Garagentore

Das Garagentor – setzt optische Akzente

Das Garagentor bedeutet vor allem Sicherheit. Neben diesem klassischen Punkt erwarten Sie aber selbstverständlich auch eine leichte Bedienbarkeit und komfortable Extras wie zum Beispiel eine Fernbedienung.

Es ist Ihre Entscheidung, ob sich Ihr Garagentor ganz unauffällig in die Optik Ihres Hauses einfügt oder ob Sie ganz bewusst mit der Farb- und Materialwahl auffallen wollen.

Tipps für Barrierefreiheit in Ihrem Neubau

1. Was Sie von einem modernem Garagentor erwarten können 

Informationen über moderne Garagentore gibt's bei Tipp zum Bau.

Das Garagentor nimmt eine große Fläche neben dem Haus ein.

Ihr Garagentor soll das Auto und andere, darin befindliche, Gegenstände schützen. Das ist seine herausragende Funktion in Verbindung mit der Garage. Das ist aber noch lange nicht alles. Bedenkt man den Inhalt der Garage, dann wird deutlich, dass das Garagentor ein wichtiger Bestandteil ist. Damit Sie im Alltag zufrieden sind, muss das Garagentor mehr leisten. Wir informieren Sie über relevante Aspekte rund um das moderne Garagentor.


Einbruchschutz am Garagentor

Um unbefugten Zugriff zu unterbinden, ist das primäre Merkmal eines Garagentors seine Robustheit. Bereits Gewicht und Verarbeitung bieten augenscheinliche Abschreckung. Wie massiv das Material ist und welche zusätzlichen Vorrichtungen Sie einbauen, bestimmt die Einbruchsicherung. Achten Sie auf folgende Sicherheitsmerkmale der Verriegelung, um Vandalismus keine Chance zu lassen:

  • Einbruchsicherer Schlosszylinder.
  • Integrierter Aufhebelschutz.
  • Hebelverschlusslager.
  • Schnäpperverriegelung.
  • Massive Beschläge.
  • Stabile Konstruktion.

Wertvolle Tipps zur Haussicherheit haben wir an anderer Stelle für Sie zusammengefasst.

Witterungsbeständigkeit

Wind und Wetter, Regen, Schnee und Hitze, Hagel und Schwüle – Ihr Garagentor muss vielen Klimawechseln standhalten. Um das zu erreichen, achten Sie beim Kauf auf die Qualität des Materials. Doch auch der sorgfältige Einbau entscheidet über die Beständigkeit Ihres Garagentors. Nähere Informationen dazu erhalten Sie in späteren Navigationspunkten.

Haltbarkeit des Garagentors

Das Garagentor erfüllt dauerhaft und qualitätsstabil seine Funktion. Tatsächlich ist das Garagentor immerzu in Gebrauch. Es bewegt sich mehrmals am Tag. Ständig hält es den Wetterverhältnissen stand. Vielleicht ist es sogar Teil des Kinderspiels mit Kreide oder Ball.

Dennoch verfügt diese einfache Konstruktionen eine Haltbarkeit von 15 bis 20 Jahren . Dem Sektionaltor belegt der Händler in der Regel 10 Jahren Garantie. Für den Garagentorantrieb versprechen die Hersteller eine Lebensdauer von mindestens 5 Jahren. Voraussetzung dafür ist selbstverständlich keine mutwillige Beschädigung.

Wärmedämmung und Dichtung

Es gibt gute Gründe die Garage zu dämmen:

  • Sie bringen Gegenstände in der Garage unter, die keine Temperaturschwankungen vertragen.
  • Die Garage schließt direkt an die Hauswand an.
  • Auch wenn Sie die Garage als Hobbyraum nutzen, macht dies mehr Spaß bei angenehmem Raumklima.

Das Garagentor ist in diesen Fällen ein wichtiger Ansatzpunkt. Beschäftigen Sie sich frühzeitig damit, um den Energie- und Wärmeverlust gering zu halten. Doch nicht nur zum Vergnügen ist eine Dämmung der Garage sinnvoll. Lassen Sie sich beraten, da es um den Schutz vor Feuchtigkeit und Schimmelbildung geht.

Komfort des Garagentors

Das Garagentor nimmt eine große Fläche ein. Es erfüllt die beschriebenen Aufgaben meist unbemerkt. Wenn wir Hand anlegen, soll es genauso sein: leicht, lautlos, reibungslos. Deshalb muss es weitere Anforderungen erfüllen, um Ihnen größtmöglichen Komfort zu bieten:

  • Das Garagentor hat ein erhebliches Gewicht. Um es dennoch ohne Probleme zu bewegen, bietet sich ein elektrischer Garagentorantrieb an.
  • Statten Sie das Garagentor mit einer Fernbedienung oder Komponenten der smarten Garage aus. Damit erleichtern Sie deutlich die Handhabung.
  • Das Garagentor ist am besten geräuschlos. Laufruhe erzielen Sie durch sachgemäßen Einbau, qualitativ hochwertige Komponenten und regelmäßige Pflege.
  • Ein platzsparendes Garagentor ist vor allem dann wichtig, wenn die Raumverhältnisse beengt sind. Dies betrifft das Innere der Garage, sowie den Platz vor dem Garagentor.
  • Und schließlich „fühlt“ das Auge mit. Als ansehnliche Großfläche, direkt an der Hausfront, verschönert das Garagentor im Idealfall den Gesamteindruck Ihres Zuhauses.

