte in die endgültigen Kosten mit ein:

  • Bausatz und Material.
  • Fundament.
  • Baugenehmigung.
  • Extras für die Gestaltung (Weg, Möbel, Strom usw.).
  • Zusatzzubehör.

2. Voraussetzungen für den Bau Ihres Gartenhauses

Tipp zum Bau informiert, welche Voraussetzungen bei einem Gartenhaus zu beachten sind

Beachten Sie beim Gartenhaus die wichtigen Voraussetzungen.

Entwerfen Sie zunächst einen Plan von Ihrem fertigen Gartenhaus. Bedenken Sie das spätere Aussehen, den Zweck und auch die Größe. Besorgen Sie sich als Nächstes die notwendigen Genehmigungen. Nicht alle Gartenhäuser brauchen eine eigene Genehmigung. Die Vorschriften unterscheiden sich aber von Bundesland zu Bundesland. Befragen Sie Ihre Behörde daher bereits vor dem Kauf. Ziehen Sie für einen Antrag einen Architekten hinzu. So stellen Sie sicher, dass Ihnen keine Fehler unterlaufen. Im schlimmsten Fall werden Sie aufgefordert, das Gartenhaus wieder abzureißen.

Die nachfolgende Übersicht hilft Ihnen dabei, den Überblick zu bewahren:

  • Antragbei der Baubehörde stellen.
  • Ziehen Sie einen Fachmann Dieser hilft bei der Planung.
  • Abstand zum Nachbargrundstück beachten. Dieser liegt bei mindestens 3 m.
  • Keine Bäume zwischen November und Ende Februar fällen. Für Laub- oder Nadelbäume mit einer Stammesdicke von über 80 cm brauchen Sie eine Genehmigung.
  • Das Gartenhaus darf nicht höher als 3 m In den meisten Bundesländern gilt eine maximale Grundfläche von 10 m².

Das Fundament für Ihr Gartenhaus – welches ist das Richtige?

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Vorarbeiten liegt darin, ein geeignetes Fundament zu bauen. Folgende Möglichkeiten stehen Ihnen dabei zur Verfügung:

  • Plattenfundament.
  • Fundamentplatte.
  • Steinfundament.
  • Punktfundament.

Häufig reicht ein verfahrensfreies Plattenfundament aus einer mit Sand gefüllten Grube mit Pflastersteinen aus. Dieses Fundament trägt bereits das Gewicht Ihres Gartenschuppens. Reicht es jedoch nicht aus, arbeiten Sie stattdessen mit Beton. Für ein Betonfundament benötigen Sie unbedingt eine Genehmigung. Die Fundamentplatte aus Beton gießen Sie schließlich über Stahlmatten. Ob Sie sich darauf aufbauend für ein Streifenfundament oder ein Punktfundament entscheiden, liegt bei Ihnen. Bei der Auswahl kommt es auf Gewicht, Größe, Bodenbeschaffenheit und Zeit an.  Die aus einem Stück gegossene Fundamentplatte ist die beliebteste Methode. Dies ist auf den geringen Aufwand und die hohe Belastbarkeit zurückzuführen.

Kosten für klassische Fundamente bei einem Gartenhaus

Das Fundament ist eine wichtige Vorarbeit für Ihr Gartenhaus. Dadurch gewährleisten Sie, dass es stabil und sicher steht. Ohne Fundament reicht ein kleiner Sturm bereits aus und Ihr Gartenhaus verabschiedet sich. Bei einem großen und schweren Gartenhaus bietet sich ein Betonfundament an. Es punktet mit einer hohen Tragkraft sowie einer guten Stabilität. Bei dem klassischen Gartenhaus aus Holz und 10 m² Fläche ist Beton nicht notwendig. Die kostengünstigste Variante ist, wenn Sie eine durchgehende Fundamentplatte wählen. Rechnen Sie hier mit Kosten ab 80 €/m².

Zusätzlich fallen noch Kosten für Erdarbeiten an, sofern Sie diese nicht selbst übernehmen. Je nach Bodenbeschaffenheit und Fachunternehmen unterscheiden sich die Kosten. Rechnen Sie mit zusätzlichen Aufwendungen von 20-40 €/m². Steinfundamente gestalten sich als deutlich teurere Variante. Sie benötigen hierfür einzelne Fundamentstreifen. Die Länge und Breite dieser ergeben die Kosten. Sie sind mehr als doppelt so hoch wie bei einem Betonfundament. Rechnen Sie mit 150-300 €/m² Fundamentfläche.

Kosten für Fundament-Alternativen bei einem Gartenhaus

Bei kleineren und vor allem leichteren Gartenhäusern benötigen Sie nur ein simples Fundament. Der tragfähige Untergrund ist daher deutlicher günstiger als bei Stein- oder Betonfundamenten. Folgende preisgünstige Alternativen stehen Ihnen zur Verfügung:

  • Betonplatten. Diese lassen sich problemlos selbst verlegen. Die Kosten liegen bei gerade einmal 10-15 €/m².
  • Verdichteter Kies. Verlegen Sie das Fundament selbst, belaufen sich die Kosten auf 10-30 €/m². Zusätzliche benötigen Sie eine Rüttelplatte, die Sie ab 40 €/Tag im Baumarkt ausleihen.
  • Fertigfundament aus Kunststoff. Dieses bringen Sie direkt auf dem Rasen an. Dieses tragfähige Fundament bekommen Sie bereits ab 250 € für kleine Gartenhäuser.
  • Schraubfundamente. Diese Variante ist noch nicht weit verbreitet, aber dafür äußerst tragfähig und belastbar. Mit einem speziellen Eindrehgerät drehen Sie die Träger direkt ins Erdreich. Bei einem kleinen Gartenhaus reichen sechs Träger meist schon aus. Diese kosten insgesamt etwa 100 €.

Die Kosten für ein Fundament sind von mehreren Faktoren abhängig. Berücksichtigen Sie daher folgende Merkmale:

  • Art des Fundaments.
  • Zugänglichkeit der Baustelle.
  • Eigenregie oder Fachbetrieb.
  • Fundamentgröße.
  • Erdarbeiten.

3. Holz als Material für Ihr Gartenhaus?

Tipp zum Bau stellt Ihnen verschiedene Materialien für Ihr Gartenhaus vor.

Für Ihr Gartenhaus stehen unterschiedliche Materialien zur Auswahl.

Fast alle Gartenhäuser bestehen aus Holz. Das liegt hauptsächlich an der Naturbelassenheit des Materials. Dadurch fügt es sich sehr gut in Ihren restlichen Garten ein. Außerdem hat Holz einen wärme-isolierenden und sogar luft-filternden Effekt. Zudem ist es günstig und leicht verfügbar. Achten Sie dennoch auf die Qualität und Stabilität des Holzes. Das robusteste Holz ist die nordische Fichte. Diese hat durch ihr langsames Wachstum enge Ringe und ist besonders stabil und haltbar.

Blockbohlenhäuser

Die beliebteste Variante des Holzgartenhauses ist die der sogenannten Blockbohlenhäuser. Diese bestehen aus aufeinander-geschichteten Brettern, die zwischen 40 – 70 mm dick sind. Die Blockbohlenhäuser gehörten zur Kategorie der Fertighäuser. Ihr Vorteile sind die breite Auswahl und die vielen Gestaltungsmöglichkeiten. Es gibt das Gartenhaus zudem mit Terrasse, Vordach, Einzeltür oder Doppeltür und verschiedenen Fenstern. Außerdem nehmen Sie leicht einen Anbau wie einen Schuppen vor. Dachschindeln lassen sich ebenso einfach hinzufügen. Durch die Fertigbauweise sind die Häuser windresistenter und stabiler.