Wie Sie die Annehmlichkeiten des Smart Home auch in anderen Bereichen einbauen, finden Sie auch auf Tipp zum Bau.

2. Viele Variationsmöglichkeiten für Ihr Garagentor

Verschiedene Garagenmodelle stellt Ihnen Tipp zum Bau vor.

Viele Gestaltungsmöglichkeiten für Ihr Garagentor – welches passt zu Ihrem Haus?

Welches ist das richtige Garagentor für Sie? Die Wahl orientiert sich an Ihren Ansprüchen und Möglichkeiten. Das betrifft

  • den Platz in und vor der Garage.
  • Ihre Designvorstellungen.
  • die vorgesehene Nutzung.
  • auch Ihre Pflegebereitschaft.

Sicher haben Sie viele Bilder vor Augen, wenn Sie sich ein Garagentor vorstellen. Die Bandbreite ist groß. Hilfestellung bei der Entscheidung für das Garagentor Ihrer Wahl finden Sie im Anschluss.


Das Kipp-/ Schwingtor

Ein Kipptor, oder auch Schwingtor genannt, ist der Klassiker unter den Garagentoren. Es ist einteilig und wird an die Garagendecke geschoben. Stahlfedern an den Seiten unterstützen die Bedienung per Hand.

Weitere Vorteile im Überblick:

  • Langlebig.
  • Geräuscharm.
  • Sichere Verriegelung.
  • Gute Wärmeisolierung.
  • Automatischer Garagentorantrieb möglich.

Das Sektionaltor

Ein Sektionaltor besteht aus Einzelelementen, die mit Scharnieren verbunden sind – den Sektionen. Dadurch lässt sich das Tor einfach

  • senkrecht,
  • seitlich unter die Decke
  • oder an die Wand schieben.

Für das Öffnen und Schließen benötigen Sie deshalb keinen zusätzlichen Schwenkraum vor der Garage. Das Sektionaltor ist ideal, wenn Sie große Gegenstände in Ihrer Garage lagern. Platzsparend verstauen Sie die Skiausrüstung oder sperriges Equipment.

Wählen Sie zwischen einem Sektionaltor an der Decke oder an der Seite. Die Optik und Mechanik ist bei beiden Ausführungen ähnlich. In die Mauer der Garage lässt sich ein Fenster oder eine Schlüpftür eingebauten. Belüftungsschächte sorgen zusätzlich für Luftzirkulation. Das Sektionaltor hat ein recht hohes Gewicht, weshalb es ein integrierter Antrieb elektrisch bewegt.

Das Rolltor

 

Das Rolltor funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie Ihr Rolladen am Fenster. Die Lamellenwand betreiben Sie meist elektrisch. Damit ist dieses Modell nicht nur ein zuverlässiger Schutz vor Einbrüchen und ungewollten Blicken. Zusätzlich überzeugen Rolltore durch Ihr gepflegtes Äußeres.

Weitere Argumente für das Garagentor auf Rollen:

  • Platzersparnis.
  • gute Wärmeisolierung.
  • geringer Wartungsaufwand.

Das Flügeltor

Flügeltore lassen sich, je nach Einbau, mit zwei nach innen oder außen schwingenden Flügeltüren bewegen. Je nach Ihrem individuellen Bedarf öffnen Sie eine oder beide Flügeltüren. Als stilvolles Element ist diese Art Garagentor selten geworden. Der Grund dafür ist der hohe Platzbedarf beim Öffnen und Schließen.

Großer Vorteil dieser Konstruktion bleibt die sehr hohe Wärmedämmung. Durch thermisch getrennte Profile werden große Temperaturunterschiede ausgeglichen. Damit wirken die Profile optimal Energie– und Wärmeverlusten entgegen. Somit nutzen Sie eine Garage mit Flügeltor  am besten als Werk- und Lagerraum.

Das flächenbündige Garagentor

Ein flächenbündiges Tor bietet den Vorteil, dass es individuell und perfekt auf Ihre Garagen- und Hausfassade abgestimmt wird. Es ist ideal für Sie, wenn Ihr Haus über eine anspruchsvolle Architektur verfügt.

Planen Sie in diesem Falle nicht neben Ihrem Haus, planen Sie mit ihm! Denn nur so planen Sie Elemente, wie die Haustür, die Garagentür oder eine Nebentür effektiv zusammen und sogar um Hausecken herum. Ihr Architekt ist dabei der richtige Ansprechpartner. Er ist mit relevanten Handwerkern rund um Ihr Eigenheim gut vernetzt.

3. Materialien und Design für Ihr Garagentor

Garagentor und Haus ergänzen sich. Bei Tipp zum Bau erhalten Sie Anregungen für die optimale Kombination.

Das Garagentor ist auch optisch eine Ergänzung zu ihrem Haus.

Designvorstellungen für Garagentore stehen in engem Zusammenhang mit dem Material. Grundsätzlich ist es eine Kombination aus Funktion und Ästhetik. Die Materialwahl ist der erste Schritt. Die jeweiligen Eigenschaften beeinflussen Ihre Entscheidung. Die hohen Anforderungen, die an das Garagentor gestellt werden, erfüllt zum großen Teil das Material. Erfahren Sie nun das Wichtigste über geeignete Materialien.

Ihr stilechtes Garagentor aus Holz

Der Verkaufsschlager unter den Baustoffen ist Holz. Aus ästhetischen Gründen ist Holz für Flügel- oder Schwingtore allemal eine Überlegung wert. Damit erhalten Sie ein zeitloses und natürliches Design. Hinzu kommen seine Widerstandsfähigkeit und gute Dämmung. Dem gegenüber steht der hohe Pflegeaufwand, damit es seine ansehnliche Form bewahrt.