4. Die richtige Pflege für Ihr Gartenhaus

Das Gartenhaus aus Holz bedarf jedoch einiger Vor- und Nacharbeiten. Grundieren Sie es zunächst von innen und außen. Anschließend lackieren oder lasieren Sie es mit Farben, die wetterbeständig sind. Dadurch imprägnieren Sie das Holz. Es bietet sich an, auf spezielle offenporige Holzfarben zurückzugreifen. Diese erhalten die Fasern des Holzes und ermöglichen einen zweiten Anstrich ohne vorheriges Abschleifen. Die Farbe schützt das Haus sowohl vor Wetterschäden als auch vor Schädlingen. Wiederholen Sie diese Prozedur, um ein möglichst langes Leben Ihres Gartenhauses zu garantieren. Alle paar Jahre reicht aber völlig aus. Entdecken Sie Wurmlöcher oder Ähnliches, entfernen Sie den Schädling möglichst schnell. Ansonsten gefährden Sie die Stabilität des Gartenhauses.

5. Alternative Materialien für Ihr Gartenhaus

Ziehen Sie ein anderes Material in Betracht, steht Ihnen Einiges zur Verfügung. Folgende Materialien sind ebenfalls gängig:

  • Stein.
  • PVC.
  • Kunststoff.
  • Glas.
  • Metall.

Eine andere Option zum standardmäßigen Holzhaus ist das Steinhaus. Dieses hat gleiche Qualitäten wie ein festes Wohnhaus, da es wind- und wasserdicht ist. Es hat jedoch ein weniger natürliches Bild und filtert die Luft nicht. Außerdem ist die Variante aus Stein aufwändiger und braucht mehr Platz im Bau. In Bezug auf Platz spielt das Plastikhaus seine Vorteile aus. Die fertigen Häuser aus PVC lassen sich leicht aufstellen und haben keinerlei Pflegeaufwand. Sie sind vor allem für Gartengeräte perfekt geeignet. Weitere Materialien sind Metall oder Glas. Metall findet sich bei einem Gartenhaus jedoch sehr selten. Glas bzw. durchsichtige Kunststoffe finden ebenso eher bei Gewächshäusern ihre Anwendung.

6. Das Gartenhaus als zweite Wohnung – ein Ort zum Verweilen

Tipp zum Bau zeigt Ihnen Nutzungsmöglichkeiten für Ihr Gartenhaus.

Ein schönes Gartenhaus erfüllt gleich mehrere Zwecke.

Sie spielen mit dem Gedanken, Ihr Gartenhaus nicht nur für Gartengeräte zu nutzen? Machen Sie Ihr Häuschen erst bewohnbar, bevor Sie längere Zeit darin verbringen. Sorgen Sie in einem ersten Schritt für eine angenehme Temperatur. Achten Sie zudem darauf, dass kein Schimmel entsteht.

Die Dämmung des Gartenhauses

Sie benutzen das Gartenhaus nicht nur als Lagerplatz Ihrer rostfreien Geräte und Spielsachen? Schützen Sie es gegen Kälte und Feuchtigkeit. Bauen Sie eine Dämmung ein, um die Wärme auch im Winter zu halten. Am effektivsten ist eine mehrschichtige Dämmung von außen. Es bietet sich aber ebenso an, von innen Dämmmaterial anzubringen. Verschalen Sie es mit Holz oder Rigips. Dabei ist es wichtig, eine diffusionsoffene Folie unter den Isolierstoff zu legen. Damit halten Sie die Feuchtigkeit ab. Außerdem generieren Sie einen kleinen Abstand zwischen Verschalung und Dämmung. In diesem zirkuliert die Luft. Füllen Sie außerdem die Spalten zwischen Trennwandplatten und Dämmung mit Silikon auf. Engagieren Sie für ein bestmögliches Ergebnis einen Profi. 

Darauf ist beim Dachdecken zu achten

Für das Dach gibt es spezielle Dachfolien zur Dämmung und für den Wasserschutz. Diesen bauen Sie unter die Dachschindeln ein. Dachschindeln gibt es in allen Farben und Formen. Egal ob Sie ein klassisches karminrotes Schindeldach oder doch ein elegantes schwarzes bevorzugen. Wichtig ist auch, dass das Regenwasser abläuft. Hierfür gibt es Dachrinnen aus Kupfer, Zink und Kunststoff. Diese bauen Sie meist ohne Kleben oder Löten auf.