Das flexible Garagentor aus Kunststoff

Kunststoff ist aufgrund seiner Flexibilität besonders für Schwing- und Rolltore geeignet. Dieser Qualität steht entgegen, dass er nicht besonders widerstandsfähig ist. Kratzer entstehen leicht und sind deutlich sichtbar. Außerdem ist ein Garagentor aus Kunststoff vergleichsweise kostspielig.

Das rostfreie Garagentor aus Aluminium

Aluminium eignet sich für alle Öffnungssysteme. Ob Sektionaltor oder Schwingtor, Rolltor oder Flügeltor – mit Aluminium haben Sie viele Vorteile:

  • Leicht.
  • Stabil.
  • Rostfrei.
  • Pflegeleicht.
  • Wetterbeständig.

Dem gegenüber ist das Garagentor aus Aluminium weniger formstabil als etwa Stahl. Ein weiterer Wermutstropfen ist die schlechte Wärmedämmung von Aluminium.

Ihr stabiles Garagentor aus Stahl

Mit Stahl setzen Sie jede gewünschte Art von Garagentor um. Das Material ist formstabil, robust und bietet viele Gestaltungsmöglichkeiten. Um Korrosion und Witterungsschäden zuvor zu kommen, empfehlen wir Ihnen entsprechende Beschichtungen. Diese Vorteile haben ihren Preis. Die Investition rentiert  sich jedoch, wenn Sie die lange Haltbarkeit einrechnen.

Pflegehinweise für das Garagentor

Eine Frischekur erhalten alle Materialien durch regelmäßige Pflege. Ihr Garagentor dankt es Ihnen mit auffallender Langlebigkeit und Ansehnlichkeit. Die regelmäßige Reinigung ist schnell und einfach gemacht. In größeren Abständen benötigen Sie jedoch einen neuen Anstrich. Für jedes Material gibt es spezielle Lacke, Lasuren und Farben im Baumarkt.

4. Voraussetzungen für den Einbau

Erhalten Sie Informationen über Garagentore bei Tipp zum Bau.

Den Einbau des Sektionaltors übernimmt Ihr Fachmann.

Sie müssen im Vorfeld nicht viel beachten, wenn Sie ein Garagentor selbst einbauen möchten. Größe und Gewicht des Tors bedeuten dennoch eine Herausforderung für den Laien. Lassen Sie sich am besten von einem Freund helfen. Benutzen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit außerdem festes Schuhwerk und Handschuhe. Leichter geht es natürlich, wenn Sie das Tor aus der Hand des Fachmannes liefern und montieren lassen.

Die Voraussetzungen für den Einbau überschneiden sich mit den Aspekten Ihrer Kaufentscheidung. Wohin soll sich das Garagentor öffnen, um Ihr Platzansprüchen zu genügen? Ist in der Auffahrt genügend Platz für das geöffnete Garagentor? Ist ein Akku von Nöten oder ist eine Stromquelle für den elektrischen Garagentorantrieb vorhanden? Mit diesen Fragen erfassen Sie schnell, was vor dem Einbau bedacht werden muss.

5. Die Kosten für ein neues Garagentor

Eine Vielzahl an Faktoren ergeben zusammen den Preis für ein modernes Garagentor. Dazu zählen

  • Typ.
  • Material.
  • Größe.
  • Hersteller.
  • Montage.
  • Zusatzfunktionen.

Die beispielhafte Rechnung, für eine Einzelgarage, verdeutlicht Ihnen die Relationen. Unterschieden wird nach der Art des Garagentors.

KostenSchwingtorRolltorSektionaltor
Montage350 Euro350 Euro350 Euro
Tor600 Euro700 Euro1000 Euro
Gesamtpreis950 Euro1050 Euro1350 Euro

Will man das Material einrechnen, so ist Kunststoff am günstigsten. Ein Aufschlag von etwa 50% kommt für eine Konstruktion aus Stahl hinzu. Hochwertiges Holz ist im Vergleich am teuersten.

Kosten für Wartung und Pflege

Um den Wert Ihrer Investition lange zu erhalten, sind Wartung und Pflege unabdingbar. Des Weiteren befindet sich das Garagentor in der Nähe Ihres Hauses. Seine große Fläche fällt direkt ins Auge. Bei der Wahl des Materials ist der Pflegeaufwand bereits angelegt.

Informieren Sie sich gleich beim Kauf über Abstände und Umfang dieser Aufgabe. Bei frühzeitiger und regelmäßiger Kontrolle fallen Ihnen Mängel auf, solange sie noch gering sind. Das spart spätere Kosten und Ärger. Sie haben es selbst in der Hand.

Zusätzlicher Komfort

Die Kosten steigen mit Ihrem Anspruch. Das Garagentor kann mit smarten Funktionen ausgestattet werden. Realisieren Sie solche Funktionen schon für 80 € pro Stück. Ein elektrischer Antrieb ist für etwa 200 Euro erhältlich und kann auch nachträglich eingebaut werden. Für eine Schlüpftür sind die Preise stark vom Material abhängig, aber dennoch überschaubar.

6. Weitere Einbaumöglichkeiten

Tipp zum Bau verrät Ihnen, wie Sie den Komfort rund um das Garagentor verbessern.

Komfort und Design sind auch für das Garagentor wichtig.

Wenn Sie sich für ein neues Garagentor entschieden haben, sind Sie vermutlich bereits mit Zusatzeinbauten in Berührung gekommen. Vielleicht ist die ein oder andere Erleichterung sinnvoll. Die gängigsten Einbauten sind Garagentorantriebe, Schlüpftüren und zusätzliche Beleuchtung. Diese werden nun vorgestellt.


Der Garagentorantrieb

Einfache Schwingtore bedienen Sie im Normalfall manuell. Denn bereits das Federsystem hilft der eigenen Kraft auf die Sprünge. Andere Torarten empfehlen Händler in der Regel mit einem Garagentorantrieb. Eine Reihe von Gründen erklären, weshalb sich der elektrische Garagentorantrieb heutzutage durchgesetzt hat:

  • Der günstige Anschaffungspreis.
  • Die einfache Handhabung.
  • Ein geringer Wartungsaufwand.
  • Die lange Lebensdauer.

Per Funkfernbedienung öffnen und schließen Sie das Garagentor. Das erleichtert das Heimkommen und den Start in den Tag; ganz davon zu schweigen bei Wind und Wetter. Die automatische Toröffnung ist Vielen zum unverzichtbaren Alltagshelfer geworden.

Selbstverständlich ist dafür eine Energiezufuhr notwendig. Ist Ihre Garage nicht mit einem Stromanschluss ausgestattet? Kein Problem: auch Akku betriebene Systeme sind erhältlich. Ist ein Garagentor bereits vorhanden? Auch in diesem Falle ist eine Nachrüstung zumeist keine Schwierigkeit.

Der Garagentorantrieb variiert zwischen den Tortypen. Wichtig ist im Grunde nur die richtige Einstellung. Erst dann ist ein geräuscharmer Betrieb möglich und der Verschleiß des Motors hält sich in Grenzen.

Die Schlüpftür im Garagentor

Garagen dienen nicht nur zur Unterbringung des Fahrzeugs. Gartengeräte, Fahrräder und sogar die Werkbank werden oftmals auch in der Garage verstaut. Ist das Garagentor recht groß und der Innenraum gegebenenfalls beheizt? Das sind Argumente für den Einbau eines weiteren Zugangs. Denn durch das Öffnen des Garagentors entweicht viel Wärme. Hier bietet sich eine Schlüpftür an, die Sie im Garagentor verbauen. Schnell hat man das Werkzeug geholt, ohne das große Garagentor aufzufahren.

Schlüpftüren gibt es bodentief und schwellenlos. Das ist besonders vorteilhaft, wenn Sie den Rasenmäher oder das Fahrrad herausschieben möchte. Davon ist die Nebentür zu unterscheiden. Diese ist nicht in das Garagentor integriert, sondern separat im Mauerwerk verbaut. Sie bietet selbstredend die gleichen Vorzüge.

Beleuchtung in der Garage und vor dem Garagentor

Die Beleuchtung der Garageneinfahrt ist zunächst einmal ein Sicherheitsaspekt. Zugleich setzt eine durchdachte Beleuchtung Haus und Hof in Szene. Nicht nur wenn der Türcode eingetippt oder der Schlüssel eingesteckt wird, ist ein Licht Gold wert.

An nebligen oder verregneten Tagen sind gute Lichtverhältnisse eine Frage der Sicherheit. Sinnvoll ist der Einsatz eines Bewegungsmelders, der das Licht automatisch aktiviert. Achten Sie auch auf die blendfreie Ausrichtung.

Im Inneren der Garage ist eine gute Beleuchtung ebenfalls sinnvoll. Die Scheinwerfer leuchten viele Winkel nur ungenügend aus. Weder möchten Sie ein Hindernis übersehen, das Herumsuchen im Dunkeln íst auch nicht besonders effektiv. Sparen Sie hier mit einem Bewegungsmelder Geld und Nerven.

7. Fazit

Tipp zum Bau informiert über alles Wichtige zum Thema Garagentor.

Passend abgestimmt, fügt sich das Garagentor in die Architektur des Hauses ein.

Leichtgängig, sicher und ansehnlich – all das ist Ihr Garagentor. Gleichzeitig beherbergt es Ihre Fahrzeuge und mehr. Bei der Entscheidung für ein passendes Garagentor kommt es vor allem auf das Material an. Auch das Modell soll sich in das Gesamtbild Ihres Hauses einfügen und komfortabel sein. Es lohnt sich in ein robustes Garagentor zu investieren, damit Sie dauerhaft zufrieden sind.

Eine Checkliste fasst die wichtigsten Gesichtspunkte zusammen.

8. Einbruchschutz für Ihr Garagentor

Verriegeln Sie Ihre Garage unbedingt sicher. Nicht nur Ihr Auto möchten Sie dort geschützt wissen. Viele Menschen lagern dort auch Fahrräder, Werkzeug und Hobbygegenstände. Diese bedeuten Ihren Besitzern mehr als der materielle Wert. Abgesehen davon sind mit einem Eindringen in Haus und Hof Ängste und Scherereien verbunden.

Aus diesen Gründen erfüllen Garagentore besondere Sicherheitsstandards. Das Garagentor ist das kritische Element an der Garage. Die Maßnahmen zum Einbruchschutz variieren je nach Typ und Antrieb des Garagentors.

Automatische Garagentore gelten als äußerst sicher:

  • Die Verriegelung an der Antriebsschiene bietet besonders großen Schutz.
  • Der Selbsthemmung des Motors ist für den Dieb kaum zu überwinden.
  • Für den Einbruchversuch wendet der Einbrecher enorme Kraft auf. Schon allein der entsprechende Geräuschpegel vereitelt die widerrechtliche Absicht.   