Grünes Dach

Schwebt Ihnen eher eine kreative Dachbegrünung vor? Kontrollieren Sie zuvor die Tragkraft des Daches:

  • Beachten Sie das  Halten Sie das Gewicht lieber etwas niedriger, als es die Statik zulässt. Die Belastbarkeit des Daches nimmt mit den Jahren ab.
  • Eine dichte Unterlage ist ein Muss. Bei einer Dachbegrünung ist eine undichte Unterlage fatalda sonst Wasser durchsickert.
  • Eine wurzeldichte Matte ist wichtig. Als Bepflanzung eignen sich am besten Kräuter oder flachwachsende Blumen.

Es werde Licht

Wenn Sie in ihrem Gartenhaus Geburtstag feiern, brauchen Sie Strom. Selbst wenn Sie nur eine Lampe betreiben, benötigen Sie Elektrizität. Hierfür gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Lassen Sie von einem Elektriker vom Haupthaus aus unter der Erde ein Stromkabel verlegen. Es gibt aber auch eine ökologisch sinnvollere Methode. Solarpaneele gibt es inzwischen in allen Größen. Zudem sind sie nicht mehr so teuer wie noch vor einigen Jahren. Das Gewicht der Platten ist meist recht hoch. Ziehen Sie am besten einen Experten hinzu, der die Statik des Gartenhauses mit einbezieht. Benötigen Sie zusätzlich noch Wasser, ist eine Regentonne meist die einfachste Variante. Für fließendes Wasser verlegen Sie eine Leitung. Diese hat aber im Gegensatz zum Strom eine Mindesttiefe zu erfüllen.

Das Gartenhaus versichern lassen?

Im Normalfall ist alles auf Ihrem Grundstück Befindliche mitversichert. Besitzen Sie jedoch ein Gartenhaus außerhalb Ihres Grundstückes oder haben dieses nach Vertragsabschluss hinzugefügt? In diesem Fall benötigen Sie eine zusätzliche Versicherung. Die Kosten hierfür sind überschaubar. Die Verträge und Möglichkeiten unterscheiden sich aber von Versicherung zu Versicherung. Ein kurzer Anruf bei Ihrem Versicherungsvertreter hilft Ihnen da am schnellsten.

7. Welchen Nutzen hat ein Gartenhaus?

Ein Gartenhaus ist viel mehr als ein hübsches Schmuckstück. Es eignet sich perfekt als Lagerplatz für Ihr Werkzeug oder Ihre Spiel- und Sportgeräte. Selbst sperrige Gegenstände wie Gartenmöbel und Fahrräder schützen Sie vor Regen, Frost und Einbrechern. Außerdem lässt sich ein Gartenhaus zu einer Oase der Ruhe und Erholung machen. Nichts ist entspannender, als dort den Tag ausklingen zu lassen. Genießen Sie am Abend gemütlich eine Tasse Tee oder ein Glas Wein. Mit einer guten Isolierung und einem kleinen Ofen machen Sie das Gartenhaus sogar winterfest. Auch als Raum für Gymnastik, Yoga oder Meditation eignet sich das Gartenhaus ideal.

8. Welche Wandstärke braucht ein Gartenhaus?

Bei der Wahl der richtigen Wandstärke ist entscheidend, wofür Sie Ihr Gartenhaus verwenden. Nutzen Sie es nur zur Aufbewahrung von Geräten, spielt die Wandstärke kaum eine Rolle. Sie träumen von Sommerfesten mit Freunden? Für eine isolierende Wirkung reicht eine Wand von etwa 20 mm Dicke aus. Benötigen Sie das Gartenhaus als zusätzlichen Wohnraum für den Sommer? Eine Wandstärke zwischen 40 und 70 mm bietet sich dafür an. Das Gartenhaus lässt sich vom Frühjahr bis zum Spätherbst als zusätzlichen Schlafplatz nutzen. Mit noch dickeren Wänden ermöglichen Sie sogar die Übernachtung während des ganzen Jahres.

9. Was sind die beliebtesten Dachformen für ein Gartenhaus?

Tipp zum Bau gibt Ihnen einen Überblick über verschiedene Dachformen beim Gartenhaus.

Wählen Sie die richtige Dachform für Ihr Gartenhaus.