Auch für manuelle Öffnungsmechanismen gibt es einbruchsichere Vorrichtungen:

  • Die Schnäpperverriegelung umschließt den Stahlbolzen, sobald Sie das Garagentor verriegeln.
  • Für Schwingtore eignen sich besonders Drehfallen-Verriegelungen. Die Torblattecken werden im Rahmen fixiert.

Bei der Auswahl Ihres Garagentors ist es ratsam auf diese wichtigen Details zu achten!

9. Die komfortable Nachrüstung – der Garagentorantrieb

Sie haben ein Garagentor? Und es ist noch gut in Schuss? Das ist die wichtigste Voraussetzung für eine sinnvolle Modernisierung. Läuft das Garagentor leichtgängig über die Schienen und quietscht nicht? Dann steht einer motorbetriebenen Garagenöffnung meist nichts im Wege.

Garagentorantrieb nachrüsten

  • Der motorisierte Antrieb ersetzt die Kraft der bisher manuellen Öffnung.
  • Deshalb ist es egal, welche Art Garagentor Sie bereits eingebaut haben.
  • Die Tormechanik hat einwandfrei zu funktionieren.
  • Ersetzen Sie einen fehlenden Stromanschluss durch Akkus.

Kosten für Ihren Garagentorantrieb

Der Preis für diese Erleichterung ergibt sich aus Einkaufs- und Montagekosten. Für Ihre erste Einschätzung ist im Folgenden eine Einzelgarage kalkuliert:

  • Den elektrischen Antrieb für Ihr Garagentor erhalten Sie im Fachgeschäft oder Baumarkt. Der Einkaufspreis liegt zwischen 150 – 500 Euro.
  • Zusätzliche 300 – 500 Euro kostet die Montage durch einen Fachmann.

Lösen Sie den Antrieb durch einen Schalter oder eine Fernbedienung aus. Die moderne Variante bietet weiteren Komfort: Smarte Garagenfunktionen via App.

10. Öffnungssysteme für Ihr Garagentor vorgestellt

Ihr Garagentor schützt Ihr Hab und Gut vor unbefugten Eindringlingen. Zugleich ermöglicht es Ihnen jederzeit leichten Zugang. Dafür stehen verschiedene Modelle zur Verfügung. Einerseits steht Ihnen die Wahl offen. Andererseits gibt es praktische Erwägungen, die für bestimmte Vorrichtungen sprechen. Lesen Sie hier, was Ihre Entscheidung beeinflusst.

Kriterien für die Wahl des Öffnungssystems:

  • Eigengewicht des Garagentors.
  • Wartungsaufwand.
  • Anspruchsniveau.

Manuelle Öffnungssysteme für Ihr Garagentor

Die Öffnung mit Manneskraft oder Frauenpower macht Sie unabhängig von Stromanschlüssen oder Motorausfall. Manuelle Öffnungssysteme an Ihrem Garagentor sind außerdem nahezu wartungsfrei.

Das Gewicht des Garagentors ist für die manuelle Bedienung das zentrale Merkmal. Hierfür ist die Wahl des Materials ausschlaggebend. Leichte Konstruktionen erhalten Sie mit Aluminium und Kunststoff. Doch auch metallische Schwing- und Flügeltore öffnen Sie per Hand. Ein Schloss, ein Griff und die Mechanik mit Federzug machen es möglich.

Elektrische Öffnung Ihres Garagentors

Der komfortable Zugang in die Garage ist der herausragende Vorteil einer automatischen Toröffnung. Darüber hinaus ist es für schwere Garagentore anders kaum denkbar. Ein Schwingtor aus Holz oder Sektionaltore benötigen deshalb einen elektrischen Motorantrieb. Achten Sie beim Kauf eines automatischen Garagentores auf folgende Besonderheiten:

  • Im Falle eines Motorschadens ist es wichtig, dass Sie das Garagentor händisch öffnen können. Ohne Nebentür muss die Vorrichtung zur mechanischen Entriegelung von außen zugänglich sein. Wenn Sie über einen weiteren Eingang verfügen, befindet sich der Mechanismus zur Entriegelung des Garagentors am Motor.
  • Die Leistungsstärke des Motors orientiert sich am Gewicht des Garagentors. Das verbaute Material ist hier wieder ausschlaggebend.

11. Vor- und Nachteile: Auswahlkriterien Ihres Garagentors

Jede Ausführung für ein Garagentor hat seine Berechtigung. Nicht zu jeder Garage passt jedoch das selbe Garagentor. Welche Eigenschaften für Ihre Bedürfnisse geeignet sind, ordnen Sie anhand der folgenden Informationen ein.

Das Decken-Sektionaltor

  • Die Sektionen (einzelne Glieder) des Garagentors laufen über eine Führungsschiene an die Garagendecke.
  • Sehr platzsparend.
  • Gute Wärmedämmung.
  • Viele Designs.

Das Seiten-Sektionaltor

  • Sektionen laufen an der Wand der Garage entlang.
  • Sehr gute Wärmedämmung.
  • Viele Designs.

Das Rolltor

  • Wird über eine Welle abgewickelt.
  • Gute Wärmedämmung.
  • Viele Designs.

Das Schwingtor

  • Schiebt sich unter das Dach.
  • Preiswert.
  • Schlechte Wärmedämmung.
  • Braucht Platz in der Einfahrt.
  • Begrenzte Designauswahl.