Die gängigsten Dachformen für ein Gartenhaus sind Flachdach, Satteldach und Pultdach. Das klassische Satteldach besteht aus zwei schrägen Flächen, die am Dachfirst zusammenstoßen. So leitet es den Regen sehr gut ab. Unter dem Dach entsteht zudem zusätzlicher Platz, um Gegenstände zu lagern. Es bietet sich auch an, diesen Platz als Schlafboden zu nutzen.

Ein Flachdach ist in der Regel nicht völlig flach, sondern leicht geneigt. Es ist notwendig, damit das Regenwasser abläuft. Darüber hinaus erfüllt das Flachdach zwei weitere Funktionen. Einerseits lässt ein Flachdach Ihr Gartenhaus moderner wirken. Andererseits bringen Sie es so leichter unter Bäumen unter. Das Pultdach besitzt nur eine schräge Fläche, die Sie meist zur Wetterseite hin ausrichten. Es lässt sich leicht begrünen oder für eine Solaranlage nutzen.

10. Mit welchen Dachformen lässt sich ein Gartenhaus modern gestalten?

Ein Zeltdach eignet sich für Gartenhäuser mit vier bis acht Ecken. Seine Flächen laufen in einer Spitze zusammen. Diese Stelle bezeichnen Experten als Firstpunkt. Zur Verschönerung bieten sich Dachhauben mit oder ohne Zierkugeln an. Das Walmdach besitzt wie ein Zeltdach Dachschrägen an allen Seiten. Mit dem Satteldach hat es den langen Dachfirst gemeinsam. So schützen Sie alle Seiten des Gartenhauses zuverlässig vor Wind, Regen und Schnee.

Ein spezieller Blickfang ist das asiatisch geprägte Pagodendach. Es krönt vor allem Pavillons mit acht-, sechs- oder fünfeckigem Grundriss. Klassischerweise besitzt eine Pagode mehrere übereinander angeordnete Dächer. Die Bezeichnung kommt aber auch bei zeltartigen, nach innen gewölbten Dächern vor. Durch das halbrunde Tonnendach wirkt Ihr Gartenhaus besonders modern. Es liegt entweder längs oder quer zum Eingang. Falls Sie Ihr Gartenhaus im Winter beheizen, sparen Sie mit dieser Dachform einiges an Energie.

Für ein modernes Aussehen stehen Ihnen folgende Dacharten zur Auswahl:

  • Zeltdach.
  • Walmdach.
  • Pagodendach.
  • Tonnendach.

11. Woran erkenne ich die Qualität eines Gartenhauses?

Ein Gartenhaus ist eine Investition für viele Jahre. Achten Sie deshalb beim Kauf nicht nur auf den günstigsten Preis. Die folgenden Merkmale weisen auf ein Produkt von guter Qualität hin. Beachten Sie diese, haben Sie lange Freude an Ihrem Gartenhaus.

  • Wandstärke. Eine dicke Wand sorgt zum einen für mehr Stabilität. Außerdem verbessert sie die Wärmeisolierung. Auch Fenster und Türen aus Isolierglas halten im Winter den Frost ab.
  • Stabilität. Mit einer ausreichenden Dachund Windlast brauchen Sie Schnee und Sturm nicht zu fürchten. Zusätzliche Stabilität erreichen Sie durch Sturmwinkel.
  • Lüftungsgitter. Sie verbessern die Luftqualität und verhindern die Bildung von Schimmel.
  • Vorsorge bei Holz. Ein Gartenhaus aus Holz braucht eine Imprägnierung. Diese schützt das Gartenhaus vor Fäulnissen und dem Verfall durch Pilze und Insekten.
  • Vorsorge bei Metall. Bei einem Gartenhaus aus Metall ist der Schutz gegen Korrosion besonders wichtig.
  • Vorsorge bei Kunststoff. Besteht Ihr Gartenhaus aus Kunststoff? Hier kommt es vor allem darauf an, es gegen UV-Strahlung und Witterung zu schützen.