Das Flügeltor

  • Braucht viel Platz.
  • Ansprechende Optik.
  • Leichte Montage.
  • Langsamer Betrieb.
  • Individuell.

12. Das Garagentor unterstützt optimales Lüften

Auch wenn die Garage nicht als Wohnraum dient, ist sie doch wichtiger Bestandteil Ihrer Immobilie. Tatsächlich beherbergt Sie meistens kostspielige Gegenstände. Das Auto, die Fahrräder, auch Sportutensilien und die Werkbank stellen Sie in Ihrer Garage unter. Deshalb ist es sinnvoll, dass Sie diese Gegenstände vor Feuchtigkeit und Schimmel bewahren.

Die Öffnung des Garagentors ist beim täglichen Verkehr unzureichend. Finden Sie eine Möglichkeit, um ausreichend Durchzug zu erzeugen, wenn Sie Schimmelbildung entgegenwirken.

Woher kommt Feuchtigkeit in die Garage?

Regen- oder Schmelzwasser fällt von außen in die Garage. Sei es an den Reifen oder auf dem Dach. Dies lässt sich kaum vermeiden. Wenn Sie jedoch ein eingeschneites Fahrzeug in die Garage fahren, empfiehlt es sich vorab die Schnee– und Eisschicht zu entfernen. Kondensiertes Wasser breitet sich schnell in der gesamten Garage aus. Das ist eine häufige Schimmelursache.

Wie kann ich Feuchtigkeit in der Garage vermeiden?

Ein offenes Garagentor allein sorgt noch nicht für ausreichend Luftzirkulation. Und auf diese kommt es an! Lüften Sie zehn Minuten pro Tag Ihre Garage. Ein gegenüberliegendes Fenster ist zur Erzeugung eines Zugs optimal. Auch ein Lüftungsloch genügt meist schon.

Sektionaltore mit Lüftungsgitter ermöglichen eine durchgängige Belüftung der Garage. Öffnen Sie dafür das Garagentor nicht vollständig. Die Steuerung ist über den Garagentorantrieb möglich.

Eine elegante Lösung sind Klimasensoren. Verbauen Sie hierfür ein Klapprollenhalter in Ihr Sektionaltor. Bei Bedarf öffnen Sie die oberste Sektion und ermöglichen automatisch den Luftzug.

Was tun, wenn es in der Garage doch mal feucht ist?

Ist die Garage erstmal feucht, dann ist es besonders in der nassen Jahreszeit schwierig für manuelle Abhilfe zu sorgen. Dafür bieten sich Lüftungsgebläse, Luftentfeuchter oder Trockengranulat an. Auch die Beheizung der Garage ist eine Option. Wägen Sie dabei zwischen Energiekosten und Nutzen ab.

13. Dichtung und Dämmung Ihres Garagentors

In manchen Fällen ist es ratsam die Garage und das Garagentor zu dämmen:

  • Wenn Sie Ihre Garage intensiv nutzen, ist eine stabile Temperatur sinnvoll. Beim Arbeiten an der Werkbank oder für die nächste Party – weder schwitzen noch frieren ist für Sie optimal.
  • Ihre gelagerte Gegenstände mögen auch keine Temperaturschwankungen.
  • Ist Ihre Garage mit dem Wohnhaus verbunden, kühlt die Garage ohne Dämmung die anstehende Hauswand aus. Es drohen Kältebrücken (auch Wärmebrücke genannt).

Hinweise für Dichtung und Wärmedämmung des Garagentors:

  • Wärmebrücken um die Garage vermeiden: Diese entstehen, wenn warme Luft von innen nach außen dringt. Die Bausubstanz ist hier anfällig für Schimmel.
  • Energieeffizienz steigern: Gut gedämmte Garagen und abgedichtete Garagentore sparen bis zu 15% Energiekosten.
  • Dämmen Sie Ihre Fertiggaragen nicht nachträglich. Sorgen Sie lieber für gute Durchlüftung.
  • Entdecken Sie in den Wintermonaten Frost in der Garage, ist es ratsam über Dämmung und Dichtung nachzudenken.

14. Digitalisierung auch für das Garagentor – Die Smarte Garage

Digitalisierung aller Orte – natürlich endet diese Entwicklung nicht vor Ihrer Haustür. So überrascht es nicht, dass die smarte Garage bereits Realität ist. Es handelt sich um eine Erweiterung des Begriffs Smart Home. Er bezeichnet intelligente Systeme, die entlang Ihren Ansprüchen programmiert werden. Die Steuerung erfolgt über ein Smartphone oder Tablet. Elektrische Geräte sind über eine WLAN- oder Bluetooth-Verbindung mit dem Sender verbunden.

Funktionen der Smarten Garage ermöglichen die Bedienung von

  • Garagentor.
  • Licht.
  • Heizung.
  • Elektrischen Geräten.

Das Garagentor öffnet, sobald Sie sich der Einfahrt nähern? Auch Licht, Musik und Lüftung setzen, wie von Geisterhand getrieben, ein? Heutzutage verbirgt sich dahinter die moderne Digitalisierung Ihrer Smarten Garage. Und das zu attraktiven Preisen.

Voraussetzungen

Ihr Garagentor muss elektrisch betrieben sein, denn das System braucht einen automatischen Antrieb. Weitere Voraussetzung ist ein Befehlsempfänger, der entweder direkt am Motor angebracht ist oder sich in dessen Nähe befindet. Problemlos lässt sich dies auch für Ihre Garage nachrüsten.

Vorteile einer Smartfunktion an Ihrem Garagentor

  • Das Smartphone ist stets griffbereit. Es übernimmt die Funktion der Fernbedienung und erspart ein zusätzliches Gerät.
  • Die Berichtsfunktion über Bewegungen des Garagentors erhöht die Sicherheit.

Ein Tipp zu guter Letzt

Der Sender kann in Ihrem Autoscheinwerfer eingebaut werden. Sobald Sie den Scheinwerfer betätigen, erkennt der Empfänger im Antriebsmotor das Fahrzeug. Das Garagentor setzt sich automatisch in Bewegung. Eine Auslösung über Fernbedienung oder Smartphone entfällt.

15. Wie funktioniert die Smarte Garage?

Ihr Garagentor und andere Elektrik steuern Sie über das Smartphone oder Tablet. Der Einbau ist einfach und vergleichsweise günstig. Auch nachträglich ist die Digitalisierung Ihrer Garage möglich.

Was Sie benötigen:

  • Ein elektrisch betriebenes Garagentor.
  • Den Stromanschluss in die Garage.
  • Ihr Smartphone.
  • Eine App zur Steuerung der Funktionen.

Entscheiden Sie sich nur noch für eine der zwei Funktionsweisen.

Verbindung mittels Bluetooth

Über eine kurze Distanz verbindet sich das Smartphone mit dem Empfänger in Ihrer Garage. Vergessen Sie dafür nicht Bluetooth an Ihrem Handy zu aktivieren. Die Verschlüsselung koppelt die Steuerung an mehrere Mobilgeräte, so dass alle Bewohner des Hauses auf die Funktionen Zugriff haben. Nutzen Sie das Smartphone wie eine Fernbedienung.

Verbindung mittels WLAN

Möchten Sie Ihre Garage aus größerer Ferne steuern, so tun Sie dies über eine WLAN-Verbindung. Diese Option ermöglicht Ihnen nicht nur die Bedienung des Garagentors, sondern auch viele weitere Funktionen. Die Smarte Garage ist Individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten.

Programmierung des Lichts oder der Heizung sind denkbar. Wird Regen erkannt, so schließt das Garagentor automatisch. Oder Sie öffnen dem Nachbarn das Garagentor vom entfernten Urlaubsort, damit er sich ein Werkzeug leihen kann. Wird das Garagentor von jemand anderem geöffnet, kommt Ihnen auch darüber eine Mitteilung zu.

16. Die Wartung Ihres Garagentors

Es ist möglich, dass Sie viele Wartungsarbeiten an Ihrer Garage  selbst durchführen. Wenn Sie doch einmal Hilfe benötigen, stehen Ihnen Profis im Fachgeschäft oder Baumarkt zur Seite. Oberste Maxime ist die sichere Funktion des schweren Garagentors.

Jeder Wartung geht eine Reinigung voraus. So erkennen Sie sofort Handlungsbedarf. Kleinere Schäden an der Oberfläche beheben Sie besser sofort. Das Material muss intakt bleiben. Damit vermeiden Sie eine Ausbreitung von Feuchtigkeit oder Rost. Verspätete Reparaturen sind meist kostspieliger. Auch einwandfreie Dichtungen sind wichtig zum Schutz gegen Wärmeverluste und Schimmelbildung.

Probleme an technischen Anlagen bemerken Sie meist im Alltag. Der Antrieb des Garagentors stockt oder das Licht flackert. Doch manchmal schleichen sich kleine Defekte unbemerkt ein. Prüfen Sie deshalb bewusst Ihre Stromleitungen, den Motorantrieb und die Lichtquelle in der Garage.

Mechanische Vorrichtungen, wie Scharniere und Rollenhalter, ölen Sie am besten regelmäßig. Aber Vorsicht: davon ausgenommen ist der Schließzylinder des Garagentors! Wenn dieser stockt, hilft ein wenig Granitstaub. Laufrollen, Zugfedern und ihre Befestigungspunkte werden kontrolliert.

Wartung kurz und knapp:

  • Sicherheit steht an erster Stelle!
  • Reinigen Sie die Elemente der Garage in regelmäßigen Abständen.
  • Prüfen Sie, ob alle Materialien und Dichtungen intakt sind.
  • Kontrollieren Sie technischen Anlagen auf Funktion.
  • Testen Sie mechanische Vorrichtungen der Garage.

17. Die Pflege Ihres Garagentors – Reinigung und Anstrich

Material und Fertigung ermöglichen eine ansehnliche Optik und die langlebige Funktion des Garagentors. Es zeigt sich mit seiner großen Fläche dem Betrachter – und dies zumeist an der Frontseite des Hauses. Im günstigsten Falle besticht es durch herausragende Ästhetik. Wenn Ihre Nachbarschaft die Garage neben dem Haus nicht als Schandfleck wahrnimmt, ist das schon Grund zur Freude.

Reinigung des Garagentors

Die gute Nachricht vorweg: Das Garagentor reinigen Sie ohne großen Aufwand. Leider ist es noch nicht selbstreinigend. Auch ist es Staub und Abgasen ausgesetzt. Selbst Vogelkot, Kreide und Spuren des kindlichen Spiels sind herkömmliche Verschmutzungen. Reinigen Sie das Garagentor regelmäßig, damit sich keine Stoffe unansehnlich in den Anstrich einbrennen oder die Schutzschicht schädigen. Oftmals genügt schon warmes Wasser. Dabei fallen Ihnen auch kleinere Schäden am Tor und der Garage auf.