12. Worauf kommt es bei der Planung eines Gartenhauses an?

Überstürzen Sie bei Ihrem Gartenhaus nichts. Stellen Sie sich im Voraus folgende Fragen, um einen besseren Überblick zu bekommen:

  • Welche Nutzung planen Sie? Reicht ein Holzschuppen zur Aufbewahrung der Gartengeräte oder planen Sie Sommerfeste im Gartenhaus?
  • Welcher Standort ist der richtige? Ein Gartenhaus für Geräte lässt sich gut mit dem Carport oder der Garage verbinden. Wenn es jedoch auch als Aufenthaltsraum dient, platzieren Sie es am besten hinterm Haus.
  • Welche Dachform eignet sich für Ihre Bedürfnisse? Mit einem Flachdach und dem passenden Grundriss passt ein Gartenhaus auch unter hohe Bäume.
  • Woher kommt das Sonnenlicht? Richten Sie Fenster und Türen entsprechend aus. Auf der Nordseite oder unter einem Baum haben Glasfenster keinen großen Nutzen.
  • Benötigen Sie eine Baugenehmigung? Ohne Genehmigung erlauben Ihnen die Behörden nur den Bau eines kleinen Gartenhauses.

13. Welche Materialien eignen sich für die Dämmung eines Gartenhauses?

Infos zur Dämmung Ihres Gartenhauses erhalten Sie bei Tipp zum Bau.

Dämmen Sie Ihr Gartenhaus, wenn Sie es als Wohnraum nutzen.

Sie lagern in Ihrem Gartenhaus Werkzeuge oder Fahrräder, die bei hoher Luftfeuchtigkeit rosten? Sie nutzen das moderne Gartenhaus als zweites Wohnzimmer? Dann benötigen Sie eine geeignete Dämmung, damit dort immer angenehme Temperaturen herrschen.

Die folgenden Materialien kommen dafür in Frage:

  • Dämmplatten aus Jackodur und Styrodur sind unempfindlich gegen Druck und Feuchtigkeit. Außerdem lassen sie sich problemlos schneiden und verarbeiten.
  • Natürliche Materialien wie Holzwolle oder Hanf garantieren eine gute Durchlüftung. So reduzieren Sie die Feuchtigkeit und verhindern die Schimmelbildung.
  • Perlit-Schüttung füllen Sie ganz einfach zwischen die Wand oder den Bodenplatten. Sie weist Wasser leicht ab und hat eine hohe Dämmwirkung.

14. Welche Vorteile hat die Anfertigung eines Gartenhauses nach Maß?

Ihr Garten ist besonders klein oder hat eine ungewöhnliche Form? Keines der angebotenen Modelle entspricht Ihren speziellen Anforderungen? In diesem Fall besteht der Ausweg oft in einer Sonderanfertigung. Diese richten Sie ganz speziell nach Ihren Wünschen und Bedürfnissen aus. Lassen Sie dabei Ihrer Kreativität freien Lauf. Gestalten Sie ein modernes Gartenhaus mit sechs Ecken. Es ist ebenso denkbar, eine besonders schmale oder besonders breite Konstruktion zu entwerfen. Sprechen Sie einfach mit dem Hersteller, um gemeinsam eine passende Lösung zu finden.

15. Wie reinigen Sie Ihr Gartenhaus?

Bei einem Gartenhaus aus Holz befreien Sie zunächst die Fassade von Staub und Spinnweben. Ein klassischer Handfeger reicht hierbei vollkommen aus. Dekorative Elemente nehmen Sie ab und säubern Sie separat. Danach spritzen Sie das Dach und die Fassade mit dem Gartenschlauch ab. Hartnäckigen Schmutz entfernen Sie mit einem Schwamm. Besteht ein Gartenhaus modern aus Metall oder Kunststoff? Dank seiner glatten Oberfläche benötigt es nur selten eine Reinigung. Wenn doch, haben Sie die Wahl zwischen dem Gartenschlauch und dem Hochdruckreiniger. Halten Sie beim Einsatz eines Hochdruckreinigers aber mindestens 50 cm Abstand vom Gartenhaus. Außerdem ist es wichtig, die Stärke des Strahls richtig einzustellen. Sonst beschädigen Sie möglicherweise die Lackoberfläche.

16. Wie schütze ich mein Gartenhaus vor Einbrechern?

Tipp zum Bau zeigt, wie Sie Ihr Gartenhaus vor Einbrechern schützen.

Machen Sie Ihr Gartenhaus sicher vor Einbrechern.

Ungeschützte Gartenhäuser sind leider beliebte Ziele von Einbrechern. Beachten Sie deshalb die folgenden Regeln:

  • Sichern Sie Ihre Wertgegenstände und lassen Sie sie nicht unbeaufsichtigt im Gartenhaus liegen. Teure Werkzeuge, elektronische Geräte oder Gegenstände aus Edelmetall sind bei Dieben sehr begehrt.
  • Decken Sie die Fenster im Winter mit Holzplatten ab. Bei einem Gartenhaus aus Stein ist es möglich, Gitter vor die Fenster zu montieren. Darunter leidet jedoch die Optik.
  • Befestigen Sie Ihre Gartenmöbel und Fahrräder mit Drahtschlössern. Wählen Sie alternativ in Beton gegossene Ketten. Fahrradläden, Baumärkte oder Schlosser bieten dafür passende Vorrichtungen an.
  • Verwenden Sie Zylinderschlösser. Sie lassen sich viel schwerer aufbrechen als Buntbartschlösser. Außerdem erkennen Sie unerlaubte Öffnungsversuche.
  • Alarmanlagen schrecken Einbrecher ab. Noch besser schützen Sie Ihr modernes Gartenhaus mit einer Videoüberwachung.

17. Wie mache ich mein Gartenhaus winterfest?

Die folgenden Tipps helfen Ihnen, Ihr Gartenhaus gut durch die kalte Jahreszeit zu bringen:

  • Kalte Luft gelangt auch durch den kleinsten Riss. Überprüfen Sie deshalb im Herbst Wände, Türen und Fenster. Beseitigen Sie anschließend sofort etwaige Schäden.
  • Stellen Sie rechtzeitig vor dem ersten Frost das Wasser Lassen Sie danach das restliche Wasser aus den Leitungen. Dadurch verhindern Sie, dass diese bei Frost platzen.
  • Lüften Sie täglich für etwa zehn Minuten, damit sich kein Schimmel bildet.
  • Befreien Sie ihr Gartenhaus regelmäßig von Schnee. So entlasten Sie das Dach und es dringt keine Feuchtigkeit ein.
  • Eine Elektroheizung sorgt in einem modernen Gartenhaus für eine angenehme Raumtemperatur.

18. Wie gestalte ich die Inneneinrichtung meines Gartenhauses modern?

Wie Sie ihr Gartenhaus einrichten, bleibt ganz Ihrem Geschmack überlassen. Orientieren Sie sich aber gerne an einer der folgenden Stilrichtungen:

  • Sie haben vor, Ihr Gartenhaus besonders modern zu gestalten? Dazu eignen sich gerade Linien, viel Glas und Stahl. Wählen Sie dazu die Farben Weiß und Grau.
  • Der Shabby Chic verwendet bevorzugt gebrauchte Gegenstände. Funktionieren Sie alte Weinkisten zum Regal um oder Blumentöpfe zu Suppenschüsseln.
  • Eine Einrichtung im Landhausstil besteht vor allem aus Dazu zählen Holz, Rattan und Ton, Leinen, Baumwolle und Leder. Die Stoffe der gemütlichen Sessel und Sofas sind oft kariert. Es bietet sich auch an, sie mit Blumenmustern zu bedrucken.
  • Holzhäuser im skandinavischen Stil sind meistens rot. Fenster und Türrahmen streichen Sie weiß. Zur Inneneinrichtung gehören Möbel aus hellem Holz. Dazu Textilien passen in den traditionellen norwegischen Farben Rot, Grün und Weiß.
  • Der mediterrane Charakteristisch für ihn ist der Kontrast zwischen kaffee-farbigen Textilien und schweren dunklen Möbeln. Die Italiener mögen außerdem dünne goldene oder schmiedeeiserne Bilderrahmen.

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