Verjüngungskur für Ihr Garagentor – Der Anstrich

Die optimale Pflege hängt vom Material des Garagentors ab. Neben der Reinigung, ist der Anstrich besonders wichtig! Trocknen und säubern Sie die Oberfläche, bevor Sie mit dem Anstrich beginnen. Kleine Schäden bessern Sie zuvor auch aus. Und so wird’s gemacht:

Garagentor aus Holz:

  • Alte Lasur– und Lackschichten werden abgeschliffen.
  • Lassen Sie das Holz mit spezieller Holzlasur ein.
  • Tragen Sie eine Grundierung auf, bevor es um den Anstrich geht.
  • Abschließend wird das Holz mit Lack oder Lasur witterungssicher verschlossen.

Garagentor aus Kunststoff:

  • Schleifen Sie Kunststoff nicht, da es dadurch kaputt geht!
  • Einen wetterfesten Lack tragen Sie auf die saubere Oberfläche auf.

Garagentor aus Aluminium:

  • Schleifen Sie den alten Anstrich mit Schmirgelpapier ab.
  • Tragen Sie Silikonreiniger und Haftgrundierung auf.
  • Rauen Sie nun die staubfreie Oberfläche auf.
  • Abschließend tragen Sie einen speziellen Aluminiumlack auf.

18. Zusammenfassung rund um Ihr Garagentor

Garagentore gibt es in vielen Ausführungen. Welches das Richtige für Ihre Garage ist, bestimmen Sie. Geschmack und Bedarf sind in den meisten Fällen die wichtigsten Aspekte beim Kauf eines Garagentors. Hier erhalten Sie eine kurze Zusammenfassung der relevanten Überlegungen.

Was ist möglich?

Die folgenden Überlegungen bestimmen die Ausführungsart des Garagentors.

  • Der vorhandene Platz gibt Begrenzungen für das Öffnungsprinzip vor: Wieviel Platz haben Sie in der Auffahrt für das Garagentor – aber auch im Inneren der Garage?
  • Ihr Designwunsch ist der erste Schritt zur Wahl des Materials: Gefällt Ihnen die Optik in Holz, Kunststoff, Metall oder Aluminium?
  • Die Art der Garagenöffnung ist bedingt durch den verfügbaren Platz und Ihren Bedarf: Das Flügeltor schwingt nach vorne auf, wohingegen Kipptore (auch Schwingtore genannt) nach oben hin öffnen. Das Rolltor hat kleine Lammellen und rollt an die Decke der Garage. Dem ähnelt das Sektionaltor, welches nach oben oder zur Seite aufgeht.
  • Material und Öffnungsprinzip sind Kriterien für die Sicherheit Ihres Garagentors: Einbruchschutz und Pflege stehen damit in Verbindung.

Noch ein paar Hinweise

  • Das Garagentor dient auch der Wärmedämmung für Ihre Garage. Achten Sie darauf – je nach gewünschter Nutzung als Werkstatt, Lagerraum oder einfach Parkplatz.
  • Eine gute Dichtung und Lüftungsmöglichkeiten erzeugen ein gesundes Raumklima und vermeiden Schimmel. Planen Sie dies bei der Wahl Ihres Garagentors ein.
  • Mit einem Garagentorantrieb ersparen Sie sich den Kraftaufwand. Ein Schalter oder eine Fernbedienung lösen die Torbewegung aus. Ergänzen Sie das durch moderne Smart Apps, die Sie via Bluetooth oder WLAN steuern.
  • Schließlich hängt die Langlebigkeit Ihres Garagentors an der regelmäßigen Reinigung und Wartung. Äußere Verunreinigungen sind schnell beseitigt. Eine Inspektion des Materials, sowie der Mechanik und Technik am Garagentor ist per Augenschein machbar.

19. Checkliste für Ihr Garagentor

Welche Garagentor – Typen gibt es?

    • Sektionaltor.
    • Flügeltor.
    • Rolltor.
    • Schwingtor / Kipptor.

Welches Material und Design steht zur Wahl?

    • Stahl.
    • Aluminium.
    • Kunststoff.
    • Holz.

Welche Funktionen muss das Garagentor für Ihre Garage erfüllen?

    • Einbruchschutz.
    • Witterungsschutz.
    • Temperaturstabilität.
    • Komfort.

Wieviel Automatik soll es für die Garage sein?

    • Elektrischer Torantrieb.
    • Fernbedienung für die Garage.
    • Smart Garage Funktionen.

Welche automatische Öffnungsvorrichtung ist denkbar?

    • Kettenantrieb.
    • Zahnriemenantrieb.

Wurden Möglichkeiten zur Belüftung der Garage bedacht?

    • Per Hand.
    • Klimasensor.
    • Bodendichtung der Garage mit Lüftungsschlitz.
    • Klapprollenhalter.
    • Fest an der Garage verbautes Lüftungsgitter.

Was ist bei der regelmäßigen Wartung zu beachten?

    • Reinigung und Pflege unterscheiden sich je nach Material.
    • Schäden sofort ausbessern.
    • Regelmäßige Sichtung von Material, Mechanik und Technik ist geboten.
    • Das gilt für Tor und Garage gleichermaßen.

Welche Maßnahmen zum Einbruchschutz gibt es für die Garage?

    • Mechanische Drehfallen-Verriegelung.
    • Mechanische Schnäpperverriegelung.
    • Spezieller Torabschluss bei automatischem Torantrieb.

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